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17.Rad-Erlebnistag wenig frequentiert- Eröffnung im Booser Ortskern 

Nr2496: Musiker Stefan Persch (li.) aus Niederhausen kehrte hier ein!

Bild 2497: Nahe-Weinkönigin Carolin Sypra, li., ebenfalls aus Niederhausen

2498: Landrat Diel, Naheweinkönigin, Marcel Wüst und Ortsbürgermeisterin

KREIS/KIRN/BOOS/MEDDERSHEIM. Es war ein Kommen und Gehen beim Raderlebnistag „Nahe Hit- Rad’l mit“ in der Meddersheimer Winzergenossenschaft Rheingrafenberg, aber der erwartet große Ansturm blieb aus. Schafskälte beim Wetter, teils regnerisch trüb lockte kaum. Einzig auf der Kirner Schülerkiesel und auf dem Barfußpfad Sobernheim beim neuen "KIRNER Radler" war einigermaßen  Betrieb. An einem Wein- und Sektstand im Hof der Winzergenossenschaft Meddersheim konnten Weinliebhaber und Radler das breite Angebot kennen und genießen lernen. Der „Weingarten Eden“ lud auf seiner Sonnenterasse mit Speisen, Kaffee und Kuchen zum Verweilen ein. Die  Bodelschwinghschule aus Meisenheim bot einen Bücherflohmarkt an, auch die Allgemeine Ortskrankenkasse sowie Mitarbeiter der Nahelandtouristik waren mit Infoständen präsent. „Trendigen Sport, Fun und Aktion“ versprach Gernot Hammen aus Mengerschied mit seinem „Segway“, einem elektrogetriebenen Stehfahrrad mit zwei Rädern: Etwas gewöhnungsbedürftig war die Fahrt im Stehen durch Gewichtsverlagerung allemal. Ein Hütchenparcours war aufgestellt, und da übten Interessierte auf dem neumodischen Gefährt die neue Art der Fortbewegung, die den Teilnehmern nach anfänglichen Schwierigkeiten zusehends mehr Spaß bereitete. Hinter einer hohen Lenkstange steht man Aufrecht. Fünf so genannte Gyroskope sowie zwei Kreiselsensoren steuern das Gefährt mit zwei jeweils zwei, zwei PS starken Elektromotoren, und daher seien auch starke Steigungen problemlos zu bewältigen, warben die Betreiber. Am Nachmittag kam Radprofi Marcel Wüst zu einer Autogrammstunde in die Winzergenossenschaft. Der Experte plauderte aus dem Nähkästchen und beantwortete seiner Fangemeinde auch Fragen über die bevorstehende Tour de France. Landrat Franz-Josef Diel machte hier Station mit einer radelnden Delegation, Naheweinkönigin Carolin Spyra aus Niederhausen und auch Ortsbürgermeisterin Renate Weingarth-Schenk fachsimpelten mit dem ehemaligen Profi-Radrennfahrer, Promoter und TV-Co-Kommentator. 



Hoppla, die CDU kann ja Wahlen verlieren!?!

NRW-Wähler packten ganzen Frust in Landtagswahl- SchwarzGelb hat fertig!

Kurt Beck gegen Julia Klöckner - Countdown in RLP läuft - Berliner Luft belastet!

Wenn Wahlen etwas bewegen könnten, wären sie längst abgeschafft, sagt der Volksmund. Politik zum Wohle des Volkes ist nicht mehr möglich, sagen Wirtschaftsweise. "Deutsche sind die Trottel Europas" titelt "Bild"  am 11. Mai 2010, warum auch immer.   

Mai 2010: Mitte April wurde Julia Klöckner nach mehreren "Regionalkonferenzen" in Bingen als CDU- Ministerpräsidentenkandidatin aufs Schild gehoben. Nur zwei stimmten gegen die Hoffnungsträgerin. "Landesvater" Kurt Beck dagegen erhielt auch nach 31Jahren "First Responder"- Tätigkeit am 8. Mai 2010 stolze 100 Prozent aller Delegiertenstimmen und hat "Weiter so -jetzt erst recht!" signalisiert.  

Nr.2354: Hoppla, ist da etwa der Glanz gewichen? Nachdenklich wirkt Julia K. Bild 2355: Streithähne: Der Schweizer Roger Köppel, ebenfalls Journalist Bild 2356: Ist Julia schon reif für eine Regierungsübernahme in Mainz???

Bild 2357: Kurt Beck präsentiert sich ebenso gerne wie Julia Klöckner volksnah, hier im Freilichtmuseum.

 Die Nürburgring lief aus dem Ruder zur Affäre. Finanzminister Ingolf Deubel aus KH hat 2009 seinen Hut genommen. Auch sonst wird der rheinland-pfälzischen Alleinregierung unter "König Kurt" Selbstherrlichkeit vorgeworfen. Eine schwache CDU kann daraus kein Kapital schlagen. Die Guldentalerin sagt von sich, sie sei "geländegängig". Tatsächlich wirkt  die Theologin, einstige Deutsche Weinkönigin und Journalistin in ihrem Wahlkreis absolut souverän und ist quasi als "Überfliegerin" sehr beliebt. Reicht das aus, Kurt Beck abzulösen? Oder kommt mit der "Berliner Luft" und dem Island-Vulkan Eyjafjallajökull störender Sand ins Getriebe? Wenn sich der Wind nicht dreht, und Julia Klöckner nicht bald Duftmarken setzt und punktet, hat sie schlechte Karten. Die wenigen Wähler machen sich einen Spaß daraus, Protest auszudrücken. Politikverdrossenheit ist begründet: Wenn beispielsweise die FDP Mehrwertsteuergeschenke an Hotels verteilt und Klientelpolitik betreibt, Steuererleichterungen verspricht und ersatzlos einkassiert, kommt das einem Wahlbetrug gleich.     

Wären da nicht die Griechenlandunruhen und Eurokrise, Milliardenrettungsschirme, Afghanistan, eine exorbitant hohe Staatsverschuldung bei 1,6 Billionen Euro, Steuerentlastungen für Reiche, längere Laufzeiten der Atomkraftwerke oder die Kopfpauschale und die Lobbypolitik tägliche Themen, kein Mensch in der Republik hätte aufgrund der geringen Wahlbeteiligung und Jürgen Rüttgers CDU-FDP-Abwahl großes trara gemacht. Aber: Das mangelhafte Berliner Krisenhandling mit einer lange Zeit abgetauchten Regierungschefin und ihrem Vizekanzler Westerwelle hinterlassen ein "G`schmäckle". Plötzlich lässt die Regierungskoalition Federn, offenbart Schwächen und macht die bittere Erfahrung, Wahlen verlieren zu können. Die Bundesratsmehrheit ist weg. Jetzt wedelt wieder der Schwanz mit dem Hund. Als Staatssekretärin im Verbraucherministerium wurde Julia Klöckner als "MP"-Spitzenkandidatin in RLP für die Ablösung der Genossen gut positioniert. Aber: Längst ist nicht aller Tage Abend, es kommt meistens anders, als man denkt. Auch das hat NRW gezeigt.            



Mai 2010-BAD SOBERNHEIM. „Winzer Top Ten trifft regionale Sterneküche“, so war die elfte Bad Sobernheimer „Weinkost“ im Kaisersaal umschrieben. „Genießen sie den Abend mit allen Sinnen“ forderte VG-Bürgermeister Rolf Kehl die Gäste auf und rühmte Sponsoren und die Veranstalter, die mit neuen Ideen Akzente setzten. 

Nr2409: Schmecken, Riechen, Kosten- mit allen Sinnen genießen war angesagt

Bild 2410: Das Team um Jan Bolland (links) war top!

Bild 2411+2412 (unten) Erstmals wurde ein Sensorik-Seminar angeboten...

Namentlich dankte er Anja Brandenburg von der KTI und der VG-Wifög, die gemeinsam mit Udo Bamberger und Michael Engisch diese überaus erfolgreiche regionale Veranstaltung vor elf Jahren aus der Taufe hoben. Aus den einstigen Weinkompositionen wurde „WeinKost“: Nach zwei Jahren der Stagnation habe man die elfte Veranstaltung enorm bereichert und belebt und erfreue sich dank neuem Konzept größtem Zuspruch, freute sich Michael Engisch, der mit Dr. Dirk Haupt, Konrad Stauf und Klaus Conrad Gäste aus dem Wirtschaftsministerium begrüßte. Nicht nur der Name war neu: „Zielsetzung war, mit einem neuen Konzept auch regionale Produkte ins Boot zu nehmen und klar herauszustellen“, informierte Oenologe Udo Bamberger. Erstmals dabei war „SooNahe“ mit ihrer breiten Produktpalette und den beliebten Beziehungskisten. „Wo es gutes zu Trinken gibt, gehört auch gutes Essen dazu!“, freute sich Dr. Rainer Lauf als Vorsitzender der Regionalinitiative und ging mit der Kamera auf Entdeckungstour. Mehr als zwei Dutzend Gäste nahmen erstmals in der Bibliothek der angrenzenden Philipskirche an einem Sensorik-Seminar teil: Bei der Aromaschulung ging`s ums Erkennen von Rebsorten, wo die Teilnehmer ihre ganz persönlichen Geschmacksschwellen austesten konnten. Die Staffelungen in Restsüße, Säure und Alkoholgehalt wurden thematisiert. Der Experte erklärte, wie die Süße mit der Säure spielt und dass Riesling nicht trocken sein muss. Weine wurden nach Reifungsstadien vorgestellt, Rotweine waren nach Gerbstoffen geordnet, so, dass die Besucher die breite Palette der individuellen Charaktere der Weine kennen lernen konnten. 

Bamberger verblüffte geradezu mit jeder Menge Ingredienzien und Reagenzien.  Der Kreis der Gäste habe sich erweitert, der Kaisersaal mit seinem Ambiente sei geradezu prädestiniert für derlei Veranstaltungen. Neue EU-Weinmarktordnung kommt Ganz wichtig sei im Zuge der EU- Marktordnung, das Regionale herauszuarbeiten, sagte Udo Bamberger auf Nachfrage unserer Zeitung: „Die Regionalität an der Oberen Nahe muss die Besonderheit sein! Alle Betriebe, die hier im Kaisersaal waren, sind in den Weinführern bundesweit hervorgehoben. Die Qualität aller 88 renommierter Weine ist überdurchschnittlich gut, und das macht uns so leicht keiner nach“, sprach der Experte Klartext, das Anbaugebiet Nahe habe höchstes Niveau und bringe exquisite Top-Weine hervor.

Natürliches und ursprüngliches Fruchtaroma servierte ebenfalls erstmals Hans Messer vom Odernheimer Bioland-Betrieb Bannmühle mit 15 verschiedenen Säften. Geschulte Zungen habe er ausgemacht: Keck und witzig erklärte er augenzwinkernd, dass bei seinen 15 Säften kein Aromarad oder blumige Umschreibungen nötig sei. „Da schmeckt Johannisbeersaft nach purer Johannisbeere und Kirschsaft nach Kirsche!“. Zwischen den Weinverkostungen zogen die Goumets und „Leckerschmecker“ eher Quitten- oder Holundersaft den milden Mango- oder Traubensäften vor. SooNahe- Produkte wie heimischen Käsespezialitäten, Früchtebrot von der Bäckerei Andre oder ein „Wildschwein-Burger“ mit Mango-Chutney von der Meddersheimer Wildkammer Nieding servierte mit weiteren weintypischen Schmankerln das Team um „BollAnts im Park“ und kitzelte Genießer-Gaumenfreuden. Zum Abschluss spielte Oliver Schneiß beliebte Melodien. Dazu machten die Winzer zur Überraschung aller ein echtes Faß Kirner Bier auf. Längst gehöre ein Frischgezapftes zum Abschluss einer guten  Weinprobe. Dies sei kein Geheimnis. „Wein auf Bier- das rat´ ich dir. Bier auf Wein, das laß` sein“ gehöre als alter Spruch in die Mottenkiste. „Das stimmt nicht“, sagten Jürgen Speier aus Bärenbach und sein Schwager Klaus-Georg Köhler aus Merxheim, vom ersten Male an im Kaisersaal dabei. Sie fingen mit den trockenen Weinen an, genossen dann Rotweine und „arbeiteten“ sich zu edelsüßen Raritäten vor. Und danach freuten sie sich auf ein süffiges, zischendes „kühles Blondes“…. 



Fleischerei Theo Geib feiert in den Mai 2010

DUCHROTH / STAUDERNHEIM. Vor zehn Jahren eröffnete Fleischermeister Theo Geib in Staudernheim eine Filiale. In diesem Jahr gibt für das Fleischer-Fachgeschäft aus dem Weindorf Duchroth gleich mehrere Anlässe, feste zu feiern: Vor 85 Jahren gründete Theodor Geib mit seiner Frau Hedwig den Familienbetrieb. 

Nr. 2272: Theo Geib und  Frau Kornelia m.Meisterbrief / Duchroth

Bild 2273: Das ganze Team im Laden in der Filiale in Staudernheim /Hauptstraße

Bild 2274: Na, sehen diese Bierknacker nicht super appetitlich aus?

1955 wurde die Metzgerei in der Schmiedgasse an dessen Sohn Egon Geib und seine Frau Ruth übergeben, 1995 übernahmen schließlich in dritter Generation Theo und seine Frau Kornelia das Fleischerei-Fachgeschäft, das 2009 erfolgreich seine EU-Zertifizierung erlangte. 85 Jahre lang wurde ständig investiert und modernisiert, kamen Lieferungen in Orten der Region hinzu: So werden der Waldböckelheimer Dorfladen von Bernhard Schmidt,  Florian Schappert in Lauschied und das Lebensmittelgeschäft Montigny in Hallgarten beliefert, die selbst betriebene Filiale in Staudernheim in der Hauptstraße 18 mit Backwaren feiert nun 10-jähriges Bestehen. Erstklassiges Fleisch mit Herkunftsnachweis aus der Region wird verwendet; - Lieferant ist ausschließlich der neutral kontrollierte und zertifizierte Spezialist Christian Beisiegel aus Bad Kreuznach an der Heidenmauer, da, wo früher der Schlachthof war. In handwerklicher Tradition werden nach überlieferter Rezeptur und mit besten Zutaten in Duchroth genussvolle Spezialitäten herstellt. 90 Prozent der Fleisch- und Wurstwaren, Fertiggerichte, Salate und Schinken kommen aus eigener Produktion. Meister Theo Geib ist im Vorstand der Fleischerinnung Bad Kreuznach, viele Urkunden und Auszeichnungen zeugen von seiner Leistungsstärke. Meisterqualität und Frische sind das A und O, und hier ebenso selbstverständlich wie Freundlichkeit, Kompetenz und Service. Der Chef selbst und seine Frau Conny zeichnen für den Partyservice im weiten Umkreis verantwortlich. Julia, die älteste der drei Töchter zählt ebenso wie seit fast drei Jahrzehnten Christa Euler zum Stammpersonal. Theo Geib betreibt zudem am Wochenende kostenlos einen gut angenommenen Heimlieferservice. „Zeigen, wo Handarbeit drin steckt“, - auch an dieser bundesweiten Aktion der Handwerkskammern beteiligt sich das Duchrother Fleischer-Fachgeschäft.


Impressionen entlang der mittleren Nahe - April /Mai 2010

Bild 2332: Weit reicht der Blick über die Booser Au/ Odernheim gen Westen Bild 2333: Zeltbetrieb Heiner und Hanne Jost in Oberhausen wohnen hier  Bild 2334: Staatliches Weindorf Oberhausen wirbt für Schmittenstollen

2335: Die Kellerei Niederthäler Hof ist Brache und hat schon bessere Tage... Bild 2336: Imposante Energie am Niederhäuser Wehr, Nahe= die Wilde  Nr 2337: Charakteristisch geben die Salinen dem Tal ihren Namen!

Das Nahetal ist zu allen Jahreszeiten eine Reise wert. Junge Vegetation im Frühjahr gibt majestätische Blicke weit übers Nahetal frei. Die höchsten steilen Felsen nördlich der Alpen (Bild li. Nr. 2338), fruchtbare Weinberge, Kurhäuser, mittelständische Betriebe und Dienstleistungsunternehmen  prägen in gepflegten Gemeinden das urbane Leben. Heimische Viehzucht wurde wegen Unrentabilität größtenteils wie das Kurwesen verdrängt. Obst- und Ackerbau, Wellness- und Touristikangebote sowie stillgelegte Flächen prägen 2010 das Landschaftsbild.  


Wo geht die Reise 2010 hin: Windräder oder Solarenergie?

  BAD SOBERNHEIM. Auf dem früheren NATO-Flugplatz Pferdsfeld trafen sich CDU-Landes-und Kommunalpolitiker mit Ortsbürgermeistern angrenzender Dörfer zum Ortstermin. Regenerative Energie war Thema. Hintergrund und erklärtes politisches Ziel: Bis 2020 soll 30 Prozent Strom aus regenerativen Energien kommen. Im bundesweiten Vergleich hinkt der Kreis Bad Kreuznach mit weniger als fünf Prozent weit hinterher. Hier auf Soonwaldhöhen sind seit Jahren Windräder ebenso im Gespräch, wie eine Photovoltaikanlage auf einer Fläche von elf Hektar mit Investitionsvolumen von 35 Millionen Euro. Solaranlagen sollen hier in jeden Fall realisiert werden, wissen Insider.

Völlig offen ist, ob sich hier jemals Windkraftenergieanlagen (WEA) drehen. Alles hängt vom Vogelflug ab, Anfang April liegen Gutachten vor. 900 Hektar (davon 320 Hektar ehemaliger Flugplatz) umfasst der Flächennutzungsplan in der nördlichen Verbandsgemeinde (VG) Bad Sobernheim. Dass hier ein Windpark mit bis zu 50 WEA entstehen könne, sei „völliger Unsinn und unrealistisch“, zerstreute Kehl kolportierte Meinungen. Bislang gebe es eine Vorhaltefläche für fünf Windräder südlich der K 20 auf dem Höhenzug, da, wo einst der Ort Pferdsfeld lag. Wegen dem bestehenden Industriepark auf dem Konversationsgelände  und dem verbrieften Mindestabstand zu Orten und Gehöften reduzierte Kehl anhand von Kartenmaterial WEA-Flächen drastisch. Platzbetreiber TriWo (Trierer Wohnungsbaugesellschaft) besitzt zudem noch eine Genehmigung für die fliegerische Nutzung des Areals. Über den VG-Flächennutzungsplan und den Planungsverband (Rehbach /Ippenschied/Bad Sobernheim) hält die VG das Heft des Handelns fest in Händen.

„Ergebnisoffen, ohne Polemik und für die Region verantwortungsvoll“ müsse man hier  Einnahmequellen erschließen, war Kehls klare Ansage. Ein Vogelflugkorridor und Vier-Kilometer-Abstand könne „für WEA ein Totschlagsargument“ sein und das Aus bedeuten. Stadtratsmitglied Peter Öhler, der zwölf Jahre auf dem NATO-Flugplatz Dienst versah, berichtete von „vielfach extrem eingeschränktem Flugbetrieb“ durch die Flugsicherung wegen Vogel-Fluglinie. Ippenschieds Bürgermeister Reinhard Koch bekannte: „Zwei Herzen schlagen in meiner Brust“. Er sei für erneuerbare Energien. Aber die überwältigende Mehrheit der Bürger in den betroffenen und angrenzenden Orten Rehbach, Daubach und Ippenschied wolle keine Schlagschatten und keine 198 Meter hohe, wie „auf einem Servierteller thronende  Kolosse“....so Koch. 

Mit dem Flugplatz habe man sich „Jahrzehnte als ein Segen arrangiert“. Reinhard Koch kritisierte dennoch eine völlig andere und „unfaire Denk-und Sichtweise“, dass bisher alles Mögliche „zu uns in den Norden abgeschoben werden soll“. Einwohner wollten schon mehrfach Bürger-Initiativen gründen, aber die Gemeinderäte in den drei Orten sprechen mit einer Stimme gegen Windräder. Koch hatte sich zuvor in Lauschied und in Laubach/ Hunsrück kundig gemacht und widersprach in Sachen WEA Rolf Kehls finanziellen Einnahmeerwartungen in punkto Gewerbesteuereinnahmen aufs Schärfste: „Aufgrund der hohen Investitionskosten fließt da jahrelang gar nix“, wetterte Koch. (Bilder 2304 / 2305 im März 2010)



Bumm-bumm zu Silvester 2009/10: Was bringt und wie wird 2010? Was bringt das neue Jahr? Was ist aus der Agenda 2010 geworden, außer dass die Armen ärmer und die Reichen reicher wurden, und die Urheber heute im gemachten Nest sitzen !? In Sachen Kriminalität wird die Fußball-WM 2010 in Südafrika der Welt genau diese Kluft zwischen "Looser" und Hautevolee, Arm und Reich weiter offenbaren. "Banken und Versicherungen sind Verbrecher" liest man im Dutzend im Internet, die gefühlte Ungerechtigkeit, das Hauen und Stechen in Zeiten der Bankenkrise, nimmt eklatant zu. Man braucht nicht nach Südafrika blicken: In Bad Sobernheim wird kurz vor Silvester brachial ein Fahrkartenautomat der DB in die Luft gejagt- in Meisenheim fühlt sich der Ex-städtische Arbeiter Hans Nagel "im Stich gelassen und fassungslos", bei ständigem Vandalismus an der Draisinenanlage. Ein Mann aus Boos wird ermordet und verbrannt aufgefunden, in Meisenheim eine Frau erstochen, aus Kirn werden Verzweifelungstaten gemeldet, wo ein Mann mit Kfz von einer Brücke auf Bahngleise stürzt. 

Vor genau fünf Jahren auf dem Dörndich in Bad Sobernheim gabs auch Vandalismus pur und heftige bumm-bumms. Öffentliche Einrichtungen sind wie ein Ventil, wo Aufgestautes entweicht- bumm macht. Es gab 1968-er und `69-er Revoluzzer, die sich heftige Straßenkämpfe lieferten, Karriere gemacht haben, und heute in Nadelstreifen darauf stolz sind. Zu allen Zeiten siegte der Stärkere. Geld ist Macht. Zu wenige haben zuviel davon. Viele andere haben keine Chance auf Bildung und Ausbildung.  Da klingt es wie Hohn, wenn 2010 bei soviel Umverteilungs-Ungerechtigkeit an Solidarität appelliert wird. Wunschdenken und gute Vorsätze helfen nicht weiter, Schwarzmalen auch nicht. Am Besten, man berichtet nicht drüber... wünschen Politikler (Bilder 2075-2076 --- 31.12.2009)



GRÖßTER ARBEITGEBER IM KREIS: kreuznacher diakonie

MITARBEITER FEIERN beim Jahresfest am 4. Okt. 2009 den 120. GEBURTSTAG

Bilder 1797 -1798

 

 

 

 

 

Dr. Frank Rippel und Pfr. Dietrich Humrich verkünden im neuen Magazin "OffeneTür" die Losung: "Profil zeigen- Auftrag erfüllen- Werte leben!" 

KREIS BAD KREUZNACH OKTOBER 2009. Die Wurzeln der heutigen kreuznacher diakonie als vielgegliederter Sozialkonzern lagen 1889 in Bad Sobernheim. Fast 5000 Mitarbeitende in Krankenhäusern und Heipädagogischen Einrichtungen, in der Pflege, Hospizen, Behinderteneinrichtungen, Werkstätten, Aus-und Weiterbildungs- oder sozialen Einrichtungen, in Verwaltung oder in der Küche, kümmern sich in der Sparte vielfältig angesiedelte Dienstleistungen um rund 8000 Menschen. Auf 130 Millionen Euro beläuft sich das Volumen der Gehälter, was die kreuznacher diakonie als größter Arbeitgeber im Landkreis 2008 ausgezahlt hat. Während einer Gesprächsrunde und Feierstunde in der Fliednerhalle kamen Landrat Franz Josef Diel und Oberbürgermeister Andreas Ludwig nicht umhin, dieses "erhebliche wirtschaftliche Potential und die vielen Arbeitsplätze" ausdrücklich zu würdigen. Ludwig sprach von einer "wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte", der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, hielt die Festpredigt. Er verband mit dem Wort kreuznacher diakonie "konkret gelebte Liebe Gottes". Schneider wünschte sich, dass die kreuznacher diakonie auch weiterhin ihre Kompetenz und Beharrlichkeit sowie die Kreativität in der Wahrnehmung von Notlagen der Menschen hilfreich zur Seite steht, und sich als ein "Unruhefaktor in der Kirche" weiterhin einbringt. Als Beispiel nannte er die zunehmende Bedeutung der Hospizarbeit in einer stark alternden Gesellschaft. Als "Rückgrat der Liebestätigkeit im südlichen Rheinland" sollte die Stiftung seiner Meinung nach stärker auch auf Bundesebene eine größere Rolle spielen. MdB Fritz Rudolf Körper machte auf das wachsende Staatsdefizit aufmerksam und sah in den kommenden Jahren "heftige Verteilungskämpfe". Der neue Superintendent Marcus Harke traue der Institution zu, dass sie die Kraft einer Rückbesinnung auf die Arbeit in den Dörfern habe, um neue Formen des Zusammenleben zwischen Jung und Alt ins Leben zu rufen. Seine Parlaments-Mitstreiterin Julia Klöckner trat dafür ein, den Mitarbeitenden auch durch angemessene Bezahlung erfahren zu lassen, was ihre tägliche Arbeit wert sei!



DREI WOLLTEN SUPERINTENDENT WERDEN- Marcus Harke gewählt

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises an Nahe und Glan wählte am 20.Juni 2009 in Meisenheim einen neuen Superintendenten, der dem scheidenden Hartmut Eigemann aus Bad Sobernheim folgte. Der Kreissynodalvorstand (KSV) benannte auf Vorschlag des Nominierungsausschusses mit Ralf Anacker aus Staudernheim, Elfi Decker-Huppert aus Bad Kreuznach (früher Hochstetten-Dhaun) und Marcus Harke aus Hundsbach drei Kandidaten. Der neue leitende Theologe wird zunächst bis zum Herbst 2012 gewählt, dem Ende der regulären Amtszeit von Hartmut Eigenmann, der im September  in die Ruhephase seiner Altersteilzeit eintritt. Die Amtszeit des Superintendenten beträgt nach der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland acht Jahre. Die rund 100 Delegierten der Kreissynode aus 32 Kirchengemeinden hatten die Qual der Wahl zwischen einer Pfarrerin und zwei Pfarrern. 

Eines vorweg: Marcus Harke wurde  gewählt. Besonders tragisch: Nachdem der Hundsbacher Pfarrer würdevoll sein Amt mit Hunderten Gästen in der Bad Kreuznacher Pauluskirche mit Nachfeier übernahm und Hartmut Eigenmann am 8.Juli in den Ruhestand verabschiedet wurde, starb nur wenige Wochen später und viel zu früh Frau Sunhild Eigemann an Herzversagen bei einer Urlaubsreise in Südfrankreich. Seit 1981 war der Duisburger beliebter und geradliniger Gemeindepfarrer in Bad Sobernheim, und er wurde 1989, damals als jüngster leitender Theologe in der rheinischen Kirche an die Spitze des Kirchenkreises gewählt. Als er jetzt ging, war er Dienstältester. Seinen Lebensabend will Eigemann im hohen Norden im selbstgewählten Domizil in Buxtehude verbringen, wo seine Frau ihre letzte Ruhe fand.

HEYLIVE.de stellt nachfolgend die Kandidaten kurz vor, weil sie in der Region integere Persönlichkeiten sind, denen man mit Sicherheit mehrfach im Leben begegnet:

Ralf Anacker (49): Der Schreiber dieser Zeilen hat 1990 über seine Ordination in der Evangelischen Kirche in Becherbach bei Kirn exklusiv berichtet. Nach seinem Studium in Bonn, Wuppertal und Heidelberg erhielt er danach prompt eine Stelle  als Gemeindepfarrer in Staudernheim. Anacker ist mit "Leib und Seele" Pfarrer, verheiratet, und hat zwei Kinder. Auf kreiskirchlicher Ebene hat er sich seit 15 Jahren in leitender Position um die Erwachsenenbildung dieses Werkes Rheinland-Süd gekümmert. Zurzeit (2009) ist er Synodalbeauftragter für die Ausbildung von Prädikanten und Lektoren. Dem KSV gehört Anacker seit 2001 an, ist nach eigener Aussage "Anwalt für nachvollziehbare und vernünftige Lösungen". Sein Ziel, warum er gewählt werden wollte: Kirche muss im Dorf und in der Stadt bei den Menschen bleiben, war seine Hauptargumentation.   

Elfi Decker Huppert (46): Sie war Synodalassessorin, Eigemanns Stellvertreterin und wechselte 2009 von Hochstetten-Dhaun, wo sie 16 Jahre tätig war, in die Johannes-Kirchengemeinde nach Bad Kreuznach, ihrer dritten Pfarrstelle. Elfi Decker-Huppert stammt aus dem Saarland, sie studierte in Wuppertal, Saarbrücken und Mainz, ist mit Kirchenmusiker Jürgen Huppert verheiratet, und Mutter dreier Töchter. Sie möchte "die Nachbarschaften stärken und zu evangelischem Leben in größeren Gemeinschaften ermutigen". Ebenfalls seit 2001 gehört sie dem KSV an, erwarb sich in Kirn über Gemeindegrenzen hinaus besondere Fähigkeiten, was überregionale Arbeit und Kooperationen betrifft. "Im Zusammenwirken mit politischen Partnern kann hier viel für die Verankerung der Kirche in der Gesellschaft  getan werden", warb sie.

Marcus Harke (53): Geboren in Duisburg wuchs er in einem Pfarrhaus auf und lebt seit seiner Kindheit im Kirchenkreis. Seit 1986  ist der Motorradfahrer und Oldtimerfan Pfarrer in Hundsbach, zu der auch die Dörfer Limbach, Schweinschied und Löllbach zählen. Er studierte Theologie und Philosophie in Mainz und absolvierte eine Ausbildung in klinischer Seelsorge. "Die unverwechselbare Landschaft, die Offenheit der Menschen sind Pfründe, für die ich gerne eintrete", sagte er in seiner Bewerbung. Er wohnte in Guldental, Laubenheim und Norheim, wo sein Bruder lebt, und ging in der Kreisstadt zur Schule. Harkes Steckenpferd ist der Strukturwandel im ländlichen Raum, dessen Auswirkungen er auf allen Ebenen deutlich macht. Er vertritt den Kirchenkreis seit 2001 auf der Landessynode. Harke sitzt dem Ausschuss "Dienst auf dem Lande" der rheinischen Landeskirche und seit 2008 der gleichnamigen Gliederung der EKD vor. Auch er fühlt sich mit dem Kirchenkreis und der Region verbunden, ist verheiratet, hat zwei Töchter und stolzer Großvater zweier Enkelkinder.        



Oktober 2009 Kreis KH: Lohnarmut  ist  Altersarmut  von  morgen !   Immer mehr Ältere werden künftig mit Mini-Jobs ihre Rente aufbessern müssen, warnen die Gewerkschaften Verdi und NGG. Sie fordern deshalb einen gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde. Dieser müsse dann rasch auf 9 Euro angehoben werden. Nur ein Mindestlohn biete überhaupt die Chance, später mit der Rente auszukommen. Verdi und NGG fordern Beschäftigte mit einem Stundenlohn von unter 6 Euro auf, ihre Dumpinglöhne zu melden- per Internet unter www.dumpinglohn.de.

Rentner geraten in Un-Ruhestand: Immer mehr müssen arbeiten! Sie sind zu Jobs gezwungen, weil die Rente nicht reicht. Auf diesen Umstand machen Dienstleistungsgesellschaft Verdi und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aufmerksam und schlagen Alarm. In den vergangenen Jahren habe die Zahl der Rentner mit Mini-Jobs im Kreis Bad Kreuznach um rund 26 % zugenommen. 2003 verdienten 1321 Rentner durch geringfügige Beschäftigung dazu, vier Jahre später waren es laut Bundesagentur für Arbeit über 1666. Daher fordert der Geschäftsführer der NGG Region Darmstadt und Mainz, Udo Löwenbrück, diese Festsetzung des Mindestlohnes: "Wer als Rentner arbeitet, der macht dies nicht aus Spaß, sondern weil es nicht reicht" und neben der Rente auf den Job schlichtweg angewiesen ist. Wer heute zu wenig verdiene, für den sei der leere Geldbeutel im Alter vorprogrammiert. Die Lohnarmut von heute sei Altersarmut von morgen. Dumpinglöhne eines viel zu niedrigen Einkommens seien das Problem. Weder eine existenzsichernde Rente, noch eine private Altersvorsorge könne aufgebaut werden. Deshalb brauche man einen gesetzlichen Mindestlohn und dies könne auch nun die schwarz-gelbe Bundesregierung nicht weiter ignorieren. 


Kamen über 300.000 Zuschauer zum Rheinland- Pfalz-Tag?  Alle zufrieden!

Zeitungsseiten Nr:1578- 1579-1580-1581-1582  Juli 2009 Ganzseitige Features + Extrareportagen

26.Rheinland-Pfalz Tag übertraf alle Erwartungen Juli 2009: Wochenlang waren die Zeitungen voll mit Kollektiven und Anzeigen, Reklame und Vorankündigungen, mit der Vorstellung teilnehmender Gruppen und dem Programm von 13 überregionalen Bands auf 16 Bühnen, mit Tipps über Umleitungshinweise, Standplätze der Rettungskräfte und Toiletten auf der Umzugstrecke: Wetterglück beflügelte schon die Live-übertragene Auftaktveranstaltung im Kurpark des Südwestfernsehens mit Tausenden Besuchern, Gänsehaut pur, als Lena Valeitis mit ihrem Hit "Ein schöner Tag" aufs dreitägige Fest der Rheinland-Pfälzer einstimmte. Jürgen Drews war dabei, Superband Foreigner, Polarkreis 18, MP-Kurt Beck, DSDSuperstarsieger, Jeniffer Kästel und so weiter.... Über 3.500 Teilnehmer machten im Umzug in den mehr als 135 Gruppen mit. Auch wenn der "Lindwurm" über weite Strecken an einen "Fasenachtsumzug" erinnerte, soll dies die Freude und herzliche Gastfreundschaft der Bad Kreuznacher und der Helfer aus dem Kreis nicht schmälern. Das Sommermärchen 2009 fand in "BK" im Kreis KH in RLP für alle Feiernden statt! Ein Superevent. 


Ein herrliches und prächtiges Bild:

 

Bild 905- St. Martin hoch zu Pferd. Hier beim Umzug in Kirn mit Natascha Ahrens (rechts) als Feuerwehrbegleitung, weil dort die Wehr den St. Martinszug traditionell ausrichtet. Aber das ist nicht überall automatisch so. !

KREIS. Die Feuerwehren im Kreis wollen sich künftig auf ihre Kernaufgaben konzentrieren und keine zusätzlichen Dienstleistungen und Arbeiten aufhalsen lassen. In Nußbaum beispielsweise hatte die dortige Wehr den Martinsumzug des Sportvereins nicht „automatisch“ begleitet, worüber sich einige wenige „tierisch“ aufregten. Tenor: „Ist der Feuerwehr die Sicherheit unserer Kinder egal?“. Dies konnte Norbert Jung nicht nachvollziehen und äußerte sich öffentlich. Sinngemäß sei es nicht Aufgabe der örtlichen Feuerwehr für alle möglichen Veranstaltungen kostenlos „Gewehr bei Fuß“ zu stehen und über Gebühr zu den vielfältigen Aufgaben und zu den (teils) Pflichtübungen den Kopf hinhalten zu müssen. Vielmehr sei es wichtig, dass die Wehrleute klipp und klar während ihrer Aufgaben abgesichert und versichert seien. Ohne Auftrag und Stempel läuft also nix. Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann schlug Ende November 2008 in die gleiche Kerbe: Die Wehren wollen künftig nicht mehr Ölspuren beseitigen. Hintergrund: Hofmann erinnerte an Prozesse, in denen ehrenamtliche Feuerwehrleute Ärger hatten und verurteilt wurden, weil Ölspuren vor der Verkehrsfreigabe nicht fach- und sachgerecht beseitigt worden waren. Straßenmeistereien, Kommune und Polizei seien für Abhilfe zuständig und gefordert. Auch wollen die Feuerwehren weiterhin nicht Parkplatzanweiser bei Großveranstaltungen sein. Vielfach mangele es unabhängig vom Versicherungsrecht beispielsweise bei Martinszügen an mangelnder Einsicht der Autofahrer, die sich nichts sagen ließen und verstärkt die Anweisungen der Wehrmänner und –frauen ignorierten und nicht wortlos hinnehmen. „Wir müssen uns das alles nicht antun!“, sagte der KFI in aller Konsequenz bei einer Dienstbesprechung. Das Augenmerk müsse auf der Nachwuchsintegration bei der Feuerwehrjugend bis hin zu „Bambini- Vorbereitungsgruppen“ sein, um auch in Zukunft  gerüstet zu sein.    



Hat der Kreis KH mit den Blauen Tonnen ein "Minus-Geschäft" gemacht? Ist mit Altpapier wirklich soviel Geld zu machen, dass wir so groß-dimensionierte Tonnen brauchen?, das fragten sich viele kleinere Haushalte und Bürger, zumal man diese nicht einmal anfordern, sondern nur absagen musste. Um 530.000 Euro ging es, als am 20. Febraur 2008 im Kreistag Beigeordneter Hans-Dirk Nies das künftige Konzept für Altpapiereinsammeln vorstellte. Ergo wurden 38.000 Stück Behälter an die Haushalte im dritten Quartal ausgeliefert, dass Private nicht "Reibbach" mit dem Altpapier machen sollten. Nun sieht man oft die Blauen Deckel unter Regenablaufrinnen oder in Gärten stehen. Damals lag aber der Preis fürs Altpapier deutlich über 60 Euro je Tonne. Ein Jahr später, im Febraur 2009, ist der Preis auf unter 10 Euro bis gegen null und nix je 1000 Kilogramm gefallen, abgestürzt. Schuld ist die Rezession. Der AWB hat 2007 ein plus von über 1,2 Millionen Euro gemacht, die in die Rücklagen einflossen. Ob solche Gewinne  auch im laufenden Jahr  Bestand haben, darf schon jetzt bezweifelt werden. (Bild 613-2009)

Sind die Blauen Tonnen rentabel oder Bumerang? 


 Der Kriminalpräventive Rat ist gefordert!

BILD 343: Sachbeschädigungen und Dumme- Buben-Streiche nehmen zu  344: Es gibt flächendeckend Netzwerke und Broschüren: Zivilcourage ist gefragt Nr. 345: Tenor: "Wer nichts tut, macht mit" Null Toleranz geg. Ausländer und Rechts

REGION./KREIS./KIRN-LAND. –heylive-.Es gibt verstärkt Randale entlang der Nahe:  Brennpunkte verlagern sich und nehmen zu,  zunehmend agiert die Jugend aggressiver. „Da unten ist der Teufel los“ sagten CDU-Mitglieder in Bad Sobernheim während eines Stammtisches über die Vorkommnisse in der Tiefgarage. Eines vorweg: Positive Vereinsarbeit ...vom TuS Heimweiler in Kirn, Seesbach, von Kreuznach bis Idar-Oberstein, darf nicht unerwähnt bleiben. Auch das Kirner Angebot von Jugendtreff, evangelischer Kirchengemeinde, Hauptschule, KISS GmbH und Polizei ist vorbildlich. Polizei-Jugendsachbearbeiter Werner Speh bekommt von allen Seiten und überregionalen Institutionen weit über Parteigrenzen hinweg für seine Präventionsarbeit rund um die Uhr nur Bestnoten. Er kennt seine „Pappenheimer“. Trotzdem: Die guten Vorsätze des Offenen Jugendturniers in der Kirner Kyrauhalle am 7. November 2008 mit an die 400 Teilnehmer und Mannschaften aus der Region reichten allein nicht aus und kehrten sich ins Gegenteil. Mehrere Platzverweise wurden ausgesprochen, letztendlich von der Polizei wegen verbotenem Alkoholkonsum die Veranstaltung abgebrochen. Teilnehmer sagten uns gegenüber, es soll überwiegend eine Gruppe Russlanddeutscher aus Rhaunen gewesen sein, die sich völlig daneben benahm und die guten Arbeit und die Absichten in Kirn ad absurdum führte. „Jetzt erst recht!“, signalisierten die Kooperationspartner bei einer Nachlese und wollen sich mit den Jugendlichen gemeinsam ihr Abendfußballturnier nicht versauen lassen.  „Jugendkriminalität ist das Fieberthermometer der Gesellschaft“ sagen Soziologen und das steigt an der Nahe. Kriminologen und Psychologen warnen davor, die Zeichen an der Wand zu ignorieren, zu verschweigen, und setzen auf Prävention. In Bad Sobernheim gerät der Marumpark mit seinen „nächtlichen Hinterlassenschaften“ in den Fokus, Mülltonnen werden umgeworfen, Dachablaufrinnen (Kendel) an Häusern und Straßenlaternen kaputtgeschlagen, Pflanzen herausgerissen. Bad Sobernheims VG-Bürgermeister Rolf Kehl will das Problem zur Chefsache machen. Waldböckelheim, Hochstetten und dauerhaft Simmertal kommen nicht aus den Schlagzeilen. Kirn-Land hat ein Präventionsteam eingerichtet, Die Polizei habe Streifenfahrten verdoppelt, Zahlen gingen jedoch zurück. Streetworker werden nicht erst 2008 gefordert, aber was sollen die „gegen 15 alkoholisierte Jugendliche machen?“ war die hilflose Frage, außerdem sei dafür kein Geld da. Und danach hat sich alles unterzuordnen. Trotzdem: Wo bleibt die Abschreckung? Wo Kontrollgänge, wo die Polizeipräsenz?, so fragen Geschädigte und klagen öffentlich: „Noch keine fünf Minuten falsch geparkt oder eine fehlende Parkscheibe, schon ist sie da, die abkassierende Ordnungsmacht!“ Von einem „Flächenbrand“ sprach gar Kirn-Lands Erster Beigeordneter Heinz Herrmann. Der Kriminalpräventive Rat will die Jugendvorstände aus allen Orten gleich im neuen Jahr 2009 zu Tisch bitten. Prävention und Integration tut Not: Herrmann nannte die A-Problematik beim Namen: Arbeitslosigkeit, Armut, Aggressivität, Alkoholismus...... Kriminalprävention in Städten und Gemeinden geht 2009 ins 12.Jahr und ist eine einzige rheinland-pfälzische Erfolgskampagne. Unter Innenminister Walter Zuber gegründet, führt das Ministerium des Innern und für Sport unter Minister Karl Peter Bruch die Arbeit fort. "Heylive.de" berichtet mehrfach und aktuell. 



KIRN. DRK-Kreisübung im Kirner Steinbruch auf Halmen: Markdurchdringende Hilfeschreie, überall Verletzte mit „blutenden“ offenen Wunden und traumatisiert umherirrende Unfallopfer: Dieses realistisch und brillant umgesetzte Szenario mit 30 geschminkten Komparsen erwartete die komplette DRK-Einsatzeinheit des Kreises 2008. Eine reife Leistung von "Opfern" und Ersthelfern.

(Bild 615 li.-Die Kirner)- Die Ausgangslage: Ein Grillausflug Jugendlicher endet in einer Massenschlägerei: 20 Menschen sind teils schwer verletzt, weitere zehn Personen irren orientierungslos umher, stehen unter Schock, müssen betreut werden. Die Übung wurde durch die DRK-Kreis-Einsatzeinheit mit Führungsdienst, Sanitäts-,Betreuungs und Verpflegungsdienst sowie der Kirner Bergwacht um Leiter Heiko Kaiser (Weierbach) begleitet. Filmreife Dramaturgie pur: Überall schreien Helfer und Verletzte hysterisch: „Hilfe! Bitte kommen sie schnell. Hilfe, wir brauchen Hilfe, meine Freundin stirbt!“ oder: „Hallo hier sind wir- verdammt nochmal- ihr lauft ja in die falsche Richtung!“ -  Kompliment für die "Verletzten"!   

(Bilder 616-617-618)„Die hauen einfach ab und lassen uns hier verbluten!“, mit solchem Einsatzszenario waren verschiedenen Rotkreuzgemeinschaften mit über 50 Einsatzkräften aus dem ganzen Kreisgebiet und die Kirner Bergwacht konfrontiert. Die Notfalldarstellung war von Hans Dieter Hellriegl und 30 geschminkten Jugendlichen realistisch inszeniert, die traumatisierten Unfallopfer gingen sogar Ersthelfer massiv an, zitterten, bibberten und verlangten den Rettungskräften alles ab. Das weite Areal des Halmer Steinbruchs mit all seinen Raffinessen, hohen Silos zur Menschenrettung, Gruben oder instabilen Geröllhalden entpuppte sich als ideales Übungsfeld. Noch lange nach eintreffen der Ersthelfer hallten die Hilfeschreie und untermauerten eindrucksvoll, wie wichtig und notwendig effektive Erste Hilfe ist. Kreisbereitschafts- und Übungsleiter Wilfried Diepers und Einsatzleiter Florian Hübner erläuterten die Problematik innerhalb der eigenen Struktur und die Notwendigkeit: Glücklicherweise bliebe die Region von solchen Szenarien verschont. Umso wichtiger seien solche Übungen, war allgemeiner Tenor auch des leitenden Notarztes Dr. Daniel Hass, der in der Anästhesie des Kirner diakonie- Krankenhauses arbeitet. Der Rettungsdienst ist auf individuelle Hilfe ausgelegt, im Ernstfall rücken Ergänzungseinheiten nach. Wie aber klappt die weitere medizinische Versorgung ehrenamtlicher Kräfte, wenn uns die Verletzten nicht sofort abgenommen werden? „Dieser gesamte Ablauf war sehr wichtig für uns. Ich bin stolz darauf, dass sich viel Jugend mit neuen Strukturen und Ideen einbringt, wodurch man nicht Betriebsblind wird!“, lobte Wilfried Diepers. Rotkreuz Beobachter Jochen Guse aus Langenlonsheim zollte Lob. Die Kirner um Michael Schuf boten eine klasse Leistung und arbeiteten in jeder Situation vorbildlich. Die Erstversorger hätten sehr schnell die Sachlage erkannt, Hilfe nachalarmiert. Aber: „Wir brauchen mehr Material“. 

Eingeteilt in so genannte Triageklassen wurden die Verunfallten am aufgebauten Behandlungsplatz mit vier Zelten, wo ein Patientenleitsystem Priorität, Art und schwere der Verletzung erfasst und die medizinische Weiterversorgung veranlasst. Deshalb war erstmals auch ein Fahrzeug von "ZELK" vor Ort, mit dessen Material die Einsatzeinheit einen kompletten Behandlungsplatz aufbauen und ihre Kenntnisse auffrischen konnten. Der Kirner Truppführer der Einsatzgruppe 1 und während der Übung Leiter der Patientenablage, Frank Weger, war guten Mutes: Die Kirner DRK- Bereitschaft sei „erstarkt und wiederbelebt“. 13 Personen machen mit, viele Jugendliche stehen kurz vor der Prüfung zum Sanitäter.

Bild 619: Auf den Silos schreien Menschen  Hilfe Bild 620: Die Bergwacht  ist ebenfalls beteiligt!  Ebenfalls bei der Kreisübung im Einsatz im Kirner Steinbruch Halmen: Die Zentrale Einheit Landeskatastrophenschutz (ZELK) aus Sprendlingen 


 KIRN. Erstmals wurde vom Kreisfeuerwehrverband auf dem Kirner Kyrau- Parkplatz ein Geschicklichkeitsfahren angeboten. Kreisweit nahmen fast alle VG´s und die Stadt Kirn teil. „Kirn- Land glänzte durch Abwesenheit“, hieß es. Dennoch: Der Probelauf war gelungen. Die komplette Kirner Wehrleitung, Kreisfeuerwehrinspektor Werner Hofmann, sein Stellvertreter Rainer Jacobus und weitere Wehrleiter und Stellvertreter waren zufrieden.

   Die Fahrt zum Einsatzort verlangt Mensch und Material alles ab: Der Puls rast, der Adrenalinspiegel steigt. Welches Szenario finden die Einsatzkräfte vor? Sie müssen geschult und topfit sein, sicher ankommen ist oberstes Ziel: Die Fahrer müssen ihr Auto beherrschen und nicht umgekehrt, müssen Wendekreis, Geschwindigkeit und PS-Leistung genau realisieren können, um zu kniffligen Einsatzorten und in verwinkelte Ecken zu gelangen. „Präzision ist heute das A und O was zählt“, meinte der Kirner Manuel Kaiser und sollte Recht behalten. Schon morgens bauten Wehrmänner aus dem Kreis Kusel um Jürgen Schneider, Michael Welschbach und Walter Heinz den Parcours auf. „Einparken kann er super, nur Fahren muss er noch lernen“, frozzelten Kameraden als frohgelaunte Zaungäste um den Kirner Wehrleiter Mario Wagner, wenn das Einparken auf Anhieb klappte, zuvor aber die Pylonen wackelten, Schlauchbrücken überhaupt nicht perfekt überfahren wurden und das rechte Augenmaß bei den sieben Hindernissen fehlte. „Dies ist kein Wettbewerb und kein Fahrsicherheitstraining“, informierte der Bockenauer Wilfried Wohlfahrt, der in seiner Heimatgemeinde das Schnellangriffsfahrzeug für Brandeinsätze und Technische Unfallhilfe steuert. Im Vorfeld hörte er von unsinnigen Vermutungen, dass die Wehrmänner „mutwillig die Autos zu Schrott fahren. Völliger Unsinn, das Gegenteil ist der Fall!“, stellte der Bockenauer klar. Er glaubt, dass der Kreis-Feuerwehrverband unbedingt künftig an einem jährlichen Wettbewerb teilnehmen sollte. Schließlich sollte der Fahrer „für sein Fahrzeug sensibilisiert sein, besonnen und sicher fahren und genau die Ausmaße und den Radius kennen“, warb Wohlfahrt, der auch Stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes ist und in Kirn mit Megafon oder Flüstertüte informierte. Und wer nahm für Kirn- Land teil? Achselzucken. „Kein Kommentar: Das war eine Veranstaltung auf freiwilliger Meldebasis“ wollte der Limbacher Feuerwehrmann und Schriftführer im Kreisverband, Helmut Hübner, auf Nachfrage keine Antwort abgeben. „Chance vertan, Kirn-Land glänzte durch Abwesenheit und lag wohl wieder einmal im Funkschatten“, schmunzelten Feuerwehrmänner aus der VG Bad Sobernheim und Rüdesheim, weil keine Rückmeldung zu diesem Fahrertraining einging. Hauptwertungsrichter Volker Müller aus der Felkestadt erklärte Regularien und freute sich, dass erstmals kreisweit solch ein Geschicklichkeitsfahren unter tätiger Mithilfe der Kirner Feuerwehrkameraden auf der Kyrau stattfinden konnte. Die Kirner waren bei kaltem Ostwind mit heißen Getränken gute Gastgeber und stellten die Einsatzfahrzeuge. Teilnehmer konnten sich in der Klasse- A (TSF-Tragkraftspritzenfahrzeug) sowie in der Klasse- B (Tanklöschfahrzeug) einschreiben lassen. An jedem Hindernis standen geprüfte Wertungsrichter und notierten Fehler, maßen mit Zollstock nach und nahmen die Zeit. So kann der spätere Sieger bei einem regulären Wettbewerb ermittelt werden. Als Andenken an ihre freiwillige Teilnahme an diesem Probelauf überreichte der Kreisfeuerwehrverband jedem Fahrer einen Teller mit den Insignien des Verbandes.



KREIS / KIRN -LAND : Energiesparendes Bauen und Wohnen einer RWE Ausstellung ist immer Thema!

Bild141:Viele interessierte Zuhörer kamen  Bild 142: Das RWE informierte vor Ort 143: Reiner Stein (re) erklärte alle Fragen

 KIRN-LAND. -heylive- Steigende Energiekosten, Sprit- und Ölpreise auf Rekordhoch; Energieeinsparung wird zum Zauberwort und zum Gebot der Stunde und geht uns alle an. Wie lässt sich Energie effizienter einsetzen, was steht in der Energiesparverordnung? Womit kann man wie viel Geld einsparen und welche Fördermittel gibt es für was? Über 80 Bürger kamen zur RWE-Ausstellungseröffnung „Energiesparendes Bauen und Wohnen“ in den Sitzungssaal der VG-Verwaltung Kirn-Land. Auf gut drei Dutzend Stellwänden gibt eine so genannte „selbsterklärende Sonderschau“ nützliche Tipps und Infos und sensibilisiert über ein breites Spektrum von Einsparmöglichkeiten. Schwerpunkt der Ausstellung bilden Wärmepumpen. Überall wo Kälte produziert wird, entsteht Wärme. „Umgekehrt wie ein Kühlschrank“ erläuterte Energieberater Reiner Stein die Funktionsweise und physikalische Vorgehensweise der Wärmetauscher. Die Ausstellung zeigt mehrere Arten und die unterschiedlichsten Techniken mittels Wärmegewinnung aus dem Boden, der Luft, oder dem Grundwasser. Klare Ansage: „Im Wasser steckt die meiste Energie“. Übrigens: „Aus einer Kilowattstunde eingesetzter elektrischer Energie gewinnt eine Wärmepumpe bis zu fünf Kilowattstunden Wärmeenergie“, warben die Experten. Bürger, Stromkunden, aber auch Unternehmer und Gewerbetreibende informierten sich. „Beim Neubau kann auf Heizkessel verzichtet werden, Öltanks fallen weg und mit einer integrierten Fußbodenheizung ist eine Wärmepumpe das A und O und das Maß aller Dinge!“, favorisierte Elektro-Fachmann Bernd Jakobi vor dem Hintergrund steigender Ölpreise diese umweltschonende Energiequelle auf unsere gezielte Nachfrage. Stichwort Einsparpotential: Hier gehören Dämmung und die Heizungsanlage, die bei der Energiebilanz eines Hauses über 60 Prozent zu Buche schlägt, auf den Prüfstand. Der Experte erklärte Begriffe wie Wärmeleitfähigkeit (Dämmung) oder U-Wert und stellte (Wärme)- Dämmverbundsysteme vor. Wichtig: Fachleute zurate ziehen. So verursache z.B. ein 20 Jahre alter Heizkessel mehr als doppelt soviel CO2 Ausstoß wie das Heizen mittels Wärmepumpe, die Fenstergeneration von heute sei „bis zu 60 Prozent besser und sparsamer als vor 25 Jahren“. Faustregel: Ein Grad Absenkung der Raumtemperatur erspare sechs Prozent Energiekosten.  Weiteres Thema war die Warmwasserbereitung. Kurze Leitungswege, Verzicht auf Zirkulationsleitungen und bedarfs- und benutzergerechte Speicher seien sinnvoll, bei zwei Personen der elektrische Durchlauferhitzer die günstigste Alternative. Sparempfehlung: „Besser öfter duschen, anstatt ein Vollbad zu nehmen“. Die Besucher staunten nicht schlecht, dass nach DIN 1946 Teil 6 eine Wohnraumdurchlüftung sogar Pflicht ist und hierzulande natürlich gesetzlich geregelt ist. Wenn schon denn schon: Fünf bis sechs Minuten Querlüftung sei richtig, sinnvoll Integralgeräte für Heizung, Lüftung und Wasseraufbereitung. Bei Energiesparlampen sind Glühbirnen „out“, Heizungsumwälzpumpen bei falscher Einstellung meist „stille Energiefresser“. Der Experte riet ausschließlich zum Kauf energieeffizienter Haushaltsgeräte, Thema waren auch die beiden Arten der Energieausweise. Nicht nur für Bauherren sei eine Checkliste ratsam, um alle Fördermittel und jede Menge Förderprogramme auszuschöpfen. (Mitte 2008 war die Sonderschau zu sehen.) Weitere Infos: www bafa.de.



Sportkreis BIR + KH tagte und ehrte in Merxheim - Damenteam guter Gastgeber - Gast: Harald  Schmid 

Bild 138. Ehrungen standen an:  okt 2008 Bild 139: Ex-Hürden As Harald Schmid (mi.) 140: Damen des FCM waren gute Gastgeber!

   MERXHEIM. Oben im Bild 138: Sportkreisvorsitzender Karl-Heinz Adam, Günter Lunkenheimer (SV 08 Norheim), Karl-Willi Gins (SC Odernheim), Michael Weyd (TuS Hackenheim) Willi Heipp (VfL Simmertal) Benjamin Rubröder (TuS Hackenheim), Peter Wilhelm Dröscher (VfR 07 Kirn), Dieter Fey (TuS Hintertiefenbach), SBRheinhessen-Vize Magnus Schneider und Karl-Heinz Weyand (Sportkreis KH) von links. „Menschenleben geht vor“ – danach handelten vorbildlich die beiden Hackenheimer Fußballspieler Benjamin Rubröder und Michael Weyd: Beim Spiel zwischen dem SV Langenlonsheim und dem TuS Hackenheim erlitt der ehemalige Vorsitzende des TuS Hackenheim als Zuschauer einen Herzinfarkt und wurde durch Mund-zu-Mund- Beatmung von den beiden Spielern durch ihr gekonntes und beherztes Eingreifen wieder reaktiviert. Dieses beispielhafte Eingreifen belohnte der Sportbund Rheinhessen und sagte den beiden jungen Männern mit einer Uhr des Verbandes ein ganz herzliches Dankeschön. Ehrennadeln des Sportbundes Rheinhessen gingen an den zweiten Vorsitzenden des VfR 07 Kirn, Peter Wilhelm Dröscher. Lange in Vereinen in Hessen und NRW im Vorstand tätig, gehörte er in seiner Heimatstadt zur Gruppe jener Akteure, die 1996 für den Kirner Traditionsverein längerfristig ein tragfähiges Konzept schnürten und so den VfR vor dem finanziellen und sportlichen Kollaps retteten. Seitdem ist Dröscher Vize. „Seine Kontakte setzte er als Mitglied des Landtags, Kreistags und des Stadtrats aber nicht nur für den VfR 07 ein: Sein soziales Engagement dient allen Menschen in seiner Heimatregion!“, hieß es in der Laudatio von Karl-Heinz Adam. Die Verdienste des Simmertaler Willi Heipp würden Bände füllen: 1977 begann er in der Jugend des SV Schwarzerden und später als Aktiver, wurde für mehr als 400 Spiele geehrt. Beim VfL Simmertal spielte er in der Ersten Mannschaft, war in beiden Vereinen lange im Vorstand, Schiedsrichter, Jugendleiter, Schatzmeister. Sein Organisationstalent sei bekannt, mit enormem Zeitaufwand werde der über 1000 Mitglieder starke und sehr rege Verein mit neu renovierter VfL-Halle, Vereinsheim und Fußballplätzen auf dem Flachsberg vorbildlich und schuldenfrei geführt. Auch Karl-Willi Gins bringe sich beim SC Odernheim weit über das normale Maß ehrenamtlich ein. Er war jahrzehntelang Jugendleiter und maßgeblich am Aufbau und Erhalt der JSG Disibodenberg beteiligt. Seit 2003 ist er zum wiederholten Mal im Vorstand tätig. Die Ehrennadel des Sportbundes Rheinhessen in Silber erhielt Dieter Fey vom TuS Hintertiefenbach. Seit seinem Eintritt im Jahre 1975 war der Geehrte Allrounder Vorstandsmitglied, Erster Vorsitzender, Jugendleiter, Trainer, Kreisauswahltrainer, Schiedsrichter, Mitglied im Kreisjugendausschuss, Kreisjugendwart und stellvertretender Sportkreisvorsitzender. Gebhard Benz vom FC Ebernburg ist seit 1981 in verschiedenen Funktionen tätig, seit 2002 ist er Vorsitzender des Vereins FC Ebernburg. Gebhard Benz habe sich um den Verein in einer sehr schwierigen Lage sehr verdient gemacht und ihm sei es zu verdanken, dass der Verein heute noch besteht. (Er war verhindert, Ehrung erfolgt im Verein). Die Ehrenplakette des Landessportbundes Rheinland-Pfalz nahm Günter Lunkenheimer vom SV 08 Norheim entgegen. Lange Jahre Vorstandsmitglied, in den Jahren 1990 bis 2006 Schatzmeister, ist er bis heute als 2.Vorsitzender im SV 08 Norheim aktiv.



HARGESHEIM: Beim Kinderkirchentag in Hargesheim waren 400 Kinder begeistert! 

Bild 53: Die Kirner waren stark vertreten Bild 54: Ankommen und dabei sein.... Bild 55: Meddersheim / KIrschroth
Bild 56: Becherbacher um Pfarrer Horst Grothe haben es sich gemütlich gemacht! Bild 57: Nach dem Kirchentag gab´s eine Woche später in Heimweiler Stockbrot!  Bild 58: Die Kirner Kinder zeigen Flagge!

   HARGESHEIM. –hey- Oktober 2008.Mit Jona auf den Weg nach Ninive begaben sich beim Kinderkirchentag rund 400 Mädchen und Jungen und fast 100 Erwachsene aus den evangelischen Kirchengemeinden des Kirchenkreises an Nahe und Glan. Ganz stark vertreten war die Mittlere Nahe mit Meddersheim /Bärweiler und Kirschroth, Merxheim/ Seesbach und Weiler sowie die Stadt Kirn, die mit zahlreichen Gruppen in die Alfred-Delp-Schule nach Hargesheim anreisten.  Bereits zum vierten Male war die ADS Veranstaltungsort. Zum Auftakt des Kinderkirchentages war ein szenisches Spiel auf die biblische Geschichte von Jona auf seinem Weg nach Ninive eingestimmt. Dazu begleitete die Band „Miteinander“ aus dem Kirchenkreis St. Wendel die Kirchentagsbesucher beim gemeinsamen Singen. Mit Jona, der im Auftrag von Gott die Menschen in der Stadt Ninive zur Umkehr bewegen soll, erlebten die Kinder in den einzelnen Stationen der Geschichte Angst, Vertrauen, Freude und Wut. Angst hat Jona zunächst, weil er die Rache der Menschen in Ninive fürchtet. Seine Flucht auf das Meer und die abenteuerliche Rettung aus dem Bauch des Walfischs lehren ihn, Vertrauen zu Gottes Wegen zu haben. Nach seiner Rettung hat Jona den Mut seinen Auftrag auszuführen, erlebt aber noch eine Prüfung, als Gott die Menschen in Ninive von seinem Strafgericht verschonen will, weil sie Einsicht zeigen. Da ist viel vom Umgang mit Gefühlen die Rede, die Kinder waren voll in ihrem Element, als die Synodalbeauftragte für Kindergottesdienste, Pfarrerin Andrea Moritz fragte, wie man das Thema ins Heute übertragen könne. Die Teilnehmer des Kinderkirchentags setzten sich anschließend in kleinen Gruppen mit verschiedenen Bastelangeboten und Bewegungsspielen intensiv mit dem Erleben von Gefühlen auseinander. Jede der 25 Kindergottesdienstgruppen hatte dafür eine Aktion vorbereitet. So konnte man sich einen „Mutmachstein“ für die Hosentasche basteln oder einen Wutball, einen Schlüsselanhänger anfertigen, oder ein Schatzkästchen basteln, in dem man vertraute und liebgewordene Dinge aufbewahren kann. Um Empfindungen wie Vertrauen oder Geborgenheit ging es auch bei den verschiedenen Bewegungs- und Mitmachspielen. Jede der 25 Kindergottesdienstgruppen hatte im Tagesverlauf Gelegenheit an Spielen und Bastelangebote teilzunehmen, die zum Abschluss in der ADS-Aula präsentiert wurden.



KIRN. Unter dem Motto „...für jeden im Einsatz“ fand der dritte rheinland-pfälzische Rotkreuz- Erlebnistag („RoKET“) am Wochenende mit über 240 Einsatzkräften, weiteren Gästen und befreundeten Hilfsgruppen in Kirn statt. Gestern Vormittag wurden im Kirner Gesellschaftshaus die Sieger gekürt: Die Bereitschaft des DRK- Konz aus dem Kreis Trier Saarburg wird Rheinland- Pfalz als Sieger vom 22. bis 24. September 2005 beim DRK- Bundesentscheid in Nieder Olm vertreten.

Bild 1041: Toll geschminkt, verbunden + für Publikum und Zuschauer informativ 1042: verunfallter Mofa-Fahrer im Steinweg  Bild 1043: Kirner + Hochwassererprobte Wasserwacht aus Lößnitz 

    Gut zwei Dutzend Gruppen aus den rheinland-pfälzischen Bereitschaften, dem Jugendrotkreuz und der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes wetteiferten bei dem dreitägigen Spektakel in Kirn um den Titel des Landessiegers. Veranstalter war der Landesverband, Ausrichter der Kreisverband Bad Kreuznach gemeinsam mit dem DRK Kirn- und Kirn- Land, um „die tadellose Arbeit und das gemeinsame Miteinander auch einmal an der Grenze des Landkreises zu präsentieren, um beste Werbung zu betreiben und Nachwuchs zu gewinnen“, wie dies der Geschäftsführer des Kreisverbandes, Dietmar Brosche, beim Empfang im Kirner Gesellschaftshaus ausdrückte. Landesbereitschaftsleiter Rainer Hoffmann aus der Nähe von Bitburg begrüßte gut 240 Einsatzkräfte und noch einmal so viele Gäste. Darunter die Sächsischen Kirner Freunde aus Lößnitz, mit denen seit dem Hochwasser eine tiefe Freundschaft besteht, aus Hessen, dem Saarland, NRW oder aus Mecklenburg-Vorpommern. Auch die Österreichische Wasserrettung, die Bergwacht des Kreises, befreundete Gruppen oder die Wasserwacht aus Idar- Oberstein waren in die Wettbewerbe und vielfältigsten Vorführungen eingebunden und spiegelten so das breite Leistungsspektrum, spezielle Erste- Hilfe- Situationen und manchmal die kuriosesten Einsatzaufgaben wider. Namens der Stadt als erster Beigeordneter und als Vorsitzender des örtlichen DRK- Verbandes hieß MdL Peter Wilhelm Dröscher die Gäste in Kirn ganz herzlich willkommen und freute sich auf „spannende Wettkämpfe“. Acht Aufgaben und Sonderaufgaben wurden bei zwei Parcours im Stadtgebiet und rund um die Hauptschule, Schwimmbad und Gymnasium von Schiedsrichtern und Jurys bewertet. Am Spielplatz mitten in der Langgasse wurde beim Rundgang zum Schwimmbad die Gruppe illusterer Gäste aus Gesellschaft, Politik und Vereinen von Michael Hörhammer, Internist an den Göttschieder Kliniken, über die erste Aufgabe unterrichtet. Kinder hatten neben Blaubeeren auch giftige Beeren gegessen: Die toxischen Symptome wurden hier täuschend echt mit viel Schminke und Kunstblut wie auch bei einem Mopedunfall im oberen Steinweg realistisch inszeniert. Die Bergwacht seilte am „Kiss“- Gelände spektakulär verunfallte Wanderer ab. Wie wichtig schnelle und effektive Hilfe ist, dies untermauerten die Experten, entwickelten und spielten komplette Szenarien durch und gaben dem Publikum Antworten.

Bild 1044: Im Kirner Jahnbad

 Im Schwimmbad hatte die Wasserwacht Idar- Oberstein ihren großen Auftritt: Gewöhnlich übt die 240 Mitglieder starke Truppe im Hallenbad der Rilchenberg- Kaserne, am Samstag demonstrierten die Schwimmer jeden Alters das Retten von Personen mittels einer Luftmatratze und Eskimorolle bis hin zur „Komplettrettung“. Die Zuschauer waren begeistert, den „Wasserratten“ stand die Freude ins Gesicht geschrieben; sie mussten Zugabe geben. Überall war im Stundentakt etwas los: Fortbildung oder Einweisung in neue Richtlinien hatte neben einem ausgiebigen „Fun und Spiele- Parcours“ und umfangreicher Geräteschau  seinen ausgiebigen Stellenwert. Es bestand die Möglichkeit zur Abnahme des Leistungsabzeichens in Bronze, Silber oder Gold.


 

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