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HEIMWEILER. 

An  19. August 2010 sind die Eheleute Edith, geborene Fuchs, und Ernst Gerhardt in der Kirner Straße 18 in Heimweiler seit 50 Jahren verheiratet. Gefeiert wird am Samstag nach einem Gottesdienst in Becherbach mit dem Monzinger Pfarrer Manfred Kaspar im Dorfgemeinschaftshaus Heimweiler. Mit 14 Jahren begann der im Ortsteil Krebsweiler gebürtige Ernst Gerhardt 1951 bei Pöhlmanns in Kirn eine Lehre zum Stahlbauschlosser. Er arbeitete in dieser Firma und in seinem erlernten Beruf über 47 Jahre bis zum Renteneintritt. Im TuS Heimweiler zählte er nach dem Krieg und der Reaktivierung zu den Gründungsmitgliedern, und war im TuS-Vorstand sowie als Kassenwart lange Jahre aktiv. Die Jubilarin stammt aus Meckenbach, dort läuteten auch vor 50 Jahren die Hochzeitsglocken. Sie zählte viele Jahre zu der Frauenhilfe Becherbach. Edith Gerhardt feierte jüngst ihren 70. Geburtstag. Sie geht in die Frauengymnastik des TuS zum Turnen und ist Mitglied der sehr rührigen Heimweiler Landfrauen. Das Ehepaar geht seit Jahren Kegeln und Wandern, und unternimmt gemeinsam weite Fahrradtouren über die Limbacher Höhe zum Naheradweg oder in die andere Richtung nach Meisenheim und Lauterecken. Tiptop gepflegt ist Haus und Hof und der große Garten mit Rasen, Blumen, Kartoffen und allen Arten Obst und Gemüse. Die beiden Kinder Karin und Klaus mit ihren Ehepartnern und Familien sowie vier Enkelkinder werden zu den ersten Gratulanten zählen. Gefeiert wird im Kreise der Familie am kommenden Samstag im Dorfgemeinschaftshaus Heimweiler. (Bild 2528-Aug.2010)


Schüler gaben ihr Bestes!

Bild2470: Schneller, Höher, Weiter...  Bild 2471: Jetzt aber los....  Bild 2472: Tolle Haltungsnoten gabs

Bild 2473: Die Leistungen waren gut: Ergebnisse und Infos: WWW.Tus-Heimweiler.de. 

Juni 2010: HEIMWEILER. Bei den 23. Schüler-Mehrkampf-Meisterschaften des TuS nahmen 186 Jugendliche in acht Jahrgangsklassen aus mehr als einem Dutzend Vereinen teil. Ideale Bedingungen  auf dem Sportgelände rund ums Gemeindehaus. Lauf- Sprung und Schlagball waren die Disziplinen, bei den älteren Jahrgängen stand anstelle Schlagball Kugelstoßen auf dem Wettkampfplan.  Mit weiteren 33 Schülern unter sechs Jahren seien erneut die seit wenigen Jahren angebotenen Alternativwettkämpfe für Bambinis „sehr gut angenommen“ worden, strahlte Vorsitzender Michael Jacoby. Hoch motiviert und freudestrahlend liefen die Kleinsten in die Arme ihrer Eltern. Weitere Disziplinen waren Reihenweitsprung und Ballwurf. Das Zelt der Heimweiler Jugendgruppe war aufgebaut, Parkplätze waren Mangelware. Der TuS Heimweiler hatte über 40 Riegenführer, Kampfrichter, Obleute und Helfer im Einsatz. Für den 26. Juni 2010 lädt der 470 Mitglieder zählende TuS zur Mitgliederversammlung ein. Dann steht die Neufassung der Satzung auf der Tagesordnung. 


HEIMWEILER LANDFRAUEN kochen mit den Kindern

TV-Kochshows und "Das perfekte Dinner" liegen voll im Trend und sind auch bei Kindern sehr beliebt. Jedenfalls stellten sich diese sehr geschickt bei einem Kinder-Kochkurs der Heimweiler Landfrauen im Gemeindehaus an. Sie würfelten und schnippelten an vier Tischen Gemüse und frische Zutaten: Grüne Gemüsesuppe, Käsebrötchen mit Buttermilch / Himbeer-Kaltschale, Brokkolisuppe mit gerösteten Brotwürfel sowie Möhreneintopf mit Rindfleisch standen im Speisenplan. Es war richtig viel los an den Töpfen und Schüsseln: „Frau Barth, der Mixer geht nicht“, riefen Kinder um Hilfe. „Das System funktioniert nur, wenn der Deckel drauf ist“ half  Karin Barth aus Bärenbach aus der Patsche. Sie ist Kursleiterin für Ernährung zweier LF- Verbände, KH und Meisenheim.Trotz  modernster Hightech, und Hygienevorschriften: Wie probiert der beste Koch? Richtig: Mit dem Finger natürlich, wussten die Schüler. Melanie Ermel, Roseli Kiy und die LF-Vorsitzende Sigrid Herrmann- Rieth standen hilfreich zur Seite. Nächster Termin: Im Mai unternehmen die Landfrauen eine Kräuterwanderung. (Nr2289-April 2010)



HEIMWEILER. Der Turnnachmittag im Gemeinschaftshaus  ist seit Jahren die beliebteste Veranstaltung im TuS Heimweiler. 

Eine prächtige Kulisse boten die Zuschauer, Eltern und Geschwister. Der mehr als 470 Mitglieder zählende Verein informiert über Neues, ehrte Übungsleiter und verdiente Mitglieder, während alle Abteilungen und Turngruppen ihr Können präsentieren. Es ging zu wie in einem „Taubenschlag“: Die Kleinsten („Marienkäfer“) balancierten als Turnzwerge, die größeren turnten auf dem Minitrampolin, während mehrere Gruppen als „Grazy Jumpers“ Rope Skipping vorführten. Ins Känguruland entführten die kleinen „Grashüpfer“ und erhielten ebenso viel Applaus wie „Die wilden Löwen“ mit ihren akrobatischen Einlagen. Die Abteilung Leichtathletik machte große Sprünge, Schulklassen präsentierten sich mit sehenswerten Darbietungen. Bei Abteilungsleiterin Petra Huck-Schäufle und gut einem Dutzend Übungsleiter und Betreuer liefen die Fäden zusammen.

Bild 2224:Nächste Termine sind die Frühjahrswanderung am 9. Mai und am 6. Juni das 23. Schülermehrkampfsportfest. Bild 2225: Der TuS ehrte und vergab die Sportabzeichen. 63 absolvierten 2009 die gestellten Anforderungen- etwa wie immer Bild 2226: Harald Huck (mitte) wird von seinem Nachfolger Michael Jacoby (links) und Rolf Schwabbacher besonderes geehrt! 

Namens des Turngau Nahetal, des Sportkreises KH und des Sportbundes Rheinland übermittelte Rolf Schwabbacher (Hahnenbach) Glückwünsche und ehrte Harald Huck. Über drei Jahrzehnte habe er sich im TuS Heimweiler engagiert. 23 Jahre als erster Vorsitzender habe er „seinen TuS“ geprägt, für Kontinuität und Verlässlichkeit gestanden; - Harald Huck wurde mit der Silbernen Ehrennadel des Sportbundes Rheinland ausgezeichnet. Zehn Jahre Übungsleiterin ist Sigrid Herrmann-Rieth, den TuS Ehrenteller bekam Vereinsmanagerin und stellvertretende Vorsitzende Tanja Klusmann überreicht.  Rechnet man die Familiensportabzeichen hinzu, absolvierten 63 Starter 2009 das Sportabzeichen. Absoluter Rekord: Familie Weschenfelder zum 24. Mal, gefolgt von Familie Klusmann (zehn Mal) und den Familien Fleischer und Rieth (je zwei Mal). Ganz stark war die Jugend vertreten: Jugend Bronze errangen Chiara Huck, Muriel Huck, Lina Jacoby, Elena Krauth, Helen Müller, Sophie Owtscharenko, Anna Schick, Celine Schnitzer, Nele Stauch, Samira Tandler, Verena Venter und Alix Wöllstein. Jugend Silber: Laurien Fleischer, Antonia Heck, Lena Kistner, Michelle Maurer, Alisha Stauch und Emma Wöllstein. Jugend Gold (auch mehrfach): Jamie Fleischer, Simon Jakoby, Julia Lang, Jana Siegel, Laura Heck, Colin Rieth, Angelina Lörsch, Michelle Rieth, Carolina Heck, Valentin Klusmann, Ramona Kiy und Regine Horbach. Bronze bei den Erwachsenen absolvierten Theresa Bauer, Ute Fleischer, Kerstin Huck, Petra Huck-Schäufle, Bianca Lörsch, Andreas Owtscharenko, Carola Schick, Larissa Weschenfelder und Laura Wichter. Silber für Sigrid Herrmann-Rieth und Jutta Jacoby, Gold: Rudolf Dröscher (19 Mal), Walter Henrich (1), Lothar Henrich (15), Monika Klusmann (23), Tanja Klusmann (13), Gerhard Kron (15), Klaus Stiwitz (14), Hartmut Weschenfelder (24), Elke Weschenfelder (23) und „Gold 10“ erhielt Manfred Schneider. 



Der Wechsel vollzog sich lautlos und unspektakulär!

   HEIMWEILER.  Nach 32 Jahren im Vorstand und 22 Jahren als Vorsitzender des TuS Heimweiler sagte Harald Huck leise Servus. Mitglieder würdigten seine herausragende und vorbildliche Leistung. Er habe sich zu 100 Prozent für „seinen“ TuS und die Mitglieder eingesetzt, engagiert, und als Antriebsfeder für Kontinuität und Verlässlichkeit gestanden. Vor einem Jahr ging der TuS Heimweiler in Klausur und plante langfristig eine Verjüngung. Zum neuen Vorsitzender wurde einstimmig Michael Jacoby gewählt.

TuS Heimweiler Nr.2132- Januar 2010

Noch einmal ließ Harald Huck über drei Jahrzehnte Revue passieren, Teamarbeit sei ihm wichtig gewesen: Als er 1978 in den Vorstand gewählt wurde, zählte der TuS Heimweiler knapp 150 Mitglieder, heute über 470. Die Zeit bis 1984 sei eine schwere Zeit und geprägt von vielen Wechseln im Vorstand gewesen. Die sportlichen Leistungen waren bescheiden, Infrastruktur und räumliche Voraussetzungen nicht optimal. Von 1978 bis 1987 waren Willi Lang mehrfach, Jürgen Hunsinger, Reinhard May, Heinrich Schult und Kurt Volkemer TuS Vorsitzende. Harald Huck vergas den 42-jährig allzu früh verstorbenen Vorstandskollegen Ernst Klusmann nicht, und nannte Weggefährte wie Kurt Volkemer oder Hartmut Weschenfelder als Sportwart und Webmaster einen einmaligen „Glücksgriff“!. 

   Letztere und die Internetpräsentation www.heimweiler.de seien  vorbildlich, sagte Huck voller Stolz. Nacheinander wurden über den „Goldenen Plan“ mit Kreiszuschuss die Umgestaltung der früheren Sandgrube samt Limbach-Umlegung ab 1987 zum heutigen Sportfeld (Kosten damals:134.000 D-Mark) die Bedingungen verbessert. Im Feuerwehrhaus konnten zwei Garagen und Sanitäre Anlagen genutzt werden, 2006 wurde in über 600 Stunden Eigenleistung ein großes Gerätehaus als weiterer Bestandteil der Sportanlage gebaut. 2009 wurde mit 208 Teilnehmern die 22. Schülermehrkampfmeisterschaften ausgetragen, der 35. Herbstlauf am 20. September zählte 242 Starter. 38 neu aufgestellte Vereinsrekorde gab es. Acht Sportler sind Mittelrheinmeister im Turnverband Mittelrhein, 14 Gaumeister im Turngau Nahetal und 13 Kreismeister. Bei den Rheinland-Cross- Meisterschaften landete Norbert Bleschke auf dem zweiten Platz, Antonia Heck und Laura Heck belegten landesweit in dieser Sparte erste Plätze. Bei den Rheinlandmeisterschaften auf der Langstrecke stehen ebenfalls Laura Heck und Angelina Lörsch auf Platz 1. Einen zweiten Platz belegt Carolina Heck, einen vierten Platz Valentin Klusmann. Sportlerin des Jahres wurde Carolina Heck, die an 24 Veranstaltungen teilnahm und davon 17 Mal auf dem Treppchen stand, sogar bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften in Frankfurt teilnahm. Schriftführerin Carola Schick und Kassierer Klaus Günter legten Rechenschaft ab. Die „sehr gut laufende TT-SG mit Hennweiler“ feierte 25. Geburtstag. Insgesamt 15 vorgetragenen Jahresberichte durch Tanja Klusmann (für Leichtathletikwart Daniel Huck), Turn-Abteilungsleiterin Petra Huck-Schäufle, Frauenwartin Rita Huck, Gerätewart Klaus Bauer, TT-Fachwart Christian Spielmann, Wanderwart Gerhard Horbach, Jugendwartin Regine Horbach, Kulturwartin Marie-Estelle Klusmann und Badmintonchef Dieter Reiß waren alle überaus positiv. In 21 Turngruppen machen 293 Kinder mit und werden von zwei Dutzend Übungsleitern betreut. Nach der einstimmigen Entlastung war die Neuwahlen per Akklamation unter Klaus Wöllstein reine Formsache. Alle 31 stimmberechtigten Mitglieder wählten den 43-jährigen Maschinenbautechniker Michael Jacoby zum neuen Vorsitzenden. Seinen bisherigen Posten als zweiter Kassierer übernahm Klaus Stiwitz. Neue zweite Schriftführerin ist Bianca Lörsch. Neuer Kampfrichterwart wurde Bernd Kiy. Frauenwartin Rita Huck wurde im Amt bestätigt, ebenso die Jugendwartin und Kulturwartin. Zu Gerhard Siegel wurde Christian Spielmann als Kassenprüfer gewählt, den Festausschuss bilden Günter Henn, Harald Huck, Ursula Henn, Peter Schmidt, Udo Lang, Manuel Wöllstein und Klaus Wöllstein. Geehrt für 25 jährige Mitgliedschaft mit der Bronzenen Ehrennadel werden Andrea Gälweiler, Marcel Weschenfelder und Gerd Dämgen. 



HEIMWEILER. TuS ehrte, kürte Meister und sagte merci!

Während der Weihnachtsfeier kürte der 470 Mitglieder zählende TuS Heimweiler im Gemeindehaus bei einem bunten Rahmenprogramm seine Sportler des Jahres und dankte den 22 Übungsleiterinnen und Übungsleitern. Letztmals sagte Harald Huck als Vorsitzender „Dankeschön!“. Seine lange Ära endet bei der Jahreshauptversammlung am 23. Januar: Er freue sich, dass er jedes Jahr neue Gesichter sehe, dass sich immer wieder „engagierte und qualifizierte Übungsleiter finden, das breite TuS-Angebot aus allen Bereichen“ anzubieten: Theresa Bauer, Sharon Fleischer, Christina Fuhr, Katie Geiß, Sigrid Herrmann-Rieth, Bärbel Heck, Regine Horbach, Petra Huck-Schäufle, Kerstin Huck, Jutta Jacoby, Bianca Kiy, Tanja Klusmann, Bianka Lörsch, Marie Estelle Klusmann, Michelle Rieth, Dieter Reiß, Christian Spielmann,Carola Schick, Hartmut Weschenfelder, Laura Wichter, Annette Wöllstein und Kerstin Zahn erhielten Präsente. 

Bild 2030: Lisbet feiert Weihnachten“ hieß das  Stück, bei dem die Kinder in tollen Kostümen auftraten: Regie führten Petra Huck-Schäufle und Laura Wichter  Bild 2031: Der scheidende und überaus beliebte Vorsitzende Harald Huck (rechts) garantierte jahrzehnte lang Kontinuität.  Bild 2032: Die Kleinsten Nachwuchstalente werden gefordert und gefördert. Im März bei der Turnschau präsentieren sie ihr Können und ihre Trainingsergebnisse!

 Vereinsmanagerin Tanja Klusmannn sowie Fachwart und Chronist Hartmut Weschenfelder erinnerten an 38 neu aufgestellte Vereinsrekorde. Acht Sportler sind Mittelrheinmeister im Turnverband Mittelrhein, 14 Gaumeister im Turngau Nahetal und 13 Kreismeister. Bei den Rheinland-Cross- Meisterschaften landete Norbert Bleschke auf dem zweiten Platz, Antonia Heck und Laura Heck belegten landesweit in dieser Sparte erste Plätze. Bei den Rheinlandmeisterschaften auf der Langstrecke stehen ebenfalls Laura Heck und Angelina Lörsch auf Platz 1. Einen zweiten Platz belegt Carolina Heck, einen vierten Platz Valentin Klusmann. Sportlerin des Jahres wurde Carolina Heck, die an 24 Veranstaltungen teilnahm und davon 17 Mal auf dem Treppchen stand. Begehrte Sportbecher erhielten Angelina Lörsch, Valentin Klusmann und Laura Heck. Auf den weiteren Plätzen: Antonia Heck, Floriane Heck, Jamie Fleischer, Nele Stauch, Julia Lang, Simon Jakoby, Laurien Fleischer, Lina Jacoby, Alisha Stauch, Lukas Jakoby, Luca Rieth, Maximilian Land und Emma Wöllstein.Der MGV Krebsweiler-Heimberg unter Peter Nerschbach eröffnete mit weihnachtlichen Weisen. Musikalisch umrahmte die Flötengruppe um Sandra Stauch, die Kleinsten gaben ihr Debüt und ernteten viel Applaus. Tanja Klusmann, Sigrid Hermann Rieth, Bärbel Heck, Jutta Jacoby, Sharon Fleischer und Katie Geiß hatten mit mehreren Schülergruppen sehenswerte Tänze und Sketche einstudiert und ließen es „Schneeflocken“ rieseln, die „Crazy Teens“ um Michelle Rieth und Bianca Kiy präsentierten ihren neuesten Jazztanz. Petra Huck-Schäufle und Laura Wichter hatten mit den Kindern das Weihnachtsmärchen von der völlig überforderten Lisbet und der Weihnachtshexe inszeniert. Dafür gab’s viel Beifall für die Kleinsten, und bevor der Nikolaus zur Bescherung kam, sagten die Kinder artig Gedichte auf. Am 28. Dezember findet eine Winterwanderung statt, Anmeldungen bei Gerhard Horbach. Am 23. Januar ist Generalversammlung, am 14. März 2010 Turnnachmittag aller Abteilungen und dann werden die Sportabzeichen vergeben. Weitere Infos unter www.Tus-Heimweiler.de 



HEIMWEILER. Zu einem herbstlichen "Rendezvous der Lieder" lud der MGV Krebsweiler- Heimberg 1876 drei Gastchöre, die Simmphoniker aus Simmertal und Junge Talente ein und bot den Zuhörern im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus einen wahren Ohrenschmaus.

1921: Herbstliches Rendezvous der Lieder: Tenor Frank Rieth singt atemberaubend die „Nachthelle“ 

Bild 1922: Vollbesetzt nicht nur mit Gästen! In Heimweiler hat das Singen und der MGV K.-H. viele Freunde

Bild 1923: Ganz beliebt die Mannen der "Simmphoniker" aus Simmertal, hier eine Aufnahme aus Hennweiler.

November 2009: Die erfolgreichste Zeit in der 133-jährigen Vereinsgeschichte begann 1949. Unter der Chorleitung des Siener Dirigenten Brockhaus formierten sich vor 60 Jahren Männer aus Krebsweiler und Heimberg zum Chorgesang. Weitere Leiter waren Willi Thomas und Heinrich Desch. Seit 39 Jahren schwingt Musikdirektor Peter Nerschbach den Dirigentenstab, und in dieser Zeit wurden erfolgreich Kreis-, Regional- und Meisterchorsingen durchgeführt. 1989 gelang das Bravourstück zum Meisterchor und noch 20 Jahre später liegt die Messlatte sehr hoch: „Die Heimweilerer sind in der Region ein ganz brillanter Vorzeigechor“, lobten aus dem Lützelsoon Gäste wie der frühere Hennweiler Bürgermeister Klaus Müller oder Hermann Hey, Sänger im MGV Oberhausen, die sich diesen Konzertgenuss nicht entgehen ließen. Fünf verdiente Sänger wurden für 60 Jahre, der langjährige frühere Vorsitzende Dieter Klein für 50 Jahre Singen geehrt. Das Konzert mit beliebten Melodien war sehr ausgewogen und machte mit seinem Repertoire querbeet durch alle Zeitepochen seinem Namen als „Rendezvous der Lieder“ alle Ehre.  Dafür sorgten die Gemischten Chöre aus Alterkülz unter Leo Braun sowie der personell stark besetzte Gemischte Chor aus Göttschied um Maria Schukov, wie die beifallverwöhnten Simmertaler „Simmphoniker“ um Karl-Eugen Kaiser mit a-capella Gesang vom Feinsten. Eine optimale Visitenkarte und ein gern gehörtes Schlagerpotpourri hinterließen ebenfalls die Mannen des MGV Frohsinn Kirn Sulzbach um Edmund Schulz. „Über allen Gipfeln ist Ruh“, „Almennacht“ sowie die „Früchte des Meeres“ im Satz von Peter Nerschbach hatten die Gastgeber als Premiere einstudiert und erhielten für ihren akzentuiert- ausdrucksstarken und überaus harmonischen Gesang mehrfach Sonderapplaus. Auch die Visionen eines weinseligen Zechers „Blauer Mond“ kamen beim Publikum sehr gut an. Kaum ein Konzert, wo eines der Lieblingslieder, „Marina“, mit wieselflinkem Klavierintermezzo von Peter Nerschbach fehlen darf. Zugaben wurden gegeben, dem hohen Leistungsniveau passten sich die Gastchöre nahtlos und diszipliniert an. Die Gymnasiasten Benedikt Huck (Klavier) und Lisa Stumm-Gebert (Querflöte) überzeugten als „Junge Talente“ mit einer dreiteiligen Sonate in G-moll von Johann Sebastian Bach. Viele Solisten glänzten: Herausragender, teils durchgängiger Sologesang meisterte der Vorsitzende des gastgebenden MGV Krebsweiler-Heimberg in Franz Schuberts „Nachthelle“, Frank Rieth, mit Bravour. Bei den Kirn-Sulzbacher überzeugten mit Tenoreinlagen Hermann Setz und Stefan Maltry ebenso wie Giuliano Marcaccini mit seinem samtig-lyrischen Tenor beim durchweg italienisch gesungenen „La Montanara“, oder Karl-Eugen Kaiser (Simmphoniker). Im Rahmen der Jubiläen (60 Jahre Nachkriegs-MGV, 40 Jahre Nerschbach) findet am 21. Februar 2010 ein Kirchenkonzert des MGV statt.    



Hohe Ehrungen im MGV Krebsweiler-Heimberg: (v. links<)  Paul Jakoby, Kurt Klein und Walter Wöllstein singen seit sechs Jahrzehnten. Peter Nerschbach gratuliert dem früheren Ex-Vorsitzenden Dieter Klein (mitte) für 50-jähriges Singen. Ebenfalls seit 60 Jahren singen Oswald Klein und Otto Buch, MGV-Vorsitzender Frank Rieth gratulierte. Ehrenmitglied Ernst Dröscher spendete den aufgeführten Chorsatz „Über allen Gipfeln ist Ruh“. Gerne nahm Musikdirektor Peter Nerschbach die Ehrungen selbst vor und richtete ganz persönliche Dankesworte an die Weggefährten. Weil jeder sein Bestes gebe, singe der MGV auf einem ganz hohen Niveau und auch Kameradschaft und Toleranz seien ganz hoch angesiedelt, rühmte Nerschbach der im kommenden Jahr seit 40 Jahren die Mannen des MGV Krebsweiler-Heimberg dirigiert.

Bild 1920- Herbstkonzert Nov. 2009


GOLDENE bei "oma gerda und em heimerischer hermännche!"

HEIMWEILER. Am Freitag, dem 30. Oktober 2009 feiern die Eheleute Hermann Köhler und Gerda, geborene Gettmann, in Heimweiler, Hauptstraße 85, Goldenen Hochzeit.

  BILDERBUCHGROßELTERN  2009- Heimweiler  Bilder: 1810- 1888 +1889

  Gerda Köhler wurde in Niederwörresbach geboren. Sie wuchs schon als Kleinkind wegen dem im Krieg vermissten Vater und dem allzu frühen Tod ihrer Mutter bei deren Schwester in Limbach auf. An Silvester ließ es "es Hermännche" mächtig krachen, als sich die beiden im Gasthaus Taubenheim im damaligen Ortsteil Heimberg näher kamen und kennen lernten. Viele Jahre arbeitete Gerda Köhler in der Kirner Weberei Henschke, wo heute das Parkdeck steht. Auch in der kleinen Landwirtschaft musste sie mithelfen. Hermann Köhler (74) wurde in Heimberg „Auf Schachert am Glöckchen“ geboren. Er erlernte im Ortsteil Krebsweiler bei Helmut Rothenberger den Schmiedeberuf und ist gelernter Hufschmied. Seit der Kommunalreform Anfang der 1970-er Jahre bilden die beiden Ortsteile das Dorf Heimweiler. Nach seiner Lehre arbeitete der Jubilar in Kirn bei Stahlbau Pöhlmann und in Pfeiffers Hartsteinwerken. Ab 1962 fuhr er 33 Jahre lang nach Pferdsfeld, wo er in der Schlosserei und auf dem Flugplatz für die Instandhaltung sämtlicher Hallen und sanitärer Anlagen tätig war. Fast bis zum „Fly-Out“ nach Laage bei Rostock hat Hermann Köhler auf dem NATO-Flugplatz Pferdsfeld dessen ganze Ära miterlebt. Noch immer stehen in seiner Werkstatt filigrane Kunstschmiedearbeiten und das „Bosseln“ an erster Stelle. Hermann Köhler war in der Feuerwehr aktiv und Förderer der Vereine. Er pflegt seine Obstfelder und hat bis 300 Weihnachtsbäume, mit denen er die Verwandtschaft glücklich macht. Mit seiner Frau Gerda und einer 600-er BMW, wo nach vorne die Tür samt Lenkrad weggeklappt wurde, hat das Ehepaar in jungen Jahren schöne Touren von der Nordsee bis in die Alpen erlebt. Häkeln und Baumstamm backen sind heute Oma Gerdas liebste Hobbys. Der große Garten „Im Teich“ sowie das fürsorgliche Bemuttern von sieben Enkelkindern lässt bei den Köhlers keine Langeweile aufkommen. Taggenau nach 50 Jahren um 16 Uhr beginnt der Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Becherbach, danach wird im Heimweiler Gemeindesaal weiter gefeiert. Tochter Ulrike und Sohn Roland mit ihren Familien und den sieben Enkelkindern zählen zu den ersten Gratulanten.  



Günther Gerhardt kandidiert für den VG Bürgermeister

 HEIMWEILER. Als Einzelbewerber kandidiert Günther Gerhardt aus Heimweiler um das Amt des Verbandsbürgermeisters am 27. September in Kirn-Land. Der 45-Jährige ist in kürze 20 Jahre mit Nicole (geb.Theobald) aus Bärweiler verheiratet und hat zwei Söhne (Johannes, 16 Jahre und Maximilian (19)). 1998 bezog die Familie ihr Eigenheim mit 1300 Quadratmeter Garten im früheren Ortsteil Heimberg in Heimweiler, schräg gegenüber von Günther Gerhardts Geburtshaus. Familie, Haus, Hof und Garten nennt er seine Hobbys. Er lässt kaum eine Nachrichtensendung aus und sei stets über das Tagesgeschehen und die Politik vor Ort „up to Date“ informiert.

 Günther Gerhardt war enthusiastischer Fußballspieler und Trainer in Bärweiler und Limbach, der FCK-Fan kickte zuletzt seit sechs Jahren bei der AH in Simmertal. Beim 40-jährigen Bestehen des SPD-Ortsvereins Becherbach wurde der Vorsitzende selbst jüngst für 25-Jährige Mitgliedschaft geehrt: „Als Kind einer Großfamilie aus dem Arbeitermilieu wurde mir die Sozialdemokratie väterlicherseits in die Wiege gelegt, etwas anders kam und kommt für mich nie in Frage!“.  In der Nominierung über den eigenen SPD-Ortsverein sah er keine hinreichende Chance, wenngleich er lange mit der Kandidatur liebäugelte. Die Wahl des Bürgermeisters sei zu 95 Prozent eine Personenwahl, weniger eine Parteibezogene. Letztendlich gehe es um das Wohl aller Bürger, nicht um eine Partei, sondern um einen Kopf, eine Person. Und da rechnet sich Günther Gerhardt eben beste Chancen aus und könne mit Pfründen wuchern: „Sonst würde ich nicht kandidieren: Ich habe seit 29 Jahren das Metier von der Pike auf gelernt. Ich zähle zum festen Inventar von Kirn-Land und pflegte stets ein faires Miteinander!“ schmunzelt er. Dass er bisher nicht so „medienpräsent“ war, sieht Gerhardt nicht unbedingt als Nachteil an. Trotzdem: Im „Wahlkampf“ will er noch mal alles geben und sein Image und Bekanntheitsgrad aufarbeiten. (Bild 1734-September /Oktober 2009)

     „Die Bürger haben mich als Menschen und Vertreter der VG-Verwaltung kennen gelernt. Ich war in allen Abteilungen wie Sozialamt, Standesamt oder Ordnungsamt stets mit direktem Bürgerkontakt. Es ist aus meinem Büro nie jemand unzufrieden herausgegangen!“ Der gelernte Verwaltungsfachwirt ist derzeit Ordnungsamtsleiter. Das Ressort Brand- und Katastrophenschutz /Feuerwehrwesen zählt für den Heimweilerer Feuerwehrmann zu seinem besonderen Steckenpferd. Gerhardt sprüht geradezu vor Selbstvertrauen und Optimismus, er will mit seinen 45 Jahren  „ein Bürgermeister für alle sein und noch viel bewegen!“. Offenheit nach allen Seiten sei Maxime, auch bei schwierigen Sachthemen habe er ein offenes Ohr. Kommunale Finanzen, Bildung, Schulen und Kindergärten hätten gerade in Zeiten der Finanzkrise höchste Priorität. Gerhardt trifft klare Aussagen zur vom Land vorgegebenen Fusion, er habe „dafür und für Neues den Kopf frei“ und er sei „für neue Ideen und Visionen unvorbelastet“. Die Verwaltung müsse effizienter gestaltet und alle Gemeinden gerecht gefördert werden. Es gelte, Animositäten beiseite zu räumen. Eine Fusion dürfe nicht zu Lasten der Ortsgemeinden als feste Basis einer VG- Kirn-Land sein. Von daher sei eine Fusion mit Kirn als Mittelzentrum nur gleichberechtigt zu den Ortsgemeinden möglich. Auch die neue Konstellation der VG-Beigeordneten sieht Gerhardt für sich nur von Vorteil. Trotz seiner Kandidatur als Einzelbewerber habe sich das Verhältnis in der VG-Verwaltung nicht verschlechtert. Bekanntlich wurde Werner Müller (Hennweiler) vom SPD- Gemeindeverband Kirn-Land aufs Schild gehoben. Für die CDU kandidiert Matthias Götz (Hennweiler), die FWG schickt Heike Beenen (Simmertal) ins Rennen. 



RÜCKBLICK 2002: Heimweiler war jahrzehntelang für jährlich wiederkehrende Theaterabende bekannt. 2002 hieß das aufgeführte Stück "Eine verrückte Familie". Damals hielt Lothar Bleisinger den "Laden" zusammen, links: Tino Dröscher. Die Laienspielschar gibt es so seit einigen Jahren nicht mehr. Eigentlich schade! Bilder aus 2002: 1840- 1841  (Okt.2009)


HEIMWEILER. GEMEINDEHAUS VERDIENT EINE GROßE FEIER! 2010 wird das stark frequentierte und an fast allen Wochentagen genutzte Heimweiler Dorfgemeinschaftshaus mit seiner angebauten Kegelbahn 50 Jahre alt. Dieses Ereignis soll in einem größeren Rahmen gefeiert werden und dies war Thema der jüngsten Ratssitzung. Dazu sind Bau- und Erhaltungsarbeiten rund ums Dorfgemeinschaftshaus nötig, insbesondere was die vom TÜV vorgeschriebenen Notstrombeleuchtungen und Brandschutzbestimmungen betreffe, teilte Ortsbürgermeister Wilfried Schlarb mit. Er stellte dem Rat ein schlüssiges und batteriebetriebenes Konzept vor, die eine aufwändige Verlegung von separaten Notstromleitungen überflüssig mache. Weiter müssten Rauchschutztüren im Gebäude angebracht und eine grundlegende Sanierung des „nicht mehr zeitgemäßen" Treppenabstiegs in den Keller sowie zum Teil desolate Wasserleitungen erneuert werden. Nach ersten Schätzungen betragen die Kosten 20 000 Euro, die in den laufenden Haushaltsplan eingestellt werden. Malerarbeiten und Schönheitsreparaturen würden vom Förderverein der Kirmesgesellschaft übernommen werden, wünschte sich Schlarb. Im Frühjahr sollen die drei Ortseingangsschilder aufgestellt werden, nachdem Bedenken einiger Anwohner wegen Sichteinschränkungen beim Verlassen eines Feldwirtschaftswegs gegen den geplanten Standort am Ortseingang Richtung Becherbach ausgeräumt werden müssen. Zudem beschloss der Gemeinderat, in diesem Jahr nicht am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden....“, teilzunehmen.

Sept 2009: 35 Herbstlauf des TuS Heimweiler -ideale Bedingungen

(Bilder 1666-1667-1668) Beim 35.Herbst-Lauf des TuS Heimweiler gestern gingen 242 Teilnehmer an den Start. Nur zweimal in den Jahren 1992 und 1993 kamen 292 Teilnehmer und bleiben in der Statistik einsamer Rekord, sagte Hartmut Weschenfelder. Erneut sorgte das Helferteam um Vorsitzenden Harald Huck für einen reibungslosen Ablauf. Bei mehreren Starts wurden 14 Wettbewerbe gewertet, die Bambinis liefen weiblich und männlich getrennt bei ihren 200 Metern eine halbe Sportplatzrunde. Nach zwei vollen Sportplatzrunden ging das größte Teilnehmerfeld durch das Ausgangstor über die Hauptstraße und den Flurweg Richtung Limbach, wo die örtliche Feuerwehr im Einsatz war. Das Siegertreppchen auf der großen Bühne im Heimweiler Gemeindehaus gestern Nachmittag war heiß begehrt, wussten die Eltern zu berichten, und zogen sich dorthin zurück. Im Nebenraum auf der Kegelbahn sorgten Sportwart Hartmut Weschenfelder,  Leichtathletik- Abteilungsleiter Daniel Huck sowie Kassierer Michael Jakoby für klare Verhältnisse, was Zeiten und die Platzierungen betraf. Sowohl am Sportplatz wie im Gemeindehaus hingen Ergebnislisten. Alle Teilnehmer erhielten Urkunden, alle Bambinis sowie die drei Erstplazierten eine Medaille. Pokale gab es für Sieger und Siegerin über die 5,3 und die Zehn-Kilometer- Strecke. 



Die Jubilarin Irma Klein stammt aus Meckenbach und hält sich im TuS bei den Turnerfrauen fit. Ihre beiden Töchter, Haushalt, Hof und Garten, Stricken und Häkeln und die Blumen sind nach wie vor das Metier der 71-Jährigen. Am allerliebsten ist sie jedoch Oma: „Jeder Wunsch der fünf Enkelkinder wird von der Oma erfüllt“, lobt Tochter Beate Jakoby, die Familie ist das Ein und Alles. Kurt Klein ist seit erstem Erscheinungstag nach dem Krieg ab 1946 treuer und leidenschaftlicher Leser der Kirner Zeitung und stolz darauf. Zwei Töchter und Schwiegersöhne mit ihren Familien und die fünf Enkelkinder, die allesamt im Ort wohnen, zählen zu den ersten Gratulanten, 

HEIMWEILER. Am 5. Mai 2009 feierten  Kurt und Irma Klein in Heimweiler das Fest der Goldenen Hochzeit. Das Jubelpaar wurde 1959 von Wilhelm Dröscher in Kirn getraut, die kirchliche Zeremonie vollzog in der Becherbacher Kirche Pfarrer Johannes Müller. Um 16 Uhr beginnen dort die Feierlichkeiten, später wird im Heimweiler Dorfgemeinschaftshaus im Kreise der Familie weiter gefeiert. Der 76-Jährige Kurt Klein wuchs in der elterlichen Landwirtschaft im damaligen Ortsteil Heimberg auf, 1972 begann er bei der Fischbacher Molkerei als Verkaufsfahrer, bis die „Nahemilch“ 1990 von Hochwald „geschluckt“ wurde. 1981 wurden die Milchkühe abgeschafft, und die Landwirtschaft im Nebenerwerb betrieben, zehn Jahre später beantragte das Ehepaar die Produktionsaufgabe. Kurt Klein singt im zweiten Tenor und ist seit 60 Jahren im MGV Krebsweiler-Heimberg aktiv. Die Männer um Dirigent Peter Nerschbach waren zu Beginn der 1990-er Jahren Meisterchor und singen noch immer auf ganz hohem Niveau. 42 Jahre lang gehörte der Jubilar der freiwilligen Feuerwehr an. Er ist leidenschaftlicher Hobbyschreiner, hat schon viel für den Kindergarten oder den Basar der Landfrauen, für die eigenen Kinder und Enkelkinder kreiert. Jeder Wunsch aus Holz wird erfüllt, vom Puppenbett bis zu den drei Ortseingangsschildern „Heimweiler“, die gerade mit Kurt Kleins Hilfe fertig gestellt wurden. Natürlich hat  der MGV am 5.5.09 im Dorfgemeinschaftshaus dem Jubelpaar ein Ständchen gesungen.Bild 1288: Irma und Kurt Klein)



Ende März 2009: Der zwölfte Kindersachenbasar des TuS Heimweiler lockte mit 24 Ständen

Hey, Herr Helmut Hübner (re.): Schön machen Sie das- gelernt ist doch gelernt!  Ein proppenvolles Gemeindehaus mit Kleiderständern, Spielzeug, Kindersachen Bilder 1429, 1430, 1431: Zwei Mal im Jahr laden Mütter sehr erfolgreich dazu ein! 

ins Dorfgemeinschaftshaus und der nächste ist schon für den 26. September fest terminiert. Zwei Mal im Jahr laden die Mütter des Kinderturnens dazu ein, in diese Turnstunden fließt auch der Erlös. Ein großer Profit werde dabei jedoch nicht gemacht, viel mehr sei der Basar lieb gewonnene Tradition, was man unbedingt beibehalten wolle. Die Mütter hatten leckere Kuchen und Torten gebacken, Helfer um Petra Huck-Schäufle, Carola Schick, Jutta und Michael Jacoby und Günther Henn betrieben eine kleine Cafeteria. Der Frühlings-Kindersachenbasar ließ keine Wünsche offen, fein säuberlich waren Kinderkleider in Hülle und Fülle und in allen Größen akkurat nummeriert und lagen auf voll bepackten Tischen zum Verkauf aus. Modische Accessoires, Babyutensilien oder Zubehör wie Kindersitze fehlten nicht. Winterkleidung war im Angebot, Spielsachen und Spiele, Bücher und Hörspielkassetten oder Fahrräder und Inline-Skater wechselten für wenig Geld den Besitzer.



HEIMWEILER. An 4 Platten flog am Samstagnachmittag das kleine weiße Zelluloidbällchen unentwegt über die grünen Tischplatten. 

   TT-Abteilung feierte bei bester Gesundgheit 25-Jähriges Bestehen. Auf Initiative des damaligen Vorsitzenden Kurt Volkemer wurde im April 1984 die Tischtennisabteilung im TuS Heimweiler gegründet. Die ersten Platten wurden gebraucht beim Nachbarverein Sien gekauft, 15 Jahre lang war TT-Idealist Gerd Dämgen in Heimweiler Fachwart und motivierende Antriebsfeder. Seit 1998 besteht mit der TT-Abteilung des FC Viktoria Hennweiler eine „reibungslos funktionierende SG, die geradezu eine verschworene Gemeinschaft bilden“, lobte Vorsitzender Harald Huck in einer kleinen Feierstunde und dankte den beiden Mannschaften samt Anhang. Die zweite Mannschaft belegt in der 3.Kreisklasse Obere Nahe den vierten Platz, die erste Mannschaft belegte in der 1. Kreisklasse den siebten Tabellenplatz und musste am Wochenende noch mal `ran. Spielerfrauen um Petra Huck-Schäufle hatten die Tische festlich gedeckt und für eine Stärkung und Abendessen gesorgt. Mit Torsten Feukert wurde über den Tischtennisverband Rheinland ein Verbandstrainer eingeladen, der Tipps und Tricks, Aufschläge, Stellungsspiel und Beinarbeit an den Platten und mit den Spielern demonstrierte. „Es hat riesigen Spaß gemacht, natürlich würde sich die SG Hennweiler-Heimweiler über Neuzugänge freuen“, sagten die beiden langjährigen Abteilungsleiter Jürgen Kuhn (Hennweiler) und Christian Spielmann. (Bild 1393- April  2009)



Der MGV K-H geht ohne Vorsitzenden ins neue Jahr!

HEIMWEILER. Nachdem Frank Rieth in der Weihnachtsfeier am 17.Dezember nach einjährigem Vorsitz seinen Rücktritt und die Beendigung seiner Sangestätigkeit im MGV Krebsweiler- Heimberg erklärte, blieb dieser Posten während der Jahreshauptversammlung mit 29 Anwesenden im kleinen Gemeindesaal vakant. Versammlungsleiter Wilfried Schlarb bekam fünf Absagen, auf Vorschlag des jüngst ernannten Ehrenvorsitzenden Dieter Klein (er stand 23 Jahre dem MGV vor) wurde dieser Punkt daraufhin vertagt. Für drei Jahre wurde Reinhard May einstimmig zum zweiten Vorsitzenden gewählt. „Wir brauchen mehr Stimmen, wir dürfen von der Begeisterung her nicht einschlafen!“, forderte May. Erster Schriftführer bleibt Gerhard Teske, Stellvertreter ist Mark Rieth. Kassierer sind Fritz Mildenberger und Dieter Huck, zu Beisitzern wurden Rudi Wöllstein und Wilfried Schlarb gewählt. Neu im Festausschuss sind Jens Bender und Dieter Klein, Notenwarte bleiben Udo und Gerold Lang. Einstimmig wurden alle Posten besetzt. Rechtlich und satzungsgemäß bleibt Frank Rieth im Amt als Vorsitzender, bis ein Nachfolger gewählt ist. Sowohl er, als auch Schriftführer Gerhard Teske, ließen ein ereignisreiches Jahr voller Höhepunkte mit 21 Verpflichtungen, Ständchen und 36 Chorproben, die im Durchschnitt von 25 Sängern besucht wurden, Revue passieren. Für 2009 stehen bisher elf Ständchen und die Teilnahme bei zehn Konzerten im Terminplan. Am 7. März geht es mit einem Kreischorkonzert in Langenlonsheim los, am 21. März singt der MGV in Breitenthal. Chordirektor Peter Nerschbach sagte dem MGV ein „vorbildliches Engagement und Auftreten in der Öffentlichkeit“ nach. Der MGV sei „noch top auf der Reihe, ein sehr leistungsstarker und weit und breit anerkannter Verein, mit dem anspruchsvolle Chorliteratur“ gesungen werden kann. 2010 ist Nerschbach im MGV 40 Jahre Dirigent. Er sah aber „dunkle Wolken“ aufziehen. Zwingend müsste um Stimmen, insbesondere ehemalige Sänger reaktiviert und um Nachwuchs geworben werden, um dieses Niveau zu halten. Mit dem Rücktritt als „Weihnachtsgeschenk“ habe der ausgezeichnete Tenor Frank Rieth dem Verein mental geschadet, ob „dies existentiell sein wird, muss sich zeigen“, war Chordirektor Peter Nerschbach wie weitere Redner nicht glücklich.

Bild 871: Geehrte +Vorstand MGV K-H.

 Den Presseleuten gab Frank Rieth während der laufenden Sitzung das Diktat mit, keine reißerischen Schlagzeilen zu konstruieren und in ihrer „Wortwahl vorsichtig zu sein und nicht persönlich zu werden“. Vor genau einem Jahr wurde er für den erkrankten Dieter Klein einstimmig gewählt. Sein Verzicht auf den Posten als weiterer Vorsitzender und nach 33 Jahren Chorgesang eine weitere Wiederwahl auf drei Jahre abzusagen, habe nichts mit den Sängern und dem Verein MGV Krebsweiler-Heimberg zu tun, sagte er. Peter Haubst, Oswald Klein, Paul Jacoby und Kurt Klein fehlten kein einziges Mal, sie wurden mit weiteren acht Sangesbrüdern, die nur ein Mal fehlten, geehrt.

Ergänzung (Mai 2009): Frank Rieth hat wieder den Posten des Vorsitzenden übernommen. 


AUS DEM REICHEN WWW.HEYLIVE.de  FUNDUS:  Hier  Erinnerungen an tolle VG Veranstaltungen  (TuS TURNNACHMITTAGE siehe SPORT!)

Bild 1359: Na, wenn das keine hübschen Mädels und ein superfoto ist, was dann? Bild 1360: Kleine Schlümpfe um Rosi Hein vom VfL Simmertal- gerngesehene Gäste! Bild 1361: Auch dieses Bild der Formation aus der nördlichen VG hat Seltenheitswert!


Bild 296: Eintracht Schmidthachenbach spielt sonntags, dann ist Familientag! 297: Das Fliegerkarussell  hebt gleich  ab Bild 298: Miteinader plaudern, und die Kirmesgemeinschaft unterstützen...! 

  Ein gut besuchter Heimweilerer Kerwe-Frühschoppen am Montag mit Tanzmusik der Band „Condor“ bildete traditionell den gesellschaftlichen Höhepunkt, die „bis in die Puppen“ und zum Kehraus im Dorfgemeinschaftshaus gefeiert wurde. Seit der Zusammenlegung der beiden Ortsgemeinden Krebsweiler und Heimberg zum Ort Heimweiler wird hier seit 1969 gefeiert. Nachdem Mitte der 1960-er Jahre der Krebsweiler Dreschschuppen nieder brannte und nicht mehr aufgebaut wurde, ist das große Gemeindehaus Dorfmittelpunkt. Veranstalter der Kerb ist die Kirmesgemeinschaft. Besucherrekord wurde dieses Jahr nicht vermeldet, dennoch: Über 60 Helfer um Tobias Schug vom Festausschuss waren guter Gastgeber. Bereits am Freitag gab die Jugendgruppe um Vorsitzenden Björn Haubert den Startschuss, am Samstag spielte „Impact“. Nach dem Gottesdienst am Sonntagnachmittag war Familientag angesagt, lockte das große Kuchenbufett der Landfrauen um ihre Vorsitzende Sigrid Herrmann-Rieth. Der Musikverein „Eintracht“ aus Schmidthachenbach spielte auf und unterhielt mit Blasmusik und Gesangseinlagen; - Jochen Lorenz hob den Taktstock und schloss kurzfristig die entstandene Dirigentenlücke, die Jürgen Fey hinterließ. Lorenz ist neuer Dirigent des SV Schmidthachenbach, auch sein Wohnort. Süßwarenstand und Fliegerkarussell zog die Kleinsten magisch an und waren rege frequentiert. (2008)


Ursula Reimers aus Meisenheim geht - Herzlicher Abschied vom TuS Heimweiler

Bild 174: Ursula Reimers (li.) in Aktion.  175: sagten Dankeschön mit Roten Rosen!  176: Odernheimer Frauen sangen ein Lied

HEIMWEILER. Ursula Reimers wurde für 25-jähriges Wirken im TuS Heimweiler geehrt und in einem tollen Rahmen verabschiedet. Vom TV Bärweiler, TV Hahnenbach, TV Niederhausen, TV Odernheim, TV Ebernburg, VfR Baumholder, der AWO und vom TV Meisenheim, VfL Staudernheim und dem TuS Heimweiler kamen Gymnastikfrauen ins vollbesetzte Gemeindehaus, um "ihre liebe Ursula" in einer Art Jubiläumsgala zu verabschieden. Andere Vereine betreut sie weiter. In Heimweiler schied sie auf eigenen Wunsch aus, weil der TuS in der glücklichen Lage sei, eine Nachfolgerin zu haben. TuS-Frauenwartin Rita Huck ließ Stationen seit dem 1. Nov.1983 mit Ursula Reimers Revue passieren und reihte unter der Überschrift „Was gab es alles bei Ursel“ Höhepunkte aneinander: „Mit Ursula Reimers verbinden wir im TuS Heimweiler mehr als nur Turnen. Ihr Name ist untrennbar mit lustigen Turnstunden, Geselligkeit und gelebter Kameradschaft verbunden, oft gehen unsere Senioren noch zur Pflege gutnachbarlicher Beziehungen in die kleine Kneipe“. Dies alles sei von einer tiefen Freundschaft geprägt, sagte Rita Huck. Sie erinnerte an Draisinenfahrten, Ausflüge, Trimm-Trab ins Grüne oder Faschingsstunden. Zuvor schon habe es Breitensport und Gymnastik im TuS gegeben, aber die Turnstunden am Dienstagabend mit "unserer Ursula“ seien zum festen Bestandteil des Vereinslebens geworden, merkte TuS-Chef Harald Huck eingangs an, Ursula Reimers habe Vorbildfunktion und Vitalität vorgelebt. Werner Pretorius vom TV 1848 Meisenheim verglich sie gar mit „Powerfrau Tina Turner“ und überreichte einen großen Blumenstrauß, die Frauenwartin des Turngau Nahetal, Gertrud Winter vom TV Ebernburg, überbrachte Glückwünsche und Geschenke, der Odernheimer Sportkreisvorsitzende Wolfgang Scheib überreichte ihr den Ehrenbrief des Deutschen Turnerbundes. Zur Feier hatte Ursula Reimers eingeladen und sie zeigte sich gerührt, wie viele kamen. Mitte der 1990-er Jahre nahm sie am New York Marathon teil, war auf Hawaii und startete in Boston. Vor allem danach habe man „Freud und Leid gemeinsam geteilt“, sparte sie schwere Stunden und gesundheitliche Rückschläge nicht aus und dafür sei sie ihren Frauen dankbar. Einmal habe sie im Schnee festgesteckt, plauderte sie auf der Bühne und dankte Ehemann Uwe. In Heimweiler habe man all ihre Wünsche erfüllt  und stets ein offenes Ohr für ihre Belange gehabt. Mehrere Kinder-Turngruppen wie „Marienkäfer“ oder „Grashüpfer" gewährten bei Spiel und Spaß Einblick in ihren putzmunteren Übungsalltag mit akrobatischen Einlagen. Die „Crazy Jumbers“ zeigten Rope Skipping, die Gymnastikdamen um Ursula Reimers präsentierten Übungen mit dem Terraband. Viel Beifall heimste eine temperamentvolle Step-Aerobicformation um Tanja Klusmann ein, Bärbel Heck, Sigrid Herrmann Rieth, Hartmut Weschenfelder, Kerstin Huck, Petra Huck-Schäufle, Jutta Jacoby, Marie-Estelle Klusmann, Carola Schick, Regine Horbach und Rita Huck vom TuS Heimweiler betreuten die einzelnen Beiträge. Starke Turnerfrauen aus Staudernheim führten sehr synchron Reifengymnastik vor, Odernheimer Damen sangen ein lustiges Ständchen. Meisenheims AWO-Tanzgruppe um Seniorin Ilse Ott bewies eindrucksvoll, dass sportliche Aktivitäten selbst im hohen Alter möglich sind:„Viele von uns sind über 80 und wenn wir die Bühne betreten, werden wir oft belächelt!“. Die Seniorinnen zeigten es den „jungen Spunden“ und legten selbst einen Rock´n Roll-Tanz aufs Parkett. Mit Line-Tanz und beliebten Melodien (Flippers: „Herz aus Schokolade“) tanzten sich die vier Paare vom Glan in die Herzen rhythmisch mitklatschender Zuschauer. Abschließend gehörte nach drei Stunden die Bühne dann jedoch den von Ursula Reimers betreuten Turnerfrauen im TuS Heimweiler, die mit Roten Rosen dankten. Gratulanten aus mehreren Orten schlossen sich an und überreichten symbolisch Geschenke.

           

Dieter Klein neuer Ehrenvorsitzender im MGV!  HEIMWEILER. Ehrungen nahm Dipl.Chordirektor Peter Nerschbach beim MGV K.-H für den Chorverband vor: Er zeichnete Gerold Lang für 25-JährigeTreue mit der Silbernen Ehrennadel aus. Seit 40 Jahren singt „Fritz“ Mildenberger im MGV. Für 50 Jahre Singen wurde Herbert Weichel aus Becherbach geehrt. Namens des MGV dankten Conferencier Gerhard Teske und während seiner „Feuertaufe“ der neue erste Vorsitzende Frank Rieth. Sein Vorgänger Dieter Klein wurde nach 23 Jahren im Vorstand zum Ehrenvorsitzenden ernannt, er trat im Januar 2008 bei der JHV aus gesundheitlichen Gründen zurück. Seiner Frau Ilse Klein wurde als „große Stütze und Fels in der Brandung“ gedankt. Sowohl Nerschbach wie auch Dieter Klein würdigten „mit besonderer Freude die lange gemeinsam gegangene Wegstrecke, es hat Spaß gemacht!“, und man habe Heimweilerer Kulturgeschichte fortgeschrieben. Nerschbach dirigiert den MGV Krebsweiler- Heimberg seit 38 Jahren. Zu Beginn der 1990erJahre erreichte er 45 Sängern „Meisterchor“- Ehren, drei Jahre später scheiterte diese Titelverteidigung an nur einem „Pünktchen“.   Bild61: Freuten sich über  Ehrungen, Dieter Klein (2.v.R.,vorn) 

Hermann Köhler und Kurt Klein schwer aktiv! HEIMWEILER. Im Frühjahr gab der Gemeinderat grünes Licht für drei Ortseingangsschilder in Heimweiler. Der frühere Schmied Hermann Köhler hatte die Idee und machte sich gleich an die Arbeit der schmiedeisernen Buchstaben. Einen Teil des Materials will der 73-jährige Rentner auch für ein Ortseingangsschild gegenüber seinem Anwesen an der K70 „Auf Schachert“ spenden. Für die massiven Vierkant-Holzarbeiten war Kurt Klein zuständig, und das Ergebnis der „beiden Rentner und Spezialisten kann sich sehen lassen“, lobte Ortsbürgermeister Wilfried Schlarb. Das Ortswappen wurde in Planig gefräst und hergestellt. Dachdecker Martin Kleyer will noch ein kleines Zink-Stehfalz-Dach auf die Holzkonstruktion anbringen. Die Maßnahme wurde durch die RWE-Aktion „Mitarbeiter vor Ort“ über den Heimweilerer Klaus Stiwitz mit 2000 Euro unterstützt, freute sich Schlarb bei der „Sichtabnahme“ und Präsentation. Im Frühjahr sollen die Schilder geeignete Standorte finden. (Foto Mitte Dez. 2008)

Bild 245: Hermann Köhler, Kurt Klein + OB Wilfried Schlarb (v.l.)


Kirchengemeinde Becherbach feierte großes gemeinsames Fest:  41 Jahre Heimweiler Kirche

Bild 33: Bilder sagen mehr als  Worte. Die Kleinsten machten mit

Bild 34a: Becherbacher Teenager zeigten schöne Aufführungen

35:Natürlich gab´s einen Rückblick!- Weißt Du noch? damals? 

Bild 36: Wunderschöne Bilder aus Naturmaterialien in der Kirche

Bild 37: Sigrid Caesar, Becherbach und Helfer beim Stockbrotbacken

Nr:38 Der Otzweilere Stabführer Roland Neu reaktivierte das MCO 

HEIMWEILER. 29. September 2008. Der zentrale Erntedankgottesdienst der Becherbacher Kirchengemeinde fand neben der am 7. Mai 1967 eingeweihten Heimweilerer Kirche unter freiem Himmel statt. Die Wünsche von Ortsbürgermeister Wilfried Schlarb, „möge unsere Kirche auch in Zukunft Bestand haben“ wurde mit lautem Beifall untermauert und quittiert. Schlarb dankte der Kirchengemeinde, Bürgern und Vereinen. Schon einmal existierte in Krebsweiler von 1705 bis 1905 eine Kapelle, deren Dachreiter heute das „Alte Rathaus“ zieren. Kirchmeister Gerhard Horbach sprach von einem überaus „feierlichen und positiven Ereignis“ der gemeinsamen Erntedankfeier. Kindergottesdienstkinder, Kirchenchor, der Flötenkreis und der MGV Krebsweiler-Heimberg gestalteten den Erntedankgottesdienst mit. Das Pfarrehepaar Mechthild und Friedrich Mayer wirkte jahrzehntelang hier und leitete musikalisch. Pfarrer Horst Grothe traf in seiner Predigt mehrfach die Kernaussage, die Geschichte der Kirche von Heimweiler sei die Geschichte von Menschen. Pfarrer Grothes Predigt war unverblümt und rüttelte auf. Sie klammerte bei steigenden Preisen, Inflation und zunehmender Teuerung auf dem Lande auch das „Loch im Portemonnaie“ und die Angst vor Hartz IV oder Altersarmut nicht aus: ,Also lieber Gott, kannst du mir verraten, warum wir heute dankbar sein sollten?“, fragte er provokativ.  Spenden gingen zurück, Unterhaltungsaufgaben seien schwierig. „Es wird doch alles immer weniger“ sei Zeitgeist und ständig werde man von der „überfrachteten Freizeitangst“ getrieben, etwas zu verpassen. „Kein Sonntag ohne drei mögliche Termine: japanisches Trommeln in Idar-Oberstein, Kerb in irgendwo, Konzert in anderswo und Markt in wo-auch-immer“. Dann erzählte die Geschichte von Francesco aus San Damiano nahe Assisi, der eine verschüttete Ruine als Gotteshaus wieder aufbaute und mit Leben erfüllte. Die Heimweiler Kirche sei renovierungsbedürftig, aber keine Ruine. Tradition sei nicht das Bewahren der Asche, sondern das weitergeben der Flamme“. Kirche sei mehr als nur ein Gebäude, sondern sichtbar gewordener Glaube. Und gerade in solch schwierigen Zeiten sei er froh, dass diese Kirche in Heimweiler stehe, an Zusammenhalt und elementare Werte wie Dankbarkeit erinnere. Viele Gaben wurden gesammelt, die Tische waren festlich und üppig gedeckt. Eine Bilderdokumentation in der Kirche blickte weit zurück, zeigte den Bau vor 41 Jahren und Heimweilers Wandel. Kinder kreierten bei Meditationsklängen Mandelas aus Naturmaterialien. Kreativität war bei Bastelarbeiten gefragt, Stockbrotbacken, Dosenwerfen oder Torwandschießen luden ein. Im vollbesetzten Gemeindehaus sorgte ein Kuchenbufett und ein buntes Programm für kurzweilige Unterhaltung, eine Vielzahl weit angereister Gäste wurde begrüßt. Wolfgang Schneider führte durch das Programm mit Anekdoten, Sketchen und bot Kirchenpfeifen zum Kauf an. Neben der Heimweiler TuS- Gruppe Rope Skipping zeigten die Becherbacher Mädels von „Magic Mania“ um Diana Schneider akrobatische und sehenswerte Einlagen. Nach zwölf Jahren spielte erstmals wieder das Otzweilere reaktivierte Musikcorps um Roland Neu beliebte Melodien („So ein Tag...“) und erntete ebenfalls viel Beifall und Bravorufe. Ein tolles Gemeinschaftsfest, wie es die Bilder nicht besser ausdrücken können!  



"Loch im Unterhemd?"  Na und!- ich bin doch hübsch!

HEIMWEILER. Carl Christian Rheinländer talkt auf allen TV-Kanälen in der Republik und ist bei Promis ein gefragter Gesprächspartner. Nicht erst seit die Schwarze Mülltonne kopfüber an seinem Haus in der Hauptstraße hängt, und er deshalb bei Gerichten klagte, ist starke Medienpräsenz sicher!

654: Publizistin Hannelore Schlaffer ging ihm an die Wäsche:„Ich bin doch hübsch!“

2007:Bild 655: "CCR" bei Wieland Backes im "Nachtcafe" ließ gaaanz tief blicken!

Bild 656: Klar sind das Lederschuhe- und was für welche, schmunzelte "CCR" !!!

(2008). -hey- Beim Mitteldeutschen Rundfunk in Erfurt saß er vor Kameras. Und bei der SWR Rateshow „Sag die Wahrheit“ im Dritten tippte nur eine Promi- Raterin auf den im beschaulichen Heimweiler an der Nahe lebenden „Mann ohne Müll“. Die Maskenbildnerin führte das Rateteam geschickt auf eine falsche Fährte und stylte den 47Jährigen mit viel Gel im Haar. Nein, so einer kann kein Vorbild im Sinne ökologischer Nachhaltigkeit und von Müllvermeidung sein, und flugs standen Ratefüchse wie Smudo oder Mike Krüger sprichwörtlich „auf dem Schlauch“ und waren gelinkt.„Ich mach` mich nicht unbedingt beliebt damit im Dorf“, ärgerte sich Carl Christian Rheinländer doch ein wenig. Er sei schließlich gefragt worden, mitzumachen! Lampenfieber habe er nicht. Neugierde treibt ihn, er habe an Erfahrung gewonnen und erfreue sich reger Nachfrage im  Ökologisch-Ökonomischen Bereich. Jetzt flimmerten mehrmals Wiederholungen über alle Kanäle: Bei Wieland Backes im Nachtcafe räkelte sich "CCR" aus Heimweiler neben illusteren Showgrößen wie Ex-Model und Schauspielerfrau Natascha Ochsenknecht, dem Berliner Grufti „Kierjan“ (22), Hochstapler Jörg Deuling, Publizistin Hannelore Schlaffer und Stilberater Dirk Pfister im gleißenden Scheinwerferlicht. Hier trat Rheinländer lässig, leger und cool auf und war eher Rebell in der Runde, als über die alles entscheidende und die Nation bewegende Frage „Macht Mode wirklich glücklich?“ ausführlich debattiert wurde. Stimmt die These „Kleider machen Leute“? Als notorischer Mode-Verweigerer und „Gegner ostasiatischer Ramschware“ trat "CCR" gegen landläufige Klischees auf: „Mode ist Ressourcenverschwendung, leert den Portemonnaie!“. Modedesignerin Anja Gockel fand keine adäquaten Argumente und konnte mit noch soviel Charme Rheinländer nicht umgarnen. Sein Konfirmationsanzug habe er später niemals mehr gebraucht. In roter unkonventionellen Jeans und im Baumwollpullover, mit modischem Filzkäppi seiner Frau, flachste Moderator Wieland Backes provokativ über seine gestrickten Schafswollsocken aus einem rumänischen Bäuerinnenkollektiv: „...aber die Schafe kennen sie nicht persönlich?“. Rheinländer gehe gerne in Second- Hand- Läden kaufen. Ein Loch im Unterhemd sei kein zwingender Makel, „irgendwann wenn ich merke es zieht mir zu stark, wird das Teil kompostiert“, schmunzelte er und konterte auf Nachfragen zum hübsch anziehen und ausgehen:„ Aber ich bin doch hübsch!“. Seine handgenähten Lederschuhe musste er hoch in die Kamera zeigen, weil sie Älter sind als der Träger selbst. Ob Model, Trendsetter, Nadelstreifenyuppie oder Grufti: „Nein, verändern kann ich nicht wirklich die Leute. Aber zum Nachdenken anregen!“, blieb er hartnäckig.


60 Jahre nach Kriegsende: Sie hat die Opfer nie vergessen!

Drei aus einem Haus im Krieg - Der geliebte Bruder blieb auf dem "Feld der Ehre"

Bild 1000: Frieda Köhler hat nie den geliebten Bruder Herrmann vergessen können.

HEIMWEILER. (Mai 2005) Als im Mai 2005 Bundeskanzler Gerhard Schröder nach 60 Jahren Kriegsende auf dem Soldatenfriedhof Ljublino bei Moskau einen Kranz niederlegte und die Fernsehbilder mit roten Nelken winkenden Kriegsveteranen um die Welt flimmerten, da standen Heimweilers ältester Seniorin Frieda Köhler Tränen in den Augen. Neben ihrem Ehemann Jakob waren ihre Brüder Herrmann und Otto im Krieg, drei Männer aus einem Haus! Herrmann blieb in Russland, auf dem „Feld der Ehre“ wie es sarkastisch heißt. In ihrem ganzen Leben hat sie niemals den geliebten Bruder vergessen können, und das will die  94-jährige auch nicht!. Er hat einen festen Platz in ihrem Herzen.

„Oma Frieda“, wie sie im ganzen Ort respekt- und liebevoll genannt wird, ist eine feine Frau, mit einem Haarnest und gelebten Furchen in ihrem Antlitz, die sie nur noch sympathischer machen. Eine Institution. Noch immer der Mittelpunkt ihrer Familie, seit sie in schweren Kriegszeiten vor 65 Jahren gemeinsam mit ihrer Mutter die kleine Landwirtschaft hochhielt und die beiden Kinder Hermann und Else durchbrachte. Wohlbehütet wuchs Frieda Köhler mit zwei Brüdern und einer Schwester in ihrem Elternhaus „Auf Schachert“ im damaligen Ortsteil Heimberg auf. 1910 als ältestes Kind geboren, starb 1923 ihr Vater Otto. Sie war 13, ihr jüngster Bruder Otto gerade drei Jahre alt. Mit Ackerbau und Viehzucht hatte die Familie ihr auskommen und hielt zusammen wie Pech und Schwefel:  Zusammenhalt und Einigkeit sind zeitlebens das Credo der Dorfältesten auch heute noch und Frieda Köhlers frommster Wusch.

   Auf das Versprechen hin, nach einem freiwilligen Jahr Wehrdienst hinterher Arbeit zu bekommen, meldete sich Bruder Herrmann. 26-jährig erhielt er 1939 mitten in der Nacht seinen Stellungsbefehl und verließ das Elternhaus. Der Krieg begann. Die Wehrmacht marschierte in alle Himmelsrichtungen und mit Herrmann Stenshorn im Frankreich-Feldzug gegen Westen, Bruder Otto und Friedas Ehemann Jakob Köhler wurden auch einberufen. Drei aus einem Haus und aus manch anderem Haus keiner. Das schmerzte. 1943 verbrachten Ehemann Jakob und Friedas Bruder Herrmann ihren Heimaturlaub zu Hause und schauten nach dem Rechten. Otto war in Russland verwundet worden und von feindlichen Soldaten, auf die er schoss,  auf einen Verbandsplatz getragen und gerettet worden.

Bild 1001: Frieda Köhler Bild 1002: Jakob Köhler Bild 1003: Kurz vor der Eisernen Hochzeit starb Jakob Köhler 1996, Frieda Köhler 10 Jahre später, 2006.

   Als Herrmann dann wieder in den Krieg gen Russland musste, ging er zu Hause „Auf Schachert“ noch einmal durch alle Räume und verabschiedete sich. Hatte er eine Vorahnung? „Um uns herum fielen Soldaten um wie Fliegen. Es ist schrecklich!“, berichteten und schrieben die Brüder den Schwestern und der Mutter nach Hause. Komplizierte Verwundungen fürchteten in jener Zeit alle Frontsoldaten, „hoffentlich kein Bauchschuss“ war der größte Wunsch, von dem Herrmann Stenshorn dann doch nicht verschont blieb. In der Nacht auf den 1. August 1943 verstarb er in einem Lazarett an Verwundungen, die er auf der Rollbahn Wjasma- Smolensk erlitten hatte. Erst Mitte August brachte die Postfrau Hannah weinend die Nachricht mit der traurigen Botschaft eines Roxheimer Kameraden „Auf Schachert“, mit der Jeder in der Heimat in Kriegszeiten rechnen musste: Den „Heldenfriedhof“ in Jarzewo, das „Feld der Ehre, gefallen für Volk und Vaterland“ wollte die 94-jährige Frieda Köhler nie wirklich besuchen. „Die Kriegswirren waren nicht einfach: Wir hatten viele Erntehelfer aus Frankreich, Polen und Stanislaus aus Russland, alles feine Leute. Und in deren Heimat führten wir Krieg. Das war nicht einfach damals. Es war Krieg!“, sagt Oma Frieda resignierend immer wieder. Ihr aus Hundsbach stammender Ehemann Jakob wurde 1940 eingezogen und kehrte erst acht Jahre später aus der Normandie, aus französischer Gefangenschaft nach Hause. Mit ihm war es ihr vergönnt, 1992 Diamantene Hochzeit zu feiern. Von Schicksalsschlägen blieb sie auch in jüngerer Vergangenheit nicht verschont. Ende der 80-er Jahre verstarben zwei junge Frauen ihrer Enkelsöhne. In Mühlheim an der Ruhr  26-jährig Cornelia Kistner und in Kirn nur hundert Meter Luftlinie zum Krankenhaus entfernt, urplötzlich 21-jährig Drixi Köhler. Urenkelkind Christopher war gerade ein viertel Jahr alt und erlernte bis zu seinem dritten Lebensjahr „Auf Schachert“ das Laufen. Vier Enkel- und 12 Urenkelkinder halten heute die Oma ganz schön auf trapp. „Was hatte Herrmann nun von seinem freiwilligen Jahr? Krieg?, Nein, nie wieder Krieg!“, sinniert die Greisin verbittert. Auch ihren Bruder Otto Stenshorn holte die Vergangenheit ein. Zu Beginn der 60-er Jahre Ratsmitglied, leitete der verdiente Sozialdemokrat von 1975 bis 1995 als Bürgermeister die Geschicke der knapp 500 Seelen- Gemeinde in schwerer Zeit nach der Gebietsreform und Dorferneuerung mit Zusammenlegung der Ortsteile Krebsweiler und Heimberg zum heutigen Heimweiler. Zwei Jahre später, 1997 verstarb Otto Stenshorn, 77-jährig nach einer Operation an den Folgen einer Kriegsverletzung, ein Lungensteckschuss meldete sich .....!



HEIMWEILER:  Lob beim Herbstkonzert des MGV Krebsweiler-Heimberg -Volles Gemeindehaus!      Bernd Gerhardt überzeugte mit astreinem Tenorsolo - Dieter Klein zum Ehrenvorsitzenden ernannt !

Bild 30:Konzerte des MGV KH sind immer ein besonderes Erlebnis!

 Bild 31:Peter Nerschbach dirigiert die Männer seit Jahrzehnten 

32a:Ehrungen gab es natürlich auch: Dieter Klein ist Ehrenvorsitzender

   HEIMWEILER.„Singen in der Gemeinschaft macht Freu(n)de“ unter dieses Motto stellte der MGV 1876 Krebsweiler-Heimberg sein Herbstkonzert im Dorfgemeinschaftshaus und lud sich dazu fünf Gastchöre ein. Die 28 Männerstimmen um Chordirektor Peter Nerschbach begrüßten musikalisch mit dem erhabenen „Buch des Lebens“ von Bernhard Weber, sangen ein Zwiegespräch „Der Tod und das Mädchen“ sowie  „Glaube, Hoffnung, Liebe“.Margarete Weyand leitete den Gemischten Chor aus Nußbaum, der konzentriert sechs sehr schöne und lebensbejahende Lieder vortrug. Erstmals zu Gast war der Handwerker-Chor Kreis Birkenfeld in traditioneller Zunftkleidung: „Gott schütze des ehrbare Handwerk“ war musikalisch sehnlichster Wunsch der 22 gestandenen Mannsbilder um Friedel Schmidt und Manfred Schneider. Die Männer sangen von purer „Lebensfreude“ und von Handwerksgesellen, von einem Bier, und machten „Lebe,Liebe,Lache“ von Robert Pappert zu ihrem eigenen Credo. „Güte und Liebe“ sowie das afrikanische „Uyingswela Baba“, ganz ruhig und piano vorgetragen, sang der MGV Becherbach unter Thomas Setz, um nach der Pause mit drei dynamisch interpretierten Trinkliedern aufhorchen zu lassen.  Erstmals nach ihrer „Fusion“ war der gemischte Chor aus Schwarzerden-Weitersborn zu Gast. Die Kombinierten von den Soonwaldhöhen mit ganz stark singenden Frauen folgten mühelos dem fordernden Dirigat ihrer jungen Chorleiterin Esther Huck und meisterten Otto Grolls überlanges „Balkanfeuer“ mit Solopassagen und Bravour. Alle Chöre ernteten viel Beifall. Überwiegend Traditionelle und der Jahreszeit angepasste, festlicher Chorgesang kam zu Gehör, die Sparte Evergreens oder moderne Lieder war den beliebten „Singphonikern“ vorbehalten, die kurzfristig absagten. Ulla und Peter Nerschbach erfreuten im Duett mit Manfred Bühlers „Liebe das Leben“ und „Träume sind stärker“. Insgesamt elf Lieder sangen die hoch motivierten Gastgeber und meisterten mühelos höchste Schwierigkeitsgrade. Mit „Media Vita“ von Kurt Lissmann, „Sancta Maria“ oder Otto Grolls „O Herr welch ein Morgen“ mit atemberaubendem Tenorsolo von Bernd Gerhardt, sowie „Früchte des Meeres“ im Satz von Peter Nerschbach setzte der MGV Krebsweiler-Heimberg brillant Akzente. Nach dreieinhalb Stunden hatten die Gäste und über 130 Zuhörer längst „noch nicht fertig“ und forderten als Zugabe „Marina“ von Arnold Kempkens. Dieses dynamische kroatische Volkslied mit schnellem Klavierarrangement ist seit Jahren das heimliche Lieblingslied der Frauen im MGV Krebsweiler-Heimberg.



HEIMWEILER. Frank Rieth ist neuer Vorsitzender des traditionsreichen MGV Krebsweiler- Heimberg. Der verdiente Sänger und Solist tritt die Nachfolge von Dieter Klein an, den die mehr als 30 anwesenden Mitglieder während der Jahreshauptversammlung spontan und posthum zum Ehren- Vorsitzenden ernannte. Dieter Klein ging nicht gerne: Viel Wehmut, aber auch Dank für großartige Konzerte schwang im Rückblick mit seinen Freunden und Weggefährten mit. Für die Sangesbrüder ließ Gerhard Teske die 23-jährige Ära unter dem 64-jährigen gebürtigen Heimberger Dieter Klein noch einmal Revue passieren, Teske bescheinigte Seriosität, Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Fairness und Kompetenz. 1989 wurde der MGV Krebsweiler-Heimberg mit über 40 Stimmen Meisterchor, drei Jahre später fehlte für die Titelverteidigung nur ein einziges Pünktchen. Bis heute liegt diese Messlatte im MGV, was den eigenen Anspruch und das musikalische Auftreten betrifft, im 38. Jahr unter Dirigent Peter Nerschbach sehr hoch. Reinhard May bleibt Vize, neuer Kassierer ist Fritz Mildenberger. Zweiter Kassierer Dieter Huck. Schriftführer sind Gerhard Teske und Mark Rieth, Notenwarte Udo Lang und Joachim Teske. Neue Revisoren: Walter Wöllstein und Peter Haubst. Am 8. Nov. findet im 132. Jahr das Herbstkonzert im Gemeindehaus statt.

In 37 Proben fehlte Peter Haubst nicht, nur ein Mal Rudolf Dröscher, Oswald Klein, Kurt Klein, Paul Jacoby, Friedel Barth und Rudolf Horbach, sie alle wurden mit einem Gutschein belohnt. Das Herbstkonzert im November war Rudolf Desch gewidmet, schon jetzt sind zwei Dutzend Ständchen und Verpflichtungen fest terminiert.

Bild 800-2008: Neuer Vorsitzender ist Frank Rieth (mitte), Dieter Klein (2.v. r.) wurde posthum zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Die Männer stehend sind die Probenfleißigsten im MGV, der ins 132. Jahr geht.


"Heimericher" Scheunenbrand bekämpft: Vor 89 Jahren an gleicher Stätte Realität 

Bild 899: Wehrführer Jürgen Wichter (re.) ist Dienstältester in der VG Kirn -Land! Bild 900: Die PA-Trupps machen sich fertig und überprüfen sich selbst dabei 901: Gelagerte Gasflaschen erschwerte Simulation

HEIMWEILER. Die Nebelmaschine leistete ganze Arbeit: Weithin sichtbar quoll dichter Rauch aus Gerhardts Scheune in Heimweilers Hauptstraße. Günther Gerhardt ist als Sachbearbeiter bei der VG Kirn- Land für das Feuerwehrwesen zuständig. Interessiert verfolgten zahlreiche Kinder und viele Nachbarn die Übung und den Einsatz der Pressluft- Atemgeräteträger, wo die Rettung eines Jugendlichen simuliert wurde. Beim Erstangriff musste umsichtig vorgegangen, mit Wasser eine Gasflasche gekühlt und aus dem Gefahrenbereich entfernt und Nachbargebäude gesichert werden. Vor genau 89 Jahren stand diese Scheune tatsächlich schon einmal in Flammen. Neben dem Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 hatten die 16 Heimweiler Feuerwehrmänner auch das Stromaggregat und die vier 500 Wattstrahler in Betrieb, VG Wehrleiter Peter Stiltz war ebenfalls Zaungast. Bei der Abschlussübung wurde die Nachfolge für den seit 1986 amtierenden und damit dienstältesten Wehrführer in der VG Kirn- Land, Jürgen Wichter, erörtert.



HEIMWEILER. Übungen im Altenberg hinter dem  Dorgemeinschaftshaus in Heimweiler haben es in sich, und verlangen den Wehrmännern in dem steilen Hang einiges ab, bevor es aus 2 B- und  mehreren C-Rohren "Wasser Marsch" hieß und der Druck überprüft wurde.

 Bilder 991- 992 - 2006 Altenberg



Heimweilerer Feuerwehrmänner um Wehrführer Jürgen Wichter zerlegten 2005 ein Becherbacher Auto am Heimweilerer Dorfgemeinschaftshaus in seine Einzelteile. C+W auf dem Nummernschild dürfte Christina und Wolfgang heißen. Übungen mit Schere und Spreitzer wegen neuer Technischer Änderungen der Hersteller, dem Einbau von Airbags oder weiteren Neuerungen sind notwendig und oft nicht ungefährlich. (Bilder: 1014- 1015- 2005)

HEIMWEILER. Am 2. Juni 2005 feiern im Heimweilerer Gemeindehaus Paul Jacoby und seine Ehefrau Anneliese, geborene Bleisinger, das Fest der Goldenen Hochzeit. Die drei Kinder Lore, Rita und Michael sowie die vier Enkelkinder wohnen alle im Ort und werden mit ihren Familien und der Dorfgemeinschaft zu den ersten Gratulanten zählen. Mit dem Fahrrad zog es Paul Jacoby nach Schmidthachenbach, wo er sich bei Musik und Tanz und dem Besuch langer Theaterabende in seine hübsche Anneliese verguckte. Und als die beiden in Becherbach vor 50 Jahren von Pfarrer Joh. Müller getraut wurden und in Pauls Elternhaus in der Hauptstraße 71 im damaligen Heimberg feierten, war es genau so heiß wie 2005: „Die Torten und Kuchen konnten gar nicht fertig gemacht werden“, kann sich Anneliese noch ganz gut erinnern, denn damals gab es nicht in jedem Haus solche Kühlmöglichkeiten wie heute. Das Jubelpaar ist im Ort sehr beliebt und umgänglich, die rüstige Seniorin zählt sich gerne zu den „Bankfrauen“: Oft werden zu den Bänken im Ortskern noch Sitzmöglichkeiten hinzugestellt und dann rückt man an langen Abenden zusammen und erzählt über Gott und die Welt, tauscht Neuigkeiten und Nettigkeiten aus. Zusammenhalt und die gute Nachbarschaft werden gepflegt. Anneliese ist  bei den Land- und Turnerfrauen aktiv, sorgt sich um Haus, Hof und Garten. Die 72-jährige zog die drei Kinder groß und arbeitete zeitlebens in der Landwirtschaft. Auch noch, als ihr Mann Paul 1962 bei Coca Cola in Kirn anfing, wo er 26 Jahre lang arbeitete. Da hatte seine Frau Anneliese gemeinsam mit ihrem Schwiegervater („Schwenke Ludwig“) den landwirtschaftlichen Betrieb mit Ackerbau und Viehzucht im Nebenerwerb weiter betrieben, bis 1990 die Landwirtschaft ganz aufgegeben wurde. Für den Eigenbedarf werden  Kartoffeln gelegt und Obst geerntet. 

Bild 1051- 2005  Noch immer wird das aktuelle Tagesgeschehen von dem 75-jährigen verfolgt. Jahrelang fuhr er für ein Merxheimer Weingut im Herbst Federweißen aus. Ganz klar, dass der MGV Krebsweiler- Heimberg seinem zweiten Bass zur Feier des Tages ein Ständchen singen wird und das Jubelpaar hochleben lässt. Seit 1949 singt Paul Jacoby in dem brillanten Nerschbach- Chor, der sich zu Beginn der 90-er Jahre mit Meisterchorehren schmückte und noch immer die Messlatte sehr hoch legt. Das Ehepaar sang einst im Kirchenchor, acht Jahre lang war Paul Jacoby Presbyter und bis Mitte der 90-er Jahre, 20 Jahre lang, Ratsmitglied in Heimweiler. 


 

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