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CDU- MdL Michael Billen ist in der Region als "Fighter" bekannt!

Nach der BSE- Krise Ende der 1990-er Jahre brach der Rindfleischabsatz teilweise in manchen Fleischereien um bis zu 70 Prozent ein. Hysterie machte sich breit, die Kunden waren mehr als enttäuscht, was da von der Britischen Insel herüberschwappte, oder ans Vieh gefüttert wurde. In dieser Folge schloss der Bad Kreuznacher Schlachthof! 

Bild 2477: Ein kämpferischer Billen im Bad Kreuznacher Kolpinghaus!

 Im RÜCKSPIEGEL: Michael Billen

Bild 2478: E. Kiltz, P.W.Dröscher, Funktionäre und  Billen mittendrin...

Michael Billen, Ulrike Höffken, Elke Kiltz, Peter W. Dröscher, kurzum, Landtagspolitiker aller politischer Couleur setzten sich vorbildlich nach der BSE-Krise vor gut zehn Jahren für den Erhalt und gegen die Schließung des Bad Kreuznacher Schlachthofes ein. Landwirte, Verbraucher und Fleischer liefen Sturm, letztlich war die Schließung wegen hoher Umbauschulden, überbordender EU-Bürokratie und die Umsetzung von Bestimmungen sowie der BSE-Krise nicht zu vermeiden. Bekanntlich stellt sich am 28.Juni 2010 in Bitburg Michael Billen seiner Wiederwahl für den Wahlkreis Bitburg-Prüm in den Landtag. Billen wurde am 4. Oktober 1955 in Trier geboren. Er war im Spätsommer 2009 heftig in die Schusslinie seiner CDU-Landtagsfraktion geraten, als er vertrauliche interne Daten über die Nürnburgring-Kosten-Affäre bei seiner Tochter "abgriff". Einfach  "saudumm gelaufen", möchte man dem Kaschenbacher Wehrführer und Landwirt zurufen. Wie oft haben nämlich solche "geheimen" Dokumente schon andere "abgegriffen". Oder sie wurden der Öffentlichkeit zugespielt, "durchgesteckt". Aber wenn dies beim politischen Gegner bekannt und hochgespielt wird, sieht man alt aus. "Schenkelklopfen" und Blamage liegen in dem Geschäft eben dicht beieinander, Mit "Looser" und Zocker lässt man sich nicht gerne "ablichten"...



Glück im Unglück: Obdachlosen-Wohnheim schrammte an Katastrophe vorbei

Bild 2067: Ein Großaufgebot an Helfern und Rettungskräften war vor Ort.

Bild 2068: So sah es am Tag danach aus: Schadenshöhe- weit über 300.000 Euro

 2069: Heimleiter Frieder Zimmermann: Man habe Glück im Unglück gehabt.

WEIERBACH / NIEDERREIDENBACHER HOF. Schrecken zwei Tage nach Weihnachten 2009 vier Minuten vor Mitternacht: Um 23.56 Uhr wurde durch Notruf ein Brand im Hauptgebäude des Niederreidenbacher Hofes gemeldet und löste einen Großalarm der Rettungskräfte aus. Um die 230 Ersthelfer der Feuerwehren Idar-Oberstein, Herrstein, Birkenfeld und Kirn mit ihren Drehleitern, Nachbarwehren und das THW, der Malteser Hilfsdienst, DRK und Polizei waren im Einsatz. Hier ist von der "kreuznacher diakonie" eine Notunterkunft für Obdachlose eingerichtet. Neun Bewohner mussten aus dem Haus geborgen werden, zwei erlitten eine Rauchgasvergiftung. Die Brandursache konnte nicht sofort lokalisiert werden, vermutlich sei der Brand im Fernsehzimmer ausgebrochen, wurde spekuliert. "Wir ermitteln in alle Richtungen und können Brandstiftung derzeit ebenfalls nicht ausschließen, sagte Roland Maurer von der Kriminalpolizei Idar-Oberstein des Südwestfernsehen auf Nachfrage. Nach ersten Schätzungen wurde der Schaden auf weit über 300.000 Euro beziffert, die Bewohner bezogen andere Unterkünfte auf dem Hof, oder zogen in die Eremitage in Bretzenheim um.     



Herrsteiner Martinimarkt 2009 lockte Tausende!

Bilder Nr.1947-1948-1949 u. unten 1950

November 2009 in Herrstein

  Tolle Auslagen gibt beim Griechen, man trifft Gott und die Welt und natürlich auch den Herrsteiner Hankel (Bildmitte). Natürlich auch den Leierkastenmann mit vielen netten Menschen aus Kirn und Umgebung, und auf dem Bild links, Meddersheimer und Bad Sobernheimer. Der Martinimarkt im November ist in jedem Falle ein Besuch wert, sonntagabends gehen Hunderte Kinder im St. Martinszug mit  durch den Ort.Parkplätze: Mangelware. Im früheren Amtsgebäude und späteren Hotel in der Hauptstraße /Abzweigung Niederhosenbach war erstmals ein Flohmarkt eingerichtet, wo das Inventar, die Bratpfannen und Schlachtermesser verhökert wurden. Solch Niedergang hätte nie jemand erwartet, was 2009 aus einem majestätischen Wahrzeichen wird!



Gaukler und Spielleut`- Schinderhannes und Julchen - in Herrstein treibt sich so manches Gesinde herum und will einem die Taler rauben. Da kann alles passieren!

Herrstein im September 2009: "De Herrschter Hankel" heißt das Männchen rechts zwischen Kindergarten, der "Scheune im Hunsrück" und dem finsteren Uhrturmgang. Und wenn man das Original am Brunnen einmal passiert hat und nicht seinen Schirm im Rücken spürt oder nassgespritzt wurde, kann man froh sein. Hier scheint die Zeit stehen geblieben. Verwinkelte Gässchen, altes Fachwerk, Pflastersteine. Und doch pulsiert das Leben und der Handel. Märkte hier sind sehr beliebt. Spielleut`, Gaukler, Komödianten, fahrendes Volk oder die original Schinderhannesbande aus Idar-Oberstein um Rudi Franz und Simone Assmann passen vielleicht nirgends besser hin, lassen sich anstecken und sind eine wahre Augenweide.  (Bilder: 1736-1737-1738-1739- 2009)



IDAR-OBERSTEIN / NAHBOLLENBACH. ---"Eine Chanc, die es zu nutzen gilt! Mitten in der größten Wirtschaftskrise, die wie seit 1945 zu verkraften haben, setzt unsere Region ein Zeichen: Statt vergangenen Zeiten nachzutrauern, blicken die kommunal und wirtschaftlich Verantwortlichen mutig nach vorn und versuchen,unseren Wirtschaftsstandort zu stärken. Die neue Messehalle im Gewerbepark Nahetal ist dafür ein wichtiger Baustein---".

"Nutzen sie das Eröffnungsangebot rund um die neue Messehalle und überzeugen Sie sich davon, dass die Stadt Idar-Oberstein und der Landkreis BIR um eine wichtige wirtschaftliche Facette reicher geworden sind!" Mit diesem Grußwort erntete BIR-Landrat Axel Redmer nur Zustimmung: Wie selten zuvor im Rahmen der öffentlichen Wirtschaftsförderung hätten alle Verantwortlichen an einem Strang gezogen und dies lasse für die Zukunft hoffen. Wirtschaftlich herrsche ein Wettbewerb wie selten zuvor, jedoch brauche gerade die regionale und heimische Wirtschaft vor Ort solch eine Multifunktionshalle als Schaufenster, um sich zu präsentieren und um neue Impulse zu setzen. Die erfolgreich gestarteten Wirtschaftstage und die ins Auge gefasste Gemtec sowie die Nähe zum aufstrebenden Flughafen Frankfurt /Hahn biete der Region zusätzliche Motivation. Grußworte sprachen auch Oberbürgermeister Bruno Zimmer, Ministerpräsident Kurt Beck sowie Kai-Uwe Hille, der Geschäftsführer der Messe Idar-Oberstein GmbH. Schon bald nach Abzug der US Streitkräfte und der Freigabe des ehemaligen Depots & Armeeareal Nahbollenbach habe die Landesregierung die Konversion ständig begleitet, so dass nun eine Stärkung des Mittelzentrums erfolge, sagte MP Kurt Beck. Tempo, Entschlussfreude und eine unglaubliche Dynamik prägten die Wochen vor der Eröffnung in am 21. und 22. August 2009 mit einem proppenvollen Eröffnungsprogramm-1.700 Besucher sahen die Robbie-Williams-Coverband als Konzert-Highlight im Messegebäude in der John-F.-Kennedy-Straße 9 in Nahbollenbach vor den Toren der Stadt. 7,6 Millionen Euro, davon 1,6 Millionen Euro für Honorare und Nebenkosten, Park- und Grünflächen samt Bepflanzungen kostete die Errichtung mit mehreren Hallen und Gewerken auf 4.000 Quadratmeter Nutzfläche. Als Betreiber des Objekts wurde eine eigene Gesellschaft gegründet, die "Messe Idar-Oberstein GmbH". 



Schmidthachenbach heißt die Besucher herzlich willkommen!

Für viele liegt der Ort so nah und ist doch so fern!

Schmidthachenbach. Zwischen Bärenbach und Becherbach, etwas abseits der Durchgangsstraßen liegt das 450- Seelen- Dörfchen und zählt zur 34 Ortsgemeinde zählenden VG Herrstein im Kreis BIR. Schmidthachenbach ist 1005 Hekatr groß, davon zur hälfte Wald. OB ist seit 10 Jahren Jörg Schreiner. Fußballerisch "feindesland" sind die Nachbarn aus Bärenbach, mit Becherbach besteht seit Jahren eine SG, aber das "Verhältnis" mit dem FCB normalisiert sich.... Bilder1172-1173-03-2009



LGS: Fest der Superlative ließ Kassen klingeln! 

Bild 852: Flyer informierten detailliert über die LGS schon lange im Vorfeld.  853: Ute Hangen (2.v.l.), LGS, warb in VG´s um Teilnahme + war im Land v.Ort  Bild 854: Genießen- Entdecken-Erleben- "Rh"-Eintauchen war das Erfolgsmotto!

BINGEN. Während einer Pressekonferenz zogen die Binger Verantwortlichen mit der Landesregierung um Wirtschaftsminister Hendrik Hering Ende Januar 2009 Bilanz: Die Binger Landesgartenschau „LGS“ war von Anfang an eine einzige Erfolgsstory und blieb bis zum letzten Tag sehr gut besucht: Nach 185 Tagen ging die dritte rheinland-pfälzische Landesgartenschau nach Kaiserslautern im Jahre 2000 und Trier 2004 am 19. Oktober 2008 in Bingen als die „LGS der Superlative“ zu Ende. 1.311 655 Millionen Menschen kam, von über 500.000 Euro Gewinn (noch sind nicht alle Rechnungen bezahlt), ist die Rede. Im Vorfeld war mit 600.000 Gästen gerechnet worden. Die Binger Oberbürgermeisterin Birgit Collin-Langen machte am letzten Tag deer LGS keinen Hehl aus ihrer Freude und strahlte mit Wirtschaftsminister Hendrik Hering und Organisationsleiterin Ute Hangen um die Wette. Die Christdemokratin schrieb den Publikumserfolg  vor allem einer guten Planung und dem starken Zusammenhalt in der Stadt zu. Aber auch den Verkehr als „Achillesferse“ habe man in den Griff bekommen, zudem begleiteten die Medien und das Südwest-Fernsehprogramm  permanent die LGS. Ute Hangen war im Vorfeld oft in den Verbandsgemeinden vor Ort und warb um ihr Projekt, Vereine konnten das Programm mitgestalten. Zwei Tage lang war die VG Bad Sobernheim mit Hunderten Vereinsvertretern, Chören, und Attraktionen wie Kurhäusern, Disibodenberg-Aktionen rund um die „Hildegard von Bingen“, dem berühmten Barfußpfad und weiteren Highlights präsent. 32 Millionen Euro investierten Stadt Bingen und das Land, am Rheinufer entlang wurde die Infrastruktur des einst industriell genutzten Rheinufers auf drei Kilometer Länge und 24 Hektar komplette umgestaltet. So dürften die tatsächlichen Kosten weitaus höher liegen, im Vorfeld wurden Zehntausende Blumen und Stauden und Hunderte Bäume gepflanzt. 66 Tage vor Weihnachten `08 machte die LSG noch einmal seinem guten Ruf als Veranstaltung für alle Generationen alle Ehre, sogar der Original-Bauwagen aus Peter Lustigs TV Sendung „Löwenzahn“ zog magisch an. Auf dem Rhein bewegte sich ein Korso aus über 60 großen und kleinen Booten, oder sprühten rote Berufsfeuerwehrschiffe Fontänen aus allen Rohren. Peter Kraus bereicherte das bunte Showprogramm, ein Feuerwerk gab`s zum Abschluss. Der Stab in Form eines Baumes wurde an eine Koblenzer Delegation mit herzlichen Glückwünschen übergeben. Am 15. April 2011 soll dort die BUGA, die Bundesgartenschau, ihre Pforten öffnen. 

  VG BAD SOBERNHEIM. (Rückblick:Oktober 2007) Vom 18. April bis 19. Oktober 2008, 185 Tage lang wird Bingen am Rheinkilometer 529 gelegen, die Landesgartenschau ausrichten: „R(h)einschauen, Eintauchen, Genießen, Entdecken und Erleben!“ so lautet das Flyer- Motto, das nun im Sitzungssaal vorgestellt wurde. Gut drei Dutzend Teilnehmer und weitere neun Vereine bekundeten nach einem Aufruf der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim ihr Interesse, sich am 26. und / oder, je nach Anmeldungen, auch am 27. Juli  2008 im 1000 Quadratmeter großen „Nahelandgarten“ die Region optimal zu präsentieren und so die Landesgartenschau zu beleben und davon letztlich selbst davon zu profitieren. Genau da, wo die Nahe in den Rhein fließt, auf Bingerbrücker Seite, im örtlichen Sprachjargon ironisch als „Kalt-nackisch“ tituliert, soll sich das Naheland in vier Bereichen Weinbau, Wellness und Kur, Barfußpfad und Geologie mit glitzernden Edelsteinen präsentieren. Die Teilnahme an der Gartenschau sei finanziell „ein enormer Kraftakt“ gewesen, dessen Kosten VG-Bürgermeister Rolf Kehl auf über 100.000 Euro bezifferte. Mit einer Powerpoint-Präsentation und Flyern stellte die Binger Touristik-Geschäftsführerin der Landesgartenschau, Ute Hangen, bereits geleistete Arbeiten und Pflanzungen, Aufbau und Ablauf, Logistik und eine barrierefreie Infrastruktur vor. Dabei hob sie architektonische Meisterleistungen, landschaftliche Rückbauten und Rheinromantik pur hervor. Von den Gesamtkosten von 32 Millionen Euro trägt dreiviertel das Land. Auf einer 24 Hektar großen Fläche 2,8 Kilometer entlang des Rheines mit gelungener Einbindung von Bingerbrück sollen 80.000 rote Tulpen und im Rosengarten 2000 Rosen als blühende Blumenmeere am Tor zum romantischen Mittelrhein bei einem unvergleichlichem Panorama bei der dritten Landesgartenschau in diesem Jahrtausend nach Kaiserslautern und Trier die Gäste verzaubern. Nichts sei dem Zufall überlassen worden, alte Hafenkräne im Hafenpark reaktiviert und Landschaften „rückgebaut“ worden, Hildegard-Museum, Hallen, Open-Air-, Chor- und mehrere Festbühnen mit bis zu 400 Plätzen errichtet worden. Im Park am Mäuseturm stehen Spiel, Sport und Spaß auf einer 600 Quadratmeter großen Skater-Anlage, Beachvolleyball -, Handballfelder oder Naturspielplätze für Theater und Kulturveranstaltungen auf den „Rheinfeldern“ als Erlebnis für die ganze Familie mit Picknickkorb im Mittelpunkt, im Zentrum von vier Weinanbaugebieten ist auch an einen Winzerpavillon gedacht.  „Menschen und Regionen zusammenzubringen, dass sie gerne wiederkommen“, sei größter Auftrag der Veranstalter. Landesweit über 100 Chöre haben ihre Teilnahme schon zugesagt, gefragt seien spezielle, Historische- oder Trachtengruppen. Für alle Mitwirkenden ist der Eintritt frei. In der VG-Bad Sobernheim laufen die Fäden bei Ralf Schneberger und der KTI zusammen. Es soll in den kommenden 14 Tagen ausgelotet werden, welche Institutionen wie Freilichtmuseum, Kurhäuser, Tanz-, Sport- und Musikgruppen bereit sind, mitzuwirken und ob ein oder zwei Tage Landesgartenschau am vorletzten Juli-Ferienwochenende 2008 für Gruppen der Region aus dem Naheland beworben werden.




 FH BINGEN. KIRN-LAND / KREIS./. –hey- Von wegen laues Lüftchen!? Stromgewinnung aus Windenergieanlagen –WEA- sind längst privilegierte (will heißen: per Gesetz bevorzugte) Bauvorhaben und als solchen  Wirtschaftsfaktor erkannt. Ende Oktober 2008 trafen sich 200 Experten an der Binger Fachhochschule zu einer Premiere: Einer ersten Windenergie-Tagung.

Bild1107: Blick über Deslocher und Lauschieder Höhen von Hundsbach  aus  Bild 1108: Wirken vor Ort monströs- gewaltig 1109: Alexander Licht (li.MdL) plädierte in Otzweiler gegen "Verspargelung"

   Abseits stürmischer Küstenregionen lockte der Treff neben Umweltministerin Margit Conrad als Befürworterin die großen Hersteller von Windkraftanlagen wie GAIA aus Lambsheim oder Juwi aus Wörrstadt (geschätzter Jahresumsatz 2008: über 400 Millionen Euro) in die Stadt am Rhein-Nahe-Eck. Die Wind-Branche boomt. Auch Kommunen in den Binnenländern mit windumwehten Bergrücken wollen zunehmend ihren Strom-Mix zugunsten der Kraft aus Windrädern nutzen und durch Pachteinnahmen in ihren desolaten Haushalten partizipieren. Bestes Beispiel: Gemeinden im Nordpfälzer Bergland, am Glan oder Lauschied, die sich mit sinkenden Einnahmen und Gemeindehausneubau auf Jahrzehnte tief verschuldet haben und denen die Einnahmen willkommen sind. Weg von fossilen Rohstoffen, hin zu erneuerbaren Energien, den Klimawandel verlangsamen, den Energiehunger der Bevölkerung und der Industrie stillen - das waren Schlagworte auf dem Binger FH-Gelände und noch schneller gewachsen als WEA sei  lediglich die Sparte Solar. „Rheinland-Pfalz wird Energieland werden", sagt die Ministerin. Windenergie befindet sich auf Wachstumskurs. Vorbei scheinen die Zeiten, als Bürgerinitiativen wie beispielsweise „Gegenwind“ - südlich der Nahe- mit über 200 Unterschriften in Otzweiler, Becherbach und Heimweiler Schlagzeilen machten. Der von Kirn-Land seinerzeit geschickt geänderte Flächennutzungsplan favorisierte nördlich der Nahe Naturschutz und Fremdenverkehr. Simmertal wollte WEA und Pacht-Einnahmen, konnte daher keine bekommen. Heimweiler konnte aus gut einem Dutzend Unbedenklichkeitseinwänden die passiert werden müssen,  wegen seltener „Hügel- und Keltengräber“, der Vogelfluglinie und Einwände im Funkverkehr der Telekom kurz nach der Jahrtausendwende glaubhaft ein Veto gegen WEA geltend machen. Bleibt als einziger Standort in Kirn- Land der Becherbacher „Katzkopf“ und „Am Teufelshügel“ an der Römerstraße in Otzweiler. Möglich, dass Becherbach und Otzweiler davon bislang verschont blieb, dass es lukrativere und schneller zu realisierende Standorte im Kreis gibt. Aber „Gegenwind“ scheint die Puste auszugehen. „Wir sind gegen eine willkürliche Verspargelung der Landschaft, gegen hohe Subventionen für einige wenige. Wir sind für die Nutzung erneuerbarer und regenerativer Energien im gesunden Mix, die allen dient“, sagte auf Deslocher Höhen der frühere Becherbacher Landwirt Günter Groß sehr treffend. Die WEA-Betreiber kennen sich untereinander auf dem Markt der Windfänger. Seit Jahren ist Juwi auf der weltweit größten Windenergie-Messe in Husum präsent, wo eine Messe mit 20.000 Besuchern natürlich ein anderes Feld als Fachtagung und grenzenloser Investitionsmöglichkeiten auch im benachbarten Ausland anbietet. Aussteller und Energieanbieter rechnen in Megawattstunden und Beaufort, Präsenz zeigen unter den größten Herstellern von Windkraftanlagen war daher im Binger FH-Foyer ebenso wichtig, wie die weiteren Vorgehen (ohne viel „Gegenwind“) auszuloten. Bürgermeister und Landräte passierten zwar nachdenklich, aber mit offenem Ohr, die Messestände. Denn die Präsentation des Westerwälder Bürgermeisters Winfried Himmrich in der FH-Mensa lässt die „hässlich- hohen“ Masten in anderem Licht erscheinen: Zwölf Anlagen im Westerwald decken den Strombedarf der 20.000 Einwohner-Gemeinde. Die 45 Millionen Kilowattstunden jährlich werfen einen Ertrag von 3,8 Millionen Euro ab und für die Gemeinden 220.000 Euro jährliche Pacht. „So viel Geld könnten wir mit Holz aus dem Wald nie erwirtschaften", rechnete Bürgermeister Himmerich vor. Im Kreis sind in Weinsheim und Schlossböckelheim zwei weitere WEA geplant. Dr. Erwin Manz (KH) vom BUND sagte, das Treibhaus Erde mache die Windenergienutzung notwendig: Wenn man Atom- und Kohlekraft vermeiden, Gewässer nicht ausbauen und Ackerflächen nicht für Biomasse nutzen wolle, müsse die Landesregierung klare Zielvorgaben schaffen und Rechtsbegriffe klar definieren. Vor 100 Jahren hätten in Deutschland noch mehr als 30.000 Windmühlen gestanden, es gebe 200.000 Strommasten, will er vorgebrachte Diskussionen um Landschaftsverschandelung nicht überbewerten.



GENSINGEN: Ich liebe Flohmärkte über alles! 

Bild134: Schuhe für 1.99 Euro.   Da sind keine 2 Euro verdient! 135: Außer Schwiegermutter ist quasi alles im Angebot! Bild 136:Was dem einen sein Uhl, ist dem anderen sein Clown! Bild 137: Hard+Software Fabrikneu oder in Teilen  

GENSINGEN. -hey- Ich liebe Flohmärkte, Trödelmärkte sind nämlich „In“! Nirgendwo pulsiert das Leben mehr, nirgends sind Dichte und Querschnitt aus der Bevölkerung größer und kaum woanders wird so deutlich Tacheles gesprochen. Man trifft Gott und die Welt, Bekannte die man Jahrzehnte nicht sah und Verwandte, deren Wiedersehen nicht nötig war. Auch wir sind dort, als Käufer und Verkäufer, wandeln ständig auf der Jagd nach Dingen, die man absolut nicht braucht, zwischen Kitsch und Kunst, zwischen „Alterdämmer“ (zu Deutsch: Altertümer) und Massenware, zwischen allen möglichen Schmelztiegeln, Clans und weltlichen Kulturen und verkauften all das, womit wir im Traume nicht rechneten.  Flohmärkte sind terminlich meist geregelt, festgelegt, der Frühjahrs- und Herbstflohmarkt auf dem Parkplatz im Globus Handelshof Gensingen ist etwas ganz Besonderes. Ausnahmezustand ist angesagt, Parkplätze sind überfüllt, Angebot und Nachfrage übertreffen seit Jahren alle Vorstellungen von Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher: Halbhohe Stiefeletten für 1.99 Euro? Kein Proble! Zehn Teile Körperpflege und Parfüms namhafter Firmen für fünf Euro, wo oft ein Teil im Supermarkt-Sonderangebot schon teurer ist. Man fragt sich bloß, wie machen die das nur? Und überall hört man dennoch ost- und südosteuropäische Stimmen: „Das ist mier zu toier, das hab´ ich schon Billiger gesähn!“ Elf Euro kostet der Meter Standgeld, plus zehn Euro Reinigungskaution. Trotzdem: Für vom Flohmarktvirus befallene Käufer und Verkäufer gilt wie für Warmduscher, Nörgler, Nichtkäufer und Schwarzseher gleichermaßen: „Take it easy!". „Das hier war heute wieder affengeil, hammerhart und rattenscharf“ sagt meine Frau. Und obwohl die Uhr schon um eine Stunde Ende Oktober auf Winterzeit vorgestellt wurde, wäre sie gerne noch länger geblieben, hätte gefeilscht, Ramsch gekauft, Kitsch geschaut und Trödel verkauft: „Was zahlen sie?“, fragt sie oft und wähnt den Gegenüber im psychologischen Vorteil, obwohl sie selbst doch den Preis machen muss. Zehn Euro will die Kundin zahlen für eine maßgeschneiderte und gestickte Lederjacke aus der Türkei, die einst stolze 370 Mark kostete. Klar, die Jacke geht fort, solche „Geschäfte“ gehen immer. „Willst du handeln, dann schlag ich vorher zwei Euro drauf!“, droht sie einem, der mit einem kleinen Reisewecker liebäugelt. Zwei Euro sind ihm zuviel, und deshalb bleibt er stehen, Basta. Sie stellt eben Prinzipien knallhart über Käufer und Kunden. „Da vorne den Messingkrempel verkaufst du niemals, Mädchen“, weiß der freundliche Nachbar und gibt ihr unwillkürlich einen Tipp: „Zwei Euro das Kilo bezahlt der Schrotthändler“. Und wer war der nächste Kunde? Ein Buntmetallhändler, ein Schnäppchenjäger, der alles mitnehmen und nix zahlen wollte. Gegenüber liegen schwere Werkzeuge neben Patinaüberzogenen Rohren, wurmstichigen Haushaltsauflösungen, Postkarten, Bücher oder Staubsauger mit vollem Beutel oder Computer- Eingeweihte blank, Firewyer, DVD-RW, W-LAN, RAM-Bausteine, externe und interne Festplatten, USB-Sticks, Lüfter und Laufwerke und all solch ein Kram. Bits und Bytes direkt nebeneinander, alles gibt’s auf dem Markt der Möglichkeiten. Ich nehme mir Zeit zum beobachten, zum lauschen und zuhören. Kostproben im Herbst 2008 in der Globus Cafeteria in Gensingen: „Die Politik ist total unfähig, an allem Schuld. Abzocke hoch Drei“. Hemmungslos wird auf „Bänker“ als Betrüger geschimpft. Jeder stopfe sich aus Profitgier die Taschen voll. Wo hat es das jemals gegeben, dass ganze Hochhäuser als Callcenter überall alten Menschen Bankdaten abluchsen, Verträge anbiedern, und vorsätzlich betrügen?. Nein, sowas kann nie gut gehen mit der Gesellschaft, wenn es nur noch Hartz IV-Leute, Ein-Euro-Jobber, subventionierte Zeitarbeitsfirmen und Millionen Menschen gibt, die Geld zum Arbeiten mitbringen müssen, andere ihre Unfähigkeit mit Millionen Euros versüßt bekommen: „Konzerne machen Milliardengewinne und entlassen Tausende Menschen, nein, das hat`s noch nie gegeben“. Momentaufnahmen 2008. Beim Sommermärchen 2006 hörte man dies in dieser Schärfe und Deutlichkeit noch nicht. Die Notenbank spricht von 2,2 Billionen Euro Geldwertverlust, nach der Bankenkrise folgt die wirtschaftlich steile Talfahrt mit Kurzarbeit, Entlassungen. Flohmarktbesucher wissen es zuerst



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beliebt + gefürchtet: Die Grüne Wiese !

Die Bilder zeigen die Fortsetzung des Gewerbegebietes "Zwischen Wasser" in Weierbach an der B41 in westliche Richtung: Der Gewerbepark "Kaufacker zwischen der Feuerwache 3 und dem 319 Meter langen "Altenberg"-Tunnel als Tor zur einstigen "Edelsteinmetropole" wird erweitert. Da wo einst das Nahbollenbacher Depot war, haben längst der Globus-Baumarkt, Media-Markt, Burger King, Deichmann oder MWR-Schuhe, Autohäuser, Gärtnereien. Filialisten oder Shops ihre Pforten geöffnet. Eine gut frequentierte Spielhölle fehlt ebenso wenig,  Herz- was will man mehr!  Snacks und Shopping sind angesagt, und der Erfolg scheint den Unternehmen Recht zu geben. Parkplätze in Hülle und Fülle, keine "Knöllchen", dazu ist eine Riesenauswahl garantiert. Aber soviel Licht wirft bekanntlich lange Schatten: Die Innenstädte veröden, sterben aus, Kapital fließt ab ....  (Bild 331- Februar 2009)



Herrstein: Der Martinimarkt lockte bei Kaiserwetter Tausende Besucher aus nah und fern

Bild 201: Probieren, Riechen, und mit allen Sinnen genießen = Martinimarkt Bild 202: Die Stimmung bei Glühwein  unter Freunden war super + prächtig! 203: Berthold Wild aus Hochstetten war im Dienst einer guten Sache fleißig !

Oben Bilder:196, 197, 198, 199, 200. HERRSTEIN. –heylive-. Wetterglück beflügelte den Herrsteiner Martinimarkt, die Menschen strömten in Massen und Scharen. Die Ernte war gut, Probieren und Schlemmen immer der Nase nach, war angesagt. Das Angebot in Hülle und Fülle an über 80 Ständen war reichlich und auch an die Kleinsten war mit einem Karussell im Brühl sowie hinter dem Uhrturm und bei mehreren Aktionen gedacht. Was den Kirnern ihr Andreasmarkt, ist dem Herrsteiner sein Martinimarkt. Alt-VG-Bürgermeister Klaus Beck kann sich sogar noch daran erinnern, als der Martinimarkt nicht nur ein großer Krammarkt war, sondern beispielsweise Ferkel und sonstige Tiere oder landwirtschaftliches Gerät den Besitzer wechselten, denn Marktrechte lassen sich in Herrstein bis ins 15.Jahrhundert zurückdatieren. Als die Landwirtschaft in hiesigen Gefilden eine größere Rolle spielte als heute, dienten Krammärkte Käufer und Verkäufer gleichermaßen als Zubrot oder gar dem Lebensunterhalt. „Wenn es stürmt und schneit, ist der Herrschter  Maart´ nicht weit..." - diese alte Bauernweisheit zitierten viele und tatsächlich fiel laut Wetterbericht die Schneefallgrenze auf 400 Meter. Aber ungemütlich und kalt war es nicht. Der Glühwein schmeckte trotzdem nicht nur den Herrsteiner Hankeln und bei anbrechender Dunkelheit kam viel Flair und Atmosphäre in die malerisch verträumten Winkel und Gassen des Historischen Ortskerns. Parkplätze waren an beiden Markttagen Mangelware. Wegen dem Feiertag Allerheiligen am 1. November lief der Markt in diesem Jahr in einer „abgespeckten Form" ab, das traditionelle Rockkonzert und das Feuerwerk fielen aus. Ansonsten freute sich der Marktmeister über dicht gefüllte Gassen und auch die Händler waren froh gelaunt. „Backesbrot“ war wie immer viel zu früh` alle, an anderer Stelle wurde Wellfleisch, Kartoffelwurst, Leberklöße und Schlachtplatte feilgeboten. Durch die engen Herrsteiner Gassen schoben sich die Besucherscharen, fachsimpelten vor den Ständen oder blieben zum Plausch stehen. Süßes oder Kulinarisches und alle möglichen Düfte lockten. Kuschelige Kleidung und dicke Socken oder neuartige Maxi-Spinnwebenbesen waren der Renner. Der eine oder andere Besucher deckte sich schon für die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit ein. Berthold Wild aus Hochstetten- Dhaun vom Förderverein „Lützelsoon“ saß beim Körbe flechten in der Uhrturmgasse neben dem Rahmfladenbäcker und präsentierte eine breite Palette seiner selbst geflochtenen Weidenkörbe. Kurz vor seinem 70.ten stellt er wie üblich dem Verein den Erlös zur Verfügung. Musikvereine aus Niederhosenbach und Niederwörresbach unterhielten die Gäste, am Sonntag war die Bühne für den MV Mörschied zu klein. Herrsteiner Kinder führten samstags ab 18 Uhr die St. Martinsgeschichte auf, jedes Kind erhielt eine Brezel. Sonntags war ab 18 Uhr ein Laternenumzug zum Rodesplatz und dies war für alle, insbesondere die kleinen Gäste ein feierlicher Martinimarkt- Abschluss, der in guter Erinnerung bleiben wird.


BAD KREUZNACH  -Marienwörth: Man fährt das System an die Wand

693: Die wunderschöne Kapelle ist Besuch wert!

BAD KREUZNACH. (November 2008)-hey- Auf einheitlich 15,5 Prozent steigen die Krankenkassenbeiträge ab 1. Januar 2009. Ein mehr an Bürokratie und Dokumentation muss für  immer mehr Patienten bei weniger Pflegekräften bewältigt werden, und dafür gibt es weniger Geld und zudem werden Ärzte knapp. Wenn das so weitergehe in deutschen Krankenhäusern und im Gesundheitssystem, dann fahre man das ganze System „an die Wand", warnte Marienwörth-Chef Bonifatius Faulhaber beim Besuch im Gespräch mit Julia Klöckner (MdB CDU). Probleme sind bekannt, das Gesundheitswesen liegt auf der Intensivstation. 

 

692:Eine Gruppe "Leidensgenossen" im Marienwörth im Oktober 2005   Bild 694: die Patienten und Besucher waren live und hautnah dabei....  Bild 695:.... 2005/06 als der alte Hubschrauber- Landeplatz noch war 

Krankenhäuser leiden unter dem aufgezwungenen Spagat zwischen steigenden medizinischen Anforderungen und einem marktwirtschaftlichen Wettbewerb um Patienten auf der einen, und Kostendeckelung auf der anderen Seite, die längst nicht mehr zu bewältigen sei, warnte Faulhaber. Angesichts der längst bekannten demografischen Entwicklung (Menschen werden Älter, Beitragszahler weniger), müsse man den Bürgern die Wahrheit sagen: Die Beiträge zur Krankenversicherung müssten steigen, wenn das medizinische Hilfssystem auf seinem aktuellen Niveau erhalten bleiben soll. Andernfalls müsse man die Standards der Grundversorgung neu definieren. St. Marienwörth ist nach wie vor kreisweit mit spezialisierten Abteilungen allererste Adresse, hat um und angebaut, sich „zukunftsfit“ gemacht. Dennoch müsse man in diesem Jahr ein Defizit von über 700.000 Euro kalkulieren. Einerseits dürften Hospitäler keine Patienten ablehnen, andererseits werden es aufgrund der Alterspyramide immer mehr, und alles "was über die Deckelung hinausgeht, wird weniger bezahlt", erläuterte Pflegedirektor Oliver Schömann im Beisein von Chefarzt Dr. Otmar Wilimowski, Oberarzt Mohammed Tageldin und Verwaltungsdirektor Helmut Ziegler. Gleichzeitig zwingt die Qualitätssicherung zu umfangreicher Dokumentation, was, wie eingangs erwähnt, wiederum ärztliche Arbeitskraft binde, die beim Patienten fehlt. Übernehmen Stationssekretärinnen einen Teil der Bürokratie, bleiben die Krankenhäuser auf deren Kosten für diese Kräfte sitzen, denn daran beteiligten sich die Kassen nicht. Der Kostendruck lässt an deutschen Hospitälern ein Maß an Arbeitsdichte aufkommen, das junge Ärzte und Pflegekräfte abschreckt. Die bekannte Folge: Hochqualifizierte Fachkräfte wandern in die Schweiz, nach England oder Norwegen ab. Viele dieser Länder leisten sich keine solch fundierte Ärzteausbildung, greifen auf jüngere deutsche Ärzte zurück böten das doppelte Salär bei stressfreiem Job, wie Dr. Walter Michal, Chefarzt der Chirurgie, berichtete. Neue Ärzte aufgrund der Arbeitsdichte zu bekommen, sei außerordentlich schwierig, so Martin Diebold, Ärztlicher Direktor. Teils würden an einigen Häusern schon "Tarife geknackt", um überhaupt die Stellen besetzen zu können. Auch in den Pflegeberufen ist die Situation prekär: In den letzten zehn Jahren sei die Zahl der Vollzeitstellen für examinierte Krankenschwestern um 13,5 Prozent gesunken, alleine 4,3 Prozent in den letzten vier Jahren. Das sorge für eine Arbeitsverdichtung, die wiederum einen deutlichen Anstieg des Krankenstands mit sich bringe. Ob dies alles für Julia Klöckner neue Erkenntnisse waren?



   Bockenauer feierten ihre ganz starke Frauengemeinschaft

BOCKENAU. –hey- oktober 2008. In einem überaus feierlichen Gottesdienst, den Pastor Günther Becker in der katholischen Kirche „St. Laurentius" hielt, begannen die Feierlichkeiten "50 Jahre Katholische Frauengemeinschaft in Bockenau".  Die Jubiläumsfrauen hatten unter Leitung von Diana Pfeifer-Blaum einen Projektchor gebildet und gestalteten den Gottesdienst mit. Grußworte für den Pfarrgemeinderat Sponheim-Bockenau sprach Dominika Kobylatz. „Mit Maria glaubend unterwegs", so das Motto der Jubiläumsfeierlichkeit. Die Fahne des früheren Müttervereins, aus dem die Frauengemeinschaft hervorging, zeigt Maria, die den Frauen in ihrem Verhalten gegenüber Gott und den Mitmenschen seit ewigen Zeiten so etwas wie ein Leitbild darstellt, meinte Vorstandsmitglied Marianne Messer während des Gottesdienstes. Gott Dank zu sagen für eine fünf Jahrzehnte währende Gemeinschaft der Frauen um Bockenau und Umgebung, dies zog sich wie der sprichwörtliche Rote Faden durch die Feierlichkeiten. „Gerade diese Gemeinschaft hat in diesen 50 Jahren nicht nur das Leben der Frauen selbst geprägt, sondern durch ihr Engagement auch das Leben der Kirchengemeinde mitgetragen und mitgestaltet", unterstrich Marianne Messer. Getragen von dem Glauben und Gottvertrauen, was Maria uns vorgelebt hat, möge die Frauengemeinschaft noch viele Jahre ein Segen sein für uns alle“, wünschte Pastor Becker in seiner Predigt. 1956 baute die katholische Kirchengemeinde neben dem Gotteshaus das neue Jugendheim. Dieses Haus bot die Möglichkeit für Frauen und Mütter, dort Veranstaltungen abzuhalten. Auf vielfachen Wunsch wurde am 6. Juli 1958 der "Katholische Frauen- und Mütterverein" gegründet. Eine neue Vereinsfahne wurde angeschafft, weil die alte Fahne einem Kirchturmbrand zum Opfer fiel. Fahnenweihe war am 10. August 1958 und aus diesem Anlass legten die Frauen ein „Treuegelöbnis zu Christus und zur katholischen Frauengemeinschaft" ab. Wallfahrten, Ausflüge, Adventsfeiern und Kräppelkaffee, in den zurückliegenden fünf Jahrzehnten organisierten die Frauen viele Treffs und Veranstaltungen. Einige haben sich die Seniorenbetreuung zur Aufgabe gemacht, andere treffen sich an jedem Mittwoch zum Basteln. Mit den Verkaufserlösen unterstützen sie die dringend notwendige Sanierung der Kirche „St. Laurentius". Aus Andachten und Rosenkranzgebeten schöpfen sie neue Kraft, Hoffnung und Zuversicht, wozu sie sich mit der Gemeinde im Gotteshaus treffen.„In 50 Jahren sehr viel bewegt", resümierte Marianne Messer voller Stolz und war dankbar dafür, dass „sich stets Frauen für diese Gemeinschaft eingesetzt und engagiert haben!". Zu den Feierlichkeiten war das Jugendheim ebenso wie die Kirche üppig herbstlich von Astrid Herrmann-Rieper und Maria Mecking geschmückt. Männer verdienten sich reichlichen Applaus der Frauen, weil sie den Küchendienst an diesem Festtag übernahmen. Ein Loblied auf die Frauengemeinschaft hatte Heimatdichterin Käthe Höth parat, Glückwünsche überbrachten Susanne Krieg für die Frauengemeinschaft Sponheim und Gisela Hauser für die Evangelische Frauenhilfe Bockenau. Mit Freude dabei unter den vielen Frauen waren auch VG-Beigeordneter Markus Lüttger und Ortsbürgermeister Volker Schöffling. Er ist auch Vorsitzender des "Fördervereins zur Sanierung der Kirche" und weiß in dieser Funktion, welch stattliche Summe aus der Kasse der Frauengemeinschaft bisher geflossen ist. Schöffling  dankte den Frauen für ihr großartiges und uneigennütziges Engagement, 2009 wird mit dem Bescheid vom Bistum Trier gerechnet, damit die Arbeiten an der Kirche beginnen können.


KIRCHBERG/SIMMERTAL. –heylive-. DieSimmertalerA-cappella-Gruppe „Singphoniker“ um Dirigent und Leiter Karl-Eugen Kaiser hatte sich ein musikalisches Mammutprogramm beim herbstlichen Konzert im Gemeindesaal der evangelischen Friedenskirche in Kirchberg vorgenommen. Begeistert wurde ihr Konzert aufgenommen, die Männer traten in neuem Outfit, ganz in Silberglanz auf, und sangen sich spontan in die Herzen der begeisterten Zuhörer. Mit insgesamt 18 Liedbeiträgen, teilweise solistisch zusätzlich aufgewertet, überzeugten sie das Publikum und den Veranstalter. Eingeladen hatte der Kulturverein Kirchberg auf Empfehlung vieler „Fans“ der Singphoniker, die von der Mosel bis in die Vorderpfalz ins ausverkaufte Gemeinde- Zentrum angereist kamen. Unter Leitung von Karl-Eugen Kaiser wurde dem Auditorium ein breit gefächertes und attraktives Programm geboten. Mit Titeln von J. S. Bach, Brahms, den Comedian Harmonists oder Elvis Presley bis hin zu den Prinzen und eigenen Arrangements wussten die Sänger das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Eloquent, sachkundig und unterhaltsam locker, führte Wolf-Rüdiger Seel durch den Abend. Zur musikalischen Unterstützung hatten die Männer die versierte Drummerin Aline Kaiser aus Simmertal engagiert, die gekonnt und einfühlsam die Titel "Mann im Mond" und "Girls, Girls, Girls..." am Schlagzeug begleitete und Kostproben ihres Könnens gab. Ihr Metier lernte sie von der Pike auf bei den „Brunkensteiner“. 

KIRCHBERG: Simmertaler „Singphoniker“ waren eine Augenweide bei Auftritt in der ev. Friedenskirche

Fazit: Ein äußerst gelungener Konzertabend, eine Werbung für den Chorgesang, der Publikum und Sängern Appetit auf weitere Veranstaltungen dieser Art gemacht haben dürfte.

BILD 435: Die Simmertaler Singphoniker bei einem Auftritt in Kirn-Land 2008In der Naheregion sind die „Singphoniker“ beliebt und gerngesehen Gäste bei Veranstaltungen und Konzerten. Die A-cappella-Gruppe  aus Simmertal hat sich 2001 gegründet. 

 Allesamt gestandene Mannsbilder,  singen sie fast alle in mehreren Chören und sind glänzende Solisten. Sie kommen aus Simmertal und weiteren sechs Gemeinden. Unter  Karl-Eugen Kaiser wird wöchentlich im Musiksaal der Simmertaler Grundschule geprobt. Kaiser leitete einst den Gemischten Chor Weitersborn,  er war lange Jahre Leiter des MGV Schneppenbach, mit dem er 1990 dessen 100jähriges Vereinsbestehen feierte. Er stand Pate als motivierende Antriebsfeder des sehr erfolgreichen Weitersborner Vokalensembles „Makkaroni“, das Säle füllt und das im Oktober 2008 zehnjähriges Jubiläum feierte. Karl Eugen Kaiser (KEK) erwarb sich sein Rüstzeug bei den Dirigenten Prof. Rudolf Desch, seinem Lehrer Theo Fürst und dem unvergessenen Werner Lengert.  „KEK“ war Initiator und Mitbegründer der Musikkapelle „Die Brunkensteiner“, die er 13 Jahre als Vorsitzender führte und in der er als Flügelhornist mitwirkte. Tochter Aline bediente das Schlagzeug gekonnt wie optisch brillant, wie in der sprichwörtlichen „Schießbude“. Die „Singphoniker“ aus Simmertal schöpfen aus einem breiten Repertoire. Traditionelle und zeitgenössische, bekannte Musiktitel bis zurück  zu den 1920-er Jahren werden regelrecht und zur Freude des Publikum zelebriert, und oft mit einem Augenzwinkern auf höchstem Niveau präsentiert.  Lautstark geforderte Zugaben wurden  gewährt. Vier Vorhänge hatte sich das Ensemble verdient!



Herrsteiner Märkte rund um den "Hankel" haben einen guten Ruf!

Bild 919: Ein Wahrzeichen von vielen! Bild 920: Das isser, der Hankel... Bild 921: Spielleute sind los....
 

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