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H.-J.-Schmidt: Vom Kommunalpolitiker zum Künstler

BAD SOBERNHEIM. Die Bilderausstellung mit dem Titel „Ansichten“ von Hans Jürgen Schmidt aus Hennweiler wurde im Cafe´ „Maxime“ in der Großstraße eröffnet. Das Interieur von Elke Ackermanns Bistro mit zarten Pastelltönen ist farblich ein ideales Ambiente. Parteifreunde und Weggefährte kamen, unter ihnen Kreisbeigeordneter Hans Dirk Nies (SPD), felkestädtische Kommunalpolitiker sowie aus Kirn Stadträtin Erna Berg. Hans Jürgen Schmidt war lange Jahre Geschäftsleitender Beamter bei der VG-Verwaltung Kirn- Land. Er war Kreisbeigeordneter und er ist in Kirn-Land Vorsitzender der FWG. 

2453: Heike Beenen (von rechts), Christine Bromann und Ursula Hummel mit Künstler Hans Jürgen Schmidt 

Bild 2454: Mohnblumen in Gold Dreiteilig -Juni2010-

Bild: 2455: Sterbender Baum in Acryl mit Kohle-. beeindruckende Arbeit!

Juni 2010: Kurz nach dem Rücktritt des Bundespräsidenten geriet daher die Vernissage des 66-Jährigen fast in Hintertreffen. Die Gäste und Ratsmitglieder jedweder politischen Couleur  debattierten und reagierten mit Unverständnis: „Die Spitze des Eisbergs. Die Besten gehen aus der Politik“ war vielfach lapidarer Kommentar. Schon früh in der Volksschule Hochstetten wurde von Lehrerin Fräulein Mertin das künstlerische Talent des Buben entdeckt und gefördert. Zur Konfirmation gab es einen Ölfarbenmalkasten. Viele Jahre wurde dieses Hobby mit Pinsel und Staffelei eher sporadisch ausgeübt. Mitte der 1990-er Jahre lebte beim „Tag des Handwerks“ in Kirn das Hobby wieder auf. Überwiegend in Kohle kamen Motive aus Kirchen, Gemeinde- und Rathäuser der Region aufs Papier. Später kamen Landschaftsmotive, Stillleben und Blumen hinzu. Im Laufe der Jahre sind die Techniken vielfältiger geworden: Von Aquarell, Pastell, Rötel bis Öl und Acryl reicht die Palette des Autodidakten. Mehrteilige Szenen bilden eine Art Symbolismus, dreiteilig- versetzte Arbeiten über Mohnblumen in verspachtelter Acryltechnik sind kaum vom Aquarell zu unterscheiden und faszinieren den Betrachter aufgrund satter Goldfarben. Giftgrün dagegen eine Hommage an den Euro. Echte Geldscheine und Münzen propagieren Reichtum in Anlehnung der chinesischen Yin und Yang- Philosophie und Harmonielehre. Blau steht für Karriere, Rot für Energie: Erinnerungen an eine Studienreise 2009 nach Xian, Schanghai und Peking hat Schmidt inspirativ aus dem Reich der Mitte mit seinem beängstigenden Gigantismus in sattgrellen Farben verarbeitet. Insgesamt überwiegt jedoch der immerwährende Kreislauf vom Wachsen und Vergehen in Gottesfreier Natur und ist in der Ausstellung „Ansichten“ eindrucksvoll dargestellt. Ob Wasserfall oder Mondaufgang, Schäumendes Meer, Frühling am Bach: Schmidts Unikate sind authentische Momentaufnahmen von zeitloser Schönheit. Der introvertierte Künstler ist in der Region bekannt. Vor zehn Jahren stellte er in der Kirner Zeitung und in Geschäften aus, es folgten zahlreiche Einzelausstellungen, auch im felkestädtischen Freilichtmuseum. Noch bis zum 3. Juli ist die Ausstellung im „Maxime“zu sehen.



HENNWEILER. / KIRN-LAND.  Fast 11.000 Einwohner in 20 Orten haben neuen Bürgermeister / Geschäftsbereiche zusammengelegt: Im Rahmen einer öffentlichen Verbandsgemeinderatssitzung mit über 300 Gästen, kommunalen Würdenträgern und Vertreter des öffentlichen Lebens in der vollbesetzten Hennweiler Lützelsoonhalle wurde Werner Müller (55, SPD) offiziell in würdigem Rahmen mit Ernennungsurkunde und Vereidigung als neuer VG-Bürgermeister in dieses Amt eingeführt.  

1925: Erster Beigeordneter Hans Helmut Döbell  nahm W. Müller (li.) den Eid ab Bild 1926: Dieter Herrmann, Eberhard Färber, Werner Müller, H.H.Döbell und Landrat Franz-Josef Diel (von links) 1927: Der VG-Rat tagte im Rahmen der Amtseinführung des VG-Bürgermeisters

   Die Feierstunde eröffneten die „Simmphoniker“ aus Simmertal mit Reinhard Mey`s origineller „Diplomatenjagd“. Erster Beigeordneter Hans Helmut Döbell ernannte nachrückende VG-Ratsmitglieder und blickte zurück, als vor fünf Jahren Günter Schwenk verabschiedet und an gleicher Stelle Harald Beuscher ernannt wurde und nannte dies eine „verlorene Zeit. Endlich aber ist es soweit. Ohne die 100 Tage Schonfrist wirst Du, lieber Werner Müller als Antriebsmotor für Kirn-Land Akzente setzen“, blickte er zur Hauptperson des Abends und nahm ihm den Amtseid ab. Über 34 Jahre war der Hennweilere Vater zweier erwachsener Töchter bei der VG Kirn-Land als Verwaltungsangestellter, zuletzt Büroleiter. Aufgrund einer Neuausrichtung der Fachbereiche wird diese freiwerdende Stelle nicht besetzt. Müller dankte ebenso wie Beigeordneter Döbell den Mitarbeitern und Beigeordneten, allen voran Heinz Herrmann, dass sie „alle oft einen Spagat machten und eigene Kompetenzen zum Wohle von Kirn-Land“ überschreiten mussten. Vor allem aus dem Wissen heraus, dass die heutige Führungsetage in den kommenden zehn Jahren altersbedingt komplett ersetzt werden müsse, setze er als neuer Bürgermeister konsequent auf Nachwuchs. Vor dem Fusionshintergrund mit der Stadt Kirn will Müller Kirn-Land auf Augenhöhe vertreten, an diesem Freitag tagt erstmals eine „Fusions-Kommission“. Darüber hinaus gelte es, „große, schwere Aufgaben, aufgrund vielschichtiger Interessen“, zu meistern, und trotz zunehmender Finanzprobleme die „VG für das nächste Jahrzehnt fit zu machen“. Schule und Schulträger seien bereit für die beantragte Ganztagsschule in Simmertal, die erste in Kirn-Land. Bei der Realschule plus müsse es zu einer schnellen Lösung kommen, darauf wolle er drängen: „Sollten wir dies nicht schaffen, kann die Kirner Schullandschaft durch die Entwicklungen in der unmittelbaren Nachbarschaft Schaden nehmen“, rief Müller warnend aus. Auch im Bereich der Kindergärten sei der Bedarf an Ganztagsplätzen steigend, Gemeinden seien gefordert, das Angebot auszubauen. In der Tourismusförderung liege eine große Chance zur wirtschaftlichen Stärkung: Hier dürfe die Nahe keine Grenze bilden, sollten die Bürger auch südlich der VG sensibilisiert werden. Die Einrichtung Schloss Dhaun mit Schlossakademie müsse dauerhaft gesichert werden. Müller ist Mitbegründer der Gewerbeinitiative Kirner-Land („GiK“): Hier habe man eine regional vernetzte und leistungsstarke Plattform der mittelständisch geprägten Wirtschaft geschaffen. Dieser Initiative und deren wertvoller Arbeit komme größte Bedeutung und Unterstützung zu, weil die Kommune dies nicht leisten könne. Stichwort Ehrenamt: Es werde immer schwieriger, Menschen für dieses ehrenamtliche Engagement zu gewinnen. „Ich bin zur fairen Zusammenarbeit mit allen bereit, die in der Kommunalpolitik mitarbeiten und sich einbinden“, sagte Müller, er erwarte von allen politischen Kräften einen fairen Umgang. „Für mich werden politische Einstellungen keine Rolle spielen. Ich bin und bleibe Sozialdemokrat, aber ich werde im Interesse der Zusammenarbeit mein Amt als VAG-Vorsitzender der SPD Kirn-Land aufgeben“, sagte er, und endete mit dem Gelassenheitsspruch von Robert Niebuhr. Müller erste Amtshandlung, die Wahl der Ausschüsse, war einstimmig.

   „Lieber Werner, liebe Familie Müller“ begann Landrat Franz-Josef Diel seine Laudatio und übermittelte die Grüße der Kreisbevölkerung. Bei der Fusion dürften weder die Dörfer noch die Stadt Blessuren davon tragen, sagte er und erinnerte an Müllers zehnjährige kollegiale und fruchtbare Kreismitgliedschaft. Diel buchstabierte Müller und wünschte: Mut im Amt, auch unbequem zu sein. Ehrlichkeit, Lebensqualität, -freude und Leidenschaft, zudem Erdverbundenheit und auch ein bisschen radikal und revolutionär zu sein! 

Nach „Amtsbürgermeister“ Wilhelm Dröscher (Kirn), Adolf Schwenk (Oberhausen), Günter Schwenk (Hennweiler) und dem am 13.Juni 2004 gewählten und wegen Krankheit vorzeitig am 28. April 2009 aus dem Amt verabschiedeten, parteilosen Harald Beuscher aus Seesbach ist Werner Müller aus Hennweiler nach dem Krieg in der Ahnengalerie fünfter VG-Bürgermeister in Kirn-Land und führt die Sozialdemokratische Ära fort. Bei einer Stichwahl am 11.Oktober setzte sich der Hennweilere gegen den ebenfalls bei der VG-Verwaltung beschäftigten Ordnungsamtsleiter Günther Gerhardt (SPD) knapp mit 157 Stimmen Vorsprung durch. Müller erhielt 2388 Stimmen, das waren 51,7 Prozent. Kirn-Land zählt in 20 Gemeinden knapp 11.000 Einwohner. Er dankte ausdrücklich für einen fairen Wahlkampf, sein Mitbewerber Günther Gerhardt bleibt wie bisher Ordnungsamtsleiter. Werkleiter Jörg Zerfaß und Theo Christ (Haupt-und Finanzabteilung /Kommunikation) heißen weiterhin die drei Fachbereichsleiter. (Bild 1928 - November 2009)



HENNWEILER: 20.Tag der Guten Taten wird zum Fest der Vereine

HENNWEILER. Der bisherige „Tag der guten Taten“ wird künftig als Großer Basar mit einem romantischen Weihnachtsmarkt gefeiert. Erstmals übernimmt die Ortsgemeinde und 13  Hennweiler Ortsvereine die Organisation. In diesem Jahr findet der große Weihnachtsmarkt in der Lützelsoonhalle, dem angrenzenden Schulhof und in der Grundschule Hennweiler am 1. Advent, 29. November, zum 20.Male statt. Ortsgemeinde und Hennweiler Vereine sind erstmals federführend Ausrichter und Nutznießer des 20. Großen Basar und romantischen Weihnachtmarktes. Bisher übernahm der Förderverein Lützelsoon sowie die Soonwaldstiftung „Hilfe für Kinder in Not“ die Organisation und erhielt den „Reibbach“. Nun wird der Reinerlös unter allen Hennweiler Vereinen aufgeteilt. 19 Mal, sowie bei den Musikalischen Dhauner Schlosstagen  hätten die Hennweiler Vereine tatkräftig mitgeholfen.  Ortsbürgermeister Michael Schmidt (links) und Herbert Wirzius präsentieren das Jubiläumsplakat. Bild Nr. 1895 November 2009

   „Auch weiterhin muss für die Vereine Anreiz geschaffen werden, sie müssen motiviert werden und sollen auch finanziell von ihrer Arbeit partizipieren“, nannte Herbert Wirzius als alleiniger Grund. Der Förderverein Lützelsoon ist also gleichberechtigter Verein. Wie bei den jüngeren Veranstaltungen des Fördervereins in der Region, wird auch die Tombola mit 40 wertvollen Geld- und Sachpreisen durch den Verkauf nummerierter Lose aufgewertet, erster Preis ist eine Berlin-Reise für zwei Personen. Ansonsten werde man an Bewährtem festhalten: Kinder können für sechs Euro Stände mieten und ihr Sammelsurium im Untergeschoss der Schule verkaufen. Es wird viel Selbstgemachtes geben. Traditionelles Handwerk stellt sich vor, Hunsrücker Kunsthandwerkerinnen präsentieren ihre Handarbeit. Gefüllte Klöße, Pizza und Kuchen, geräucherte Forellen, Zimtwaffeln oder Weihnachtsgebäck, Glühwein, Kinderpunsch, Nahewein oder Schnapsbrennerei, wie bisher lässt die kulinarische Auswahl an den 100 Ständen keine Wünsche offen. „Viele neue Überraschungen“ soll es geben, werben die Veranstalter. „Staunen und Kaufen“ sei seit jeher das Motto dieses einzigartigen Basars im Lützelsoon. Kinderchöre bereichern den Nachmittag durch Gesangseinlagen, am Bücherstand der VG Kirn-Land signiert der Simmertaler Joachim Franzmann seine Bücher. Kinderschminken ist angesagt, die Musikschule Kirchberg sorgt für musikalische Unterhaltung und der Weihnachtsmann beschenkt ab 17 Uhr alle Kinder.      Damit ist klar, dass die Hennweiler Jubiläumsveranstaltung mit dem Kirner Andreasmarkt zusammenfällt: „15 Mal haben wir den „Tag der guten Taten“ immer am ersten Advent veranstaltet, und aufgrund des Totensonntages wollten wir mit diesem sensiblen Termin acht Tage zuvor nicht mit den Kirchen kollidieren“, sagten Michael Schmidt und Herbert Wirzius. Sie erinnerten daran, dass früher der Andreasmarkt taggenau am 30. November gehalten wurde und es im Vorfeld mit Bürgermeister Fritz Wagner Gespräche gegeben habe. Aber wegen des verkaufsoffenen Sonntages (der nicht im Dezember sein darf) sah man keine andere Terminierung. >>>Anmeldungen für den 20. Basar und Hennweiler romantischen Weihnachtsmarkt: Ortsbürgermeister Michael Schmidt, Telefon 06752 6598 oder Mobil 0171 6011844.



2004: RÜCKBLICK für die Region wichtig: Die Rettungshundestaffel / Hennweiler

Nr:1867: Wichtig: Über Hindernisse gehen und die Suche nach Verschütteten wird hier 2004 eindrucksvoll vorgeführt!  Bild 1868: Übungen mit Belohnung für den Hund auf dem eigens in Hennweiler angelegten Übungsplatz sind sehr wichtig. Bild 1869: Hatten auch schon in Kirn-Land  wie auch die Bergwacht mehrere Einsätze, mit dabei: VG-Wehrleiter P.W.Stiltz (re.)


HENNWEILER. Die Polizei-Puppenbühne aus Mainz gastierte bei den Vorschulkindern im Hennweiler Kindergarten. Einen Tag zuvor gab es eine Info-Veranstaltung, an der fast alle Eltern teilnahmen. Nur in enger Kooperation mit den erwachsenen Bezugspersonen der Kinder könne ein nachhaltiger Erfolg erzielt werden. Ein Reflektionstag schließt sich an: „Sehr beliebt und lange ausgebucht“ sei die Polizei-Puppenbühne Mainz, sagte Kindergartenleiterin Gisela Feyand, die sich schon vor vier Jahren beworben hatte. Den Kindern wurde der polizeiliche Alltag näher gebracht. Ein klares Konzept berücksichtigt den Entwicklungsstand, die kürzere Reaktionszeit, das eingeschränkte Hören und Sehen. Es geht um Verkehrserziehung und Kriminalprävention, das Figurentheater beschäftigte sich in spielerischer Sensibilisierung mit klaren Regeln was „mein und dein“ ist. Aber auch „Bescheid sagen“, „Überqueren der Fahrbahn“, „Nein sagen“, Diebstahl allgemein, oder „nicht mit anderen mitfahren“ waren Themen, die mit didaktischen Hilfsmitteln aufgearbeitet wurden. Die Kinder lernen und sehen mit allen Sinnen: „Zwei Hühnerbeine und ein Ei- das ist der Ruf der Polizei!“, wird die Notrufnummer 110 erklärt. Diese pädagogisch erarbeiteten Lernziele „sind sehr wertvoll. 90 Prozent der Kinder können sich noch ein Jahr später an die Polizei-Puppenbühne und ihre Botschaft erinnern!“, erklärte Stefan Löseke stolz. Gemeinsam mit Steffen Hinkelmann und Peter Schupp unterhielt das Trio als „Puppenspieler“ spannend die Vorschulkinder aus dem  Kellenbacher und aus dem Hennweiler Kindergarten „Kleine Strolche“. Sie „kitzelten“ dabei das ganze Interesse der Kleinsten heraus und weckten ihre Fantasie. So wurde auch die Hemmschwelle gegenüber der Polizei genommen.

Bild 1491: Die Vorschulkinder hörten begeistert zu und machten alle mit 1492: Das Team: Beliebt und  Pädagogisch sehr wertvoll ! Bild 1493: Immerhin 80 Prozent der Kids werden sich daran gerne erinnern!


Große 1. Filmpreisverleihung der Soonwaldstiftung in Kirn!

  MAI 2009  KIRN /HENNWEILER. Große Filmpreisverleihung am Freitagabend auch in Kirn: Die Soonwaldstiftung „Hilfe für Kinder in Not“ verlieh seinen mit 200 Euro dotierten ersten Film-Förderpreis im Evangelischen Gemeindezentrum an den vor acht Jahren transplantierten Marian Maxeiner aus Taunusstein. Dieser erste Film der Soonwaldstiftung dokumentiert über Jahre die Geschichte des heute als geheilt geltenden 16-jährigen Schülers Marian Maxeiner und seines 59-jährigen Spenders Karl Saur aus Dohr bei Cochem. Beteiligt waren neben dem Ärzteteam um Dr. Wenzel Nürnberger, Dr. Lothar Boguth, und der ärztlichen Assistentin Christa Becker vom Klinikum Göttschied auch Filme machende Profis um Kameramann Marc Müller, deutschlands bekanntester Synchronsprecher Charles Rettinghaus und als Produktionsleiter der bekannte Schauspieler und ernannte „Botschafter der guten Taten“, Stefan Bockelmann. Beteiligt war auch der Kirner Filmemacher Peter Ziegler. Mit einfühlsamer Musik und klaren Sequenzen wird die allgemein als Blutkrebs bekannte Krankheit Akute Lymphatische Leukämie („ALL“) mit all ihren Symptomen, aufwändigen Untersuchungen und Heilungschancen im Film anschaulich erklärt. Blaue bis schwarze Flecken, Müdigkeit und Blässe sind erste Alarmzeichen. Die Diagnose Krebs zu realisieren, und seinem Kind plausibel zu erklären, erläuterte die Mutter Marina Maxeiner im Film in bewegenden Worten.

Bild 1362: Große Filmpreisverleihung im vollbesetzten ev. Gemeindezentrum Kirn Bild 1363: Lückenlos und hochinformativ war die Aufklärung der Ärzte! 1364: Dr.Wenzel Nürnberger (v. li),  Karl Saur, Preisträger Marian Maxeiner, Stefan Bockelmann, Herbert Wirzius, Assistentin Christa Becker und Dr. Lothar Boguth.

    Noch vor 20 Jahren bedeutete dies für ein Kind fast immer den sicheren Tod. 2000 Kinder erkranken jährlich, drei von vier Kindern können mittlerweile dauerhaft geheilt werden, teilte Herbert Wirzius den Premierengästen, Förderern und Sponsoren mit. Ganz wichtig dabei ist der familiäre Zusammenhalt, die schulische Integration sowie die Nachsorge, beispielsweise künftig in den geplanten Ferienwohnungen auf Schloß Wartenstein. Die Elterninitiative der Kinder KMT der Station 44 am Klinikum in Idar Oberstein ist Mitglied im Dachverband Deutsche Leukämie-Forschungshilfe (DLFH), Aktion für krebskranke Kinder e.V., und solch ein Aufklärungsfilm fehlte bislang gänzlich. Das Erstlingswerk wurde über Jahre gedreht, bearbeitet und Genehmigungen eingeholt. Zwei Kinder aus dem Film verloren gegen die Krankheit, und dennoch: Gänzlich wurde auf Effekthascherei, allzu große „aber verständliche Sentimentalitäten bewusst verzichtet“, wie sich die Ärzte und handelnden Personen ausdrückten. Die Story selbst jedoch schrieb die Dramaturgie des Drehbuchs, schließlich muss bei einer Transplantation am Stichtag nicht nur zeitlich alles passen und zusammenkommen: Tatsächlich sagte der vorgesehene Stammzellenspender ab. Was nun, ist jetzt alles aus? Nein! Dank der Typisierungsdatenbank war schnell ein neuer Knochenmarkspender gefunden. Der bei seinen Schwiegereltern im Baskenland urlaubende Bundeswehr-Verwaltungsangestellte und Moselaner Karl Saur (wird im Mai 60 Jahre) wurde eingeflogen und sorgte im wahrsten Sinne des Wortes für ein „Happy-End“. Worte des Dankes waren bei der filmischen Präsentation in Kirn angesagt: „Die Medizin hat auch eine gewisse Verpflichtung, die Krankheit näher zu bringen“, erklärte Chefarzt Dr. Wenzel Nürnberger und umarmte den ersten Preisträger Marian Maxeiner. „Kinderkrebs muss heilbar werden und dies ist die Triebfeder unserer Arbeit“, versprach Herbert Wirzius. Musiker Peter Rudl umrahmte die Feierstunde.



HENNWEILER und SIMMERTAL starten in der SONDERKLASSE bei "Unser Dorf..."

Viel Glück im Juni: Hennweiler wurde nach Bärweiler 2. Sieger und ist eine Runde weiter...

MAI 2009: HENNWEILER./SIMMERTAL. Die beiden Gemeinden in Kirn-Land nehmen mit drei weiteren Gemeinden aus dem Kreis in der Sonderklasse im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teil. Engagierte Bürger begleiteten die Kreiskommission um Inka Muff im Beisein von Ulrike Butz (Kirn-Land): In Hennweiler standen Bürgermeister Michael Schmidt und vom Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein „Lützelsoon“ Günter Schwenk Rede und Antwort, in Simmertal waren der scheidende Dieter Herrmann und eine große Zahl von Mitbürgern nach siebenjähriger Abstinenz vom Wettbewerb stolzer Repräsentant.

Bild 1281: Die Traktor-Tour durch die größte VG- Ortsgemeinde  beginnt

 1282: Mai 2009: "Alla ma Lacha" fürs Gruppenfoto: Die Stimmung ist super!

Bild 1283: "In den Hähnen" ist als Neubaugebiet voll integriert!

Auf dem Anhänger hinter dem Gemeindetraktor chauffierte Gemeindemitarbeiter Rolf Wagner in Hennweiler die Delegation durch die flächenmäßig größte Gemeinde in der VG. Die Gemeinde setzt auf günstiges und erschwingliches Bauland und eine gute Infrastruktur sowie ein ganz großes landespflegerisches Engagement mit Feuchtbiotopen und Streuobstwiesen, das Ulrike Butz detailliert vorstellte. Neubaugebiete seien ins harmonische Landschaftsbild integriert. Michael Schmidt berichtete vom regen Vereinsleben für alle Altersgruppen, der Nachwuchs sei im Kindergarten, den attraktiven Spielplätzen hinter der Grundschule und auf dem Freizeitplatz gut aufgehoben. Auf 230.000 Euro belaufen sich die Investitionen für eine gemeindeeigene Lagerhalle und eine Urnenwand auf dem Friedhof sowie für die Toilettensanierung in der Lützelsoonhalle, deren Renovierung mit weiteren 175.000 Euro zu Buche steht. 60.000 Euro wurden in den Eingangsbereich und in die Geländererneuerung in der „Alten Mühle“, einem markanten Universalbau des Ortes, investiert. Hier wartete Alois Bertram von den Historischen Handwerkern mit einem Dia-Vortag. Das Spendenbarometer steht auf 109.261.- Euro, am 17 Mai gibt es ein großes und letztes Fest der in die Jahre gekommenen Truppe, bedauerte der Senior. Wie Günter Schwenk öffneten auch Privatleute ihre Pforten und gewährten Einblick in vorbildlich erhaltene und restaurierte Bausubstanz, in Museensammlung oder das enorme Fremdenverkehrspotential. „Künftig spielt die Musik auf dem Hunsrück“, sagte Alt-VG-Bürgermeister Schwenk und nannte auch den Flughafen Hahn als Motor und große Chance für die Region.   HENNWEILER schaffte es und ist eine Runde weiter!

Bild 1284:Ohne den "Lützelsoon"-Express geht es in solch großem Ort nicht voran!

Bild 1285: Mai 2009: Wind, dass sich die Maibäume biegen....

Bild 1286: Tiptop gepflegte Holzhäuser und viel Gastlichkeit gibts  im Lützelsoon

    Siehe auch VG unter Simmertal: Simmertal ist mit 2040 einwohnerstärkste Gemeinde in der VG. 30 Minuten lang dauerte der „Schnelldurchlauf“, in dem Dieter Herrmann kompakt die 808 Hektar große Gemeinde und 16 Bebauungsplänen seit 1974 vorstellte. Fazit: „Unser Dorf hat Zukunft dank ehrenamtlichem Engagement der Vereine. Die Gemeinde muss kleine Brötchen backen. Mir fehlt einfach die Kohle um den Eigenanteil zu finanzieren!“ wiederholte Herrmann etwa auf Nachfragen von Diplom Ingenieur Klaus-Peter Fink nach energetischen Maßnahmen und Energieeinsparungen für die zahlreich vorgehaltenen kommunalen Einrichtungen. Öfters sei man vor Verwaltungsgerichten gescheitert, lukrative Einnahmen aus der Windkraft seien planerisch in Simmertal nicht gewollt. „Wenn man dazu den Vogelflug bemüht, dürfte in ganz Norddeutschland kein Windrad stehen“ verdeutlichte der scheidende „OB“ süffisant. Ein Gesamtkonzept bestehe daher leider nicht, bedauerte Dieter Herrmann. Die dreigruppige Ganztagskindertagesstätte war erste Station, Leiterin Beate Keller informierte über den aktuellen Umbruch, schon bald werden Einjährige aufgenommen. Weiter ging es über den Friedhof, wo mit viel Eigenleistung der FWG derzeit eine Urnewand gebaut wird. „Tretet nicht überall hin, sonst kommt euch Frau Butz an den Kragen“, scherzten Simmertaler und wiesen die Delegation auf seltene Pflanzen hin. Weinbergsmauern, Museum und Altes Rathaus, sowie die tiptop gepflegten Sportanlagen und der Campingplatz „Haumühle“ waren weitere Stationen. Hier habe ein Investor aus dem Saarland „500.000 Euro investiert und kämpft gegen alle Tücken des Amtsschimmels“ nahm auch hier Dieter Herrmann kein Blatt vor den Mund. Dabei wurde deutlich: Schon lange steht beim Landeswettbewerb nicht nur der Schönheitsaspekt auf der Agenda. Die fachkundigen Juroren bekamen dies dennoch im Beisein von Rudi Weichbrodt, Günter Walber oder Elisabeth Scherer in Hülle und Fülle geboten. Vielmehr sind Zukunftsperspektiven gefragt und wie sich Vereine und Institutionen einbringen und mit welchen Tücken sie zu kämpfen haben. Dies wurde in Simmertal überdeutlich. Abschluß war am neuen Anwesen Jochum, was vorher eine „Blechhalle“ war.



Seit über 20 Jahren: "Luff" ist ein gefragter Star-Karikaturist 

  KIRN-LAND. –Hey- .Rückblick: Zur ersten Ausstellungseröffnung im September 2003 des in Hennweiler lebenden Karikaturisten Rolf Henn strömte eine illustere Gästeschar in den VG- Sitzungssaal, wo Erster Beigeordneter Heinz Herrmann begrüßte. In mehr als 70 Rahmen auf den Fluren hingen 135 ausgewählte Exponate und Zeichnungen aus 15 Jahren tagtäglicher Arbeit, die bisher in Waldenbuch bei Stuttgart zu sehen war:  Hochkarätige Laudatoren verliehen augenzwinkernd dieser ersten Vernissage in der Heimat des Hennweiler Künstlers mit dem Pseudonym "Luff" Glanz und Glamour. 

 Bild 1205: Nur ganz wenige Striche und alle skandieren: "...angie-angie...!   1206: "Luff" alias Rolf Henn: seit 1989 erscheinen Jahrbücher: "Luff-ertappt!" Bild 1207: Altkanzler Helmut Kohl war beliebtes "opfer" der ganzen Branche

"Es ist besser von Luff gezeichnet zu sein, als vom Schicksal" mit diesem pathetischen Ausspruch schloss der Honorarprofessor für Vorlesungen in Punkto Köpersprache an der Universität Münster, Professor Dr. Walther Keim aus Homberg/ Efze seine rhetorisch brillante Laudatio. Der Leiter des Presseinformationsdienstes des Deutschen Bundestages bis zu seinem Umzug nach Berlin gilt als Deutschlands "Karikaturen- Papst" schlechthin und hat die politisch-spitzfindischen Federstrichzeichnungen bei immerhin vier Bundespräsidenten hoffähig gemacht. Mit einer politischen Karikatur werde ein Zeichen gesetzt, ein Denkanstoß fürs Volk und dem Politiker ein Magenbitter gegeben: "Karikaturen sind Zeitzeugnisse von Zeitgenossen, sie stellen bloß und fest, adeln und tadeln, stehen im Duden zwischen Karies und Karitas, sie begleiten uns, verkleiden und entkleiden, sind ein warnender Beitrag blinder Autoritätsgläubigkeit und optisches Juckpulver, das den Betrachter zwingt, sich zu kratzen". Rolf Henns Zeichnungen seien Strich für Strich auf den Punkt gebracht, genial, seien Hammer und Ambos zugleich, er liefere täglich in zahlreichen Tageszeitungen und Publikationen den Cognac zum Morgenkaffee. "Wir brauchen die Provokation der Karikatur, wo sonst hat man in der Politik noch etwas zu lachen?", fragte Keim, zitierte Göthe und sah momentan schwierige Zeiten für Kunst und Kultur. Mit Professor Hermann von Saalfeld, einem Dozenten für Zeichnen und Trickfilm an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz war ein weiterer Mentor und "Luff"`s wichtigster beruflicher Wegbegleiter nach Kirn gekommen, der seinen Stolz gegenüber "diesem Überflieger" nicht verheimlichen wollte. Rolf Henn ist leidenschaftlicher Segelflieger, habe sich Kolleg0en oder "Altmeister wie etwa Horst Haizinger genau angesehen", sei aber seiner unverkennbaren "Luff-Linie treu geblieben", meinte von Saalfeld zum Werdegang und Stil des 1956 in Idar- Oberstein geborenen Industrie- und Grafikdesigners und vierfachen Familienvaters. Monica von Saalfeld stellte ihr virtuoses Können unter Beweis und umrahmte die Feierstunde auf dem Klavier. Klar, dass "Luff" das tat, was er mag und von der Pike auf gelernt hat. Er zeichnete und erhielt spontanen und lauten Applaus aus dem gut aufgelegten Auditorium, wenn er seine Portraits in Reimvers kommentierte. Ob Kohl, Schröder, Künast, Westerwelle oder Stoiber, "Luff" malt sie alle, Großkopferte, Möchtegerne oder Oppositionelle: "Topmodisch ist die Helmfrisur, darunter kommt Gesicht hervor..." begann er einen Federstrich und die Gäste riefen schon im Chor: "Angie- Angie" - Angela Merkel. Man sagt Rolf Henn eine originelle Darstellung und Formensprache nach, weder konventionell noch progressiv. Seine gezeichneten Gesichter und Gestalten werden nicht zu Fratzen bis zur Unkenntlichkeit verzerrt und auch nicht hämisch dargestellt, sondern sind klar erkennbare Illustrationen: "Es ist unglaublich, wie man mit wenig markanten Strichen so vieles zum Ausdruck bringen kann", war Kirn- Lands Beigeordnete Karin Emmert aus Simmertal begeistert, während Becherbachs Ortsbürgermeister Werner Barth auf dem Flur staunte: "Lo bräucht mer de ganze Dach, fer se gucke und se sortiere!". Und was bedeutet das Pseudonym "Luff" eigentlich? "Es war als kleines Kind der erste Versuch, meinen Vornamen richtig hervorzubringen", schmunzelt einer aus Kirn-Land, dessen Karikaturen von den Alpen bis zum Nordseestrand berühmt sind. Kompliment „Luff“! Chapeau! B.M.HEY  



HENNWEILER: Größte Wohngemeinde Kirn-Land`s wirbt 

im Lützelsoon mit Wohnidylle pur + großem Freizeitangebot 

Bild 180:"Langer Heinrich" heißt der Aussichtsturm Teufelsfels  Bild 181: Kinder fühlen sich auf dem Abenteuer-Spielplatz am Wald sehr wohl 182:Am Ortseingang aus Richtung Kellenbach geradeaus  ins Neubaugebiet

   HENNWEILER. -heylive-. Schon lange gibt es am Sportplatz einen Abenteuerspielplatz. Hier neben dem Parkplatz beginnen Waldexkursionen und treffen sich Wanderer und Nordic-Walking Gruppen. Oft werden die angrenzenden Räumlichkeiten für Kindergeburtstage genutzt. Die 1300-Seelen zählende Lützelsoongemeinde ist mit fast 14 Quadratkilometern Fläche die größte in Kirn-Land. Ortsbürgermeister ist Berufssoldat Michael Schmidt. Die Gemeinde ist nicht nur bekannt für ihren berühmten „Hennwillerer Maart“ oder durch den Bau einer ersten Holzverstromungsanlage, viel Wanderwege tangieren die Höhengemeinde. Im 2007-er Haushalt wurden durch Holzverkauf 24.400 Euro erzielt. Mit der Jagdpacht von jährlich 8.300 Euro betrugen die Einnahmen im Forst insgesamt 35.500 Euro, die Ausgaben lagen bei gut 31.000 Euro. Ein plus von knapp viereinhalb Tausend Euro blieb hängen. Revierförster Andreas Leyendecker stellte 2008 in seiner Wohngemeinde den Etat für 2009 und den geplanten Holzeinschlag vor. 21.300 Euro soll der Holzverkauf bringen. Geschätzten Einnahmen in Höhe von 35.600 Euro stehen Ausgaben von 32.300 Euro gegenüber und soll ein Gewinn von gut 3.350 Euro verbleiben. 


HENNWEILER: Immer ein tolles Rennerlebnis gibt' s auf der Freilichtbühne auf dem MSC-Gelände

Bild: 47 Rasanter Start  Bild: 48 So sehen es die Zuschauer Bild: 49 Je höher desto lieber 

Bild: 50 packende Gespannrennen 51 bergab - das Gas voll am Limit Bild: 52 Ideale Rennbedingungen

HENNWEILER. –heylive-. Oktober 2008 Röhrende Motoren, Bikes und Quads fliegen lange und meterweit durch die Lüfte, Motorräder mit Beiwagen und weit heraushängendem Sozius drehen spektakulär im Hang ihre Runden und auf der Gegenseite verfolgen im Steilhang auf einer riesigen Bühne im weichen Gras Hunderte begeisterte Zuschauer das Spektakel. Die Atmosphäre ist atemberaubend und könnte nicht besser sein. Man muss einmal „Auf Herschbach“ dabei gewesen sein, Benzin gerochen und die tollkühnen Männer durch die Lüfte fliegen gesehen haben. Mit Höchstgeschwindigkeit den Berg hinunter in die nächste Kurve und den Gashebel ständig am Limit. Aber soviel Licht wirft bekanntlich lange Schatten. Überhaupt ist der Motorsport seit Jahren kontinuierlich auf dem Rückzug.  Der Motorsportclub (MSC) Hennweiler nutzt sein Rennsportgelände auch im Winter intensiv und hat nach seinem Rennevent im Spätjahr 2008 Lärmprobleme mit Anwohnern. Um die unterschiedliche Aktenlage seit Genehmigung  und vertragliche Grundlagen abzugleichen, gab es im Oktober Gespräche zwischen Ortsgemeinde, VG-Verwaltung und Vereinsvertretern.  Seit 1982 ist die Motorsportanlage zwischen Hennweiler und Hahnenbach durch die zuständige Gewerbeaufsicht genehmigt. Eine Lautstärke von 55 Dezibel einen halben Meter vor der damals nächstgelegenen Fensterfront in der Ernstthaler Straße in Hahnenbach durfte nicht überschritten werden. Dies sei damals überprüft worden und war Grundlage der Genehmigung, informiert beim Treffen der Vorsitzende des Hennweiler Motorsportclubs, Udo Ripp. Im Gespräch zwischen den Bürgermeistern der Gemeinden Hennweiler, Michael Schmidt, sowie dem Hahnenbacher Ortschef Stefan Fahlsing, Vertretern der VG- Kirn-Land und Vorstandsmitgliedern des MSC habe sich allerdings ergeben, dass es über die Vertragsgrundlagen hinaus bei der VG Kirn- Land und Motorsportlern unterschiedliche Dokumente gebe, die für den Betrieb die Motorsportanlage von Bedeutung seien. „Es liegen uns zum Teil andere Akten vor als der VG", berichtete uns im Gespräch Michael Schmidt, nun müsse man gemeinsam ausloten, was Fakt sei. Als Beispiel führt er die verschärften Vorgaben für die nicht öffentlich zugelassenen Crossmaschinen an, die heutzutage grundsätzlich fast zehn Dezibel unter der genehmigten „Schallgrenze aus dem Jahr 1982 liegen würden. Erst nach Abgleich aller Fakten und Einwände sei es sinnvoll, über Genehmigungen, Trainingszeiten oder Rennveranstaltungen zu sprechen.„Wir hatten nie Probleme mit den Motorsportlern, aber man müsse sich zusammensetzen", so der Tenor. Allerdings habe man momentan noch keinen festen Termin ins Auge gefasst. Der Erste Beigeordnete der VG Kirn-Land, Heinz Herrmann, erklärte seinerzeit öffentlich, dass sich auch die VG einen Überblick verschaffen werde, bevor es zu weiteren Gesprächen komme. Für die Motorsportler ändere sich momentan nichts. „Wir dürfen an drei Tagen trainieren und tun dies auch", sagte Ripp. Dabei spiele die Jahreszeit eigentlich kaum eine Rolle. Solange die Räder greifen und es nicht zu nass ist, kann gefahren werden - der Motorsport ist eine Ganzjahressportart." In 2008 gebe es keine Events mehr und in 2009 soll sich die Startflagge erneut im heben“ wünschten sich alle Beteiligten.



   HENNWEILER. Nach fünf Presbyteriumssitzungen fand 2008 in der Hennweiler Kirchengemeinde nach dem gut besuchten Erntedankgottesdienst am Visitationssonntag eine Versammlung im Gemeindehaus statt, an der über 50 Gemeindeglieder teilnahmen.

855: Traditionell bietet der Erntedankgottesdienst in Hennweiler ein prächtiges Bild und ist gut besucht!  Bild 856: Am Visitationssonntag trat der Ausschuss in Hennweiler zusammen und redete auch Tacheles!

  (rechtes Bild: 856:) Marion Unger vom Kreis-Synodalvorstand (von links), Stellvertretende Presbyteriumsvorsitzende Dr. Hedwig Jungblut, Dr.Jürgen Deveaux, Synodal-Assessorin Elfi Decker-Huppert, Rosemarie Graf aus Seibersbach vom Synodalvorstand , Hennweilers Kirchmeister Dieter Schreiner, Moderator und Lehrkraft an der Uni Saarbrücken Jörg Rauber sowie Pfarrer Hans-Hermann Lorig (von links). 

 Wo liegen unsere Schwächen, wo unserer Stärken? Welche Dinge beschäftigen uns, welche Ideen können wir einbringen? Strukturellen Veränderungen auf allen Ebenen müsse mit einer Standortbestimmung und diesem Begegnungsgeschehen erörtert und Perspektiven aufgezeigt werden.  Christel Schäfer plädierte für eine Innenrenovierung der Evangelischen Hennweiler Kirche: Hier wurden schon Kostenvoranschläge über 6000 Euro für das kaputte Buntglasfenster eingeholt. An dieser Front saß niemand, ergo wurde keine Heizung dort installiert und nun rächen sich solche Sünden der Vergangenheit: „Die Heizung pfeift aus dem letzen Loch, die Kirche braucht einen neuen Anstrich“ informierten Pfarrer Hans-Hermann Lorig und Kirchmeister Dieter Schreiner. In diesem Kontext müsste die Heizung aus dem Pfarrhaus heraus. Überhaupt wurde das Thema „Heizung in der Kirche“ kontrovers erörtert. Überlegungen sind im Gange, wonach das alte Gartenhäuschen als Heizungsraum mit Toilette umgebaut werden müsste. Prioritätenlisten wurden im Kirchenkreis erstellt, wofür Zuschüsse fließen: „Die Hennweiler Kirche steht nicht zur Debatte, sollte aber nicht mit dem Pfarrhaus verknüpft werden“, erläuterte Pfarrerin Elfi Decker-Huppert. Pfarrhäuser belasteten die Kirchen in doppelter Hinsicht, führte der Kirner Presbyter Jürgen Deveaux aus: Wegen den Kosten und wegen der Anrechnung des Wohnwertes. Die Hennweiler Probleme sind dem kreiskirchlichen Bauausschuss bekannt, nur Geld fehlt. Bei der finanziellen Eigenkraft steht Hennweiler ziemlich am Tabellenende. „Seit 1997 sind die Kirchensteuereinnahmen um acht Prozent Netto geringer bei gleichzeitig massiv steigenden Kosten um 50 Prozent“, nannte Dr. Jürgen Deveaux vom Finanzausschuss des Kirchenkreises Zahlen. Es dürfe nicht sein, dass aufgrund von Gebäudekosten für die gottesdienstliche Arbeit und Stärkung der Gemeinschaft Mittel fehlten, gerade die Jugend gelte es zu fördern, führte Elfi Decker Huppert aus. Jugendfreizeiten, Projekte und Openair-Veranstaltungen wurden angeboten, auch Instrumental- oder der jugendliche Lektoren- oder der Kindergottesdienstkreis der Kirchengemeinde mit sieben ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen funktioniere vorbildlich, war zu hören, und so konnten alle sieben Punkte einer Gesamtkonzeption aus dem Jahre 2004 „Kirche mitten im Leben im Glauben gewinnen“ abgehakt werden. Schließlich „werde auch in Vereinen gute Angebote für Jugendliche vorgehalten. Mehr ist ohne hauptamtliche Kräfte nicht möglich“, sagte die Stellvertretende Presbyteriumsvorsitzende Dr. Hedwig Jungblut. Marion Unger vom Kreissynodalvorstand sprach den drei sehr regen Frauengruppen in jeder Gemeinde (Hennweiler, Oberhausen, Hahnenbach) und weiteren zwei Frauenkreisen ihren Respekt aus, Pfarrer Lorig pflichtete bei und regte an, Männer einzuladen: „Männer sind auch nur Menschen!“, so Lorig scherzhaft. Pia Schmidt warb, die Treffs der Frauen in die Abendstunden zu verschieben, dass auch Berufstätige teilnehmen können. Das Gremium appellierte, sich bei den Presbyteriumswahlen aktiv an der zeitlich von acht auf vier Jahre verkürzte Amtszeit zu stellen und mitzuarbeiten. Zwar gelte es, hohe Erwartungshaltungen zurückzuschrauben, dennoch: „Ideen und neue Vorschläge dürfen sich nicht am Mangel orientieren. Ohne Aussaat kann nicht geerntet werden“, so Jürgen Deveaux.   



Neujahrsempfang und Seniorennachmittage gut besucht!

Bild 1145- OB Michael Schmidt

HENNWEILER: 2009 wird FC Viktoria 100! + "Unser Laden" feiert 10. Geburtstag

Für eine lückenlose FC-Dokumentation suchen Ex-Vorsitzender Erich Römer, Werner Müller und Gerd Heimfarth Originalfotos.

  "Bauplätze konnten 2008 noch verkauft werden, aber Wohn- und landwirtschaftliche Gebäude müssen auch in unserer Gemeinde einer neuen Nutzung zugeführt werden", so "OB" Michael Schmidt, der beim gut besuchten Neujahrsempfang 2009 zu Optimismus und Geschlossenheit aufrief! Rechtzeitig habe man dem demografischen Wandel versucht, entgegenzusteuern.

 HENNWEILER. RÜCKBLICK: 140 Bürger waren 2007 Besucherrekord beim Seniorennachmittag der Ortsgemeinde Hennweiler, wo die Ratsmitglieder und deren Ehepartner in die Lützelsoonhalle zu einem kurzweiligen Nachmittag eingeladen hatten. Ortsbürgermeister Michael Schmidt hielt Rückblick und Ausschau: Er dankte für vielfältigen Einsatz und bürgerschaftliches Engagement, mit 175.000 Euro werde die Lützelsoonhalle auf Vordermann gebracht. Schmidt hofft, dass das Fliesen der Duschen und Putzarbeiten noch dieses Jahr zum Abschluss kommen. Die Halle sei Mittelpunkt Sporttreibender Vereine und des dörflichen Lebens.

 1146: Na, das sieht aber gut aus: 2007 war Rekord beim Seniorennachmittag.  1147: Die Hennweilerer können (fast) alle Turnen!  Bild 1148: "Et Marieche weeset", was im Dorf abgeht: Werner Müller provokant

Sechsfamilienhaus, Grundschule, Lehrerwohnhaus und Kindergarten werden über Fernwärme beheizt. Hier hofft der Rat, dass „anfängliche Schwierigkeiten in absehbarer Zeit abgestellt werden“. Dank einer zweckgebundenen Spende von 5000 Euro wurde eine neue Einrichtung im Kindergarten angeschafft. Damit seien alle Gruppen optimal versorgt. Michael Schmidt dankte dem Elternausschuss des Kindergartens, der nach VG-Planung durch Ulrike Butz den angrenzenden Kinderspielplatz erneuern wird. Im Lehrerwohnhaus werden nochmals zwei weitere Wohnungen komplett saniert. Zwingend soll für Maschinen, Gerätschaften und Mobiliar seitens der Gemeinde eine Lagerhalle im Gewerbegebiet errichtet werden, Antrag auf Landeszuschuss aus dem Investitionsstock ist für 2008 gestellt. Der Balkon an der Alten Mühle müsse saniert werden, „Auf Herschbach“ soll ein Grünschnittplatz und auf dem Friedhof ein Wiesengrabfeld angelegt werden. „Nicht jeder Arbeitnehmer findet in der näheren Umgebung Arbeit. Aber wir wollen unsere Gemeinde mit ihren Einrichtungen, dem Laden und den lebendigen Vereinen als Lebensmittelpunkt für Familien weiter attraktiv gestalten“, warb der Ortsbürgermeister. Neben herzhaftem Sauerkraut und Rippchen oder Kraut mit Kartoffelwurst vom neuen Woppenrother Metzger des Hennweilerer Lebensmittelladens wurde auch süffiger Federweißer kredenzt und ein kurzweiliges Programm geboten. Kinder des TV Hennweiler um ihre Trainerin Wenke Dörr turnten und kamen vor ihrer Turnschau in tollem Outfit wie vor hundert Jahren mit Gehstock und Kopftuch daher. Mit Werner Müller hatte sich einmal mehr „Et Marieche“ angesagt, schwadronierte ein „Insider“ in exzellenter Profimanier aus dem Nähkästchen über Land und Leute auf Lützelsoonhöhen: „Deutschland sucht den Superstar; - dir Leit`, do bin Eich!“, kam Müller mitten ins Publikum und kalauerte über Blähungen, es „Männje“ (Gemeindearbeiter Rolf Wagner), stellte im Sechsfamilienhaus penetranten Schnapsgeruch fest und verglich Schönig`s kleine Nusseckchen mit Ritzeflitzern. Wer von den dreien, ob Bauer Udo Zerfaß, Elektriker Rudi Dahlheimer oder Maurer Bernhard Böres nun den ältesten Beruf hat, darüber rätseln die Besucher noch immer.  Michael Schmidt warb daher für die kommende kurze närrische Kampagne 2008 und den Bayrischen Abend mit Musikkapelle aus dem Kleinwalsertal der Gewerbeinitiative Kirner Land („GiK“) am 27. Oktober 2007 an gleicher Stelle, wo erneut der Gemeinderat die Bewirtung übernehmen wird, dessen Erlös in die Lützelsoonhalle investiert werden soll. 



  HENNWEILER: Beim Königsschießen im vorigen Jahr blieb der Adler stundenlang standhaft: Sogar Munition musste nachgeordert und beigeschafft werden, erst mit dem 787 Schuss gab das arg zerfledderte Sperrholz nach, fiel das Symbol exakt nach 280 Minuten. "OB" und Berufssoldat Michael Schmidt sicherte sich als Zweiter Marschall mit dem 101. Schuss den linken Flügel, Manfred Bauer wurde mit dem 173. Erster Marschall. Fast weitere vier Stunden dauerte es, bis Kai Bauer als neuer Schützenkönig den amtierenden Hanno Loyal ablöste. Bauer trägt die Königskette nach 1998 und 2005 zum dritten Male. Nur einmal im 1968 gegründeten, und 91 Mitglieder zählenden Verein, dauerte 1995 das Königsschießen länger, als damals noch mit Sonja Krämer aus Gemünden die einzig residierende Schützenkönigin abgelöst wurde und der Adler erst mit dem 836. Schuss aufgab.

Bild 441 (von links:): Erster Marschall Manfred Bauer, Vorsitzender Harald Jung, Schützenkönig Kai Bauer und Zweiter Marschall „OB“ Michael Schmidt.



Kinder stark machen!- TVH probte 2007 für tolle Zirkusgala!

 HENNWEILER. Drei Tage lang verbrachten 47 Kinder und Jugendliche des TV Hennweiler und fast ein Dutzend Eltern und Betreuer ihre Freizeit gemeinsam und schliefen zwei Nächte lang auf Schloss Wartenstein. Am Samstag pilgerten sie zur Hennweiler Lützelsoonhalle, wo der Verein „Kinder- und Jugendzirkus Pepperoni“ über die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung im Rahmen der Aktion „Kinder stark machen“ einen Zirkusworkshop anbot. Mit drei Betreuern war „Pepperoni“ aus Gangloff angereist und hat sich als freier Jugendträger mit Begegnungsstätten für Kinder und Jugendliche im Donnersbergkreis einen guten Ruf erarbeitet: Diese Aktion kam dem TV Hennweiler sehr gelegen, „zwei Fliegen wurden mit einer Klappe geschlagen“, freute sich Wenke Dörr: Einerseits war die Stärkung des Selbstwertgefühls und die Gruppengemeinschaft Thema der Freizeit, andererseits will der 550 Mitglieder starke TV am 17. November eine große Turnschau veranstalten, wo die Lützelsoonhalle zu einem großen Zirkuszelt verwandelt werden soll und alle Altersgruppen, Groß und Klein, vom Eltern-und-Kind-Turnen bis zur Seniorengymnastik ihre akrobatischen Kunststückchen vorführen und das Publikum begeistern will. Aus diesem Workshop nahmen die Kinder viele Ideen mit, schmiedeten in kleineren Gruppen schon Pläne für ihren großen Auftritt in der Manege. Der Nachwuchs bewies viel Geschick im Umgang mit den Jonglierutensilien wie Keulen, Tüchern, oder Diabolos, an den tückischen Pedalos, Riesenkugeln oder den Einrädern. Hier sind die Hennweiler Profis, aber auch Übungen an den Ringen wurden tadellos gemeistert. „Super, toll gemacht. Da gehört viel mut dazu!“, lobte Wenke Dörr die Kleinsten, denen die Freude ins Gesicht geschrieben stand, weil sie selbst ihre Spielgeräte nach Herzenslust wählen konnten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen auf dem Schulhof bei strahlendem Sonnenschein und kleinen Törtchen zur Kaffeezeit spazierten die Kinder zurück zum Schloss, wo Jugendwart Michael Jarowyj mit dem Abendprogramm aufwartete.

Bild 1149: ...bis unter die Decke! Bild 1150: Diabolos Bild 1151: Alle machten begeistert mit!


 

 

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