Heylive.de kommt "NEU" auf Typo 3...-stop-...Neues Outfit- neues Design- neue Inhalte...-stop-...Kein Scherz: Start ist spätestens im Januar 2011...-stop-...Lesen Sie unter `Archiv` dann "Heylive-Heylights" was User schreiben und was uns so anspornt!...-stop-...Besinnliche Vorweihnachtszeit!...-stop-...!

Home
Aus den Gemeinden
Lokales
Leute von nebenan
Blaulicht und Blitzlicht
Politik & Wirtschaft
Schule
Kunst & Kultur EXTRA
Sport
Muse und Meinung
Tipps & Lifestyl
Archiv
Kontakt
Impressum
AGB  

Counter

 

VG Bad Sobernheim VG Kirn VG Meisenheim Kreis KH Nachbarschaft

Bärenbach Becherbach Bruschied Hahnenbach Heimweiler Hennweiler Hochstetten Dhaun Horbach Königsau Kellenbach Kirn Kirn SULZBACH Limbach Meckenbach Oberhausen Otzweiler Schneppenbach Schwarzerden Simmertal VG V Kirn Land Weitersborn

BÄRENBACH an der Nahe in der VG KIRN-LAND



 „Bärenbach 2010- äänfach scheen“ war als Parole von Elferrat, viel Jugend, und dem FCB als Veranstalter ausgegeben. Der Elferrat mischte sich unter die Aktiven und Sitzungspräsident Heinz Engel als "Gott Jokus" in saarländischem Slang trieb mit Witz und viel Kokolores das Stimmungsbarometer permanent in die Höhe. Die MGV "Metersänger" fehlten zwar, es war trotzdem turbulent!

Bild 2159: Jim Knopf kam mit seinen Wilden 13 (12)- ...und Flieger Nr 2160: Zwei Fußballerfrauen: (li.) Anne Mengeu und Katharina Graf aus Otzweiler Bild 2161: Die Metersänger fehlten in diesem Jahr, aber die Akteure waren fit!

Die „Dancing Mamas & Papas“ folgten Jim Knopf, Lukas und der Lok Emma, und hatten die Wilden 13 im Schlepptau durch die Narhalla Bürgerhaus am Lerchenkopf. In Windeseile hatte die Truppe um Marianne Mudrich auch mit aktuellen Stimmungshits wie dem „Fliegerlied“ das närrische Auditorium erobert. Mehrfach traten „Shut up and Dance“ auf, die fünf Mädels um Choreografin Carolina Günther tanzten professionell und sehr ausdrucksstark. Durchs ganze Bürgerhaus bahnten sich in originellen Kostümen „Engelchen und Teufelchen“ einen Weg auf die Bühnenbretter. Katharina Graf führte Regie, geforderte Zugaben wurden mit Raketen belohnt.  Pech und Glück lagen für Staubsaugerpilotin Nadine Mildenberger als „Dumm Nuß“ eng beisammen. Bernd Spielmann aus Kirn kam als „Bauer vom Land“ und Mister Kuhstall: „Als Bauer hast du es schwer- wo kriegste nur die Knete her?“. Die beiden sind seit Jahren als verlässliche Büttengaranten mit von der Partie und zur Freude des Publikums „gesetzt“. Anette Speier landete einen Volltreffer als „Bärebacher Zeitungsfraa“ und glossierte mit spitzer Feder die Anekdoten eines ganzen Jahres: Die „Abwrackprämie neu definiert“ hatten gleich vier Jugendliche, die ihre Rostschüsseln „craschten“. Aber:„E nei Auto in 2010- dat wär`scheen!“- zählte sie immer noch zu viel Schrott im Ort auf. Ob Winkels Helga als Grand Dame im Elferrat, Reinhardts Lothar oder Jürgen Porger´sch Kalamitäten – dem Energiebündel entging nichts. Gemeinderat, „Bojemeester“, die Straße ins Neubaugebiet und den FCB auf seiner Mannschaftsfahrt in die Biermetropole Bamberg nahm sie auf die Schippe. Die Frohnatur kann sich vorstellen, 2010 als „Miss Hachenfels“ gekrönt zu werden. In Amerika muss wohl „de Chief Philipp Litzenburger“ über die Stränge geschlagen haben, jedenfalls häuften sich seine „Knöllchen“, und für zwei Mal zu schnelles Fahren war im Land der unbegrenzten Möglichkeiten für sechs Monate „de Pappedeckel weg“. Als „Diamonds of Darkness“ (Leitung: Johannes Mudrich) halten noch immer ehemalige FCB A-Jugendspieler wie Pech und Schwefel zusammen und boten erneut eine sehenswerte Performance, die Mädels kreischten! „Endlich vorbei die fußballlose Zeit“, schwadronierten Katharina Graf und Anne Mengeu als leidgeprüfte Spielerbräute in Profimanier. Das Otzweiler Mädchen und die Frau des Trainers der SG Oberreidenbach /Sien nahmen kein Blatt vor den Mund, was stinkige Socken, Amore, Niederlagen oder Kondition anging. Sie traten mehrfach auch mit heiteren Sketchen auf und ernteten ebenso Beifallsstürme wie das von Michaela Nagel und Nicole Schinkel betreute bauchtanzendes Männerballett zu Techno-und Orientalischen Klängen. Mehrere Zugaben waren fällig, die Bärenbacher feierten ausgelassen bis es hell wurde. 



BÄRENBACH. 126 Teilnehmer nahmen am diesjährigen Hermanns-Turnier von „Bäfelbosch“, den Bärenbacher Feldbogenschützen, teil. Zwei Tage lang waren jede Menge Hinweisschilder aufgestellt, beispielsweise mussten wegen Absturzgefahr im Terrain rund um die Naumburg „Kinder und Hunde“ angeleint geführt werden. Die „Outdoor“- Enthusiasten im legeren Outfit und Freizeitdress, wie es heute neudeutsch heißt, gingen in Gruppen auf den sieben Kilometer langen Parcours um den Ort.

   Foto oben Nummer1665, August 2009: Auf der Naumburg wehte die Deutsche Flagge und lag Bärenbach den Feldbogenschützen zu Füßen. Genau wurde das Ziel anvisiert, der Blick reichte weit gen Osten übers Nahetal. Hier Teilnehmer aus Steinhardt, von Nahe und Ahr. Gewertet wurde ein Dutzend verschiedener Bogen- und mehrere Altersklassen, die entweder mit einem reinen Natur- Primitivbogen, dem Recurve- Bogen, dem klassischen Langbogen oder einem speziellen Compound- Bogen auf Punktejagd zu den 30 Zielen aufbrach. Da schlummerte auf einer Sandbank im Bärenbach ein Krokodil, ein Puma räkelte sich im Geäst, Grizzlys, Warzen- oder Wildschweine fehlten rund um Schlossberg und Hachenfels nicht. Neu in der Galerie waren Mönchsgeier und Fischreiher. Das neue Vereinsmitglied Sonja Naumann aus Tiefenstein kreierte und schminkte eine große Bärin, die spontan ihren Vornamen erhielt. Detlef Dienst brachte mehrere 3D-Attrappen auf Vordermann, er reaktivierte den Dinosaurier, der auf dem Lerchenkopf auf einer Entfernung von 60 Metern anvisiert wurde. Abteilungsleiter Sepp Rohr (60) freute sich, dass wieder mehr Jugend zu dieser Sportart gefunden hat. Neben den Schützen und Mitgliedern der Abteilung sorgten auch 20 Helfer des FC Bärenbach für einen reibungslosen Ablauf. Aus dem ganzen Dorf kamen Kuchen- und Salatspenden, freute sich Sepp Rohr. Besonders viele Teilnehmer kamen aus Bad Kreuznach und Windesheim, aber auch aus dem Saar-Loire-Lux-Raum, aus der Eifel, Koblenz bis Worms und Ludwigshafen kamen die Teilnehmer, die rund um den Lerchenkopf in Zelten und Campingwagen übernachteten. Schützen vom Bürgerverein Oberheckenbach oder aus Altenahr lobten wie Svenja und Uwe Schüttler aus Steinhardt den Parcours und die gesamte Naturschönheit der Region in höchsten Tönen als „absolut spitzenmäßig“. Die Gastlichkeit und das Ambiente seien tadellos, Kaiserwetter beflügelte. Im Juli 1994 fand das erste Bärenbacher Hermanns- Turnier statt, Namensgeber war damals 72-jährig das älteste Gründungsmitglied Hermann Prokopp, der als Feldbogen-Legende aus den neuen Bundesländern kam und 2008 in Fischbach verstarb. Unter den Fittichen des FC Bärenbacher wurde die Abteilung um Walter Ullrich und von Josef „Sepp“ Rohr etabliert und heimste unter dem Logo „Bäfelbosch“  beachtliche Erfolge ein. Auf Anhieb stellte sie mit Daniel Sauer den Deutschen Schülermeister und mit Björn Gutheil den Vize. Weitere Vereinsmitglieder brachten es zu Deutschen Meisterschaftsehren.



NEU: AGENDA SCHILDER!

BÄRENBACH. September 2009. Die touristische Förderung der VG Kirn-Land macht nicht an der Nahe halt und wird auch ohne Leader-plus Zuschüsse in den südlichen Gemeinden fortgeführt. In Bärenbach wurden nun sieben Agenda- Wanderweg- Infotafeln präsentiert.Erfolglos warben vor Jahresfrist in Kastellaun VG-Beigeordneter Heinz Herrmann und Werner Müller für eine Ausweitung und Einbindung, im EU-Leader-plus-Programm auch die VG-Gemeinden in Kirn-Land südlich der Nahe zu berücksichtigen.

Bild links Nr. 1648 Werner Müller, Ob Jürgen Schmidt, VG-Erster Beigeordneter Heinz Herrmann aus Becherbach und VG-Tourismus-Experte Dr. Rainer Feldhoff (v.li.)

 Dies wurde verwehrt, das Förderprogramm bleibt auf den Hunsrück beschränkt. Da aber VG-Gemeinden in punkto Tourismusförderung nicht benachteiligt werden sollten, werden diese Infotafeln aus dem Fremdenverkehrsetat finanziert, informierte Werner Müller. Im Rahmen der 900-Jahrfeier und mit Gründung des neuen Heimat- und Kulturvereins hat sich die Gemeinde Bärenbach spontan bereit erklärt und um die Schilder beworben. Bürgermeister Jürgen Schmidt dankte bei der Präsentation der VG-Verwaltung, lobte deren umfangreiches Archiv und freute sich: Nicht nur Touristen, Gäste und Wanderer, sondern auch Bärenbacher Bürger seien von den insgesamt sieben Schildern auf dem Rundwanderweg um den Ort begeistert und kämen über Traditionen, Brauchtumspflege über die Geschichte des Dorfes ins Gespräch. An der Evangelischen Kirche steht beispielsweise der Mensch im Mittelpunkt, 1903 wurden 60 Schulkinder im Ort unterrichtet. Hergestellt wurden die Tafeln von der heimischen Wirtschaft aus der Region, sie stehen auf historischen Plätzen und Standorten und gehen auf das örtliche Erscheinungsbild im Wandel der Zeit und die Infrastruktur ein. Auch wenn die Kirchen geschlossen sind, ist durch die Fototafeln dennoch ein Blick ins Innere für Interessierte Besucher möglich, erläuterte Dr. Rainer Feldhoff. Für weitere Gemeinden liegen jede Menge Vorschläge in der Schublade, sagte Feldhoff. Einheitlich und überregional sind farblich die fünf Themen unterteilt: Leben im Dorf, Geschichte, Kirche und Glaube, Ortsinformation sowie Natur- und Umwelt. Bärenbach hat mit den beiden Mühlen, zwei Kirchen, dem Kupfererz- Bergwerksstollen, der Naumburg und dem Hachenfels jede Menge zu bieten. Auch an dem Haus am Rothenberg, da, wo „Schinderhannes“ einst bei Wasenmeister Nagel zur Lehre ging, wird eine Tafel an diese Zeit erinnern. Farblich sehr gut aufbereitet sind diese, samt dazu begleitenden Texte- Sie zeugen von klarer Struktur: siehe unten!

Nr.1649: Katholische Kirche Nr.1650: Die Naumburg Bild 1651: Orts-Info 1652 Evangelische Kirche


Wer nicht wirbt-stirbt!

Hier muss ihre Firma stehen- unbedingt !!!

super Preiswert- effektiv hoch3!!!

 



Pettycoats lassen ganz tief beim Square-Dance blicken! 

BÄRENBACH. Juni 2009: 121 Gäste aus 29 Squaredance-Clubs kamen zum ersten „Gurdelkuche“- Squaredance-Treffen ins Bärenbacher Bürgerhaus und feierten mit Gastcaller Stefan Rohrbach bei familiärer Atmosphäre eine farbenprächtige Tanzparty.

Bild 1531: Pettycoat mit Petty-Pants und Strumpfband gehören zum Outfit! Bild 1532: ein farbenfrohes Bild. Höflich und nett sind die Umgangsformen! Bild 1533: Der 1. Gurdelkuche-Dance im Bärenbacher Bürgerhaus war der Hit!

    Pettycoats wirbelten, und das Bürgerhaus schien fast zu klein. Die Umgangssprache ist englisch, man hält auf sich:  Jeweils vier Tanzpaare stehen sich in einem Quadrat gegenüber und führen auf Ansagen (Calls) in gesprochener oder gesungener Form zur Hintergrundmusik durch einen  Caller (Ansager) verschiedene Figurenfolgen aus. Der Ansager arbeitet quasi in alle tanzbaren Liedtexte, ob Oldies, Country-, Rock- oder Popmusik seine ganz eigene und variable Choreografie ein. Im Gegensatz zu Standart- oder Lateintänzen komme es beim Square Dance nicht so sehr „auf Grazie oder die Haltung des Einzelnen an, sondern harmonisches Miteinander und Spaß an der Freud` sind angesagt. Wir sind eine ganz große Familie!“, erklärte freudestrahlend die Präsidentin des 2007 neu gegründeten Nahbollenbacher Clubs „Rock Church Dancers“, Gabi Spindler (56) aus Kirchenbollenbach. Sie ist Krankenschwester im Klinikum Göttschied, Vizepräsident Helmut Maurer ist Kfz-Meister in Idar-Oberstein und wohnt in Herrstein. Clubcaller Dieter Bremm kommt aus Staudernheim, Vorstandsmitglied Michaela Bender wohnt in Rötsweiler-Nockenthal und die Simmertaler Mitglieder Monika und Helmut Sroka tanzen außerdem noch bei den Kreuznacher „Bridge-House-Twirlers“. Wie erwähnt, die Teilnehmer halten auf sich, sind „eine große Familie, ein lustiges Völkchen“ aus allen Berufen ohne Altersbegrenzung. Square Dance ist ein Paartanz, ohne dass man ein Paar sein muss, das Standartprogramm „Mainstream“ besteht aus spielend leicht zu erlernenden 68 Figuren, Fortgeschrittene legen das „Level“ und die Schwierigkeitsgrade schon mal etwas höher. Überwältigt von der Resonanz im Bärenbacher Bürgerhaus waren die 30 Mitglieder der „Rock Church-Dancers SDC“ bei ihrem ersten „Gurdelkuche- Dance“ gute Gastgeber. Stolz tragen sie die Felsenkirche im Namen, und auch schmackhafter Spießbraten in allen möglichen Varianten, jener „Gurdelkuche“, kam bestens an. Gäste kamen mit dem Wohnmobil aus Hamburg und Holland von überall her angereist und waren vom Ambiente her „total begeistert. All wollen `se wirakumme“, zog die Präsidentin erfreut ein Resümee. Farbenfrohe Petticoats, drunter Petty Pants mit Spitzen und Strumpfband sowie spezielle breite Gürtel bei den Damen, das Squaredance Westernhemd mit Druckknöpfen, die Coboykrawatte („Bolotie“) und Jeans bei den Herren zählen zum stilechten Outfit. Ähnlich wie beim Wanderstock stehen kleine Anhänger, eine Art Souvenier, ganz hoch im Kurs und schmücken als Button das Clubabzeichen „Badge“ an der Brusttasche. >>>Im Gasthaus „Zum Nahetal“ in Nahbollenbach wird jeden Mittwoch ab 19.30 Uhr fleißig geprobt. Am 30 August wollen die „Rock-Church-Dancers“ im Mainzer ZDF-Fernsehgarten mit dabei sein, wenn ein Rekordversuch mit 1000 Square-Dancern auf dem Lerchenberg steigt. 


RÜCKBLICK INS JAHR 2004: Die Mamas, die MGV Männer und die Macher! 

Bärenbach hat kulturell jede Menge zu bieten- Highlights im Januar 2004

Bild1872: Die "Dancing-Mamas" probten und bereicherten die Kappensitzung im Bürgerhaus mit einem Regenschirmtanz. 2004- Nr 1873: Tragende Säulen des MGV "Liederkranz" Bärenbach seit Jahrzehnten Die Altersriege stand kurz vor Ehrungen! 1874: Die damalige Sitzungspräsidentin + Alfred Litzenburger beim Ems nach der Gesangsstunde vor der Fasenacht 2004!


BÄRENBACH. Ehre für treue Vereinsstimmen, denen Ehre gebührt: Während einer Feierstunde mit festlichem Chorgesang von Lorenz Maierhofer („Der Herr segne und behüte dich“), vorgetragen vom Gemischten Chor Bärenbach, wurden im Bürgerhaus verdiente Mitglieder des MGV Olympia Kirn und vom gastgebenden MGV „Liederkranz“  Bärenbach während einer Feierstunde geehrt. Die Männer aus Kirn und Bärenbach singen zusammen und werden wie der Frauenchor und der Gemischte Chor von Thomas Setz dirigiert, Ehrungen in Bärenbach wurden zuletzt 2002 vorgenommen. Vorsitzender Rolf Barth dankte für das besondere Engagement, Brauchtumspflege und Wahrung von Kulturgut und lobte in seiner Laudatio auch Werner Groh, der sich im Ruhestand reaktivieren ließ. „Erstmals nehmen wir die Gelegenheit zum Anlass, Ehrungen verdienter Mitglieder vor dem eigentlichen offiziellen Beginn unseres Stuhlkonzertes vorzunehmen." Ehrenvorsitzender Heinz Hugo Hill und Thomas Goebel vom Chorverband Bad Kreuznach freuten sich ebenfalls, dass Jung und Alt für den Fortbestand der Gesangvereine als wichtiger Kulturträger eintreten: „Jahrzehnte  stand ich in den Reihen der Sänger und es erfüllt mich mit Stolz, langjährige Mitglieder zu ehren!“, sagte Ex-Olympia-Sänger Hill während der Ehrung. Vorsitzender Rainer Köhler dankte namens des MGV Olympia Kirn, aus deren Reihen  für über 40-jährige Sängertätigkeit Klaus Schneider, für 50 Jahre Reinhold Eckart und für 60-jährige aktive Sängertätigkeit Otto Zerfaß vom Vereinslokal „Felsenkeller“ geehrt wurden.  (März 2009- Bild 1422

Kreisjugendreferentin Angelika Seidel sprach von einer interessanten Zeit im Laufe der Jahrhunderte. Sie ehrte für zehnjähriges Musizieren Isabell und Natalie Collet, Jessica Conradi und Stefanie Spielmann aus der Flötengruppe des MGV Bärenbach unter Leitung von Erika Litzenburger. Vom MGV „Liederkranz“ wurden für 60-jähriges Singen Paul Barth und Heinrich Setz besonders geehrt. Erich Barth und Paul Collet wurden für fünf Jahrzehnte aktiven Chorgesang geehrt, posthum ebenfalls der jüngst verstorbene Günther Litzenburger. Vier Jahrzehnte singen Hans-Norbert Collet, Harald Litzenburger und Edith Julius, für 25 Jahre wurden Alfred und Erika Litzenburger sowie Ingrid Klein ausgezeichnet. Die Männer beschlossen mit Franz Schuberts „Im Abendrot“ die Feierstunde.


 März 2009: BÄRENBACH. Im MGV Bärenbach laufen seit Monaten die Vorbereitungen für ein gehobenes Chor-Konzert (siehe oben) mit Ehrungen an diesem Samstag. 2006 war der MGV Ausrichter des reaktivierten VG-Singens, ein eigenes Konzert liegt jedoch schon fünf Jahre zurück, und letztmals wurden 2002 Mitglieder geehrt. Höchste Zeit also, die Aktiven rumorten und forderten zu Recht ein eigenes Konzert, sagte Vorsitzender Rolf Barth. Wegen der 900-Jahrfeier mehrfach verschoben, ehrt der MGV „Liederkranz“ 1872 durch Thomas Goebel vom Chorverband Bad Kreuznach 16 verdiente Mitglieder für langjährige Tätigkeit. In Erinnerung bleibt der jüngst verstorbene Günther Litzenburger und wird posthum für 50-jähriges Singen geehrt. Die beiden Chorsätze „Der Herr segne und behüte dich“ und „Im Abendrot“ von Franz Schubert rahmen die Feierstunde der Ehrung ab 18 Uhr vor dem eigentlichen Konzert ein, damit das Stuhlkonzert pünktlich um 19.30 Uhr beginnen kann.

Der Gem. Chor im MGV Bärenbach

Die Flötengruppe Bilder 1419 +1420

    Mitwirkende sind der Quartettverein 1931 Wallhausen, die Staudernheimer Klostersänger, die Männerchöre des MGV Olympia Kirn gemeinsam mit dem MGV Bärenbach, der Frauenchor des MGV Liederkranz Bärenbach sowie die Flötengruppe um Erika Litzenburger, der MGV Hochstädten und der MGV Hammerstein sowie der Gemischte Chor Ruschberg, ein amtierender Meisterchor, der sich acht Tage später erneut für höchste Ehren im Chorgesang qualifizieren will und in Bärenbach Lieder mit höchsten Schwierigkeitsgraden vorträgt. Früchte trägt auch das Zusammensingen des MGV Bärenbach mit dem MGV Olympia Kirn, die Männer treten oft gemeinsam auf und singen wie beim Volkstrauertag in Kirn und Bärenbach. „Singen wie es uns gefällt“ lautet am Tag nach dem kalendarischen Frühlingsanfang im Bürgerhaus am Lerchenkopf am kommenden Samstag das Motto. Vorsitzender Rolf E.Barth und Chorleiter Thomas Setz sind Verfechter von klassischen Stuhlkonzerten. Sie bleiben auch dem Bärenbacher Modus treu, wonach jeder Verein nur ein Mal auftritt und dabei seine ganze stimmliche Brillanz bei mehreren Liedern aus allen Sparten, so, wie der Gastchor das für richtig hält, vorträgt. Natürlich wird mit den Gästen nach dem Konzert gefeiert und zum Schluss gesellig zusammen gesessen. Hinzu kommt bei solch einem festlichen Event, dass eine gründliche Vor- und Nachbereitung und ein Resümee durch den Chorleiter erfolgen. Viele Lieder haben die Bärenbacher eigens einstudiert, der eigene Frauenchor singt das beliebte „Alta Trinita beata“ und (neu) „Sana Sananina, Praise the Lord“ und „Samba Lele`, kleiner Chico“ im Satz von Lorenz Maierhofer. Man darf gespannt sein!



BÄRENBACH. Bei den jährlichen Süddeutschen Hengstkörungen aus sieben Bundesländern auf der Olympiareitanlage in München-Riem wurde unter 70 Hengsten, die sich zuvor im November in den einzelnen Bundesländern für diese Prämierung qualifizieren mussten, Chalabre II aus der Zucht des Bärenbacher Heribert Weinz mit höchsten Ehren dekoriert worden.

Bild 1158: Chalabre II aus Bärenbach! Bild 1159: Heribert Weinz

Fotos Oben: Heribert Weinz mit seinem Pferd, das derzeit auf der Hengststation Schmitz in Neustadt-Hombach steht. Insgesamt zehn Hengste aus den sieben Bundesländern haben bei einer Pferdegala, dem Top-Ereignis Nummer eins bei den 6. Süddeutschen Pferdetagen, und der zweiten Auktion für gekörte Hengste, diese Auszeichnung erhalten. Die Fachpresse war voll des Lobes über Chalabre II. Weitere Infos unter www.CliyMyHorse.org/   Dieser Hengst Chalabre II war unter seinem Westerwälder Reiter aus der Hengststation Schmitz, Mike Schemann, auch bei der Musikalischen Pferdenacht im vergangenen Juni  in Bärenbach mit von der Partie. Da hatte er, anscheinend dank Heimrecht, nur Flausen im Kopf, und schaute den „Pferdemädels“ nach, wie wir berichteten. Der Bruder, Chalabre I, wurde 2006 in München gekört und ist derzeit in England sehr erfolgreich im Vielseitigkeitssport unterwegs. Diese Auszeichnung vom Wochenende ist der bisher größte Erfolg, den der Bärenbacher Heribert Weinz (54) seit seiner Zucht 1982 einheimste. Weinz ist Vorsitzender der Abteilung Warmblut im Landesverband und erster Vorsitzender des Pferdezuchtvereins Hunsrück-Rhein-Nahe-Mosel. Sieben Junghengste aus Rheinland-Pfalz durften teilnehmen. Weiter zwei ältere Hengste, die in der Saison größere Erfolge vorweisen konnten und die zu Prämienhengste gekürt wurden. Weiteres Kriterium: Er muss erfolgreich in der Zucht sein. Diese Voraussetzungen brachte Chalabre II mit: Er war 2005 in Zweibrücken Reservesieger, war 2007 Vize-Landes-Champignon und Dritter beim Süddeutschen Pferde-Championat, hatte sich so für die Teilnahme am Süddeutschen-Bundes-Championat qualifiziert.


BÄRENBACHER außer Rand und Band - Ausnahmezustand!

Bild 1475 Die Metersänger des MGV  1476: knackige junge Burschen des FCB  Bild 1477 Tanzende "Backblech Boys"

 BÄRENBACH. Vier Stunden lang herrschte im Bärenbacher Bürgerhaus bei Büttenreden und eigens einstudierten Tänzen Jubel, Trubel, Heiterkeit. Als die elf „Metersänger“ vom Winterweihnachtsmark im Antestal im knietiefen Matsch und Schlamm sangen, brodelte die Narrhalla. Da sang das närrische Auditorium stehend und schunkelnd den Refrain mit. Zudem hatte der Bärenbacher Jugendclub nicht nur den Schmidthachenbacher, sondern auch den Kirn-Sulzbacher Maibaum abgeschnitten, und so sahen die Metersänger sogar einen pudelarschnackigen Flitzer ums Bushäuschen sausen. Erika Litzenburger hatte die Quetschkommod´ umgeschnallt, Schwager Harald begleitete auf der Gitarre und die Lauschieder „Besembinner“ umrahmten den stimmungsvollen Gesang. Originelle Dorffasenacht par Exzellent wurde geboten: Nach dem Einmarsch des Elferrates um Präsident Heinz Engel und dem Tanz von Michelle Bleil und Michelle Nagel hatte im Prolog Annette Speier als Zeitungsfraa` mit spitzer Feder dörfliche Besonderheiten glossiert. In Anlehnung an den Slogan des amerikanischen Präsidenten hieß das diesjährige Motto „Heit feiert groß und klän- Bärenbach- Yes We Can!“. Im Rahmen der 900-Jahrfeierlichkeiten sah die langjährige Sitzungspräsidentin „...hier war der Rat sehr fleißig,  putzte sogar alle Dorflampen- üwwer 30. Solch ein hell erleuchteter Heimweg, den hats bisher nie gänn. So rufe ich dem Bürgermeister zu- yes we can!“. Mit von der Partie waren die Tanzformationen „Dancing Mamas und Papas“ unter Leitung von Marianne Mudrich, „Shut up and Dance“ (Leitung Carolina Günther), die komplette A-Jugend als „Backblech-Boys“ um Sascha Reinhard und Christian Selzer, die „Rock´n Roll-Girls“ um Jasmin Ulrich“ sowie das ganz starke Männerballett unter der Regie von Sibylle Bleil, allesamt mit starken Choreografien. Mit dem Sketch „Das Rezept“ strapazierten Anne Mengeu, Sibylle und Michael Bleil arg die Lachmuskeln. Stets dabei Bernd Spielmann, der als Bademeister „Freier“ Garant in der Bütt war. Lauten Beifall heimste als Brautpaar Anne Mengeu und Sibylle Bleil ein. Nadine Mildenberger mimte eine „Fastnachtsgeschädigte“, die „Schnauze voll und Akku leer“ hatte, sich aber gerne jedes Jahr aufs Neue von dem Narretei-Virus infizieren lässt. Die Rolle des „Schäfer Heinrich“ war Michael Bleil wie auf den Leib geschneidert, natürlich gab er wie fast alle Akteure gerne eine Zugabe. Originelle und akrobatische Einlagen trieben das Stimmungsbarometer kontinuierlich in die Höhe. Die Kulissenschieber Andre Feikert, Johannes Mudrich, Sebastian Speier und Ralf Wensky hatten alle Hände voll zu tun und rückten jede Menge Utensilien etwa „Meter-Bier“ bei den „Metersängern“, Mikrofone und viel Brimborium ins rechte Licht!      


BÄRENBACH. Eigens für die 900-Jahrfeierlichkeiten war im April 2007 mit dem "Heimat- und Verschönerungsverein" der jüngste Ortsvereine in Kirn-Land mit 16 Gründungsmitgliedern aus der Taufe gehoben worden. 

Der Verein hat sich die Natur- und Landschaftspflege und Erhalt heimischen Brauchtums auf seine Fahnen geschrieben. Nun wurde bei der ersten JHV der komplette Vorstand um Alt-OB Emil Porger im Amt bestätigt. Die Bilanz war überaus erfreulich, die Mitgliederzahl hat sich umgedreht, wuchs von 16 auf 61. Ortsbürgermeister Jürgen Schmidt war voll des Lobes nach einem arbeitsintensiven Jahr und dankte für die vielfachen Vorbereitungen, Aktivitäten und Unterstützung bei mehreren Veranstaltungen im Rahmen der 900-Jahr-Feierlichkeiten. Zudem stellte der Verein Ruhebänke auf, baute eine stabile Brücke über den Bärenbach und hielt mehrfach das Areal um Bürgerhaus mit Mäh-und Pflanzarbeiten in Schuss. Auch am VG-Umwelttag beteiligte man sich. 2009 will der Heimat- und Verschönerungsverein eine Freiluftveranstaltung anbieten. Auch ein Wanderweg über die Bärenbachbrücke Richtung Hachenfels soll neu ausgebaut werden, dass ein Spaziergang rund ums Dorf möglich ist: „Dies wird Arbeit genug“ meinte der 74-jährige Vorsitzende Emil Porger, er sei mit den Vereinsaktivitäten und dem geleisteten Einsatz der Mitglieder sehr zufrieden. Zweiter Vorsitzender bleibt Herbert Bangert, Ralf Wensky ist Schriftführer und Kassierer Winfried Fickinger.Ortschef Jürgen Schmidt fungierte als Versammlungsleiter und ist mit Alfred Litzenburger und Joachim Römer Beisitzer, lediglich neue Kassenprüfer wurden unter den 17 Anwesenden gewählt.

(Bild 1157: Februar 2009: Wiederwahl!)



FC-BÄRENBACH. (Febr.2009) Viel Jugend war unter den 50 Anwesenden im neu renovierten Clubheim des FC Bärenbach bei der Jahreshauptversammlung zu sehen, und darauf war der Vorstand sehr stolz. Kontrovers debattiert wurde das Thema „Rasenplatz“. Dieser „Wunschtraum“ wurde zunächst noch einmal verschoben.

Bild 1120- Febr.2009

Der Vorstand für die nächsten zwei Jahre. Emil Porger wurde mit der Goldenen Vereinsnadel geehrt. Er war sieben Jahre im FCB Vorsitzender, er fungierte bei der Versammlung 2009 als Versammlungsleiter und wurde ebenfalls im Febr. 2009 als amtierender Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins im Amt bestätigt. Derzeit belegt der 284 Mitglieder zählende FCB in der Kreisliga West I BIR den 8. Tabellenplatz. Erklärtes Ziel: Nichtabstieg und erfolgreich weiter. Dies sei schwierig genug, der Trainingsbesuch könnte viel besser sein, kritisierte Trainer Klaus Altvater. Ein Wehrmutstropfen bleibt: Wenige Tage nach der JHV des FB Bärenbach erklärte Trainer Klaus Altvater seinen Rücktritt zum Saisonende.   

Seit Jahren ist der FCB für eine Fusion nach allen Seiten offen. Ausführlich wurde der Umbau vom Hartplatz zu einem Rasenplatz debattiert. Und hier liegt das Problem: Bekommt man eine Spielgemeinschaft beispielsweise mit Kirn-Sulzbach oder Becherbach hin, brauche man keinen Rasenplatz für mindestens 60.000 Euro. Hinzu komme eine Brunnenbohrung für geschätzte 10.000 Euro plus, jährliche Unterhaltungskosten und niemand da, der verantwortlich die Pflege übernimmt, dies war einhelliger Tenor. Andererseits sei der Hartplatz am Lerchenkopf ein Handicup für alle fußballbegeisterte, gute und wechselwillige Spieler. Die Spielgemeinschaft im Nachwuchsbereich in einer JSG mit Becherbach und Schmidthachenbach und 36 Jugendlichen allein aus Bärenbach unter Jugendleiterin Sybille Bleil läuft „sehr gut. Wir sind im Jugendbereich bestens aufgestellt und müssen aber auch optimale Bedingungen bieten und die Weichen stellen!“, sagte Vorsitzender Friedhelm Jacoby zur verschobenen Problematik. Trotz ausgefallener Kerb wegen der 900-Jahrfeier der Gemeinde und trotz 4.717 Euro „in den Miesen“ sprach der FCB-Vorstand von einem guten Vereinsjahr. Die Kosten liefen davon, eine moderate Preiserhöhung im Verkauf wurde beschlossen, die Mitgliedsbeiträge dagegen bleiben konstant. Nach dreijähriger Bauzeit ist das neue FCB-Heim für 55.000 Euro von Grund auf ohne nennenswerte Zuschüsse und mit viel Eigenleistung endlich fertig. Nach der Kappensitzung am 21.Februar (gemeinsam mit dem MGV als Veranstalter) soll am 7. März die Halleneinweihung gefeiert werden. In einem separaten Abschnitt werde noch eine Verwaltungseinheit eingerichtet und die Küche umgestaltet. Josef Rohr dankte für die Feldbogen-Abteilung „Bäfelbosch“ Vereinen und Bürgern für Unterstützung, das 14. „Hermann-Prokopp-Gedächtnis-Turnier“ findet am 29. und 30. August statt. Vor gut einem Jahr ist der Namensgeber und Gründungsmitglied 86-jährig verstorben. Frühjahrs- und die Herbstwanderung am 18. Oktober sind fest terminiert. Das FCB-Sportfest ist an Pfingsten, Kerb soll mit den Ortsvereinen vom 3. bis 6. Juli gefeiert werden. Erstmals wird am 24. Oktober ein Showtanzabend von der reaktivierten Tanzabteilung veranstaltet, am 28. November ist ein „Griechischer Abend“. Unter Versammlungsleiter Emil Porger waren die Wahlen entgegen früherer Jahre, wo bis lange nach Mitternacht getagt wurde, reine Formsache: Vize Jürgen Porger macht weiter. Seit 40 ist „Allrounder und Mädchen für alles“, Erich Grub, im Vorstand. Auch er wurde nach 30 Jahren als Erster Kassierer im FCB einstimmig bestätigt. Wirtschaftsführer sind Marcel Grub und Oliver Eberhard. Schriftführer bleibt, bis ein Nachfolger gefunden ist, Alexander Bursch. Wirtschaftswart ist Michael Bleil, den Wirtschaftsausschuss bildet er mit Heidi Gutheil, Jürgen Porger und Denny Porger. Die Positionen Platzwart und Zeugwart blieben vakant und wurden auf die Mannschaft übertragen. Mathias Backes und Wolfgang Sutor bilden den Spielausschuss, Bernd Spielmann und Markus Franz den Bauausschuss und Torsten Nagel wird mit Sebastian Ulrich die Kasse prüfen.



BÄFELBOSCH- Turnier am 29./30.August 2009

Bilder No:1059-1060-1061: Wie bereits erwähnt, sei das Jahr 2008 für die Bärenbacher Feldbogenschützen (BÄFELBOSCH) als eine eigenständige Abteilung im FCB ein trauriges gewesen, ließ Abteilungsleiter Josef-Sepp-Rohr, Bildermitte, die Mitglieder wissen. Am 14 Januar 2008 verstarb im Alter von 86 Jahren Hermann Prokopp, Bild rechts, dem die Bärenbacher einige Seiten ihres toll gestalteten 2009-er Wandkalenders widmeten. Ihm zu Ehren wurde das 14. BHT als "Hermann-Prokopp-Gedächtnisturnier" veranstaltet. Das 15. wird rund um den Bärenbacher Lerchenkopf und die Naumburg am 29.und 30. August 2009 ausgetragen.



Hier sollte später einmal ihre Werbung stehen!!!

super Preiswert- effektiv hoch3!!!

Wer nicht wirbt-stirbt!

Hier muss ihre Firma stehen- unbedingt !!!

super Preiswert- effektiv hoch3!!!



Bärenbacher Feldbogenschützen

und ihre Freunde aus Bad Kreuznach  zielten ganz genau

Bild 315 - 2008

   BÄRENBACH. 140 Bogenschützen kamen zum 14.Hermann-Prokopp-Gedächtnisturnier  von „Bäfelbosch“, den Bärenbacher Feldbogenschützen, einer Abteilung im örtlichen FCB. Vorsitzender Josef „Sepp“ Rohr (59) freute sich, dass  erneut über 30 Helfer und FC Mitglieder gute Gastgeber waren. Zudem herrschte „Kaiserwetter“, fanden die Bogenschützen ideale Bedingungen vor. Gut 6,5 Kilometer lang war der Parcours über den Schlossberg zur Naumburg und zum Hachenfels, dann entlang des Bärenbachs zum Lerchenkopf zurück zum Sportplatz, wo auch Verkaufsstände aufgebaut waren. Auf dem Parkplatz unterm Bürgerhaus und an der Lerchenkopfhütte standen viele Wohnmobile und Zelte, die Teilnehmer waren aus den „BeNeLux“- Staaten, aus Frankreich und aus ganz Deutschland angereist und campten in familiärer Atmosphäre. Lokalmatadore kamen vom Bogensportclub (BSC) Bad Kreuznach oder vom befreundeten Vereinen der Region. Ein mächtiger Bär und ein stehender Truthahn waren Ziele auf der Naumburg, ein kapitaler Hirsch genoss die Mittagssonne und über den Felsen lag ein Puma in Baumästen auf der Lauer. Neu war eine Schnecke. In 60 Meter Entfernung stand eine Schneeziege als weitestes Ziel. Grizzlys, Warzenschwein, Fuchs oder Reh, Vielfraß, Hase, Wolf oder Eule säumten die Strecke: „Es war wieder ein sehr anspruchsvoller Parcours, für jeden etwas dabei, viele knifflige Aufgaben“, hörte man nur Komplimente. 30 Figuren mussten die Teilnehmer mit ihren ultraleichten Holz-, Alu- oder Karbonpfeilen, mit den speziellen Compound- oder Recurve- Bogen, dem klassischen Langbogen oder mit dem einfachen Primitivbogen, Marke Eigenbau, treffen. Die Geschwindigkeit der Pfeile kann bei einem Zuggewicht von über 40 Kilogramm leicht 100 Stundenkilometer betragen. Für alle Schützen gab es einen Fotokalender, die Sieger in den einzelnen Klassen erhielten als „Trophäe“ eine Achatplatte mit Wappen und dem Konterfei des am 14. Januar 2008 verstorbenen Namensgebers Hermann Prokopp. Er war ältestes Vereinsmitglied und galt als Feldbogen-Legende, kam aus den neuen Bundesländern und lebte in Fischbach. www.baeffelbosch.de


RWE Aktion umgesetzt

   BÄRENBACH. Der Bärenbacher Spielplatz mit seinem großen Spielhaus war in die Jahre gekommen, zahlreiche Mängel mussten beseitigt werden. Nach einer Umfrage unter den Kindern durch Kindergärtnerin Carina Grub und auf Rat von Ulrike Butz von Kirn-Land wurde ein kleineres Holzhaus in Verbindung mit einer neuen Kletterwand angeschafft. Im Rahmen ihrer Mitarbeiteraktion „Aktiv vor Ort“ stellte die RWE / OIE (Oberstein-Idarer-Elektrizitätswerke) 2000 Euro zur Verfügung. Deren Mitarbeiter Norbert Schmidt wohnt direkt am Spielplatz und begleitete das Projekt. Neben Gemeindearbeiter Erich Mengeu spuckten auch Ratsmitglieder in die Hände packten Eltern fleißig mit an. Der einzige Kinderspielplatz Bärenbachs im Dorfwiesenweg ist mit zahlreichen Spielgeräten, Schaukel, Rutsche, Sprossenleiter und einem großen Sandkasten ausgestattet und werde sehr gut angenommen, versicherte Ortsbürgermeister Jürgen Schmidt bei der feierlichen Einweihung der Spielgeräte. (Bild 314- Herbst 2008)

Bärenbach: Verkauf von Bauplätzen stagniert - Rückblick 900 Jahrfeier

Bild 311: "In den Gärten/Im Mühlenflur" belasten freie Bauplätze den Haushalt Bild 312: 900 Jahre Bärenbach wurden in Wort und Bild aufgearbeitet.....   Bild 313:...und alle machten mit. Nun werden Erinnerungen im Ort Platz finden

BÄRENBACH.  Einer geplanten Änderung der Friedhofsgebührensatzung im Rahmen der Doppikumstellung stimmte der Gemeinderat nicht zu und vertagte wegen Beratungsbedarf die Angelegenheit. Hintergrund: Die doppelte Buchführung mit zwei parallelen Haushalten in Konten (Doppik) ist ab 1. Januar Pflicht und „noch eine große Unbekannte“, so VG-Kämmerer Theo Christ. Diese Problematik werde besonders auf dem Friedhof deutlich, wenn die Umstellung von der reinen Kontenrechnung (Laufzeit über Jahre) auf die zeit- und verursacherbezogene jährliche Kostenrechnung umgestellt werde. Hier hatte die Verwaltung die Beträge in glatte Zahlen aufgerundet und teils kräftig erhöht. Doch diesem Vorschlag folgte der Rat nicht. Einig war man sich nach einer Ortsbegehung dagegen, den 2,50 Meter großen, motorsägengeschnitzten „Bärenbacher Bär“ auf einem Betonsockel unter einem Esskastanienbaum nahe der Kirche in der Hauptstraße aufzustellen. In diesem Bereich soll auch eine drei Meter breite und 1,70 Meter hohe Tafel der Kindergottesdienstkinder mit Unterschriften unter dem Motto „900 Jahre Bärenbach- ich war dabei“ angebracht werden und an die mehrwöchigen Feierlichkeiten erinnern. Kassierer Winfried Fickinger vom Heimat und Verschönerungsverein berichtete vorab von einem positiven Ergebnis im vierstelligen Bereich. Bürgermeister Jürgen Schmidt informierte über den Sachstand des Provisoriums „Bürgersteig“ in der Hauptstraße. Weiteres Thema, dass „unter den Nägeln“ brannte: Das Neubaugebiet „In den Gärten / Im Mühlenflur“. Hier beschloss der Rat vor den anwesenden Eheleuten als Bauherren, in einfacher Form den Bebauungsplan in punkto Kniestockregelung und Dachneigung zu ändern, und 14 Tage lang öffentlich auszulegen. Nichtausgebaute Straßen im Neubaugebiet bereiten bei starken Regenfällen Sorgen und seien „ausdrücklich kein gutes Aushängeschild für Bauwillige“, berichteten Anlieger. Nun wurde wieder Filter aufgefahren. Alles hängt am Verkauf von Bauplätzen, so einhelliger Tenor. Erst dann könne mit dem 156.000 Euro teuren Straßenausbau begonnen werden. Rund 70.000 Euro davon müsse die Gemeinde tragen, weiter sind noch 62.000 Euro an Alteigentümer zu zahlen, teilte Christ mit. Trotz desolater Haushaltslage und stagnierender Baulandnachfrage malte niemand Schwarz: Gerade in Bärenbach wirke sich der „doppische“ Haushalt bei der Gegenüberstellung von Verbindlichkeiten und Vermögen dank viel Wald und neuem Bürgerhaus positiv aus: „Wir haben zwar nix auf dem Lumpen, aber wir sind Reich!“, so der Kämmerer.


    BÄRENBACH: Räuberhauptmann "Schinderhannes" gehört zu Bärenbaches 900-Jährigen Geschichte  

Bild: 41 Hunderte sahen "Hannes"  Bild: 42 Denny Porger,20, in Aktion Bild: 43 Bei Knochenflicker Nagel

Bild: 44: Authentischer Schauplatz: Einst von Reben bewachsener Rothenberg! Bild: 45  Nagels Stammbaum geht weit bis ins  Mittelalter zurück zog magisch an Bild: 46  Walter Henrich und Hubert Collet führten Regie des originellen Spektakels

   BÄRENBACH. –heylive-. Oktober 2008 Das Gasthaus am Rothenberg, heute „Shortys“- Musikszenekneipe in der Hauptstraße 17, ist das Haus der Familie Nagel, eines der ältesten Häuser Bärenbachs und über 300 Jahre im Familienbesitz. Dieses Areal war im Rahmen der 900-Jahrfeierlichkeiten im Juni 2008 mit Plänen, Stammbaum und Urkunden eine ganz stark frequentierte „Station“ mitten im Ortskern: Eine Laienspielschar hatte die Lehrzeit des berühmt- berüchtigten Johannes Bückler, den in Miehlen bei Nastätten im Taunus geborenen legendären Räuberhauptmann „Schinderhannes“ in einem glänzenden Schauspiel inszeniert. Der „Schinderhannes“ spaltet noch immer die Menschen der hiesigen Region wie ein zweischneidiges Schwert: Die einen würden den „Hannes“ mehr touristisch vermarkten, andere verachten den Räuberhauptmann und seine Verbrechen und distanzieren sich entschieden. Schließlich soll er am 22.12. 1797 am Mord an Niklas Rauschenberger auf der Burgruine Baldenau bei Morbach, am 12.8. 1798 am Juden Seligmann bei Thiergarten im Soonwald, am 11. 1.1800 in Otzweiler am kaltblütigen Mord des Landwirts Riegel sowie am 5. 9. 1801 bei einem Raubmord in Sötern im Hochwald maßgeblichen Anteil und bei weiteren brutalen Überfällen Regie geführt haben. Die Nagels stammen aus einer alten Scharfrichter- und Wasenmeisterfamilie des Hunsrücks. Sie betrieben bis ins 18.Jahrhundert das Handwerk der Scharfrichter und Henker und mussten quasi kraft ihrer Tätigkeit strafend Hand anlegen beim Erhängen, Enthaupten oder Verstümmeln, und ihnen oblag die gerichtlich angeordnete Folterung der Delinquenten, so martialisch dies heute klingen mag. Ihre Tätigkeit war ungeliebt und unehrenhaft, von Mystik und Geheimnissen umgeben. Andererseits wussten sie aus der Anatomie des menschlichen Körpers und aus ihrer Arbeit Kapital zu schlagen. Sie erfanden Heilwasser, Heilsalben und Verbände gegen alle möglichen Gebrechen. Als „Knochenflicker“ ist ihre gelebte und gepflegte Tradition bis heute von besonderer Bedeutung. Der Stammbaum der Bärenbacher Nagels geht zurück auf Johann Anthon Nagel (1597), dem Scharfrichter und Wasenmeister der Unteren Grafschaft Sponheim. Sein Nachfahre Johann Adam Nagel übte gleichen Beruf auf der Starkenburg aus und dessen Sohn mit Namen Johann Matthias Nagel wurde als Geschicktester seiner Zunft von der Grafschaft Naumburg um 1682 nach Bärenbach berufen. Der Meister wurde im Haus Rothenberg sesshaft und gilt als Ahnherr der Knochenflicker an Nahe und Glan. Es ist bekannt, dass er ein beträchtliches Vermögen besaß. Sein Sohn Matthias (geb.1722) trat die Nachfolge an und dessen Sohn J.Matthias (geb. 1748) war nächster Scharfrichter. Sein Sohn wiederum, Johann Matthias Nagel (geb. 1767) wurde zum Nachfolger seines Vaters bestimmt. Er übte den Beruf des Scharfrichters nicht mehr aus, verschrieb sich der Heilkunst und übernahm das Wasenmeisteramt. Er heiratete die Tochter aus einer Familie ehrlichen Gewerbes, nämlich Maria Christina Feikert aus Bärenbach und nahm jenen „Schinderhannes“ in Lehre und Dienste. Bekanntlich beklaute Hannes seinen Meister, der beliebt und angesehen, und nicht nachtragend gewesen sei. Hannes endete im Beisein von 30.000 Schaulustigen an einem nasskalten und trüben Novembertag (21.11.1803) mit 19 Spießgesellen durch die Guillotine, das Fallbeil. Weitere 24 Verurteilte erhielten lange Freiheitsstrafen Es soll geregnet haben: „Donnerwetter, die Woche fängt ja gut an“, soll „Schinderhannes“ sarkastisch schmunzelnd gesagt haben. Nachkommen des Johann Matthias Nagel wohnen zum Teil heute noch in Bärenbach, andere zogen in die nähere (Glan) oder weitere Umgebung oder wanderten aus. „Die Kunst, Menschen zu Heilen beherrschten viele der Nagels zum Wohle ihrer Mitmenschen bis heute!“. So schrieb es Frau Elfriede Minnich, eine direkte Nachfahrin der Familie Nagel  in der Bärenbacher Ortschronik 1990.




Bärenbach im Wandel der Zeit hieß das Motto der 900-Jahrfeier als Jubiläumsabschluss. Jede der 17 Stationen an der knapp zwei Kilometer langen Strecke von der Naumburg durchs Dorf oder die Talstraße hinauf zum Lerchenkopf wartete mit vielen Darbietungen und Aktionen auf.

Bilder Juni 2008 - rechts 1160-1161

  Nach dem Gottesdienst mit über 200 Besuchern im Bürgerhaus gab Ortsbürgermeister Jürgen Schmidt mit dem Kommando „Feuer frei- Bärenbach erwartet sie“ das Startsignal für sieben Mitglieder des Kirner Schützenvereins um Jürgen Frorath, die mit Böllerschüssen das bunte Programm eröffneten. Danach war auch die Bühne mitten im Ort ständig umlagert. Hier trat die Flötengruppe um Erika Litzenburger in Aktion, „Shut up and Dance“ tanzte mehrfach, Zauberer fesselten Kinderblicke, Alleinunterhalter und Künstler gaben ihr Bestes und während der Verlosung am Abend spielte der Musikverein Schmidthachenbach um Jürgen Fey.  

Bild1162: Erika Litzenburger und ihre Flötengruppe zogen auch durchs Dorf! Bild 1163: Aktionsstände:   hier- Sense dengeln Bild 1164: Jäger + Angler, Handwerk und Zünfte, Holzmacher, Seiler alle waren da 

Während Hufbeschlag vom Schmied Eduard Litzenburg in seiner Schmiede demonstriert wurde, verfolgten teils über 200 Zuschauer am Rothenberg, einst das Haus Nagel und heute „Shortys“ Musikszenekneipe, die Schinderhannesaufführung und klatschten lange Beifall. Nagels „Schwarz-Salb“ ist vielen Gästen bekannt, Kinder, Herold, Trommler und Halunken belebten das heitere Spektakel um den Schinderhannes, der hier an gleicher Stätte um 1790 bei Wasenmeister Nagel in den Beruf des Abdeckers hineinschnupperte. Hier hing die Ahnentafel aus, vergilbte Blätter entführten die Besucher auf Zeitreisen. Besonders im FCB-Heim und im Bürgerhaus war die 900-jährige Geschichte und das Vereinsleben bis ins Detail dokumentiert. Fotos gabs in der katholischen Kirche zu sehen, in der evangelischen waren Bärenbacher Motive ausgestellt. Ausstellungen überall im Ort, Tür und Tor hatte die Feuerwehr geöffnet, zeigte ihre drei Pumpen und Ausrüstung. Führungen bot die Familie Moosmayer in der früheren „Spielmannsmühle“ an, wo an einem Dutzend Ständen auch eine Steinmännchen- Ausstellung oder der seltene Beruf einer Gewandmeisterin zu sehen war. Hier gab`s  Spansau am Spieß gedreht und hatte der Förderverein Lützelsoon seinen Stand. Von 12 bis 270 PS reichte die Leistung der Schlepper an der Mühle Barth, der 70 Jahre alte Lanz-Bulldog war dicht umlagert. Oldtimerautos und Kutschen wurden bewundert, auf der Pferdekoppel konnten die Kleinsten kostenlos Reiten. Gegenüber der nostalgischen Limbacher Grumbieredämp gab`s in einer „Kinderoase“ Mitmachspiele und Belustigungen, Zirkuszelt, Hüpfburg und die „Wunderbar“ des Kreis-Jugendrings. Fischerei, Jagdwesen und Forstwirtschaft präsentierten ihr Metier als lebendige „Erlebniswelt“, die mit Fühlkisten und Spielen alle Sinne anregte. Speiers Scheune wurde zur Wildschule mit Tierpräparaten, Flora und Fauna heimischer Gewässer erläuterten Gerhard und Heinz Günster beim Angelverein Bärenbach/ Bergen, während im Wald am Lerchenkopf die Lohmacher ihr Handwerk demonstrierten und Boris Beuscher einen Bärenbacher Bären mit der Motorsäge kreierte.

Bild 1165: 900 Jahre Bärenbach stand auf der Torte- 330 Helfer waren nötig! 1166: Kirchen und Private tolles Kinderprogramm! Bild 1167: Alte Kostüme, historische Trachten und strahlende Weibsleut!

„Bärenbach im Wandel der Zeit“ wurde eindrucksvoll dargeboten: Mittelalterliches Leben und Handwerk auf der Naumburg, Feldbogenschützen und Ritterkämpfe entführten die Besucher Jahrhunderte zurück. Heimweilers Seiler waren mit der Reeperbahn dabei, eine Obersteiner Schinderhannestruppe zog singend durch den Ort. „Die Bärenbacher haben sich viel Arbeit gemacht“: wie Helmut Wöllstein aus Becherbach, Dieter Groß aus Bergen, oder Klaus und Hans-Peter Herrmann aus Limbach, hörte man überall dasselbe. „Unseren guten Ruf in der Region haben wir weiter verbessert. Bis zu 330 Helfer waren im Einsatz und gute Gastgeber, wir haben unser Dorf, Traditionen und altes Handwerk optimal präsentiert und sind glücklich, dass alles reibungslos geklappt hat“, zog Alfred Litzenburger am späten Sonntagabend ein zufriedenes Fazit. Selbst Besucher aus Nachbarorten hätten erstmals die Naumburg oder den Kupfererzstollen „Am Schloßberg“ besichtigt.



        30.Nov. 2008 Seniorenadvent in Bärenbach -gut besucht- Frauenhilfe lud ein  

Bild: 3 Bärenbacher Frauenhilfe feierten Seniorenadvent Bild 4: viel Beifalle ernteten die Sketche und Darbietungen

    BÄRENBACH. „Wir sagen euch an,  den lieben Advent“, so klang es pünktlich zum 1. Advent aus dem Bärenbacher Bürgerhaus am Lerchenkopf, wo erstmals samstags die Bärenbacher Evangelische Frauenhilfe um Margit Steinmetz zum Seniorennachmittag einlud. Zahlreiche kurzweilige Tänze, auch von einer Weierbacher Tanzgruppe, Sketche und musikalische Beiträge von Schülern der Kirner Musikschule um Erika Litzenburger erfreuten mehr als 70 anwesende Besucher. Die Tische waren festlich gedeckt. Gemeinsam wurde gesungen, Pfarrer Thomas Lehr las und übernahm den besinnlichen Part. Ortsbürgermeister Jürgen Schmidt sprach von einem überaus ereignisreichen Jahr. Im Rahmen der 900-Jahr-Ffeierlichkeiten habe sich die Ortsgemeinde über Kreisgrenzen weit hinaus sehr positiv darstellen können. Mehrere Veranstaltungen seien reibungslos und wie am Schnürchen verlaufen, Vereine und Bürger hätten sich optimal und sehr gastfreundlich präsentiert. Bei Kaffee, Gebäck und zahlreichen Kuchenspenden ließen die Besucher die Feierlichkeiten und Aktivitäten noch einmal mit einer Bilderschau Revue passieren.



Einzigartige  "MUSIKALISCHE  PFERDENACHT“  perfekt  inszeniert  (juni 2008)

SYMPHONISCHES  BLASORCHESTER OBERE NAHE (SBO), REITER UND PFERDE BEGEISTERTEN ZUSCHAUER  VOR AUSVERKAUFTEN RÄNGEN AUF BÄRENBACHER NAHEWIESEN - JAHRESHÖHEPUNKT 2008!      

Die erste "Musikalische Pferdenacht" mit dem Symphonischen Blasorchester Obere Nahe machte seinem Namen alle Ehre und wurde zum "Sommermärchen 2008": Eine Veranstaltung auf "höchstem Niveau - einmalig in Deutschland“ hatte die 545-Seelen-Wohngemeinde in Kirn-Land im Rahmen ihrer 900 Jahr-Feierlichkeiten geworben und legte die Messlatte sehr hoch. Bundesweit mit Lifemusik einmalig, weil selbst im berühmten Warendorf die Musik vom Band kommt!  Mensch und Tier ließen sich mitreißen von der Atmosphäre, gingen eine zauberhafte Symbiose ein! Auf elf Hektar waren „Im Wiesengrund“ Zelte und Restauration, Pferdeställe, Park- und Abreitplätze sowie eine "Bühnenmuschel"  für das Orchester und eine Sitztribüne mit 1648 Plätzen aufgebaut. Viel Liebe zum Detail wurde nicht allein in großen Blumenarrangements sichtbar, die Gastgeber druckten über 300 Helfer-T-Shirts!

Bild 494: "Willkommen" am Info-Punkt! Bild 495: Nahewiesen war Schauplatz 496: H. Weinz, J. Lorenz, D. Klein (v.li.)

Einzig kalt wars, aber das lag nicht in Bärenbacher Hand. Viele Zuschauer hatten Decken über ihre Knie gelegt, Kinder waren gut „eingepackt“. Die Bärenbacher Kutschenfreunde mit majestätischen Friesengespannen chauffierten zur festlichen Einstimmung und zur Fanfare „La Peri“ Ehrengäste, Organisatoren und Sponsoren zur Ehrenrunde. Ein prächtiges Bild mit den Islandfreunden Oberlemp und der Stelzengruppe Thomas Krenn zauberte Choreografin Irmgard Wieczork;  - „Hymn of the Highlands“ von Philip Sparke intonierte dazu das SBO. Springreiten der deutschen Spitzenklasse mit Hans-Günter Klein und Edgar Langen waren eine Augenweide ebenso wie das Westernreiten mit Jessica Pesi, Sarina Korb und Nadine Weber von der Kirner Reitanlage in der Nägelspitz. Dann spielte das Orchester „The Incredibles“ des Amerikaners Michael Giacchino. Übersetzt heißt dies unglaublich, was Dirigent Jochen Lorenz als Resümee und Huldigung der Musikalischen Pferdenacht wertete: „Vielfalt und Perfektion sind unglaublich. Unglaublich was man mit Enthusiasmus auf eine Wiese zaubern kann!“. Dutzende Glückwünsche, auch von zahlreichen Bürgermeistern wie Peter Steffens (Limbach), Frank Müller aus Otzweiler, Fritz Wagner aus Kirn oder Bruno Zimmer (Idar-Oberstein) nahm Gastgeber Jürgen Schmidt entgegen.  DEN ATEM ANGEHALTEN:  Beifallsstürme gab es für die beiden Kirner Damen Frauke Bischof-Means (28) und Carolin Haslinger (24), beide voltigieren seit über 20 Jahren, sind amtierende Landesmeister im Doppelvoltigieren und wurden vor Wochenfrist Süddeutsche Vizemeisterinnen. Handstand, turnerische und tänzerische Elemente in Harmonie mit dem Pferd in Vollendung. Die Longe führte Rosi Röper. Kaderschmiede seit über 12 Jahren ist der RV Idar- Oberstein: „Das war traumhaft. Ich habe den Atem angehalten, ich hätte sterben können vor Angst“, fieberte Bettina Schmidt aus Bärenbach mit. „Vor solcher Kulisse in solch Ambiente etwas Besonderes“, freuten sich die Damen, noch bei der Generalprobe machte ihr Hengst „Captain Crash“ zu temperamentvoll seinem Namen alle Ehre! Nach 22 Uhr begann der zweite Teil mit der beim Publikum sehr beliebten Ouvertüre von Franz von Suppe` „Leichte Kavallerie“. Die film- und TV erprobte Westerwälder Stunt-Reitschule Suzanne Struben und Jolly Sera samt Team boten mit wagemutigen Stunts im schnellen Galopp und fliegenden Mähnen ein Spektakel der Extraklasse. Dieser russische „Säbeltanz“ wurde bei uns durch Billy Wilders Film „Eins, zwei drei“ bekannt, als Lieselotte Pulver Striptease tanzte: „Das können wir ihnen aber nicht bieten“, bekannte schmunzelnd Conferencier Klaus Blässing. Er überzeugte durch fachliches Wissen, während ebenfalls sehr charmant und elegant Lena Wagner den musikalischen Part der Ansagen übernahm.

Bild 497: Stelzengruppe Thomas Krenn zu exquisiter Lifemusik eines brillant aufspielenden Orchesters, dem SBO 

Bild 498: Bolero mit all seinen Facetten!

EIFERSUCHT UND PURE HINGABE: Das SBO spielte „Carmen“ von Georges Bizet in allen Facetten: Eifersucht, Hingabe und Raserei wurden hörbar. Ebenso aufgeführt wurde der bekannteste Schnipsel „Espana Cani“ aus der spanischen Hymne, während das Publikum mit „Spanien ole`“ und zu Kastagnettenklängen eine „Feria“ anfeuerte. Prächtige Andalusische Pferde mit geflochtener Mähne, majestätisch anzusehen. In diesem atemberaubenden Bühnenbild schwappten Grazie und Leidenschaft zwischen Pferd und Reiter um das Team von Tierarzt Dr. Stefan Schneider über!

 Das Orchester spielte sehr kontrastreich und aufgewühlt „Hajj“, jene Pilgerfahrt in arabische Mekka. Zum „Fluch der Karibik“ wurde ein Dressur-Pas-de-deux von Christine Schmitz und Maik Schemann mit den beiden Hengsten „Lord Nobel S“ und „Challabre II“ präsentiert. Letzterer 5-jähriger preisgekrönter Hengst ist waschechter Bärenbacher und konnte wiehernd seinen Auftritt auf heimischem Geläuf kaum erwarten. Noch aufgeregter war sein Eigentümer Heribert Weinz: „Dem jungen Burschen gehen die schönen Pferdemädels heute Abend nicht aus dem Kopf. Pferde sind halt auch nur Menschen!“, monatelange Anspannung der Organisatoren wich purer Freude. DIE UNGARISCHE POST GING AB: Brachial mit viel Glanz und Gloria wurde Richard Wagners Walkürenritt aus der nordischen Mythologie aus dem Ring der Nibelungen vom SBO vorgetragen, während im Viereck sprichwörtlich die „Ungarische Post“ abging und die Zügel schwere Ackerpferde anfeuerten. Pfalz-Ardenner die längst das Sterbeglöcklein läuteten hörten, allen voran der über 700 Kilo schwere Deckhengst und Publikumsliebling „Nintendo“ am Folterwagen, zusätzliche Streitwagen und ein Vierergespann jagten atemberaubend und perfekt inszeniert durch den Parcour. Sie kamen aus dem Lauterecker Rheingrafengestüt Petra Seifert / Rüdiger Kriese.

Bild 499: Hier riss das Zaumzeug! Kriese meisterte eine brenzlige Krise bravourös! Bild 500: Die Bärenbacher Pferdefreunde machten Appetit und ritten am Anfang...   501: Ein wahrer Traum aus dem Musical "Zauberwald": Andrea + Hengst "Bailador"

Eine sehr „brenzlige“ Situation gab`s freitagabends, als das Zaumzeug riss. Die Samstagsbesucher erlebten das brillante Schauspiel dafür in doppelter Länge. Zum Träumen brachte Andrea Schmitz, bekannt aus dem Pferdemusical „Zauberwald“ mit ihrem schneeweißen Hengst „Bailador“ das Publikum und drehte Pirouetten. Eine phantastische Meisterleistung, traumwandlerisch sicher ohne die Zügel zu berühren: Arme und Hände steuerten nach Pegasus-Art das Flügelbild. Musik dazu: „Crescendo“. Kurz vor Mitternacht spielte das Symphonische Blasorchester „Das große Tor von Kiev“: Ein brillantes Höhenfeuerwerk war Sekundengenau auf die Musik abgestimmt und machte die Nacht auf den Nahewiesen taghell. Pfiffe, stehende Ovationen und langer Beifall war der verdiente Lohn einer einmaligen Choreografie. -BMH- 



Auf Nahewiesen stellten '07 die "Macher" ihre Träume vor - 

Musikalische Pferdenacht übertraf alle hochgesteckten Erwartungen!

Bild 382: Keine Angst: Das passt schon - Bärenbacher Pferde kennen ihr Terrain! Bild 383: Jan Setz, OB Jürgen Schmidt und Jochen Lorenz vom SBO auf Nahewiesen 384: Heribert Weinz, Jochen Lorenz (SBO) + Dietmar Klein (v.l.) nach getaner Arbeit! 

BÄRENBACH. 2007 begannen die Vorbereitungen für  Musikliebhaber und Pferdefreunde, in der Chronik steht dazu folgendes: "Die Bärenbacher ziehen an einem Strang und trauen sich landesweit Einmaliges zu: Im Rahmen ihrer 900-Jahrfeier wird es freitags, am 13. Juni 2008, „Im Wiesengrund“ zwischen der B 41 und der Nahe die erste „Musikalische Pferdenacht“ geben. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, in 49 Wochen ist es soweit. Taggenau zehn Jahre nach dem enormen Erfolg ihrer Musikalischen Sommernacht auf dem Sportplatz am Lerchenkopf erläuterten zahlreiche Bürger, Musiker und das Organisationsteam auf den Nahewiesen bei einer professionell eingerichteten Pressekonferenz mit Pferdekutschfahrt bei Sekt, Selters und Salzgebäck sowie einer aktiven Bläser-Abordnung des Symphonischen Blasorchesters Obere Nahe (SBO) um Jochen Lorenz in einem Pavillon ihr Vorhaben. Nur einen Steinwurf des Wahrzeichens Naumburg entfernt auf den Nahewiesen wollen die Bärenbacher all das präsentieren, was „unsere Pfründe sind und wovon wir in unserer 550 Seelen-Gemeinde eine Menge Ahnung haben, nämlich von Pferden, Musik und guter Gastfreundschaft in tollem Ambiente“, erklärte Ortsbürgermeister Jürgen Schmidt. Derart etwas Vergleichbares gebe es in Rheinland-Pfalz nicht, sondern nur in Warendorf am 10. August und dort fährt eine Delegation hin. Schließlich ist mit Heribert Weinz ein Bärenbacher auf nationalem und internationalen Parkett und rassigen Pferden aus eigener Zucht sehr erfolgreich. Der Pferdezuchtverband Rheinland-Pfalz /Saar mit seinem Seibersbacher Verbandsvorsitzenden Karl-Heinz Bange steht felsenfest hinter der Veranstaltung, will edle Pferde in ihrer ganzen Pracht, vom Pony bis zum Friesen oder Andalusischen Pferd präsentieren. Heribert Weinz informierte über ganz konkrete Vorstellungen: Clownerie sei verpönt, vielmehr sollen Pferdeturniersport und symphonische Musik des „SBO“ professionell auf höchstem Niveau bis hin zum optisch reizvoll-sehenswerten spanischen Tanz (Bolero) eine einzigartige Symbiose eingehen. Lichteffekte werden das mehrstündige Spektakel unterstützen. Die zahlreich anwesenden Pferdrassen „gehen im Turniersport“ und seien Publikum gewöhnt, eine 20 mal 60 Meter große Dressur-Quadrille wird mit Rheinsand eingeebnet. Die Veranstaltung soll ein „unvergessliches Erlebnis in reizvoller Landschaft“ werden, die Gastgeber wollen eine Zuschauertribüne mit mindestens 1500 Schalensitzen aufbauen". (2007)

 (Anmerk.:Tatsächlich sollten es bei zwei Veranstaltungen mehr als doppelt so viele begeisterte Zuschauer werden!)

BÄRENBACH. (2008) Die Vorbereitungen zur 900-Jahrfeier der Ortsgemeinde Bärenbach laufen auf Hochtouren: „Die Hektik, aber auch die Vorfreude wächst täglich, überall sind Gruppen ganz kreativ am werkeln“, erklärte Alfred Litzenburger vom Festkomitee. Alles sei im Zeitplan und in „trockenen Tüchern“. Rund um Barths Mühle wird es eine Art „Kinderoase“ geben: Auf dem Anwesen von Heino Stranz in der Hauptstraße wird ein weithin sichtbares Zirkuszelt aufgestellt. Das Kinder-Gottesdienstteam wird im Zelt um zehn Uhr zeitgleich mit dem Termin im Bürgerhaus ebenfalls einen Gottesdienst abhalten. „Bärenbach ist prozentual gesehen eine der kinderreichsten Gemeinden im Kreis und dem wollen wir mit einem tollen Angebot Rechnung tragen“, erläuterte Andreas Duhrmann, Diakon in der Evangelischen Lukas-Kirchengemeinde in Winzenheim und Bärenbacher Bürger. „Kinder und Erwachsene gemeinsam“, lautet die Tageslosung. Die „Wunderbar“ des Kreisjugendrings steht hier, Springburg und Spieledepot locken, Straßenmalerei gibt’s, Jongleurkunst, Pedalo- oder Einradfahren locken,  zahlreiche kreative Spiele und Wettbewerbe sind in Planung. 20.000 Holzbausteine stehen für den Bau des höchsten „Schinderhannes“- Turms bereit, weiter sind die Kinder zu einer Dorfrallye an allen 17 Stationen aufgerufen und müssen dort eine spezifische Frage lösen. Als Hauptpreis hat das Jugendherbergswerk Rheinland Pfalz/ Saarland ein Wochenende für vier Personen ausgelobt. In ganz Deutschland haben die Bärenbacher Ideen gesammelt, ein mittelalterliches „Ritter-Spektakulum“ für Kinder aus Heroldsbach wurde detailgetreu nachgebaut. Ein Pferd läuft auf einer Schiene,  Kinder müssen ihre Treffsicherheit mit einer Lanze an einem 2,12 Meter hohen Galgen beweisen.

 Neben der künstlerischen Gestaltung durch Jutta Götz waren die Senioren, allesamt gestandene Handwerker und ihre Künste gefragt: Rudolf Setz war für Holzarbeiten, Schmiedemeister Eduard Litzenburger fürs Eisen und Günther Litzenburger für die Lederarbeiten, das Zaum- und Sattelzeug zuständig.

(Bild 826- 2008)  Nele + Jana Duhrmann proben schon  auf dem Pferderücken!



BÄRENBACH. Der Kupfererzstollen am Schloßberg  in Bärenbach steht wohl in enger Verbindung mit dem Kupferbergwerk in Fischbach, einem der größten Kupferbergwerke im westlichen Deutschland. Wohl schon in der Bronzezeit bauten die Menschen Erzvorkommen und besonders Kupfer ab, da es in der mit Zinn, Bronze ergibt. 

Touristisch haben die Bärenbacher dieses Metier erschlossen und halten die schwere Arbeit in lebendiger Erinnerung.  Mitte des 16. Jahrhunderts begann der Kupferabbau in Bärenbach und war nur von kurzer Dauer. Pro Monat wurden 12 bis 15 Zentimeter abgebaut und nach etwa 20 Jahren und insgesamt 28 Metern Vortrieb war vermutlich die Kupferader erschöpft oder der Abbau zu mühsam. Jedenfalls hatte das Kupfer aus der Region um die Naumburg eine hohe Qualität und war sehr geschmeidig und begehrt. Es wurde zur Weiterverarbeitung nach Trarbach, Metz und Nürnberg oder ins belgische Dinant verkauft, wo daraus Münzen, Kupferdrähte oder durch Zusatz mit dem zinkhaltigen Mineral Galmei zur Messingherstellung diente. Die Gewinnung aus Erzgestein war schwierig: Lange Zeit erfolgte der Abbau per Hand mit Schlägel und Eisen. Diese beiden Werkzeuge gekreuzt sind Symbol der Bergmänner. In Pochwerken, meist durch Wasserkraft angetriebene Wellen, auch Erzmühlen genannt, wurde durch so genannte eiserne „Pochschuhe“ das Gestein zerkleinert und mit viel Wasser zu Schlamm vermischt. Das schwerere Erz blieb am Boden zurück. Diese Arbeit wurde oft Kindern erledigt („Scheidejungen“ oder auch „Pochjungen“ genannt). In Schmelzhütten und Öfen wurde es im Feuer von Schwefel und Arsenik befreit. Nachdem es bereits im 30-jährigen Krieg Unterbrechungen gab wurde der Kupfererzabbau auch in Fischbach 1791 endgültig eingestellt.

(Grafik 644- Bronzeabbau um 1650 -Februar 2009)



2001 begeisterte die Feuerwehr mit Martinsgeschichte!

Bild 684: Schöne Inszenierung der Wehr! Bild 685: Kinder standen dichtgedrängt! Bild 686: Bettler war Walter Henrich.


 
Wer nicht wirbt-stirbt!

Hier muss ihre Firma stehen- unbedingt !!!

super Preiswert- effektiv hoch3!!!

 

 


 

Senden Sie uns eine E-Mail: info@heylive.de