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LINE-DANCE - unter "Stars and Strips" - Country-Feeling pur

August 2010: Im Hochstetter Bowling-Center feierten die Neon Moon Line-Dancer um Jutta Hinton mit einem Countryabend ihr 15-jähriges Bestehen. „Line-Dance ist Lifestyle und belebend wie Aerobic. Wo Countrymusik gespielt wird, sind wir“, daran lassen die Line-Dancer keinen Zweifel. Bis 20 halten fest zusammen wie Pech und Schwefel und kommen aus mehreren Orten der Region, seit vor 15 Jahren Jutta Hinton die Begeisterung weckte. Cowboy-Boots, bequeme Jeans und Hemd oder Shirt, gelegentlich auch ein Stetson sind äußeres Erkennungszeichen, aber kein muss. Die unverfälschte Country-Musik kommt von Brooks & Dunn, Garth Brooks, Alan Jackson, George Strait, Petty Loveless oder Randy Travis. Übrigens ist der Ohrwurm „Cotton Eye Joe“ ebenfalls ein beliebter Song der „Line-Dancer“.

Bild 2582: "Beatle" aus Bärenbach, Helmut Sordon (re.) darf natürlich nicht fehlen!

Bild 2583: Shuffles and Steps, Slide, Scuff, Spot turn, sind bekannte Schritte  

Bild 2584: Toller Paartanz, legeres Flair und Kameradschaft werden gepflegt!  

Aber: „Unsere Country-Musik hat nichts mit Tom Astor oder Truckermusik von Truck-Stop zu tun“, stellt Jutta Minton für ihre Gruppen klar. Das Energiebündel ist aufgewachsen in Hammerbirkenfeld zwischen Hellertshausen und Schauren. Sie lebte in North Carolina und kam 1994 zurück in heimische Gefilde. Im Arizona-Saloon in Lautzenhausen bildete sich eine erste Gruppe. Hier stand sozusagen die Wiege der heimischen Line-Dance Szene. Die in der Region bekannte Gruppe Neon Moon unterstützte mit der Musik von „Brooks and Dunn“ die einzelnen Tanzschritte, und machte die Tanzform populär. Unabhängig von der Geschlechtszugehörigkeit kann in Reihen und Linien vor- und nebeneinander getanzt werden. Die Tänze sind passend zur Musik mit speziellen Schritten choreographiert. Den heute so getanzten Line-Dance kennt man erst Ende der 1950-er Jahre, „Achy Breaky Heart“ von Billy Ray Cyrus darf bei keinem Auftritt fehlen. In unserer Region bildeten sich erst Mitte der 1990-er Jahre in losen Treffs kleinere Cliquen. Jim Everett und Boomer lockte Tausende Besucher. Etwa im Bad Sobernheimer Colorado, in Becherbach und Otzweiler, in Bärenbach oder auf der Simmertaler Haumühle. Einige Jahre lang war auch Line-Dance auf der Kirner Kerb Zugmagnet bei der Kirmeseröffnung.  Montags wird im Hochstetter Bowling-Center bei Edith Eckes Line-Dance getanzt, mittwochs, donnerstags und sonntags im Kirchberger Szenecasino und Cafe „Sägewerk“. Zur Geburtstagsparty nach Hochstetten kamen daher auch aus der Region „Kerbrich“ begeisterte Linedancer und natürlich zahlreiche „Zaungäste“. Das Duo „Sue & Ron“ vom Glan spielte stilechte Countrymusik und die Gäste ließen sich von der angenehmen Atmosphäre zwischen Südstaaten-Banner oder der U.S. Flagge „Stars and Stripes“ von Musik und Tanz aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten verzaubern. 



NACH den 5. Holztagen zog sich Frank Nickel zurück!

HOCHSTETTEN-DHAUN. Staatssekretärin Jaqueline Kraege fungierte bei den fünften Hochstetter Holztagen rund ums Bürgerhaus Horbach im wahrsten Sinne des Wortes als „Schirmherrin“. Die Pflanzen könnten den Regen gut gebrauchen, trotzten alle bei der Eröffnung der Holztage und dem obligatorischen Rundgang am Samstag der Witterung trotz Ärgernis etwas Positives ab.  Ausrichter Frank Nickel hörte mit Helferteam die Aufforderung der Forststaatssekretärin „…machen Sie weiter so!“ allzu gerne. 

Querbeet könne man geballte Infos von Experten aus erster Hand zum Thema Holz als nachwachsender Rohstoff und Energieträger im Bereich Bauen und Sanieren, Wohnen, Leben und Heizen, anbieten. Kraege stellte die Co2 Neutralität, regionale Verfügbarkeit und das Fundament der Wertschöpfungskette aus jährlich fünf Millionen Kubikmeter Holz landesweit in den Fokus ihrer Rede und lobte die landesweit größte Veranstaltung ihrer Art. 50.000 Beschäftigte in 8.500 Betrieben im Sektor Forst, Holz und Papier erwirtschaften eines Jahresumsatz von über acht Milliarden Euro, die Branche steht damit in Sachen Wirtschaftskraft mit dem Fahrzeugbau an zweiter Stelle. Entlang des Nahedamms standen schwere Traktoren: „Produzieren da, wo das Material anfällt“, wurde anschaulicht demonstriert. 

460 PS starke Schlepper und Maschinen schredderten bis 40 Zentimeter dicke Baumstämme in Nullkommanichts wie von Geisterhand. Holzhackschnitzel für Bio-Heizkraftwerke seien stark nachgefragt, landesweit werden 46 neue Anlagen 2010 in Betrieb gehen, erklärte Frank Nickel. Stark vertreten waren die heimischen Forstämter, innovative Firmen mit kreativen Ideen oder Dienstleister. Von Holzspaltern, Holzöfen, Häckslern, Heizsystemen, mobilen Sägewerken, Holzverarbeitungsmaschinen bis hin zu Kreativschnitzern und Dekorartikel gab es viel Neues zu entdecken. 

Linkes Bild:  Bernd Gehres, sein Chef Joachim Fey und Jaqueline Kraege

 Experten standen Rede und Antwort, etwa Udo Kopp vom „BioWärme“- Zentrum Rheinland-Pfalz in Simmern: „Petrus gibt uns die Energie kostenlos, die Sonne schickt uns keine Rechnung“, 42 Prozent des Landes seien vom Wald bedeckt. Udo Kopp wurde nicht müde, bei den Besuchern über die vier „E´s“ zu werben: Einsparen, Effizienz, Erneuerbare Energiequellen ausschöpfen. Jeder Konsument müsse „seinen Königsweg“ finden und individuell prüfen, wie Kosten gespart und gleichzeitig Klimaschutz unter den Aspekten ökonomisch verlässlich, ökologisch tragfähig und sozial verträglich, praktiziert werden könne. Nach Medienberichten (Kopp zitierte das Handelsblatt) steige mittelfristig der Ölpreis auf über 150 Euro pro Barrel (159 Liter). Unter den Ausstellern der 1976 gegründete Waldbauverein Nahe-Glan. Seine 250 Mitglieder sind Privatwaldbesitzer und als Forstbetriebsgemeinschaft nach dem Bundeswaldgesetz anerkannt. Sie suchten geradezu das Gespräch mit den Besuchern. Der Bad Sobernheimer Vorsitzende Klaus Schick kritisierte „katastrophale unzumutbare Wegeverhältnisse“. Dies sei mit ein Grund, weshalb nur zehn Prozent der 4.300 Hektar Privatwald bewirtschaftet und aufgearbeitet werden kann: „Stellen sie sich vor, sie haben einen Garten, und können da nicht ´rein“, untermauerte Schick. 

Bilder von oben 2299-2300-2301: Information stand an erster Stelle Nr.2302: Schweres Gerät kam auf den Hochstädter Nahewiesen zum Einsatz Bild 2303: VG Bürgermeister Werner Müller bei den Schornsteinfegern!

Zu aktuellen Themen wurden in kleinen Gruppen gefachsimpelt. Staatssekretärin Julia Klöckner erinnerte an 2011, wo die Vereinten Nationen das Jahr des Waldes proklamierten und an das zurzeit mit Experten überarbeitete Waldgesetz. Da wurde Klimawandel ebenso kontrovers debattiert wie das geplante neue Landesjagdgesetz oder das am 22. März in Kraft getretene verschärfte Bundesimmissionsschutzgesetz über Kleinfeuerungsanlagen. Die fünften Hochstetter Holztage litten vor allem am Samstag unter der Witterung, potentielle Kunden. Besucher scheuten den Rundgang auf der 20.000 Quadratmeter Freifläche trotz weich „gepolstertem“ Hackschnitzeluntergrund. Infostände lockten, Arbeitsabläufe mit Harvestern oder Rettungseinsätze wurden demonstriert. Motorsägen surrten und schnitzen vor den Besuchern Figuren, die gestern Nachmittag für einen guten Zweck versteigert wurden. 


 NICHTS IsT UNMöGLICH: "Kauft Toyota"- sagte einst die Grüne Renate Künast

 HOCHSTETTEN-DHAUN. Blitzlichtgewitter, Kameras und aufwändige Beleuchtung bestimmen das Bild, wo sich sonst interessierte Kunden neueste Fahrzeugmodelle ansehen. Fünf Tage lang bildet das Autohaus Dinig in Hochstetten-Dhaun die Kulisse für eine neue, bundesweite Toyota Imagekampagne. Während die Akteure hinter der Kamera Künstler von Rang und Namen sind, agieren davor echte Newcomer: sämtliche Darsteller sind Mitarbeiter von Toyota Autohäusern in Deutschland. Die Schlussszene eines weltweit ab dem 1. Mai ausgestrahlten Werbespots des Autobauers Toyota an der Nahe war außergewöhnlich. 

Bild 2266: Laura Bertram (v.re.), Petra Bunn-Beyer +Mario Basile vom Service- und Verkaufsteam Toyota-Dinig, 

Bild 2267: Am "Set"-  über 100.000€ Kameras kommen aufs Stativ, Beamer und Tele-Prompter werden platziert

Nr:2268: Dicke Scheinwerfer sorgen für taghelle Räume und stehen im Autohaus rundherum- Großer Zirkus eben...  

Mit dabei: Die beiden Prototypen als Weltneuheiten „RAV 4“ und der „Auris Full Hybrit“. Geheimnisvoll gehütet wie ein Augapfel kamen die einstigen Erlkönige mit hochmoderner Innenausstattung in neumodisch- sättigenden Signalfarben ebenso wie das weitere Equipment in verschlossenen schweren Lkws. „Großen Zirkus“ nannten die Mitarbeiter selbst ihre Session mit „Foto-Shooting“, den Filmaufnahmen für Videoclips, Internet-Werbespots oder Trailer. Das ganze Team ist verkabelt, viele  leistungsstarke 18 KW-Scheinwerfer werden aus eigenen Stromaggregaten gespeist und wie von Geisterhand gesteuert.  Die 55-köpfige Promotion- Crew setzte sich aus Werbe- und Marketingstrategen, Regisseuren, Kameraleuten aus ganz Deutschland sowie externen Spezialisten zusammen, gestern kamen weitere 20 Schauspieler, Verkäufer, Kundendienstmitarbeiter und Komparsen zum „Set“. Alle Beteiligte wurden zuvor „gecastet“, weiter mussten professionelle Agenturen und Meinungsforschungsinstitute ihr okay geben. „Familiär, modern und am Puls der Zeit“ wolle man sein, erläuterte Ingo Kahnt, Leiter der Kommunikation und Sprecher von Toyota Deutschland. „Ihr Toyota ist auch mein Toyota“ ist die zentrale Idee einer neuen Imagekampagne. Damit werde die Firmenphilosophie der ganzen Toyota-Familie in einem repräsentativen Querschnitt untermauert, um relativ authentisch nah „am Kunden und am Puls der Zeit zu sein!“ Toyota sei Weltmarktführer in Sachen umweltschonender Hybrid- Technologie und geringem Verbrauch. Effizienz werde groß geschrieben, der Toyota Prius trage als sauberster Benziner das Goldene Lenkrad in Grün. Klare Ansage:  Der erste Eindruck müsse Kaufinteresse wecken. Auch das Hochstetter Autohaus Dinig musste eine aussagekräftige und qualifizierte  Bewerbung ablegen. Die Lage mit Lichtdurchflutenden Räumen sei idealer Standort in ländlicher Idylle samt einladendem Umfeld. Aufgrund positiver Bewertung in Sachen Kundenservice wurde der Betrieb mit 22 Mitarbeitern, der seit 35 Jahren Partner von Toyota Deutschland ist, für die Schlussszene ausgewählt: „Wir sind natürlich stolz, mitwirken zu dürfen!“, sagte Firmenchef Hans Jürgen Dinig. Der Aufwand ist immens: Für eine Minute werde oft länger als ein Tag lang gedreht. Im neuen Werbespot wird die ganze Bandbreite von der Entwicklung mit umweltschonenden Ressourcen über die Testphase, Produktion, bis hin zur Fahrzeugübergabe mit kundenfreundlichem Service authentisch von Kunden und Firmenmitarbeitern dargestellt. 



 HOCHSTETTEN-DHAUN.Über 80 Aussteller bereicherten den 2. romantischen Weihnachtsmarkt im Industriegebiet. Mit allen Sinnen genießen war beim Rodeln, Bummeln und Einkaufen in zauberhaftem, vorweihnachtlichem Ambiente inklusive Unterhaltungsprogramm sowie Bratapfel-, Glühwein- und Waffelduft angesagt. Besucher lobten dies ebenso wie das große Angebot und die Regionalität.

Bild 2052: Die Karachi-Gruppe gab ein sehr gutes Bild ab und backte Waffeln. Bild 2053: Alwin Spielmann aus Schmidthachenbach mit Krippen 2054: Kerzen, Handarbeit, Gebasteltes- Auswahl und Ambiente waren sehr gut!

Vor allem die Kinder konnten es kaum erwarten, auf einer eigens präparierten Rodelbahn, den ein Sattelschlepper aus dem „SnowDome“ Bispingen ankarrte, erste Erfahrungen mit dem weißen „Winterspaßelement“ zu machen. Nach dem erfolgreichen Auftakt vor einem Jahr rund um das Autohaus Dinig in Hochstetten-Dhaun war bei einer zweiten Veranstaltung erneut in einheitlichen Pagodenzelten eine kleine „Zeltstadt" aufgebaut, das Angebot ließ keine Wünsche offen. In den Abendstunden war ein wunderschönes Ambiente garantiert, Schneeflocken tanzten in kalter Ostluft. Handwerker und Fördervereine, Landfrauen, die Diakonie-Werkstatten, die „Null-Sterne-Köche“, die Karachi-Gruppe oder Schulen reihten sich unter die Aussteller und boten die verschiedensten Spezialitäten an.

     Bunt geschmückte Marktstände mit reichhaltigem Angebot von Schafsprodukten über Kinderspielzeug, Schmuck und Drechselarbeiten, Krippenfiguren oder Gestecken und exquisite Handarbeiten sowie regionale Produkte, beispielsweise die ganze Palette von „SooNahe“ fehlten nicht. Auch war für ein buntes Unterhaltungsprogramm gesorgt. Topmodische Winterbekleidung und chice Accessoires waren Hingucker und wurden bei einer sehenswerten Kinder-Modenschau vom Kirner Bekleidungshaus Venter „Openair“ vorgeführt. Firmen fuhren "dick auf" und präsentierten sich optimal. 

 Es war eine Augenweide, wie professionell und ausdrucksstark ohne Lampenfieber sich die „Kids“ auf dem Catwalk wohl fühlten, neueste Trends und farbenfrohe Kollektionen präsentierten. Ganz wichtig: Reflektoren für die Kleinsten, so genannte Katzenaugen, darauf sollten die Käufer schon achten! Organisator Hans-Jürgen Dinig strahlte: Über 80 Aussteller habe man in diesem Jahr gewinnen können. Schauspieler Stefan Bockelmann (RTL: „Unter uns“) moderierte charmant und unterhaltsam. An beiden Tagen zeigen lokale Tanz- und Musikvereine auf der Bühne ihre neusten Aufführungen. Eine Weihnachtsbaumaktion, Vorträge von Kinderchören,  Tanzgruppen oder Musikvereinen und Chören sowie kostenlose Kutschfahrten durchs  winterliche Hochstetten rundete das Angebot ab. Natürlich kam gestern Nachmittag noch der Weihnachtsmann zur Bescherung. Am Samstag dagegen hieß es „Auf die Plätzchen fertig los": Kinderliedermacher Wolfgang Hering lud alle zu einem Mitmachkonzert ein. Gewinnspiele gab es erneut einige und auch eine Tombola zu Gunsten der Soonwaldstiftung "Hilfe für Kinder in Not" mit 700 Preisen lockte. (Dezember 2009 -Bilder 2055-2056)



DEZ- 2009: NEUE GAUDI im Bowlingcenter

BILD 1996: Chefin Edith Eckes (links) mit Meckenbacher Jugendlichen  Bild 1997: Zauberer "Atschy"  aus Odernheim zeigt Tricks und Kniffe! Bild 1998: Auch an die Kinder war gedacht- sie feiern öfters hier! 

HOCHSTETTEN-DHAUN. Mit einer „Scheunen-Gaudi“, Zauberer-Vorführungen, einer spektakulären Mitternachts-Feuershow, Lifemusik und Leben in allen Räumen feierte das Hochstetter Bowling-Center eine Neueröffnung und drei Tage lang ging’s hoch her. „Alle kamen“, Freunde, Bekannte, Lieferanten und Geschäftspartner, freute sich Betreiberin Edith Eckes. Fest terminiert sind  weitere Auftritte mit dem Idar-Obersteiner Künstler Sandro Marin, der ebenfalls für viel Stimmung sorgte. Hochstetten war bekanntlich jahrzehntelang „Zillertaler Schürzenjäger“- und „Spider-Murphy-Gang“-Land. Bürgermeister Thomas Barrois sah sich inmitten mehrerer „Kollegen“ aus der Nachbarschaft und freute sich, dass solch ein großes Angebot für jedes Alter vor Ort angeboten wird. Die Firma Hill baut bekanntlich auch im Hochstetter Industriegebiet weltweit mit einem großen Mitarbeiterstab Bowlinganlagen. Edith Eckes ist ein echtes „Hille“-Mädchen, das nun den Betrieb ihres Bruders übernahm und schon 1985 dabei war, als das damals erste Bowling Center an der B 41, Abfahrt Richtung Meckenbach, eröffnete. Dieser Freizeittempel wurde zehn Jahre später aus statischen Gründen aufgegeben, Hille eröffneten im Hochstetter Industriegebiet, wo heute sechs computerisierte Bowlingbahnen und mehrere Räumlichkeiten wie Kuhstall, Heustall, Almhütte und Kaminzimmer in Betrieb sind. Edith Eckes betreibt auch das Felke-Bowlingcenter in Bad Sobernheim. Künftig soll mit drei festen Mitarbeitern und fünf Aushilfen auch in Hochstetten neuer Schwung Einzug halten und frischer Wind wehen. So sind Themenabende geplant, die sich an ganz individuellen Nachfragen der Gäste wie Life Musik, Karaoke-, Skat und Bingo-Abende orientieren.


It´s Partytime mit SWR 1 im Haus Horbach - Nightfever highleight....

Bild 1896: Tolle Party- abtanzen unter Freunden bis in den frühen Morgen Bild 1897: SWR 1 "Tanzmaus"- DJane Ilka Siebert aus Mz (re.) heizte ein!  Bild 1898: und alle machten mit!

  HOCHSTETTEN-DHAUN. Oktober 2009: Wer bei Suzi Quatro weiche Knie bekommt oder bei ABBA seine Hüften kreisen lässt und gerne abtanzt, der war bei der ersten „Night-Fever-Party“ von SWR 1 am Freitagabend im Hochstädter „Bürgerhaus Horbach“ goldrichtig. „D-Jane“ Ilka Siebert legte neben den „größten Hits aller Zeiten“ aber auch klassische Line-Dance- oder Countrysongs wie John Denvers „Country Road“ oder „Yes Sir, I can Boogie“ auf, alles, was sich Jung und Alt wünschten. Auch mischte sich die Tanzmaus unters Publikum und gab bei YMCA-Klängen die Choreografien zur Freude des Publikums vor. Über 300 kamen. Veranstalter waren die Spielvereinigung um Norbert Ganns und der um die 50 Mitglieder zählende Förderverein der Kindertagesstätte „Zwergentreff“, dessen Vorsitzender Klaus Huck nicht nur an der Eintrittskasse, sondern an allen Ecken und Enden aktiv war und die tolle Stimmung lobte. In diesem Jahr wurden schon eine Rutschbahn und eine Garderobe angeschafft, mit dem Erlös sollen weitere Anschaffungen getätigt werden.


NACHBARSCHAFTSLÄDEN GERATEN IN SCHIEFLAGE

HOCHSTETTEN-DHAUN. (Oktober 2009) HENNWEILER. Vor zwei Jahren hatte im Nachbarschaftsladen Hochstetten die Landmetzgerei Wolf aus Woppenroth den Nachbarschaftsläden von Gerd Schmidt aus Weiler übernommen, und auch den Hennweilerer "Laden" betrieben. Nun kündigte Geschäftsführer Thomas Wolf an, dass sich die Metzgerei zum Jahresende aus beiden Geschäften zurückziehen und aus den Mietverträgen in jedem Falle aussteigen werde. Er habe die Betreiber und Ortsgemeinden bereits informiert. Der Hintergrund sei wirtschaftlicher Natur: In Hennweiler seien ja noch Einwohner aus der Gemeinde gekommen, aber in Hochstetten direkt an der B 41 laufe der Hauptumsatz allein über den Durchgangsverkehr. Und an einer Cola, Brötchen und Zigaretten ließe sich für einen Metzger wenig, zu wenig, verdienen. Man habe in beiden Gemeinden sehr faire Partner gehabt und sei gemeinsam für die Bürger und Kunden an einer einvernehmlichen Lösung interessiert. Nachdem in Hochstetten die Betreiberin im Juni 2008 aufgab, übernahm der Metzger aus Woppenroth komplett. Hennweilers Ortsbürgermeister Michael Schmidt ebenso wie Hochstettens Erster Beigeordneter Hans Helmut Döbell erklärten, sie seien mit Nachfolgern im Gespräch. Die Kallenfelser Bäckerei Friedrichs habe signalisiert, weiterzumachen, eventuell komplett zu übernehmen....Mitte November 2009 heißt es dagegen, dass die Bäckerei Fickinger in Martinstein komplett übernehmen wolle. Der Markt werde vermutlich am 6. Dezember zu machen und am 11. Januar 2010 neu eröffnen. Warum und von wem auch immer das lukrative "Weihnachtsgeschäft" sausen gelassen wird, wissen die Götter.....  



  HOCHSTETTEN-DHAUN. (Juli 2009) In der abgelaufenen Saison verpasste die Spielvereinigung Hochstetten in der Relegation den Aufstieg denkbar knapp. Nun heißt es, auf ein Neues. Klar, wollen die Mannen um Trainer Fred Stilgenbauer und Vorsitzenden Norbert Ganns in der Bezirksklasse wieder ganz vorne mitmischen und dabei sein. Doch das wird schwierig, weil Führungsspieler wie Jochen Barth Prioritäten setzten, die Fußballschuhe wegen beruflicher Selbstständigkeit an den berühmten Nagel hängten. Direkte Mitkonkurrenten hätten sich verstärken können, sehen die Hochstetter ihre Chancen eher pessimistisch und stapeln tief. Immerhin kommen mit den Neuzugängen Markus Rosskopf vom VfL Simmertal, den beiden FC Ecke Kickern Björn Altmeier und Christoph Bickler und mit Lars Ganns vom SC 1911 Kirn-Sulzbach Hoffnungsträger, die Erste zu verstärken.

Bild 1706: Packende Zweikämpfe gabs Bild 1707: VG-Vorrunden Blitzturnier Bild 1708: Viele Zuschauer kamen

   Vereinsmäßig liegt alles im Grünen Bereich: Bambinis und F-Jugend werden selbst in der Spvgg. betreut, weitere Jugendliche spielen in verschiedenen Spielgemeinschaften. Ende Oktober ist mit dem Kindergarten-Förderverein eine große Ü30 Party terminiert. Drei Tage lang waren beim Sportfest 50 Helfer im Einsatz, alles klappte reibungslos. Am Sonntag hätten auch viele Bürger aus dem Dorf ihr Mittagessen im Verein geordert, freute sich Norbert Ganns und war mit der Resonanz sehr zufrieden. In dieser Woche gehts auf eigenem Terrain ins Trainingslager, und am kommenden Sonntag will die Spvgg. um 16 Uhr in einem Testspiel gegen Viktoria Merxheim Farbe bekennen, Stärken und Schwächen ausloten. Beim Sportfest auf der von Erwin Woldrich tiptop gepflegte Anlage an der Nahe war nun erstes Kräftemessen angesagt. Integriert ins Sportfest mit attraktiven und packenden Begegnungen waren am Samstag in einem Blitzturnier Jeder gegen jeden VG-Pokal-Vorrundenspiele: Hochstetten und Oberhausen trennten sich torlos unentschieden, Oberhausen siegte gegen den VfL Simmertal 2:1, Hochstetten gewann gegen Simmertal 2:0. Somit hat sich Oberhausen überraschend, jedoch mit starker Leistung, fürs Finale in Hennweiler Ende Juli qualifiziert. Im Anschluss daran ließen die Ü 50 „Oldies“ der Gastgeber gegen den VfR Kirn ihr Können aufblitzen. Wiedersehensfreude mit alten Bekannten, ehemaligen Recken und Ballzauberern wie Erwin Schwehm oder Harald Priez auf Kirner Seite und Michael Schiel, Karl-Horst Wommer oder Trainer Manfred Pomhoff war angesagt. 3:0 siegten die Gäste. Am Sonntag unterlag der TuS Meddersheim der Spvgg. Fischbach 2:4. VfL Simmertal gegen TuS Monzingen endete 2:2. Ebenfalls 2:2 ging die Partie Hochstetten gegen Hüffelsheim/ Niederhausen aus. Berat Llugaljo und Mario Weinz trafen. Gegen Ende gelang es den Gastgebern nicht, den Sack zuzumachen. Glasklare, 100-prozentige Chancen wurden gegen den Bezirksklasse-Mitkonkurrenten versiebt. Gästetrainer Ralf Grevenhörster kehrte gerne mit seinen Spielern an seine alte Wirkungsstätte zurück. Er wurde herzlich empfangen, die Hochstetter haben die dreijährige Zeit mit ihm nur in bester Erinnerung.Die Ergebnisse der Freitagsspiele: Polizei Kirn gegen Simona 7:1, die AH SG Hochstetten/ Oberhausen unterlag den AH vom VfL Sponheim 1:2, Firma Harald Stein siegte gegen Firma Sonntag /Bowling Hill mit 4:1.     



HOCHSTETTEN-DHAUN. Tausende pilgerten am Wochenende zu den vierten Hochstädter Holztagen rund ums Haus Horbach. Landesweit ist es die größte Veranstaltung dieser Art, die Schirmherrschaft hatte Umweltministerin Margit Conrad übernommen. Bei den neuesten Gerätschaften für die Holzbearbeitung wird Sicherheit ganz groß geschrieben, die  gesamte Verwendungsbreite des Holzes im Forst- Bau-, Heiz- und Dekorationsbereich wurde in einem breiten Rahmenprogramm vorgestellt. Holzspalter, Holzöfen, Häcksler, Heizsysteme oder mobile Sägewerke und Brennholzverarbeitungsmaschinen, alles war im praxisnahen Einsatz.  Es herrschte Volksfeststimmung rund um die Hellberghalle und dabei durften auch kulinarische Köstlichkeiten nicht fehlen.

Bild 1432: Staatsministerin Jaq. Kraege eröffnete die 4. Holztage in Hochstädten Bild 1433: "OB" Thomas Barrois (li.) und Klaus Schick (vorn) vom Waldbauverein  Bild 1434: viel Applaus gabs für die Organisatoren am Haus Horbach

   Ortsbürgermeister Thomas Barrois begrüßte am Samstag: „Gemeinsames Handeln macht stark und verspricht Erfolg“, sagte er und machte Mut: Die Förderung des Mittelstandes stehe ganz oben auf der Agenda, und auch in seiner 1800-Seelen-Heimatgemeinde. „Alle stellen sich dem Wandel und Wettbewerb, alle ringen um Kunden, Kredite, um Investoren und neue Marktstrategien“, und dieser Erfahrungsaustausch beim „Tag des Holzes“ diene dazu, Potentiale der Region zu entfalten und zu stärken, sagte Barrois. Staatssekretärin Jacqueline Kraege nannte Rheinland-Pfalz als waldreichstes Bundesland und größter erneuerbare Wärmeproduzent. „Holz ist ein starker Wirtschaftsmotor mit 50.000 Arbeitsplätzen in über 8.500 Betrieben der Forst-, Holz- und Papierbranche. Eine nachhaltige Holzwirtschaft ist umweltfreundlich und sichert Arbeit und Einkommen“, sagte sie und wies darauf hin, wie viel Co 2 Holz bindet und wie wichtig dies für den Klimaschutz sei. Insgesamt werden derzeit bundesweit zwei Drittel der aus erneuerbaren Energien bereitgestellten Wärme aus Holz gewonnen. Mit der Natur die Nachhaltigkeit zu leben, darauf stimmte Fritz Rudolf Körper in seinem Grußwort ein und lobte das private Engagement der Hochstetter Veranstalter um Frank Nickel in höchsten Tönen. Trinkbares Wasser und Energie seien die Herausforderungen der Zukunft, bei der Holz und der Wald eine ganz große Rolle spiele.Die ganze vergangene Woche waren die Organisatoren um Frank Nickel mit dem Aufbauen beschäftigt, er erntete von den ersten Rundgangteilnehmern starken Applaus. Ausdrücklich dankte Frank Nickel als verlässliches Team, das tatkräftig anpackte und in die Hände spuckte, den Mitarbeitern von Kirn-Land und nannte Verena Lang, Werner Müller und Hans Helmut Döbell als Förderer. Für alle gab es deshalb am Samstag eine „After-Work-Party“. Aufgrund der Witterung in den nassen Nahewiesen musste man weiteren Firmen mit schwerem Gerät absagen. Erneut waren es mehr als 100 regionale und überregionale Aussteller, Firmen Vereine, staatliche Einrichtungen und Institutionen. Neu waren beispielsweise das Energiemobil der Landeregierung oder die BBS Bad Kreuznach, die Berufsfachschule I in der Fachrichtung Holztechnik, die ein sehr gutes Bild abgab. Auf der großen Freifläche die Nahe entlang, in mehreren großen Zelten, vor der Bühne und im Haus Horbach gab es jede Menge sehenswerte Naturmaterialien, Fossilien, neue Arbeitsgeräte und Techniken zu bestaunen, überall standen Menschentrauben zusammen, fachsimpelten und kamen mit den Ausstellern ins Gespräch. Kirn-Land machte im Haus Horbach Reklame für Schloß Wartenstein, hier hatte der Förderverein „Lützelsoon“ seine Tombola aufgebaut. Auch das Rahmenprogramm für die Kinder stimmte, es gab viel zum Fühlen und Anfassen, zum Staunen und Entdecken rund um den Wald, die Artenvielfalt in der Tierwelt, und natürlich drehte auch ein Karussell seine Runden. Große Rückmaschinen und kleine Kreis- oder Handsägen, Harvester und ständige Aktionen gab`s zu sehen. 



TOYOTA DINIG stellt Spitzenreiter bei Hybridtechnik vor

Frühjahr /Sommer 2009: HOCHSTETTEN-DHAUN. Alle Welt schreckte Hierzulande auf, als vor fünf Jahren die Grüne Umweltministerin Renate Künast medienwirksam und in überregionalen Publikationen seitenweise für den Kauf von japanischen Autos warb. Damals wollte sie nur aufzeigen, wo der Schuh drückt, und dass Hybrid- Technologie ausländischer Hersteller mit innovativen Kombinationen und Antriebstechnologien weit vorangeschritten sind und gefordert Normen und Umweltvorgaben erfüllen. Alles rund ums Hybrid-Auto drehte sich nun bei einer Europa-Tour eines japanischen Herstellers im Hochstetter Industriegebiet: „Diese reine Promotions-Tour ist für unserer Image und als unverbindliche Information für unsere Kunden gleichermaßen wichtig“, sagte Firmenchef Hans-Jürgen Dinig.

Bild 1316: Egal welches Auto man fährt: Die Toyota Hybridtechnologie ist in der Fachwelt eindeutig anerkannt!

Bild 1317: Alle Fakten liegen im Querschnitt auf dem Tisch! Warum folgen deutsche Autobauer nicht nach?

Bild 1318: Nichts ist unmöglich: Es ist kein Wunder, wenn Autokäufer asiatische Spitzentechnologie wollen! 

Was macht das Elektroauto? Wohin geht der Spritverbrauch und welche politischen Vorgaben, Normen, Gesetze und Auflagen müssen erfüllt werden? Dies war ein abendfüllendes Thema. Experten gehen davon aus, dass 2050 die doppelte Menge an Energie verbraucht wird und schon 2020 mehr als 1,5 Milliarden Fahrzeuge laufen. Eine ganze Stunde lang erläuterte ein Experte den derzeitigen Entwicklungsstand, die Probleme in der Industrie, sowie die Anforderungen der Politik bezüglich Umweltverträglichkeit und Abgasnormen. In Städten und Ballungszentren sieht man häufig Hybridantriebe überwiegend in Taxis fahren und überwiegend eines ausländischen Herstellers: „Die heimische Automobilindustrie hat geschlafen und müsste mit ihrer Technologie viel weiter sein. Ich habe schon einen Termin gemacht und fahre nächste Woche das Hybridauto zur Probe“, meinten wie der Hochstetter Karl-Horst Wommer viele Gäste. Sie prangerten die Misere in der Automobilindustrie als „rückständig und hausgemacht“ an und nannten auch triftige Gründe. Wenn nämlich frühzeitig ein gesunder Wettbewerb über Hybrid-oder ähnliche Antriebsalternativen  begonnen hätte, wäre der Stand der Technik heute viel weiter und die Autos billiger, bräuchte der Staat die Autobranche nicht mit Abwrackprämien zu stützen, argumentierten viele. Bereits 1992 wurden Umweltrichtlinien zur Reduktion der Co2- Emissionen erlassen. Auch in Hochstetten erfuhren die Gäste, dass weltweit fast die Hälfte des Kraftstoffes im Leerlauf verbraucht werde. Hybrid bedeute, „ähnlich wie Pferd und Esel“ eine Zweideutigkeit, sei eine intelligente Kombination, der Leerlauf entfalle. Ein Pkw war an mehreren Stellen im Querschnitt aufgeschnitten und gab sein Innenleben preis. Benzin- und Elektromotor sowie die Batterie agieren beim Hybridauto als ein in sich geschlossenes, völlig autarkes System. Der Benzinmotor treibt neben den Rädern einen Generator an, der Strom für den Elektromotor liefert und, wenn nötig, die 31 Kilogramm schwere Batterie auflädt. Dank der Batterie kann das Auto je nach Betriebszustand auch ausschließlich vom Elektromotor aufgeladen werden und bewegt sich so bis zu einer Geschwindigkeit bis 45 Kilometer in der Stunde nahezu lautlos und absolut emissionsfrei. Dazu ist es im unteren Drehzahlbereich Leistungs- und Antriebsstark, die Beschleunigung erfolgt zügig und Schaltverzögerungen beim Gangwechsel entfallen gänzlich. Trotz Schneefall nutzten viele Gäste Probefahrten. Fazit: Die dritte Generation Hybridautos sind ganz stark: „Wir brauchen leistungsstärkere Batterien und auch das Gewicht des Fahrzeuges muss mit Verbundfaserstoffen und anderen Materialien deutlich runter“, sagte der Entwicklungsexperte, insgesamt sei man aber auf einem richtigen  und innovativem Weg  und anerkannter Vorreiter für eine gesamte Branche.



HOCHSTETTEN. Febr. 2009: Zur Freude des närrischen Auditoriums um Nobert Ganns 

schwang viel Jugend das närrische Zepter im Sportlerheim der Spielvereinigung Hochstetten auf den Nahewiesen. Seit 1982 hat die Kappensitzung Tradition und einen guten Ruf: Nicht selten kam es vor, dass die Jecken im Schubkarren und im Hellen über die Nahebrücke nach Hause gekarrt wurden.

Bild 1153: Sylvia Hofferbert (re.) und die Mädels von Life Line in ihrem Element! Bild 1154: Mit Spannung um Mitternacht erwartet: Das Spvgg. Männerballett Bild 1155: Die Mädels der Spvgg. im Trikot fühlten sich sichtlich wohl!

"Hansdampf" Daniela Dörter begann den bunten Vortragsreigen, mit ihrem Nachwuchsteam zeichnete sie gleich für sieben Programmpunkte, Tänze und Sketche, verantwortlich. Die „Starlights“ um Sylvia Hofferbert waren optisch hübsch geschminkt und tänzerisch gut drauf. Einen ganz starken Vortrag landete Uwe Rohwedder im Arztkittel: Er machte Hausbesuche bei den Mitgliedern und plauderte munter aus dem Nähkästchen, Beifallsstürme waren verdienter Lohn: „Das war Spitze“, skandierten die Zuhörer, zumal der Insider der Spvgg. auch Schönheitsoperationen vornahm und den Hochstetter Jungfrauen das passende Rezept verschrieb. Die Narhalla tobte, da bekam jeder sein Fett weg. Keinesfalls als „Fastnachtsmuffel“ entpuppte sich ebenfalls Marc Wommer, der sogar einen Hut für besseren Wasserdruck der Duschen im Clubheim herumgehen ließ. Als Schäfer Heinrich trat Jens Wommer mit Kumpel Enrico Altmaier auf. Aerobicfrauen um Monika Kappel im Fußballer-Dress legten eine kesse Sohle aufs Parkett. Daniela Dörter mit Marc Wommer als „de Otto und de Horst“ plauderten in Profimanier am Stammtisch und sangen lauthals drauflos. Hundehinterlassenschaften am Sportplatz, in Vorgärten und am Hochstetter Kindergarten  packte fein säuberlich in einem tadellosen Vortrag Sylvia Mersinger ein. Anrufen und Beschwerden beim Bürgermeister seien zwecklos, weil „da am Telefon keiner dran geht!“, kritisierte die Kandidatin von „Wenn dass“?. Playback-Auftritte vom Roten Pferd (Andreas Baltes) und der Popgruppe „Abba“ (Marc Wommer, Enrico Altmaier, Sven Bauer und Andreas Heinrich) mussten Zugabe gewähren. Eine temperamentvolle Choreografie sogar mit sehenswerten Irischen Stepptanzeinlagen hatten die „allesamt sehr hübschen Mädels“ (so Norbert Ganns) der Gruppe „Life Line“ einstudiert und sie flogen wie die Flieger über die Hochstetter Bühnenbretter und nahmen das Publikum mit. Sylvia Hofferbert und Corinna Nickel führten Regie, die Damen meisterten teils hohe Schwierigkeitsgrade leicht und mühelos. Proben seit November wurden beim Männerballett sichtbar. Auch hier waren Zugaben fällig. Namens des Vorstandes dankte Norbert Ganns den Akteuren mit einem Fastnachtsorden und Gunnar Hille für die musikalische Begleitung. Erwin Woldrich erhielt Sonderapplaus, er hatte ganz allein die Narhalla dekoriert.      



HOCHSTETTEN. / ST. JOHANNISBERG. Am Palmsonntag feierten in einem Festgottesdienst mit Abendmahl 20 Jubilare in der malerischen St. Johannisberger Stiftskirche ihre Jubiläumskonfirmation. Der Evangelische Kirchenchor St. Johannisberg unter Leitung von Jürgen Huppert klang beim „sonnigen Morgenstrahl zu Gottes Lob und Preis“ oder einem Kanon besonders voluminös, Gemeinde- und Presbyteriumsmitglieder verstärkten zur Feier des Tages den Chor. Die Orgel spielte Alexander Bükki. Dem Johannesevangelium war die Schriftlesung entnommen, Pfarrer Marco Kienzle verbreitete Zuversicht und machte Mut in seiner Predigt zum Beginn der Karwoche: „...auch nach dem tiefsten Punkt kann es nur Aufwärts gehen; - das Kreuz wird überwunden!“. Manfred Hess vom Presbyterium verlas in der Feierstunde vor dem Segen noch einmal die Konfirmationssprüche. (Bild 577 -2008)

 Vor 50 Jahren wurden Doris Baumberger, Wolfgang Bus, Elke Ehwein, Annelie Franck, Sieglinde Gass, Marlene Hahn, Peter Hartmann, Gertrud Herrmann, Karla Hoffmann, Irene Holderbaum, Ortrud Kaiser, Rosel Kehl, Karin Korn und Karin Welker konfirmiert. Zur Diamantenen Konfirmation kamen Lilli Heydt und Waltraud Schlarb, ihre Eiserne Konfirmation feierten Oswald Rädisch und Karla Threin. Vor 70 Jahren (Gnadene Konfirmation) legte Friedel Vogt ihr Gelöbnis ab und zur gemeinsamen Feier im ev. Gemeindehaus gesellte sich Ella Stern hinzu, die vor 75 Jahren konfirmiert wurde und ihre „Kronjuwelene“ feierte.  


Hochstädter Jugend "Am Hammer" besteht im zwölften Jahr!

Bild 391 beim Zehnjährigen

 HOCHSTETTEN-DHAUN.  Während dem Pfingstzeltlager rund ums Domizil am „Hammer“ haben sich mittlerweile große Rockkonzerte etabliert. Heftige Unwetter schreckten die Jugendlichen nicht ab: "Meistens feiern wir rundum gelungene Feten“, zog Kassierer Christian Tressel ein zufriedenes Fazit  beim zehnten Geburtstag im August 2007 hieß es "Rock am Hammer" mit "Hot Fruit" und "Elektrisch Hildegard", 2008 wurde das 10. Pfingstzeltlagers auf den Nahewiesen am Hochstädter „Hammer“ gefeiert. Ständig waren mehr als 30 der knapp 90 Mitglieder da. Relaxen und Kameradschaftspflege werden ganz groß geschrieben: Der Hahnenbacher Hans Hohneck grillte vor zwei Jahren Schwein am Spieß, die nach Aussage der Jugendlichen „saugut“ gewesen war. Highlight und eine Riesengaudi ist das Baden in der Nahe, bei der die Jugendlichen nach einem Sektfrühstück ebenfalls mit diesem Getränk anstießen. Eine Bühne mit Großbildleinwand war aufgebaut, gemeinsam wurde Fußball und Boxen geschaut. Zelte standen auf dem weitläufigen Areal. Das Vereinsheim der Jugendlichen „Am Hammer“ mit Bade- und Duschmöglichkeiten bot einmal mehr optimale Bedingungen. Der Hochstetter Jugendtreff geht 2009 ins zwölfte Jahr. Der MGV Hochstädten hilft dem Jugendtreff personell und umrahmte auch schon mal den Kommers, bei dem Gründungsmitglieder geehrt wurden, musikalisch. Weitere Infos: www.Am-Hammer.de



Jagdhorn ist das Handy des Jägers- feierliche Hubertusmesse!

HOCHSTETTEN/ HOCHSTÄDTEN. Der Platz am Bürgerhaus Horbach war bei der Hubertusmesse und beim Jagdlichen Konzert anlässlich des 25jährigen Bestehens der Jagdhornbläsergruppe Hellberg- Kirn voll besetzt. Die Jäger seien wohl noch die einzige Berufsgruppe, die ihren eigenen Gottesdienst feierten, meinte Pfarrerin Elfi Decker- Huppert und nannte drei gewichtige Gründe. Erstens sei da die Legende des Heiligen Hubertus, zweitens seien durch die Instrumente als wichtige Signalgeber bei der Jagd auch gottesdienstlich taugliche Stücke entstanden. Zudem sei die Zunft im Besonderen mit der Natur verbunden und treffe die von Gott am gleichen Tage erschaffenen Kreaturen und Mitgeschöpfe direkt in ihrem Lebensraum. Die Pfarrerin zitierte die ersten Bibelsätze aus dem Buch Mose und dass der Mensch in der Schöpfungsgeschichte die Krone sei, sich „die Erde zum Untertanen mache“.

Sie erinnerte an die Sünden der 80-er Jahre, an Tierversuche, Naturfrevel mit dem Abholzen der Regenwälder und die aktuelle Debatte der Erderwärmung. Der Mensch als Ebenbild Gottes müsse verantwortungsvoll die Schöpfung bewahren:„Nicht Herrschen ohne Fürsorge!“, forderte sie als oberste Priorität. Jagen sei nicht denkbar ohne Ethik im Rhythmus mit der Natur, seiner Nachhaltigen Bewirtschaftung, Hege und Pflege. Diese Ordnung müsse über das Tagesgeschäft hinaus, über kurzzeitige Modeerscheinungen und Trends stehen, und in diesem Sinne sei die kleine Fledermaus am Elbufer „gut, dass wir sie haben!“.

Bild ganz oben: 1121:oben 1122- 07-2007 Hellberg/Kirn war guter Gastgeber! Bild 1123. Im Fadenkreuz des Kreuzes hinten: Musik +Unterh.v. Hochstetten    1124: Pfr. Elfi Decker-Huppert hinten: Hubertus (Weierbach)

   Vor der Freilichtbühne am Haus Horbach war zu Ehren des geläuterten und am 3. November des Jahres 744 heilig gesprochenen späteren Bischof von Maastricht und eifrigen Ardennen- Missionar ein imposantes 14- Ender- Geweih im kirchlichen Fadenkreuz aufgebaut. Die heutigen Melodienklänge aus Blasinstrumenten und speziellen Hörnern sind dem liturgischen Aufbau einer Katholischen Messe angeordnet. Jahrhunderte lang wurden sie meist mündlich überliefert und im improvisierten Satz vorgetragen, bis die neun Partien nach einem festen Ritual vom Einzugsmarsch (Introit) über das Kyrie, Choral, einem kraftvollen Gloria, dem Sanktus als Ehrpreisung an den Schöpfer, den Glocken, Agnus  bis hin zum Hubertusmarsch. Parforcehörnerklang, exzellent geradezu zelebriert in allen Tonlagen von der Jagdhornbläsergruppe Hubertus Weierbach um Hornmeister Karl-Horst Reidenbach war dominant beim voluminös-gemeinsam gesungenen Choral „Großer Gott, wir loben dich“. Für die „überaus positive Darstellung“ der Hubertusmesse dankte Vorsitzender Dr. Bernhard Runkel kurz und knapp mit einem Zitat aus dem Genesis: „...und siehe, es war sehr gut!“. Nach der Hubertusmesse ging es zum gemeinsamen „Schüsseltreiben“, der Musikverein Hochstetten spielte auf. Am Nachmittag eröffnete das Geburtstagskind selbst unter den Hornmeistern Dieter Werner und Christian Wrede mit dem Hubertusmarsch das vierstündige, eher konzertante und bunte Bläser-Programm, und hieß ein Dutzend Gästegruppen willkommen. Der Präsident des Landes-Jagdverbandes, Kurt Alexander Michael, beglückwünschte „Hellberg- Kirn“ für gelebte Traditionen und Brauchtumspflege, für ihre hohe Integrität in der Bevölkerung und zollte den 21 Bläsern Respekt für kontinuierlich höchste Leistungen bis auf Bundesebene. „Solch ein großes und tolles Fest mit so vielen Gruppen habe ich noch nicht gesehen“, fasste Dieter Werner seine Eindrücke zusammen. Ganz beliebt im Repertoire war der Treibermarsch oder die Jägerpolka, aber auch moderne Volkslieder und klassische Melodien wurden individuell gespielt. Eine gute Visitenkarte hinterließ die vierköpfige Alphornbläsergruppe Nahe-Soonwald aus Sommerloch. „Hellberg- Kirn“ war guter Gastgeber und hatte sich sichtbar viel Arbeit gemacht, die Frauen hatten über 40 Kuchen gebacken. Helmut Stanger aus Hennweiler stand an der Wald- und Wild-Erlebnisschule Rede und Antwort. Absoluter Höhepunkt war das große Halali- Abschiedsblasen aller Bläser auf der vollbesetzten, halbrunden Freilichtbühne am Haus Horbach.


Bild 257: Im Haus Horbach waren die Gemeindemitglieder aus 5 Ortsteilen    zum traditionellen "Altenkaffe" geladen.

30.November 2008.

 HOCHSTETTEN-DHAUN. Die Evangelische Kirchengemeinde und die Ortsgemeinde luden alle Senioren aus den fünf Ortsteilen zum traditionellen „Altenkaffe“ ein. Am ersten Advent waren im Haus Horbach in Hochstädten die Tische festlich gedeckt. Pfarrerin Elfi Decker-Huppert eröffnete das adventliche Programm mit einer kurzen Andacht. Besinnlichkeit sowie weihnachtliche Vorfreude bei Kuchen, Kaffee und Kerzenschein, bei guten Gesprächen und viel Musik bestimmten die gemeinsame Feier, die seit Jahren im Ortsgeschehen fest etabliert ist. Chorleiter Jürgen Huppert dirigierte den Kirchenchor. Zahlreiche Helfer waren eingebunden und gute Gastgeber. Neben der Frauenhilfe um Ingeborg Wächter von Rappard, Waltraud Diel, Gudrun Gillmann und Anneliese Rübenich war auch die Frauengruppe um Silke Braumbach und Martina Dörr sowie die Landfrauen mit Petra Wommer an der Spitze eingebunden. Der Musik- und Unterhaltungsverein Hochstetten (Jörg-Michael Grunow) spielte weihnachtliche Weisen, zahlreiche Beiträge über die Adventszeit bis zur Darbietung „Weihnachten ohne Weihnachtsbaum“ mit Mitgliedern der Mini-Jungschar oder ein „Wunschzettel aus verschiedenen Zeiten“ bereicherten das unterhaltsame Programm. Ortsbürgermeister Thomas Barrois freute sich, dass so viele Gäste kamen. Nach seiner Begrüßung und einer realistischen Bestandsanalyse erinnerte er an die Weihnachtsbotschaft und las über die vier Kerzen mit den Namen Frieden, Glaube, Liebe und Hoffnung. Damit könne man die aktuell schwierigen Situationen meistern.


HOCHSTETTEN: Sterbehilfe und Begleitung im Alter geht alle an -kontrovers diskutiert!

578:v.li: Dr. Robert Gosenheimer, Dr. Peter Jungblut, Notar Thorben Ehrenberg, Prof. Dr. Wolfgang Seibrich, Pfarrerin. Elfi Decker-Huppert und Julia Klöckner (MdB). Bild 579: Sehr rege beteiligten sich die Besucher im vollbesetzten Gemeindehaus an der anschließenden Diskussion. Bild 580: Klare Aussagen aus der Praxis durften die interessierten Besucher von "geballter Fachkompetenz" erwarten.

   HOCHSTETTEN. Die Diskussion über Sterbehilfe und Sterbebegleitung wird intensiv geführt; - seit drei Jahrzehnten gewinnt in Deutschland die Patientenverfügung zunehmend an Bedeutung. Jederzeit können Menschen durch Unfälle oder Krankheiten in die Situation kommen, dass sie nicht mehr ansprechbar sind oder über ihre Behandlungen nicht mehr selbst entscheiden können. Was geschieht, wenn ein Mensch den eigenen Willen nicht mehr äußern kann und andere entscheiden müssen? Darüber sollte man frühzeitig reden, denn Selbstbestimmung ist auch in schwieriger Lebensphase wichtig und dieses Thema beschäftigte bei einem Podiums- und Infogespräch der Hochstetter Kirchengemeinde St. Johannisberg im Evang. Gemeindehaus über 100 Besucher. Es wurde es eng, Helfer um Christa und Robert Munstein stellen zusätzliche Bänke in den Flur. Die Bundestagsabgeordnete und Mitglied der Ethikkommission, Julia Klöckner, moderierte und berichtete über die aktuelle Rechtslage und die Gesetzesinitiativen zur Patientenverfügung. Längst sei jedoch mit dem Ausfüllen nicht alles geregelt. „Die Ärzte nicht allein lassen: Leben verlängern- ja, Sterben verlängern- nein, und im Zweifel für das Leben“ fasste sie diese Menschenbewegende medizinisch-ethisch-religiöse Thematik zusammen. Bekanntlich geriet eine zu weit reichende Gesetzesvorlage „Selbstbestimmung oder Bevormundung?“ in die Kritik und wurde zurückgezogen. Von drei unterschiedlich gelagerten Fällen aus der täglichen Praxis berichtete Dr. Peter Jungblut, Facharzt für Intensivmedizin am Diakonie Krankenhaus, Standort Kirn. Rechtssicherheit sei sehr wichtig: „Frühzeitig mit dem Partner reden, nichts totschweigen, denn irgendwann kommt die Stunde“, sagte er. Ganz wichtig sei, dass der Arzt weiß, dass es eine Patientenverfügung gebe. Die Reichweitenbegrenzung zwischen Notfall- und Palliativmedizin erörterte Dr. Robert Gosenheimer, Leiter der onkologischen Abteilung der Station für Palliativmedizin im Bad Kreuznacher Krankenhaus St. Marienwörth und zitierte aus der Berufsordnung für Ärzte: „Leben retten und erhalten, Gesundheit schützen und wieder herstellen“ sei klar definierte Aufgabe. Über Unterschiede, Vor- und Nachteile und wann eine Verfügung notariell beurkundet sein sollte, stand der Kirner Notar Thorben Ehrenberg Rede und Antwort und erläuterte die Vorsorgevollmacht, die Betreuungsverfügung und die Patientenverfügung. Symbolisch zeichnete der Kirner Katholische Theologe Professor Dr. Wolfgang Seibrich das „Bild vom Sensenmann“. Man beginne heute wieder, Leid zu ertragen und den Tod als Teil des menschlichen Lebens zu entdecken. Bildhaft sprach er von der „Ars moriendi“, jener im Spätmittelalter entstandenen lehrhaften Erbauungsschriften, die die christliche Vorbereitung auf den Tod und das Sterben detaillierte beschreibt, wenn „wir die Hand, die uns hält, loslassen müssen“. Professor Seibrich erntete wie alle Referenten herzlichen Applaus. Auch Pfarrerin Elfi Decker- Huppert, die aus praktischen Begegnungen im Alltag berichtete und als Grundsatzdiskussion das „Menschenwürdige Sterben“ in den Mittelpunkt ihrer Rede stellte: „Wir Christen verstehen Leben als ein Geschenk Gottes!“. Die Besucher hakten nach, stellten gezielt konkrete Fragen über ein würdiges Leben und Sterben. Wie ist es mit einem Organspenderausweis? Bezahlt meine Krankenkasse wenn ich 80 Jahre alt bin überhaupt noch eine Nierentransplantation?, und Wie ist die Versorgung der Palliativmedizin in Senioren- und Altenheimen? Speziell hier sei Nachholbedarf, und mehr Geld bewillig. Palliativstützpunkte soll es geben, derzeit erarbeiteten  „Qualitätszirkelmoderatoren“ aus der ganzen Region mehrere Modelle aus, informierte Dr. Robert Gosenheimer.



HOCHSTETTEN-DHAUN. „Hochstetten-Helau“ schallte es noch lange nach Mitternacht bei der Kappensitzung 2007 der Spielvereinigung über die Nahewiesen: Gerne erinnerten sich die Älteren wie Karl Schröder an der Eintrittskasse oder Ex-Platzwarthelfer Horst Jung an Zeiten zurück, als Anfang der 80-er Jahre das Sportlerheim gebaut wurde, und die letzten Gäste nach furiosen Kappensitzungen mit dem Schubkarren bei Tagesanbruch und im Hellen über die Nahe nach Hause gekarrt wurden!

795: "Life-Line" sind Eigengewächs der Spvgg. und stets gerne mit von der Partie Bild 796: Vier fesche Mannsbilder als Commedian Harmonist`s aus den 20-ern Bild 797: Hochstetter können feiern, sind Zillertaler Schürzenjäger Fanhochburg!

    Es brodelte, das Sportlerheim erschütterte nicht nur beim Zusammenkrachen einiger Garnituren in seinen Grundfesten: Die Akteure feierten auf Tischen und Bänken. Tänze, Sketche mit viel Getöns, Schunkellieder und Büttenvorträge hatten es schwer gegen den Stimmungspegel anzukämpfen, Conferencier Nobert Ganns war nicht zu beneiden. Die Kleinsten „Starlights“ mit Marcel Becking als „Hahn im Korb“ meisterten in tollem Outfit mit einem ganz starken „Tanz der Vampiere“ den Vortragsreigen in ihren 16. Auftritt seit Vorjahresbeginn bravourös, was Gejohle und Pfiffe untermauerten. Gelungene Premiere feierte mit der „Dance Formation“ ein weiteres, tanzbegeistertes Ensembles unter dem Tausendsassa Sylvia Hofferbert, die auch für ein „Spezial und Best-off“ der Aushängetruppe „Life-Line“ choreografisch Hochkarätiges aus 16 Jahren präsentierte. Zweite tragende Säule der Fasenacht war Daniela Dörter, die bei mehreren Sketchen und einfallsreichen Vorträgen mit Marc Wommer im Zwiegespräch sowie dem grandiosen Männerballett das närrische Zepter schwang. Gekonnt traten zahlreiche Akteure wie Andreas Baltes oder Jens Wommer zu Playback-Hits auf. Den „Kleinen Grünen Kaktus“ im Stile der  Comedian Harmonists  brachten spaßig und synchron Sven Bauer, Marc Wommer, Andreas Henrich und Lars Ganns auf die Bühnenbretter. Als Stimmungsgaranten und Knaller zählen die Aerobic- Frauen um Leiterin Monika Kappel und Anja Watzig, Heike Werblow, Petra Wommer, Sandra Bartnick, Irene Ullrich, Nadine Prinz-Märker und Karin Ostgen zum festen Spvgg. Inventar und begeisterten als „Antonia´s“ im feschen Dirndl. Aus der Bütt berichtete Sylvia Mersinger von ihrem Kampf um Kalorien und überflüssige Pfunde, sie erntete wie Vorsitzender Norbert Ganns und „Charly“ Karl-Horst Wommer Beifallsstürme. Die Männer sahen einen gut funktionierenden Nachrichtendienst im Ort und nächtens dunkle Gestalten, „voll wie e Eämer“ von Hille her durch die Bahnhofstraße torkeln. Schonungslos wurden alle lokalen Kalamitäten ans Tageslicht gekehrt: Ebenso wichtig wie „Unser Laden“ sei demnächst auch in Hochstetten Lebensstandart und Grundversorgung wie in Martinstein sicherzustellen: Viele aus dem Dorf „verlebten dort oft eine lange Nacht, in dem freudigen Haus mit der Numero 8!“. Ratsmitglied und stolzer Opa Norbert Ganns forderte ungeniert ein Freudenhaus, um das florierende Gewerbe im Nachbarort zu entlasten. Im Rat gäbe es „bei all dene Üwwerschlaue, mittlerweile sogar vier Fraue. Aber: Was solle die dort dann berate? Hon die net zu Haus` Arbeit in Küch` und Garte?“, reimte Ganns schmunzelnd vor dem Hintergrund eines „tonangebenden“ SPD-Fraktionschefs, dessen Initialen „HHD“, als Hochstettens heimlicher Dorfbürgermeister entlarvt wurden! Und natürlich wollen die Fußballer gegen die Simmertaler Lokalrivalen wieder einmal drei Punkte einfahren....


Wolfgang Hering kam, sah und siegte bei seinem Publikum!

Bild 997: Wolfgang Hering kam bei seinem Publikum an, die Kleinsten machten mit! Bild 998: Ein Autogramm gabs gratis.... Bild 999: Die Hochstetter Mini-Jungschar war guter Gastgeber im Gemeindehaus!

 HOCHSTETTEN. Eine Stunde lang mit dem TV- bekannten Kinderlieder- Komponisten, Buchautor und Produzenten Wolfgang Hering erlebten die Kinder auf Einladung der Mini-Jugendschar um Sylvia Pfeiffer, Antje Spang und Ralf Schulz im Evangelischen Gemeindehaus Hochstetten. 1999 war Wolfgang Hering schon einmal da und hat sich ein breites Repertoire auf CD´s oder Hörspielkassetten  erarbeitet. Viele Eltern und Kinder kannten ihn und seine Songs aber auch aus dem Kinderfernsehen. Fast alle machten beim einstündigen Spiel- und Bewegungskonzert mit, sangen den „Schubidua- Tanz“, den „Tiger- Hit“ oder das „Seegespenster- Lied“. Ganz hoch im Kurs stand bei den Kleinsten natürlich das „Spiel der Hände“ oder das sehr melodische „Wir sind die Sternenfänger“, wo die Kinder bei einem bunten Mitmachprogramm versuchten, die Sterne vom Himmel zu holen. Viel Jux und Tollerei war bei einem portugiesischen Lied mit Tüchern gefragt. Sie stellten die Flügeln von Tauben dar und dienten später als Kopfkissen, wo sich die Kinder nach Herzenslust drauf räkelten konnten. Wie im Flug verging die Stunde, war die Meinung vieler Eltern, alle Kinder bekamen noch ein Autogramm als Zugabe.



Schloß Dhaun: 2003 Rückblick an tolle Musikalisch-Kulinarische Schloßtage

Was die Region zu bieten hat, muss man erst weit und breit einmal finden! 

Bildernachlese: Bild 1249-1250-1251-1252-1253-1254 oben,von links nach rechts, unten von links nach rechts: Peter Rudl ist Pianist, Jazzer und Maler aus Passion und präsentiert mit Ingrid und Herbert Wirzius von der Soonwaldstiftung "Hilfe für Kinder in Not" ein Bild vom Naheland als Preis für eine Tombola. So soll es sein: Während Kinder fröhlich Ringelreihen tanzen, spielen auf der Bühne hochkonzentriert Pipes und Drum`s: Die "St. Gangolf Pipes and Drums" aus dem nordpfälzischen Gangloff bei Meisenheim  um Peter Thut. Es waren immer charismatische Auftritte dieser beliebten deutschen Schotten mit ebenso beliebten Melodien aus den Highlands! Oben rechts "Life Line" der Spvgg. Hochstetten. Dorothea Ganns gründete einst diese Show- und Jazztanzformation, Sylvia Hofferbert und Übungsleiterinnen brachten bis zum heutigen Tage immer neue Ideen ein, entfachten den berühmten Funken der Begeisterung, so dass sich viele erfolgreiche "Ableger" bilden konnten. Unten links: Eine Tanzformation vom TV Hennweiler, die mit erfolgreichen und mehrfach ausgezeichneten Turnerinnen höchste Schwierigkeitsgrade geradezu suchte und brillant meisterte. Die Meckenbacher "Kalahari" um Rita Schlarb (Bildmitte) sind seit Jahren Aushängeschild ihres SV und sie sind eine Formation voller Esprit und Begeisterung, wie sie sich jeder Gastgeber verlässlich wünscht. Rechtes Bild im vollbesetzten Schlosspark: Manfred Emmert aus Simmertal (links) und Hans Helmut Döbell (Hochstetten, rechts) zwischen Siegern und Weinmajestäten. Da macht das Moderieren sichtlich doppelt soviel Spaß, wenn lange Vorbereitungen vom Erfolg gekrönt werden.   



 

 

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