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Herzlich willkommen im Weindorf Kirschroth! 

Demnächst HIER: Rückblicke, Anekdoten und tolle Storys in Arbeit, Beispiel:

 Gaudispiele am Gemeindehaus: Es wurde 2007- 50 Jahre, Gasthaus Gerold Schlarb 150 Jahre!!



„Frauenpower“ riss Publikum vom Hocker!

Kirschroth. "Frauenpower" hieß ein Wahlkampfspektakel der ganz besonderen Art, das die Kirschrother Laienspielschar bei zwei Veranstaltungen im proppenvoll besetzten „Saal“ auf die Bühnenbretter brachte. Das Publikum will Alltagssorgen vergessen und etwas zum Lachen haben; - und diesem Anspruch wurde das Ensemble um Sabine Hehmann bei einem turbulent-heiteren Spektakel vollends gerecht.

Bild 2683: Geballte Frauenpower

2684: Zahltag bei der "süßen Marylin" 

 Bild 2685- Weh`e, wenns hell wird...

Gemeinderatswahlen stehen an und da will Bürgermeister Gscheidle doch seine vertrauen Kumpane um sich wissen. Das sind Schlachtermeister August der Scharfe, Brauereichef Karl Fäßle und Pantoffelheld und Feinkostinhaber Peter Hering. Aber die heile Männerwelt mischt doch tatsächlich eine „Emanzen“- Liste auf. Unerhört was da der Bürgermeister täglich aus dem „Öffentlichen“ lesen muss: „Wir sind klüger, besser, schlauer, darum wählt die Frauenpower!“ Da müssen Intrigen geschmiedet werden. Das Frauenquartett in ganz starkem Outfit voller Spielfreude trieb die Männerdomäne zur Weißglut und lehrte die „scheinheiligen Pharisäer“ und „Kirschrother Lumpen“ das Fürchten. Sie schlugen den politischen Gegner mit List und Tücke und seinen eigenen Waffen. Inkognito ging es also in die Höhle des Löwen, ins Striplokal „Goldener Engel“, und danach erlebten alle das Blaue Wunder, dass ihnen Hören und Sehen verging.   

Bild 2686, von links: Hajo Nitsch, Benjamin Reidenbach, Wiebke Heß, Moritz Schlarb und Stefanie Schlarb in tollen Rollen!

Herzerfrischend aufgemischt wird die Szenerie vom  schwerhörigen Wirt Paul und dem listigen Gemeindeinspektor Klug, der sich als Frau verkleidet an die Bürgermeistertochter Anni ranpirscht. Als eine Art „Bordsteinschwalbe“ kennt die geschäftstüchtige Bardame Marylin, bei deren Anblick die gleichnamige Filmdiva Marylin Monroe vor Neid erblassen und sich im Grab umdrehen würde, die Ratsherren in- und auswendig. Jede Rolle war eine Augenweide, theatralisch perfekt in Mimik und Gestik gespielt und mit viel Witz und Ironie ausgefüllt. Aus der Bar durch den Saal auf die Bühne polterten die vier „Pärchen“ und kehrten nachts in die Rathauskneipe ein. Mehrfach heftiger Szenenapplaus war verdienter Lohn für brillante Szenen, wer da mit wem und wie anbandelte und schmuste. Die Zuschauer hielten sich während des gesamten dritten Aktes den Bauch vor Lachen. Wie gestandenen Mannsbilder durch die rosarote Brille „Frauenpower pur anbaggerten und abschleppten“, das hatte Stil und Format, Sex-Appeal, und wenig gemein mit dem eigenen Hausdrachen und „Heimchen am Herd“….Vor dem Happyend gab es aber ein böses Erwachen! 

„Super inszeniert und grandios gespielt, total witzig“ rühmten wie Sandra Borger und Karina Engelmann alle Besucher; - die Merxheimer Theater AG „Vergess de Text“, die Meddersheimer und Bärweiler Laienspielschar waren zu Gast und lobten das Spektakel in höchsten Tönen. Nach der „Bojemäschterwahl“ vor vier Jahren loderte noch die Glut und war glühend heiß, gab es erneut großes Theater bei den „Füchsen“. Ein halbes Jahr intensivste Probenarbeit, teils drei Mal die Woche, wurde hör- und sichtbar. Die Rolle war den Akteuren wie auf den Leib geschneidert. Sie schöpften aus dem Vollen und aus gewachsenem Teamgeist, überließen nichts dem Zufall, und meisterten turbulente und schwierigste Passagen auf höchstem Niveau. Die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten und gingen beseelt nach Hause. 

Bild 2687: Mit Öl eingeschmiert fürs echte originelle "Manpower"- Wahlkampffoto

Auf diese tolle Gemeinschaft war ein sichtlich bewegter Ortsbürgermeister Heiko Heß besonders stolz und dankte allen Akteuren und Helfern für ihr Engagement und gelebte Solidarität. Heß nannte namentlich auch ein gutes Dutzend Sponsoren, bekanntlich soll der Erlös in behindertengerechte Sanitäre Anlagen im „Saal“ investiert werden.Bürgermeister Gscheidle wurde von Hajo Nitsch gespielt, seine Ratskumpane waren Lothar Gram, Markus Schlarb und Wilfried Schlarb. Das Frauenpower-Quartett spielte Gisela Franzmann, Uschi König, Sonja Nitsch und Bettina Theis. Benjamin Reidenbach mimte als schwerhöriges Schlitzohr Wirt Paul und Moritz Schlarb war quicklebendiger „Frauenversteher“. Wiebke Heß spielte (wie im richtigen Leben) die Bürgermeistertochter und Stefanie Schlarb verkörperte Bardame „Marylin“. Regisseurin und Souffleuse: Sabine Hehmann, Tochter Anna-Maria schminkte und war Kulissenschieberin, Otwin Karch sorgte für die Technik.



Hörte das  WWW- WeinWanderWochenende das Sterbeglöcklein? 

August 2010-KIRSCHROTH. Die Zukunft des Wein-Wander-Wochenendes in Kirschroth ist ungewiss. Ein „…weiter so“ unter Regie des Gemischten Chores „Fröhliche Zecher“ sagte Vorsitzender Kurt Bamberger endgültig ab. Die Zecher scheinen in die Jahre gekommen, Bamberger führt deren Altersstruktur ins Feld und will fortan nur noch ein eigenes Vereins-Sommerfest ausrichten. Nachdem die Zecher 1989 am Ortseingang in der Lage Wildgrafenberg eine gleichnamige „Quelle“ etablierten und dort rund um Findling „Zecherstein“ feste Feste feierten, entwickelte sich daraus Mitte der 1990-er Jahre das heutige Weinwanderfest durch die Wingerte. Einst wiesen Pfeile und drei weiße „W“ auf dem Asphalt den Weg durch die Weinlagen Wildgrafenberg und Kirschrother Lump Richtung Meddersheim.

Bild 2536: Hundsbachs Ob Joachim Blum stößt mit Hundsbachern an...

Nr. 2537: Mitten im Ort "Am Pool"

Bild 2538: Kleine Piratinnen, "Rabbits" überfielen die Kirschrother "Füchse" 

 Das „WWW“ lockt als Selbstläufer Gäste von weither. Viel Musik, gutes Essen und Trinken, und beliebte Schätzspiele des heute 74-jährigen Ewald Schlarb und dessen Nachfolger Friedhelm Schlarb sowie ein buntes Rahmenprogramm waren Garant des „WWW“. Gestern Nachmittag pilgerten die Wildgrafenbergsänger um Kurt Schlarb mit Quetschkommod` und Gerhard Borger mit seiner „Teufelsgeige“ zu den Ständen, die neu formierte Meddersheimer Tanzgruppe „Rabbits“ um Katja Bamberger präsentierte einen Piratentanz und musste Zugaben geben. Die 48 Mitglieder der „Fröhlichen Zecher“ waren am „Zecherstein“ gute Gastgeber, bereits am Samstag waren 20 von ihnen im Einsatz, gestern lockte das Kuchenbufett der Sängerfrauen.

 Das Weingut Bauer um Holger Schneider schenkte am Pool mitten im Ort aus: Die frühere Deutsche Weinkönigin „Edelgard I“ wurde jüngst bundesweit durch ihre Rieslingweine hoch geadelt, und stand mit Team den Gästen und Besuchern eloquent und charmant Rede und Antwort.Von 86 Hektar Rebfläche bilden 60 Hektar die Lagen „Wildgrafenberg“ und „Kirschrother Lump“. Längst hätten Top-Rieslingweine, aber auch Spätburgunder Roseweine im Barriqueausbau „viele Liebhaber und ein überwiegend junges Publikum gefunden. Ladenhüter gibt’s längst nicht mehr!“, strahlten alle Winzer.Station zwei war der Stand oberhalb der Kirche im Nauenberg im eigenen Wingert von Gisela und Helmut Franzmann. In der „Harras“ duftete von weitem Flammkuchen, waren beim Weingut Holger Barth alle Tische besetzt. Kay Bamberger verwöhnte die Gäste auf dem höchsten Punkt. Hier war neben dem Standartprogramm ein Salat mit Putenstreifen heiß begehrt. „Auf Löschkübel“ waren bei Andrea und Stefan Theis „Schlagnickel“ sowie appetitlich angerichtete Teller der früheren „Majestät“ Bettina Theis absoluter Renner.  Edle Tropfen wurden kredenzt, die Winzer hatten ihre Schatzkästlein geöffnet.

Foto 2539: Hanna, Clara und Emily dippen Spundekäs`hmmm, einfach köstlich!

 Weit gereiste Gäste ließen sich verwöhnen. Zum 30. Male mit von der Partie Adelheide und Jakob Pollen, Käthe und Hubert Cox, alle „Ü 70“ aus Lobberich vom Niederrhein: „Wir lieben die Kirschröther und ihren Wein“, lobten sie die „Füchse“. Das Ambiente mit Fernsicht und Panoramablick, „nette Menschen, gute Laune, Flammkuchen und Wandern“ so schwärmten die Becherbacher Familien Wolfgang Schneider und Gerhard Horbach, der TuS Heimweiler kam per Pedes. Wenn die Pergel prall wachsen und gedeihen, wenn Weinreben und Efeu in sattem Grün die Hauswände zieren, Rosen in voller Blütenpracht stehen und ganz Kirschroth ein blühendes Blumenmeer ist, dann geht’s mit Kind und Kegel und Bollerwagen auf den Wein- Wander-Weg. Die Kirschrother sind seit jeher ein lustig- aufgeschlossenes und gastfreundlich-friedliches Völkchen: „Der Wingert ist voller Menschen“ freute sich Winzer und Ex-SV-Chef Alwin Barth über die Resonanz, der Altvordere hegte nach Mitternacht am frühen Sonntagmorgen keinen Zweifel daran, dass es auch künftig Kirschrother Weinfeste geben wird. 



"DIE KERB" wird als Brauch gehegt und gepflegt!

MAI 2010:  KIRSCHROTH. Zum Kerweauftakt grub die örtliche Jugend um Carolin Krauth, Tobias Barth, Wiebke Heß und Anna-Marie Hehmann „die Kerb“ aus und eröffnete das viertägige Fest in der Weinbaugemeinde. 1957 begann diese Tradition mit Vergraben und Ausgraben der Kerb. Im vollbesetzten Gasthaus Schlarb hielt Wiebke Heß Anno 2010 zum Kerweauftakt die 52. Kerwered`. Dieser Brauch wird von Jahr zu Jahr von der Dorfjugend und Freiwilligen weitergegeben: „Die Kerb“ ist in diesem Falle eine leere Asbach-Flasche mit gesammelten Sprüchen und Dokumenten sowie eine Flasche Wein. 

Mindestens fünf Zentimeter tief in der Erde muss „die Kerb“ vergraben werden. Wird sie übers Jahr gefunden, muss jeder der „Bestatter“ ein 30 Liter Fässchen bezahlen. Wenn „die Kerb“ nicht rechtzeitig freitags gefunden und ausgegraben wird, muss jeder einen Kasten Bier spendieren. Die Regularien und Paragrafen der „KKO“ (Kirschrother Kerwe-Ordnung) sind „echt krass“, um im Wortjargon der 17-jährigen Kerwerednerin Wiebke Heß zu bleiben. Sie ließ noch einmal die skurillen Geschehnisse und Anekdoten der zurückliegenden Kerb samt aller Kalamitäten Revue passieren. Vor einem Jahr noch hatte der Betze-Fanclub nach einem verlorenen FCK-Spiel sonntags keinen Grund zur Freude und „das Frustbesäufnis“ begann.  (Bild 2396- Mai 2010)

 Die mitgebrachten „Klappschmiere“ wurden versehentlich ins Blumenwasser getaucht und schmeckten dennoch.  Auch dass drei hungrige Männer neben dem Süßwarenstand lange auf ihre mehrfach schriftlich bestellten fünf Klappschmiere warten mussten, blieb nicht unerwähnt. Per E-mail sendete Torsten Gram Grüße aus dem Kosovo und vermisste dieses heimische Brauchtum. Erstmals öffentlich auf der Kirschrother Kerb musizierte am Samstag die Band „The Red Fox 5“, die „fünf Roten Füchse“, vor einem größeren Publikum im Gasthaus Schlarb. Querbeet spielte das Quintett beliebte Rock-Pop Hits und Evergreens von Udo Jürgens bis Elton John aus mehreren Jahrzehnten. Schlau und gewieft, wie Füchse nun mal sind, hatten alle geheim lange geprobt: Da sah man Ortsbürgermeister Heiko Heß singend gemeinsam mit Gitarristin Elfi Hager die tollsten Schlager und Stimmungslieder schmettern. Akkordeon und Keyboard spielte Silvia Schlarb, und Stefan Molter begleitete auf der E-Gitarre. An der „Schießbude“ saß Stefan Munzlinger. Mit Hüpfburg und einem Süßwarenstand war auch ans Kerwestück für die Kinder gedacht. Sonntags bleibt die Küche kalt, da gehen die Einheimischen essen und ist Familientag angesagt. Am heutigen Montag setzt sich das bunte Kirmestreiben fort und die Kerwegäste werden ihre helle Freude daran haben, wenn heute im Laufe des Tages alles penibel dokumentiert, und samt Sprüchen glossiert und notiert wird. Irgendwann machen sich dann sicherlich eine Handbreit nach Mitternacht wieder eine Handvoll Idealisten auf, um ihre Kerb, „die Kerb“, zu Grabe zu tragen und den alten Brauch lebendig zu halten...



 Klare Ansage in Kirschroth: K 62 erregt die Gemüter und hat Vorrang vor ausgebautem Wirtschaftsweg Richtung Limbach!

 Die von einer Limbacher Interessensgemeinschaft geforderte Aufstufung des Wirtschaftsweges zwischen Kirschroth und Limbach zu einer Kreisstraße stand im Gemeinderat auf der Tagesordnung. Aber einer vorliegenden Beschlussfassung zuzustimmen oder eine Aussage zu treffen, hatte der Kirschrother Rat „aus Protest kein primäres Interesse“, untermauerte Ortsbürgermeister Heiko Heß auf Nachfrage ausdrücklich. 

Bild 2122: Ortsausgang Meddersheim, Kirschrother Straße: Tiefe Löcher 2123: Auf der Höhe herrscht oft Winter Gesperrt, aber 40 km/h maximal Bild 2124: Reger Verkehr und holprige Straße- Autofahrer sollen  aufpassen!

Hintergrund: Erst vor fünf Jahren wurde der 3,6 Kilometer lange Wirtschaftsweg mit hohen EU-Fördermitteln und Gelder der örtlichen Jagdgenossen beider Dörfer ausschließlich für den landwirtschaftlichen Verkehr mit einer neuen Asphaltdecke und Banketten versehen (Gesamtkosten: 147.884 Euro). Nur sporadisch wird derzeit der Winterdienst aufrechterhalten. Der Wirtschaftsweg ist für den offiziellen Durchgangsverkehr gesperrt, die Polizei kontrolliert öfters! In Kirschroth glaubt vor diesem Hintergrund niemand, dass der steile „Aspengraben“ vom Kreis ausgebaut und entschärft wird. Landaufkauf wäre dazu notwendig, laufende Unterhaltungskosten fielen auf den desolaten Kreishaushalt. Kirschroth hat andere Sorgen, was „Ärgernis erregt und unter den Nägeln brennt: Wir werden seit Jahrzehnten vom Kreis mit dem Ausbau der K 62 Richtung Bad Sobernheim hingehalten und mit Flickwerk abgespeist, gelinde gesagt“, so Heiko Heß. Jetzt im Winter würden durch den Frost die Schlaglöcher größer und tiefer, vielfach habe sich die ganze Fahrbahn gefährlich gesetzt. „Der Kreis stellt Schilder auf und stiehlt sich so aus der Verantwortung!“, nimmt der Ton von Ratsmitgliedern an Schärfe zu. Die „einzige offizielle Zuwegung zur Ortsgemeinde Kirschroth sei in einem katastrophalen Zustand“, resümierte auch jüngst der VG-Rat: Im Juni 2009 habe der Landesbetrieb Mobilität („LBM“) einen "überwiegend ausbauwürdigen Zustand" festgestellt, dennoch wurde erneut der Ausbau der K 62 doch nicht in das Bauprogramm des Landkreises aufgenommen, teilten VG-Ratsmitglieder auf Anfrage mit. Dies ärgere nicht nur die Kirschrother seit Jahren gewaltig, sondern auch die Meddersheimer klagen zunehmend. Deren Straßen seien für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen aus Richtung Limbacher Höhe nicht ausgelegt und geeignet: "Die Straßen im Ort sind dermaßen eng, die Anwohner beschweren sich immer wieder", sagte Renate Weingarth Schenk (Meddersheim) und nicht einmal die Gehwege würden ausreichend Schutz und Raum zum Ausweichen der Fußgänger bieten. Wir berichteten mehrfach von Ortsterminen mit dem Gemeinderat, mit Ralf Hey vom VG-Ordnungsamt und Friedbert Lohner vom LBM. Weitere Themen im Kirschrother Gemeinderat:

>>>Eine überörtliche Prüfung der Haushalts-und Wirtschaftsführung brachte keine Beanstandungen, informierte Ortsbürgermeister Heiko Heß den Rat.

>>>Ein Vertreter der RWE informierte ausführlich über EU-Richtlinien und energieeffiziente Leuchtmittel, mit denen enorme Einsparungen möglich sind. Nach 2015 sei die Umstellung mit neuen Lampen verbindlich. Weil die Dorflampen im Ort zum Teil sehr alt und defekt sind, bestehe hier mittelfristig Handlungsbedarf, auf modernere Dorflampen umzurüsten.

>>>Nach der Weinlese will die Ortsgemeinde im Herbst ein Fest ausrichten, dessen Erlös für eine behindertengerechte Toilette im Dorfgemeinschaftshaus geplant ist. Vorschläge wie Theateraufführung, oder Beiträge aus Vereinen und von Bürgern zur Programmgestaltung sind gern gesehen und erwünscht, sagte der Rat. In diesem Rahmen an diesem Tag soll auch am Gemeindehaus eine Traubeneiche als Ersatz für die der Verkehrssicherungspflicht zum Opfer gefallene übermächtige Trauerweide gepflanzt werden.

>>>Die Friedhofssatzung wurde geltendem EU-Recht bezüglich Arbeiten von ausführenden Handwerkern und dem Wettbewerbsrecht angepasst. Der zunehmenden Urnenbestattung werde Rechnung getragen: Im oberen Feld Richtung der Harras, wo sich zwei Soldatengräber befinden, soll ein Urnengrabfeld eingerichtet werden.



ALLE JAHRE WIEDER: Fensterln zur Weihnachtszeit in Kirschroth!

Dezember 2009: KIRSCHROTH. Seit fünf Jahren ist es guter Brauch, dass in Kirschroth im Advent die bunt geschmückten Fenster bestaunt werden. Jeden Abend waren über 50 Kirschrother mit von der Partie und ließen sich im knapp 300-Seelen-Weinort die "Aktion Adventsfenster" nicht entgehen. Petra Hess und Bianca Schlarb koordinierten die Folge der 24 Fenster, die jeden Abend ab 18 Uhr geöffnet wurden. Sie bleiben noch bis zum 6. Januar 2010, wenn die Heiligen Drei Könige vorbei kommen, geschmückt. Ein Abendspaziergang in dieser Zeit lohnt sich. Es wurden täglich Lieder gesungen, Gedichte gelesen, geplaudert und gescherzt. Kinder zeigten kleine Theaterstücke und ihr musikalisch-instrumentales Können . Am Heiligen Abend ab 11 Uhr wird alljährlich ein Krippenspiel der Erwachsenen aufgeführt. Die Tatsache, dass täglich über 50 aus dem Ort und aus Nachbardörfern teilnahmen, zeigt, dass es auch 2010 wieder diese tolle Aktion geben wird.  

Bild 2077: "Am Pool" in Kirschroth schauen die Kinder zu, wenn die Eltern ein.... Krippenspiel aufführen und sind total begeistert!  Bild Nr 2078 anno 2006 Bild 2079: Der Posaunenchor spielt und die Laienspielschar hatte immer Wetterglück!


ZECHER: ZU IHREN WURZELN ZURÜCKGEKEHRT 11.WWW     

  KIRSCHROTH. Das elfte Wein- Wander- Wochenende war das 16. Weinfest unter Regie der „Fröhlichen Zecher“. Rund um den Zecherstein und die Wildgrafenbergquelle wurde gefeiert, da, wo die Feste des Gesangvereins „Fröhliche Zecher“ Anfang der 1990-er Jahre ihren Lauf nahmen und wo ihre Wiege stand: „Wir sind an unsere Wurzeln zurückgekehrt“ erläuterten die Winzer Alwin Barth und Gerhard Borger im Weinstand den Gästen als ein sehr gutes Omen.

Bild 1709: "Gänseblümchen" on tour rund um das Weindorf Kirschroth beim WWW 1710: Die Senioren kennen ihre steilen Wingerte- feierten lieber bis zum schluss! 1711: Voll im Trend liegt das Wandern, Genießen, Neues entdecken in der Clique

Hier neben der in den Sommermonaten geöffneten Wildgrafenbergquelle als „Rast- und Tankstelle für Wanderer und Radfahrer“, steht neben dem Zecherstein auch eine von Franz Weigeld (Waldböckelheim) geschaffene Holzskulptur. Zecherchef Kurt Bamberger wurde nicht müde, den Gästen und Besuchern die eingeschnitzten Symbole aus Sicht des Bildhauers zu erläutern: Über dem Dorfwappen thronen Winzer- und dralle Winzerin, auf der Rückseite wird den als Füchsen bekannten Einwohnern ihre sprichwörtliche „Winzer- und Bauernschläue“ attestiert: Eine Amsel hat im Schnabel eine Traube. „Du singst aber schön!“ schmeichelt ihr der schlaue Fuchs. „Ach ja?“ erwidert die Amsel. Dabei lässt sie die Traube fallen, und so erwischt der Fuchs die süße Beere „im Fang“, wie dies im Sprachjargon korrekt heißt.„Kirschroth ist ausgebucht!“ freuten sich vom Vorstand Kurt Bamberger und Friedhelm Schlarb, der in diesem Jahr erstmals das Schätzspiel betreute. Gefragt war nach der Länge der Weinwanderroute durch die dominanten Lagen Lump und Wildgrafenberg. Erstmals hatten die Stände auch das Essensangebot in Eigenregie übernommen. „Überall gab es leckere Köstlichkeiten und frisch zubereitete Speisen“, schwärmten Katja Bamberger und aus Meddersheim eine Clique um Anja und Thorsten Jahnke als „exquisite Besonderheit“. 

Bild 1712: Impressionen um Kirschroth im Hintergrund die evangelische Kirche 1713: Bei H.W.Theis gab es unterhalb des Flurs "In der Bratwurst" --Flammkuchen!  1714: Je nach Sicht der Dinge liegt das Neubaugebiet "Auf der Höh" ganz unten!

Tatsächlich heißt die am höchsten gelegene Parzelle zwischen zwei Wegen „In der Bratwurst“. Und wenn man dann solch kulinarische Spezialitäten wie Flammkuchen in allen Variationen, entweder mit Lauch und Lachs oder Elsässer-Art mitten im Wingert an liebevoll dekorierten Ständen bekommt, sei dies nicht alltäglich und zeuge von Gastfreundschaft aus Leidenschaft.  Putenbrustspieße und gebackener Camenbert mit Weingelee aus dem Backofen gabs bei Kay Bamberger „Auf der Harras“ Richtung Merxheim. Niemand musste Hungern, heißer Spießbraten wurde zu allen Ständen gebracht, Spundekäs` und Käsespieße oder Salzgebäck fehlten nicht. Beim Weingut Stefan Theis auf dem höchsten Punkt spukte mit anbrechender Dunkelheit Paul Nitsch Feuer in den Abendhimmel- ein Geheimtipp bei den Kleinsten! Wegen Helfermangel neu war auch, dass die Zecher erstmals den eigenen Essensstand vergaben. Die Tische bei Hannes Griessdorf vom Hotel zur Burg (aus Schloss Dhaun) waren voll besetzt, Feldsalat und gebackene Champignons lockten neben Grillspezialitäten. Aus Schneppenbach und Oberhausen zählten auch echte Dhauner Mäd´ wie Carmen Nickel oder aus St. Johannisberg Birgit Schneberger zum Dhauner „Fanclub“ und den Pilgern auf Schusters Rappen, die das  Kirschrother Ambiente mit Weitsicht in höchsten Tönen lobten. Edle Tropfen wurden kredenzt, die Winzer hatten ihre Schatzkästlein geöffnet und machten Werbung: „Der August muss die Trauben Kochen!“ erklärte Edelgard Bauer-Finter „Auf Löschkübel“ den Gästen. Die frühere Deutsche Weinkönigin war begeistert: „Am Samstag ging richtig was ab im Wingert. Viele Gäste blieben ganz lange sitzen, bekundeten ihr Interesse über die Winzerarbeit“, schwärmte sie. Viel Sonne sei nötig, soll der 2009-er dem `08-er die Krone aufsetzen, war einer der Standartsprüche. Von 84 Hektar Rebfläche bilden 60 Hektar die Lagen „Wildgrafenberg“ und „Kirschrother Lump“, längst hätten Spätburgunder Roseweine im Barriqueausbau „viele Liebhaber und ein überwiegend junges Publikum gefunden. Ladenhüter gibt’s längst nicht mehr!“, strahlten die Winzer. Nach dem gut besuchten Gottesdienst gestern Morgen mit Prädikant Michael Veeck lockte am Nachmittag das Kuchenbufett der Sängerinnen und Zecherfrauen, die Tische im (ebenfalls) neuen Domizil bei Elfriede Hornung, waren festlich gedeckt und voll besetzt. „Andrese Gerhard un de Behler Kurt“, besser bekannt als Originale Gerhard Borger mit der Teufelsgeige und Kurt Schlarb mit Quetschkommod` ließen es sich mit den Wildgrafenbergsängern nicht nehmen, die Gäste von Tisch zu Tisch und von Stand zu Stand zu unterhalten und zum verweilen zu animieren........

Die Stände rotieren jährlich. Die „Fröhlichen Zecher“ kehrten an ihre Wiege, die Wildgrafenbergquelle und den Zecherstein oberhalb des Ortseingangs zurück und wollen hier bleiben. Mitten im Ort rund um den „Pool“ schenkte Winzer Helmut Franzmann aus, an der Kirche erwartete das Team von Holger Barth die Gäste. In der Harras war Kay Bamberger, „Zwischen den Wegen / In der Bratwurst“ stand Stefan Theis und „Auf Löschkübel“ versorgte Holger Schneider vom Weingut Bauer die lustige Wanderschar. 


Große Feierstunde in Kirschroth am Sonntag rund um den von Wanderern und Touristen gut frequentierten „Zecherstein“: Gäste aus Lobberich zwischen Viersen und Venlo am Niederrhein kommen seit 30 Jahren nach Kirschroth. Als erster kam Jakob Pollen. Und als Berthold Kistner eine große Kiste Wein zum Probieren ins Nettetal an die Niederländische Grenze gab, brachen alle Dämme und wurde Interesse geweckt: „Meine Frau trank nie Wein, ihr ging es `grottenschlecht`- aber seit sie den Kirschrother trinkt, geht es ihr viel besser!“ frohlockte Ulrich Bartsch schmunzelnd, der gemeinsam mit Clubpräsident Theo Gerlach und Jakob Pollen als „Zeichen der Dankbarkeit und besonderen Verbundenheit“ die Überraschung vorbereitete. Gerne kämen sie mehrfach im Jahr hier her, schätzten die Gastfreundschaft, Land und Leute. „So hat mich bisher noch keiner genannt, aber ich nehme gerne an!“, sagte ganz spontan der als „Übeltäter“ titulierte Berthold Kistner, ein Kirschrother Urgestein. Bei den Gästen handelt es sich um ein gutes Dutzend Mitglieder vom „harten Kern“ des 1925 gegründeten „Kellnerclub Lobberich“. Das Kellnern im Nebenjob war ihr Metier. Nicht nur das Nettetal mit seinen sechs Ortschaften, auch in Nachbarkreisen bis hin zum Neusser Schützenfest im Festzelt bedienten sie die Gäste und boten auch mit dem Hotel- und Gaststättenverband jahrzehntelang Servierlehrgänge an. Seit drei Jahrzehnten besuchen sei nicht nur Weinfeste in Kirschroth, sondern in der ganzen Naheregion.

Bild 1606: September 2009: Ewald und Ilse Schlarb (von links), Berthold Kistner, Ulrich Bartsch, Heidi und Jakob Pollen, Gerti und Kurt Bamberger zwischen Weintor (im Hintergrund) und dem Zecherstein im Kirschrother Wingert Wildgrafenberg. Kai Bamberger erhielt ebenfalls eine Urkunde. Die ganze Clique ehrte auch Margit und Gerold Schlarb, die ihren Gastronomiebetrieb geöffnet hatten, und nicht am Fototermin teilnehmen konnte.


  KIRSCHROTH: Zehntes Zecher-Wein-Wander-Wochenende! 

Bild 338: Elfriede Hornung und Schlarbe Ewald (vo.ab 2.v.li) sind stets mittendrin Bild 339: Weitgereiste Weinkunden und Gäste stoßen am "Pool" im Ortskern an Bild 340: Alleinunterhalter Marco Fritz aus Hennweiler mit der Quetschkommod`

   Von einem Besucherrekord wollte Zecherchef Kurt Bamberger beim fröhlichen „Wein-Wander-Wochenende“ nicht sprechen, dennoch: „Die Resonanz ist nach wie vor ungebrochen, es kommen immer wieder begeisterte und neue Gäste hinzu“, zog er ein erstes Fazit. Es war das zehnte Kirschrother „Wein-Wander-Wochenende“ als Nachfolger zahlreicher Sommerfeste rund um die „Wildgrafenbergquelle“ am Zecherstein. Zum zweiten Male war mitten im Ort „Am Pool“ eine stark frequentierte Station errichtet. Hier spielte die Musik, hier rührten die Zecher die Werbetrommel, und hier stand zum elften Male Schlarbe Ewald. Der 72-jährige ging unentwegt und verschmitzt auf die Gäste zu, und animierte zum Schätzen: „Wie viel Wein gehen in die drei Fässchen auf dem Handwägelchen?“ hieß die Aufgabe, Wein gabs zu gewinnen. Während einst Pfeile und drei weiße „W“ für WeinWanderWeg auf dem Asphalt durch die Weinlagen Wildgrafenberg Richtung Limbach und Merxheim sowie Kirschrother Lump nach Meddersheimer Gemarkung wiesen, sei dieses Fest zu einem wahren Selbstläufer geworden, freuten sich die 58 Mitglieder des Gemischten Chores der „Fröhlichen Zecher“ und waren gute Gastgeber, gestern Nachmittag lockte ein großes Kuchenbufett der Sängerfrauen. Hunderte teils weit gereiste Gäste ließen sich verwöhnen. Zum 28.Male mit von der Partie Adelheide und Jakob Pollen, Käthe und Hubert Cox, alle „Ü 70“ aus Lobberich vom Niederrhein, die schwärmten: „Wir lieben die Kirschröther, ihren Wein und die herrliche Gegend“, sparten sie nicht mit Komplimenten über die „Füchse“.

    Wenn die Perkel prall wachsen und gedeihen, wenn Weinreben und Efeu in sattem Grün die Hauswände zieren, Rosen in voller Blütenpracht stehen und ganz Kirschroth ein blühendes Blumenmeer ist, dann ist Ferienzeit und laden die „Fröhlichen Zecher“ auf den Wein- Wander-Weg ein. Alle Herbergen sind ausgebucht, kein Zimmer mehr frei, und bei Lantze Elsbeth in der Hauptstraße 5 hängen stattliche Kürbisse wie geschlachtete Hühner zur Schau und erinnern an Witwe Bolte in Wilhelm Buschs „Max und Moritz“  Mit Kinder-oder Bollerwagen pilgerten Besucher und ausgesprochen viel Jugend mit Kind und Kegel durch die Wingerte zu den fünf liebevoll dekorierten Ständen. Was gibt es schöneres, mit Freunden und Bekannten durch die Wingerte zu flanieren und das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden?  Hunderte waren in der dunklen, lauen Sommernacht auf dem Rundwanderweg unterwegs und feierten Party an den Ständen im Wingert, schwimmende Kerzen und dezente Beleuchtung sorgten für einladendes Ambiente und heimelige Atmosphäre, Garnituren und Pavillons luden am Brunnen zum verweilen ein. Am Samstag sorgte Alleinunterhalter Marco Fritz für prächtige Stimmung am „Pool“, es wurde viel geschwoft. war ein sehr gut besuchter „Openair“ Gottesdienst, am Nachmittag unterhielt „Sabine“ aus Leipzig. Die Kirschrother sind seit jeher ein lustig- aufgeschlossenes und gastfreundlich-friedliches Völkchen und so waren auch die Wildgrafenbergsänger um Kurt Schlarb und Gerhard Borger mit seiner „Teufelsgeige“ gestern Nachmittag von Stand zu Stand unterwegs und verbreiteten weinselige Stimmung pur. „Der Wingert ist voller Menschen“ freute sich Winzer und Ex-SV-Chef Alwin Barth über die Resonanz. Fernsicht und Panoramablick über den 300 Seelen zählenden Weinort waren garantiert. Edle Tropfen wurden kredenzt, die Winzer hatten ihre Schatzkästlein geöffnet und machten Werbung: „Der 2007`er setzt dem 06-er die Krone auf“, überzeugte Kurt Bamberger mit Standartspruch das illustere Publikum. Von 86 Hektar Rebfläche bilden 60 Hektar die Lagen „Wildgrafenberg“ und „Kirschrother Lump“, längst hätten  Spätburgunder Roseweine im Barriqueausbau „viele Liebhaber und ein überwiegend junges Publikum gefunden. Ladenhüter gibt’s längst nicht mehr!“, strahlten die Winzer und erklärten Gästen bereitwillig ihre Sortenvielfalt. Übrigens zählten Spundekäs`, Laugen- und Knabbergebäck, Käsewürfel und Spießbratenbrötchen zum Standartprogramm in den Ständen direkt an den Rebstöcken im Wingert.



"Stuhlkonzerte" sind schön und gut, aber....

...in Kirschroth hält das Essen und das Trinken Leib & Seel` zusammen!

-hey-2007. KIRSCHROTH. An einem Stuhlkonzert scheiden sich die Geister, und so dürfte das letzte Wort über das jüngste Kreischorkonzert am Samstag in Kirschroth längst nicht gesprochen sein. Der Kreischorverband honoriert mit 150 Euro dem ausgelosten Ausrichter die Austragung. Jeweils zwei Konzerte im Frühjahr und im Herbst richtet der Kreis-Chorverband aus und hat diese als Stuhlkonzerte deklariert. Aus den neun Sängergruppen werden dann Vereine dem Ausrichter zugelost. Allein der Zufall wollte es, dass zwei weitere Chöre aus Nussbaum und Merxheim aus der Sängergruppe VI mit von der Partie waren. Erstmals dürften in dieser Konstellation der Frauenchor im MGV Callbach, der MGV Heddesheim gemeinsam mit dem MGV 1923 Guldental sowie die starke Sängervereinigung Langenlonsheim bei den „Zechern“ zu Gast gewesen sein.

Bild 946: Die Gastgeber Fröhliche Zecher sangen unter Thomas Setz. 947:darauf verzichtet man in Kirschroth nicht gern ! Bild 948: Die benachbarten Merxheimer Männer zählten zu den Gastchören

    Bei der Begrüßung im liebevoll dekoriertem Ambiente sprach in Kirschroth der Vorsitzende der Sängergruppe VI, der Merxheimer Werner Stumm, den Veranstalter in direkter Form an und kritisierte harsch, dass „das so nicht vorgesehen war und auch das Flaschen- und Glasgeklimper bei diesem neueren, keineswegs veralterten und verstaubten Modus eines sehr anspruchsvollen Konzertes“ nicht angemessen sei. Es kam zum offenen Schlagabtausch: „In Kirschroth ein Stuhlkonzert wird es nie und nimmer geben!“, entgegnete Kurt Bamberger, im 16. Jahr MGV-„Zecher“-Chef, der vor drei Jahren ein gutes Dutzend Frauen und Jugend sehr erfolgreich integrierte und vom MGV zum „GV Fröhliche Zecher“ firmierte. „Wir sind Erwachsene Menschen und genau so wie man hier heute Abend nicht raucht, wird auch das Konzert geordnet ablaufen“, prophezeite Kurt Bamberger unter lautem Applaus. Er sollte Recht behalten. Gesungen wurde auch: Die Gastgeber unter Dirigent Thomas Setz eröffneten und sangen moderne Lieder von Klaus Heizmann oder Manfred Bühler und „Die Rose“. Feierlich- harmonischer Festgesang von Johannes Brahms, eine Huldigung an den Schöpfer „Glaube, Liebe, Träume“ sowie „Die wahre Liebe“ und im zweiten Part Rudolf Deschs „Chim Chim Cherie“ sangen die 20 Mannen von „Harmonie“ Merxheim unter Ramona Wöllstein. Mit 14 Frauen und zwei Männer trat Dagma Borchmann und der Gemischte Chor Callbach auf die Bühne: „Singen macht Spaß“ gaben sie die Parole aus. Nach der Pause begeisterte der reine Frauenchor mit einer Rokoko-Interpretation „Abendlied eines blinden Kindes“ und sang Melodien aus alpenländischem Repertoire. Unter Peter Gälweiler sangen die fast 30 Kombinierten des MGV Heddesheim/ 1923 Guldenthal tadellos und diszipliniert „Mala moja“, die „Wintersonne“ und „Rund sind Gläser, rund sind Flaschen“ von Willy Giesen. Das „Sankta Maria“ von Franz Senl, „Liebe das Leben“ von Manfred Bühler und der „Bajazzo“ brachte der Gemischte Chor 1953 Nußbaum um Leiterin Margarethe Weyand zu Gehör und Rudolf Deschs „Abendfrieden“ sang gedanklich der ganze Saal mit. Eine tadellose Visitenkarte hinterließen die 32 Mannen aus Langenlonsheim unter dem Dirigat von Nina Hermann und ernteten Bravo- und Zugaberufe. Meisterhaft mit gefühlsmäßig starker Intonation wurde das „Abendglöcklein“, „Addio Maria“ oder „Ach ich hab in meinem Herzen da drinnen..“ besungen, den Männern selbst merkte man ihre Freude beim Ausflug an die Obere Nahe an. Niemals wirkte der Chor überfordert, selbst auferlegte Disziplin. In der Pause gabs einen Augenschmaus: Aus Becherbach präsentierte die Jazztanzgruppe „Mania“ um Diana Schneider einen Indischen Tanz. Genau in dem Moment um 22.30 Uhr, als die Gastgeber zum krönenden Abschluss nach 26 Liedern im Bella-Italia- Song den goldenen Mond über „Funiculi Funicola“ besangen und die Zuhörer begeistert applaudierten, stand der Erdtrabant strahlend über dem Kirschrother Gemeindesaal und trat in den Kernschatten ein. Vorsitzender Kurt Bamberger dankte vor dem Sängergruß für tadellose Disziplin im Saal und „ein überaus gelungenes Konzert!“ Auch Kreis- Chorkonzerte müsse man attraktiv gestalten. Das gemischte Repertoire, die Liedauswahl habe nicht als Stuhlkonzert gepasst, außerdem müsse dem wirtschaftlichen Aspekt Rechnung getragen werden, so Bamberger konsequent.



 

Mo. 6.Dezember 1993 gegen 18.40 h

Bild:749- 750(1993): Scheunenbrand in Kirschroth  Der Scheunenbrand in Kirschroth kurz vor Weihnachten 1993 war von weitem zu sehen und zog sogar Schaulustige an, die auf der damals neu ausgebauten B 41 in Höhe Steinhardt die in hellen Flammen stehende Scheune sahen. Die Kirschrother Wehr und Nachbarwehren leisteten ganze Arbeit und schützten vor allem ein Übergreifen auf das benachbarte Wohnhaus.


Rückblick: Feste der Region: Hier Weinfest im September 1994 in Kirschroth 

Bild 751:Wer will fleißige Holzhacker seh´n spektakulär, aber gefährlich anzusehen! Bild 752:  Die "Wildgrafenbergsänger" sind seit Jahrzehnten eine Bereicherung! Bild 753:Gerhard Borger mit Teufelsgeige und Kurt Schlarb mit Quetschkommod`


 

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