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Weitere Usermeinungen:

Lieber Bernd,

ich bin heute rein zufällig beim Surfen im Net auf Deine Meddersheimer Seite gestoßen und bin über die Vielfalt und Menge der Berichte, Fotos und Erinnerungen einfach überwältigt! Bei vielen Berichten kamen immer mehr Erinnerungen hoch, ja die Vergangenheit hat mich fast real eingeholt.

Mit Bedauern mußte ich zur Kenntnis nehmen, daß der Altbürgermeister Hilkene nicht mehr unter den Meddersheimern weilt, bis dato wußte ich das nicht. Ich denke gerne zurück an die Zeit, als ich 1979 von Sobernheim nach Meddersheim zog. Ich wurde von den Meddersheimern aufgenommen wie ein Einheimischer. Damals beim Otto Christmann saß ich gerne zusammen mit dem „Vetter“, mit Lothar dem Lockführer, mit Ebert Karl und Weber Harry und vielen anderen mehr. Auch mein Gegenstück, mein roter Bruder Harald, war oft mit von der Partie. Ich war Mitbegründer des CDU Ortsverbandes Meddersheim, Mitbegründer des Fremdenverkehrsvereins, eine Zeit Vorsitzender des Weinfestausschusses, später CDU Vorsitzender und Gründer der Senioren Adventsfeier. Es waren viele Aktivitäten, aber der Weinort Meddersheim war für mich eine Heimat geworden. Ich denke gerne und mit Wehmut an diese Zeit zurück, bis mich berufliche Gründe nach Nigeria wegziehen ließen.

Ich habe auch nicht die Zeit vergessen, als Du die Metzgerei in Meddersheim / Naheweinstrasse übernommen hattest. Erinnerst Du Dich noch wie oft ich bei Dir zuhause gesessen bin? Ich habe nichts vergessen und freue mich jedesmal wenn es die Gelegenheit gibt, in Meddersheim vorbeizuschauen.

Ich möchte nun Dir, Deiner Frau und den Kindern sowie allen Meddersheimern meine besten Grüße  senden, ich wünsche Euch allen viel Glück und Gesundheit und haltet mir Meddersheim am Leben!!!

  In dankbarer Erinnerung, euer ehemaliger Meddersheimer Mitbürger der heute in Landau / Isar / Niederbayern lebt.

Bernd Hoell  


TIpp: eben auf YouTube gehört, gegen Novembergrau- für Herz+Gemüt: Dirty Dancing (The Time of My Life) mit dem unvergessenen Patrick Swayze +Jennifer Grey---- "Jugendliebe" v. Ute Freudenberg---- Cora: "Amsterdam"---- Axel Fischer: "Traum von Afrika" -----Shakira: "Waka Waka" Afrika--- 

Baring las Politik die Leviten: Kein gutes Haar am Ist-Zustand!

Deutsche sterben aus - Politik unglaubwürdig - Der Euro hat keine Chance!

Bild 2654: Marita Ellenbürger begrüßt Baring als einen Professor par Excellent

2655: Bettina Dickes MdL(v.li.), Baring, Ellenbürger und K.-H.B. van Lier

Bild 2656-2657: Scharfsinniger Blick, messerscharfes Mundwerk

Bad Sobernheim. 25. Sept.2010: Prof.Dr.Arnulf Baring spricht als scharfsinniger und streitbarer Kolumnist niemand nach dem Mund. Dem renommierten Historiker und Publizist ist es seit Lebzeiten eine Herzensangelegenheit, die deutsche Bevölkerung auf Missstände aufmerksam zu machen und politische wie kulturelle Werte zu vermitteln. Bei BollAnts im Park musste sich selbst der Gastgeber, die CDU-nahe Konrad Adenauer Stiftung für politische Bildung, warm anziehen: „Es hat heftige Schelte gegeben, aber wir brauchen Leute, die uns den Spiegel vorhalten“, konstatierte deren Leiter Karl-Heinz B. van Lier.

„Es lebe die Republik - es lebe Deutschland“ hieß der Vortragstitel. Aber die Deutschen sterben „trotz blühender Landschaften“ 20 Jahre nach dem Mauerfall aus. Die Auswanderung sei weit fortgeschritten. Dagegen sei im beschaulichen Bad Sobernheim Multikulti, schleichende Islamisierung oder Integration kein Thema, in Großstädten sei dies jedoch problematischer. Baring ist Kosmopolit und Zeithistoriker, er lehrte in den USA und in Oxford. 1932 in Dresden geboren, begleitete er als gewiefter Journalist Staatsmänner wie etwa Charles de Galle. Barings Stil ist Geradeaus.  Dadurch wirkt er provokativ, er polarisiert und agiert schon mal polemisch. Aufgrund seiner Vita und Biografie füllt er ganze Säle und ist als Publizist Querdenker. Baring versteht es, seine Zuhörer zu fesseln.

Er schimpft über die Verlogenheit des griechischen Staates, obwohl dies alle wussten. Griechen erhöhten die Löhne um 38 Prozent, die Deutschen im gleichen Zeitraum um vier Prozent. Die heutige Finanzkrise der „Olivenländer“ könne man in seinem Ende der 1990-er Jahre erschienen Buch „Scheitert Deutschland?“ in allen Einzelheiten nachlesen. „Der Euro wird keinen Bestand haben“, konstatiert er im Dialog mit den Zuhörern kontra Schuldenübernahme. Deutschland sei in Europa das einzige leistungsfähige Land, Sorgen bereitet ihm die politische Führung. Kanzlerin Merkel sei intelligenter und fleißiger als eine Reihe ihrer Vorgänger. Und doch kam sie nicht ungeschoren davon: „Merkel ruiniert die Union, und sie schädigt die Basis!“ ist sein ernüchterndes Fazit nach zweieinhalbstündiger tiefgreifender Polit-Recherche, bei der Nationalsozialismus und daraus resultierende epochale Veränderungen nicht ausgespart bleiben. Beim SPD-Mann Sarrazin hätte sich Merkel ohne Not „verrannt“ und drei Institutionen beschädigt, obwohl sie das Buch gar nicht gelesen hätte. Ein Unding, aber das sei symptomatisch: „Die Parlamentarier merken nicht, dass ihnen das Volk abhanden gekommen ist!“.  Die Politik sei insgesamt unglaubwürdig, der Reichstag als Tribüne der Nation nicht wahrnehmbar; - höchstens als Pseudodemokratie in Talkshows mit Entertainment….. -wählbar sei für ihn keine Partei. Was wollen eigentlich die Grünen? fragt er. „Außenpolitisch unmusikalisch“ nenne man in Berlin Guido Westerwelles Auftritte, wenn er nicht ablese, blamiere er sich jämmerlich, plaudert Baring munter durch die Blumen drauf los und aus dem Nähkästchen: „Wenn sich die Partei nicht schleunigst von ihm trennt, ist die FDP verloren“, sagt er. Und wie kann eine Frau von der Leyen sieben Kinder erziehen und Politik machen? „Wer kontrolliert, dass sich die Kinder die Zähne richtig putzen?“ Diese „Vorbildrolle“ sei bei Frauen unten durch, wenig glaubhaft und überzeugend. Wären prozentual alle Bürger von Politikern vertreten, sei der Reichstag aufgrund der Nichtwähler fast leer, macht er die Rechnung auf. Deutsche trauen sich nichts, lassen sich einschüchtern. „Einzige Klammer von uns ist der Sozialstaat. Dass wir so kümmerliche, antrittsschwache kleine Leute geworden sind, ist erschreckend“. Tabu wird zu seinem Lieblingsadjektiv: „Verheerend, was heute alles tabuisiert wird. Unsere Leisetreterei schreit zum Himmel“. Applaus erhält er beim Appell für freie Meinungsäußerung. Trotzdem sei uns unsere Geschichte „abhanden gekommen“. Hitlers Buch „Mein Kampf“ darf in Deutschland nicht gedruckt werden, ist aber in Stalingrad in russischer Sprache  erhältlich. „Wir müssen kraftvoller auftreten. Wir sind der Motor Europas“- fordert er. Warum geht die innere Integration nicht voran? Warum wird Volkes Stimme an den Stammtischen so negativ dargestellt? Und warum hat sich zwischen Politik und Bevölkerung eine Parallelgesellschaft entwickelt? Die Zuhörer stellten spannende Fragen und Baring sagt eben geradeaus, was er denkt. 



Fröhliche Menschen beim Bad Sobernheimer Innenstadtfest:

...vorbildliche Haltung!

Bilder 2617-2620- September 2010: Der Mainzer Entertainer Tobias Mann (oben li.) gastierte im Kaisersaal, beim HSV schnippelten gleich Dutzende Mitglieder spanische Schinken, darunter auch Bürgermeisterkandidat Michael Greiner (SPD, 2.ter von links).


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So feiert die Jugend HEUTE ab - eine Lobrede!

5.Pfingstzeltlagter befreundeter Jugendlicher aus Otzweiler, Becherbach und Hundsbach sowie mit weiteren Bekannten verlief harmonisch und vorbildlich! 

Bild 2384: Da sah man Anja Winter aus Hoppstädten am Lagerfeuer tolle Balladen singen....

2385:Der Becherbacher Julius Schmitt griff in die Klampfe und schmetterte gekonnt Songs von Liedermachern

Bild 2386: Was früher Heublumen Im Landewyck-Blättchen eingedreht, ist heute eben das Wasserpfeifchen...

Bild 2387: Alle hielten wie Pech+ Schwefel zusammen. Es gab Lagerolympiade, beheizter Swimming-Pool und viele Aktionen....Herz was willst du mehr? Die "Otzis" schlugen nie über die Stränge und wünschten sich am Lagerfeuer, dass die Politik endlich für Gerechtigkeit im eigenen Land sorgt und süchtige Banker an die "Kandare" legt, als dass schwer bewaffnete Polizisten Jugendschutzkontrollen in Orten von Kirn-Land durchführen. Das sei völlig überzogen, wenn Aus- und Übersiedler ungeschoren davonkommen, sagten sie aus vollster Überzeugung. "Chef" war Tobias Neu.

Die Jugend sei "schlechter und rau`licher" geworden- hört man. Stimmt das? Nein,- solche Aussagen gehören in die Mottenkiste! Dies trifft erst recht nicht pauschal auf Deutsche zu. Vielmehr sind Banker, Abzocker und auf gewinnsüchtige "Heuschrecken" schlechte Vorbilder. Noch nie war das Aushebeln der Politik durch Lobbyisten und  frei floatende und mutierende Börsen-Broker so dominant. Das Proletariat, der breite, meist besitzlose Arbeiterstand, ist der Gelackmeierte. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten fehlt der Jugend Anreiz und Perspektive, wenn sie über profitorientierte Agenturen vermittelt werden und Geld zum arbeiten mitbringen sollen. So funktioniert grundsätzlich keine "Chemie"! Fakt ist, dass die Kids und unter sich "abfeiern", allein sein, und nicht bevormundet werden wollen. Wie die Alten früher.  Dies gehört respektiert. Mindestens!  Bernd M. Hey.



Herzlich willkommen, "Stromer"

Bäääh-brrr - was glotzt du´n so? Dir streck ich mal die Zunge `raus! Gut dann stell ich mich eben vor: Hey, ich bin "Stromer": Sehe ich nicht supergeil aus mit meinem spitzbübischem Blick und Ponyfrisur? Mann, haben die Mädels hier mich stürmisch begrüßt und supergeil aufgenommen!  Ich bin neu hier, komme für "Gismo",  und ich gehöre Dominique aus Meddersheim. Hier auf dem Nußbaumer Pferdehof bei Hartmut Herzberg gab´s sogar Party, Grillfete und so...-extra für mich. Ich bin ein Haflinger Wallach und wohnte vorher in Kreuzweiler, drei Kilometer von der luxemburgischen Grenze entfernt. Ich wollt`ja nicht mit, aber jetzt bin froh, dass ich hier bin. Großartig, dass www.Heylive.de mich porträtiert. Tiere sind ja schließlich auch nur Menschen..... (Mai 2010- Bilder Nr: 2322-2323-2324-2325)



KIRNer- Kreuznacher- Idar- Obersteiner AUTOFRÜHLING 2010:

Wasserstoff- Hybrid- Gas- Batterie- Strom oder welcher Mix nun ? 

Bild 2365: Beim Kirner Autofrühling Bild 2366- Autogas geht einfach! Bild 2367: Experten schauten genau!

"Die Umwelt kann aufatmen. Ihr Geldbeutel auch. Umwelttechnologie mit Zukunft!" So oder so ähnlich lesen sich 2010 genau so Automobil-Hochglanzprospekte wie schon 1995. Automobilbauer haben den Trend verschlafen und sind nicht erst seit der Finanz- und Wirtschaftskrise Ende 2008 frontal ins Hintertreffen geraten. Jeder hält die Hand auf. Wer kann sich noch daran erinnern, als Deutsche Firmen ("Made in Germany") Milliarden abzocken wollten und ein jämmerliches Bild boten, um die Maut- und On-Bord-Unit-Geräte zu entwickeln? Weil das so ist, muss die Politik die Daumenschrauben anziehen, Gesetze erlassen: Wo Öko draufsteht, sollte Öko nachweisbar sein. In Städte geht es nur noch mit Plaketten. Wer diese oder eine Ausnahmeerlaubnis nicht hat, zahlt 40 Euro und bekommt einen Punkt in Flensburg. An dieser Stelle lamentieren? Jedes Kind lernt im Kindergarten, die Umwelt zu schützen. Ozon (O3) ist ein giftiges, unsichtbares und aggressives Gas, das in Bodennähe bleibende gesundheitliche Schäden verursacht. Allergien nehmen zu....usw.,usw. 

Bild Mai 2010: Nr.2368

Der erste serienmäßige Hybridantrieb der Welt verbindet einen VVT-i-Benzinmotor mit einem emissionsfreien Elektromotor. Bereist 2004 hat "AUTO-BILD" im 100.000 Kilometer Dauertest Toyota die Note "sehr gut" verliehen, mittlerweile wurden über eine Million Hybrid-Autos verkauft. Wie weit kommt man mit 10 € ? wollte der ADAC 2009 wissen. Platz 2 für den Chevrolet Matiz mit Autogas und 228 Kilometer, etwa die Strecke  Frankfurt- Nürnberg. Was zeigt, dass es noch billiger geht und Platz eins ein "Ausländer" inne hat! Deutsche Autobauer testen, zaudern, zögern, bremsen. In Deutschland gibt es im Mai 2010 weniger als zehn Wasserstoff- Tankstellen. Autogas-Tankstellen 5.200. Das sind zwischen Idar-Oberstein und Bad Kreuznach zwei- aber immerhin. Autogas ist ein Gemisch aus Propan und Butan, das die Eigenschaft hat, sich schon bei sehr niedrigem Druck zu verflüssigen- deshalb: Liquified Petroleum Gas (LPG) bzw. Flüssiggas. Der Antrieb ist gefahrlos nach dem Feuerzeugprinzip.  



33. Museumstag gewährt Einblicke hinter die Kulissen kulturpädagogischer Arbeit- Doris Ahnen auf dem Bagger!

 BAD SOBERNHEIM. Am 33. internationalen Museumstag besuchte Kultusministerin Doris Ahnen das Freilichtmuseum und nahm auf einem JCB-Bagger einen nicht alltäglichen Spatenstich vor: Die historische Töpferei Mecking zieht von Bockenau ins Nachtigallental um. „Das rheinland-pfälzische Freilichtmuseum ist ein besonderer Ort, der das Alltagsleben früherer Generationen anschaulich lebendig hält. Das diesjährige Motto `Museen für ein gesellschaftliches Miteinander' passt sehr gut zum heutigen Spatenstich an diesem Ort", so die Staatsministerin. Es übe einen ungeheuren Reiz aus, sich in dieser wunderschönen Landschaft zu bewegen und zu glauben, dass alles an Ort und Stelle gewachsen sei und schon immer hier gestanden habe. „Originalkulturgüter am Ort erhalten, bewahren und lebendig machen“ dieser Philosophie habe man Rechnung getragen. Über 100 Bockenauer, Besucher und geladene Gäste wie Weinprinzessin Christiane Koebernik wohnten der Zeremonie im Hunsrück-Nahe-Dorf direkt gegenüber dem alten Rathaus aus Hasselbach, wo die Museumsbäcker den Backofen anfeuerten, bei. Die Bockenauer Dorfmusikanten um Joachim Pauli umrahmten den Festakt. Unter ihnen auch Familie Mecking. Der fast 89-jährige Felix Mecking war stets dem Freilichtmuseum eng verbunden, seine Töpferscheibe drehte sich im Winterburger Tanzsaal. Sohn Thomas Mecking freute sich, dass dieses Denkmal bewahrt und der Nachwelt erhalten bleibt. Seitens der Museumsleitung ist geplant, einen Schaubetrieb einzurichten, in dem für die Besucher Gebrauchskeramik in traditioneller Form hergestellt wird. 

Bilder 2394-2395- Mai 2010: Doris Ahnen gab auf dem Bagger und im Museum ein gutes Bild ab. Namens der Kreisbevölkerung dankte Landrat Franz-Josef Diel der Ministerin für 70.000 Euro Landesförderung seitens der „Landesstiftung Rheinland-Pfalz für Kultur“ sowie für die Finanzierungshilfe durch weitere „institutionelle Förderung“: Im Etat des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur stehen weitere 170.000 Euro für den Aus- und Aufbau des Museums. Ministerin Doris Ahnen nahm lobend zur Kenntnis, dass über 800 Mitglieder des Freundeskreises hinter dem Museum stehen, so dass hier über 60.000 Menschen jährlich „lustwandeln könne“. Diel lobte das neue Besucherleitsystem. Er äußerte auch Wünsche und bat um Unterstützung: Mehrere 10.000 Gegenstände vom Mähdrescher über Möbel bis zur Werkstatteinrichtung seien auf Dachböden und in Kellern Klimaschwankungen und Schädlingsbefall ausgesetzt. Hier sei der von der Stiftung aufgrund finanzieller Zwänge zurückgestellte Bau eines Zentralmagazins sinnvoll, damit alle Objekte und Sammlungen der Nachwelt bewahrt, und nicht unwiederbringlich verloren gehen. 

Die Töpferei Mecking stelle ein herausragendes Zeugnis der traditionellen Keramikverarbeitung und Wirtschaftsgeschichte im Soonwald dar. Es handele es sich wohl um das letzterhalten gebliebene Exponat einer traditionellen Töpferei samt Interieur. Aufgrund der räumlich kleinen Dimension und der Tatsache, dass zweckgebundene Mittel in Höhe von 43.000 Euro aus dem Nachlass von Joachim Gruber (Münchwald) bestehen, sei die Töpferei dazu prädestiniert, typische rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Kulturgeschichte zu veranschaulichen. In so genannter Ganzteil- Translozierung ist die Umsiedlung geplant. Nutzungsspuren an Wänden oder dem Brennofen könnten als Ganzes erhalten bleiben und authentisch historisches Zeugnis geben, sagte Landrat Franz-Josef Diel. 




Top-Fotos 2010 by www.heylive.de 

Kathrin & Marco Hey

...ein bewegender Moment...

wenn Papa die Tochter zum Altar führt!


Alles  erdenklich  Gute  und  alles  Glück  der  Erde!


Top-Fotos by www.heylive.de 

Ökomenischer Gottesdienst in der Meddersheimer Martinskirche 

 



Fleischerei Theo Geib feiert in den Mai 2010

DUCHROTH / STAUDERNHEIM. Vor zehn Jahren eröffnete Fleischermeister Theo Geib in Staudernheim eine Filiale. In diesem Jahr gibt für das Fleischer-Fachgeschäft aus dem Weindorf Duchroth gleich mehrere Anlässe, feste zu feiern: Vor 85 Jahren gründete Theodor Geib mit seiner Frau Hedwig den Familienbetrieb. 

Nr. 2272: Theo Geib und  Frau Kornelia m.Meisterbrief / Duchroth

Bild 2273: Das ganze Team im Laden in der Filiale in Staudernheim /Hauptstraße

Bild 2274: Na, sehen diese Bierknacker nicht super appetitlich aus?

1955 wurde die Metzgerei in der Schmiedgasse an dessen Sohn Egon Geib und seine Frau Ruth übergeben, 1995 übernahmen schließlich in dritter Generation Theo und seine Frau Kornelia das Fleischerei-Fachgeschäft, das 2009 erfolgreich seine EU-Zertifizierung erlangte. 85 Jahre lang wurde ständig investiert und modernisiert, kamen Lieferungen in Orten der Region hinzu: So werden der Waldböckelheimer Dorfladen von Bernhard Schmidt,  Florian Schappert in Lauschied und das Lebensmittelgeschäft Montigny in Hallgarten beliefert, die selbst betriebene Filiale in Staudernheim in der Hauptstraße 18 mit Backwaren feiert nun 10-jähriges Bestehen. Erstklassiges Fleisch mit Herkunftsnachweis aus der Region wird verwendet; - Lieferant ist ausschließlich der neutral kontrollierte und zertifizierte Spezialist Christian Beisiegel aus Bad Kreuznach an der Heidenmauer, da, wo früher der Schlachthof war. In handwerklicher Tradition werden nach überlieferter Rezeptur und mit besten Zutaten in Duchroth genussvolle Spezialitäten herstellt. 90 Prozent der Fleisch- und Wurstwaren, Fertiggerichte, Salate und Schinken kommen aus eigener Produktion. Meister Theo Geib ist im Vorstand der Fleischerinnung Bad Kreuznach, viele Urkunden und Auszeichnungen zeugen von seiner Leistungsstärke. Meisterqualität und Frische sind das A und O, und hier ebenso selbstverständlich wie Freundlichkeit, Kompetenz und Service. Der Chef selbst und seine Frau Conny zeichnen für den Partyservice im weiten Umkreis verantwortlich. Julia, die älteste der drei Töchter zählt ebenso wie seit fast drei Jahrzehnten Christa Euler zum Stammpersonal. Theo Geib betreibt zudem am Wochenende kostenlos einen gut angenommenen Heimlieferservice. „Zeigen, wo Handarbeit drin steckt“, - auch an dieser bundesweiten Aktion der Handwerkskammern beteiligt sich das Duchrother Fleischer-Fachgeschäft.



8 Mill.€ bei Innenstadtprojekt bewegt- REWE-Neubau eröffnet

 Der Abriss der Melsbach-Brache, die Freilegung der Disibodenberg- Kapelle, der Neubau und die Eröffnung des Innenstadt-Zentrums mit feierlicher Schlüsselübergabe am Montagabend, 19. April 2010, fand damit seinen Abschluss, und war das beherrschende Thema über Jahre in der Felkestadt. Nur solch ein überdimensionierter Schlüssel passte ins Schloss des neuen „Kundenmagneten“ Innenstadt-Zentrum: Marktleiter Klaus Reinhard (von li.), Bauunternehmer Bruno Schneider, Investor Reinhard R.P. Milferstedt von der Immobilien Treuhand Mainz, Inhaber Mike Greuloch, REWE-Verkaufsleiter-West Joachim Bolz und Chefin Andrea Greuloch.

   BAD SOBERNHEIM. 300 geladene Gäste, Mitarbeiter, Geschäftspartner aus Industrie und Wirtschaft, Planer sowie kommunale Mandatsträger strahlten und kamen zur obligatorischen Schlüsselübergabe an den Rewe-Markt. Öffentliche Mittel eingerechnet, wurden hier acht Millionen Euro bewegt. Sowohl Bauunternehmer Bruno Schneider wie Investor Reinhard R.P. Milferstedt dankten für die unfallfreie Bauphase und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Alle hätten an einem Strang gezogen. Es habe zwar schlaflose Nächte gegeben, aber beide äußerten sich „Stolz und Happy“ darüber, ein Mammutprojekt zu einer punktgenauen Landung geführt verholfen zu haben. Jede andere Stadt wäre glücklich, solch ein fußläufig erreichbares Innenstadtzentrum mit attraktiven Angeboten, Cafes und Parkplätzen in neu erbauten, energieeffizienten Vorzeigeobjekten präsentieren zu können.

Bild Nr 2292 (ganz oben) + 2293 oben: Feierlaune im neuen REWE- Markt  Bild 2294: So sah einst der Platz aus, wo heute der Rewe-Markt steht Bild 2295: Für die Regionalmarke "Soo-Nahe" wirbt Mike Greuloch (re.)

 „Danke, dass ihr für mich gebaut habt!“, rief der 38-jährige Inhaber Mike Greuloch bewegt aus. Er dankte seinen 40 engagierten Mitarbeitern, die über sich hinausgewachsen seien. Der Unternehmer selbst habe viel investiert und sei nach seinem Lebensmotto „In der Ruhe liegt die Kraft“ stets Fels in der Brandung gewesen. Marktleiter ist das felkestädtische Urgestein Klaus Reinhard, der sein Metier einst bei „Top Markt“-Kaufmann Helmut Kochendörfer von der Pike auf gelernt hat. REWE- Konzern Verkaufsleiter Joachim Bolz erklärte, man halte am modernen vier Säulen-Konzept fest: Qualifizierte Mitarbeiter, Frischeorientierung, breites Sortiment bei niedrigem Preiseinstieg und inhabergeführte Erlebniseinkaufsmärkte. So wurde bei der Schlüsselübergabe von der Bäckerei „Die Lohners“ frisches Backwerk gebacken, während sich vor dem Markt der Spießbraten am offenen Feuer drehte. Dafür sorgten Helmut Hehner und Thomas Wolf vom Regionalbündnis: „SooNahe“ war mir noch nie so nahe, dankte Vorsitzender Dr. Rainer Lauf dafür, dass heimische Produkte in seiner Nachbarschaft kein Nischendasein fristen und an zentraler Stelle optimal präsentiert werden. Für die Stadt gratulierte Dr. Felix Welker. Unter die Vielzahl von Präsenten und Glückwünschen sowie Blumensträuße zur Eröffnung oder Spenden für die Bad Sobernheimer Jugendarbeit mischten sich auch Gisela Euler und Stefan Klußmeier, die namens der Werbegemeinschaft „So Aktuell“ Glück und Erfolg wünschten.



MONZINGEN /WEILER. Goldene Meisterbriefe würdigen eine Lebensleistung, deren Verleihung nach fünf Jahrzehnten sind eine lange Zeit: Die beiden Fleischermeister August Schmidt aus Weiler und Günter Kaufmann aus Monzingen haben unter schwierigen Bedingungen im Nachkriegsdeutschland begonnen, und ständig steigende Herausforderungen und Veränderungen in ihrem Handwerk gemeistert. Sie haben mit viel Liebe und Hingabe ihrer Zunft Ehre erwiesen, Traditionen ins neue Millennium überführt, Nachwuchs ausgebildet, sich dem Gemeinwohl und dem kulturellen Leben in vielfältiger Weise verpflichtet gefühlt. Beide haben sich im Vorstand der Fleischer-Innung engagiert und vorbildliches geleistet. So hieß es in der Laudatio der Handwerkskammer Koblenz bei der Verleihung in Ochtendung.

HINTERGRUND: Goldene Meisterbriefe werden auf lange Sicht immer seltener. Grund ist eine Zentralisierung, fehlende Nachfolge, oder ein sich ständig wandelndes Berufsbild. In diesem Jahrtausend geht die Zahl der alteingesessenen Handwerksbetriebe rapide zurück. Im Kreis Bad Kreuznach zählte die Fleischer-Innung einst 100 Betriebe, heute gibt es trotz Kooperation und Gebietserweiterung weniger als 48 Mitgliedsbetriebe und im ganzen Landkreis KH kaum noch eine Schlachtstätte. 1300 Halter von Schweinen wurden Ende 2009 in Rheinland Pfalz („RLP“) gezählt: Minus 250 (=16 Prozent) gegenüber 2008. Nur noch ein Prozent (257.000 Tiere) der deutschen Schweine steht in RLP.

Bild 2196- März 2010: August Schmidt (links) wird 87, Günter Kaufmann ist 72. Beide sind sehr stolz auf ihren Goldenen Meisterbrief. 

  Im 87. Lebensjahr und noch immer seit der Einführung in den 1970-er Jahren bringt der als „unverwüstlich“ geltende „Schmidt-Auuscht“ Proben von Betrieben der Mittleren Nahe zur Selbstkontrolle nach Koblenz, seinem Kollegen Günter Kaufmann wurde jüngst die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. Konkurrenten waren die beiden nie: Beide sind universelle Handwerksmeister par Exzellent, wahren nicht nur ihre Gewürzmischungen und Geheimrezepturen, sondern auch die kollegiale Hochachtung und Freundlichkeit als gelebte Tugend: Günter Kaufmann war so eine Art „Platzhirsch“ in der Weinbaugemeinde Monzingen, in Auen und Langenthal, und er fuhr einst mit dem Messerköcher und den kleinen Glocken zum Entborsten und Abkratzen der Brühhaut, mit der Fleischmaschine auf dem Gepäckträger „Über-Land“. In jeder Gemeinde stand eine Brühmulde, nach dem Krieg meist noch eine eckig-ungehobelt Hölzerne. In einer Wintersaison schaffte er an die 300 Hausschlachtungen. Im Alter von 13 Jahren begann er seine Lehre beim damaligen Obermeister Karl Kasper in der Bad Kreuznacher Mühlenstraße, sammelte Rüstzeug bei Christmanns in Meddersheim und kam über Hennweiler nach Hause, wo er Ende der 1960-er Jahre die Metzgerei seines Vaters übernahm. Günter Kaufmann wird kommende Woche am 4. März 72, er war Aufsichtsratsvorsitzender der Fleischer-Genossenschaft und betreibt für die Innung die Historische Metzgerei im Bad Sobernheimer Freilichtmuseum. 

35 ZENTNER BRATWURST Als es in Kirn noch sieben Fleischereien gab und der städtische Schlachthof florierte, begann der gebürtige Merxheimer August Schmidt 1948 seine Lehre bei August Klein in der Linken Hahnenbachstraße. Er war schon 25, lange im Krieg, einst bei Erwin Rommel im Afrikacorps.  August Schmidt heiratete in die 1925 von Adolf Kimnach gegründete Weilerer Metzgerei mit Gastwirtschaft, die bis 1970 ausschenkte. Er belieferte von 1952 bis 1982 Becker´s Bratwurststand, da, wo heute am Kirner Marktplatz Leo seinen Imbiss betreibt. 35 Zentner wurden an vier Tagen Kirner Kerb auf dem Festplatz gegessen, am Andreasmarkt an einem einzigen Tag über 13 Zentner: „Beckersch Bratwurscht“ und eine Cola erreichten Kultstatus, „Made by mir in Weiler“, strahlt der Senior noch immer. Die beiden blicken auf harte, aber schöne Zeiten zurück: Der Handschlag zählte noch beim Viehkauf. Meist wurde an der Gemeindewaage bar bezahlt. Umgehend  kauften die Bauern wieder Ferkel, bevor alles Geld weg war. Jeder schlachtete noch selbst. In Wirtschaftswunderjahren galt zehn Zentimeter dicker Schweinespeck als Wohlstandsbarometer und wurde gemessen, machte wie ein Lauffeuer im Dorf seine Runde: „Mein idealer Lebenszweck- ist Borstenvieh und Schweinespeck!“ (von Johann Strauss) war damals so bekannt wie heute „Geiz ist Geil“. Geschlachtete Schweine brachten es auf über 300 Pfund. Schwere Gemeindestiere oder störrische Erstlinge wurden von Staudernheim, aus Seesbach oder dem tiefsten Hunsrück über die Landstraße getrieben. Eine Tortour. Oft büchsten sie in der Monzinger Ringstraße aus und demolierten Autos, entkamen noch einmal ihrem Häscher durch den Reil…. Beide Meister haben fette Schlagzeilen als „Viehtreiber“ aus unserer Zeitung aufbewahrt, heute gibt es in vielen Orten gar kein Vieh mehr. Schwere Schweine und Vorderviertel habe man auf dem Buckel schleppen müssen, heute werde „der 20-Kilo-Zwiebelsack mit dem Autokran abgeladen“, witzeln sie.

ÜBERTRIEBENE EU-VERORDNUNGEN : Was hat sich noch verändert? „Überbordende EU-Verordnungen mit fortlaufender Eigenkontrolle, Dokumentation und die Pflege des großen Maschinenparks erfordern enorme Kosten und viel Personal mehr“, sagt der Senior. Heute haben Fertiggerichte, Snacks, Fingerfood und Partyservice die Hausmacher abgelöst und sind Nonplusultra. Das Sortiment und die Fleischveredlung haben extrem zugelegt, Frische und Qualität das A und O. Geflügel habe sich fest etabliert. Bedauert haben die beiden, dass „die jungen Leute das Wasser anbrennen lassen“. Wenn Suppenfleisch im Angebot ist, seien die Käufer Senioren, alle „Ü 60“. Die Leute früher hätten das Fleisch und alle Teilstücke genau gekannt. Neben August Schmidt hat auch Sohn Gerd und dessen Sohn Dirk in der Frankfurter Fleischerschule Heyne die Meisterprüfung absolviert- ein seltenes Novum heutzutage, für das sich die Zunft und mehrere Fernsehsender interessierten. Die Weilerer können aus einem reichen Fundus schöpfen, haben Filialen in Simmertal und Meddersheim, und einen Senior, der ständig „auf Achse“ ist. Anders Kaufmanns in Monzingen: „Sieben Supermärkte in 15 Kilometer Umkreis waren zu viel, der Konkurrenzkampf zu groß“:  Sie haben das Fleischer-Fachgeschäft zu gemacht, beliefern nur auf Bestellung Vereine, und betreiben weiter ihren Partyservice. 2004 konnte Sohn Jochen einen lukrativen Job in einer Geflügelproduktionsstätte in Mainz-Finthen nicht ausschlagen, Günter Kaufmann ging ein Jahr später in Rente. „Wir haben viel zu früh zu viel schaffen müssen, und wir nehmen alle nix mit. Alles hat seine Zeit!“ schwingt viel Wehmut, aber auch Lebensweisheit mit! 



IST DIE ERSTVERSORGUNG IN GEFAHR ?!

Umstrukturierung des Notdienstes an Nahe/Glan heftig kritisiert!

Nr. 2070: Die DRK-Bereitschaft Kirn und Kirn/Land auf der Meckenbacher Höhe Ende Okt-2009 bei einer Großübung Bild 2071: In Kirn ist eine große und super ausgebildete Nachwuchstruppe der DRK-Bereitschaft erstarkt. Bild 2072: Überall präsent: Auf der Kirner Kerb, oder bei einer Beach-Party: Nur: Vom Ehrenamt können Ärzte nicht leben!

REGION BAD SOBERNHEIM- DEZEMBER 2009: Heimlich, still und leise sollte die Kassenärztliche Vereinigung "KV" zum Jahresende die Trägerschaft der Bereitschaftszentrale Glan (BZG) übernehmen und zum 1.Januar 2010 in eigener Regie führen. Um Kosten zu sparen und wegen Ärztemangel in der Fläche soll der Zuständigkeitsbereich mit der VG Bad Sobernheim unter den Fittichen der KV ergänzt werden. Doch ganz so "heimlich still und leise" ging das nicht vonstatten: Die geplante Notdienständerung, dass sich Notfallpatienten von der Nahe ins "unbekannte Hinterland" an den Glan wenden sollten, ging nicht ohne großen Aufschrei vonstatten, und brachte die Bürger auf die Palme. Zumal man weiß, dass die "KV" schon öfters als alles andere als "verbraucherfreundlich" in Erscheinung getreten ist. Die BZG sei nicht zuständig für Notfälle- dafür gebe es Notärzte-  sondern sie ersetze den Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Ärzte, war klare Ansage vom Glan. Dass diese Zentrale in der Glanstadt "residiere", sei segensreich und helfe mit, den Krankenhausstandort der "Glantal-Klinik" zu sichern, sagte deren Verwaltungsdirektor Michael Kloos aus Kirn-Sulzbach. Durch die Kooperation werde die Sicherheit für Patienten erhöht, denn hinter der BZG stehe die kompakte Infrastruktur des Krankenhauses, so Kloos.  

Dennoch: Die Stadtratsmitglieder in der Stadt Bad Sobernheim kritisierten scharf diese "Intransparenz" als Nacht- und Nebelaktion und befürchteten Nachteile. Sie forderten, dass sich Mandatsträger zusammenschließen und wollen keine Verschlechterungen hinnehmen. VG-Bürgermeister Rolf Kehl sagte im VG-Rat drei Tage vor Weihnachten, er habe dies erst aus der Presse erfahren. Nicht unüblich, wenn gekürzt und eingespart werden soll und fertige Tatsachen geschaffen werden.  


Pegge Peder war da und mit neuem Programm der absolute Knaller!

OTZWEILER. Mit neuen Programm „Mir doch egal“ gastierte Begge Peder beim Trampclub Otzweiler (TCO) im vollbesetzten Gemeindehaus. In familiärem Ambiente wie in einem größeren Wohnzimmer zog der bekannte Kabarettist und „hess(l)ischte aller Hausmeister“ das Publikum restlos in seinen Bann. Die „Tramps“ hatten noch aus der Siener Turnhalle mit Lastwagen 100 Stühle herbei geschafft. Otzweiler finden? Kein Problem. Dank Navi und Handy lotste „TCO-Boß“ und Initiator Norbert Gehres das Team ins weniger als 240-Seelen-Dorf. Der Künstler lobte das beschauliche Kleinod, das heimelige Flair, und verwandelte sich vor den Augen seiner Fans zu der geschaffenen Kultfigur in Kittel und Sandaletten. Nichts ist im heilig, nichts fremd, die Floskel aus dem Volksmund „Jedermanns Liebling ist jedermanns Depp“ hat er verinnerlicht und das kommt beim Otzweiler Publikum super an.

 Oktober 2009: Als engster Freund des „Bojemaasters“ hat er´s geschafft: Sein Spezi war in allen Parteien, hat´s zu nix gebracht, sich aber gut gehalten: „Wenn ich üwwer den auspacke tät…könnt´ der einpacke“. Das Neubaugebiet bei ihm daheim bezeichnet er als „Känguruvertel. Große Sprünge, nix im Beitel“. Begge Peder schaut genau hin in die abgrundtiefe Tristesse des Alltagsgrau: Im Verein, in seiner Stammkneipe, gegen Schickimicki und Hautevolee und neudeutsche „Events“: Eine Laudatio ist für ihn ein Nachruf für einen, der noch lebt. Angeber-Wanderer auf dem Rheinsteig, zu Hause seine Frau, Doping, Tätowieren, Nagelstudio, alle bekommen ihr Fett ab. Kontra für Patchwork-Familien und seine korpulente Schwiegertochter mit ihren „drei Pänz. Schöne Kuckuckseier hat die mein Sohn ins Nescht gelääht…“. Sein Lieblingsthema bleibt der Baumarkt. Er schwadroniert über die Kassiererin, „Frau“ an der Ampel, die Fußballer: „Wenn aaner bei Blauweiß Hundsbach „zwa Dutzend mol am Tor vorbeischießt, fordern die Zuschauer ´raus. Der Mario Gomez wird im Fernsehen gezeigt!“.

BIld ganz oben Nr 1899: Begge Peder live Bild oben 1900: Bei den Tramps beliebt!  1901: Er fotografiert gerne für die eigene Homepage: Begge Peder life!  Bild 1902: Ein Kumpeltyp! Begge Peder heißt Peter Beck, ist gebürtiger Hesse

   Nach „Uffbasse“ also jetzt: „Mir doch egal!“: De Begge Peder hat im neuen Programm städtische Beschäftigte als Art kleinbürgerliche Figuren wie „de Titanic“, „de Bojemaaster“, „de Wertstoff“ und „de Lidl-Joe“ oder aus der Stammkneipe „de Stinkbude-Schorsch“ kreiert, mit dem Zuhörer sofort Freunde oder Nachbarn aus dem eigenen Umfeld assoziieren. Und dieses „Nagel auf den Kopf treffen“  kam in Otzweiler bestens an. Hinzu kommt eine entwaffnende Logik, gepaart mit Anekdoten und Bauernregeln: Beispiele: „Steht im Winter noch das Korn, is` es wohl vergessen word´n“, oder als Freizeitbauer: „Wie überwintern Schweine im Winter? Bei mir in der Dose!“. Im neuen Programm geriet er beim Christopher-Street-Day zwischen alle „Fakultäten“, und er war mit dem Kegelclub auf der Hamburger Reeperbahn, Treuepunkte sammeln. Und wenn so einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen….Die Besucher erlebten einen bissig-ironischen Generalangriff auf Lachmuskeln und Zwerchfell, bei dem Begge Peder meist selbst der Gelackmeierte war. Sie hielten sich den Bauch und hatten Tränen in den Augen: „Mir tut alles weh vor Lachen, das war eine Gala der  Extraklasse“, sagten Karin und Winfried Petry aus Bundenbach, oder Elke Bönsch mit Familie aus Callbach. Zugaben kamen freiwillig, weil der Bühnenvorhang hakte. „Wenn ich in solche lachenden Gesichter sehe, habe ich doch nix falsch gemacht. Ein bisschen Begge Peder steckt doch wohl in jedem von uns!“, verabschiedete sich der kumpelhafte Typ von der Bühne ins Publikum. Bei den Otzweiler Tramps fühlte er sich sichtlich wohl, plauderte aus dem Nähkästchen und kam an. Er kann nicht verstehen, wenn der Begge Peder madig und von wenigen Schreibern zur eigenen Profilierung schlecht gemacht wird: „Begge Peder hat nix Intellektuelles, sondern er will unterhalten und den Spiegel vorhalten“, sagt er „Waas net, was soll dobei falsch soi?“ hadert er selbst gegen Neider und Miesepeter, und nahm aus Otzweiler nur Komplimente und Schulterklopfen mit!


GOLDENE bei oma gerda und em heimerischer hermännche!

 HEIMWEILER. Am Freitag, dem 30. Oktober feiern die Eheleute Hermann Köhler und Gerda, geborene Gettmann, in Heimweiler, Hauptstraße 84, das Fest der Goldenen Hochzeit. Gerda Köhler wurde in Niederwörresbach geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit wegen dem allzu frühen Tod ihrer Mutter bei deren Schwester in Limbach. An Silvester ließ es Hermann mächtig krachen, als sich die beiden im Gasthaus Taubenheim im damaligen Ortsteil Heimberg näher kamen und kennen lernten. Viele Jahre arbeitete Gerda Köhler in der Kirner Weberei Hentschke, wo heute das Parkdeck steht. Auch in der kleinen Landwirtschaft musste sie mithelfen. Hermann Köhler (74) wurde in Heimberg „Auf Schachert am Glöckchen“ geboren. Er erlernte im Ortsteil Krebsweiler bei Helmut Rothenberger den Schmiedeberuf und Hufschmied. Seit der Kommunalreform 1971 bilden  die beiden Ortsteile den Ort Heimweiler. Nach seiner Lehre arbeitete der Jubilar in Kirn bei Stahlbau Pöhlmann und in Pfeiffers Hartsteinwerken. Ab 1962 fuhr er 33 Jahre lang nach Pferdsfeld, wo er in der Schlosserei und auf dem Flugplatz für die Instandhaltung sämtlicher Hallen und sanitärer Anlagen tätig war. Fast bis zum „Fly-Out“ nach Laage bei Rostock hat Hermann Köhler auf dem NATO-Flugplatz dessen ganze Ära miterlebt. Noch immer stehen in seiner Werkstatt filigrane Kunstschmiedearbeiten und das „Bosseln“ an erster Stelle. Hermann Köhler war in der Feuerwehr aktiv und Förderer der Vereine. Er pflegt seine Obstfelder und hat bis 300 Weihnachtsbäume, mit denen er die Verwandtschaft glücklich macht. Mit seiner Frau Gerda und einer 600-er BMW, wo nach vorne die Tür samt Lenkrad weggeklappt wurde, hat das Ehepaar in jungen Jahren schöne Touren von der Nordsee bis in die Alpen erlebt. Häkeln und Baumstamm backen sind heute Oma Gerdas liebste Hobbys. 

(Oktober 2009- Bild 1810) BILDERBUCHGROßELTERN:

Der große Garten „Im Teich“ sowie das Betreuen von sieben Enkelkindern lässt bei den Köhlers keine Langeweile aufkommen. Heute Nachmittag um 16 Uhr beginnt die Feier mit einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Becherbach, danach wird im Heimweiler Gemeindesaal weiter gefeiert. Tochter Ulrike und Sohn Roland mit ihren Familien und den sieben Enkelkindern zählen zu den ersten Gratulanten.  



60 Jahre nach Kriegsende: Sie hat die Opfer nie vergessen!

Drei aus einem Haus im Krieg - Der geliebte Bruder blieb auf dem "Feld der Ehre"

Bild 1000: Frieda Köhler hat nie den geliebten Bruder Herrmann vergessen können.

HEIMWEILER. (Mai 2005) Als im Mai 2005 Bundeskanzler Gerhard Schröder nach 60 Jahren Kriegsende auf dem Soldatenfriedhof Ljublino bei Moskau einen Kranz niederlegte und die Fernsehbilder mit roten Nelken winkenden Kriegsveteranen um die Welt flimmerten, da standen Heimweilers ältester Seniorin Frieda Köhler Tränen in den Augen. Neben ihrem Ehemann Jakob waren ihre Brüder Herrmann und Otto im Krieg, drei Männer aus einem Haus! Herrmann blieb in Russland, auf dem „Feld der Ehre“ wie es sarkastisch heißt. In ihrem ganzen Leben hat sie niemals den geliebten Bruder vergessen können, und das will die  94-jährige auch nicht!. Er hat einen festen Platz in ihrem Herzen.

„Oma Frieda“, wie sie im ganzen Ort respekt- und liebevoll genannt wird, ist eine feine Frau, mit einem Haarnest und gelebten Furchen in ihrem Antlitz, die sie nur noch sympathischer machen. Eine Institution. Noch immer der Mittelpunkt ihrer Familie, seit sie in schweren Kriegszeiten vor 65 Jahren gemeinsam mit ihrer Mutter die kleine Landwirtschaft hochhielt und die beiden Kinder Hermann und Else durchbrachte. Wohlbehütet wuchs Frieda Köhler mit zwei Brüdern und einer Schwester in ihrem Elternhaus „Auf Schachert“ im damaligen Ortsteil Heimberg auf. 1910 als ältestes Kind geboren, starb 1923 ihr Vater Otto. Sie war 13, ihr jüngster Bruder Otto gerade drei Jahre alt. Mit Ackerbau und Viehzucht hatte die Familie ihr auskommen und hielt zusammen wie Pech und Schwefel:  Zusammenhalt und Einigkeit sind zeitlebens das Credo der Dorfältesten auch heute noch und Frieda Köhlers frommster Wusch. Auf das Versprechen hin, nach einem freiwilligen Jahr Wehrdienst hinterher Arbeit zu bekommen, meldete sich Bruder Herrmann. 26-jährig erhielt er 1939 mitten in der Nacht seinen Stellungsbefehl und verließ das Elternhaus. Der Krieg begann. Die Wehrmacht marschierte in alle Himmelsrichtungen und mit Herrmann Stenshorn im Frankreich-Feldzug gegen Westen, Bruder Otto und Friedas Ehemann Jakob Köhler wurden auch einberufen. Drei aus einem Haus und aus manch anderem Haus keiner. Das schmerzte. 1943 verbrachten Ehemann Jakob und Friedas Bruder Herrmann ihren Heimaturlaub zu Hause und schauten nach dem Rechten. Otto war in Russland verwundet worden und von feindlichen Soldaten, auf die er schoss,  auf einen Verbandsplatz getragen und gerettet worden.

Bild 1001: Frieda Köhler Bild 1002: Jakob Köhler Bild 1003: Kurz vor der Eisernen Hochzeit starb Jakob Köhler 1996, Frieda Köhler 10 Jahre später, 2006.

   Als Herrmann dann wieder in den Krieg gen Russland musste, ging er zu Hause „Auf Schachert“ noch einmal durch alle Räume und verabschiedete sich. Hatte er eine Vorahnung? „Um uns herum fielen Soldaten um wie Fliegen. Es ist schrecklich!“, berichteten und schrieben die Brüder den Schwestern und der Mutter nach Hause. Komplizierte Verwundungen fürchteten in jener Zeit alle Frontsoldaten, „hoffentlich kein Bauchschuss“ war der größte Wunsch, von dem Herrmann Stenshorn dann doch nicht verschont blieb. In der Nacht auf den 1. August 1943 verstarb er in einem Lazarett an Verwundungen, die er auf der Rollbahn Wjasma- Smolensk erlitten hatte. Erst Mitte August brachte die Postfrau Hannah weinend die Nachricht mit der traurigen Botschaft eines Roxheimer Kameraden „Auf Schachert“, mit der Jeder in der Heimat in Kriegszeiten rechnen musste: Den „Heldenfriedhof“ in Jarzewo, das „Feld der Ehre, gefallen für Volk und Vaterland“ wollte die 94-jährige Frieda Köhler nie wirklich besuchen. „Die Kriegswirren waren nicht einfach: Wir hatten viele Erntehelfer aus Frankreich, Polen und Stanislaus aus Russland, alles feine Leute. Und in deren Heimat führten wir Krieg. Das war nicht einfach damals. Es war Krieg!“, sagt Oma Frieda resignierend immer wieder. Ihr aus Hundsbach stammender Ehemann Jakob wurde 1940 eingezogen und kehrte erst acht Jahre später aus der Normandie, aus französischer Gefangenschaft nach Hause. Mit ihm war es ihr vergönnt, 1992 Diamantene Hochzeit zu feiern. Von Schicksalsschlägen blieb sie auch in jüngerer Vergangenheit nicht verschont. Ende der 80-er Jahre verstarben zwei junge Frauen ihrer Enkelsöhne. In Mühlheim an der Ruhr  26-jährig Cornelia Kistner und in Kirn nur hundert Meter Luftlinie zum Krankenhaus entfernt, urplötzlich 21-jährig Drixi Köhler. Urenkelkind Christopher war gerade ein viertel Jahr alt und erlernte bis zu seinem dritten Lebensjahr „Auf Schachert“ das Laufen. Vier Enkel- und 12 Urenkelkinder halten heute die Oma ganz schön auf trapp. „Was hatte Herrmann nun von seinem freiwilligen Jahr? Krieg?, Nein, nie wieder Krieg!“, sinniert die Greisin verbittert. Auch ihren Bruder Otto Stenshorn holte die Vergangenheit ein. Zu Beginn der 60-er Jahre Ratsmitglied, leitete der verdiente Sozialdemokrat von 1975 bis 1995 als Bürgermeister die Geschicke der knapp 500 Seelen- Gemeinde in schwerer Zeit nach der Gebietsreform und Dorferneuerung mit Zusammenlegung der Ortsteile Krebsweiler und Heimberg zum heutigen Heimweiler. Zwei Jahre später, 1997 verstarb Otto Stenshorn, 77-jährig nach einer Operation an den Folgen einer Kriegsverletzung, ein Lungensteckschuss meldete sich .....!



"Schinderhannes" ist bis heute als Mörder in Otzweiler unbeliebt

Seht, der Lumpehund...der Galgestrick!

Bild 549: Tausende schauten in Mainz zu, als die Guillotine hernieder sauste! Nr:550: Verwegen, draufgängerisch: Abenteuerlich wie im richtigen Leben. Bild 551:Hennweilerer spielten die Story und Bärenbacher: Hier die Obersteiner Truppe!

-heylive- Räuberbanden machten in Deutschland zu allen Zeiten auch die hiesige Region unsicher und waren von Armut und Not, Hunger, Arbeitslosigkeit Getriebene. Der 30-jährige Krieg (1618-1648) oder Revolutionskriege seien genannt, wo französische Truppen das gesamte linksrheinische Gebiet besetzten. „Hannes“ früh im Kampf ums Überleben durch Diebstahl und Raub auf die schiefe Bahn. Mehrfach wurde er ausgepeitscht, in Kirn und Simmern inhaftiert. Am 11. Januar 1800 wurde in Otzweiler ein Raubeinbruch mit Mord verübt, der Dritte eines guten halben Dutzends, der auf das Konto der Räuberbande ging. Andere Quellen nennen die Nacht vom 8. auf den 9. Januar, als er in Otzweiler einfällt und den Bauern Peter Riegel mit tödlichen Bauchschüssen niederstreckte. Kein halbes Jahr später kaufte er hier Flinten, stahl im Dezember 1801 in Limbach und später in Hundsbach Pferde.  Trotzdem wurde ihm auch aus Angst gegenüber seiner Bande überall Unterschlupf gewährt: Um 1800 hauste er auf der halb verfallenen Schmidtburg über Hahnenbach mit seinem Weierbacher „Julchen“. In Griebelschied wurde sogar öffentlich ein Räuberball gefeiert. „Schinderhannes war Räuber und Verbrecher- mehr als nur Schurke und Mitläufer!“, daraus machen Nahewinzer und „PR“- Werbespezialisten keinen Hehl. Geschichtlich belegt ist, dass sich die Bande weder auf den Kampf gegen Reiche oder Franzosen beschränkte, noch Wohltäter der Armen war. Anlässlich seines 200. Todestages am 21. November 2003 schaffte es der „Robin Hood vom Hunsrück“ sogar weltweit in ärztliche Publikationen, nicht zuletzt, weil unmittelbar nach seinem Tod und dem Ableben weiterer 19 Hingerichteter auf dem Schafott in Mainz medizinisch-wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt und Experimente mit Elektroschocks vollzogen wurden. „20 Särge waren in 25 Minuten gefüllt“, berichteten Chronisten jener Tage. Als „Der Schinderhannes“ 1958 als „Rebell vom Rhein“ im Kirner Land um Schloß Dhaun mit Curd Jürgens und Maria Schell in der Hauptrolle gedreht und verfilmt wurde, soll geklaut worden sein wie die Raben und Elstern: Ganze Filmkulissen mit erbettelten Bauernutensilien aus Otzweiler kamen fort.....



Halloween

REGION: Am 31.Oktober ist Reformationstag, tags drauf Allerheiligen. Im Laufe der Jahre hat sich ein weiteres Event an diesem Abend etabliert und wird von den Kindern gerne gefeiert, nämlich Halloween. Jedes Jahr werden auch in Deutschland 300.000 neue Kostüme verkauft, Frankensteins Monster, Hexen und Geister, alles Mystische auf der Jagd nach dem Seelenheil Verstorbener ist vor allem in angelsächsischen Ländern und den USA kein Tabu.

 Bild 548: In vielen Straßen feiert man eine "Halloween" - Party, und meist haben die Mädchen und Jungs selbst am meisten  Angst vor Süßem oder Saurem wie "Ameisenscheiße" oder Sonstigem mit Fantasie- und Fabelnamen....  

KREIS. (Nov-2008) -hey- Die Kirchen reagieren mit offenen Gotteshäusern, denn beliebt ist Halloween beim Klerus nicht: Die Ursprünge von Halloween gehen auf eine irisch-keltische Tradition zurück, in der Druiden nach Menschenopfern suchten, um ihre Götzen milde zu stimmen. Der Kürbis, aus dem man ein menschenähnliches Gesicht schnitzte und eine Kerze hineinstellte, signalisierte, dass man hier für dieses Jahr kein Opfer mehr fordern durfte. Einige Satans- und Hexenkulte benutzen dieses Fest, um Tiere für den Teufel und Dämonen zu opfern, um diesen zu dienen oder von ihnen Macht oder eine Bitte erfüllt zu bekommen. Das Tieropfer soll dabei die altkeltischen Menschenopfer ersetzen. An solch Martialisches denken Kinder eher nicht. Heute erbetteln sie sich meist „Süßes oder Saures“, und verüben Streiche, wenn ihre albernen „Forderungen“ nicht erfüllt werden. „Tust du mir nix in den Sack, nehme ich dich huckepack!“, beispielsweise. Vor allem bibelfeste Christen fordern Aufklärung über die Erkenntnis, dass nicht längst überholte und heidnische Riten und Kulte ad Acta gelegt und der Vergangenheit angehören sollten Sie plädieren daher auf Rückbesinnung christlicher Tugenden. Allerheiligen am 1. 11. ist ein Hochfest der katholischen Kirche, man gedenkt Heiliggesprochenen oder all den Menschen, die heilig gelebt haben. Christen gedenken ihrer Verstorbenen. „Früher“ wie heute geht man an Allerheiligen auf den Friedhof, auch entzündet man Lichter an den Gräbern. Dennoch: Der Sinn traditioneller Feiertage hat sich gewandelt, Sport, Fußball BL, WM-Boxen Felix Sturm gegen Sebastian Sylvester Live im TV, Formel I Messen und Märkte, Preisskat und Zocken und das alles an Allerheiligen sind gang und gäbe. Den Menschen ist nichts mehr Heilig Heute feiern viele Kinder gerne Happy-Halloweenpartys, mit Spinnenetzen im Haar und im Gesicht gruselig geschminkt, mit allem möglichem Brimborium, von der eine ganze Industrie lebt, mit „Ameisenscheiße“ auf dem Boden, großen magischen Zauberhüten und stellen jene ausgeschnitzte und leuchtende Kürbisse auf. Der Tag vor Allerheiligen ist der Reformationstag, ein hohes protestantisches Fest. Reformator Martin Luther schlug am 31.10 1517 mit lautem Donner- und Widerhall seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg. Darin erinnert der Reformationstag. In der Speyerer Dreifaltigkeitskirche wurde die Luther-Dekade eingeleitet. Ein ganzes Jahrzehnt steht der Reformator im Fokus, Höhepunkt ist die der 500. Jahrestag seines Thesenanschlags.



Felix und seine Eltern zog es auf die sonnigen Kanaren!

MEDDERSHEIM. Vor einem Jahr am 31. August 2006, morgens um 9.30 Uhr landete der fünfjährige Felix Gollmitzer mit seinen Eltern Elvira und Stefan auf der kleinen und steil aus dem Atlantik ragenden Kanareninsel La Palma. Ein Abenteuer begann: Die Familie wagte einen neuen Lebensabschnitt: Sie zog dem Äquator entgegen, will auswandern und setzte einen lang gehegten Traum nach einem neuen Leben in südlicher Sonne in die Tat um. Nun ist Felix mit seinen Eltern zu Besuch nach Meddersheim gekommen und überglücklich.Es ist bombastisch und wunderschön, so, als ob wir niemals weg gewesen wären. Überall grüßen die Leute freundlich mit einem netten Hallo“:
Bild 430: Felix  der Glückliche....  

Stefan Gollmitzer (38) und  seine Frau Elvira Veidt sind begeistert von der Herzlichkeit, die ihnen in der gut 1500 Seelen zählenden Weinbaugemeinde bei ihrem Besuch begegnet. Vor einem Jahr zogen sie aus gesundheitlichen Gründen gen Süden, der Sonne entgegen, und bezogen eine kleine Finca in El Paso auf der Westseite der Insel La Palma. Polyneuropathie nennt man die Erkrankung des peripheren Nervensystems, an der Stefan Gollmitzer leidet, und die Kälte intensiver spürt als andere Menschen. Schon einmal waren sie ein halbes Jahr im Wohnmobil an der Mittelmeerküste entlang bis nach Gibraltar unterwegs und spürten enorme Besserung. Aus dem Schwabenland kam die junge Familie und lebte bis vor einem Jahr in Meddersheim: Stefan Gollmitzer ist gelernter Schreiner und Industriemechaniker. Seine Frau ist Musiklehrerin, sie unterrichtete Kinder und trat als Alleinunterhalterin für „gediegenere Semester auf, jedenfalls nicht mit Beat- oder Rockpop-Musik“, steckt sie charmant schmunzelnd ihr Repertoire ab. Zuletzt spielte sie noch vergangene Woche in Monzingen bei Rudi und Brigitte Beck´s Familienfeier. Elvira Veidt umrahmte viele Vereinsfeiern im Ort und engagierte sich ganz stark im Förderverein „Martinskirche“. Felix besuchte den Meddersheimer Kindergarten, wo seine sympathische Mama Elvira mit Quetschkommod` und Keyboard das Sommerfest unter dem Thema „Zirkusmanege- herrreinspaziert!“ musikalisch umrahmte und nicht nur Kinderherzen im Sturm eroberte. Viele Kinder aus der Schäfchengruppe, wollten die Familie im fernen La Palma besuchen. Vergangene Woche verbreitete sich die Nachricht unter den Kindern im Ort wie ein Lauffeuer: „Der Felix ist da!“ Hannah, Janina, Ina- Sophie, Emmanuel, Emily, Magnus, die Zwillinge Nelly und Felix, Danny-Lee und Hannes aus Kirschroth, alle freuten sich riesig. Aber Felix will wieder in die Sonne. Er liebt die Wellen, das Meer, und er hat schnell Freunde in der Fremde gefunden: Kinder von drei bis 12 Jahre werden im „Colegio“, der kleinen Dorf-Grundschule in zwei Räumen unterrichtet. Felix spricht und versteht schon ganz passabel spanisch, er „fühlt sich sehr wohl und das hat uns die Entscheidung erleichtert“, sagt Elvira Veidt. Stefan fand Arbeit in einem Metallbaubetrieb für Fenster, Elvira spielt in der Stadtkapelle von El Paso und fasst Fuß. Kanarische Folklore mit Tanz und Gesang, mit Gitarre und dem typisch kanarischen Saiteninstrument Timple ist bei den Einheimischen sehr beliebt. Das Paar wurde herzlich aufgenommen und integrierte sich. Ganz in ihrer Nähe auf dem 2423 Meter hohen Vulkan Roche de los Muchachos wurde jüngst das neueste Weltraumteleskop installiert. Noch einmal geht’s zur Familie und Stippvisite nach Krumbach in Mittelschwaben. Dann will die Familie das Meddersheimer Weinfest feiern und noch in diesem Monat geht es zurück nach La Palma, der fünftgrößten Kanaren-Insel. Noch wohnen sie bei Bambergers in der Römerstraße und vorerst bleiben auch Möbel und der berühmte Koffer in Meddersheim, werden nachgeholt. Das „Abenteuer La Palma“ soll zu einem festen Lebensabschnitt werden: „Adios Felix!“ haben die Meddersheimer Kinder schon von dem sommersprossigen kleinen Racker gelernt. „Ola“ will er sie begrüßen, wenn sie ihn auf La Palma besuchen!



Von guten Geistern + finsteren Mächten - 

Von Gutenbergs Depesche über das Ufo von Nastradamus bis zum Internet + "Heylive.de"

Bild 906 - Februar 09  - Nostradamus 

 -hey-. „Heylive.de“ geht online: Immer dann, wenn es in den Zeitungen oder der "Yellowpress", auf TV- und Nachrichtenkanälen spannend wird, wenn es ans Eingemachte geht, heißt es nur „...lesen Sie bitte weiter im Internet unter...“.Dies war eine von vielen Intentionen für online „Heylive.de“. An anderer Stelle unserer Homepage bei „heylive.de“ haben wir Menschen der Region mit Portraitfoto befragt, wie Sie damit umgehen, mit dem Internet zurecht kommen. Ergebnis: Erstaunlich locker. Immer mehr User surfen und chatten, talken, blogen oder bestellen im world wide web. In der relativ kurzen Geschichte des homo sapiens dürfte im Computerzeitalter die Informationstechnologie („IT“) auf den Datenautobahnen in den zurückliegenden 30 Jahren so revolutionierende Fortschritte erzielt haben, wie niemals zuvor. Internetportale tragen auf Mausklick alles Wissen der Welt zusammen. Homme de lettres, homo literatus, ein Bill Gates seiner Zeit war Johannes Gutenberg. 

 Der 1400 in Mainz geborene Johannes Gensfleisch zur Laden (gest. am 3. Februar 1468 ebenda) wurde zu recht zum „Mann des Jahrtausend“ auserwählt. Seine Erfindung des mechanischen Buchdrucks löste eine „Medienrevolte“ aus und ermöglichte erst eine einheitliche Schrift und gängige Standards, beflügelte den Druck der Bibel oder Luthers Reformation. Die „Einblattdrucke“ der Renaissance waren die Vorläufer heutiger Extrablätter. Sie erstatteten schnell und in aller kürze Bericht über bedeutsame Siege und Niederlagen, politische Umwälzungen und –vor allem im Mittelalter- seltsame Himmelserscheinungen. Das vielleicht faszinierendste dieser „Flugblätter“ hatte einen höchst prominenten Autor, nämlich „Nostradamus“. Michel de Nostredame (14.12 1503 – 2.7. 1566) war einer der ersten „rasenden Reporter“, die sich dieses Massenmedium zunutze machten. War Nostradamus ein genialer Seher oder ein falscher Prophet? Jedenfalls war er angesehener Mediziner und Steuereinnehmer, verdingte sich aber auch als Seher, Prophet, Heilpraktiker und hatte sich der Astrologie verschrieben. Über seinem Wohnort Salon-de-Provence soll sich am 10. März 1554, abends zwischen 19 und 20 Uhr ein „schreckliches und entsetzliches Gesicht“ gezeigt haben. Nostradamus berichtete: „In der Nähe des Mondes, welcher zur selbigen Zeit nahe dem ersten Viertel war, kam ein großes Feuer von Osten und fuhr gen Westen. Dieses Feuer hatte die Gestalt einer brennenden Stange oder Fackel und gab einen wunderbaren Schein von sich. Flammen sprangen von ihm ab, wie von einem glühenden Eisen, das der Schmied bearbeitet. Funken wie Silber glänzend, von unmäßiger Länge, wurden aufgeworfen gleich der Jakobsstraße am Himmel, Galaxie genannt. Geschwind wie ein Pfeil mit großem Rauschen und Prasseln ist es vorbeigelaufen“, so ist es bis heute überliefert. Das Objekt behielt zunächst seinen Westkurs bei, habe dann im rund 40 Kilometer entfernten Arles gewendet und sei Richtung Süden weit ins Meer geflogen. Der feurige Streifen habe lange seine Farbe behalten und sprühte lange Funken wie ein Blitz, der vom Himmel fällt. „Und wo es niedrig vorübergegangen, hat es alles verbrannt zu Pulver und Asche...“, wird Nostradamus in einem 1996 in der in Rastatt erscheinenden VPM Verlagsunion im gleichnamigen Kalender zitiert. War die brennende Stange ein Meteor oder ein außer Kontrolle geratenes Raumschiff? Hatte es über dicht bewohntem Gebiet eine 90-Grad- Kurve vor seinem Absturz ins Meer gedreht? Auskunft könnte nach 455 Jahren nur eine Bergung aus dem Schlamm des Mittelmeeres geben.  



Rückblick: 2006 jetette Nadine Henn nach Curacao

MEDDERSHEIM. Nadine Henn hat das Reisefieber gepackt: 2006 flog die damals 26-Jährige mit einem Jumbo-Jet ab Ffm über Amsterdam nach Willemstad/ Curacao. Liebgewonnene Freunde will sie im „Dolphin Therapy & Research Center“ auf den Niederländischen Antillen besuchen. Drei Monate lang arbeitete Nadine Henn Ende 2005 hart während einer Sechs- Tage- Woche, bis elf Stunden täglich und unentgeltlich mit Kindern in der Delphin- Therapie und hat jede Menge positiver Eindrücke gesammelt.

Bild 1174: Nadine Henn mit "mateo" Bild 1175: DophinTherapy Center Curacao Bild 1176: Nadine mit Delfin "tela"

 Nadine Henn stammt aus Meddersheim, wohnt derzeit in Meisenheim und sie besitzt ein taffes und aufgewecktes Naturell. In Rockenhausen lernte sie Erzieherin, arbeitet seit acht Jahren im Meisenheimer Bodelschwingh- Zentrum. Ein Fotoapparat ist ihr ständiger Begleiter, sie ist begeisterter DJ im Rockclub „Das Kult“ in Gundersweiler. Von ihrem Arbeitgeber wurde Nadine Henn für die dreimonatige Tätigkeit 2005 in der Südkaribik freigestellt. Sie arbeitete als Assistentin bei renommierten Therapeuten, hat alles aus eigener Tasche bezahlt: „Aber diese Erfahrungen und diese Eindrücke, möchte ich nicht missen. Sie haben mich geprägt und positiv verändert!“, sinniert sie. Logopädisch und Physiotherapeutisch habe sie viel dazu gelernt, Aufwind bekommen. Keineswegs euphorisch, eher reserviert und kritisch sei sie anfänglich gewesen. Aber im Wasser bei den Delphinen wich sofort alle Skepsis: „Das war Wahnsinn, was da in einem vorgeht. Faszinierend und unerklärlich!“. Und warum soll Nadine Henn etwas erklären, wo doch die Wissenschaft noch in Kinderschuhen steckt? Aber sie versucht es: „Das hochsensible Sonar tastet wie ein Scanner den Gegenüber ab. Delphine sind verspielt, haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Da gingen Menschen mit einer Kniearthrose ins Wasser und sofort war der Delphin genau an dieser Stelle, wollte helfen....“ Auf Empfehlung von Kai Molters Eltern aus Alsenz, der zur Freizeit im Bodelschwingh- Zentrum und bei den Delphinen auf Curacao war, bewarb sich Nadine Henn bei der „Dolphin Aid“- Zentrale in Düsseldorf und erhielt nach Monaten eine Zusage. Spontan entschied sie sich für Curacao in der Südlichen Karibik, nördlich von Venezuela, eine rein deutsch- holländische Einrichtung mit deutschsprachigem Therapeutenteam. Das Therapie und Forschungszentrum mit Meeresaquarium liegt traumhaft paradiesisch auf einem Naturriff. Echte Haifische können hinter einer dicken Glaswand gefüttert werden, Wassertiere und Fische in allen Arten fehlen nicht!  Als Tagespensum können die drei Delphine jeweils vier Einheiten, sogenannte „Sessions“, mit maximal zwölf Patienten bewältigen. Der Vorbereitung und Gymnastik folgt dann die Wasserzeit. Die Delphine sind eine Art „Verstärker“, ein Ansporn und Belohnung für alle Patienten und Kinder. Für jede Art von Klientel: Ob Unfall- oder Wachkoma- Patienten, Autisten, körper- oder geistig behinderte Kinder: „Selbst verhaltensauffällige Kinder machten mit und strengen sich an, besonders viel Zeit mit dem Delphin zu verbringen“. Ganz wichtig: Eltern und Geschwister oder Bezugspersonen sollten unbedingt dabei sein. Um die 10.000 Euro kosten 14 Tage für die Familie mit Unterbringung und Verpflegung. Empfehlenswert: Im Zeitraum von zwei Jahren sollte die Therapie wiederholt werden, umfangreiche Berichte dokumentieren individuell beim Patienten enorme Fortschritte. „Erfolge sind sichtbar und von Dauer. Es gab kein Kind, das in 14 Tagen Delphintherapie keine Fortschritte gemacht hatte. Aber Wunder darf man nicht erwarten, das wäre utopisch“, sagt Nadine Henn klipp und klar! Darauf legt sie wert. Im Juli sind mehrere Kinder aus der Naheregion wieder zur Therapie bei den „Flippern“ auf Curacao, darunter wieder Kai Molter und ein Kirner Kind.


RÜCKBLICK: 2006 LIMBACH: -KORNGARBEN - BROTZEIT - ÄHRENKRANZ

Sehen Sie hier die besten, ausgewählten Bilder -wird ständig fortgesetzt + aktualisiert!

LIMBACH. 1991, 1996, 2001 und 2006 feierten die Limbacher große Erntefeste mit Umzug. -Korngarben mit dem Reff mähen und mit Halmen zusammenbinden, oder eine Erntekrone aus Roggen, Hafer, Gerste und Weizen filigran winden erinnerten an eine längst vergangene Zeit und ist längst nicht mehr alltäglich. Gerade die Senioren waren gefragt, uralte Traditionen und Fertigkeiten zu erklären, weiter zu geben, und machten mit. Zum Fototermin kleideten sie sich originell im Strohhut und blauem Leinen. Es fehlte nur noch, dass Kinder das Kesselchen ins Feld bringen und dass Sauers Kuhgespann mit Eisenbereiftem Wagen für den Garbentransport wartete. So entstanden traumhafte Bilder und Erinnerungen. Übrigens ging 2001 noch Sauers Kuhgespann mit- Wir berichten ständig weiter! (Diese Bilderserie stammt aus 2006 -Nr. 1881-1882-1883-1884)    


NACHGEDACHT- NUR MUT: Vaclav Havel sagte: Hoffnung ist eben nicht Optimismus. Es ist nicht Überzeugung, dass es gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat - ganz gleich, wie es ausgeht!


 

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