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demnächst

HIER: 

....berichten wir  über das tolle Theaterspiel "Simba-König der Tiere" im Meddersheimer Gemeindesaal, vom St Franziskastift aus Bad Kreuznach wo der Rotstift das Aus bedeuten kann. Aus Simmertal, wo ein Supermarkt öffnete und einer schließen musste! Von RTL-Vera (IntVeen) die an der Nahe filmte. Vom Andreasmarkt aus Kirn und der Barbarafeier in Bundenbach, von Weihnachtsmärkten der Region, von Buchvorstellungen, Konzerten und besonders liebenswerten Menschen- alles im Dezember! 



1. Simmertaler Wurstwanderung der FWG voller Erfolg!

Okt. 2010: Die 1.Simmertaler Wurstwanderung über knapp zehn Kilometer vorbei an sechsJausestationen Richtung Horbach und zurück ins Kellenbachtal erfreute sich mit fast 400 Startern größter Beliebtheit. Die Veranstaltung wurde zu einem beliebten Wanderspaß für Jung und Alt: „Aufgrund dieser erfolgreichen Premiere steht eine Wiederholung 2011 schon fest“, waren sich an der ersten Station am Simmertaler Alten Rathaus FWG- Chef Thomas Lorenz, Claudia Bohn, Heike Beenen und Günter Klasson einig.

 Sie begrüßten die Teilnehmer, gaben die Wanderkarte aus und servierten auf Wunsch Wurstsalat und Baguette. „Wandern ist in und liegt voll im Trend“, dies habe die Entscheidung einer solchen Veranstaltung enorm erleichtert, sagte Lorenz. Die Idee der Jausestationen mit kleinen Snacks habe er aus dem Westerwald. Heinz-Georg Palluch wartete „In der Hohl“ mit Bauernbrot und Hausmacher Wurst auf die lustige Wanderschar, die mit Kind und Kegel, Bollerwagen und ihren Vierbeinern auf Schusters Rappen unterwegs war. Die Route und Streckenführung war ideal, überall waren die Wanderfreunde auf neu asphaltierten Wegen oder gangbaren Waldwegen unterwegs. Aus Bremen und dem Saarland, aber auch von der Mosel kamen Teilnehmer. Die „Wanderbirds“ aus Merxheim, Hochstetten und Kirn um Kerstin Brettschneider oder Tanja Heinrich sowie Sascha Marfilius machten an jeder Station Musik und griffen unterwegs in die Klampfe. Die Hütte Bernardi war die entfernteste Station, hier verrichtete Berni Reichard am Grill Schwerstarbeit. „Ausverkauft mit Wildwürstchen“ vermeldete die vierte Jausestation am Freizeitplatz Ortseingang Horbach, wo Helfer und Mitglieder der Feuerwehr Wildschweinspezialitäten anboten und sich Warteschlangen bildeten. „Dann müssen wir das Essen eben in flüssiger Form zu uns nehmen“, sagte Wanderer Thilo Hill verständnisvoll, denn mit diesem Ansturm rechnete wirklich niemand. „Wurschtsupp“ und Weißbrot gab`s an der fünften Station Felsengarten, und am Campingplatz „Räuberschenke“ direkt am Kellenbach war Oktoberfest mit Weißwurst und Bretzel angesagt. An den sechs Jausestationen konnten die Teilnehmer ihre Karte abstempeln lassen und nahmen an einer Tombola teil. Neben einem Wurstkorb gab es einen Basketballkorb oder weitere attraktive Preise zu gewinnen.

Oben Nr. 2688, darunter 2689: Wanderer auf Schusters Rappen.

Bild 2690: Berni Reichard (re.) hatte an der Jagdhütte alle Hände voll zu tun 

Bild 2691: Wanderer soweit das Auge reicht, jedenfalls zur Mittagszeit!



Von wegen: ....dick, dumm, fett und blutverschmiert...?! 

-wandern, weck, wurscht, wild und wein sind "in" !

"Dick dumm, fett und blutverschmiert" haftete dem Schlachter lange an. Abdecker und die Überbringer schlechter Nachrichten (heute Paparazzie) waren früher im Volk nicht angesehen. Dagegen verwehrte sich der Pfälzische Landesinnungsmeister und Bundeslehrlingswart Heinz Werner Süss in einem Radio-Interview, als der Landes-Leistungswettbewerb im November 2010 anstand. Vom Fleischer und Fleischerei- VerkäuferInnen wird einiges verlangt: So müssen sie nicht nur gut rechnen können und über gesetzliche Bestimmungen Bescheid wissen, hygienisch tiptop dastehen, sondern auch noch Angebots-Plakate schreiben und entwerfen können, und sollen mit fundiertem Fachwissen mit Kunden umgehen können. Leider werden es immer weniger, leider gibt es kaum noch gute Fleischer zwischen Saar und Rhein Glan und Mosel. Schon Ende der 1990-er Jahre klagte der "stern" in einem aufsehenerregenden Nachruf: "Meiner war der Beste!"  Großes Thema im November 2010: Die Industrie klagt über Fachkräftemangel. Keinesfalls  ein Märchen! Weniger Mitarbeiter müssen dasselbe leisten. Viele kreative Mitarbeiter klagen, nicht leistungsgerecht entlohnt zu werden, sollen Geld zum arbeiten mitbringen.

Von der Hand in den Mund ist beliebt: Kanapees, belegte Brötchen, Snacks, Cocktailbissen, Baguetteschnitten, mit exotischen Früchten oder traditionell mit Ei, Gemüse oder Gurken garniert:

Ein Augen-und Gaumenschmaus für die Sinne. (Bilder- 2692- 2693)  


Tipp: Eben auf YouTube gehört- für Herz und Gemüt:  Von "The Dubliners" -Molly Malone- /// von Piet Veermann + "The Cats: Save the last Dance for me /// und last but not least: "Nazareth": Love hurts...+ Dream on 

Disibodenbergkapelle mit "Patina" wie Puderzucker aus Jahrhunderten

(links: Die Kapelle von innen mit Blick auf die Matthiaskirche) Die Kulisse hätte für jeden mittelalterlichen Spielfilm mit Sean Connery gereicht…. Wie Puderzucker lag dicker Staub über der Patina der Geschichte hinter meterdicken Mauern und seit Jahrzehnten spinnen die Bewohner in den Fensternischen ungestört…. Die denkmalgeschützte Disibodenbergkapelle am neuen Fachmarktzentrum hatte beim Obst-und Traubentag zum zweiten Male geöffnet und wurde von deutlich mehr als 1000 Besuchern frequentiert. In Windeseile waren die Flyer und Broschüren vergriffen, auch Schüler nutzten das Angebot und ließen sich informieren. An den Maßwerkfenstern sind unschöne Balkenlöcher zu sehen, die im Zweiten Weltkrieg einer Verbarrikadierung dienten. Der Dachstuhl besteht aus Eichenholz und ist mit Weichholzdübeln zusammengehalten, der Teil über dem C0hor stammt nach dendrochronologischen Untersuchungen um 1455, der über dem Langhaus von 1493. 

(Bilder im Nov. 2010: Nr2684-2685)  Sehr fachkundig und informativ führten wie etwa Heinz de Cloidt oder die Mitglieder des neu gegründeten Fördervereins um dessen Merxheimer Vorsitzenden Bruno Schneider auf drei Ebenen auf einem Rundgang durch die einstige Kapelle, die Jahrzehnte als Lager genutzt wurde. Am Hildegardistag im September fand die Gründung eines Fördervereins mit 18 Gründungsmitgliedern statt. Bruno Schneider wurde erster Vorsitzender. Gerald Müller aus Pfaffen-Schwabenheim ist zweiter Vorsitzender, Friedrich Kreuzer aus Schwarzerden Schatzmeister und Christine Barthel aus Bad Sobernheim wurde Schriftführerin.

>>>Der Mitgliedsbeitrag beträgt 24,- € für die Einzelmitgliedschaft, 36,- € für eine Familienmitgliedschaft sowie 60,- für juristische Personen im Jahr. Interessierte können sich bei Bruno Schneider, Fa. Hans Schneider Bauunternehmung GmbH, In der Au 14 in 55627 Merxheim Tel. 06754-920018  oder bei Friedrich Kreuzer in der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG, Großstraße 88, in 55566 Bad Sobernheim, Tel. 06751 93660 melden. 


BÄRWEILER: 15 Aussteller bei 1. Mobilem Dorfmarkt am Bürgerhaus

Bild 2660: Die Kinder beteiligten sich mit einem Flohmarkt, die Senioren saßen bei Kaffee und Kuchen gesellig plaudernd...

Nr.2661: Ortschef Hans Gehm (v. li.), die beiden Dorfplaner Nathalie Franzen und Bernh. Backes und Franz Kattler (RLP)

Bild 2662: Kommunalpolitikerinnen, Hausfrauen, Mütter und Landfrauen lobten alle Bärweilers Initiative

25. September2010: Vor Jahrzehnten als sterbendes Dorf tituliert, hat sich Bärweiler unter seinen beiden Bürgermeistern Günter Germann und Nachfolger Hans Gehm zu einem lebens- und liebenswürdigem Dorf "gemausert": In Bärweiler wird derzeit eine Modelluntersuchung zur Sicherung und Erhaltung einer bedarfsgerechten Grundversorgung durchgeführt. Dazu gehört ein umsetzbares Konzept zur Versorgung mit Waren und Dienstleistungen im ländlichen Raum, das auch anderen Orten als Anregung dienen kann. 80 Prozent der Kosten dieses Modellprojektes werden von der Landesregierung bezuschusst. Der Referatsleiter aus dem Innenministerium, Franz Kattler, kam nach Bärweiler, die beiden Dorfplaner Nathalie Franzen und Bernhard Backes warben für "SooNahe" Produkte, und standen Rede und Antwort. "Für mich ist das, was ich gesehen habe, ein voller Erfolg und sehr beachtlich. Man muss ein Angebot unterbreiten, dann kommen auch die Kunden", sagte VG-Bürgermeister Rolf Kehl bei seiner Stippvisite.  

Bild li. Nr.2663: Zum ersten Mal präsentierte sich Bettina Pieroth mit ihrem Stand und angemeldeten Kleingewerbe öffentlich und stellte "Matrix Energetics" vor. Siehe auch WWW. Heylive.de --Livestyle--, wo wir diese Kraftquelle und unternehmerische Nischen vorstellen.

Im Vorfeld hatte Ortsbürgermeister Hans Gehm unermüdlich die Werbetrommel gerührt, und so kamen auch Ortsbürgermeisterkollegen aus dem Umland. Die Resonanz aus den Nachbarorten kann jedoch noch besser werden", zog Hans Gehm ein erstes zufriedenes Fazit: Es waren mehr Autos auf der Hauptstraße als bei der Kerb. Hofläden, Selbstvermarkter, Händler und Anbieter aus Orten der Nachbarschaft sollen zum Mitmachen animiert werden.  Die 15 Stände präsentierten ihre Waren und Dienstleistungen. Im ersten Stock der Alten Schule sind sechs Computerplätze in der Entstehung. Sie konnten besichtigt werden. Das ganze "Event" war auch ein geselliges Highlight, wo alle Tische im Gemeindehaus ständig besetzt waren, und wo der Nachwuchs einen Flohmarkt anbot. Die Landfrauen um Isolde Hofmann waren gute und aufmerksame Gastgeber bei dieser Auftaktveranstaltung. Am ersten Oktobersamstag fahren die Bärweilerer mit einem vollbesetzten Bus nach Landau: 1000 Euro können sie zum x-ten Male als Auszeichnung im Rahmen der Dorferneuerung abholen. Gehms Fazit: "Wir bleiben am Ball und sind dank der Bürger sehr rege!"   

Bild links Nr. 2664: Marlene Theobald aus Bärweiler und Astrid Köhler aus Hundsbach beim "Smalltalk"  waren ebenfalls von der Idee, die sicherlich ausbaufähig ist, begeistert. 


Herbstmarkt vorverlegt - erstmals Musik - keine Radiowerbung!

Bad Sobernheim: Nach dem Fest ist vor dem Fest, diese Binsenweisheit gilt auch in der Felkestadt. Erstmals wurde der Herbstmarkt zwei Wochen auf den 13. September 2010 vorverlegt und erstmals machte der Bad Kreuznacher Radiosender 88,3 kräftig Werbung über den Äther. Die Meinungen waren geteilt: Die spontane Werbung für den Markt  in der Stadt sei mit Sicherheit verkaufsförderlich, wenn laufend im Radio Reklame gemacht werde, meinte Horst Lanz aus Kirnhinter seinem "Western Store". Ihm raube die permanent-laute Musikberieselung den letzten Nerv, meinte dagegen Mario Meriggi vom Verband der Marktkaufleute Südwest. Er kommt seit 35 Jahren nach Sobernheim und vertaut auf seine Stammkundschaft. Der Bad Sobernheimer Marktausschuss sprach sich gegen Radiowerbung für die Johanniskirmes im Juni 2011 aus. 900 Euro hätte sie kosten sollen. "Zu provinziell, niemand hört den Bad Kreuznacher Stadtsender in der Region" war einer der Gründe.  

Bild 2651: Eine heiße Wurst für 1€. Wer kann da überhaupt noch meckern?

Nr.2652: Der Radiosender 88,3 aus Bad Kreuznach war erstmals auf dem Markt

Bild 2653: Trendig Herbstliches gabs in erster Linie. Der Renners war`s nicht.



WWW.Heylive.de Bildnachlese von einem tollen Weinfest 2010

 

Nr.2635: Groß und Klein, Jung und Alt feiern mitten auf der Gaß` und vergessen Alltagssorgen. Für sie war bestens gesorgt, wie man sieht...

Bild 2636: Man kennt sich, trifft Gott und die Welt und lauter Bekannte-  Hier die Monzinger GS-Leiterin Petra Kohrs mit Mann Volker u. Freundinnen 

Bild 2637. Mehr als ein Event, wenn man auf der original Meddersheimer Weinwaage Platz nehmen darf und in Wein aufgewogen wird-  das hält lange an...

In eigener Sache: www.heylive.de hat über 30.000 REGULÄRE User in weniger als einem Jahr! Tolle bunte Fotos aus der Region, Kommentare, Highlights, Storys- und alles echt, wahrhaftig, real, authentisch und seriös mit Namen! Carl Rheinländer aus Heimweiler etwa lobt: "Tolle Webseite hast du da,...man kann sich stundenlang darin vertiefen..!" Peter Landorff aus Steinheim nahe Leonberg, dessen Freund Ende August 2010 auf der Meddersheimer Weinwaage saß, schreibt: "Wir werden öfters auf ihrer sehr interessanten Homepage sein. Tausend Dank dafür!" Was der Ex- Meddersheimer Bernd Höll aus Landau /Isar/ Niederbayern über einen Marathon "dankbarer Erinnerungen..." schreibt, lesen Sie ungekürzt im Original, wenn Sie links aufs "ARCHIV"  und dann oben auf "Heylive Highlights" klicken. Empfehlen sie uns weiter!



.... die SPD hat auch "twittern" gelernt...

Landtagswahl im März 2011: In gleichem Maße wie sich die neue CDU- Landeschefin Julia Klöckner um das Amt der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin landauf, landab in "RLP" präsentiert, macht sie sich im Wahlkreis BIR/KH rar. Und wie beim Hase-Igel-Spiel, überall wo sie hinkommt, war die SPD schon da! Der politische Gegner bietet der Guldentaler Christdemokratin und Hoffnungsträgerin keine Angriffsfläche. Im Gegenteil: 

Kurt Beck

Die SPD gießt Öl ins Feuer auf unerledigte Berliner Baustellen wie BaföG, Flugsteuer,  Lobbyismus im Gesundheitswesen, Hartz IV, etc., und fordert Finanzausgleich auf allen Ebenen. Symbolträchtig mit den "Grünen" wird in Mainz gegen  AKW-Laufzeitverlängerung in Berlin protestiert und Bündnisse geschmiedet, die Zeitung "Rheinpfalz" sieht Rot/Grün im Land am 18. September 2010 bei über 50 Prozent!  Der Wähler rebelliert zunehmend gegen abzockende "Staats-Defraudanten und Absahner": siehe Stuttgart 21, Bankenkrise oder Ärzteproteste und geht auf die Straße. Will heißen: Aus Berlin kann Klöckner prinzipiell nichts erwarten und hat vorsorglich erklärt, sich in Mainz kümmern zu wollen und die Verschuldung zurückzufahren. Warum diese Botschaft nicht wie eine Bombe einschlug und ein "Rohrkrepierer" blieb?  Ohne Belang, will niemand wissen.

  Mittlerweile liebäugelt Klöckner mit den Grünen. SPD Verfehlungen im Land wie Nürburgringaffäre oder exorbitante Verschuldung hat die CDU mit dem Rotlichtmilieu auf Parteikasse oder dem "Abgreifer" Michael Billen selbst zur Genüge. Remis. Gerade der prunkvolle Ausbau des Schlosshotels Bad Bergzabern zeigt umgekehrt, dass der von der CDU so titulierte "Landesfürst König Kurt" etwas für Werterhalt und die Bausubstanz tut. Fehler wurden offen eingeräumt nach dem Motto: "...wer viel macht". "Wir machens halt" ist bekanntlich der Landesslogan der Genossen. Beck hat Dauerkarten beim FCK, wo ein neues Fotovoltaikdach 450 Haushalte mit Strom versorgen kann, und bei Mainz 05, wo der Bau der Coface-Arena die Jecken am Rhein glückselig macht. Parallelen zu "Kohl muss weg" zu statuieren, verpuffen wirkungslos- der "MP" Beck steht im Zenit. Er hält seine Truppe fest zusammen. Das wiederum ist der CDU-Chefin ein Dorn im Auge, sie redet von Vetternwirtschaft. Alle SPD- Ministerien "tun Gutes und reden noch mehr darüber! Die SPD macht`s halt", ist omnipräsent, besetzt alle Themenfelder und lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen: Kurt Beck kehrt von ganz tief unten Erfolge hervor. Er selbst preist in höchsten Tönen die Umwandlung der Konversion, spukt beim 40 Millionen Rhein-Zeitung Druckhaus in Koblenz bei der Grundsteinlegung in die Hände, schaut auf Schloss Wartenstein in Hahnenbach nach dem Rechten, ehrt Lieschen Müller in Trier, klopft VG-Bürgermeisterkandidaten  Dietmar Kron in Meisenheim anerkennend auf die Schulter, will selbst die Schulden reduzieren und gibt gleichzeitig geldwerte Fusionsanreize. (Fotos Sept. 2010 Nr. 2649- 2650)

SPD- Ministerien decken die Presse ein! Verbraucherschutzministerin Margit Conrad tritt fast stündlich vor die Presse und lässt Staatsministerin Julia Klöckner in ihrem ureigensten, prädestinierten Metier nicht den Hauch einer Chance: Conrad spricht sich in einer groß angelegten Kampagne im September 2010 für eine "schärfere Gangart bei Werbeanrufen" übers Telefon aus, weiht Hunsrücksteige ein, informiert gegen Skimming, Handykosten, Internetfallen, Werbemails und Datenklau, und legt tadellose Umweltbilanzen und Hochwasserschutzmaßnahmen vor. Wirtschaftsminister Hendrik Hering verleiht Preise. Es wird schwer für die CDU-Landeschefin am 27. März 2011 etwas zu reißen... 

Aber Julia Klöckner (38 Jahre jung im Dez.2010) als neue CDU-Landeschefin gehört die Zukunft. Sie wird sich an ihren Erfolgen messen lassen und ein Beraterteam nicht nur im Wahlkampf um sich scharen müssen. Es gilt ein dickes Brett auf glattem Bankett zu bohren!  "Geländegängig"  und "geerdet" allein reicht da wohl nicht! 



Neue Power und Energie werden auf Fliegerhorst  gewonnen!

Industriepark Pferdsfeld. Eine in ihren Dimensionen und ihrer Bauart wohl bundesweit einzigartig Lagerhalle offener Bauweise errichtete die BioEnergie-Nahetal GmbH („BEN“) auf dem Gelände des Industrieparks Pferdsfeld, und lud zur Einweihungsparty ein. Das Dach der zwölf Meter hohen Halle wird von 16 im Durchmesser jeweils fast einen Meter dicken Weißtannenstämmen als Pfeiler mit aufgelagerten Douglasienstämmen getragen. Weitere Holzstämme halten horizontal die 2.500 Quadratmeter große Dachkonstruktion. Darauf ist eine moderne Photovoltaikanlage der „Merxheimer  Photovoltaik GbR“ installiert. Sie ist seit dem 30. Juni in Betrieb, und entging somit der Kürzung einer späteren Einspeisevergütung. Dafür wurde „rund um die Uhr malocht, um dieses Ziel zu erreichen“, informierten nun bei einem Tag der offenen Tür in Pferdsfeld die Investoren und Betreiber.

Bild 2626: Die Mitarbeiter der Meddersheimer Firma "BEN"

Bild 2627: Enorme Dimensionen hat die  Freilufthalle auf Shelter-Fundament

Bild 2628: Schwere Traktoren bis 440 PS stehen auf dem Betriebsgelände

„So eine Halle in diesen Größen und dieser Bauart ist mir bundesweit nicht bekannt“, sagten Markus Wilhelmy (Meddersheim) und Frank Nickel aus Hochstetten, beide Geschäftsführer der BioEnergie-Nahetal mit Sitz in Meddersheim. Deren Ortsbürgermeisterin Renate Weingarth-Schenk brachte ein kleines Geschenk zur Einweihung mit. Mitarbeiter von fünf Forstämtern bis Boppard, Kunden und Geschäftspartner wie Sägewerksbetreiber oder auch der Waldbauverein Nahe-Glan kamen zur Feierstunde. Ein viertel Jahr habe der Bau gedauert, mächtige Weißtannen und Holzstämme aus dem Schwarzwald wurden verbaut. Acht schwere Schlepper von 120 bis 440 PS sowie Lkw´s und schweres Gerät stehen auf dem 6800 Quadratmeter Gesamtareal, die Firma bietet Dienstleistungen sowie die Produktion und Vermarktung von bioenergetischen Produkten aus Land- und Forstwirtschaft an, unternimmt auch Problemfällungen und Holzrückarbeiten. Die offene Halle dient der Lagerung von über 10.000 Kubikmeter Holzhackschnitzel. Mittlerweile wird thermische Energie als „absoluter Renner“ (so die Betreiber) aus allen möglichen nachwachsenden Rohstoffen wie Gräsern und Holz, beispielsweise Mais, Schilf oder Elefantengras gewonnen und von der Firma für ihre Kunden produziert. Unter den Großabnehmern sind etwa die EDG (Energie-Dienstleistungs-Gesellschaft), die auch die Hackschnitzelheizung in Bad Sobernheim (Schwimmbad-, Schulen-, Dümmler-Halle) betreibt. Kreisweit werden Schulen der Region geheizt. Auf dem 2.500 Quadratmeter großen Dach wurde eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 268 kWp. befestigt. Allein von dieser Anlage reicht der Strombedarf für über 60 Haushalte. Die Installation  auf Wellblechdach und einzigartiger Holzunterkonstruktion war „eine beispiellose Herausforderung an sich“, erläuterte Bruno Schneider als einer der vier Betreiber. Neben ihm bilden Dipl.-Ing. Marcus Metzler, Gerd Lenhart sowie Werner Fuchs vom Pferdsfelder landwirtschaftlichen Fuchshof die Firma „Merxheimer Photovoltaik GbR“. 



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OCHS AM SPIEß- Kein Zuckerschlecken - Kostenintensiv-!

Nix für Weicheier und Warmduscher-  Aber: Lukullische Köstlichkeit

"Man muss schon ein Ochse sein, um Ochs am Spieß zu machen!", wissen die Meddersheimer, seit sie 1995 den ersten "Ochs am Spieß" noch im alten Kühlhaus auf eine massive Welle mit starken VA- Edelstahlbänder und -verstrebungen anschraubten und festzurrten. Das allein erfordert Erfahrung, weil das Rückgrat und das Knochengerüst mit einem langen Bohrer fixiert werden muss. Das Grillgut darf nicht "eiern" oder unrund laufen. Der 2010-er Bulle, den Salvatore Tedesco aufhing, wog geschlachtet stolze 269 Kilogramm. Das Fleisch muss über offenem Feuer garen, Teile dürfen nicht ins Feuer fallen, wenn`s schmort und brutzelt. Dann wären alle Mühen umsonst. Am heißen Feuer kann nicht so einfach nachkorrigiert werden. 

Bild 2599: Der Meddersheimer Heiko Grabosch (re.) zeigt im Jahr 2000 die Ohrmarke am tierischen "Korpus". Jan Hey (mi.) und Harald Mohr sehen "abgekämpft", aber sehr zufrieden  aus.  

Vor den Erfolg haben bekanntlich die Götter den Schweiß gesetzt: Solche Tortour "Ochs am Spieß" ist immer ein optischer Hingucker, etwas wo das Auge ankert, und etwas absolut Besonderes. Es gibt natürlich viele Zubereitungsarten, und die Geschmäcker sind verschieden. Diese Weisheit allein würde  Bände füllen. Wenn man zum Beispiel den Kunden fragt, ob er denn ein Endstück begehrt, ob es ein "Enddutzel" sein darf, ruft dieser laut "ja". Gleicher mäkelt und mosert, wenn er es ungefragt auf den Teller bekommt. Verkaufspsychologie ist so alt wie die Menschheit und das A+O.....Heute ist das korrekte und rechtliche "Inverkehrbringen" die größte Hürde beim "Ochs am Spieß". 

Nr. 2600 (August-2010): 269 Kg Ochs am Spieß müssen am offenen Feuer "gehändelt" und gedreht werden... 

Nr 2601 (2000): Abschneiden und in Soße, damit es nicht austrocknet und zart bleibt, dies wusste Oma schon...

Nr. 2602 (anno 1996): Der 2010 verstorbene Alt-OB von Meddersheim, Werner Hilkene, war Rindfleisch-Fan!

Zubereitung- ExklusivRezept Heylive.de: Noch vor dem Aufspießen wird der Ochs mit einer Lakespritze und (max. 7 Grad) KOCHsalz- Lake, und Gewürzen gespritzt. Achtung: Nnicht zu scharf, weil das Fleisch ein Drittel verliert! Während dem Garen wird der Ochs mit Öl und Gewürzen (event. Rotwein) überpinselt. Nach einigen Stunden wird die erste gegarte Schicht abgeschnitten und in Bratensoße (viel Zwiebeln, Gewürze, Soßenpulver, Kräuterknoblauchbuttergewürz) weitergegart. Wenn der zweite Abschnitt erfolgt, wird mit der Ausgabe begonnen. Die Zubereiter von WWW.Heylive.de hatten am  meisten Erfolg damit, wenn sie den Kunden ein Stück direkt vom "Ochs am Spieß" abschnitten und zu einem anderen mit Sud und Soße legten. Brot und Salat gehören dazu. Wie erwähnt, muss auf die Kunden eingegangen werden. -- Bild li. 2603: Morgens um halb Neun auf der Meddersheimer Brücke beim Weinfest! 

Tücken: Erfolg und Misserfolg liegen dicht beieinander. Achtung: Hitze geht nach oben. Der Ochs muss überm Feuer, am besten über der Glut, hängen. Andere Versuche, beispielsweise das Feuer seitlich, gingen schief. Anders als bei gepökeltem Grillgut (z.B. Rinds- oder Käsewürstchen- Grillschinken) besteht beim "Ochs am Spieß" keine Gefahr bezüglich der chemischen Bildung von Nitrosamine. Auch die Umgebungs- und Außentemperatur ist für die Garzeit ein entscheidender Faktor!  Rentabilität: Bei Vereinsfesten partizipieren alle Stände und Vereine von dieser nicht alltäglichen Attraktion. Daher sollte "Ochs am Spieß" separat abgerechnet werden. Ein Gewinn damit ist NICHT bis "ÜBERHAUPT NICHT" zu erzielen, rechnet man Holz, Helfer, Zeit, Vorbereitungen und Nacharbeiten ein.   



„Händeringend werden Lehrlinge gesucht!“

September 2010: Rekordkulisse bei 9. AusbildungsBörse in Realschule plus

BAD SOBERNHEIM.  Dies wurde bei der neunten Ausbildungsbörse erstmals nicht sonntags, sondern am Donnerstagabend in der Realschule plus im Schulzentrum Münchwiesen überdeutlich. Auf den Fluren und in den Klassen war echt was los: Mit 34 Firmen und Institutionen vermeldete die kooperative Realschule plus als GTS mit Orientierungsstufe, Bildungsgang zur Berufsreife und Bildungsgang zum qualifizierten Sekundarabschluss I eine Rekordteilnahme. Polizei, Bundeswehr, erstmals das Finanzamt, die Industrie, heimische Wirtschaft, Energieanbieter, Sparkassen, Krankenkassen und Dienstleister machten ihre Offerten an die Schüler, allein die Kammern informierten über 150 Ausbildungsberufe rund ums Handwerk. Auch der ehemalige Schulträger, die Verbandsgemeinde, präsentierte sich und sucht eine Verwaltungsfachangestellte. Dabei ist schon der Fokus ins kommende Jahr gerichtet. Die Veranstaltung „Ausbildung im Dialog“ werde auch für die frühzeitige Berufswahlorientierung von Gymnasiasten der Region oder weiterführender schulischer Ausbildung genutzt, freuten sich die Organisatoren über die Rekordbeteiligung. Die Börse sei zudem als Kontaktpflege zwischen Schülern und Auszubildenden, zwischen Eltern, Schulen und Betrieben für alle Seiten unerlässlich und sehr wichtig. Kornelia Betzen appellierte im Vorfeld eindringlich an die Schüler, die angebotenen Praktika in den Betrieben zu nutzen. Der schulische Arbeitskreis um Sabine Schmitt war Mittler und hatte seine Hausaufgaben gemacht. Freunde und Förderer der Realschule plus betrieben mit Schülern Grillstand und Bistro und förderten so die Kontaktpflege. Kollegen anderer Schulen, zahlreiche Stadtrats- und Kreistagsmitglieder um Hans-Dirk Nies informierten sich aus „erster Hand“.    

  Bilder 2614-2614- 2616- sept.2010: Zum Bild links oben: Schulrat Gerhard Schmidt aus Weiler, Realschul-Leiterin Kornelia Betzen, Sabine Schmitt vom Arbeitskreis, Konrektorin Jutta Allebrand und der neue Stellvertretende Konrektor Rolf Bernardi aus Hochstetten strahlten mit Andrea Schwahn um die Wette. Die Meisenheimer Bildungsreferentin von der Landwirtschaftskammer war zum ersten Male in der Felkestadt und sprach von einem „regelrechten Ansturm“ vor allem im Bildungsgang Hauswirtschaft und den so genannten „Grünen Berufen“, Forstwirt, Landwirtschaft und Gärtner. 


Die ersten Kirner Fototage Ende August 2010 mit fünf Fotografen und einem tollen Rahmenprogramm ist ausbaufähig, der Grundstein wurde gelegt! Die Laudatio hielt der Kirn-Sulzbacher Karlheinz Brust. Auch er musste dicke Bretter bohren: Mit 28 Besuchern habe er angefangen, bei seiner jüngsten Vernissage dieses Jahr seien 240 Gäste gekommen. Unser Foto zeigt von links Volkmar S. Paal aus Berschweiler, Peter Holler aus Kirn-Sulzbach, Lilo Laux (Idar-Oberstein), Reiner Drumm (Wickenrodt) sowie den Kirner Organisator Gerd Deichmeier. (Bild 2543)

Ilka + Bernd Gutheil – bereisen seit einigen Jahren alle Kontinente. Eindrücke der Reisen halten sie mit der Kamera fest. Der Diavortrag „Grönland, Expedition Diskobucht mit MS FRAM“ nimmt den Betrachter mit auf eine Reise entlang der Westküste Grönlands auf dem norwegischen Postschiff “MS FRAM”. In den kurzen Sommermonaten entpuppt sich die polare Region als  Schönheit: Zarte Wolkenschleier schweben über malerische Inuit- Siedlungen, deren bunte Häuser wie zufällig angeordnet auf porösem Basaltgestein stehen, in der Bucht treiben Skulpturen aus Eis und glänzen im Licht der Mitternachtssonne. Die Eismenge Grönlands ist gigantisch.  Bild 2544


 Die angekündigten Hinweistafeln zu Lebensraum, Nahrung und natürlichem Umfeld des Damwildes haben wir jetzt an unserem Damwildgatter an der Nahe neben dem Hotel "BollAnt's im Park" angebracht. Darauf können sich die Spaziergänger nun beim Betrachten der Tiere gut informieren. Hervorzuheben ist insbesondere die auch kindgerechte Gestaltung der Hinweistafeln. Wir würden uns freuen, wenn Sie in Ihren jeweiligen Publikationen einen entsprechenden Hinweis darauf geben könnten. Täglich zur Fütterungszeit der Tiere zwischen 17:00 und 18:00 Uhr können Interessierte übrigens auch unsere drei neugeborenen Kälber beobachten, da sie dann gemeinsam mit den jeweiligen Muttertieren zur Fütterung am Eingangstor des Gatters kommen. Mit besten Grüßen - (c-by) Klaus Nieding Kreisgruppenvorsitzender- Bild 2531


Krippe, 400 Euro für die „Rasselbande“ und 500 Euro für die Martinskirche 

Wolfgang Riek (v.links), Wolfhart Dhonau, Heinz Zinnecker, Anne Weck und Pfarrer Hansjörg Biegel strahlten und hatten allen Grund zur Freude. Sie sagten dabei den zahlreichen Helfern und guten Geistern ein „dickes Dankeschön“. 

 

   MEDDERSHEIM. Nach einer Idee von Wolfgang Riek und Wolfhart Dhonau wurde 2008 ein Weihnachtsmarkt veranstaltet, von dessen Erlös die Anschaffung einer Weihnachtskrippe für die Meddersheimer Martinskirche finanziert werden sollte. Heinz Zinnecker zimmerte die Krippe mitsamt ihrer filigranen Umgebung. Nachdem auch die Krippenfiguren und die Tiere aufwändig hergestellt worden waren, konnte das gelungene Werk Weihnachten 2009 präsentiert werden. Eine Abschlussrechnung wurde nun erstellt, die bei allen Beteiligten große Freude und Genugtuung auslöste: „Durch das positive Zusammenwirken vieler Personen schmückt jetzt nicht nur eine herrliche Krippe mit Vollausstattung in der Weihnachtszeit die Martinskirche, sondern darüber hinaus wurden die restlichen Erlöse gespendet!“, freute sich Wolfhart Dhonau vom Presbyterium. „Rasselbande“- Kindergartenleiterin Anne Weck nahm für den Förderverein Kindergarten 400 Euro für den nächsten Martinszug entgegen. Pfarrer Hansjörg Biegel vom Förderverein Martinskirche freute sich, dass für die weitere Kirchensanierung stolze 500 Euro übrig blieben: „Eine rundum gelungene Sache“, sagte Biegel, während die Initiatoren um den Nimmermüden Wolfgang Riek schon Pläne für den kommenden Weihnachtsmarkt schmiedeten. (Bild 2529)



6 jetten ins WM-Epizentrum nach Südafrika!

 MEDDERSHEIM. „Hoffentlich fällt kein Schnee oder es wird so kalt, dass wir Handschuhe brauchen!“, das ist die größte Sorge von Renate Riek (58) aus Meddersheim. Schließlich soll es kommende Woche zur großen WM-Party nach Südafrika gehen. Am Sonntagabend fliegen Renate und Wolfgang Riek von Frankfurt aus direkt nach Johannisburg, am Montag fliegen Christian Wiesner, Stephan Weck, Simone und Heiko Riek ebenfalls nonstop 8000 Kilometer und zehn Stunden lang nach Südafrika. TuS-Fußballer Christian Wiesner hat die Reise eines Getränkeherstellers mit exquisitem Rahmenprogramm im Internet gewonnen, bei weiteren Kartenrückgaben griffen die Meddersheimer zu. (Bild 2493- Juni 2010)



Die ganze Welt schaut der FIFA-WM in Südafrika zu!

PublicViewing in der Felkestadt

Fans feierten friedvoll + begeistert

Bild 2432: Auf dem Sobernheimer Marktplatz beim ersten Spiel der Dt. Elf am So.13.6.  gegen Australien jubelten die Fans noch 

Bild 2433: Für die ganze Familie steht das kollektives Abfeiern im Mittelpunkt. Erinnerungen an das Sommermärchen 2006...

2434: Faszination Fußball mit "Schweini", "Poldi" und Co.: Beim ersten Spiel klappte das noch: 4:0 gegen Australien. Das Zweite Match wurde gegen Serbien verloren!


KIRN baut  "Überflieger" -Straßen gesperrt!

2444: Eine ganz gefährliche Baustelle ist die Nahespange in Richtung Loh

Bild 2445: Blick Richtung Kyrburg mit den gewaltigen "Auflagern" der Brücke.

Bild 2446: Blick von der Kiesel zum Loh. Das Vorhaben liegt voll im Zeitplan

19.Juni 2010: Enorme Fortschritte macht die Naheüberbauung mit einer Stahlverbundbrücke über Gleise und Nahe ab der Kiesel zum Loh, der im Volksmund genannte Kirner "Überflieger". Selbst nachts werden Bohrungen für die Fundamente durchgeführt. Vor zwei Jahren wurde der Tunnel an der B 41 saniert, im Herbst 2009 begannen die Bauarbeiten für eine schienenfreie Bahnüberquerung, die seit mehr als 30 Jahren im Gespräch ist. Im Zuge dieser Baumaßnahme ist seit Anfang Juni für mehrere Monate auch die Obersteiner Straße stadtauswärts voll gesperrt, hier werden Kanalarbeiten und Hausanschlüsse neu verlegt. Die Kirner Vorstadt ist eine Großbaustelle, die Umleitung erfolgt durch die Wässerung am Stadtteil Sulzbach und der Simona entlang durch die Sulzbacher Straße.



17.Rad-Erlebnistag wenig frequentiert- Eröffnung im Booser Ortskern 

Nr2496: Musiker Stefan Persch (li.) aus Niederhausen kehrte hier ein!

Bild 2497: Nahe-Weinkönigin Carolin Sypra, li., ebenfalls aus Niederhausen

2498: Landrat Diel, Naheweinkönigin, Marcel Wüst und Ortsbürgermeisterin

KREIS/KIRN/BOOS/MEDDERSHEIM. Es war ein Kommen und Gehen beim Raderlebnistag „Nahe Hit- Rad’l mit“ in der Meddersheimer Winzergenossenschaft Rheingrafenberg, aber der erwartet große Ansturm blieb aus. Schafskälte beim Wetter, teils regnerisch trüb lockte kaum. Einzig auf der Kirner Schülerkiesel und auf dem Barfußpfad Sobernheim beim neuen "KIRNER Radler" war einigermaßen  Betrieb. An einem Wein- und Sektstand im Hof der Winzergenossenschaft Meddersheim konnten Weinliebhaber und Radler das breite Angebot kennen und genießen lernen. Der „Weingarten Eden“ lud auf seiner Sonnenterasse mit Speisen, Kaffee und Kuchen zum Verweilen ein. Die  Bodelschwinghschule aus Meisenheim bot einen Bücherflohmarkt an, auch die Allgemeine Ortskrankenkasse sowie Mitarbeiter der Nahelandtouristik waren mit Infoständen präsent. „Trendigen Sport, Fun und Aktion“ versprach Gernot Hammen aus Mengerschied mit seinem „Segway“, einem elektrogetriebenen Stehfahrrad mit zwei Rädern: Etwas gewöhnungsbedürftig war die Fahrt im Stehen durch Gewichtsverlagerung allemal. Ein Hütchenparcours war aufgestellt, und da übten Interessierte auf dem neumodischen Gefährt die neue Art der Fortbewegung, die den Teilnehmern nach anfänglichen Schwierigkeiten zusehends mehr Spaß bereitete. Hinter einer hohen Lenkstange steht man Aufrecht. Fünf so genannte Gyroskope sowie zwei Kreiselsensoren steuern das Gefährt mit zwei jeweils zwei, zwei PS starken Elektromotoren, und daher seien auch starke Steigungen problemlos zu bewältigen, warben die Betreiber. Am Nachmittag kam Radprofi Marcel Wüst zu einer Autogrammstunde in die Winzergenossenschaft. Der Experte plauderte aus dem Nähkästchen und beantwortete seiner Fangemeinde auch Fragen über die bevorstehende Tour de France. Landrat Franz-Josef Diel machte hier Station mit einer radelnden Delegation, Naheweinkönigin Carolin Spyra aus Niederhausen und auch Ortsbürgermeisterin Renate Weingarth-Schenk fachsimpelten mit dem ehemaligen Profi-Radrennfahrer, Promoter und TV-Co-Kommentator. 


Rätsel: Dr. Felix Welker hat  hingeschmissen - Ein Jahr im Amt!

Die Spekulationen schießen ins Kraut: Steckt mehr dahinter als nur ein Verstoß gegen das Meldegesetz? Warum nahm er Warnungen auf die leichte Schulter? Wer hat Welker nachspioniert, wo er nächtigt? An Pfingstsamstag erst hatte er seine Nadine in Staudernheim geheiratet. Hätte VG-Bürgermeister Rolf Kehl seinen "Ziehsohn" nicht davor bewahren können? Kein Mensch glaubt, dass er fallen gelassen wurde! Dennoch wird viel geredet in der Felkestadt. Wetten liefen bereits, dass Welker das Jahr nicht übersteht. Eher aber deshalb, dass er Knatsch und die heftigen öffentlichen Vorwürfe seines Beigeordneten Alois Bruckmeier nicht unbedingt haben muss.   

Mit Alois Bruckmeier (re.) hat sich der  Bürgermeister auch schon mal "gezofft" 

Bild 2429: Abgeschmiert... Am 31. August 2010 ist die Ära Welker zu Ende! 2430: Felix Welker 2009 beim Fassanstich 

Mitte Juni 2010.BAD SOBERNHEIM. Hals über Kopf wirft Dr.Felix Welker (CDU) als mit haushoher Mehrheit überraschend vor einem Jahr ins Amt katapultierte Bürgermeister der 7000 Einwohner zählenden Felkestadt hin. Die Zeichen standen bei aller Euphorie denkbar schlecht, seitdem die CDU nicht einmal bei der Beigeordnetenwahl während der Konstituierenden Sitzung die Reihen schloss, und der Stadtchef mit Uli Schug (Grüne) und Alois Bruckmeier (FWG) Kontrahenten am Tisch hatte. Gemeindeverbandsvorsitzende Bettina Dickes (MdL,CDU) vermutet politische Drahtzieher hinter der Attacke und sei "maßlos enttäuscht". Fakt ist, dass das Ordnungsamt nach einer ominösen Strichliste aktiv wurde, weil Welker mehr Nächte im zwei Kilometer entfernten Staudernheim als in seiner Zweitwohnung im Leinenboner Weg verbringt. Ein eindeutiger Verstoß gegen das Meldegesetz: "Die Umstände zwingen mich dazu" soll Welker im Pressegespräch geäußert haben. Sitze ich das aus, oder trete ich zurück? -dies seien einzige Optionen gewesen. Welker wollte nicht "gegangen werden", ohnehin hätte er automatisch aufgrund der Ermittlungen sein Amt verloren und sah sich einem "unsäglichen und langwierigen Verfahren ausgesetzt", nachdem das Ordnungsamt Ermittlungen nachgehen müsse. Dass dies für den smarten und stets freundlichen und umgänglichen Bürgermeister so unsinnig wie ein Holzprotokoll ist, wusste er als juristischer Experte. Welker wurde mehrfach gewarnt, so Insider. Er trage doch das Meldegesetz "nicht mit sich unterm Arm herum", antwortete er nun trotzig und zog die Konsequenzen. Hart aber bitter. Nie hatte er einen Hehl daraus gemacht, alle Probleme der Stadt im Alleingang und im "Fulltime-Job" allein zu erledigen. Viele in der Stadt haben sich gefreut, dass die "chaotische" Zeit seines Vorgängers Hans Georg Janneck der Vergangenheit angehört. Der politische Gegner, insbesondere die Genossen, spielen nun das Unschuldslamm. Insgeheim dürften sie sich aber auf die Schenkel klopfen: Nach dem freien Fall in der Wählergunst und dem Abwatschen bei der Kommunalwahl 2009 Balsam auf die geschundene Seele. In Wirklichkeit haben die "Roten" in der Felkestadt bisher nicht viel bewegt, ließen den SC 03 in die Insolvenz sausen, schassten Markus Below, und lagen sogar mit Janneck im Clinch  Und jetzt? Nach einem Jahr zieht der begeisterte Hobbypilot Felix Welker die Reißleine und hinterlässt bei aller Aufbruchstimmung einen Scherbenhaufen im Sommerloch. Nix neues in Bad Sobernheim. Bereits acht Tage später, am 17. Juni 2010 hielt Welker die Entlassungsurkunde in Händen. 



So feiert die Jugend HEUTE ab - eine Lobrede!

5.Pfingstzeltlagter befreundeter Jugendlicher aus Otzweiler, Becherbach und Hundsbach sowie mit weiteren Bekannten verlief harmonisch und vorbildlich! 

 Bild 2384: Da sah man Katja Winter aus Hoppstädten am Lagerfeuer tolle Balladen singen....

2385:Der Becherbacher Julius Schmitt griff in die Klampfe und schmetterte gekonnt Songs von Liedermachern

Bild 2386: Was früher Heublumen Im Landewyck-Blättchen eingedreht, ist heute eben das Wasserpfeifchen..

 

Bild 2387: Alle hielten wie Pech+ Schwefel zusammen. Es gab Lagerolympiade, beheizter Swimming-Pool und viele Aktionen....Herz was willst du mehr? Die "Otzis" schlugen nie über die Stränge und wünschten sich am Lagerfeuer, dass die Politik endlich für Gerechtigkeit im eigenen Land sorgt und süchtige Banker an die "Kandare" legt, als dass schwer bewaffnete Polizisten Jugendschutzkontrollen in Orten von Kirn-Land durchführen. Das sei völlig überzogen, wenn Aus- und Übersiedler ungeschoren davonkommen, sagten sie aus vollster Überzeugung. "Chef" war Torben Neu.

Die Jugend sei "schlechter und rau`licher" geworden- hört man. Stimmt das? Nein,- solche Aussagen gehören in die Mottenkiste! Jede Gesellschaft bekommt die Jugend, die sie verdient. Dies trifft erst recht nicht pauschal auf Deutsche zu. Vielmehr sind Banker, Abzocker und auf Gewinnsucht programmierte "Heuschrecken" schlechte Vorbilder. Noch nie war das Aushebeln der Politik durch Lobbyisten und  frei floatende und mutierende Börsen-Broker so dominant. Das Proletariat, der breite, meist besitzlose Arbeiterstand, ist der Gelackmeierte. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten fehlt der Jugend Anreiz und Perspektive, wenn sie über profitorientierte Agenturen vermittelt werden und Geld zum arbeiten mitbringen sollen. Das gabs "früher" nicht, dass ganze Hochhäuser voller dubioser Telefonverkäufer saßen! So funktioniert grundsätzlich keine "Chemie"! Fakt ist, dass die Kids unter sich "abfeiern", allein sein, und nicht bevormundet werden wollen. Wie die Alten früher.  Dies gehört respektiert. Mindestens!  Bernd M. Hey




Volkhard 

Waelder †

verstorben

10.12. 1950 -  7.6. 2010

Bilder 2427-2428 Juni 2010

Juni 2010 Meisenheim: Plötzlich und völlig unerwartet wurde Volkhard Waelder bei einem Ortstermin im Heimbachtal am 7. Juni zur Mittagszeit mitten aus dem Leben gerissen. Waelder war seit 1999 ehrenamtlicher Stadtbürgermeister und hat in seiner Heimatgemeinde viel bewegt. 2009 setzte er sich gegen drei Mitbewerber gleich im ersten Wahlgang durch. Er wollte im August 2010 auch VG-Bürgermeister werden und kandidierte gegen Amtsinhaber Alfons Schneider (CDU) und Mitbewerber Dietmar Kron (SPD). "Noch nie in der Geschichte Meisenheims wurden so viele Maßnahmen umgesetzt, wie in meiner Amtszeit" stellte er noch kürzlich fest und war voller Tatendrang und gestalterischer Visionen, wollte das Sanierungsgebiet auf die gesamte Altstadt erweitern. Der 59-jährige setzte sich stets klare Ziele und verfolgte diese mit allem Nachdruck. Bei allen Streitigkeiten, etwa das Fällen vieler Bäume verbunden mit dem Ausbau der Lindenallee, erkannten die politischen Gegner die unbestreitbaren Leistungen und stetige Präsenz des Stadtbürgermeisters an. "Volkhard Waelder brauchte nicht unter die Menschen zu gehen, er war mitten unter ihnen und hat vieles auf dem "kleinen Dienstweg" spontan ohne Aufhebens erledigt" hieß es im Nachruf der Werbegemeinschaft "Blickpunkt" ebenso wie bei seiner freien Wählergemeinschaft Heil. Bereits seit 1979 gehörte er ihr an, und prägte im Stadtrat den Werdegang Meisenheims mit. Waelder besuchte ab 1957 die Volksschule, lernte von 1965 bis 1968 Fleischer und bestand als jüngster Meister bereits 1970 die Prüfung mit Auszeichnung. Von 1972 bis 1974 war er als Fachberater der Mainzer Gewürzfirma "Moguntia" tätig, bevor er 1974 den elterlichen Betrieb übernahm, der weit über 300 Jahre alt wurde. Dass im vergangenen Jahr der Betrieb seines Sohnes, die Waelder GmbH, die Insolvenz beantragen musste, war für ihn ein harter Schlag. Die Geschichte Meisenheims lag Volkhard Waelder sehr am Herzen- er hat sie unübersehbar mit geprägt. Pfarrer i.R.Günther Lenhoff hielt in der Schlosskirche die Trauerfeier. Am 15. August 2010 wird Waelders Nachfolger neu gewählt, bis auf weiteres übernahm die Stadtspitze um den Ersten Beigeordneten Ralf Gillmann die Dienstgeschäfte der Stadt.



TATÜ-TATA + BLAULICHT?  ja oder nein?

Bild 2451 aus Otzweiler, wo im August 2010 der VG-Feuerwehrtag stattfindet.

Dies wird oft kontrovers in der Bevölkerung heiß diskutiert: Mehrfach beschwerten sich Monzinger Bürger, ob es nötig sei, dass nachts  Wehren, Rettungsfahrzeuge und Polizei mit Tatütata und Blaulicht durch den Ort sausen. Klare Ansage von Wehrführer Lothar Treßel „Ja! Bei uns fährt niemand mehr `raus ohne Sondersignale“. Bei Versuchen ohne Sondersignale habe man nächtens um Haaresbreite die Monzinger Zeitungsfrau auf der Kühlerhaube gehabt. Die Alarmierung sei ausschlaggebend. Beim Brand in Auen sei man von größter Gefahr für Leib und Leben ausgegangen, was sich glücklicherweise nicht bewahrheitet hätte. Aber dies wisse man eben immer erst hinterher. Je nachdem wie der Alarm ausgelöst wird, sei Schnelligkeit oberste Prämisse. Absolute Priorität hätte die Sicherheit auch für die Ehrenamtlichen. Im Übrigen sei es sehr schlecht, wenn es gerade die Zeitungsfrau bei der Arbeit treffe, sagte Treßel.



TAFEL: Gute Sache- aber Haussegen hängt schief - Massive Vorwürfe!

 Mai 2010: KIRN / BAD SOBERNHEIM. Es läuft nicht reibungslos in der Tafel: Mit ihrer „Filiale“ in Bad Sobernheim ist sie eine von 872 Tafeln bundesweit. 56 rheinlandpfälzische und elf saarländische Tafel haben sich jüngst in Kirn zu zusammengeschlossen. Vorsitzende Ellen Kriegel dankte Helfern und Spendern und erinnert an die besonderen Verdienste der jüngst verstorbenen Anita Bürkle, die als Sponsorin für alle Belange der Tafel und deren Aufbau in Kirn stets ein offenes Ohr hatte. Dienstags und freitags ist in der Kirner Langgase geöffnet.

Nr2416: Der neue Vorstand in Kirn muss unliebsame Fragen klären.

 Tafel-Vorsitzende Ellen Kriegel wurde mit 27 Jastimmen im Amt bestätigt.  32 Jastimmen erhielt Cornelia Dhonau als Zweite. Zu deren Stellvertretern wurden Hans Günter Hess und Jutta Webler gewählt. Beisitzer: Sieghilde Heinen, Werner Kamutzki, Ulla von der Marel, Werner Speh, Fritz Wagner, Hansi Kamutzki, Ilona Rathgeb, Britta Schöttler und Rosi Spindler. 

Nr.2417: Die "aufmüpfige" Filiale in Bad Sobernheim sind auch treue Helfer! 

Die Rechenschaftsberichte zeigten eindeutig die zwingende Notwendigkeit dieser Einrichtung und die „schleichend zunehmende Verarmung der Gesellschaft“, sagte die neue zweite Vorsitzende mit dem Geschäftsbereich Steuern- und Finanzen, Cornelia Dhonau auf Nachfrage unserer Zeiung. Erstmals nach der Auslösung am 1. August 2008 aus dem DRK-Ortsverein als eigenständiger Verein „Tafel e.V.“ ist die Bilanz 2009 mit dem Kalenderjahr identisch. Damals startete der Verein mit 19 Mitgliedern, heute sind es 46. Mitgliedsbeiträge betragen 652 Euro, die VG-Bad Sobernheim spendete 3.000 Euro. Die Bilanzsumme liegt bei 72.900 Euro, das abschließende Vereinsergebnis beträgt  2.108 Euro. Je Ausgabe wird symbolisch ein Euro -1 €- erhoben: Dieses „Tütengeld“ belief sich 2009 auf 26.867 Euro, was genau der Anzahl der Kunden entspricht. Im gleichen Zeitraum beliefen sich die Personalkosten, Anschaffungen, Kosten und Abschreibungen auf 49.943 Euro. Der rechnerische Verlust im Zweckbetrieb beträgt so 23.075 Euro. Die Bilanz setzt sich aus dem ideellen Bereich, der Vermögensverwaltung und dem Zweckbetrieb zusammen. Weitere Zahlen: Zum 31. Dezember 2009 belief sich das Sachanlagevermögen auf 45.765 Euro. Darin enthalten sind mit 30.032 Euro die Kühlfahrzeuge, der Rest ist Betriebsausstattung wie etwa Kühltheken. Geld-, Lebensmittel- und Sachspenden schlugen mit 37.335 Euro zu Buche. 

In Kirn zählt die Tafel 261Bedarfsgemeinschaften, was 382 Erwachsenen und 179 Kindern entspricht. Aus Kirn-Land kommen 69, in der Stadt inklusive der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim kommen 65 Bedarfsgemeinschaften zur Tafel in der Felkestadt. Eine Nachfrage von Pfarrer Michael Zeh auf diese hohe Zahl der Bedarfsgemeinschaften in der Stadt Kirn gegenüber dem Umland an Ellen Kriegel beantwortete Fritz Wagner mit dem „Niedergang der Lederwarenindustrie und dem Verlust von 4000 Arbeitsplätzen Anfang der 1980-er Jahre und den gewachsenen Strukturen“, Kirn sei soziologisch schon immer Niedriglohnsektor gewesen.

Nr. 2418+ 2419: Der Kirner Marktplatz 

KLARTEXT-

KOMMENTAR:

 

Lesen Sie Politik / Wirtschaft!

Wagner sprang Kriegel bei und antwortete, dies ist bezeichnend: Mit welchem  "Totschlagsargument" jedoch, das war schwach- mangelhaft! (siehe oben) So löst man 2010 keine Probleme. Niemand, kein Mensch, ist gegen die gute Sache der Tafel. Sie darf nicht zerredet werden. Muss aber die Anschaffung einer Aufschnittmaschine, Käsemesser, und der Kauf eines Aktenvernichters! sein? Müssen Kochkurse sein, gibt es bald noch ein Stehcafe? Gewiss gibt es nicht immer frisches Obst, Milchprodukte sind oft Mangelware. Tafel"kunden" können aber doch nicht mehr erwarten wie Bezahlkunden beim Fleischer! Wenn sich dann selbst viele Mitarbeiter über die Vielzahl an Aus- und Übersiedlern als Tafel"Kunden" wundern, die dicke Tragetaschen zum Mercedes schleppen, muss auch der Sinn der Kirner Tafel hinterfragt und neu geordnet werden. Da liegt die Crux. So kann es nicht weitergehen...

In einer öffentlichen Anfrage stand ein Antrag der Bad Sobernheimer Tafelmitarbeiter um Alois Bruckmeier auf der Tagesordnung. Dieser hinterfragte die „Zusammenarbeit im Vorstand“ ebenso wie „Perspektiven zur Vereinsführung“. Es ging um telefonisch gemachte diffamierende Äußerungen von Ellen Kriegel gegenüber „renitenten Bad Sobernheimer Vorstandsmitglieder“. Offenbar stimmt seit Tafelöffnung 2008 in der Bad Sobernheimer Großstraße „die Chemie“ mit Kirn nicht. "Wenn ihr weiter so meckert, müssen wir euch entsorgen, und das von Kirn aus machen", soll sie sinngemäß in einem Telefonat geäußert haben. Bruckmeier hakte nach: Man sei keine Altbatterie, die man "entsorgt". Die Sobernheimer waren empört. Kriegel bestritt das Telefonat nicht, wohl aber den Inhalt. Seit 1. April 2010 ist diese Tafel montags mit einem weiteren Ausgabetag zum Donnerstag geöffnet. Diese zusätzlich Öffnung habe Ellen Kriegel eigenmächtig verfügt. Man erhalte nicht Frisches, klagen die Felkestädter. Schon bei der letzten Hauptversammlung musste sie sich von Alois Bruckmeier sagen lassen, sie sei "keine Zarin, sondern Gleiche unter Gleichen".  Sowohl Fritz Wagner wie auch Werner Speh (Simmertal) verwiesen diese Dissonanzen in den Vorstand, um sie nicht nach Außen hochzuspielen:„Lehren ziehen, niemanden mundtot machen! Offen miteinander umgehen, und die Sache `Tafel` unterstützen", richtete Werner Speh seinen Appell an die Versammlung. Einstimmig wurde der Antrag in den neuen Vorstand verwiesen. 



MEDDERSHEIM. Urkunden und Malbücher erhielten 19 Vorschulkinder im Meddersheimer KiGa „Rasselbande“. In mehreren Doppelstunden war der DRK-Erste-Hilfe-Ausbilder Robert Kappel (72) mit der Handpuppe „Paula“ bei den Kindern „Auf der Hohl“ zu Gast. Kindergartenleiterin Anne Weck dankte dem beliebten Meddersheimer Senior und „DRK-Urgestein“, der 1954 bei der Bad Kreuznacher Feuerwehr seine ehrenamtliche Tätigkeit begann, und seit 1966 in DRK-Diensten steht.

 (Ende Mai 2010- Bilder 2392-2393)

 „Vorschulkinder lernen helfen“, lautete das Motto. Die kleinen Racker waren mit Feuereifer bei der Sache und lernten, wie unter Nummer 112 ein Notruf abgesetzt und schnell Hilfe herbeigeholt werden kann. Von Bad Sobernheim kamen Rüdiger Gemmel und Frank Schwickert mit dem Rettungswagen „RTW-683“. Sie hatten schnell das Interesse geweckt, stellten ihr Auto und Geräte vor, und erzählten aus der Praxis. 



Hoppla, die CDU kann ja Wahlen verlieren!?!

NRW-Wähler packten ganzen Frust in Landtagswahl- SchwarzGelb hat fertig!

Kurt Beck gegen Julia Klöckner - Countdown in RLP läuft - Berliner Luft belastet!

Wenn Wahlen etwas bewegen könnten, wären sie längst abgeschafft, sagt der Volksmund. Politik zum Wohle des Volkes ist nicht mehr möglich, sagen Wirtschaftsweise. "Deutsche sind die Trottel Europas" titelt "Bild"  am 11. Mai 2010, warum auch immer.   

Mai 2010: Mitte April wurde Julia Klöckner nach mehreren "Regionalkonferenzen" in Bingen als CDU- Ministerpräsidentenkandidatin aufs Schild gehoben. Nur zwei stimmten gegen die Hoffnungsträgerin. "Landesvater" Kurt Beck dagegen erhielt auch nach 31Jahren "First Responder"- Tätigkeit am 8. Mai 2010 stolze 100 Prozent aller Delegiertenstimmen und hat "Weiter so -jetzt erst recht!" signalisiert.  

Nr.2354: Hoppla, ist da etwa der Glanz gewichen? Nachdenklich wirkt Julia K. Bild 2355: Streithähne: Der Schweizer Roger Köppel, ebenfalls Journalist Bild 2356: Ist Julia schon reif für eine Regierungsübernahme in Mainz???

Bild 2357: Kurt Beck präsentiert sich ebenso gerne wie Julia Klöckner volksnah, hier im Freilichtmuseum.

 Die Nürburgring lief aus dem Ruder zur Affäre. Finanzminister Ingolf Deubel aus KH hat 2009 seinen Hut genommen. Auch sonst wird der rheinland-pfälzischen Alleinregierung unter "König Kurt" Selbstherrlichkeit vorgeworfen. Eine schwache CDU kann daraus kein Kapital schlagen. Die Guldentalerin sagt von sich, sie sei "geländegängig". Tatsächlich wirkt  die Theologin, einstige Deutsche Weinkönigin und Journalistin in ihrem Wahlkreis absolut souverän und ist quasi als "Überfliegerin" sehr beliebt. Reicht das aus, Kurt Beck abzulösen? Oder kommt mit der "Berliner Luft" und dem Island-Vulkan Eyjafjallajökull störender Sand ins Getriebe? Wenn sich der Wind nicht dreht, und Julia Klöckner nicht bald Duftmarken setzt und punktet, hat sie schlechte Karten. Die wenigen Wähler machen sich einen Spaß daraus, Protest auszudrücken. Politikverdrossenheit ist begründet: Wenn beispielsweise die FDP Mehrwertsteuergeschenke an Hotels verteilt und Klientelpolitik betreibt, Steuererleichterungen verspricht und ersatzlos einkassiert, kommt das einem Wahlbetrug gleich. Nochmal: Politikverdrossenheit ist messbar, wie anders soll das "Stimmvieh" Lethargie und Hilflosigkeit ausdrücken? Auch Rheinland-Pfalz ist Hartz IV-Land, völlig überschuldet und hängt am Länderfinanzausgleichstropf.          

Wären da nicht die Griechenlandunruhen und Eurokrise, Milliardenrettungsschirme, Afghanistan, eine exorbitant hohe Staatsverschuldung bei 1,6 Billionen Euro, Steuerentlastungen für Reiche, längere Laufzeiten der Atomkraftwerke oder die Kopfpauschale und die Lobbypolitik tägliche Themen, kein Mensch in der Republik hätte aufgrund der geringen Wahlbeteiligung und Jürgen Rüttgers CDU-FDP-Abwahl großes trara gemacht. Aber: Das mangelhafte Berliner Krisenhandling mit einer lange Zeit abgetauchten Regierungschefin und ihrem Vizekanzler Westerwelle hinterlassen ein "G`schmäckle". Plötzlich lässt die Regierungskoalition Federn, offenbart Schwächen und macht die bittere Erfahrung, Wahlen verlieren zu können. Die Bundesratsmehrheit ist weg. Jetzt wedelt wieder der Schwanz mit dem Hund. Als Staatssekretärin im Verbraucherministerium wurde Julia Klöckner als "MP"-Spitzenkandidatin in RLP für die Ablösung der Genossen gut positioniert. Aber: Längst ist nicht aller Tage Abend, es kommt meistens anders, als man denkt. Auch das hat NRW gezeigt.            



Impressionen- viel los im Nachtigallental Bad Sobernheim. Die Liste der Attraktionen würde Bände füllen, das Freilichtmuseum in Bad Sobernheim ist das Erste dieser Art in Rheinland-Pfalz und immer ein Besuch wert: Pflanzen- und Gartentag, Kräutergartenexkursion, Anzünden eines Kohlemeilers, Bau eines Kindermeilers mit Kohleernte bei den Köhlerwochen, nächtliche Laternenführung beim Deutschen Museumstag, Wein-, Winzer- und Käsetag, der 17. Deutsche Mühlentag, Tag der Imkerei, Handwerker- und Backtag, Spatenstich der Töpferei Mecking, Vergabe von Weinprädikaten und Urkunden und zahlreiche Aktionstage- dies alles gabs allein im April, Mai und Juni 2010 zu sehen, entdecken nach dem Motto: "Erleben, wie es wirklich war ....!"

Bild 2413: Knapp einen Hektar Wingert beackert die Meddersheimer WG und ist im steilen Museumsweinberg Attraktion

 Nr 2414: RLP- Kultusministerin Doris Ahnen (re.) kam zum Spatenstich der Töpferei und lobte das FLM über alles

Bild 2415: Die Weinschröter von Oberdiebach machten auf ihre Zunft aufmerksam und schenkten ein!



KOHLEMEILER glimmt - Alte Zunft lebt! 

BAD SOBERNHEIM. Mai 2010: Der Meiler im Freilichtmuseum brennt: „Ich taufe dich auf den Namen Franz-Josef, der `Schwarze` vom Nachtigallental!“ rief Landrat Franz-Josef Diel aus und übernahm die Patenschaft. Nach altem Brauch stieß der Taufpate mit Köhler Hermann Gimbel und der Köhlerliesel Marina Zahn aus Staudernheim in Holzschuhen mit Hochprozentigem an. Zuvor schickte der Köhler „Feuerwasser“ in den Schlund des Meilers auf die eingefüllte Glut. Wenn der Branntwein genug Alkohol hat, gabs gewöhnlich eine Stichflamme. „Raulicher Schnaps“ rief der Köhler am Vatertag enttäuscht aus, weil der Alkohol sozusagen als Brandbeschleuniger versagte...

Bild 2372: Landrat Franz-Josef Diel als Taufpate, Köhler Hermann Gimbel und Köhlerliesel Marina Zahn auf dem Meiler Bild 2373: Die Glut wird hochgebracht, das Holz im Meiler damit angezündet... Bild 2374:...abschließend wird auch der Kegel luftdicht mit Gras verschlossen!

   Bereits um das 6. Jahrhundert vor Christus wurde in der Region Eisen geschmolzen. Die Meilerköhlerei und der Beruf des Köhlers zählen zu einer längst vergessenen Handwerkszunft. An einem Tag mussten sechs Mann einen Meiler erstellen, mit abgestochenem Graswasem zubauen und anzünden. Nachdem der sechste Meiler schwelte, konnte die Holzkohle gewöhnlich aus dem ersten Meiler abgekühlt und geerntet werden, berichtete Köhler Hermann Gimbel aus Fischbach bei Kaiserslautern mit seinen Helfern den etwa 50 Zaungästen im Freilichtmuseum. Die Arbeit war schweißtreibend. Bis man zum Köhler wurde, war man Kohlenknecht. Bei der Glasherstellung und Erzgewinnung, überall dort, wo man hohe Temperaturen benötigte, war Holzkohle erster Energielieferant, bis sie vor gut 150 Jahren von der Steinkohle abgelöst wurde. Holzkohle ist „Schwarzes Gold“, dem beim V-förmigen „verschwelen“ von unten nach oben unter Luftabschluss über 80 Prozent Feuchtigkeit entzogen wird. Weil viel Zeit bei der Meilerei im Wald verbracht wurde, begegnete das gemeine Volk dieser Zunft oft mit Vorurteilen. Erzählungen verbinden mit dem Köhler Geheimnisvolles, weshalb er oft als „schwarzer Mann“ bezeichnet wurde, der die meiste Zeit im Wald in seiner Köhlerhütte verbringt. Heute stehen im Nachtigallental in diesen Tagen Wohn- und Bauwagen. Lehrreiche Videofilme mit Wolfhart Dhonau aus Meddersheim als Sprecher nehmen die Besucher mit in längst vergessene Zeiten der Meilerei..... 



   Das schlägt dem Faß den Boden `raus:   Kommunalaufsicht streicht Buswartehäuschen!

 Unmöglich, klagten Eltern über einen Bericht in der Tageszeitung über eine Ortsgemeinderatssitzung, wo die Kommunalaufsicht ein geplantes Buswartehäuschen im Haushalt der Weinbaugemeinde aufgrund der Finanzlage versagte. Die Eltern waren empört und verschickten daraufhin ihre ganz persönlichen Stellungnahmen. Bilder 2326- 2327

LESERBRIEFMEINUNG an WWW.HEYLIVE.de": "Am Montagmittag -3.Mai 2010- regnete es, was vom Himmel kam. Dicht wie Schnee lag Hagel auf der Straße. Die Meddersheimer Schulkinder verließen den Bus, ohne am „Großen Stein“ (Bei den Birken) oder am Gemeindesaal eine Schutz- oder Unterstellmöglichkeit zu haben. Nun haben die Großkopferten „hohen“ Herren bei der „Kommunalaufsicht“ aufgrund der Finanzlage ein Buswartehäuschen nicht genehmigt. Beschämend hoch drei! Armes Meddersheim. Zur Erinnerung: Die VG-Bäderlandschaft in der Felkestadt erwirtschaftet im Jahr über 800.000 Euro. Minus, wohlgemerkt! Nur in den Haushalten, wo man Streichen und Kürzen kann, tut man das auch. Wer am lautesten schreit und eine Lobby hat, bekommt zuerst. Vermutlich würden in Meddersheim Wander- und Wingertshäuschen eher bezuschusst, als Buswartehäuschen für Kinder. Kinder haben keine Lobby, stehen im Regen. Und der Gemeinderat? Alles wird gern glatt gebügelt, die Außendarstellung zählt. Straßenbau wird vorgeschoben, Prioritäten ganz anders gewichtet. Sind Eltern nicht genug mit Abgaben belastet? Sollen sie tatsächlich für Buswartehäuschen sammeln gehen? Oder muss die RWE wieder ran? Was funktioniert noch ohne Fördervereine? Wenn nun die Frau Bürgermeisterin tatsächlich einen „Unabdingbarkeitsnachweis“ erbringt, und doch noch „Peanuts“ für ein einziges Buswartehäuschen als Daseinsfürsorge erhält, dann muss sicher diese Errungenschaft mit einem Einweihungsfest samt Weinprobe und dem Pressebild gebührend gefeiert werden. So macht man Politik heute."



26. Dorffest der  Weilerer Jugend

Bild2348: Stefanie Schmitt hatte an ihrer "Station" Schminkstand jede Menge zu tun. Alle Kids wollten Farbe   Nr 2349: Ob Kleine Kathrin (links) schon die Hochzeitsglocken läuten hört? ....bald ist es soweit!  Nr. 2350: Isabel Lauf war wieder an allen Ecken und Enden zu finden. Hier bediente sie Hochstetter Zecher 

Zum Maifest des Jugendclub Weiler kamen traditionell per Pedes, mit Traktor oder dem Auto viele Grüppchen aus allen umliegenden Orten auf ihrer „Maitour“ auf den Weilerer Marktplatz: „Alle wissen, dass in Weiler um 12 Uhr gegessen wird“, strahlte Metzger Markus Gräff, und meinte damit den Ansturm und die vollbesetzten Tische. Zum 26. Male war die örtliche Jugend Ausrichter und guter Gastgeber und fand Unterstützung in der Vereinsgemeinschaft. Ein Zelt war aufgebaut, bis zum Nachmittag spielte das Blasorchester Waldböckelheim auf. Zwei Dutzend Kuchen spendete die Dorfgemeinschaft. Grill- und Bierstand waren ebenso wie ein Nagelbalken dicht umlagert. „Flower-Power“, Prinzessin oder Tiger waren die beliebtesten Motive beim Kinderschminken. Hier hatte Stefanie Schmitt alle Hände voll zu tun, absolvierte ein Riesenpensum. Aber auch im Grillstand oder an der Kuchentheke waren nette und emsige Helfer an Werk. Bei Angela Kuhn und Isabel Lauf liefen die Fäden zusammen. Der Erlös soll ins Weilerer „Rothes“, dem Rathaus am Marktplatz, fließen. Hier müssen  Sanitäre Anlagen zwingend erneuert werden.



Herzlich willkommen, "Stromer"

Bäääh-brrr - was glotzt du´n so? Dir streck ich mal die Zunge `raus! Gut dann stell ich mich eben vor: Hey, ich bin "Stromer": Sehe ich nicht supergeil aus mit meinem spitzbübischem Blick und Ponyfrisur? Mann, haben die Mädels hier mich stürmisch begrüßt und supergeil aufgenommen!  Ich bin neu hier, komme für "Gismo",  und ich gehöre Dominique aus Meddersheim. Hier auf dem Nußbaumer Pferdehof bei Hartmut Herzberg gab´s sogar Party, Grillfete und so...-extra für mich. Ich bin ein Haflinger Wallach und wohnte vorher in Kreuzweiler, drei Kilometer von der luxemburgischen Grenze entfernt. Ich wollt`ja nicht mit, aber jetzt bin froh, dass ich hier bin. Großartig, dass www.Heylive.de mich porträtiert. Tiere sind ja schließlich auch nur Menschen..... (Mai 2010- Bilder Nr: 2322-2323-2324-2325)




Resümee- in eigener Sache November 2010. Hallo, verehrte Leser! Dass "Heylive.de" 2010 bisher von über 37.500 Lesern angeklickt wird, ist phänomenal! Warum? Weil null Werbung existiert. Weil -Wer kennt wen- (wkw), Sport- und gute Nachrichtenblocks zu dominant sind. Weil viele Haushalte in dieser nachweislich struktur- und finanzschwachen ländlichen Nahe-Glan-Region keinen Internetzugang haben, selbst im engsten Bekanntenkreis nur wenige "Heylive.de" kennen. Weniger als fünf User machten kritische Äußerungen: Zu bunte Schriftfarben, zu unbekannt, brotlose Kunst- oder: nicht aktuell....Von Anfang an war die Farbenvielfalt so gewollt, und ist in diesem FrontPage-Programm möglich. Es gibt nun mal das Blaulicht bei Feuerwehr und Polizei, die Grünen bevorzugen grün und in der Schule ist "Heylive.de" auch nicht, dass nicht rot geschrieben werden darf. Jetzt ist das FrontPage-Programm bald voll, stößt an Kapazitäten. Umstellen, Vereinfachung und Erneuerung ist angesagt. Wir arbeiten gerne dran... Wir kommen mit neuem Inhalt, neuem Auftrag am 7. März 2011 völlig "NEU"!!!



 NICHTS IsT UNMöGLICH: "Kauft Toyota"- sagte einst die Grüne Renate Künast

 HOCHSTETTEN-DHAUN. Blitzlichtgewitter, Kameras und aufwändige Beleuchtung bestimmen das Bild, wo sich sonst interessierte Kunden neueste Fahrzeugmodelle ansehen. Fünf Tage lang bildet das Autohaus Dinig in Hochstetten-Dhaun die Kulisse für eine neue, bundesweite Toyota Imagekampagne. Während die Akteure hinter der Kamera Künstler von Rang und Namen sind, agieren davor echte Newcomer: sämtliche Darsteller sind Mitarbeiter von Toyota Autohäusern in Deutschland. Die Schlussszene eines weltweit ab dem 1. Mai ausgestrahlten Werbespots des Autobauers Toyota an der Nahe war außergewöhnlich. 

Bild 2266: Laura Bertram (v.re.), Petra Bunn-Beyer +Mario Basile vom Service- und Verkaufsteam Toyota-Dinig, 

Bild 2267: Am "Set"-  über 100.000€ Kameras kommen aufs Stativ, Beamer und Tele-Prompter werden platziert

Nr:2268: Dicke Scheinwerfer sorgen für taghelle Räume und stehen im Autohaus rundherum- Großer Zirkus eben...  

Mit dabei: Die beiden Prototypen als Weltneuheiten „RAV 4“ und der „Auris Full Hybrit“. Geheimnisvoll gehütet wie ein Augapfel kamen die einstigen Erlkönige mit hochmoderner Innenausstattung in neumodisch- sättigenden Signalfarben ebenso wie das weitere Equipment in verschlossenen schweren Lkws. „Großen Zirkus“ nannten die Mitarbeiter selbst ihre Session mit „Foto-Shooting“, den Filmaufnahmen für Videoclips, Internet-Werbespots oder Trailer. Das ganze Team ist verkabelt, viele  leistungsstarke 18 KW-Scheinwerfer werden aus eigenen Stromaggregaten gespeist und wie von Geisterhand gesteuert.  Die 55-köpfige Promotion- Crew setzte sich aus Werbe- und Marketingstrategen, Regisseuren, Kameraleuten aus ganz Deutschland sowie externen Spezialisten zusammen, gestern kamen weitere 20 Schauspieler, Verkäufer, Kundendienstmitarbeiter und Komparsen zum „Set“. Alle Beteiligte wurden zuvor „gecastet“, weiter mussten professionelle Agenturen und Meinungsforschungsinstitute ihr okay geben. „Familiär, modern und am Puls der Zeit“ wolle man sein, erläuterte Ingo Kahnt, Leiter der Kommunikation und Sprecher von Toyota Deutschland. „Ihr Toyota ist auch mein Toyota“ ist die zentrale Idee einer neuen Imagekampagne. Damit werde die Firmenphilosophie der ganzen Toyota-Familie in einem repräsentativen Querschnitt untermauert, um relativ authentisch nah „am Kunden und am Puls der Zeit zu sein!“ Toyota sei Weltmarktführer in Sachen umweltschonender Hybrid- Technologie und geringem Verbrauch. Effizienz werde groß geschrieben, der Toyota Prius trage als sauberster Benziner das Goldene Lenkrad in Grün. Klare Ansage:  Der erste Eindruck müsse Kaufinteresse wecken. Auch das Hochstetter Autohaus Dinig musste eine aussagekräftige und qualifizierte  Bewerbung ablegen. Die Lage mit Lichtdurchflutenden Räumen sei idealer Standort in ländlicher Idylle samt einladendem Umfeld. Aufgrund positiver Bewertung in Sachen Kundenservice wurde der Betrieb mit 22 Mitarbeitern, der seit 35 Jahren Partner von Toyota Deutschland ist, für die Schlussszene ausgewählt: „Wir sind natürlich stolz, mitwirken zu dürfen!“, sagte Firmenchef Hans Jürgen Dinig. Der Aufwand ist immens: Für eine Minute werde oft länger als ein Tag lang gedreht. Im neuen Werbespot wird die ganze Bandbreite von der Entwicklung mit umweltschonenden Ressourcen über die Testphase, Produktion, bis hin zur Fahrzeugübergabe mit kundenfreundlichem Service authentisch von Kunden und Firmenmitarbeitern dargestellt. 



8 Mill.€ bei Innenstadtprojekt bewegt- REWE-Neubau eröffnet

 Der Abriss der Melsbach-Brache, die Freilegung der Disibodenberg- Kapelle, der Neubau und die Eröffnung des Innenstadt-Zentrums mit feierlicher Schlüsselübergabe am Montagabend, 19. April 2010, fand damit seinen Abschluss, und war das beherrschende Thema über Jahre in der Felkestadt. Nur solch ein überdimensionierter Schlüssel passte ins Schloss des neuen „Kundenmagneten“ Innenstadt-Zentrum: Marktleiter Klaus Reinhard (von li.), Bauunternehmer Bruno Schneider, Investor Reinhard R.P. Milferstedt von der Immobilien Treuhand Mainz, Inhaber Mike Greuloch, REWE-Verkaufsleiter-West Joachim Bolz und Chefin Andrea Greuloch.

   BAD SOBERNHEIM. 300 geladene Gäste, Mitarbeiter, Geschäftspartner aus Industrie und Wirtschaft, Planer sowie kommunale Mandatsträger strahlten und kamen zur obligatorischen Schlüsselübergabe an den Rewe-Markt. Öffentliche Mittel eingerechnet, wurden hier acht Millionen Euro bewegt. Sowohl Bauunternehmer Bruno Schneider wie Investor Reinhard R.P. Milferstedt dankten für die unfallfreie Bauphase und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Alle hätten an einem Strang gezogen. Es habe zwar schlaflose Nächte gegeben, aber beide äußerten sich „Stolz und Happy“ darüber, ein Mammutprojekt zu einer punktgenauen Landung geführt verholfen zu haben. Jede andere Stadt wäre glücklich, solch ein fußläufig erreichbares Innenstadtzentrum mit attraktiven Angeboten, Cafes und Parkplätzen in neu erbauten, energieeffizienten Vorzeigeobjekten präsentieren zu können.

Bild Nr 2292 (ganz oben) + 2293 oben: Feierlaune im neuen REWE- Markt 

Bild 2294: So sah einst der Platz aus, wo heute der Rewe-Markt steht

Bild 2295: Für die Regionalmarke "Soo-Nahe" wirbt Mike Greuloch (re.)

 „Danke, dass ihr für mich gebaut habt!“, rief der 38-jährige Inhaber Mike Greuloch bewegt aus. Er dankte seinen 40 engagierten Mitarbeitern, die über sich hinausgewachsen seien. Der Unternehmer selbst habe viel investiert und sei nach seinem Lebensmotto „In der Ruhe liegt die Kraft“ stets Fels in der Brandung gewesen. Marktleiter ist das felkestädtische Urgestein Klaus Reinhard, der sein Metier einst bei „Top Markt“-Kaufmann Helmut Kochendörfer von der Pike auf gelernt hat. REWE- Konzern Verkaufsleiter Joachim Bolz erklärte, man halte am modernen vier Säulen-Konzept fest: Qualifizierte Mitarbeiter, Frischeorientierung, breites Sortiment bei niedrigem Preiseinstieg und inhabergeführte Erlebniseinkaufsmärkte. So wurde bei der Schlüsselübergabe von der Bäckerei „Die Lohners“ frisches Backwerk gebacken, während sich vor dem Markt der Spießbraten am offenen Feuer drehte. Dafür sorgten Helmut Hehner und Thomas Wolf vom Regionalbündnis: „SooNahe“ war mir noch nie so nahe, dankte Vorsitzender Dr. Rainer Lauf dafür, dass heimische Produkte in seiner Nachbarschaft kein Nischendasein fristen und an zentraler Stelle optimal präsentiert werden. Für die Stadt gratulierte Dr. Felix Welker. Unter die Vielzahl von Präsenten und Glückwünschen sowie Blumensträuße zur Eröffnung oder Spenden für die Bad Sobernheimer Jugendarbeit mischten sich auch Gisela Euler und Stefan Klußmeier, die namens der Werbegemeinschaft „So Aktuell“ Glück und Erfolg wünschten.


Monzingen märz 2010: Die Neuordnung des Bereitschaftsdienstes erregt emotional die Gemüter: Fach- und Hausärztemangel, der demographische Faktor und die Finanzierbarkeit sind unüberwindbar scheinende Hürden. Im Rahmen der Reihe Bundestagsfraktion vor Ort lud der Rehborner Bundestagsabgeordneter Fritz Rudolf Körper (SPD) seinen Cousin, den Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), Dr. Günter Gerhardt, zum Thema „Gesundheit auf dem Lande- sind wir in Zukunft medizinisch gut versorgt?“ nach Monzingen in die Festhalle ein.  Über 200 Besucher kamen aus dem ganzen Kreis, das Thema brennt unter den Nägeln. Die geplante Kopfpauschale der Schwarz-gelben Regierung hebe den Solidaritätsgedanken auf, wetterte Körper, Gesundheitspolitik sei auch Standortpolitik.

Nr

Nr.2221: Cousins unter sich: MdB Fritz R. Körper, Funktionär G.G.+ Klaus Stein (li)

Bild 2222: KV-Chef Dr. G. Gerhardt behielt stehts die Contenance und die Ruhe!

   Dr. Günter Gerhardt erklärte Hierarchie und Aufbau der 1931 gegründeten KV als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit 600 Mitarbeitern, deren Chef er ist. Keineswegs sei die KV ein Kürzel für „kannste vergessen“ oder „kriminelle Vereinigung“, vielmehr stelle sie sich auf gleicher Augenhöhe mit den Krankenkassen der optimalen Versorgung in ganz Rheinland-Pfalz auf Grundlage des Sozialgesetzbuches. 7000 Ärzte gehören der KV an, als „Prügelknaben der Nation“ müssten sie permanent Bürokratie und eine Flut von Gesundheitsreformgesetze ausbaden. Es gehe ausschließlich bei der ärztlichen Bereitschaft um „die Vertretung des Hausarztes zur Unzeit: Diese Umstellungsphase ist in Bad Sobernheim sehr unglücklich gelaufen!“. Gerhardt versprach Nachbesserungen, derart, dass „diese Region so versorgt wird, wie sie sich das vorstellen!“. In der Pfalz und Rheinhessen sei dies gelungen. Der Notarzteinsatz bleibe unangetastet Ländersache. Als „Speerspitze“ gegen die Meisenheimer Regelung argumentierte Dr. Peter Esch (Monzingen), dass die Wogen einer Neugliederung aufgrund handwerklicher Mängel auch bei der KV in Mainz hoch schlugen. Er sah noch viel Gegenwind: Kollegen und Bevölkerung seien echauffiert. Doktor Heribert Schöll (Hochstetten) kritisierte in dieser Sache die stringente Sparpolitik der Krankenkassen. Während der Diskussion ließ der eloquente KV-Funktionär Gerhardt keine Anfeindungen zu: „Ich diskutiere doch auch sachlich. Sie bekommen Gesundheitsprobleme, Bluthochdruck und Herzbeschwerden“, entgegnete er allzu harschen Zwischenrufen.  Namensvetter Günther Gerhardt aus Heimweiler forderte grundsätzliche Lösungen aus Berlin: Dort betreibt man Klientelpolitik und schont die Pharmakonzerne: „Qualität sinkt, Kosten und Zuzahlungen steigen ins unermessliche“. Weg von den Pauschalen, hin zu intelligenten Lösungen und Einzelleistungsvergütungen. Ärzte und Rettungssanitäter steuerten ihre Erfahrensberichte bei. Der Langenlonsheimer Hans Walter Spindler plädierte an KV, Krankenkassen und Politik in einem „Weiterbildungsverbund“ auf dem schnellsten Weg fehlende Fachärzte zu etablieren. Zunehmend werde die Medizin (70 Prozent) weiblich. Noch düsterer zeichnete der Winterburger Arzt Christian Schulze, Mitglied der Landesärztekammer, die Lage: „Sie können froh sein, wenn sie überhaupt noch einen Hausarzt haben!“, der 36-Jährige ließ sich von Zwischenrufen nicht irritieren: „Gute Ärzte werden krank und sterben aus!“. Per Saldo verlassen aufgrund besserer Anreize täglich sechs gut ausgebildete Mediziner Deutschland. Nachkommende aus dem Ausland hätten gravierende Sprach- und Verständigungsprobleme, sprach er Probleme direkt an. Elke Eßling überreichte Dr. Günter Gerhardt 2.500 Unterschriften, die sie mit Dieter Stark und Joachim Feuser gesammelt hatte. Vom „Öffentlichen“ nach dem Ist-Stand befragt sagte die Weilerer: „Meisenheim ist nicht akzeptabel. Mit den Gesprächen und der verbindlichen Zusage von Günter Gerhardt sind wir zufrieden. Die Äußerungen seiner Stellvertreterin Ultes-Kaiser bei er KV waren unqualifiziert, dreist und nur peinlich“. Besorgte Bürger und Ärzteschaft hätten Politiker um Hilfe gebeten, nicht umgekehrt. Bekanntlich hatte Utes-Kaiser den Ärzten einen „Maulkorb“ verpasst, und die Schuldigen einer „populistischen Stimmungsmache“ bei Politikern und Zeitungen ausgemacht. Günter Gerhardt wird seinen Monzinger Versprechungen Taten folgen lassen müssen und daran gemessen werden. Schon diese Woche gibt’s weitere Gespräche in Kirn und Bad Kreuznach. Eine klare Nachvollziehbarkeit und Transparenz, und dass die Versorgung entlang der Nahe nicht schlechter geregelt wird, schrieben die Teilnehmer ihm ins Stammbuch. Sie wollen die weitere Entwicklung mit Argusaugen verfolgen



Affentheater war das- auch ohne Affe!

BÄRWEILER. Stammgäste und Zuschauer warten alle zwei Jahre sehnsüchtig darauf, wenn sich im Bärweiler Bürgerhaus der Vorhang hebt. Die Komödie „Ein Affe kommt selten allein“ entpuppte sich bei der Premierenveranstaltung im ausverkauften Bürgerhaus als „Glücksgriff“. Leidenschaftlich spielfreudig, niemals unter der Gürtellinie, agierte und begeisterte die Laienspielschar. Zuschauer hielten sich den Bauch vor Lachen und hatten Tränen in den Augen.

Bild 2275: Der Aff is üwwerfahr´ wor- Heidernei, da ging die Post ab....

Bild 2276: Davor ist man in einer Metzgerei nie gefeit- Blut fließt....

Bild 2277: Die freie Bärweiler Theatergruppe ist ein starkes Team!

 Lust auf das Spektakel wecken Laura Bier und Sarah Gehm mit einem einleitenden Sketch. Kinder machen es sich wie in einer großen Familie auf Teppichen vor der Bühne bequem. Die Handlung haut niemand wirklich vom Hocker. Umso mehr hauchen alle Akteure dem „Affentheater“ Leben ein, dass sich die Balken biegen und das Publikum geradezu von Lachorgien durchgeschüttelt wird. Textsicher und ohne Lampenfieber überzeugten sie von der ersten Minute an: Es geht um den ganz alltäglichen Wahnsinn in der Bärweiler Vordergasse, wo der Gemischtwarenladen samt Metzgerei aufgrund Wirtschaftsflaute mehr schlecht als recht über die Runden kommt. Deren Betreiberfamilie Hartz wird vom „Macho“ Michael Bier, Silke Hartmann und Nathalie Fuhr gespielt. Letztere ist als Metzgerlehrling völlig fehl am Platz. Der lässt nämlich die Schlachttiere alle wieder laufen und brüllt wie von einer Tarantel gestochen, weil das Kälbchen mit den „großen treuen Augen“ plötzlich nicht mehr da ist. Durch diesen Schreck schneidet sich die trutschige Verkäuferin (Laura Bier) in den Finger. Carola Bier ist zwar „Hansdampf“ in allen Gassen in durchgängiger Paraderolle, sie mimt als absolute Trantüte und einfältige Magd Bärbel das krasse Gegenteil. Als stotternder Nachbar wird Hans Gehm von seiner als Dorftratsche bekannten Frau (Liane Goldschmidt) wegen jeder fehlenden Kleinigkeit zum Einkaufen geschickt. Im munteren Reigen also leidet Bärweilers tatsächlicher „Ob“ Hans Gehm nicht nur an einem extremen Sprachfehler, sondern an der Boshaftigkeit seiner Alten, was idealer Nährboden für die Lachmuskeln ist. Mitten ins turbulente Bühnenbild radelt mit dem Dienstrad die mitteilsame Postbotin Ilona Heib und bringt meist Hiobsbotschaften vom „Sowwerumer“ Amtsgericht. Absender ist Gerichtsvollzieher Daniel Gehm, der im Verlauf des Stückes fleißig den Kuckuck als Pfandsiegel klebt, und eher so beliebt wie die lästige Sch…-hausfliege ist. Mit Voliere und dem unsichtbaren Papagei „Fridolin“ belebt Thomas Franzmann ebenso das muntere Treiben wie Marcus Fries. Dieser gilt als armer Irrer, der mit seinem unsichtbaren Affen Charly reist. In Mundart ist derbes und schnörkelloses „bärwäller Platt“ angesagt. Fantasie und Vorstellungskraft waren gefragt: Es hat schon etwas ganz Besonderes und war ganz große klasse, wie sich Marcus Fries in Mimik und Gestik mit einem visuellen Nichts unterhält. Ein Affe, der gar nicht da ist! Und als dieser Ende des zweiten Aktes von der radelnden Postbotin überfahren wird, da sind die Puppen am tanzen, da geht so richtig die Post ab, laufen die Akteure zur Höchstform auf. Letztlich gibt’s aber ein Happyend. „Der Gemeinderat tagt“ hieß im Mai 1992 zur Einweihung des Bärweiler Bürgerhauses ein aufgeführter Schwank. Dies gilt als die Geburtsstunde der freien Theatergruppe. Marion Fuhr kümmert sich und organisiert hinter den Kulissen. Dank galt Günter Theobald (Film und Ton), den Bühnenbauer Hans Joachim Thrun und Waldemar Zietek sowie der Souffleuse Elke Gehm.



Rückblick: 3. Juni 1893-  Fünf Pulverfässer explodierten in Kirn

Abb 2167: Kirn am 3. Juni 1893: Am Marktplatz ereignete sich ein flammendes Inferno mit deutlichen Schäden an den Gebäuden Maurer, Lagrange, dem Haus Herold und dem "Goldenen Lamm"! Im  Umkreis blieb kein Fenster mehr heil.  

An einem heißen Junitag auf dem Weg in die "Laienkaul" nach Bundenbach war ein Pferdefuhrwerk mit fünf Pulverfässern aus dem Besemüller`schen Steinbruch unterwegs. Der Kutscher "schmerchte" genüßlich sein Pfeifchen, als am Marktplatz Richtung Steinweg die Ladung explodierte. Der Fuhrmann wurde im "Schläpp" vom Pferdegespann durch den ganzen Steinweg mitgeschleift, sein Beifahrer fand man tot hinter Königs-Haus. Es gab viele Verletzte und einen mächtigen Knall: "Jedes Haus hat gewackelt" heißt es in Überlieferungen. Die Pferde wurden mit brennender Mähne an der Kirner Brauerei eingefangen und überlebten schwer verletzt das innerstädtische Inferno. 



Am 16. Januar 1918 passierte das größte Zugunglück der Region!

Die Nahe heißt seit jeher "Die Wilde"! Bis dato galt die Kirner Nahe-Hahnenbach-Hochwasserkatastrophe von 1875 nach schweren Wolkenbrüchen als das schlimmste Ereignis der Region. 26 Opfer aus Kirn und weitere fünf Bürger in Hahnenbach wurden 1875 Opfer. Infolge einer Dammunterspülung zwischen dem Kirner Steinbruch und dem Hellberg entgleiste morgens um 7 Uhr am 16. Januar 1918 ein Urlauberzug, und stürzte in die Nahe. Erneut läuteten die Sturmglocken. Tage später waren 23 Leichen geborgen, darunter elf Soldaten. Mindestens zwei Personen blieben vermisst. 19 Schwer-und weitere zwölf Leichtverletzte wurden in Bad Kreuznacher Lazaretten und Krankenhäuser der Region behandelt. Drei Soldaten und zwei Zivilpersonen sind auf dem Kirner Ehrenfriedhof beigesetzt. 

Abb.2168 /2169: Am Fuße des Kirner Hellbergs entgleiste im Ersten Weltkrieg der Urlauberzug Nr. 243. Heute erinnert an dieser Stelle (Einfahrt Deponie) noch ein Denkmal an das Unglück. Es wurde verursacht durch plötzliche Schneeschmelze und Hochwasser.



Solarförderung wird erneut drastisch gekürzt- Stand: 10 Jahre "EEG"

Ab 1. Juli 2010  soll die Solarförderung drastisch gekürzt werden. Sie ist politisch umstritten, aber die Herstellung der Module sei billiger geworden, argumentieren Befürworter. Bereits zum 1. Januar 2010 wurden die Einspeisungsentgelte um neun Prozent auf maximal 39 Cent gekürzt. Neu im Plan: Verbraucht der Erzeuger selbst seinen Strom vom Dach, würde er künftig einen Bonus von 8 anstatt nur 3,5 Cent pro KW-Stunde bekommen. Falls er eine neue Anlage betreibt bekommt er ab sofort 25 Prozent weniger als 2009 vergütet.

Bilder Nr: 2204- 2205- Im Jahre 2001 wird in Becherbach als einer der ersten Dächer  "Caesar/ Im Rödel" Fotovoltaik installiert!

Regenerative Energien liegen voll im Trend und haben seit 2000 revolutionär zugelegt: Gesetzliche Grundlage: Das Stromeinspeisungsgesetz von 1991 und das Erneuerbare Energiengesetz -EEG- der Rot/Grünen Bundesregierung in der Fassung vom 29.März 2000.-ff- Heizkraftwerke, Windräder (WEA=Windenergieanlagen), Solar- und Fotovoltaikanlagen zählen als privilegierte Maßnahmen dazu. Der Kreis Bad Kreuznach ist im Jahr 2010 mit weit weniger als 5 Prozent mit von der Partie, erklärtes Ziel von Land und Bund: Bis 2020 sollen 30 Prozent regenerative Energie ins Stromnetz fließen. Weiter haben die von der EU-in Brüssel bis 2015 geforderten LED- Leuchtdioden beispielsweise für Straßenlampen ebenso eine revolutionäre Entwicklung genommen, Einsparungen über 80 Prozent sind möglich und werden nun eingefordert. Diese Technik ist lange bekannt. Ebenso wie bei japanischen Autoherstellern. Hier hatte die Grünen Umweltministerin bereits 2004 werbewirksam in der "Süddeutschen"-Zeitung mit ihrer Forderung "kauft Toyota" die heimische Autoindustrie brüskiert. Längst sind in Kombination Hybrid/ Sprit/ und Batterie Energieeinsparungen über 70 Prozent möglich. Allein in Berlin haben sich über 800 Taxis mehr als bewährt! 



Die "Kulissenschieber" gaben als König Kunde ein tolles Bild ab!

Mitglieder der Bad Sobernheimer Theatergruppe "Kulissenschieber" des kath.Kindergartens gaben als "König Kunde" ein gutes Bild ab. Sie standen in der Bahnhofstraße, klagten anfänglich mangels "masse", weshalb sie nicht im Zug mitgehen konnten, aber dann zogen sie dennoch durch die Stadt zum Marktplatz und feierten vorm Rathaussaal an den Buden munter weiter. Auch beim Verteilen waren sie nicht geizig: Es gab Prinzessböhnchen, King Prawns, König Pilsener, Fürst-Dominik-Schmankerln, Jacobs Krönung, die Prinzenrolle und jede Menge herrschaftlicher kulinarischer Köstlichkeiten, an dem sich das närrische Auditorium labte und erfreute (Bild 2151- Februar 2010) 


Gastronomen-Stammtisch -neu! 

BAD SOBERNHEIM. Im Rathaus etablierte sich ein neuer Gastronomen-Stammtisch: Die Region steht dank breitem Angebot und den KTI- Vermarktungsstrategen um Ralf Schneberger und Anja Brandenburg anerkanntermaßen sehr gut da, was Gäste- und Übernachtungszahlen betrifft. Dennoch wurde klar deutlich, dass nur Gemeinsamkeit stark macht: „Interessen und Kräfte bündeln und gemeinsam vermarkten!“ sie erklärtes Ziel als A und O und aktueller denn je!

Bild Nummer 2198 - Februar 2010

Den traditionellen Stammtischen in den 1980-er und 1990-er Jahre anknüpfend, soll es auch 2010 wieder diese Stammtische geben: Pate standen der Vorsitzende des DEHOGA, die VG sowie die KTI unter dem Dach der Wirtschaftsförderungsgesellschaft („WiFöG“): „Wir sitzen alle in einem Boot: Hotellerie, Zimmervermittler und Gastronomie sind Leistungsträger. Wir müssen unsere Strategie in punkto Angebot und Service mit neuen Ideen weiter entwickeln“, stimmte VG Bürgermeister Rolf Kehl ein. Die Gästezahlen steigen 2009 erstmals über 60.000 und auch die Übernachtungszahlen stiegen auf Rekordhöhe um 13,6 Prozent auf 243.000. Die Gretchenfrage: Wie bekommen wir die Tagesgäste von der Peripherie wie Barfußpfad, Radweg oder Freilichtmuseum in die Stadt und in die örtliche Gastronomie? In diesem Zusammenhang erklärte Kehl, dass der geplante Felke-Vitalgarten als attraktives Magnet wie eine Art „Klammer“ dazu dienen, und weiteres Potential freisetzen soll. Die initiierte Bonusmark oder –Card soll im Zuge der Neuverpachtung des Ensembles um den Barfußpfad intensiviert werden. Kommende Woche liege das Fremdenverkehrsgutachten vor. Mit Staudernheim als Draisinenstartpunkt erwarte man eine touristische Verbesserung, auch sei man Mitglied im Zweckverband Kreis Kusel.  Mit diesen überaus positiven Zahlen reiße die VG-Region den „landesweiten downwärtstrend nach oben“, lobte der Vorsitzende des DEHOGA Kreisverbandes und Caravelle-Betreiber, Oliver Riedle. Landesweit bestehe im Service Nachholbedarf. Neben personeller Weiterqualifizierung müssten Perspektiven aufgezeigt und die Kommunikation untereinander gestärkt werden. Anders wie in der Hotellerie sei eine Mehrwertsteuerabsenkung in der Gastronomie illusorisch.  Udo Maletzke von der Lohmühle wünschte sich eine bessere Erreichbarkeit und dass Winzer, Selbstvermarkter und Einzelhandel Gäste noch intensiver bewerben. In die gleiche Kerbe schlug Brigitte Schütt-Sponheimer vom Monzinger Campingplatz. Hier seien Reklamehinweise auf „attraktive Events und Erlebnisgastronomie der Region“ für die Campinggäste ausdrücklich erwünscht. Sie lobte die VG und KTI Werbung in höchsten Tönen und kann sich eine Art „Blauer Klaus“ zur bequemen Gästebeförderung vorstellen. Der Soonwaldsteig sei als „Beamtenweg am grünen Tisch entstanden“ und verbesserungswürdig, wetterte Hotelier Erich Beck aus Winterburg. Auch die miserable Straße sei der Region nicht förderlich. Nichtsdestotrotz: „Es kommt auf uns selbst an. Wir müssen effektiver durch Vernetzung Zusammenarbeiten und für die Gäste da sein!“ war klare Ansage des Seniors. „Ich gebe unseren Gästen immer ein Handy mit“, sagte Marianne Reichardt vom Schmidtburger Hof in Weiler. Grund: Die Beschilderung der Wanderwege sei auch für Einheimische eine Katastrophe: „Problem erkannt“, konterte Kehl. Die Ende der 1970-er Jahre mit AB-Maßnahmen geschaffenen 430 Kilometer langen Wanderwege würden nicht zuletzt aus Unterhaltungsgründen auf wenige attraktive Strecken nach dem Motto „Weniger ist besser“ reduziert, im Etat der „WiFöG“ stünden dazu stolze 40.000 Euro, so Kehl. Ralf Schneberger forderte ein Denken aus Gästesicht: Erste Erkenntnis des neuen Stammtisches: VG und KTI sammeln auf einer detaillierten Übersichtstafel Daten über Aktivitäten und, ganz wichtig, Ruhe- und Öffnungszeiten. Udo Maletzkes Forderung nach der Erreichbarkeit fand breiten Anklang: Um die Hohe Burg zu finden, „braucht man eine Stunde“, kritisierte Leo Hermes. Die Felkestadt brauche zwingend ein Innerstädtisches Konzept mit Zielbeschilderung. 

>>>Nächster Treff, bei dem auch „So-Aktuell“ eingeladen wird, ist am 19. April bei Leo Hermes in der Meddersheimer WG, Weingarten „Eden“.  



Schwimmbäder kosten Unsummen- 2009 mindestens 22 Menschen ertrunken. Sieben kamen bei Unfällen in Teichen und Seen ums Leben. Bei der DLRG in Kirn lernten 2009 43 das Schwimmen! Das Bad Sobernheimer Spaßbad machte 2009 einen Verlust von 850.000 Euro.

Schwimm- und Freibäder der Region gelten im weitesten Sinne als Daseinsfürsorge für die Bevölkerung, dennoch muss man wissen, dass jedes Bad in der Region sechsstellige Euro-Summen im Jahr Miese macht! Wie geht es weiter mit dem Freibad in Idar-Oberstein? Wie mit dem Grumbacher Freibad "Rüllberg" wo Tausende schwimmen lernten? Wir machen uns kundig und berichten hier demnächst! Bilder 2184 und 2185 - eingestellt im März 2010


 MEDDERSHEIM. „Unsere Kinder haben keine Lobby“, beklagen Eltern und Passanten, wenn sie ihre Kinder im Regen stehen sehen. In jedem kleineren Nachbardorf sind längst mithilfe der RWE, von Spenden und Spendern, Banken, Firmen, Lieferanten oder mit Unterstützung von Vereinen und Rentnern kleine Buswartehäuschen gebaut worden. „Nur bei uns in Meddersheim funktioniert das nicht, in einem Weindorf werden die Prioritäten ganz anders gesetzt“, sind viele Eltern sauer und hätten wiederholt Unterstände gefordert, sagen sie. Egal ob am Kindergarten, am Gemeindesaal oder am „großen Stein“, wie die Kinder selbst die Haltestelle Unterm Flecken nennen, stehen jeweils zwischen zehn bis 15 Kinder bei Wind und Wetter im Freien und warten auf den Bus. Und wenn er dann einmal etwas später kommt, sind die Kinder durchnässt. Einige Eltern fahren sogar ihre Eltern in die Schule.

Vor zehn Jahren stand die Problematik schon einmal im Gemeinderat auf der Agenda, damals wurde der einfache Wetterschutz als Häuschen zu aufwändig und monströs mit schwerer Holzkonstruktion geplant. Nach dem Motto „….wenn schon, denn schon!...“ wurde er zu teuer, Infrage gestellt und nach Ortsterminen der Standort zerredet. 2010 dürfte es nicht einfacher sein, laut VG-Kämmerer Fritz Baus hat die Ortsgemeinde im Haushalt Verschlechterungen über 120.000 €, -wohlgemerkt zusätzliche Kosten oder Mindereinnahmen obendrauf-, zu bewältigen. (Bild 2128 - Am großen Stein- Februar 2010)



   BAD SOBERNHEIM. Aufgrund seiner über 30-jährigen Tätigkeit als hauptamtlicher Schiedsmann war die Verabschiedung von Karl-Heinz Memmler und die Ernennung seiner Nachfolger eine eher seltene Formalie beim Amtsgericht Bad Sobernheim.

„Bad Soberheim ist der Bezirk, wo der Schiedsmann mit Abstand am meisten zu tun hat und gefordert ist“, resümierte Amtsgerichts-Direktorin Friederike Trageser. Mit Einführung des Landesschlichtungsgesetzes ab 1. Dez. 2008 wird in § 15 a des Einführungsgesetzes zur Zivilprozessordnung (EGZPO) verankert, dass für bestimmte bürgerliche Rechtsstreitigkeiten ein obligatorisches vorgerichtliches Schlichtungsverfahren vorgesehen ist. Im Bereich der nachbarrechtlichen Auseinandersetzungen oder Streitigkeiten über Ansprüche wegen Verletzung der persönlichen Ehre, wurde landesweit zur Entlastung der Gerichte per Gesetz verfügt, dass eine Klageerhebung erst nach der Durchführung des obligatorischen Schlichtungsverfahrens zulässig ist. Dies wertet das Amt des Schiedsmannes auf, nach wie vor bleibt das „Schiedsamtsschild“ an der VG-Verwaltung in der Bad Sobernheimer Igelsbachstraße hängen, wo auch räumliche Anlaufstation ist.

Zu obigem Bild Nr:2127- Februar 2009: Der Geschäftsleitende Beamte des Amtsgerichtes Rainer Müller (von links), Amtsgerichtsdirektorin Friederike Trageser, VG-Bürgermeister Rolf Kehl, der scheidende Schiedsmann Karl-Heinz Memmler, der neue Stellvertreter Michael Altmeier und Schiedsmann Michael Engisch aus Meddersheim.:  VG-Bürgermeister Rolf Kehl dankte Karl-Heinz Memmler mit einem Bildband und freute sich, kompetente Nachfolger gefunden zu haben: „Das Amt fasziniert mich. Ich mache es gerne!“, sagte Michael Engisch. Der 50-jährige Meddersheimer ist bei der Landwirtschaftskammer tätig, war Personalratsvorsitzender und will als Mediator wirken. „Lassen sie sich von ihrem gesunden Menschenverstand und ihrem persönlichen Gerechtigkeitsempfinden leiten und schlagen sie am besten nicht das Gesetzbuch auf“, empfahlen Richterin Friederike Trageser ebenso wie der Geschäftsleitende Beamte Rainer Müller. Er ist seit 1975 bei Gericht und lobte Karl-Heinz Memmler als einen „Mann der ersten Stunde“, der Menschen, Antragsteller und Antragsgegner, zusammenführen konnte. Verabschiedet mit Dankesurkunde wird noch Rolf Scholl (Odernheim), der fünf Jahre Stellvertreter des Bad Sobernheimer Karl-Heinz Memmler war. Der neue Schiedsmann und Ehrenbeamte Michael Engisch wurde ebenso von Direktorin Trageser vereidigt wie sein künftiger Stellvertreter, Versicherungskaufmann Michael Altmeier (58) aus Staudernheim. Karl-Heinz Memmler war seit 28. November 1979 erster Schiedsmann, was im Gerichtsbezirk „einmalig“ sei. Er habe schon mal Ordnungsgelder für Nichterscheinen verhängt, und er sei gerne Schiedsmann aus Überzeugung und Leidenschaft gewesen. Memmler plauderte ohne Namen zu nennen aus dem Nähkästchen, als eine Bedienung im Lokal „In der Traube“ beschuldigt wurde, einem Gast ein Glas Bier über den Kopf geschüttelt zu haben. Als dieser vor dem Schiedsmann seine Unschuld beteuerte, legte die resolute Bedienung nach: „Hier, Herr Schiedsmann, sehen sie, geschlagen hat er mich auch!“, sagte sie und packte ihre Brust mit blauen Flecken zum Beweis aus.



  Klare Ansage in Kirschroth: K 62 erregt die Gemüter und hat Vorrang vor ausgebautem Wirtschaftsweg Richtung Limbach!

 Die von einer Limbacher Interessensgemeinschaft geforderte Aufstufung des Wirtschaftsweges zwischen Kirschroth und Limbach zu einer Kreisstraße stand im Gemeinderat auf der Tagesordnung. Aber einer vorliegenden Beschlussfassung zuzustimmen oder eine Aussage zu treffen, hatte der Kirschrother Rat „aus Protest kein primäres Interesse“, untermauerte Ortsbürgermeister Heiko Heß auf Nachfrage ausdrücklich. 

Bild 2122: Ortsausgang Meddersheim, Kirschrother Straße: Tiefe Löcher 2123: Auf der Höhe herrscht oft Winter Gesperrt, aber 40 km/h maximal Bild 2124: Reger Verkehr und holprige Straße- Autofahrer sollen  aufpassen!

Hintergrund: Erst vor fünf Jahren wurde der 3,6 Kilometer lange Wirtschaftsweg mit hohen EU-Fördermitteln und Gelder der örtlichen Jagdgenossen beider Dörfer ausschließlich für den landwirtschaftlichen Verkehr mit einer neuen Asphaltdecke und Banketten versehen (Gesamtkosten: 147.884 Euro). Nur sporadisch wird derzeit der Winterdienst aufrechterhalten. Der Wirtschaftsweg ist für den offiziellen Durchgangsverkehr gesperrt, die Polizei kontrolliert öfters! In Kirschroth glaubt vor diesem Hintergrund niemand, dass der steile „Aspengraben“ vom Kreis ausgebaut und entschärft wird. Landaufkauf wäre dazu notwendig, laufende Unterhaltungskosten fielen auf den desolaten Kreishaushalt. Kirschroth hat andere Sorgen, was „Ärgernis erregt und unter den Nägeln brennt: Wir werden seit Jahrzehnten vom Kreis mit dem Ausbau der K 62 Richtung Bad Sobernheim hingehalten und mit Flickwerk abgespeist, gelinde gesagt“, so Heiko Heß. Jetzt im Winter würden durch den Frost die Schlaglöcher größer und tiefer, vielfach habe sich die ganze Fahrbahn gefährlich gesetzt. „Der Kreis stellt Schilder auf und stiehlt sich so aus der Verantwortung!“, nimmt der Ton von Ratsmitgliedern an Schärfe zu. Die „einzige offizielle Zuwegung zur Ortsgemeinde Kirschroth sei in einem katastrophalen Zustand“, resümierte auch jüngst der VG-Rat: Im Juni 2009 habe der Landesbetrieb Mobilität („LBM“) einen "überwiegend ausbauwürdigen Zustand" festgestellt, dennoch wurde erneut der Ausbau der K 62 doch nicht in das Bauprogramm des Landkreises aufgenommen, teilten VG-Ratsmitglieder auf Anfrage mit. Dies ärgere nicht nur die Kirschrother seit Jahren gewaltig, sondern auch die Meddersheimer klagen zunehmend. Deren Straßen seien für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen aus Richtung Limbacher Höhe nicht ausgelegt und geeignet: "Die Straßen im Ort sind dermaßen eng, die Anwohner beschweren sich immer wieder", sagte Renate Weingarth Schenk (Meddersheim) und nicht einmal die Gehwege würden ausreichend Schutz und Raum zum Ausweichen der Fußgänger bieten. Wir berichteten mehrfach von Ortsterminen mit dem Gemeinderat, mit Ralf Hey vom VG-Ordnungsamt und Friedbert Lohner vom LBM. Weitere Themen im Kirschrother Gemeinderat:

>>>Eine überörtliche Prüfung der Haushalts-und Wirtschaftsführung brachte keine Beanstandungen, informierte Ortsbürgermeister Heiko Heß den Rat.

>>>Ein Vertreter der RWE informierte ausführlich über EU-Richtlinien und energieeffiziente Leuchtmittel, mit denen enorme Einsparungen möglich sind. Nach 2015 sei die Umstellung mit neuen Lampen verbindlich. Weil die Dorflampen im Ort zum Teil sehr alt und defekt sind, bestehe hier mittelfristig Handlungsbedarf, auf modernere Dorflampen umzurüsten.

>>>Nach der Weinlese will die Ortsgemeinde im Herbst ein Fest ausrichten, dessen Erlös für eine behindertengerechte Toilette im Dorfgemeinschaftshaus geplant ist. Vorschläge wie Theateraufführung, oder Beiträge aus Vereinen und von Bürgern zur Programmgestaltung sind gern gesehen und erwünscht, sagte der Rat. In diesem Rahmen an diesem Tag soll auch am Gemeindehaus eine Traubeneiche als Ersatz für die der Verkehrssicherungspflicht zum Opfer gefallene übermächtige Trauerweide gepflanzt werden.

>>>Die Friedhofssatzung wurde geltendem EU-Recht bezüglich Arbeiten von ausführenden Handwerkern und dem Wettbewerbsrecht angepasst. Der zunehmenden Urnenbestattung werde Rechnung getragen: Im oberen Feld Richtung der Harras, wo sich zwei Soldatengräber befinden, soll ein Urnengrabfeld eingerichtet werden.



FELKESTADT SPART SICH STEINREICH - NEUE LAMPEN  BIS 2015

BAD SOBERNHEIM. Energieeinsparungen und Effizienz bei ständig steigenden Kosten und das geflügelte Wort „Energieabzocke“ sind in aller Munde und das Gebot der Stunde. Dass auf diesem Sektor revolutionäre Erfolge und über 70 Prozent Einsparungen möglich sind, wurde Mitte der Woche dem Bauausschuss vor Augen geführt. In der Bad Sobernheimer Bahnhofstraße wurden vier alte Straßenlampen gegen neue „Hightech-LED“- Leuchten, jene Licht emittierende Dioden, ausgetauscht. Sozusagen als „Musterprojekt“ wurde vor Ort ein Langzeitversuch gestartet, bei dem Untersuchungen zu Energieverbrauch und Ausleuchtung gemessen werden. Aktiver Umweltschutz und Kostenreduzierung sind Hauptargumente für die neue Generation der Straßenbeleuchtung. Marcus Metzler von der Firma Albrecht und Bruno Schneider von der Merxheimer Baufirma Schneider haben gemeinsam mit dem Spanischen Hersteller „LidoLight“ ein neues Unternehmen gegründete das die LED Technik der Spanier sozusagen als Generalunternehmer in Deutschland vertreiben wird. Von hier aus sollen die Module ihren Siegeszug durch die ganze Republik antreten, ist erklärtes Ziel der Unternehmer. 

Hintergrund: Eine EU-Verordnung zwingt  Kommunen zur Kosteneinsparung! Für die Leuchtstofflampen T12, Natriumdampflampen (HPS) und Halogenmetalldampflampen, werden ab 2012 neue Grenzwerte festgesetzt. Bis 2015 geht es den Quecksilber- Dampflampen (HPM) und den Natrium- Dampfhochdruck-Plug-in (Retrofit-Lampen) zugunsten energieeffizienterer Leuchtmittel an den Kragen. Im Handel sind dann nur noch Leuchtmittel erhältlich, die vorgegebene Grenzwerte einhalten.

Spanische Delegation in der kalten und stürmischen Felkestadt: links Bürgermeister Dr. Felix Welker

Februar 2010: Bilder Nr. 2080- 2081

Marcus Metzler und Bruno Schneider erklären die  revolutionären Einsparungen der LED-Leuchttechnik

   Ein städtischer Ausschuss um Bürgermeister Dr. Felix Welker ließ sich bei Regenschauer und Sturmböen von Diplom-Ingenieur Marcus Metzler und einer dreiköpfigen spanischen Delegation aus Alicante informieren, sechs Jahre habe die Entwicklung gedauert. Die Hersteller machten Aussagen zur Robustheit des Kunststoffgehäuses, und weite Zugeständnisse bezüglich der Lebensdauer und Gewährleistung. Vor Ort wurde die Beleuchtungsstärke (Lux-Wert) gemessen, Leuchtkraft, Lichtkegel und Farbtreue in Augenschein genommen. Die Messphase läuft den ganzen Februar, Anfang März liegen die Ergebnisse vor. Werkseitig sind die Module vorprogrammiert. Besonderheit: Sie können so eingestellt werden, dass der Einstiegsverbrauch von 84 Watt nach vier Stunden kontinuierlich bis auf 33 Watt im Nachtbetrieb wie eine Art Dimmer reduziert und zurückgefahren wird. Zum Vergleich: Momentan verbraucht jede der 1126 städtischen Lampen 230 Watt, eine dauerhafte Einsparung von über 70 Prozent ist mit der neuen LED-Lampengeneration möglich. Erste Aussagen zu den Modalitäten wurden getroffen, sowohl Kauf wie Leasing mit Wartung sind möglich. „Eine überaus interessante Geschichte, damit wären wir auch nicht an einen Monopolisten als Anbieter gebunden“, resümierte Beigeordneter Alois Bruckmeier. Einziger Wermutstropfen: Die Bauausschussmitglieder hätten sich viel lieber die Leuchten im sonnigen spanischen Alicante nachts bei Flamenco und Pella, Sangria und Tequila angeschaut, als an einem nasskalten und stürmischen Abend in der Felkestadt.        



HEYLIVE PRESSESCHAU

Rundum informiert - Neuigkeiten aus  dem Blätterwald - ALLES auf einen Blick!  Was wird 2010 ? Momentaufnahme 

Woche Nr. 52 - 2009 -regional-

Bumm-bumm zu Silvester 2009/10: Was bringt und wie wird 2010? Was bringt das neue Jahr? Was ist aus der Agenda 2010 geworden, außer dass die Armen ärmer und die Reichen reicher wurden, und die Urheber heute im gemachten Nest sitzen !? In Sachen Kriminalität wird die Fußball-WM 2010 in Südafrika der Welt genau diese Kluft zwischen "Looser" und Hautevolee, Arm und Reich weiter offenbaren. "Banken und Versicherungen sind Verbrecher" liest man im Dutzend im Internet, die gefühlte Ungerechtigkeit, das Hauen und Stechen in Zeiten der Bankenkrise, nimmt eklatant zu. Man braucht nicht nach Südafrika blicken: In Bad Sobernheim wird kurz vor Silvester brachial ein Fahrkartenautomat der DB in die Luft gejagt- in Meisenheim fühlt sich der Ex-städtische Arbeiter Hans Nagel "im Stich gelassen und fassungslos", bei ständigem Vandalismus an der Draisinenanlage. Ein Mann aus Boos wird ermordet und verbrannt aufgefunden, in Meisenheim eine Frau erstochen, aus Kirn werden Verzweifelungstaten gemeldet, wo ein Mann mit Kfz von einer Brücke auf Bahngleise stürzt. 

Vor genau fünf Jahren auf dem Dörndich in Bad Sobernheim gabs auch Vandalismus pur und heftige bumm-bumms. Öffentliche Einrichtungen sind wie ein Ventil, wo Aufgestautes entweicht- bumm macht. Es gab 1968-er und `69-er Revoluzzer, die sich heftige Straßenkämpfe lieferten, Karriere gemacht haben, und heute in Nadelstreifen darauf stolz sind. Zu allen Zeiten siegte der Stärkere. Geld ist Macht. Zu wenige haben zuviel davon. Viele andere haben keine Chance auf Bildung und Ausbildung.  Da klingt es wie Hohn, wenn 2010 bei soviel Umverteilungs-Ungerechtigkeit an Solidarität appelliert wird. Wunschdenken und gute Vorsätze helfen nicht weiter, Schwarzmalen auch nicht. Am Besten, man berichtet nicht drüber... wünschen Politikler (Bilder 2075-2076 --- 31.12.2009)



IST DIE ERSTVERSORGUNG IN GEFAHR ?!

Umstrukturierung des Notdienstes an Nahe/Glan heftig kritisiert!

Nr. 2070: Die DRK-Bereitschaft Kirn und Kirn/Land auf der Meckenbacher Höhe Ende Okt-2009 bei einer Großübung Bild 2071: In Kirn ist eine große und super ausgebildete Nachwuchstruppe der DRK-Bereitschaft erstarkt. Bild 2072: Überall präsent: Auf der Kirner Kerb, oder bei einer Beach-Party: Nur: Vom Ehrenamt können Ärzte nicht leben!

REGION BAD SOBERNHEIM- DEZEMBER 2009: Heimlich, still und leise sollte die Kassenärztliche Vereinigung "KV" zum Jahresende die Trägerschaft der Bereitschaftszentrale Glan (BZG) übernehmen und zum 1.Januar 2010 in eigener Regie führen. Um Kosten zu sparen und wegen Ärztemangel in der Fläche soll der Zuständigkeitsbereich mit der VG Bad Sobernheim unter den Fittichen der KV ergänzt werden. Doch ganz so "heimlich still und leise" ging das nicht vonstatten: Die geplante Notdienständerung, dass sich Notfallpatienten von der Nahe ins "unbekannte Hinterland" an den Glan wenden sollten, ging nicht ohne großen Aufschrei vonstatten, und brachte die Bürger auf die Palme. Zumal man weiß, dass die "KV" schon öfters als alles andere als "verbraucherfreundlich" in Erscheinung getreten ist. Die BZG sei nicht zuständig für Notfälle- dafür gebe es Notärzte-  sondern sie ersetze den Bereitschaftsdienst der niedergelassenen Ärzte, war klare Ansage vom Glan. Dass diese Zentrale in der Glanstadt "residiere", sei segensreich und helfe mit, den Krankenhausstandort der "Glantal-Klinik" zu sichern, sagte deren Verwaltungsdirektor Michael Kloos aus Kirn-Sulzbach. Durch die Kooperation werde die Sicherheit für Patienten erhöht, denn hinter der BZG stehe die kompakte Infrastruktur des Krankenhauses, so Kloos.  

Dennoch: Die Stadtratsmitglieder in der Stadt Bad Sobernheim kritisierten scharf diese "Intransparenz" als Nacht- und Nebelaktion und befürchteten Nachteile. Sie forderten, dass sich Mandatsträger zusammenschließen und wollen keine Verschlechterungen hinnehmen. VG-Bürgermeister Rolf Kehl sagte im VG-Rat drei Tage vor Weihnachten, er habe dies erst aus der Presse erfahren. Nicht unüblich, wenn gekürzt und eingespart werden soll und fertige Tatsachen geschaffen werden..... Eine Resolution wurde verfasst, dass "...der ärztliche Bereitschaftsdienst so zu organisieren ist, dass sich die erbrachten Leistungen nicht verschlechtern und dem Willen der Bürger nach wohnortnaher Betreuung..." garantiert bleibt. 


Glück im Unglück: Obdachlosen-Wohnheim schrammte an Katastrophe vorbei

Bild 2067: Ein Großaufgebot an Rettungskräften war vor Ort. Bild 2068: So sah es am Tag danach aus: Schadenshöhe- weit über 300.000 Euro  2069: Heimleiter Frieder Zimmermann: Man habe Glück im Unglück gehabt.

WEIERBACH / NIEDERREIDENBACHER HOF. Schrecken zwei Tage nach Weihnachten 2009 vier Minuten vor Mitternacht: Um 23.56 Uhr wurde durch Notruf ein Brand im Hauptgebäude des Niederreidenbacher Hofes gemeldet und löste einen Großalarm der Rettungskräfte aus. Um die 230 Ersthelfer der Feuerwehren Idar-Oberstein, Herrstein, Birkenfeld und Kirn mit ihren Drehleitern, Nachbarwehren und das THW, der Malteser Hilfsdienst, DRK und Polizei waren im Einsatz. Hier ist von der "kreuznacher diakonie" eine Notunterkunft für Obdachlose eingerichtet. Neun Bewohner mussten aus dem Haus geborgen werden, zwei erlitten eine Rauchgasvergiftung. Die Brandursache konnte nicht sofort lokalisiert werden, vermutlich sei der Brand im Fernsehzimmer ausgebrochen, wurde spekuliert. "Wir ermitteln in alle Richtungen und können Brandstiftung derzeit ebenfalls nicht ausschließen, sagte Roland Maurer von der Kriminalpolizei Idar-Oberstein des Südwestfernsehen auf Nachfrage. Nach ersten Schätzungen wurde der Schaden auf weit über 300.000 Euro beziffert, die Bewohner bezogen andere Unterkünfte auf dem Hof, oder zogen in die Eremitage bei Bretzenheim um.     



HEYLIVE PRESSESCHAU

Rundum informiert - Neuigkeiten aus  dem Blätterwald - ALLES auf einen Blick!  Wie war 2009? Momentaufnahme 

Woche Nr. 52 - 2009 -Deutschland-

MERKEL zaudert- zu GUTTENBERG ist Überflieger- SCHÄUBLE strahlt trotz Rekorddefizit- BP KÖHLER appelliert- und AIGNER macht Druck: "Ilse Aigner macht den Banken Druck!" Als ich Letzteres als Weihnachtsbotschaft 2009 las, dachte ich: "Da lachen ja die Hühner!- Was für ein Mega-PR-Gag!" - Ilse Aigner und ihre Guldentaler Staatssekretärin Julia Klöckner sind "Media-Cross-Profis" und wissen, wie man das Volk dank Twitter und Blog erreicht, Duftmarken setzt und sich beliebt macht! Ins Gerede kommen, Aktionismus ist angesagt. Neue Besen kehren gut! Banker und Lobbyisten an den Pranger und das Fürchten lehren! Bravo. Das soll suggerieren: "...die Bundesregierung tut was, kümmert sich, handelt!" Egal, auch wenn der Berg kreiste, und nur eine Maus gebar! 2009 kommt nach Bankendesaster, Rezession und Wirtschaftskrise nicht in Fahrt. Laut Auskunfteien stehen 100.000 Selbstständige mit Durchschnittlich über 95.000 Euro im Minus vor der Insolvenz, an die 40.000 Firmenpleiten werden 2009 registriert, Privatinsolvenzen nicht mitgerechnet. Verheerend, erschreckend! Opel schleudert und wird niemals mit GM aus den roten Zahlen fahren, ein Beispiel von Hunderten. (Siehe Heylive.de- Sparte "Politik und Wirtschaft"). Alle strahlen, alle haben alles richtig gemacht. Wirklich? Ob die flächendeckende Kurzarbeit realistisch ist? Haben die "GlobalPlayer" etwas gelernt? Sind die Verursacher an die Kandare genommen, bestraft und aus dem Verkehr gezogen worden? Nein! Das ist der eigentliche Skandal. Das ist unbeschreiblich und nährt die Lethargie. Zugegeben: Konsum in Geiz-ist-geil-Zeiten ist befriedigt, vorbei Wirtschaftswunderjahre, die Ärmsten kennen den Weg zur Tafel und Heilsarmee. Gewinne werden privatisiert und abgeschröpft, Kosten und Negativkapital verstaatlicht. "Weiter so" sagt Schwarzgelb und finanziert ohne Mumm, saft-und kraftlos Aufschwung "auf Pump". "BP" Horst Köhler appelliert: "Geld muss den Menschen dienen" und denkt: "...in uns nagt das Gefühl, dass wir etwas Wichtiges übersehen haben müssen bei der Art, wie wir zusammenleben...".Zitatende. Ja, richtig, das kam so plötzlich wie Heiligabend! Der "kleine" Mann, das Proletariat zahlt die Zeche. Fazit: Wir werden falsch regiert. Grottenschlecht. Klientelpolitik auf Zuruf. Tendenz: Weiter so, mit Vollgas gegen die Wand. Wenn der Arbeitsvermittler mit "Kopfgeld" subventioniert wird, der Arbeitgeber fürstlich bezuschusst wird, und der Arbeiter selbst für einen Hungerlohn malochen und weite Wege in Kauf nehmen muss, ist etwas faul im Staate Dänemark. Wir verteidigen Freiheit am Hindukusch, zahlen China Entwicklungshilfe und rennen im Sauseschritt in eine Inflation. "Macht euern Mist alleene!", sagte schon der Alte Fritz, als er Land und Volk ausgeplündert und sich die Taschen voll gestopft hatte! Endlich macht Ilse Aigner "...den Banken Druck!"-  !  Da lachen ja die Hühner...   



SCHLOSS WARTENSTEIN erwacht aus Dornröschenschlaf

Bilder: im Dezember 2009 v.l.2006-2007-2008-2009 Herrlich über dem Hahnenbachtal Richtung Oberhausen gelegen: Schloß Wartenstein! Die neuen "SchloßGeister"

Alle sechs Ferienwohnungen auf  Schloß Wartenstein sind verkauft, die Arbeiten in vollem Gange. Gut frequentiert wurde das Trauzimmer im eigentlichen Schlossgebäude, nicht zuletzt wegen dem Interieur und dem herrlichem Ambiente: Der Standesbeamte gehe auf individuelle Wünsche ein, warben VG-Bürgermeister Werner Müller und sein früherer Chef Günter Schwenk. Ein alter Dielen- Fußboden ist erhalten geblieben, ein neuer Kamin übers Dach wurde integriert, und die Räumlichkeiten mit harmonisch-ruhigen Farben angestrichen. Nebenan im aufwändig restaurierten Zimmer haben Jagdtrophäen von der Witwe des verstorbenen Dr.Wolfgang Bürkle einen Platz gefunden, auch mehrere Vitrinen mit Vögeln oder Naturkundlichen Materialien aus dem Fundus des Gymnasiums haben hier eine neue Bleibe gefunden.Darüber in zwei Etagen befinden sich die sechs Ferienwohnungen, die alle verkauft sind. 

„Wir hatten weitere Nachfragen aus den Niederlanden“, erklärte Werner Müller. Die Arbeiten liegen im Zeitplan, gleichen jedoch einer „Großbaustelle“. Bis auf einen speziellen runden Treppenaufgang seien alle Aufträge im Kirner Land geblieben. VG und Förderverein Schloss Wartenstein arbeiteten Hand und Hand zusammen. In diesen Tagen werden die Kosten für das Treppenhaus ermittelt: Es soll  imposant und würdevoll dem Hauptgebäude Glanz verleihen. Im Kavaliershaus am Eingang wird ebenfalls im Ober- und Dachgeschoß über der dort untergebrachten Ausstellung „Erlebniswelt Wald- und Natur“ am Fußboden, Decken und Türen gewerkelt. Diese 100 Quadratmeter mit zwei Schlafzimmern und Bad sollen möglichst an einen Hausmeister vermietet werden. Hinter dem Kavaliershaus sind sieben Parkplätze vorgesehen. Ganz abgerückt ist man vorerst von der geplanten Spielscheune. Momentan benötige man die Räumlichkeit als Lagerplatz für alle möglichen Utensilien, zudem seien die auf drei Jahre zugesagten Mittel für drei weibliche „ABM“- Kräfte nur bis Ende Februar bewilligt. Das Personal fehlt und hatte bisher Führungen koordiniert: In diesem Jahr wurden 6000 Besucher gezählt, die Hauptveranstaltungen wie Lohmacher- und Schlossfest nicht mitgezählt, erläuterte der frühere Bürgermeister Günter Schwenk und Vorsitzende des 180 Mitglieder zählenden Fördervereins Schloß Wartenstein. Noch vor Weihnachten soll das Schloß samt Kavaliershaus in Sponsorschaft mit der RWE eine völlig neue Außenbeleuchtung bekommen. Fünf Strahler mit gesamt 800 Watt sollen die vier bisherigen mit 8.400 Watt ersetzen und 90 Prozent Energie einsparen. Neben der Zisterne wird auf dem Gelände eine Druckerhöhungsanlage für 1500 Liter eingebaut und soll ebenfalls Einsparungen bringen. Größter Wunsch für 2010: „Die Übergabe der sechs Wohnungen im Frühjahr, und dass das Umfeld stimmt“ sagte Günter Schwenk ganz spontan. Mit „Umfeld“ ist unter anderem die Zuwegung gemeint: Aufgrund einer reichen Douglasienernte alter Baumbestände und Verkehrssicherungsmaßnahmen soll der in Mitleidenschaft gezogene stark frequentierte Wander- und Zubringerweg im Frühjahr neu mit Sand überzogen werden. Nach dem Schlossfest hat die Gastwirtschaft eine neue Pächterin übernommen. Sie hat am Wandertag nach Weihnachten und am 1.Januar geöffnet. BERND HEY.



Als Schaufenster als "schau"-Fenster geballte Leistung präsentierte: 

Was waren das Zeiten, als sich Erwachsene die Nasen platt drückten, bergeweise frische Waren, Würste, Pasteten, Spezialitäten, Schinken, zubereitete Fleischprodukte alle Sinne ansprachen. Beim Bäcker und beim Metzger waren diese Schaufenster wie im Spielzeugland bei Kindern zu Weihnachten besonders schön gestaltet....

Bilder 1984-1985-1986-1987-1988:....tatsächlich drückten sich wie in einem "Schlaraffenland" die Menschen die Nasen platt. Solch ein liebevoll gestaltetes Schaufenster war eine Augenweide, demonstrierte Wohlstand und Leistungsstärke und war die beste Verkaufswerbung. Die Schaufenster entwickelten eine fesselnde Eindringlichkeit durch das Herausstellen von Blickpunkten. Vordergrund und Hintergrund, eine optische "Tiefenschärfe" wie bei einem Foto oder einem Kunstwerk wurden durch Dekorateure filigran herausgearbeitet. Es gab Aktionsfenster (z.B. Ostern, Weihnachten, Olympische Spiele), "Gemischte"-, "stark Imponierende"- oder "Alle-Tage"- Schaufenster. Fleischteile waren damals schon zubereitet, man konnte genau sehen, von welchem Teilstück es her stammt,  besser als heute in jeder Fernsehshow. Alle in der Stadt mussten es gesehen haben!  Heute mit verpackter Ware auf den "grünen" Wiesen sind solche zur Schaustellungen allein schon wegen der Hygienegesetze undenkbar. Dennoch: Die Fenster waren gekühlt und auf obigem Bild ist ein fahrbarer Aufbausatz zu sehen.  "geiz ist geil" und "..ich bin doch nicht blöd"- Zeiten kamen erst mit der Euro-Einführung.   



   HOCHSTÄDTEN. Die „FWG Kirner-Land“ hat bei ihrer Mitgliederversammlung mit Anwesenheitsrekord einen Generationswechsel vollzogen. Mit acht Mandaten im VG-Rat steht die zweitstärkste Fraktion ohne Beigeordneten da und wurde auf die harte Oppositionsbank geschickt. Man wolle und werde auch weiterhin verlässlicher Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger bleiben, sagte der scheidende Hennweilere Vorsitzende Hans-Jürgen Schmidt. Gegenüber dem Vorjahr habe sich die Mitgliederzahl um exakt zehn Prozent auf 264 erhöht. Seit 1999 mit weniger als 30 entspreche dies einem Zuwachs von 900 Prozent.

Bild Dezember 2009 Nr.2005

„Die SPD in Kirn-Land spricht davon, ein neues `Wir-Gefühl` aufzubauen. Aber sie hält fest vereinbarte Fraktionsabsprachen nicht!“, erklärte ein enttäuschter und von allen politischen VG-Ämtern zurückgetretener FWG- Fraktionssprecher Herbert Wirzius in seinem letzten Bericht den mehr als 40 FWG-Mitgliedern im Hochstädter Haus Horbach. Die jahrelange arbeitsintensive VG-Ratsarbeit habe man gemeinsam sehr aktiv und konstruktiv zum Wohle aller Bürger mitgetragen und mitgestaltet. Wegen der Fusion habe die FWG keinen weiteren VG-Bürgermeister wählen wollen, sei überstimmt worden. Werner Müller hat gewonnen, „knapp- sehr knapp! Auch ich habe verloren“, sagte Wirzius sehr enttäuscht im Hinblick auf die Beigeordnetenwahl. 

 Weil „Vertrauen in die Wahl meiner Person nicht vorhanden scheint“, habe er nun Platz für einen Neubeginn gemacht.    Thomas Lorenz (Simmertal) hat als Fraktionschef übernommen. In die Oppositionsrolle hineingedrängt, werde man sehr kritisch diese Aufgabe wahrnehmen. Mittlerweile habe der von den Freien Wählern favorisierte „Fusions-Lenkungsausschuss“ getagt. In diesem Jahr gebe es keine Gespräche mehr, wusste Lorenz: „Es gilt wachsam zu bleiben, die Zeit läuft uns davon!“ mahnte der Simmertaler. Mit einem Präsent würdigte die FWG Verdienste von Herbert Wirzius und Erna Berg (Kirn).  Nach den Berichten und Entlastung übernahm Versammlungsleiter Helmut Hein. Bei einer Neinstimme und drei Enthaltungen wurde Heike Beenen (Simmertal) zur neuen Vorsitzenden gewählt. Neue Stellvertreter sind Verwaltungswirt Norbert Stibitz (Kirn) und aus Hennweiler Finanzwirt Harald Jung. Neuer Kassierer ist Günter Walber aus Simmertal, Schriftführer ist Jürgen Schmidt aus Hennweiler. Sieben Beisitzer wurden gewählt: Über 40- Jastimmen erhielt der Kellenbacher Ortsbürgermeister Peter Haider, die weitere Reihenfolge: Roswitha Jäger (Schwarzerden), Rudolf Horbach (Heimweiler), Hedi Jungvogel-Lauer (Hochstetten-Dhaun), Ulrike Jung (Hochstetten-Dhaun), Ewald Hey (Oberhausen) und Dr. Ulrich Hauth (Kirn). Die FWG nach vorne bringen, war erklärtes Ziel von Heike Beenen: „Wir haben jede Menge erfahrener Leute und werden gerade in der Opposition die Interessen der Bürger vertreten“, sagte sie. Die Mitgliederzahl auf der Landkarte wie im Großbachtal zwischen Becherbach und Heimweiler sowie im Kellenbachtal sei mit der Gründung weiterer Ortsvereine ausbaufähig.



JUNGE UNION TOPFIT!

Bild 1981-November 2009: Vorsitzender Julian Weirich (vorne mitte) und seine beiden Stellvertreterinnen Katrin Hailer (links) und Elisa Schröder (rechts). Sascha Trompetter (hinten von links), Gregor Sickel, Martin Gregori-Langer und Michael Greber. 

 KIRN. Mit Elisa Schröder wurde vor Wochenfrist eine neue Vorsitzende der Schüler-Union gewählt. Die 18-jährige Kirner Gymnasiastin mit Vorlieben zu Musik und Physik sei bereit, Verantwortung zu übernehmen, und wurde nun bei einer Mitgliederversammlung in der TuS-Schwimmbadgaststätte „Akropolis“ auch als Stellvertretende Vorsitzende im Gemeindeverband Kirn/ Kirn-Land der Jungen Union („JU“) gewählt. Erklärtes Ziel: „Enger zusammen zu rücken, Kräfte bündeln und  Julia Klöckner schon im Wahlkampf als künftige Ministerpräsidentin unterstützen“.„JU“-Kreisvorsitzender Gregor Sickel leitete die Versammlung. Er freute sich über  zahlreiche Aktivitäten der „JU“ in Kirn und Kirn-Land, übermittelte mehrere Grußworte und stimmte ein auf die kommenden Landtagswahlen. 16 Mannschaften besuchten im Gasthaus zur Schmidtburg das zweite Kickerturnier der „JU“. Mehrere „Public-Ewing“- Veranstaltungen seien rege frequentiert worden. Seniorennachmittage in Bruschied und Schneppenbach erfreuten sich größter Beliebtheit, 2009 besuchten 55 Teilnehmer diese Veranstaltung. Zweite Vorsitzende Katrin Hailer dankte den Ortsgemeinden Bruschied und Schneppenbach für ihre räumliche Unterstützung. Der nächste Seniorennachmittag findet am 24. Januar 2010 in Bruschied statt. Beim Thomasmarkt in Kirn am 12.Dezember will die „JU“ mit der Schülerunion einen Waffelstand betreiben, gemeinsame Weihnachtsfeier, Bowlingabend, Minigolfturnier, Kickerturnier und Grillwanderungen sind wie bisher schon fest terminiert. Von sieben stimmberechtigten Mitgliedern aus dem Gemeindeverband Kirn und Kirn-Land wurde Julian Weirich zum Vorsitzenden und Katrin Hailer sowie die Vorsitzende der Schülerunion, Elisa Schröder, zu Stellvertreterinnen gewählt. Schatzmeister ist Michael Greber, Beisitzer sind Sascha Trompetter, Alexander Eckes und Martin Gregori-Langer. Zu Revisoren wurden Gregor Sickel und Robert Munstein gewählt. 


 "Heimchen am Herd!" hat ausgedient...

- Hausfrau Hilde-Becker-Typ mit altfränkischer Kittelschürze gibt es nicht mehr! 

Bild1959: Die Becherbacher Landfrauen hinter ihrer tollen Kerwe-Kuchentheke Bild 1960: Ulrike Hey freut sich auf ihre neue Küche und strahlt wie ein Putzeimer Bild 1961: Helfer geben Erbsensuppe + Würstchen auf Schloss Wartenstein aus

NOVEMBER 2009: Die Hausfrau ist Geschichte: Aus, ende, passe`- schon wegen der Emanzipation und der vielen Hausarbeit-verrichtenden Männer in Vorabendsoaps und der überwältigenden Dominanz in Kochshows wurde "Heimchen am Herd" wie Lieschen Müller entgültig ad acta gelegt. Nun gibt es aus Bonn ganz neu das "Netzwerk Haushalt" im Berufsverband der Haushaltsführenden! Na endlich, wurde auch Zeit! Nach mehr als 90 Jahren ist beim Hausfrauenbund Schluss mit dem traditionellen Rollenbild -ein neuer Name muss her für die Frau hinterm Herd. Das Betätigungsfeld moderner Frauen gleicht inzwischen nämlich dem Management eines kleinen Familienunternehmens, wie dies die Werbung längst entdeckt hat. Und: Hausfrauen können sogar Männer sein! Der "DHB- das Netzwerk Haushalt, Berufsverband der Haushaltsführenden" will klarmachen, dass Hausarbeit ein Beruf ist und zudem geschlechtsneutral. Das Image müsse aufpoliert werden. Laut Bundesverwaltungsgericht ist Hausfrau zwar keine Erwerbstätigkeit, aber ein anerkannter Beruf. Eine Hausfrau ist also berufstätig. Na also-endlich!  


MERXHEIM. Nach einem schweren Motorradunfall am 26. Juli 1998 auf der L 374 zwischen Otzweiler und Becherbach ist seit elf Jahren Dagmar Sick-Forster an den Rollstuhl gebunden. Gerade 60 geworden, möchte sie noch teilhaben am Leben, in Familie und Gesellschaft. 

(Dez.2009-Bild 2003) Seit neun Jahren wird sie von der Ökumenischen Sozialstation Bad Sobernheim betreut und war zufrieden. Seit ihr Ehemann Burkhard wegen einer Bandscheibenoperation mit Reha als aktive Betreuung ausfällt, hat die Sozialstation auch die Abendversorgung übernommen. Oft habe sie jedoch 15 Stunden im Bett verbracht und sei darüber sehr unglücklich gewesen. Dagmar Sick-Forster möchte mit ihrem Mann den Abend im Wohnzimmer und nicht am Krankenbett verbringen, „mitten im Leben“ ein aktives Sozialleben mit Einladungen und Konzertbesuchen sowie Kreativkursen der VHS, die sie abends selbst leitet, wahrnehmen können. Daher forderte sie mehr Flexibilität, wie dies die nun zur „sozial station nahe“ fusionierte Institution selbst in Internet und Amtsblatt mit Rundum- Versorgung bewirbt: „Wir betreuen Kranke und Bedürftige – auch nachts“. Dagmar Sick-Forster beruft sich  auf die angebotenen, individuellen Pflegedienstleistung: „Jeder pflegebedürftige Mensch hat andere Bedürfnisse. Deshalb ist die häusliche Pflege nie Routine, sondern immer abgestimmt auf die individuelle Situation. Sie erfordert gut ausgebildete Pflegekräfte, die verantwortungsvoll handeln und gegebenenfalls eng mit dem Hausarzt kooperieren“. Rund 2000 Euro betragen die monatlichen Kosten in der Pflegestufe III, sagt sie. 

    „Vorher hat es nie Probleme gegeben. Sieben Lungenembolien habe ich überstanden, nur seit der Fusion zur `sozial station nahe` vermute ich Einschränkungen“, sagte sie verbittert. Andererseits möchte sie nicht wechseln, häusliche Pflege sei auch etwas Intimes. Die Kirner Station habe einen Spätdienst, könne aber nicht vor 23.30 Uhr in Merxheim sein. Grundsätzlich möchte sie gegen 22 Uhr ins Bett gebracht werden, „in Ausnahmefällen so wie dies beworben wird, auch später. Dann wäre alles klar!“, sagt sie und darauf pocht sie. Mit diesen Wünschen und Forderungen konfrontiert, äußerten sich die beiden Bad Sobernheimer Pflegedienstleiterinnen Christiane Wickert und Tanja Schnorrenberger sowie Geschäftsführer Stefan Hasslinger: „Unsere Mitarbeiter sind wahnsinnig motiviert und leisten sehr viel“, sagte er. Aber: „Der Leistungsfähigkeit dieser Flexibilität und diesen individuellen Wünschen außerhalb der Dienstzeit sind jedoch bei uns Grenzen gesetzt!“, erläuterte Pflegedienstleiterin Christiane Wickert. Man habe eine Regelversorgung für 300 Patienten von Bad Sobernheim aus zu leisten, müsse Touren planen. Selbstverständlich sei auch ein Notdienst Tag und Nacht gewährleistet. Nichtsdestotrotz hätten Menschen mit Behinderungen ein Anrecht auf maximale Betreuung, räumte das Trio ohne Wenn und Aber ein. Die Möglichkeit einer kostenfreien, vertraulichen und neutralen Beratung und Hilfevermittlung biete die Beratungs-und Koordinierungsstelle (BeKo) an, und die sei in diesem Falle erster Ansprechpartner bei der Suche nach einer zusätzlichen Betreuung, oder Inanspruchnahme privater Dienste. Es sei bekannt und kein Geheimnis, dass hier die kreuznacher diakonie federführend optimale Dienste leiste und eine Vielzahl Menschen betreue, sagte Diplom-Kaufmann Stefan Hasslinger und diese neutrale Beratung habe er angeboten.



Klaut man den Meddersheimern "ihren" Heiligen St. Martin? 

 Nichts ist so begehrt, nichts zieht so magisch und atemberaubend an, wie der Erfolg. Davon kann auch die Meddersheimer Winzergenossenschaft ein Lied singen: Stichwort Plagiatmissbrauch, Täuschung und Verwechselungsgefahr ?!? Von Etikettenschwindel kann man nicht direkt sprechen, dennoch: Die Meddersheimer befürchten einfach, dass man ihre Etiketten mit dem runden St.Martin-Logo auf blauem Grund  kopiert und nachmacht. Ja mehr noch, das ganze Outfit sei der Meddersheimer Erfolgsflasche nachgeahmt, sozusagen "abgekupfert". Da werden dann von Mitbewerbern Flaschenweine mit billigererem Rebensaft angeboten. Es geht um Markanteile in Supermärkten, Discountern und Großabnehmer. Es geht um Rebsortenweine. Literwein ist Volumengeschäft. Rechts im Bild das Original mit lieblichem Altenberg, ein Lagenwein aus der Meddersheimer Erzeugergemeinschaft Rheingrafenberg, , links ein trockener einfacher Riesling,  Nahe-Qualitätswein. Täuschend echt. Die Konkurrenz schläft nicht, ist hellwach, schlitzäugig wie Chinesen, so die Meddersheimer. (November 2009- Bild 1965)

Bild 2065: Dez. 2009. Eiswein wird oft in kleine Flaschen abgefüllt und ist Renommierwein. 

EISWEIN: 2009 erntete die Winzergenossenschaft Meddersheim nach sieben Jahren erstmals wieder Eiswein. Mittlerweile ist in BW und in RLP die Maschinenlese zugelassen, dennoch: Kurz vor Weihnachten war es im Rheingrafenberg Minus 16 Grad und da war die Handlese kein Zuckerschlecken und harte Arbeit. Durch das Gefrieren bleibt das gefrorene Wasser auf der Kelter zurück und nur der süßeste Saft und die Konzentration der Beereninhaltstoffe ergibt hochkonzentrierten Most. Je nach Lesezeit bis zum ersten Frost über die gesetzlich vorgeschriebenen Minus 7 Grad verlieren die Trauben und müssen meist vor Wild und Wetter geschützt werden. Die Erntemenge schrumpft um ein vielfaches, bei 200 bis 300 Liter pro Hektar liegt der Durchschnitt. Daher ist er mindestens zehnmal so teuer,  wenn der Winzer das hochwertige Lesegut hängen lässt. Eiswein ist eher eine Prestigeangelegenheit, er ist  jahrzehntelang lagerfähig und oft "Jocker" als Menükrönung. Vorsicht: Geschmacklich gut oder bekömmlich muss nicht automatisch jeder Eiswein sein...



Sept.-Nov. 2009: Wer folgt in der Ahnengalerie Wilhelm Dröscher, Adolf Schwenk, Günter Schenk und Harald Beuscher? Ein Novum: Kirn-Land wird seit 2006  von der Verwaltung regiert!  Während einer VG-Ratssitzung wurde der am 11.Oktober 2009 gewählte VG-Bürgermeister Werner Müller als Nachfolger von Harald Beuscher in der vollbesetzten Lützelsoonhalle in Hennweiler vom Ersten Beigeordneten Hans Helmut Döbell aus Hochstetten-Dhaun ins Amt eingeführt. Müller legte den Amtseid ab und erhielt im Beisein von Landrat Franz-Josef Diel (CDU) die Ernennungsurkunde. Damit ist Müller seit 3.11.2009ab offizieller Nachfolger des glück- und parteilosen Harald Beuscher (Seesbach). (links im Bild Nr.1954 aufgenommen 2006)


JAHRGANG 2009: Superqualität -10 % weniger

Sehr gute Aussichten für den neuen Wein: Die Reife und Lese verlief ohne Unwetterschäden und unter optimalen klimatischen Bedingungen sehr gut, allerorten ist man hoch zufrieden: "Es werden fruchtbetonte typische Rieslingweine, die aufgrund der guten und gesunden Reife ein tolles Aroma an den Tag legen", sind nicht nur Nahewinzer über das Bilderbuchwetter total begeistert. Nur weil sich die Blüte in den mittleren Lagen verzögerte und wegen der Trockenheit im August/September muss mit Ertragseinbußen gerechnet werden. Kein Problem für die Selbstvermarkter! "Wegen der Konzentrierung konnten wir phänomenale Qualitäten mit einem erfreulich hohen Mostgewicht ernten", schwärmte Oenologe Udo Bamberger aus Meddersheim fürs Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Bad Kreuznach in ersten Stellungnahmen in höchsten Tönen. Hohe Mostgewichte, also ein hoher Zuckergehalt, sind ein wichtiges Kriterium für die spätere Weinqualität und den Ausbau im Keller.

Bild 1808: Top-Qualität auf einem Erntewagen Meddersheim / Kirschroth

LEXIKON: 13 DEUTSCHE ANBAUGEBIETE An der AHR wachsen auf 558 Hektar vor allem Rotweine. BADEN ist das wichtigste Anbaugebiet auf 15906 ha für Spätburgunder. FRANKEN ist für seinen typischen Boxbeutel bekannt, hier wachsen auf 6063 ha Fläche überwiegend Weißweine und Müller-Thurgau. Die HESSISCHE BERGSTRAßE ist mit 439 ha die kleinste Region. 461 ha hat der MITTELRHEIN und 9034ha die MOSEL, beide mit teils arbeitsaufwendigen Steillagen. Die NAHE ist bekannt für Riesling und Müller-Thurgau und umfasst 4155 Hektar. In der PFALZ sind Riesling und Dornfelder die auf23.461 Hektar wichtigste Sorten. Im RHEINGAU wächst Riesling und Spätburgunder auf 3125 ha, RHEINHESSEN ist mit 26.444 ha größtes deutsches Anbaugebiet. Müller-Thurgau wächst überwiegend an SAALE-UNSTRUT: 685 ha die Fläche dort. Gleiche Sorte dominiert auch in SACHSEN bei 462 ha und WÜRTTEMBERG erntet 70 % Rotweine auf seine 11511 Hektar großen Anbaufläche.  Neu gewählte Deutsche Weinkönigin im Oktober 2009 ist Sonja Christ aus Oberfell von der Mosel.   

 1811: Blick übers Anbaugebiet Nahe aus Weilers Herrenzehntel Richtung Merxheim



Werner Müller (SPD) aus Hennweiler ist neuer VG-Bürgermeister

KIRN-LAND. Bei der Stichwahl am 11. Oktober 2009 wurde Werner Müller mit einer 157-Stimmen-Mehrheit zum neuen VG-Bürgermeister gewählt. Von 8251 Wahlberechtigten in den 20 Kirn-Land Gemeinden gaben 4675 Wähler ihre Stimme ab, ganze 56,66 Prozent. Schon um 18.43 Uhr stand das Ergebnis fest:2388 Stimmen, das sind 51,7 Prozent, konnte Werner Müller auf sich vereinen, 48,3 und damit 2231 Stimmen für Günther Gerhardt. Noch am Wahlabend in den Räumen der VG-Verwaltung sagte Werner Müller, er wolle Bürgermeister aller Bürger sein. An seinen Konkurrenten gewandt sagte er sinngemäß: Er wünsche Günther Gerhardt, dass der nicht in ein tiefes Loch fallen möge, aufgrund des Ergebnisses brauche er das nicht! 

Bild 1801: Werner Müller und Günther Gerhardt

Recht hat Werner Müller: Das denkbar knappe Wahlergebnis erinnerte an den Wahlkrimi, als Harald Beuscher 2004 dem haushoch überlegenen Amtsinhaber Günter Schwenk ganz knapp die Butter vom Brot holte und das Nachsehen gab. Eindrucksvoll hat die Kandidatur des 45-Jährigen Heimweilerer FCK-Fans diese als Einzelbewerber rechtfertigt. Immerhin versagten Werner Müller 10 von 40 Mitgliedern bei seiner Nominierung die Gefolgschaft.  Bei zwei "Genossen" siegte der bekanntere "Platzhirsch", sprich der von der SPD-VAG nominierte VG-Büroleiter Werner Müller. Letztlich dürften die Einwohnerstarken Gemeinden Hennweiler, Simmertal und Hochstetten-Dhaun nördlich der Nahe den Wahlsieg gebracht haben. Beide sind Verwaltungsexperten, beide haben als Vorsitzende für die Genossen Verantwortung übernommen. "WM" ist 55 Jahre, verheiratet und Vater zweier erwachsener Töchter. Er verbrachte den Wahltag am Vormittag bei der "GiK"-Gewerbeschau, das er als "mein Kind" bezeichnete. Nur ein Beispiel für das unbestreitbare Engagement des Hennweilerers.(Foto Nr 1764- 11.10.09)

 Als VG-Büroleiter vielfach involviert und "Strippenzieher".  Werner Müller hatte die "GiK", die Gewerbeinitiative Kirner Land als "sein Kind" bezeichnet. 


13.10. 2009 WAHLNACHLESE KIRN-LAND. DER TAG DANACH: Werner Müller: "Wir dürfen uns nicht totsparen!" Nach der großen Gratulationscour sagte dies Werner Müller in ersten Interviews. Die Wirtschaftskrise werde sich im VG-Haushalt niederschlagen. "Nicht rosig" sieht er den Etat, allein schon wegen rückläufigen Anteilen bei der Einkommenssteuer. Wenn die Grundschule Simmertal Ganztagsschule wird, gelte es, das Raumkonzept umzusetzen. Schloß Dhaun dürfe längerfristig kein Zuschussbetrieb sein, auch will er die örtlichen Bürgermeister stärker einbinden. Der neue VG-Bürgermeister Werner Müller erreichte in seinem Heimatdorf Hennweiler klare 62,02 Prozent, Günther Gerhardt in seiner Heimatgemeinde Heimweiler 215 Ja-Kreuzchen und das waren stolze 86,35 Prozent der abgegebenen Stimmen.  In Meckenbach hat Günther Gerhardt 61.86 Prozent geholt, in Becherbach 62,37 und in Otzweiler und Limbach bekam er jeweils über 73  Prozent Zuspruch. Die Wahlbeteiligung lag in den Heimatdörfern der beiden Bewerber jeweils über 75 Prozent, gefolgt von Otzweiler und Horbach (über 70%). Schlusslichter und Wahlmüde waren die Bürger aus Bruschied, Hochstädten und Simmertal, wo weniger als 50 Prozent Wahlbeteiligung registriert wurde. Erwartungsgemäß wurde jedoch gerade in den Einwohnerstärksten Dörfern nördlich der Nahe und da insbesondere in Simmertal und Hennweiler die Wahl entschieden. Zieht man nämlich die Stimmen aus diesen beiden Dörfern ab, wäre Werner Müller auf etwas über 32 Prozent gelandet. 

Matthias Götz (CDU) legte Mandat und Fraktionsvorsitz nieder und zog Konsequenz!  Bei den Wahlen zum VG-Bürgermeister erreichte der Christdemokrat aus Hennweiler 17,52 Prozent, 1095 Stimmen. Nun zog er daraus die Konsequenz und will Abstand gewinnen, Nachrücker wird Robert Munstein aus Hochstetten-Dhaun. Matthias Götz und der CDU-Fraktion gelang es nicht, die Bedenken gegen eine Fusion in der Wählerschaft zu manifestieren. Direkt neben Julia Klöckner plakatierte Matthias Götz und konnte auch aus deren Fahrtwind mit über 61.100 Stimmen im Kreis nicht davon partizipieren. Ebenfalls sein VG-Rats-Mandat gab Eberhard Färber als gewählter zweiter VG-Beigeordneter aus Meckenbach ab. 

---Noch im Oktober wählte die CDU mit Robert Munstein aus Hochstetten einen neuen Fraktionssprecher für Matthias Götz. Vize ist Udo Barth aus Becherbach. Für Eberhard Färber rückte der 21-Jährige Julian Weirich aus Bruschied nach.


BECKE PETER kommt am 25. Oktober zum Trampclub nach Otzweiler: "Mir doch egal" heißt sein Programm - Karten bei Norbert Gehres tel 067571353



Gaukler und Spielleut`- Schinderhannes und Julchen - in Herrstein treibt sich so manches Gesinde herum und will einem die Taler rauben. Da kann alles passieren!

Herrstein im September 2009: "De Herrschter Hankel" heißt das Männchen rechts zwischen Kindergarten, der "Scheune im Hunsrück" und dem finsteren Uhrturmgang. Und wenn man das Original am Brunnen einmal passiert hat und nicht seinen Schirm im Rücken spürt oder nassgespritzt wurde, kann man froh sein. Hier scheint die Zeit stehen geblieben. Verwinkelte Gässchen, altes Fachwerk, Pflastersteine. Und doch pulsiert das Leben und der Handel. Märkte hier sind sehr beliebt. Spielleut`, Gaukler, Komödianten, fahrendes Volk oder die original Schinderhannesbande aus Idar-Oberstein um Rudi Franz und Simone Assmann passen vielleicht nirgends besser hin, lassen sich anstecken und sind eine wahre Augenweide.  (Bilder: 1736-1737-1738-1739- 2009)



HEYLIVE PRESSESCHAU

Rundum informiert - Neuigkeiten aus  Blätterwald und Regenbogenpresse  ALLES auf einen Blick!

Nummer: Wo Nr. 41 - 2009 Regional

PRESSESCHAU lesen

Ob als Kommentar, wöchentliche Zusammenfassung Regional, Global oder über ein spezielles Thema!

NEU: Zwischenruf!   VG-KIRN-LAND hat gewählt - HÄTTE, WENN + ABER lässt alles offen! Werner Müller und Günther Gerhardt haben die erste Hürde geschafft und gehen aus dem Bewerberquartett in die Stichwahl. 2442 Stimmen erhielt Müller, 1397 Gerhardt, 1315 Beenen und 1095 Götz. Matthias Götz aus Hennweiler war zu unbekannt und HÄTTE sich ein Türchen offen halten müssen, WENN er so eine Wahl gewinnen will. Götz HÄTTE sich an Profis orientieren müssen, die ihr Fähnchen nach dem Wind stellen! Sein in der Wählerschaft gefühltes klares "Nein" zur Fusion ließ kein WENN und ABER schon früh zu. Und WENN Heike Beenen aus Simmertal als erste Bewerber-Frau nicht in der FWG, ABER in der CDU wäre, dann HÄTTE sie die Wahl im ersten Durchgang entschieden. Der Sturm aus Berlin mit Angie und der allgegenwärtig präsenten Überfliegerin "Julia wählen" HÄTTE mit einer Empfehlung die sympathische 50-jährige Marketingstrategin auch an der Nahe auf Wolke 7 katapultiert. ABER nein. WENN nun die CDU alte, und die FWG noch nicht so alte Rechnungen (Stichwort: Beigeordnetenwahl im September 2009 ohne FWG!) begleicht, HÄTTE Günther Gerhardt echte Chancen. Rechnerisch sind von CDU und FWG 2410 Stimmen frei.... Nur wer seine größte Klientel an die Urne bringt, ist gewählt. Als Einzelbewerber hat es der 45-Jährige Ordnungsamtsleiter doppelt schwer, ABER das Amt wäre dem eloquenten Youngster zuzutrauen. Ihr Auskommen mit ihrem Einkommen haben beide. WENN ABER der Bürger des Wählens überdrüssig ist und nur noch rote Genossen sieht, die sich mit Mainz kein Hickhack und Harakiri liefern, hat ABER in punkto Medienpräsenz und Reichweite Strippenzieher Werner Müller Vorteile. ABER: Kirn-Land HÄTTE keinen besseren verdient, als einen der beiden Verwaltungsexperten. 



Auf dem Eiflerhof in Limbach entsteht erster „Aktivstall“ in Rheinland-Pfalz!!!    

  September 2009. LIMBACH. Das idyllische Ortsbild der landwirtschaftlich geprägten Gemeinde Limbach hat sich am Rotherech, Ortsausgang Richtung Hundsbach, total verändert. Pferdekoppeln, eine neue Reithalle und prächtig-stolze Vierbeiner sorgen für Postkartenidylle: Heike Eifler hat sich hier in ihrem Elternhaus mit dem landesweit ersten und einzigartigen „HIT-Aktivstall“ einen lang gehegten Lebenstraum erfüllt.

Bild 1602: Unternehmerin Heike Eifler Bild 1603: Kein Matschboden!!! Nr 1604: Postkartenidylle Erster Aktivstall

 „Leben in der Herde“ heißt die Philosophie, künftig steht der Eiflerhof  für Pferd und Mensch im Einklang. Die Umgebung und das Ambiente seien traumhaft, die Verkehrsanbindung gut, die Voraussetzungen auf dem elterlichen Hof mit dreieinhalb Hektar Wiesen und weitem Ausreitgelände ideal, weiß Heike Eifler von Auswärtigen und schwärmt ebenso. Daher sei für sie der gewagte Schritt in die Selbstständigkeit „abgefedert“ gewesen, ungefähr genau so, wie der am Wochenende mit Wabengittern und Sand verlegte, ganzjährig matschfreie Auslauf für die Pferde vor der neuen Reithalle. Anfang der 1962-er Jahre mit Ackerbau und Viehzucht als klassischer Bauernhof an den Rotherrech vor den Dieler Wald an den Limbacher Ortsrand  Richtung Hundsbach ausgesiedelt, kam seit der Jahrtausendwende auf dem weitläufigen Areal die Pferdepensionshaltung mit einem „Round Pen“ hinzu. Heike Eifler (36) ist couragiert, engagiert und zielstrebig. Sie ist weltoffen, unbekümmert fröhlich, und kann auf Menschen zugehen. Oma Else stand Jahrzehnte den örtlichen Landfrauen vor. Bei Bito lernte die Enkeltochter einst Industriekauffrau, lebte und arbeitete für eine Firma aus der Elektronikbranche in München. Im Außendienst arbeitete sie in großen Städten, und kehrt nun nach dem allzu frühen Tod ihrer Mutter vor zwei Jahren und der Aufgabe der elterlichen Milchkuh- und Rinderhaltung zurück nach Limbach. Das Wohl der Pferde steht bei diesem landesweit ersten „Bewegungsstallkonzept“ an allererster Stelle. Im „Aktivstall“ liegt der Schwerpunkt auf artgerechter und stressfreier Haltung im partnerschaftlichen Umgang mit dem Pferd. Nachfrage war bisher schon da, aber „die Kunden und Pferdehalter lassen sich eher von einem optimalen und ganzheitlichen Konzept überzeugen und wollen dies sehen!“, weiß Heike Eifler. Die Zusammenarbeit mit Tierärzten, Heilpraktikern, Osteopathen, Physiotherapeuten sowie Hufschmied oder Huforthopäden gehört ebenso zum Konzept dazu wie Seminare in den Bereichen Horsemanship oder Persönlichkeitsentwicklung mit Pferden. Maximal 30 Vierbeiner will der Eiflerhof mit Selektionsraum, ausgegliederten Koppeln, den bisherigen Stallungen und einer neu erbauten 20 mal 40 Meter großen offenen Reithalle beherbergen. Aus der Gesamtinvestition macht die Unternehmerin keinen Hehl. Die 280 Euro Pensionskosten im Monat sei „der Region angepasst und eigentlich viel zu niedrig“. Das Einzugsgebiet liegt im Umkreis bis 50 Kilometer. Zunächst über Transponder um den Hals, später mit eingepflanztem Mikrochip, können sich die Pferde in einem ausgeklügelten „Hight-Tech-System“ vollautomatisch computergesteuert an sechs modernen Heu-Dosierern (Futterplätzen), Kraftfutterspender oder Tränken selbst „bedienen“. Letztere Wasserstelle liegt ausgerechnet am entgegen gesetzten Ende des neu angelegten, 3.500 Quadratmeter Areal. Bewegung ist damit automatisch vorprogrammiert, auf  dem großen Gelände erhalten die Tiere ihre Menge zugeteilt. „Pferde sind Lauf- und Herdentiere, die sich täglich 20 Stunden bewegen und 16 Stunden fressen“, erläutert Heike Eifler. Koliken würden damit gezielt durch kleinere Rationen vorgebeugt. 20 Helfer aus dem Ort, Freunde Einsteller und die ganze Verwandtschaft müssen zum freiwilligen Arbeitseinsatz mehrfach ´ran: Wabengitter mit Sandaufschüttung wurden verlegt und machen einen federnden und ganzjährig matschfreien Auslauf möglich. Schließlich ist für den 27. September ab 11 Uhr eine große Einweihungsparty geplant. Weitere Infos: www.eiflerhof.com.



13,7 Kilometer "NaheWeinWanderWeg" lockte Tausende

Bild 1740 im Weilerer "Herrenzehntel"

REGION:Tausende pilgerten Mitte September über den 13,7km langen Weinwanderweg Mittlere Nahe: Wandern und Genießen war zum achten Male angesagt und entwickelte sich zu einem Publikumsmagneten. Von weitem waren die Naheweinfahnen und wie auf einer Perlenkette gezogen pilgernde Wanderscharen durch die Wingerte zu sehen. Zwischen Martinstein und Bad Sobernheim lockten 13 Stationen zur Einkehr und zum Verweilen. „So viele waren noch nie da“ war sich Karlheinz Schneider vom gleichnamigen Bad Sobernheimer Weingut sicher. Die Busse seien gut angenommen und voll besetzt gewesen, und auch die Geschäfte an der Peripherie, am Kreisel Westtangente, (wie etwa die „Heiße Kiste“) hätten noch einmal ein Drittel mehr Umsatz als 2008 gehabt, hatte sich der Senior des felkestädtischen Weinguts umgehört. 

Wenige Wochen vor der Lese, wenn die Perkel sichtbar prall wachsen und reifen, wenn Weinreben und Efeu in sattem Grün die Hauswände zieren, dann laden die ortsansässigen Nahewinzer und Weingüter im Wingert auf den Weinwanderweg Mittlere Nahe ein. Sie präsentierten sich als gute Gastgeber von ihrer wohl schönsten Seite, sagte der Monzinger Winzermeister und Koordinator Elmar Schauß und nannte ein Dutzend Städte aus der ganzen Bundesrepublik, woher die Gäste kamen. Aber auch die Region war sehr stark vertreten: Eine Vielzahl großer Gruppen war unterwegs, Simmertaler, die „Gänseblümchen“ aus Lauschied/ Desloch, St. Johannisberger und Dhauner ebenso wie die personell ganz starke AH-Abteilung des TuS Monzingen: „Alles bombastisch“ sagte Norbert Jung und meinte Wetterglück, Infrastruktur, Besucherresonanz und die Geselligkeit. Umgekehrt kritisierten überwiegend Frauen wie Christina Brombacher (60) aus Nahbollenbach dass zu wenig Werbung betrieben und aus ihrer Sicht „hinter Weierbach eine unsichtbare Grenze aus Mauer und Stacheldraht gezogen ist“; - eher zufällig erklomm sie den „Weinsteig“ und fuhr nicht auf das Ritterfest nach Ebernburg. 

 1741:Da strahlten Kathrin Klein (Weiler)  und Marco Hey, sie hatten es nicht weit! 1742: Schinderhannes (im Hintergrund) samt Bande sorgte für viel Frohsinn Bild 1743: Tische waren voll besetzt.  Das Ambiente lockte Jung und Alt!

Takako Stoll und Inge Schultheiß aus Heimweiler sowie Betty Hey aus Kirn waren zum ersten Mal dabei und gerieten ins Schwärmen: „Das gute liegt so Nahe!“ Sie kamen mit ihrer großen Wanderclique und dem Zug ab Kirn um 9.03 Uhr und waren unter den ersten auf der Piste im Wingert: Stimmt, sagt Elmar Schauß, es ging „viel früher los als sonst. Diese Ungezwungenheit ohne Zeitdruck und die optimale Versorgung unter lauter netten und fröhlichen Menschen“ nennt er als Erfolgsgeheimnis. Ständig habe sich die Besucherzahl gesteigert. Eine Weilerer Gruppe mit gut einem Dutzend Jugendlicher ließ sich mit dem Bus zurück nach Monzingen chauffieren, wiederholte die Tour durch die Monzinger Lage „Frühlingsplätzchen“ bis ins Weilerer Anbaugebiet „Herrenzehntel“.  Das Essensangebot an den Ständen war abgesprochen, meist regionaltypisch und abwechselungsreich. Fast überall lockte süffiger Federweißer, „Wanderer und Gäste haben darauf gewartet!“ sagte Jürgen Sponheimer zum ersten „Rauscher“ der Saison, wofür die Winzergenossenschaft Meddersheim extra Bacchustrauben gelesen hatte. Lustig vom Leder zog die Original Idar-Obersteiner Schinderhannesbande mit Rudi Franz als Hannes und Simone Assmann als seinem Julchen. Die Bande treibt seit 14 Jahren ihr Unwesen und kam erneut aus eigenem Antrieb auf den Weinwanderweg, sorgte für ausgelassen-heitere Stimmung.


RÜCKBLICK: 2006 LIMBACH: -KORNGARBEN - BROTZEIT - ÄHRENKRANZ

Sehen Sie hier die besten, ausgewählten Bilder -wird ständig fortgesetzt + aktualisiert!

LIMBACH. 1991, 1996, 2001 und 2006 feierten die Limbacher große Erntefeste mit Umzug. -Korngarben mit dem Reff mähen und mit Halmen zusammenbinden, oder eine Erntekrone aus Roggen, Hafer, Gerste und Weizen filigran winden erinnerten an eine längst vergangene Zeit und ist längst nicht mehr alltäglich. Gerade die Senioren waren gefragt, uralte Traditionen und Fertigkeiten zu erklären, weiter zu geben, und machten mit. Zum Fototermin kleideten sie sich originell im Strohhut und blauem Leinen. Es fehlte nur noch, dass Kinder das Kesselchen ins Feld bringen und dass Sauers Kuhgespann mit Eisenbereiftem Wagen für den Garbentransport wartete. So entstanden traumhafte Bilder und Erinnerungen. Übrigens ging 2001 noch Sauers Kuhgespann mit- Wir berichten ständig weiter! (Diese Bilderserie stammt aus 2006 -Nr. 1881-1882-1883-1884)    



Der Tag danach -28. Sept. 2009- mit vier Bewerbern als VG-Chef in KIRN Land: 

BEUSCHER-Erbe: Müller + Gerhardt kommen nach peinlicher Zählpanne in die Stichwahl! Erst draußen, dann doch weiter! Durch ein Wechselbad der Gefühle und einen Wahlkrimi der besonderen Art musste der Heimweilere Günther Gerhardt: Nachdem Erster VG Beigeordneter Hans Helmut Döbell (Hochstetten-Dhaun) um 19.38 Uhr im VG-Sitzungssaal den Kandidaten, ihren Familien und fast zwei Dutzend  Bürgern das vorläufige Endergebnis mitteilte, waren Enttäuschung und Erleichterung klar verteilt. (Bild li.2004 Harald Beuscher-Nr.1857 in 10-2009)

Günther Gerhardt, Heimweiler Heike Beenen,FWG Simmertal Matthias Götz CDU Hennweiler Werner Müller, SPD Hennweiler

(Bilder: 1598 /1599 /1600 /1601) SPD-Kandidat Werner Müller (55) erreichte unerwartet mit deutlichem Vorsprung als erster der Bewerber die Stichwahl am Sonntag, 11. Oktober 2009. Der VG-Büroleiter war im Vorfeld von fast 30 % der SPD-Delegierten nicht nominiert worden, konnte anscheinend jedoch die Genossen einen. Bekanntlich ist Günther Gerhardt (45) im SPD-Ortsverein Becherbach erster Vorsitzender, kandidierte jedoch als Einzelbewerber, was schwieriger ist.  Mit nur 18 Stimmen Vorsprung gegenüber Günther Gerhardt zog Heike Beenen (50) scheinbar in die Stichwahl als zweite Siegerin nach. Während Müller und Beenen Freude und Erleichterung im Gesicht geschrieben stand, waren Götz und Gerhardt zwar gefasst, aber doch sichtlich niedergeschlagen. "Es war sehr knapp. Aber ich bin froh, ein solch gutes Ergebnis erreicht zu haben", resümierte Günther Gerhardt im ersten Moment und fand sogar für die Familie tröstende Worte. Während die vermeintlichen Sieger gedanklich schon 14 Tage weiter waren, befanden sich die Unterlegenen bereits auf dem Heimweg. CDU-Kandidat Matthias Götz (49) war chancenlos.  Doch eine fehlerhafte Übermittlung der Stimmen aus Oberhausen stellte plötzlich alles auf den Kopf - 6249 Stimmen insgesamt hätten es sein dürfen, 6349 standen für alle Kandidaten zu Buche. Und genau diese hundert Stimmen zuviel waren auf Heike Beenen gerechnet: Statt 1415 waren nur 1315 Ja-Stimmen für sie abgegeben worden. Damit war Günther Gerhardt um 20.20 doch noch eine Runde weiter und Beenen fiel aus der Stichwahl heraus. Verkehrte Welt - hatte Gerhardt sich gegen 20 Uhr noch mit den Worten, dass das Warten auf das Ergebnis die längsten zwei Stunden seines Lebens gewesen seien, verabschiedet. Keine Stunden später war doch alles anders. "Wir haben den Fehler bei der Erstellung der Schnellmeldung bemerkt und ich habe die Kandidaten sofort angerufen und noch einmal in die Verwaltung gebeten", erklärte der sichtlich peinlich berührte Erste Beigeordnete der VG, Hans Helmut Döbell. Dass das Nervenkostüm des nominellen Wahlsiegers des ersten Wahlgangs gelitten hatte, ließ sich Werner Müller nicht anmerken. Auch wenn er persönlich mit Beenen als Mitbewerberin aufgrund der Stärke der FWG in den großen Gemeinden gerechnet hatte, ist es ihm nach eigenem Bekunden letztendlich egal, gegen wen er nun antritt. "Entscheidend wird nun die Wahlbeteiligung", sagte er. Wem es nun gelinge, die meisten Wähler an die Urne zu bringen, sei entscheidend, prognostizierte er. Jetzt gelte es, die eigenen Wähler in allen Gemeinden zu motivieren. Als Günther Gerhardt dann um 20.30 Uhr in die Verwaltung zurückkehrte, war er sichtlich ergriffen. "Damit hätte ich nicht mehr gerechnet", sagte er. Er habe eigentlich schon mit dem Thema abgeschlossen, die Familie über die erste Enttäuschung hinweg getröstet und die Nachbarn von seiner Niederlage informiert, als der Anruf Döbells einging, der ihn noch einmal nach Kirn bat: "Ich bin nicht mehr selbst gefahren, das ging nach dem Anruf nicht mehr!", erklärte Gerhardt. "Erst draußen, dann wieder rein, das kann ich noch gar nicht einordnen", resümierte er nach der Siegmeldung. Gleichzeitig dankte er Heike Beenen für ihr Engagement und ihre Fairness - so wie es beide eine Stunde zuvor umgekehrt getan hatten. 



2004: RÜCKBLICK für die Region wichtig: Die Rettungshundestaffel / Hennweiler

Nr:1867: Wichtig: Über Hindernisse gehen und die Suche nach Verschütteten wird hier 2004 eindrucksvoll vorgeführt!  Bild 1868: Übungen mit Belohnung für den Hund auf dem eigens in Hennweiler angelegten Übungsplatz sind sehr wichtig. Bild 1869: Hatten auch schon in Kirn-Land  wie auch die Bergwacht mehrere Einsätze, mit dabei: VG-Wehrleiter P.W.Stiltz (re.)

Wir bringen Dinge auf den Punkt! WWW.Heylive.de 



Von Etikettenschwindel+Imitaten, von Muckefuck, Andudelen, Kunstkäse + Co.

Von Bernd M.Hey. Verbraucher sehen sich zunehmend Fälschungen, Imitaten und Irritationen oder Mogelpackungen  ausgesetzt. Die vertrauten Packung wird größer, der Inhalt wird weniger! Die Ware wird teurer und die Menge schmilzt wie das Eis in der Sonne. Verbraucherschützer haben bis 67 % Preissteigerungen ermittelt. Alles legitim, sagen Hersteller und Handel, weil es auf der Packung im Kleingedruckten steht. Eine neue Masche zieht jetzt. Weniger wird teurer! Bisher wurden die Gebinde immer größer: 2 Liter Pet- Getränke-Flaschen, 24 Batterien, wenn man nur zwei brauchte. Wir haben die schärfsten Gesetze, dicksten Leitlinien und Verordnungen und werden wie im Hase- Igel-Spiel doch am meisten getäuscht und betrogen, klagen Verbraucher. Bauer Joghurt- sie wissen schon, die "Privatmolkerei", verkauft 250 g Becher für 59 Cent, denselben Joghurt nur "No-Name" mit anderem Decke für 29 Cent.  "Die Kunden wollen betrogen werden", sagen Insider. Schade eigentlich- so etwas hat es früher einfach nicht gegeben und das ist keine Floskel!  Tendenz: Rapide zunehmend! Längst gibt es Speiseeis und Käse, die gar keine Milch gesehen haben! Ohne viel Aufwand ist Käse ruckzuck als billiger Käseersatz im Labor zusammengerührt, und neu ist diese Konsumententäuschung mit Gewürzverfälschungen und Geschmacksaromen, essbarem Gips, Wachs, Watte und Zuckerguss als billiger Magenfüller und Appetitanreger nicht. Laut EU-Recht ist der Begriff "Käse" dem echten Milchprodukt vorbehalten. Steht aber Analogkäse beim "Pizza-Mix" oder "Pizza-Topping", neu erfundenen Kreationen auf der Packung, ist dank Lobbyismus und  Lebensmittelindustrie mit billigerem, gummiartigem Kunstkäseersatz geltendes Recht ausgehebelt. So einfach geht das!  Übrigens: Analog-Käse ist uralt!  2008 wurden vom Landesuntersuchungsamt Koblenz von 40 Käseproben 14 als Imitate entlarvt.  Solche Tatbestände und Manipulationen füllen Bücher, Bände und ganze Ordner.  Siehe untenstehende Rubrik- Kuriositäten! 

Bild 1557: Igitt- igitt!  Hoffentlich kein Kunstkäse denken sich  Selina Buch + Emily Hey (7Jahre) aus Meddersheim. 1558: Die Größen sind Thema der "Privatmolkereien"! Was heißt das? Melken die etwa  Kühe noch selbst für 22 Cent je Liter Milch im Juli 2009? Bild 1559: Lisa- Marie Schneider aus Otzweiler: Eis am Stil ganz ohne Milch? Am besten Eis selber machen!  

KURIOSITÄTEN + TATSACHEN: Wussten Sie das wirklich schon ?

Welcher König Kunde, Verbraucher / Konsument weiß schon, dass "FEIN" , wenn es VOR dem Produkt steht, ein hochwertiges Qualitätsmerkmal darstellt? Auch 1a ist eine Qualitätsaussage! Steht "FEIN" HINTER dem Produkt handelt es sich lediglich um einen Zerkleinerungszustand! (meist: "fein zerkleinert"). 

Bayrischer Leberkäs'  enthält in der Regel gar keine Leber! 

Kalbsleberwurst keine Kalbsleber, lediglich Kalbfleisch!

Tofuwurst ist ein Sojaprodukt aus Bohnenquark. 1916 "erfand" der damals "Junge" aus Rhöndorf, Konrad Adenauer aufgrund von Fleischmangel das Produkt, um den Eiweißbedarf des Menschen zu decken. Heute wird Tofuwurst als von Vegetariern als rein pflanzlicher und cholesterinfreier Fleischersatz in mehreren Geschmacksrichtungen gegessen. 

Muckefuck ist ein Ersatzkaffee, auch Blümchenkaffee genannt und vom französischen "Mocca faux", falscher Kaffee oder kaffeeähnliches Getränk, abgeleitet. In Kriegs- und Nachkriegsjahren wurde mit Gerste, Malz, Lupine oder Zichorie mit Getreide oder Pflanzen Ersatzkaffee gekocht. Heute liegt dieser im Trend, ist koffeinfrei, gesünder und bekömmlicher.

Lachsersatz ist ebenfalls ein mit Lebensmittelfarbstoff gelb oder rotorange gefärbtes Seelachsimitat und trägt schon im Namen den "Ersatz". Nicht nachzuvollziehen, wenn, wie auf Festen, das Lachsersatz-Brötchen sogar mehr kostet, als das Original! 

Formschinken heißt nur, dass "Schinkenersatzfleisch" aus zerkleinertem Fleisch, Fleischresten, Bindegewebe, Dickungsmitteln, Bindemitteln und sogar bis zu 40 % Wasser (meist Salzlake) in Form gepresst und zu einer schnittfesten Masse gegart, gekocht wird. Er darf nicht "Schinken" genannt werden, ist dennoch auf "Schinkenpizzas",  oder vorgebackenen "Schinken-Käse-Snaks" weit verbreitet und verarbeitet. Nicht, dass das Produkt nicht verkehrs- oder verzehrfähig wäre, aber meist überteuert!!! 

Gekochter Hinterschinken dagegen ist genau das Gegenteil und aus einem ganzen Stück Schweinehinterschinken!  

Analogkäse ist ein Kunstkäse oder Käseimitat: Entstand Ende des 19. Jahrhunderts, bei dem das Milchfett durch andre tierische oder pflanzliche Fette (Palmöl oder Rindertalg) teils auch durch Milch-oder Bakterieneiweiß ersetzt wird. Ist zunehmend von der Industrie einfacher, schneller und viel billiger zu verarbeiten als Käse.

Surimi ist Krebsfleisch- oder Shrimpsimitat aus zermahlenem Fischfleisch. Kennt kaum ein Mensch: Dem Fischeiweiß schlecht vermarkteter Sorten werden Stärke, Gewürze und Geschmacksstoffe beigemischt. Dann wird die Masse zu Stäbchen, Scheren oder Sticks geformt und oft getäuscht- sprich mit Lebensmittelfarbe hummerrot eingefärbt.

Zugegeben: Andouillettes (je nach Region und Mundart "Andudeln- Anduttelen" o.Ä.) sind hierzulande aus der Mode gekommen, aber im benachbarten FRANKREICH noch immer eine Spezialität des Extraklasse. Es handelt sich hierbei um Innereien, auf-und übereinander gezogene Mägen und Därme mit einer ganz eigenen, konventionellen Duftmarke. Überhaupt nicht ähnlich oder vergleichbar der "Kutteln", einer süßsauren Rinder-Pansen-Delikatesse bei uns. Als 1999 die BSE-Krise über die Menschheit "hereinbrach", und sich bei uns wilder Aktionismus und Verbote breit machten, konnte man sich mit allen möglichen Delikatessen nur wenige Kilometer hinter der Grenze im benachbarten Ausland mit dem hier verboten und lila eingefärbten "Risikomaterial" wie Rinderbäckchen oder Kalbsprise, etc, grenzenlos eindecken. In deutschen Groß- und Supermärkten gab es als Lockmittel ("Geiz ist Geil") Englisches Hackfleisch- ein Kilo 1,98 Euro zu kaufen- extra mit drei großen XXX als Warnhinweisen gekennzeichnet. Die Supermarkte verkauften sich dumm und dämlich davon. Für ein geeintes Europa eine Farce hoch drei!  (Bild nummer 1781- okt. 2009)

Stimmt das Preis-Leistungsverhältnis "Made in Germany" überhaupt noch?  Was macht "König Kunde"? Tausende Eingaben im Web können geskollt werden, eine in punkto Beschiss, Lug und Trug, und vorsätzlichem Schummel böser als die andere.  Weiteres  Beispiel von vielen: Bei uns kostet ein überlagertes Eis mit kaputter Fettglasur im unappetitlich, oft durchweichten, eingepackten "Zeitungs"-Papier 1.60 Euro. Am heißen türkischen Strand Antalya kostet das Eis umgerechnet weniger als 1 Euro! Meist vom selben deutschen Hersteller ist es mit Alufolie frischeversiegelt, die Fettglasur tadellos erhalten weil zusätzlich in einer aromaerhaltenden lebensmittelechten Pappschachtel. Die Unsitte von dreiviertel Wasser als Eis im Getränk nimmt zu!!! "Weck-adellen" als Frikadellen? Schokoladenkekse ohne Schokolade?, bitteschön, kein Problem: "Die Deutschen essen alles!" unter diesem Titel erscheint demnächst ein Taschenbuch mit haarsträubenden, bebilderten und meist regional erlebten Tatsachen bei WWW.Heylive.de



Besuchten mehr als 300.000 den Rheinland- Pfalz-Tag?  Alle zufrieden!

Zeitungsseiten Nr:1578- 1579-1580-1581-1582  Juli 2009 Ganzseitige Features + Extrareportagen

26.Rheinland-Pfalz Tag übertraf alle Erwartungen Juli 2009: Wochenlang waren die Zeitungen voll mit Kollektiven und Anzeigen, Reklame und Vorankündigungen, mit der Vorstellung teilnehmender Gruppen und dem Programm von 13 überregionalen Bands auf 16 Bühnen, mit Tipps über Umleitungshinweise, Standplätze der Rettungskräfte und Toiletten auf der Umzugstrecke: Wetterglück beflügelte schon die Live-übertragene Auftaktveranstaltung im Kurpark des Südwestfernsehens mit Tausenden Besuchern, Gänsehaut pur, als Lena Valeitis mit ihrem Hit "Ein schöner Tag" aufs dreitägige Fest der Rheinland-Pfälzer einstimmte. Jürgen Drews war dabei, Superband Foreigner, Polarkreis 18, MP-Kurt Beck, DSDSuperstarsieger, Jeniffer Kästel und so weiter.... Über 3.500 Teilnehmer machten im Umzug in den mehr als 135 Gruppen mit. Auch wenn der "Lindwurm" über weite Strecken an einen "Fasenachtsumzug" erinnerte, soll dies die Freude und herzliche Gastfreundschaft der Bad Kreuznacher und der Helfer aus dem Kreis nicht schmälern. Das Sommermärchen 2009 fand in "BK" im Kreis KH in RLP für alle Feiernden statt! Ein Super-Event. 


 BAD SOBERNHEIM: Am 23.06.2009 fand ab 15:00 Uhr eine geführte Wanderung im Stadtwald Bad Sobernheim (Jagdrevier Bad Sobernheim I) unter Führung des Hegeringleiters Klaus Nieding statt, der gemeinsam mit seiner Frau auch Inhaber des Jagdrevieres Bad Sobernheim I ist. 

Bilder Nr 1542-1543-1544-  Foto:K. Nieding

Zu dieser Veranstaltung der Kur- und Tourits-Information (KTI) Bad Sobernheim fanden sich 15 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein. Gemeinsam ging die Tour vom Parkplatz des Freilichtmuseums über das "Gottesbrünnlein", vorbei am "Alten Jagdhaus" Richtung Süden zur Reviergrenze Staudernheim/Bad Sobernheim. Von dort wanderten die Teilnehmer Richtung Westen vorbei an "Schlarb's Wies'" und zurück durch den Schanzengraben Richtung Freilichtmuseum. Während der dreistündigen Wanderung gab Hegeringleiter Klaus Nieding an zahlreichen Stationen umfassende Informationen zu "Wald und Wild", zum Hegering Bad Sobernheim im allgemeinen und zum Jagdrevier Bad Sobernheim I im besonderen. So erlebten die Teilnehmer besonders wildschadensgefährdete Gebiete, bekamen einen Einblick in die typischen "Kinderstube" des Schwarzwildes, erfuhren umfangreiche Informationen zum Thema "Biotopverbesserungen" bzw. "praktizierter Naturschutz" und besichtigten mehrere Wildäsungsflächen und Wildruhezonen, die zu typischen Wildeinständen geworden sind. "Solche Veranstaltungen tragen auch zum besseren Verständnis der gegenseitigen Interessen bei. Fehlverhalten resultiert oftmals auch aus Unkenntnis bestimmter Zusammenhänge und so kann man das gegenseitige Verständnis steigern", so Hegeringleiter Nieding. Zusätzlich erhielten die Wanderer Einblicke in jagdpraktische Hinweise von Klaus Nieding, der zudem anhand seiner beiden mitwandernden Jagdhunde "Cleo" und "Elfe" auch zur typischen Hundearbeit im Rahmen des Jagdbetriebes Informationen vermittelte. Insbesondere die Nachsuche mit dem eingearbeiteten Hund auf der sogenannten "Krankfährte", etwa nach einem Verkehrsunfall, dient dem unmittelbaren Tierschutz. Auch diverse Streuobstwiesen und Heckengehölze, die die Jägerschaft unter Federführung von Hegeringleiter Klaus Nieding und seiner Frau Petra zur Biotopverbesserung angelegt hat, konnten in Augenschein genommen werden. Bei den zum Abschluss von Klaus Nieding vorgetragenen Jagdhornsignalen erhielten die Teilnehmer noch zusätzliche Informationen zum Jagdhorn als "Handy früherer Zeit". Die dreistündige Wanderung klang bei einem gemütlichen Beisammensein in der historischen Gaststätte Leister im Freilichtmuseum aus. "Alle Teilnehmer waren begeistert von der Fülle an Informationen, die man als normaler Wanderer in der Form gar nicht hat. Daher werden wir diese Veranstaltung auch ständig anbieten und fortsetzen", so Renate Scheffold von der KTI, die der ersten Wandertung ebenfalls beiwohnte. Dazu Hegeringleiter Klaus Nieding : "In den nächsten Wanderungen können wir weitere Teile des Jagdrevieres Bad Sobernheim erkunden. Wer will, kann nach entsprechender Anmeldung auch gerne mit uns und unseren Jägern auf einen gemeinsamen Ansitz zur Wildbeobachtung." Die Kontaktdaten von Familie Nieding für Interessenten : Tel.: 06751/856590, www.wildkammer.info



Bild 1515-21.06.2009: OTZWEILER macht mit bei der SWR 1 Aktion "Wir sind EINS". Alle 2306 Gemeinden wurden angeschrieben, zum Rheinland-Pfalz-Tag ab 4. Juli 2009 in Bad Kreuznach ein beliebiges Puzzle quasi als Ortsportrait mit zu gestalten. So soll ein gang großes Puzzle aus allen Gemeinden entstehen. Otzweiler machte mit, fotografierte durch www.Heylive.de. alle Kinder von 0-18 Jahre unter dem Motto "Wir sind die Zukunft des Ortes, wir sind EINS". Am 24. Juni kam der Radiosender und berichtete live aus dem Ort. Zu sehen ist die Aktion unter www.swr1.de/wirsindeins


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Die Ortsbürgermeister in der VG Kirn-Land

Bärenbach            Jürgen Schmidt  227 Ja 23 nein Becherbach            Andreas Römer 64 Ja   165 NEIN  Brauweiler              Karl-Jürgen Barth 37 Ja  3 Nein Bruschied               Thomas Engbarth 94 Ja 39 Nein Hahnenbach             Stefan Fahlsing 127Ja Gegenkandidat:          Rolf Schwabbacher 94 Ja  Heimweiler             Wilfried Schlarb 172 Ja Gegenkandidat:               Jürgen Wichter 69 Ja Hennweiler         Michael Schmidt  594 Ja 134 Nein  Hochstetten-Dhaun    Thomas Barrois SPD 455 Ja Gegenkandidat          Robert Munstein CDU 305 Ja Horbach                      Bernd Fuchs 26 Ja  = 100% Kellenbach          Hans-Peter Haider 118 Ja 27 Nein Königsau              Heinrich Riegel 38 Ja 13 Nein Limbach            Alfons Ingenhaag  161 Ja  16 Nein Meckenbach     Klaus-Willi Schlarb  105 Ja 94 Nein Oberhausen           Norbert Gabriel FWG 322 Ja  Gegenkandidat:    Achim Gewehr SPD 186 Ja        Otzweiler                 Frank Müller 118 Ja  5 Nein  Simmertal            Werner Speh SPD 547 Ja    Gegenkandidat:   Günter Walber FWG 463 Ja   Weitersborn           Bruno Stemmler 91 Ja  65 Nein

In Heinzenberg: 

Schneppenbach: 

Schwarzerden: 

wird Bürgermeister durch den Gemeinderat gewählt 

Die Ortsbürgermeister in der VG Bad Sobernheim

Auen                  Andreas Seidenzahl 79     =79 Prozent  Bärweiler               Hans Gehm          127      =97 %        Ippenschied           Reinhard Koch     80         =86 %  Kirschroth                Heiko Heß            135     =75,4 %    Langenthal            Diethelm Stallmann    52     =   82,5 % Lauschied              Wilhelm Marx  CDU        232         =61,2 % Gegenkandidat war Holger Schneberger  147     =38,8 %   Martinstein             Paul-Walter Bock     124      =89,2 %  Meddersheim    Renate Weingarth-Schenk CDU 388 = 60,2 % Gegenkandidat war Bernd Michael Hey    257    =39,8 %  Merxheim             Egon Eckhardt SPD           531   =81 %    Monzingen             Norbert Alt SPD           385   =50,1 %  Gegenkandidat war Jürgen Reinhard FDP     383   =49,9 %    Odernheim            Thomas Langguth SPD     439   =47,9 % Gegenkandidat war Achim Schick  CDU       477    =52,1 %    Rehbach                 Reinhold Kessel  32        = stolze 100%   Seesbach              Antonie Ullrich       250   =84,5 %      Staudernheim          Franz Seiß CDU           542  = 78 %          Winterburg           Hartmut Haase        86   =73,5 % 

In Daubach

In Nußbaum

In Weiler

wird Bürgermeister durch den Gemeinderat gewählt


Kommentar und WAHLRESÜMEE des Verlierers- von Bernd Hey: Aus der Meddersheimer Kommunalwahl am 7. Juni 2009 ging Renate Weingarth-Schenk (58, CDU) mit 388:257 Stimmen bei 53 Ungültigen Stimmen als  Bürgermeisterin hervor. von 1098 Wahlberechtigten gingen 400 nicht zur Wahl! Ich habe als einer der ersten gratuliert! 

"Solch eine Niederlage ist selten persönlicher Natur und muss mehr politisch bewertet werden", sagte mir tags darauf der neue Simmertaler Bürgermeister und "Überflieger" -jedenfalls was die meisten Stimmen in Simmertal und Kirn-Land angeht-, Werner Speh (53, SPD).  "Du hättest dich  einer politischen Gruppierung anschließen müssen", sagte mir 1.Mai  Merxheims Bürgermeister Egon Eckhardt. Kirschroths Ex-Bürgermeister Kurt Kistner fragte: "Warum bist du nicht in eine Partei gegangen?". "Du hast zu wenig Werbung gemacht, keine Hausmacht", meinte Harry Weber aus Meddersheim.   Klappern gehört zum Handwerk und da habe ich total versagt. Dennoch: Nix kann so schlecht sein, dass es nicht für irgendetwas gut ist- selbst eine verlorene Wahl! Es bleiben unangenehme, anonyme Anrufe voller Schadenfreude, die Dummheit und der Pöbel stirbt nicht aus! Aber auch mehr als ein Dutzend Anfragen, freundliche Grußkarten und nette E-Mails. Etwa von Alexander Verheyen, von Liedermacher Gerhard Engbarth, des Forstmannes und Prädikanten Michael Veeck, der schreibt, ich sei, solange er mich kenne, "immer ein sehr sympathischer und anständiger Mensch gewesen". Balsam für die Seele, dankeschön!  Übrigens: Dankeschön allen Meddersheimern, die mich gewählt haben. Gegen solch gewachsene Strukturen im Ort 39,8 % zu holen, war mehr als nur ein Achtungserfolg!   



In EIGENER SACHE! Ich habe mich erneut um das Amt des Bürgermeisters in Meddersheim beworben. Ich kandidiere als freier und parteiloser Einzelbewerber!

Ausdrücklich sehe ich darin keine Nachteile: Schon einmal habe ich mich vor zehn Jahren zum Ortsbürgermeister beworben, wurde unter vier Bewerbern zweiter Sieger und war bis 2004 im Gemeinderat. Anders als 1999 habe ich nirgends gehört, dass ich überflüssig, und in der "falschen" Partei sei, oder in meiner Wurstküche bleiben sollte. Im Gegenteil: Mit "OB" Tilo Krauß hören weitere verdiente Ratsmitglieder auf, andere rücken nach. So ist der Stand zur Wahl am 7. Juni 2009. Die Karten werden völlig neu gemischt! Dem Bürger und Wähler Alternativen bieten im Wettbewerb um die besten Lösungen mit mehreren Bewerbern zur Auswahl gehört für mich zum Wesen einer lebendigen Demokratie. 

Bernd M. Hey   Mai 2009   Nr:1333

Zur Person: 53 Jahre, vh, drei Kinder. Handwerksmeister mit gültiger Reisegewerbekarte, 34,1 Jahre im Beruf, davon 26 Jahre Selbstständig, 20 Jugendliche ausgebildet oder ihnen allen eine erfolgreich abgeschlossene Prüfung ermöglicht. 100 % BU- verrentet. Journalistisch seit 1976 für viele Publikationen tätig, ich kenne Hintergründe, Zusammenhänge, Land und Leute. Und die Leute und die Meddersheimer kennen mich! Aufgrund dieser zweitaufwändigen Tätigkeit konnte ich über den berühmten Tellerrand und Kirchturmdenken hinausblicken. Im Falle einer Wahl werde ich mich zudem vor Ort aus erster Hand informieren lassen.  

Weitere Vorlieben sind Musik hören, Fotografie, Eis essen, und die Familie mit Tochter Emily (6), sowie 2008 / 2009 der Aufbau mehrerer Präsenzen im Internet,    Beispiel ist die Top-Adresse:  www.Heylive.de 

Ganz wichtig sind die Zukunftsperspektiven: Wer Stehen bleibt, kommt nicht weiter. Die Gemeinde selbst hat keinen Bauplatz mehr!  Die Einwohnerzahlen sind im freien Fall! Dies kann nicht im Interesse der Bürger liegen, weil es sich mit zeitlicher Verzögerung negativ auf den Gemeindeanteil an der Lohn- und Einkommensteuer auswirkt. Geht die Einwohnerzahl stärker zurück als im Landesdurchschnitt, ergeben sich daraus weitere Verschlechterungen im Rahmen des kommunalen Finanzausgleiches bei den Schlüsselzuweisungen. Vor dem Landesentwicklungsplan (LEP IV) ist daher zwingend zukunftsorientiertes HANDELN JETZT!!! sehr wichtig! 

 weiteres über Meddersheim: WWW.heylive.de



Ende Mai `09: Lohmachen im steilen Lohwald den Kids gezeigt

Bild 1488: Hermann Hey (links) aus Oberhausen hält die Lohknüppel 1489: Brotzeit: Artur Müller, G. Schwenk, K-O-Körper, H.Hey

Zu Bild 1490 Bei Karl Otto Körper (rechts)  kräftig zuschlagen. „...hau den Lukas!“ 

(Ende Mai 2009)  KIRN /SCHLOSS WARTENSTEIN. Fünf Schulklassen waren gestern im „Habichtswald“ unterhalb der „Gewanne“ zwischen Oberhausen und Kallenfels auf Schusters Rappen unterwegs und ließen sich das Lohen erklären. Jetzt zwischen März und Juli, zwischen Aussaat und Ernte, maximal bis zum so genannten Johannistrieb, sei ideale Jahreszeit, hätten die kleinen Stämme den Hauptsaftfluss, erklärte Revierförster Andreas Leyendecker den Schülern. Im Forstrevier  Kirn mit seinen 1730 Hektar macht der Niederwald, zu dem auch der Lohwald zählt, mehr als ein Drittel aus. Die Schüler erfuhren, dass das Lohen einst ein wichtiger heimischer Wirtschaftsfaktor war, und wo sich alle Familien noch vor wenigen Jahrzehnten mehr ein Zubrot verdienten. Zeiten wurden lebendig, als in der Kirner Lederwarenbranche Tausende in Lohn und Brot standen. Kloppstock und Lohstumpen, Lohlöffel, der Galgen, oder mehrere Galgen zu einer Rindenbank zusammen gebunden, wo sie getrocknet wurden, all das wird hier anschaulich demonstriert. Mehrere Rinden zusammengestapelt nennt man ein Kalb, und der Bündel wird mit einer Wiede zusammengeschnürt. „Die Gerbsäure war Insektizid und Fungizid gleichzeitig, hat das organische Material Leder erst lange haltbar gemacht!“, erklärte der Revierförster, der allerhand aus den Schülern „herauskitzelte“ und gleichzeitig fundamentale Zusammenhänge anschaulich demonstrierte. Beispielsweise die Form der natürlichen Verjüngung beim Lohen, wo durch Stockausschlag neues Leben entsteht und sich eine andere Fauna bildet, die wiederum anderen Kleinlebewesen als Kinderstube oder Lebensraum dient. Die Kinder hatten sichtlichen Spaß an der naturnahen Erlebnis-Exkursion, schnitzten sich einen Lohstock als Souvenir. Neben Dr. Rainer Feldhoff war die bewährte Rentnerriege um Alt-Bürgermeister Günter Schwenk, Hermann Hey, Karl-Otto Körper und Artur Müller im Einsatz und ließen die Kinder mit allen Sinnen am Lohen teilhaben, betrieben Brauchtumspflege. Das ist eine „Hepe“, im Hochdeutschen Krumbeil genannt“, erklärte Günter Schwenk den drei zweiten Klassen aus der Kirner Dominikschule und den beiden dritten Klassen der Hennweiler Lützelsoonschule. Auf Schloss Wartenstein warteten ebenfalls zwei Mitarbeiterinnen von Kirn-Land, die Führungen übernahmen und die Erlebniswelt erläuterten.



17.Mai ´09: Erstes VW -Audi-Treffen in Kirn mit über 150 Fahrzeugen!

Bild 1479: "..Na, wo isser denn, hat sich wohl versteckt, der kleine....(Motor) Bild 1480: Design, Form und Farbe in miniatur- sogar an die Kette gelegt Bild 1481: Türen und Öffnungen gingen nach allen möglichen Seiten auf!
KIRN. Nachgerüstet, umgerüstet, aufgerüstet- tiefergelegt, alles mögliche gabs beim ersten VW-Audi-Treffen auf dem Edeka-Parkplatz am Berger Weg zu sehen. Da merkte man an allen Ecken und Enden, dass das Auto der Deutschen liebstes Kind ist. "Benzingespräche haben wir an der Theke genug", sagten Mitglieder vom VW-Club "Walhalla" aus Sargenroth. Gespräche wurden gepflegt, gefachsimpelt, viel blitzblank geputzter Chrom gezeigt, alle Autotüren standen offen und wie in einer großen Familie auf einem Campingplatz ging`s zu. Airbrush- Lackierungen und das entsprechende drum und dran durften natürlich nicht fehlen. Und weil am Käfer sowieso nicht allzu viel ist, passten sich die knappen Accessoires dem ganzen Ambiente an. Man gönnt sich ja sonst nichts, stand auf dem knappen Teil (Bild links, Nr.1482) zu lesen. So was muss Autoliebhabern natürlich Liebe sein, und gehört ganz klar zum Outfit für untendrunter....


Naheland gegen den Schlaganfall- 112 und schnelle Hilfe- Zeit ist Hirn! 

16. Mai 2009: KIRN. Im Kirner Evangelischen Gemeindezentrum startete die sechsmonatige Aufklärungskampagne „Naheland gegen den Schlaganfall“. Die vier großen Kliniken im Naheland, das Diakonie- Krankenhaus und St. Marienwörth in Bad Kreuznach, die Neurologischen Akutkliniken in Meisenheim und Idar-Oberstein, haben sich gemeinsam mit den Rettungsdiensten der Kreise Bad Kreuznach und Birkenfeld sowie dem forschenden Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim zu diesem starken Aktionsbündnis mit einer Fülle geplanter Veranstaltungen zusammengeschlossen. Die vier Kliniken im Naheland verfügen alle über eine Schlaganfall Spezialeinheit, eine so genannte „Stroke Unit“, weitere 20 Gruppierungen und Institutionen, Krankenkassen, Selbsthilfegruppen oder Vereinigungen wie Berufsverbände unterstützen diese Gesundheitsinitiative, Bäcker und Fleischer werben mit der Notrufnummer 112 auf ihrem Verpackungsmaterial. Ständig mussten im Kirner Gemeindezentrum in den Hedwigsgärten Stühle angestellt werden: Vereinsvertreter, Betroffene, Chefärzte, Landfrauen oder die drei in der Region akkreditierten Rettungsdienste, Arbeiter-Samariterbund, das DRK und Malteser Hilfsdienst waren präsent, das gestartete Pilotprojekt unter der Schirmherrschaft der Bundestagsabgeordneten Julia Klöckner, „Naheland gegen den Schlaganfall“, ist untereinander vernetzt.

1472: Busse als fahrende Litfass-Säulen Bild 1473: Chefärzte und Betroffene  Bild 1474: Plakate mit 112 ganz wichtig!

   Schlaganfall ist eine zeitkritische Erkrankung, bei der jede Minute zählt! Daher bedienten sich die Initiatoren der Gesundheitsinitiative gegen den Schlaganfall provokativer Attribute: „Zeit ist Hirn“ lautet die treffendste Formel. „Schlaganfall ist ein Notfall- aber viel zu viele Leute gucken viel zu lange in die Luft!“ hieß ein anderer Slogan. Es geht um die Bedeutung des schnellen Handelns, die Bevölkerung sei zu wenig sensibilisiert: Die schnellstmögliche Alarmierung unter der Nummer 112 war eindringliche Präambel und Kernaussage aller Mediziner, die ohne Konkurrenzdenken Gemeinsamkeit und Miteinander demonstrierten. Denn nur in einem Zeitfenster von drei Stunden kann eine sofort eingeleitete Thrombolyse als die derzeit einzig wirksame Therapieform gegen den plötzlichen Hirninfarkt verhindern, dass keine bleibenden Schäden das weitere Leben gravierend beeinträchtigen, erläuterte Privatdozent Dr. Martin Eicke vom Klinikum Idar-Oberstein. „Rettungsdienste sind Daseinsfürsorge“, für eine schnelle Alarmierung gerade im ländlichen Raum warb der ärztliche Leiter der Rettungsdienste für die Kreise BIR und KH, Dr. Guido Scherer. 230.000 Menschen erleiden jährlich einen plötzlichen Schlaganfall, allein 1.100 in den beiden Kreisen Kreuznach und Birkenfeld. Aufgrund der demografischen Entwicklung werde sich die Zahl bis 2030 auf 500.000 mehr als verdoppeln. Bluthochdruck ist in 80 Prozent der Fälle Risikofaktor Nummer eins, ein 80Jähriger hat gegenüber einem 40Jährien ein 12-fach höheres Risiko, urplötzlich vom Schlag und der dritthäufigsten Todesursache getroffen zu werden. Ein Drittel der Patienten stirbt, ein Drittel trägt schwerere und ein Drittel leichtere Behinderungen davon. Chefarzt Dr. Andreas Hachgenei vom Glantal-Klinikum in Meisenheim untermauerte die Aussage „Zeit ist Hirn“: Anders als der schmerzende Herzinfarkt werde der plötzliche Schlaganfall von Angehörigen oft bagatellisiert, bis es zu spät sei. Seit zehn Jahren sei in der Fläche unserer Region mit einem Konzept vorbildliches geleistet worden, rund um die Uhr ist die „Stroke Unit“ erreichbar. Von der Geschäftsführung des familiengeführten Pharmakonzerns dankte Franz Merl: Man sei auch dank engagierter Mitarbeiter aus der Region im Naheland tief verwurzelt. Die Förderung dieses Projektes sei dem Ingelheimer Unternehmen ein gesellschaftspolitisches Anliegen, in kürze werde man ein wirksames Medikament gegen Vorhofflimmern auf den Markt bringen. Schlaganfall-Betroffener Friedrich Müller betreut zwei Selbsthilfegruppen, der gelernte Optiker berichtete über seine Erfahrungen, seit ihn 1989 urplötzlich und wie aus heiterem Himmel, der Schlag traf. Dutzende Veranstaltungen sind geplant, auch Petra Gerhardt von den Limbacher Landfrauen wollen informieren.   


Region Kirner Land mit Schlösser und Burgen gut für Tourismus gewappnet!

Ende Mai 2009:  Kirn-Land: Links im Bild Nummer 1497 ist die Kyrburg vor ihrer Zerstörung zu sehen. Eine prächtige Burg muss das gewesen sein! Rechts im Hintergrund kann man deutlich Schloss Wartenstein erkennen. Die wird seit 1993 von der VG Kirn-Land, und weiteren Trägern wie dem F-verkehrs-+Versch.- Verein Lützelsoon restauriert.  Rechts (Bild 1498) sind die Burgen von Kallenfels zu sehen. 



KIRN.Der Zufall habe Regie geführt, dass mit dem Bärenbacher Dietmar Klein der Kirner Stadtmarketingexperte 400. Mitglied geworden sei. 

Geschäftstellenleiterin Daniela Bohl-Veldenzer (von links), Vorsitzender Dr. Rainer Lauf und Kassiererin Christiane Röper überreichten dem 400. Mitglied Dietmar Klein (2.v.r) eine Beziehungskiste.

  15. Mai 2009: Ein Weingut folgte und seit Dienstag ist die VG-Kirn-Land Nummer 402. Auch die VG Langenlonsheim habe ihre Mitgliedschaft beschlossen, über zehn Prozent Zuwachs erfreue sich das Regionalbündnis allein in diesem Jahr. Man habe mit intensivsten Anstrengungen den Markennamen „SooNahe“ dauerhaft „in den Köpfen verankert“ und flächendeckend verbrauchernahe Strukturen geschaffen. Seit Gründung 2001 sei man ständig mit den Themen gewachsen, habe die Ressourcen und Kulturlandschaft erhalten, Betriebe und Erzeuger mitgenommen und jüngst einen Außendienstmitarbeiter eingestellt. Über 1000 Beziehungskisten seien als ideales Präsent auch in Kirner Geschäften vermarktet worden, nun können die Produkte und Inhalte ganz individuell und regional bestückt werden. Zu den Verkaufsstellen kommen weitere Globus-Warenhausmärkte ab Juli hinzu. 
Von Stromberg bis hinter Meisenheim sei das Regionalbündnis in drei Landkreise tief verwurzelt, Lauf nannte unter zahlreichen Beispielen den Soonwaldsteig mit Start und Ziel in Kirn, die Gewerbeinitiative und das Projekt „Leben am Fluß“. Stadt und Land gehörten zusammen, es gebe Schnittstellen und über den Tellerrand hinaus jede Menge Möglichkeiten regionaler Vernetzung und kooperativer Zusammenarbeit. Vorsitzender Dr. Rainer Lauf erläuterte die weiteren Ziele des Regionalbündnisses Soonwald-Nahe: Nun gelte es verstärkt, das heimische Handwerk, Erzeuger, Dienstleister und Gewerbe sowie die Potentiale der Region zu stärken. Aber auch geplante naturnahe Projekte wie die Naheauen bei Bad Sobernheim, die fachliche Begleitung und die Nutzung potentieller Energiequellen sowie projektbezogene Bündnisse gelte es gezielt zu fördern. Die sechsten Tage der Region finden am 3.und 4.Oktober in Simmern statt, acht Tage später will sich das Regionalbündnis beim Kunsthandwerker- und Bauernmarkt in Kirn präsentieren.
Weitere Infos gibt es unter www.Soonahe.de



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13.Mai 2009: VG RAT SCHREIBT VG-BÜRGERMEISTERAMT AUS!  Jede Menge Disput

Kirn-Land. Glaubt man den Worten des Ersten VG-Beigeordneten Heinz Herrmann (SPD), ist dies den betreffenden Stellen bei der Kommunalaufsicht und dem Mainzer Innenministerium überhaupt nicht genehm. Herrmann sei am Montag ins Ministerium zitiert und in "den Senkel" gestellt worden. Aufgrund klammer Kassenlage und bevorstehender Modalitäten zur Fusion wollten die Behörden eine Aussetzung des hauptamtlichen Bürgermeisters. Die FWG-Fraktion hatte beantragt, vorerst auf eine Neuwahl zu verzichten und beim Ministerium zu erwirken, die Dreimonatsfrist für die Neubesetzung vor dem Fusionshintergrund auszusetzen. Mit 8-Jastimmen bei einer Enthaltung und 18 Neinstimmen wurde dies abgelehnt. Dem Gegenantrag zur fristgerechten Ausschreibung mit Wahl stimmten 19 Mandate von CDU/ SPD und FDP gegen acht FWG Stimmen zu. Bundesweit wird die Stelle ausdrücklich nicht ausgeschrieben.



Vorsicht vor Soonwaldfee und Schinderhannes!

1377: Große Präsentation auf Schloss Wartenstein mit der Soonwaldfee... Bild 1378: Ab Kirn starteten ebenfalls drei  Gruppen bei der Sternwanderung 1379:Vo. 3.v.li. Landrat Bertram Fleck mit großem Scheck, Minister Hering, Landrat K.O. Velten +„Soonwaldfee“ Daniela Groß.
Bild 1380: Illustere Wanderschar- an die 300 pilgerten zum Schloß Wartenstein 1381: Ein Teller Gemüsesuppe für den Minister und den scheidenden KO Velten  1382: "Herr Minister- hier brauchen wir   weitere Mittel"- feixte Schwenk G.!

10. Mai 2009: KIRN-LAND. /SCHLOSS WARTENSTEIN. Auf völlig neuen Pfaden unberührte Natur und ursprüngliche Wildnis erleben, mit allen Sinnen die Faszination der Stille im Einklang mit der Natur genießen: Das können seit dem Wochenende die Wanderfreunde auf dem neu eröffneten Soonwaldsteig. Der 83 Kilometer lange Qualitätsweg von Kirn an der Nahe bis nach Bingen am Rhein mit 32 Aussichtspunkten und –türmen verspricht „sanftes Abenteuer pur“ und wirbt mit einer einzigartigen Flora und Fauna auf den waldreichen Schieferböden und Quarzitkämmen im Naturpark Soonwald-Nahe. Er ist der fünfte im Land, der nach seiner Zertifizierung höchste Qualitätsansprüche erfüllt. „Die Menschen wollen bewusst zurück zur Natur. Der Soonwaldsteig hat soviel zu bieten wie kein anderer. Mit geht das Herz über, wenn man das hier sieht!“ rief Wirtschafts- und  Tourismusminister Hendrik Hering auf Schloss Wartenstein den ebenfalls 300 begeisterten Wanderfreunden zu. Die pilgerten auf Schusters Rappen in einer Sternwanderung aus vier Landkreisen auf das majestätisch gelegene Schloss mit seiner anschaulich präparierten Naturerlebniswelt hoch über dem idyllischen Hahnenbachtal in Sichtweite zur Kirner Kyrburg. Damit werde das Netz der Prädikatswanderwege ein Stück dichter, dem neuen Soonwaldsteig komme als Verbindung zwischen dem Saar-Hunsrück-Steig und dem Rheinsteig eine enorme Bedeutung zu. Mit den geplanten Vitaltouren entlang des Weges werde das Naheland seine Attraktivität als Wanderdestination weiter steigern. Vor wenigen Wochen war der Eifelsteig eröffnet worden. Just an diesem Wochenende hatten die Feiern zum Einjährigen des Westerwaldsteigs begonnen. Im kommenden Jahr soll der Ahrsteig folgen, der Lahntalwanderweg und weitere Routen in der Pfalz sind in der Planung. (Wir berichteten ausführlich). 190.000 Arbeitsplätze hängen im Land am Tourismus, 6,4 Milliarden Euro umgesetzt, die Infrastruktur gelte es, auszubauen: Gemeinsam mit den starken Tourismusregionen soll das „grenzenlos beliebteste Wanderland“ im Rahmen der von der Landesregierung proklamierten „Tourismusstrategie 2015“ als Qualitätsmarke „Wanderwunder“ überregional vermarktet werden. „Ehrgeiziges Ziel ist es, bis 2010 landesweit zehn Weitwanderweg und 100 Kurztouren auszuweisen“, untermauerte Hendrik Hering. 2009 werde sich das Land am Gesamtbudget mit 444.000 Euro Zuschuss beteiligen. Landrat Bertram Fleck (Simmern) und sein scheidender Kollege Karl-Otto Velten (Bad Kreuznach) vom Naturpark Soonwald-Nahe dankten neben zahlreichen Institutionen und Forstämtern auch dem in Soonwald tief verwurzelten Ideengeber Hansjochen Staege und freuten sich diebisch, als Minister Hendrik Hering zur Feier des Tages seinen Wanderrucksack öffnete, und einen Bewilligungsbescheid über 153.000 Euro (70 Prozent der Kosten von über 230.000 Euro) zückte.




Große 1. Filmpreisverleihung der Soonwaldstiftung in Kirn!

  MAI 2009  KIRN /HENNWEILER. Große Filmpreisverleihung am Freitagabend auch in Kirn: Die Soonwaldstiftung „Hilfe für Kinder in Not“ verlieh seinen mit 200 Euro dotierten ersten Film-Förderpreis im Evangelischen Gemeindezentrum an den vor acht Jahren transplantierten Marian Maxeiner aus Taunusstein. Dieser erste Film der Soonwaldstiftung dokumentiert über Jahre die Geschichte des heute als geheilt geltenden 16-jährigen Schülers Marian Maxeiner und seines 59-jährigen Spenders Karl Saur aus Dohr bei Cochem. Beteiligt waren neben dem Ärzteteam um Dr. Wenzel Nürnberger, Dr. Lothar Boguth, und der ärztlichen Assistentin Christa Becker vom Klinikum Göttschied auch Filme machende Profis um Kameramann Marc Müller, deutschlands bekanntester Synchronsprecher Charles Rettinghaus und als Produktionsleiter der bekannte Schauspieler und ernannte „Botschafter der guten Taten“, Stefan Bockelmann. Beteiligt war auch der Kirner Filmemacher Peter Ziegler. Mit einfühlsamer Musik und klaren Sequenzen wird die allgemein als Blutkrebs bekannte Krankheit Akute Lymphatische Leukämie („ALL“) mit all ihren Symptomen, aufwändigen Untersuchungen und Heilungschancen im Film anschaulich erklärt. Blaue bis schwarze Flecken, Müdigkeit und Blässe sind erste Alarmzeichen. Die Diagnose Krebs zu realisieren, und seinem Kind plausibel zu erklären, erläuterte die Mutter Marina Maxeiner im Film in bewegenden Worten.

 1362: Große Filmpreisverleihung im vollbesetzten ev. Gemeindezentrum Kirn 1363: Lückenlos und hochinformativ war die Aufklärung der Ärzte! 1364: Dr.Wenzel Nürnberger (v. li),  Karl Saur, Preisträger Marian Maxeiner, Stefan Bockelmann, Herbert Wirzius, Assistentin Christa Becker und Dr. Lothar Boguth.

    Noch vor 20 Jahren bedeutete dies für ein Kind fast immer den sicheren Tod. 2000 Kinder erkranken jährlich, drei von vier Kindern können mittlerweile dauerhaft geheilt werden, teilte Herbert Wirzius den Premierengästen, Förderern und Sponsoren mit. Ganz wichtig dabei ist der familiäre Zusammenhalt, die schulische Integration sowie die Nachsorge, beispielsweise künftig in den geplanten Ferienwohnungen auf Schloß Wartenstein. Die Elterninitiative der Kinder KMT der Station 44 am Klinikum in Idar Oberstein ist Mitglied im Dachverband Deutsche Leukämie-Forschungshilfe (DLFH), Aktion für krebskranke Kinder e.V., und solch ein Aufklärungsfilm fehlte bislang gänzlich. Das Erstlingswerk wurde über Jahre gedreht, bearbeitet und Genehmigungen eingeholt. Zwei Kinder aus dem Film verloren gegen die Krankheit, und dennoch: Gänzlich wurde auf Effekthascherei, allzu große „aber verständliche Sentimentalitäten bewusst verzichtet“, wie sich die Ärzte und handelnden Personen ausdrückten. Die Story selbst jedoch schrieb die Dramaturgie des Drehbuchs, schließlich muss bei einer Transplantation am Stichtag nicht nur zeitlich alles passen und zusammenkommen: Tatsächlich sagte der vorgesehene Stammzellenspender ab. Was nun, ist jetzt alles aus? Nein! Dank der Typisierungsdatenbank war schnell ein neuer Knochenmarkspender gefunden. Der bei seinen Schwiegereltern im Baskenland urlaubende Bundeswehr-Verwaltungsangestellte und Moselaner Karl Saur (wird im Mai 60 Jahre) wurde eingeflogen und sorgte im wahrsten Sinne des Wortes für ein „Happy-End“. Worte des Dankes waren bei der filmischen Präsentation in Kirn angesagt: „Die Medizin hat auch eine gewisse Verpflichtung, die Krankheit näher zu bringen“, erklärte Chefarzt Dr. Wenzel Nürnberger und umarmte den ersten Preisträger Marian Maxeiner. „Kinderkrebs muss heilbar werden und dies ist die Triebfeder unserer Arbeit“, versprach Herbert Wirzius. Musiker Peter Rudl umrahmte die Feierstunde.



Februar 2009: Zwangsevakuierung in OTZWEILER. Mehrere Polizeiautos mit Beamten, Kriminalbeamte, Mitarbeiter der Kreisverwaltung, zeitweise zwei Rettungswagen des DRK (KUS und KH), dazu das Auto des Kirner Tierheims und zwei schwere Lkw´s mit Anhänger des Hennweiler Viehhändlers Guido Müller stehen am landwirtschaftlichen Hof direkt am Otzweiler Friedhof. Hier ist eine Zwangsevakuierung in vollem Gange, nachdem der Landwirt offenbar gesetzlich und verwaltungsrechtliche Auflagen nicht erfüllte.

Bild 1330: "Wenn ihr den Hund wollt, dann holt ihn euch doch" sagte der Otzweiler Landwirt, der dann aufgab!

1331: Durch die Pampa am Otzweiler Rückwald: Drei Tiere waren noch Tage später flüchtig und wurden gesucht!

Bild 1332: Das Kirner Tierheim fährt vor und nimmt den Hund in Pflege, kurz bevor die Situation zu eskalieren drohte!

Der Boden ist hart gefroren. Das wasserreiche Tal und der Weg ins „Frohnigtal“  mit tief eingeschnittenen Bulldogfurchen sind spiegelglatt und vereist. Mitte der Woche machte die Kreisverwaltung ernst und wollte in einer konzertierten Aktion alle 21 Tiere abholen. Aber das war leichter gesagt als getan: Der Bulle, zwei Kühe, Rinder und Kälbchen sind nur an Herden-Freilaufhaltung gewöhnt und machten auch rege Gebrauch davon: Das Vieh ging in Torero-Manier direkt auf die Viehtreiber los. Von den 21 Tieren wurden nur 18 vom Hof genommen, ganz offiziell teilte Amtstierärztin Dr.Barbara Rustige gestern auf Anfrage mit, dass weitere drei Tiere ausbüchsten, „auf der Flucht sind, und noch amtlich gesucht werden!“.  Die Stimmung vor Ort war gereizt und drohte mehrfach zu eskalieren: Auf der einen Seite klagten die uneinsichtigen Bauersleut` den Rechtsstaat an und haderten mit Recht und Gesetz, während die Kreisverwaltung mit der Polizei genau dieses durchsetzte, um durch Vollzug ein für allemal Nägel mit Köpfen zu machen. Denn schon einmal holte das Veterinäramt Tiere aus dem Stall. Es gebe hier zwei Verfahren, erläuterte die Amtstierärztin Dr. Barbara Rustige: Zum einen das bei der Staatsanwaltschaft angesiedelte mit Strafrechtlichem Urteil, zum zweiten verwaltungsrechtliche Vorgaben. Diese seien nach wie vor trotz Androhung von Maßnahmen vielfach nicht erfüllt worden, so die Veterinärin. Und was passiert jetzt damit? Die Tiere gingen in den „freihändigen Verkauf“, ihr Wert durch nicht erfüllte Tierseuchenauflagen, e.t.c. sei sehr gering!“, sagte sie. Mehrfach in der Vergangenheit waren Autos mit Behördenkennzeichen vor Ort, um sich ein Bild über Art und Umfang der Tierhaltung auf dem knapp zwei Hektar großen Hof am Otzweiler „Frohnigtal“ zu machen, die dort von Sienhachenbacher Bann zum Überwinterten an den Hof geholt wurden. Mehrere Friedhofsbesucher berichteten übereinstimmend unserer Zeitung von Meinungsverschiedenheiten und Schreiereien bei einem Termin vergangene Woche: „Ganz klar besteht hier Handlungsbedarf, lässt sich die Kreisverwaltung nicht auf der Nase herumtanzen“ sagten diese Otzweilerer voraus, und so kam es auch. Noch in diesem Monat wird der Landwirt Paul B. 83 Jahre. Mit seiner Nichte Claudia v.B.(44), mit der er den Hof als Pächterin betrieb, kamen sie in Gesetzeskonflikt: Nachdem eine Herde von 20 Ammenrindern und Kälbern „unter schlimmsten Bedingungen tief im Kot und Urin“ (so das Amtsgericht Bad Sobernheim in seiner Urteilsbegründung) gehalten wurden, sind beide wegen Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vom Amtsgericht Bad Sobernheim zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Ein generelles Tierhalteverbot von Haustieren wie Hund, Katze und Hühner wurde zwar abgemildert, aber die Rinder müssen bis April verkauft sein, bekräftigte das Landgericht Bad Kreuznach in einer Berufungsverhandlung. „Zum Glück sind solche Räumaktionen nicht alltäglich“, sagte Kreis-Veterinärin Barbara Rustige vor Ort und half, verstörtes Vieh zusammentreiben.  Nachgefragt bei Henning Hörhammer, dem Bad Sobernheimer Rechtsanwalt des Landwirtes erklärte dieser: „Das Wildwest-Schauspiel in Otzweiler war völlig unverhältnismäßig, und das wird ein Nachspiel und Konsequenzen haben. Es gab Unzuträglichkeiten. Aber mein Mandant hatte Zeit bis zum April, die Tiere zu verkaufen. Hier wurde mit Kanonen auf Spatzen geschossen“, sagte der Anwalt.  



Erkrankter VG-Chef Harald Beuscher zum 1. Mai 2009 verabschiedet 

KIRN-LAND. Seit Oktober 2007 ist der Sessel des hauptamtlichen Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Kirn-Land verwaist, VG-Bürgermeister Harald Beuscher befand sich seither im Krankenstand. „Amt und Person passten nicht zusammen“, sagte Beigeordneter Heinz Herrmann bei der Verabschiedung. Nun wurde der Seesbacher gelernte Jurist vor vollbesetzten Reihen aufgrund seiner Krankheit vorzeitig in den Ruhestand verabschiedet. 

Bild 1291: Harald Beuscher hält seine letzte Rede an den VG-Rat. (links). Getrübte Stimmung am 27.04.2009

Bild 1292 (rechts) Die Beigeordneten Werner Töppe (Simmertal, FWG), Heinz Herrmann (Becherbach SPD) und Eberhard Färber (Meckenbach CDU) verabschieden den erkrankten und etwas glücklosen Bürgermeister aus Seesbach.

Schnörkellos offen bilanzierte Erster Beigeordneter Heinz Herrmann vor dem fast kompletten VG-Rat und knapp drei Dutzend interessierten Bürgern und Mitarbeitern der Verwaltung die vergangenen vier Jahre: „Wir wollen diese Verabschiedung im gleichen Geiste durchführen, wie wir in den vergangenen vier Jahren miteinander umgegangen sind. Wir waren ehrlich zueinander und können uns in die Augen sehen!“ sagte der Beigeordnete. Es sei eine heikle und problembelastete Zeit gewesen, die Dinge seien nicht so gelaufen, wie man sich dies gewünscht hätte. „Amt und Person passten nicht zusammen, alle haben versucht zu helfen und eine Koalition der Vernunft zu finden. Es war immer unsere Absicht, niemanden zu verletzen, und das Problem zu lösen“, sagte Herrmann bei der Verabschiedung und plauderte aus dem Nähkästchen: „Mitarbeiter mussten Entscheidungen treffen, die ihnen kraft Gesetz nicht zustanden“. Mehrfach sei ihm im Ministerium diese Einmaligkeit dokumentiert worden, umso erfreulicher und stolz könne er nach nur „1,5 Jahren,- im Beamtentum eine sensationell kurze Zeit“, den erkrankten VG-Bürgermeister zum 1. Mai verabschieden. Namens aller Anwesenden überreichte Heinz Herrmann dem aufgrund eines „heftigen Sehschadens“ leidenden 47-Jährigen ein Weinpräsent und wünschte alles erdenklich Gute und das eine „baldige medizinische Genesung möglich“ sei. 2753 Wahlberechtigte in Kirn-Land, um die 120 mehr als der damalige Amtsinhaber Günter Schwenk erhielt, wählten am 13. Juni 2004 Harald Beuscher zum VG-Bürgermeister, er wurde am 3. März 2005 in Hennweiler ins Amt eingeführt: „Es ist heute ein trauriger Tag für mich. Ich muss Abschied nehmen von meinem Bürgermeisteramt“, ergriff Harald Beuscher noch einmal das Wort und dankte den Räten, Ortsbürgermeistern, Beigeordneten und allen Mitarbeitern in den Gemeinden, Behörden, Schulen und der Feuerwehr, die er in der kurzen Zeit kennen und schätzen lernen durfte. Sein Amt habe er stets als Möglichkeit und Aufgabe verstanden, seiner Heimat und der Region zu helfen, für die bevorstehenden Fusionsverhandlungen wünschte er alles Gute. Er habe seine vor anderthalb Jahren beginnende Krankheit nicht zu einem öffentlichen Thema gemacht und eine berufliche Tätigkeit werde er wohl nicht mehr ausüben können. Nach Beuschers Abschiedszeremonie berieten die Ratsmitglieder die Nachfolge: „Es wird eine Neuwahl geben", sagte Herrmann, das weitere Verfahren werde er mit der Kommunalaufsicht besprechen. Diese schnelle Lösung der Bürgermeisterfrage habe sich aufgrund vieler Gespräche auf höchster Ebene ergeben. An den Stehtischen machten indes die Mitglieder der VG-CDU ihre Haltung zur Fusion deutlich: „Es gibt keinen einzigen plausiblen Grund, mit der Stadt zu fusionieren“, sagte Limbachs Landwirt und Ortsbürgermeister Peter Steffens mit vollem Nachdruck und wetterte gegen anders lautende, parteiische Zeitungs- Kommentare. Ganz wichtig sei, dass ein verantwortlicher Bürgermeister die Geschicke der VG und seiner Bürger übernehme, Visionen, Ideen und die Region voran bringe. „Der Status Quo muss beendet werden!“, sagte Fraktionssprecher Matthias Götz. Bei der nächsten VG Ratssitzung am 12. Mai ab 19 Uhr wird dies schon auf der Tagesordnung stehen.



BAD SOB.  Ralf Schneberger ist von der größten Urlaubsmesse Deutschlands aus Stuttgart (CMT) zurückgekehrt. Im Gepäck hatte er auch den neu aufgelegten Flyer „Wellness pur“, den er dort in neun Tagen über 900-mal verteilte. 

Bild 970:v. links: Dr. Matthias Menschel, Renate Scheffold, Janina Bolland, VG- OB Rolf Kehl, Ralf Schneberger (KTI)

 2009: Nach vier Jahren wurde dieses Faltblatt aktualisiert, neueste touristische Angebote und auch die Neuerungen und Auszeichnungen der Region sowie die Zertifizierungen der Häuser berücksichtigt. 22.000 Exemplare wurden gedruckt, zu den Kosten steuerte die „WiFög“ 800 Euro bei. „Wellness ist und bleibt das beherrschende Thema bei uns“, hat Ralf Schneberger festgestellt. Im Rahmen der monatlichen Gespräche mit den drei Kurhäusern gemeinsam mit der KTI bei VG-Bürgermeister Rolf Kehl wurde am 27. Januar 2009 auch der neue Veranstaltungskalender vorgestellt. Diese 28-seitige Broschüre sei als Erstlingswerk ein „sehr positiver Schnellschuss“ gewesen und sei sehr ansprechend und gelungen. Die Broschüre soll die „unprofessionellen, monatlichen Din-A-4 Blätter, Marke Eigenbau“ ersetzen. Ralf Schneberger wünscht sich, dass dieser jährlich neu aufgelegte Veranstaltungskalender weiter vervollständigt wird. Bis November müssen alle Termine für den Kalender 2010 der KTI mitgeteilt sein: „Leidensdruck soll uns bewegen, noch besser zu werden“, formulierte es Schneberger. Sowohl Dr. Matthias Menschel als auch Bürgermeister Rolf Kehl waren stolz und lobten die Ergebnisse „sehr guter Zusammenarbeit, dass die VG gemeinsam mit den Kurhäusern die Vorzüge dieser schönen Urlaubs- und Ferienregion“ gemeinsam präsentiert. Kehl will dies weiter fördern und nannte mehr als 200.000 Übernachtungen in der VG Bad Sobernheim im Jahr 2008.  



REGION /KIRN-LAND.(Febr.2009) Die Ortsbürgermeister der VG Kirn-Land hoffen alle auf den „Deutschlandfonds“. Das Projekt der Bundesregierung zur Stärkung der ländlichen Infrastruktur hat ein Volumen von 10 Milliarden Euro. Gemeinden südlich der Nahe wollen in den Ausbau von Radwegen investieren und so die touristische Vernetzung und den Freizeitwert stärken. Die Radwege würden rege frequentiert, war allerorten zu hören.

Bild 819: Im Frühjahr 2009 werden die Arbeiten auf dem Friedhof in Heimweiler /OT: Krebsweiler- beendet. Bild 820: Die Straße im Mühlengrund im Bärenbacher Neubaugebiet muss dringend ausgebaut und Bauplätze verkauft werden  Bild 821: Friedhof und Urnengrabfeld stehen auch dieses Jahr für freiwillige Helfer in dem kleinen Otzweiler auf der Agenda 

   Bürgermeister Jürgen Schmidt will mit Mitteln aus dem „Deutschlandfonds“ dringend in Bärenbach die Erschließungsstraße, die ins  Neubaugebiet „In den Gärten /Im Mühlenflur“ führt, ausbauen. Acht Bauplätze hat die Gemeinde dort noch zu verkaufen und rührt kräftig die Werbetrommel. Die dortigen Anlieger haben indes der schlechten Zuwegung schon protestiert und sich im Gemeinderat beschwert. Weiter soll das Provisorium in der Talstraße mitten im Ort an der Kreuzung zum Sportplatz beseitigt werden, damit die Sicherheit für Schüler und Fußgänger verbessert wird. Die schwierige Haushaltslage lasse keine großen Sprünge zu, sagte Schmidt. In Becherbach ist eine zwingend notwendige Generalsanierung im Gemeindehaus in Gange, zahlreiche Gewerke wurden bereits vergeben. Insgesamt schlägt die Maßnahme mit über 200.000 Euro zu Buche, mehr als das Gemeindehaus in den Jahren 1954 bis 1956 an D-Mark kostete. Fachfirmen sind gefragt. Zunächst soll das Schieferdach und die Saaldecke im Gemeindehaus erneuert werden. Weiter stehen „Untergrundarbeiten“ in der Kanalisation an, müssen Sanitäre Anlagen erneuert werden. Ratsmitglied Helmut Heß hat die Bauleitung übernommen, die Kappensitzung des MGV fällt daher dieses Jahr aus. „Die Maßnahme zieht sich“, sagte Bürgermeister Werner Barth. Weiter soll kreisübergreifend sofort wenn der Zuschuss kommt, ein geteerter Wirtschaftsweg vom Anwesen Schätzel/Pfarrhaus  über die „Krummemäcker“ und „Über die Heide“ Richtung Schmidthachenbach künftig symbolisch den Nahewein mit Edelstein (KH /BIR) verbinden, was die touristische Radroute betrifft. Ebenfalls ein Radwegausbau entlang der L 182 nach Kirn steht auf der Agenda in Heimweiler: Für Ortsbürgermeister Wilfried Schlarb und den Rat hat der Schuldenabbau oberste Priorität. Starke Vereine wie der TuS und die Kirmesgemeinschaft tätigen zahlreiche Anschaffungen, lobte Schlarb. Dies und weitere Helfer, auf die man sich verlassen könne, bildeten das Rückgrat im Ortsgeschehen. Seitens der Gemeinde werden in kürze die Arbeiten am Friedhof Krebsweiler abgeschlossen. Nun muss im Gemeindehaus den Bestimmungen des Brandschutzes Rechnung getragen werden. Der 50.Geburtstag des Dorfgemeinschaftshauses soll 2010 groß gefeiert werden. Kummer bereitet die weitere Nutzung der „Alten Schule“ neben dem Gemeindehaus, hier müsse in jedem Falle Prioritäten gesetzt und eine Entscheidung getroffen werden. „Wünsche haben wir viele, aber wir haben auf lange Sicht kein Geld dafür!“, sagte Frank Müller in Otzweiler. „Erhalten, was wir haben“, gab er die Parole aus, klagen wolle er nicht. Alle Straßen wurden gemacht und auch ein Jugendraum dank viel Engagement und Eigenleistung wurde eingeweiht. Auf dem Friedhof sind zwingend Arbeiten an der mittleren Treppenanlage und am Urnengrabfeld notwendig. Drei Terrassen sollen geschoben werden. Wenn das Wetter besser ist, soll dies mit den Geräten der Firma Rodenbusch und mit viel Eigenleistung angegangen werden, wünschte sich Ortsbürgermeister Frank Müller. Auch in Limbach  sind durch den Frost die Arbeiten auf dem Friedhof ins Stocken geraten. Wie schon seit Jahren bleiben der Spielplatz und das Areal rund ums Bürgerhaus weiter auf der Wunschliste. „Von vielen Bürgern wird ein Radweg durchs Limbacher Tal Richtung Heimweiler zum dortigen Flurweg gewünscht“, berichtete Ortschef Peter Steffens, und da will er die Zuschussfrage klären und hofft auf zusätzliche Mittel aus dem „Deutschlandfond“. Steffens hat festgestellt, dass es aufgrund der Arbeitsmarktlage und Schichtarbeit immer schwieriger wird, Leute und Zusagen für Arbeitseinsätze in der Gemeinde zu bekommen. Eine Ausnahme bildete die Pflanzaktion der Limbacher, wo am Hallgarter Bach über 1.200 Eschen und Bergahorne gesetzt wurden.  



Feuerwehr Limbach wird 100 und feiert im Aug. 2009 VG-Feuerwehrtag!

LIMBACH. Anders als in Vorjahren, wo die Limbacher Wehr zu größeren Bränden alarmiert  wurden, blieb es 2008 bei wenigen kleineren Einsätzen, freute sich Wehrführer Helmut Barth bei der Jahreshauptversammlung im Saale Klostermann. Gemeinsam will Barth mit dem Vorstand der Feuerwehrförderer um Vorsitzenden Siegmund Matzke, Kassierer Christoph Drusenheimer und Schriftführer Volker Maurer auch 2009 in die die persönliche Schutzausrüstung investierten, die weiter komplettiert werden soll. Limbachs Ortsbürgermeister Peter Steffens dankte den aktiven und passiven Mitgliedern für ihr Engagement. Gemeinsam mit Arno Schupp wurde er zum neuen Kassenprüfer gewählt. Am 8. Februar wird es im Bürgerhaus das vierte Schlachtfest mit Michael Wagner geben. Auf 9.50 Euro wurde der Büfettpreis „Essen soviel man möchte“ festgelegt. Weitere Haupteinnahmequelle der Feuerwehrförderer ist die Ausrichtung der Hexennacht. Im vergangenen Jahr gab es nach achtjähriger Abstinenz in Heimweiler wieder einen großen VG-Feuerwehrtag. Die Resonanz war sehr gut und so soll auch in diesem Jahr am 30. August rund um das Limbacher Bürgerhaus „Alte Schule“ ein VG-Feuerwehrtag mit Ehrungen und Schauübungen gefeiert werden. Anlass dazu ist das 100-jährige Bestehen der Limbacher Feuerwehr mit ihren 24 Aktiven. "So spektakulär wie 2008 in Heimweiler kann es nicht wieder werden. Aber wir wollen gute Gastgeber sein, was die Geselligkeit anbelangt", sagte Siegmund Matzke. 

 816: Der Moment des "Crashs" 2008 beim VG Feuerwehrtag in Heimweiler.  

Bild 817: Ebenfalls 2008 in Heimweiler: Fachsimpeln war angesagt 

 818: Neue Pumpen, modernes Gerät und Fahrzeuge sind auch `09 in Limbach präsent!

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Überall Wintersport- ausser in Bad Sobernheim!

Bild 687: Limbacher Kinder fahren im Kesselgraben bis in die tiefe Nacht! Bild 688: Apres-Ski-Party in Becherbach auf dem Weiher Bild 689: Fast überall kann man Schlittschuh  laufen

Bild 690: Dick zugefroren waren die Bäche und Flüsse, bis -17°

(Bild 691-Jan.2009) BAD SOBERNHEIM. "Anglergemeinschaft Felke-Stadt e.V. Betreten verboten!" steht auf dem Schild links. Während Tausende in Niederhausen auf dem Stausee Schlittschuh laufen, sind die Ewald-Weiher aus "Haftungsgründen" gesperrt. Zu allen Zeiten wurde auf dem Ewald-Weiher Schlittschuh gelaufen, 2009 geht es um Haftungsfragen, und darum, dass die Fische allzu früh aufgescheucht werden, sich wegen der Schall- und Druckwellen gestört fühlen, deren Her schneller schlägt, der Kreislauf pulsiert, sie aus dem Winterschlaf erwachen und laichen. Kein vorgezogener Aprilscherz! Selbst namhafte Biologen meldeten sich zu Wort: Die Weiher seien nicht tief genug, durch zuviel Algen verschlammt. "Bad Sobernheim ist eine Bedenkenträger-Hochburg. Das mit der Haftpflicht ist irre. Dass wir hier nicht Schlittschuh laufen können, ist ein Armutszeugnis" wetterte Alfred Peeters (CDU). 



SPD Kreistagsliste in Hochstetten im Ortsteil Dhaun nominiert!

Bild 1410: Die SPD Spitzen aus dem Kreis Bild 1411: Die VG Kirn-Land Delegation... Nr 1412 war guter Gastgeber in Turnhalle!

In geheimer verbundener Einzelwahl nominierten 107 Stimmberechtigte Delegierte ohne Einwände oder Listenverschiebungen 62 Bewerber in dieser Reihenfolge: 

Carsten Pörksen, (Stadtverband -„SV“- Bad Kreuznach), Anke Denker (Gemeindeverband -„GV“- Stromberg),  Fritz Wagner (SV Kirn), Wolfgang Ginz (GV Rüdesheim), Martina Hassel (SV Bad Kreuznach), Peter-Wilhelm Dröscher (SV Kirn), Michael Greiner (GV Bad Sobernheim), Werner Müller (GV Kirn-Land), Matthias Harke (GV Bad Münster), Marianne Müller (GV Langenlonsheim), Dietmar Kron (GV Meisenheim), Peter Frey (GV Bad Kreuznach), Lutz Mattern (GV Bad Sobernheim), Helmut Schmidt (GV Bad Kreuznach), Steffen Bouffleur (SV Bad Kreuznach), Dr. Michael Vesper (SV Bad Kreuznach), Volker Schöffling (GV Rüdesheim), Claudia Kuntze (GV Langenlonsheim), Thomas Langguth (GV Bad Sobernheim), Bernd Fuchs (GV Kirn-Land), Michael Schaller (GV Rüdesheim), Hermann Schoon (GV Bad Münster), Werner Bohn (GV Bad Sobernheim), Margrit Mannert (SV Bad Kreuznach), Hans-Helmut Döbell (GV Kirn-Land), Manfred Denzer (GV Meisenheim), Peter Dill (GV Bad Münster), Heinz Zingen (SV Bad Kreuznach), Heike Zensen (GV Rüdesheim), Silke Kriegel (SV Kirn), Hiltrud Holzem-Vetter (GV Bad Sobernheim), Irene Lautenschläger (GV Meisenheim), Iris Frank (GV Bad Münster), Oliver Kohl (GV Kirn-Land), Annette Glöckner (SV Bad Kreuznach), Rita Kowalski (GV Rüdesheim), Elke Demele (GV Langenlonsheim), Martin Kehrein (GV Bad Sobernheim), Michael Simon (GV Bad Kreuznach), Robert Nicolay (GV Bad Sobernheim), Michael Ginz (GV Rüdesheim), Manfred Helmes (GV Stromberg), Johann Klein (GV Bad Münster), Rüdiger Kiltz (GV Kirn-Land), Jörg Bubinger (SV Kirn), Christian Vollmer (GV Rüdesheim), Michael Driemel (GV Meisenheim), Detlev Stroh (GV Langenlonsheim), Karin Schwenk (GV Kirn-Land), Denis Alt (GV Bad Sobernheim), Peter Haberland (GV Meisenheim), Günter Schwenk (GV Kirn-Land), Rainer Ullrich (GV Bad Sobernheim), Panja Neumann (GV Langenlonsheim), Ernst Brückner (GV Langenlonsheim), Elke Ackermann (GV Bad Sobernheim), Günther Gerhardt (GV Kirn-Land), Heinz-Jürgen Kiefer (GV Bad Münster), Rainer Schmitt (GV Stromberg), Doris Dahl (GV Bad Sobernheim), Dieter Herrmann (GV Kirn-Land), Ursula Fett (GV Kirn-Land).    



KIRN-LAND. Der Druck wächst- "fördert das Land Fusion?" Kein Tag vergeht, ohne dass vorrangig in Wahlkampfzeiten, unter dieser Überschrift nicht dieses Thema, gerne von der Opposition (FWG /FDP), am köcheln und brodeln gehalten wird: "Das Land fördert die Fusion"- hört sich gut an und trotzdem haben die Kommunalpolitiker in Kirn Stadt und Land keinesfalls die Dollar- oder Eurozeichen in den Augen stehen. Die zur Vermählung aufgebotenen kennen und zieren sich, haben Klärungsbedarf: Jungfräulicher Liebreiz fehlt! Was sind die Pfründe? Wie steht es mit dem Zugewinn und was ist der berühmte Kasus-Knackses, vor dem das Paar soviel Angst hat? Von drei Punkten spricht Heinz Herrmann (Kirn-Land) immer wieder, Stadtchef Fritz Wagner (Kirn) will oder kann keine nennen. Gemeinsamkeiten in Schule, Wassergewinnung, kommunalen Einrichtungen seien schon jetzt optimal. Es geht sicher um Posten und Pöstchen, um Animositäten, um Geben und Nehmen! Kreisgrenzen sind tabu, gelten als unantastbar und damit ist das Land automatisch größter Bremser. Man denke nur an Schmidthachenbach, das zumindest geografisch zwischen Becherbach und Bärenbach wie das "Gallische Dorf" liegt. Oder Sienhachenbach / Sien, dessen Trinkwasser nach Otzweiler läuft und deren Abwasser seit Jahren durchs Großbachtal (Otzweiler/ Becherbach/ nach Heimweiler) fließt. Ende Januar verkünden Fritz Wagner und Heinz Herrmann, dass es nach den Kommunalwahlen 2009 mit einer Kommission losgehen soll!  Und es soll natürlich keine Wahlkampfmunition für die starke FWG und FDP werden! 

 "Größe und Geiz ist Geil Mentalität ist nicht alles! Die Verwaltung hat eine dienende Funktion. Man kann Kirn-Land mit Gemeinden vergrößern, aber nicht mit einer Stadt wie Kirn als `Anhängsel`. Umgekehrt funktioniert das auch nicht. Nix bleibt dann, wie es ist. Alles entwickelt sich weiter, bekommt sein Eigenleben und in ein paar Jahren würde man sagen, "`wär doch alles beim Alten geblieben!", so drückte es Limbachs scheidender Ortsbürgermeister Peter Steffens aus. Die Unbekannte beflügelt nicht!

Vom Land halbherzig angegangen, teils im Stich gelassen! So hört man es immer wieder. Kreisgrenzen sind tabu, "Braut und Bräutigam" haben längst ein "Techtelmechtel", kennen sich lange, aber zieren sich noch für eine Zwangsheirat, weil Anreize fehlen!  Nun haben Fritz Wagner (Stadt) und Heinz Herrmann (VG, beide SPD) signalisiert das es losgehen soll.   Bild 677- Februar 2009:



Tuffe Handwerksmeister gefragt!

Bild 625- 2009. Jeder Handwerksmeister an Nahe und Glan muss heutzutage ganz aktuell Preisuntergrenzen, EK-Preise, Betriebskosten und Umsatzmargen im Kopf haben. Ohne dies läuft der Unternehmer Gefahr, am Kundenwunsch vorbei und ohne Gewinn zu produzieren. Die Roh-oder Materialkosten und Energiepreise sind über einen längeren Zeitraum keine feste Konstante mehr. Betriebliche Mindereinnahmen mehren sich durch extrem ruinöse Strategien im Lebensmitteleinzelhandel. Trotz niedrigster Gewinne und zunehmender Wettbewerbsverzerrungen wie Verbundkäufe sowie der Unsicherheit in der Bankenkrise verzeichnen die Discounter 2008 satte Zugewinne. Im produzierenden Gewerbe dagegen beispielsweise bei Metzgern muss genau beobachtet werden, wie sich finanzielle Ausfälle durch Privatinsolvenzen, Außenstände oder erhebliche Kosten bei Zertifizierungen und Dokumentationspflichten eingrenzen lassen. Durch extrem erhöhte Rohstoffpreise 2008 vermeldet das Fleischerhandwerk beispielsweise erneute Ausfälle zwischen 30 und 50 Prozent. Die kleineren Handwerksbetriebe sind Standortgebunden.  

Staat greift nach wie vor ab!

Bild 626-2009: Immerhin  4,4 Mill. Euro spült die Steuer nach dem neuen Recht und Worten von Finanzminister Steinbrück in die Kassen der Länder und sind damit keine "Peanuts!". Die Erbschaftssteuerreform ist trotz massivem Widerstand der Opposition beschlossene Sache, die FDP spricht von einem "bürokratischen Monster" und "totalem Murks" und erwägt sogar Verfassungsklage. Zur Erbschaftssteuerreform der  war die Regierung durch das Bundesverfassungsgereicht gedrängt worden, und hatte in einem Grundsatzurteil die bevorzugte Behandlung von Immobilienvermögen gegenüber Geldvermögen angemahnt. Anders als bisher (60-bis 80 %) werden nun zu 100% bei der Ermittlung des zu versteuernden Vermögens der Verkehrswert der Immobilie berücksichtigt. Dafür wurden die Freibeträge erhöht und die engere Verwandtschaft bevorzugt. Betriebsinhaber werden bei der Abfassung eines Testaments vor besondere Herausforderungen gestellt. Aber keine Bange: Von der Steuer freigestellt werden Familienbetriebe, wenn die Erben den Betrieb mindestens zehn Jahre weiterführen und die Arbeitsplätze erhalten bleiben. Wird die Firma nur 7 Jahre gehalten, fallen 15 % Erbschaftssteuer an. Der Erhalt der Arbeitsplätze ist also wichtig.    



Bibel & Wein sehr beliebt: „Der Wein erfreue des Menschen Herz“

   KIRN. Das Evangelische Gemeindezentrum in den Hedwigsgärten war voll besetzt: Einmal mehr fand zugunsten des Hennweiler Fördervereins Lützelsoon „Hilfe für Kinder in Not“ die beliebte Veranstaltunge Bibel und Wein statt. Pfarrer Michael Zeh begrüßte. Am Vorabend des Erntedankfestes gelte es für Gottes Gaben zu danken, das Leben zu genießen, und sich mit allen Sinnen an den schönen Dingen zu erfreuen. Wein und Bibel hätten mit Lebensfreude und Hingabe zu tun. Und wenn dann noch in der Gemeinschaft „das Miteinander und Füreinander erklärtes Ziel ist, können Sie in vielfältiger Weise zufrieden nach Hause gehen!“, rief Zeh aus.

Bild 988: Eckhard Schlarb, Willi Ebert, Elke Barth, Julia Klöckner, Katrin und Tanja Hehner, Herbert Wirzius und Erhard Lauf kredenzten edle Tropfen  Bild 989:Die Präsentation war dank fundiertem Fachwissen  und gutem Wein gelungen ! Bild 990: "Belcanto" sang sich ebenso wie Peter Rudl und Peter Lenz in die Herzen der Gäste im vollbesetzten Gemeindezentrum!

Auch für die Initiatoren mit Theologin Julia Klöckner als Berliner- „Botschafterin“ für den mittlerweile 400 Mitglieder starken Förderverein Lützelsoon gab es bei diesem neudeutsch genannten Event nur Mehrfachgewinner: Fünf Selbstvermarktende Winzer öffneten ihr Schatzkästlein, kredenzten allesamt edle 2005´er Tröpfchen. Jeweils zwei Weine stellten die Selbstvermarkter vor und ließen alle wissen, dass zu Hause in den Höfen die Arbeit und in den Weinbergen die Lese in vollem Gange ist: „Erhard, mach, dass es net spät werd`, morgen früh` geht´s in de Wingert“, plauderte der Weilerer Winzermeister über den „Handy-Marschbefehl“ seiner Frau aus dem Nähkästchen. Keineswegs stocksteif war die Präsentation, eher informativ und charmant präsentiert: Die frühere Nahweinprinzessin Tanja Hehner fand ihre erste Weinprobe mit Bibelbesprechung „voll im Trend und klasse“ und stellte zwei Riesling- Spätlese gegenüber, Lagenmäßig nur ein Weinbergsteinwurf  entfernt, aber grundverschieden. Vom Herrenzehntel- Regent über Dornfelder, Weißburgunder Kabinett, Grauburgunder Classic bis zur süßen Weilerer Heiligenberg- Spätlese mit Goldener Kammerpreismünze reichte das Angebot. Wein und Trauben seien seit jeher Lebens- und Gesundheitselixier, Symbol des Reichtums und der Geselligkeit und würden in weit über 200 Bibelstellen, vielfach als Selbstzweck, manchmal als Mittel zum Zweck, oft als Gleichnis ausführlich erörtert, und seien in der Eucharistie als Blut Christi auch symbolisch hoch angesiedelt, informierte Julia Klöckner. Noah sei der erste Winzer gewesen. Täglich begegne man biblischen Kontexten und dass auf den ersten Krankenscheinen noch ein Liter Wein als Medizin verordnet war, nahm die illustere Gästeschar amüsiert zur Kenntnis. Unter ihnen Hennweilers OB Michael Schmidt, Dr. Wenzel Nürnberger vom Klinikum Göttschied oder mit Helma Reidenbach aus Meddersheim die erste Naheweinkönigin überhaupt. Die Kirner Karachi- Gruppe um Heinz Möhler und Alfred Heinen war auch nach vier Jahrzehnten ihres Bestehens mit 16 Helfern präsent und routiniert-aufmerksames Serviceteam. Das hochkarätige „Belcanto“- Quartett aus Oberhausen („Lolly-Pop“, „Mein kleiner grüner Kaktus“) oder das Duett um Pianist Peter Rudl mit dem Bad Kreuznacher Blues-Gitaristen Peter Lenz sprühte vor leidenschaftlicher Hingabe so sehr, dass sie am Ende des Tages vom Publikum mit lauten Pfiffen, Zugaberufen und Beifall gefeiert und sogar einzeln mit „Liebkosungen“ wie Schulterklopfen oder Umarmungen belohnt wurden.

 1094: Gleiche Stelle-ein Jahr später! Bild 1095- Tische waren sogar reserviert Bild 1096: Nette Helfer- gute Gastgeber 


Alte Handys sind Hilfe für Kinder in Not! „Alt-Handys abgeben, spenden, gewinnen und dabei die Umweltressourcen schonen“, diese Aktion hat sich der Telefonanbieter Vodafone als Vorreiter werbestrategisch ins Stammbuch geschrieben. Von Anfang an seit 2003 besteht die Kooperation mit dem Förderverein Lützelsoon als Nutznießer, „damals konnten wir mehrere zehntausend Euro entgegen nehmen“, erinnerte sich Herbert Wirzius, der freudestrahlend 6.201 Euro im Jahr 2008 und 11.064 Euro im Januar 2009 in Empfang nahm. Nicht zu unterschätzen sei diese Aktion bei weit über 60 Millionen Handys, die im Umlauf sind, teilte der für Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen zuständige Pressesprecher des Anbieters, Jens Helldobler, mit. Gerade in Behörden und Instituten schlummerten Hunderte solcher Telefone, der Markt sei schnelllebig: „Nur keine Scheu, es dürfen auch ausgemusterte defekte Handys, Zubehör und Ladegeräte in die aufgestellten Vodafone-Sammelboxen“ entsorgt werden, warben Wirzius und Helldobler. Die Abgabe ist kostenlos. In das Adressfeld die eigene Anschrift für eine Auslosung und vor allem die Postleitzahl eintragen, und dann bekommt der Förderverein Lützelsoon „Hilfe für Kinder in Not“ automatisch für jedes Teil 3,50 Euro. In Simmern, Bad Kreuznach und Idar-Oberstein stehen mehrere solcher roter Boxen. Auch im Bürgerbüro der VG-Kirn-Land in der Bahnhofstraße, im Kirner Rewe- und im Edeka-Markt, im Real-Markt Bad Sobernheim sowie bei Lotto Seibel in Simmertal.   

Bild 798: 6201 Euro waren es 2008, 2009 kamen stolze 11.064 Euro zusammen!


Wasser ist ein kostbares Gut- Otzweilerer atmen auf!  Verbrauch rückläufig

   KIRN. /KIRN-LAND. HEIMWEILER.-hey- 2009.Trinkwasser ist ein kostbares und teures Gut. Das Wasser für die Stadt Kirn und Kirn-Land kommt größtenteils aus dem Großbachtal zwischen Heimweiler und Becherbach und entlang der K 71 aus dem Limbacher Tal und wird in der Stadt per Mausklick Fernüberwacht. Wie elementar wichtig das kostbare Nass ist zeigt sich im Februar 2009 im kleinen Otzweiler: Dort hatte landesweit hohe Uranbelastung für Ärger gesorgt. Nun kommt das Wasser aus dem Kreis Birkenfeld und die Menschen in Otzweiler sind "viel mehr als nur Happy!  Wir hatten vorher eine lästige Kalkbrühe", sagen sie im Nachhinein!

1065: Wasserscheide Limbacher Höh`Das Tal ist ein riesiges Trinkwasserreservoir! Bild 1066: Bohrungen und Abdichtungen an der K 71 Bild 1067: Auch Landwirte erhalten fürs Wasserschutzgebiet Ausgleichszahlungen

 Im vierten Quartal 2008 wurde der Hochbehälter Krebsweiler erneuert und komplett mit dicken Simona PE Kunststoffplatten ausgekleidet. Obwohl weltweit immer mehr Menschen mehr sauberes Trinkwasser benötigen, ist im Kirner Land diese Tendenz kontinuierlich rückläufig. Die Gesamtförderung sank von 1.124.360 Kubikmeter im Jahr 1984 auf 792.827 Kubikmeter im Jahr 2007;- ging um ein Drittel zurück. 478.420 Kubikmeter braucht die Stadt, 267.445 Kubikmeter Kirn-Land. Dank Optimierung, enorme Investitionen des Zweckverbandes Gruppenwasserwerk Krebsweiler und Fernüberwachung konnte der Verlust auf unter sechs Prozent (=46.962 Kubikmeter) gesenkt werden. Vier Jahre zuvor gingen noch 16 Prozent verloren und in den „1970-er Jahren lag der Schwund noch bei über 25 Prozent“, weiß Kirns Werkleiter Klaus Trebes. Seit 2004 haben Stadtwerke Kirn und das Gruppenwasserwerk Krebsweiler nach und nach ihre gesamten Anlagen - alle Hochbehälter, die Brunnen und Pumpwerke - mit Steuerungs- und Überwachungssoftware ausgebaut, so dass eine Fehlermeldung spätestens am nächsten Morgen im Leitstand gemeldet wird. Alle Betriebszustände im gesamten Versorgungs- und Leitungsnetz können auf Mausklick abgelesen und kontrolliert werden. Dabei zeigt das System genau auf, welche Hauptleitungen momentan Wasser fördern. Es gibt an die 800 unterschiedlichste Fehlerprotokolle, die umgehend auf das Handy des Diensthabenden Werkmitarbeiters abgesetzt werden. „Jeder Fehler ist ärgerlich, aber unser System ist grundsätzlich doppelt gesichert", freuen sich die Kirner, ein einfacher Mausklick und der Wasserfluss kann umgeleitet werden. Auch dem Wasserverlust durch einen Rohrbruch können die Männer von Klaus Trebes durch die moderne Technik schneller und effektiver begegnen. „In jedem einzelnen Hochbehälter können wir den täglichen Wasserverbrauch zur Not bis auf die Minute genau nachvollziehen", sagte Klaus Trebes. Da zwischen 24 Uhr und 4 Uhr morgens der Verbrauch generell fast gegen Null gehe, sind Rohrbrüche so leichter zu identifizieren und genau einzugrenzen. Früher wurden Wasseruhren an allen Messstellen nur einmal im Monat kontrolliert – im ungünstigsten Falle konnte das Wasser 29 Tage lang versickern. Ein zweifacher Autobrand beispielsweise am Sonntag, 16. November 2008 „Im Hohen Rech“ in Kirn lässt sich dabei ebenfalls am Wasserzähler für den Hochbehälter auf der Kyrburg zwischen 23 und 0.30 Uhr ablesen, weil die Kirner Feuerwehr ihre Löschfahrzeuge an den Hydranten wieder auffüllte.


KIRN. Mit dem Musikverein Oberhausen und dem Jugendchor „New Voices“ unter den Fittichen des  MGV Hennweiler lud die Volksbank Nahetal eG im Rahmen ihres Sozial- und Kulturfonds zu einem Neujahrs-Benefiz-Konzert ins Kirner Gesellschaftshaus ein. Rund 150 Besucher seien von dem Konzert begeistert gewesen, zeigten sich die Veranstalter überaus zufrieden. Um den Spendenerlös von 700 Euro besser teilen zu können, stockte die Volksbank Nahetal auf, und überreichte nun jeweils 1000 Euro an Ellen Kriegel von der Kirner Tafel und an Pastor Hans-Werner Batz von der evangelischen Stadtmission für deren Projekt „Helfende Hand“. Beide Institutionen stellten die Notwendigkeit ihrer erfolgreichen Arbeit mit vielen ehrenamtlichen Helfern vor, der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Nahetal eG, Horst Weyand, lobte im Beisein seiner Mitarbeiterinnen um die Kirner Geschäftsstellenleiterin Jutta Zepezauer dieses Engagement als „dringend notwendig und mehr als sinnvoll“.  Bei der Spendenübergabe bekräftigte Horst Weyand erneut die Fusion seines Hauses mit der Volksbank Kirn- Bad Sobernheim als „sehr sinnvoll. Solche Konzentration wie in Kirn erlebt man sonst nirgends mehr in Deutschland. Künftige Synergieeffekte reduzieren Kosten auf Dauer, was Kunden, Mitgliedern und Mitarbeitern langfristig zugute kommt und wir noch lange solche nützlichen Spendenschecks überreichen können“, sagte Weyand.     

 Zwei Mal 1000 Euro für die Tafel und "Helfende Hand" ! 

(Bild 812- 2008) ....kurz vor der Fusion noch einmal eine Gute Tat in Kirn vollbracht!



Volksbank hat Spendierhosen an und spendet an elf Empfänger 8000 €

  KIRN. Die Volksbank Nahetal eG. hatte 2008 auf Werbegeschenke zum Weltspartag und an Weihnachten verzichtet, stattdessen wurde in der Filiale am August-Bebel-Platz für die Region Kirn /Bad Sobernheim 8000 Euro an elf verschiedene Institutionen und Vereine der Region gespendet. Im Beisein von Prokurist Gerhard Pleines und Geschäftsstellenleiterin Jutta Zepezauer würdigten und dankten Volksbank-Vorstandsvorsitzender Horst Weyand sowie Bürgermeister Fritz Wagner für die Arbeit der Empfänger: „Sie alle verkörpern eine solidarische Gesellschaft und haben Soziales Denken in der Stadt und der Region in den Vordergrund ihrer Tätigkeit gestellt“. Ganz wichtig sei die Jugend- und Vereinsarbeit. In diesem Hort werde in Bildung investiert, um „die erschreckend zunehmende Armut“ in den Griff zu bekommen, sagte Weyand. Gegen die Soziale Armut will Ute Wagner von der Arbeiterwohlfahrt die finanziellen Mittel effektiv in der Kirner Altentagesstätte gegen die Vereinsamung älterer Besucher bei ihren Treffen einsetzen. Karl-Heinz Buss vom Förderverein „Der Treff e.V“ und Pfarrer Volker Dressel wollen das Geld für Mobiliar und Interieur sowie die Unterhaltung des Jugendhauses der evangelischen Kirche investieren. Pfarrer Hans-Werner Batz von der ev. Stadtmission will die Außenanlage sanieren. Die Vorsitzende der Kirner Tafel, Ellen Kriegel, informierte über eine zunehmende Zahl an Bedarfsgemeinschaften in Kirn sowie in der „Zweigstelle“ Bad Sobernheim. 250 seien es derzeit und damit über 400 Personen, die an einem Ausgabetag versorgt werden. Ingrid Wirzius vom Förderverein Lützelsoon will die Arbeit einer bei der VG-Kirn-Land beschäftigten Bezugsperson unterstützen und mit der Spende gezielt einem Waisenhaus in Rumänien helfen. Wolfgang Schneider und Paula Wildberger aus Becherbach dankten für den Obolus: Die kulturelle Arbeit wie beispielsweise die Aufführung des Weihnachtsoratoriums,  oder der Seniorenkreis der Kirchengemeinde wie auch der Kirchenchor könnten weiterhin Aufrecht erhalten werden. Weitere Empfänger waren die Feuerwehrfördervereine Kirn und Bad Sobernheim, die DLRG und der Kirner Tierschutzverein. 

Bild 961: VoBa Kirn 27. Januar 2009

Horst Weyand erläuterte dabei die spezifischen Schwierigkeiten bei der Fusion mit der Volksbank Kirn-Bad Sobernheim, nichtsdestotrotz sei sie nicht nur vor dem Hintergrund der Bankenkrise notwendiger denn je gewesen. „Bei der Umstellung sind manche Dinge nicht so toll gelaufen. Aber wir haben nicht für alles Schuld. Es kam einfach vieles zusammen“, warb er um Verständnis. Auf die Frage von Paula Wildberger (75), die Jahrzehnte in ihrer Wohnung in Becherbach „als Privatbankier die Stellung“ hielt, ob denn Kunden abgesprungen seien, antwortete Weyand: „Nein, ganz im Gegenteil“. Möglicherweise gebe es auch einen Interessenten für das leer stehende Gebäude am Marktplatz 11, in jedem Falle soll die Immobilie dort kein Leerstand bleiben. Die Spenden kämen „aus dem Genossenschaftsdenken, Selbstverwaltung und Selbsthilfe für die Region“, sagte Weyand.2008 seien 60 Institutionen mit 125.000 Euro bedacht worden. Kommerzielle Dinge und Sponsorring werde nicht gefördert, aber Schulen und Kindergärten, Kulturtreibende Vereine und Hilfsorganisationen sollten unbedingt einen Antrag stellen, warb Horst Weyand eindringlich. 



Holz als Alternative zu Öl und Gas

 KIRN-LAND.- REGION- OTZWEILER. –hey- Rückblick: JULI 2003: Preisexplosion bei Öl und Gas: Energie wird teurer. Seit Wochen bestimmen diese Meldungen die Nachrichten und TV-Talkrunden.  Bei weniger Verbrauch steigen die Kosten: "Gaspreise sind unverschämterweise an Ölpreise gekoppelt und das darf nicht sein", mokierte sich Umwelt- und Verbraucherministerin Renate Künast und erntet von der Energiewirtschaft allenfalls ein müdes lächeln.  Geändert hat sich seiher nichts! 

Bild 1211: Im Hintergrund die knorrige alte Dicke Eiche, ein Naturdenkmal am Eingang zum Antestal /Sienhachenbach Bild 1212: Die Otzweilerer machen ihr Holz selbst Bild 1213-2009: Limbach sitzt voller Holz, hier an der Katholischen Kapelle

Viele Otzweilerer Familien haben schon längst Kamin- oder Kachelöfen, oder ihre Heizung auf  "regenerative Energien", auf nachwachsende Rohstoffe wie beispielsweise Holz umgestellt: "Wir haben genügend Holz vor der Hütte`n und unsere Schäfchen im Trockenen", frozzelt Hans Graf schmunzelt-verschmitzt...   Auch wenn dieser Ausspruch nicht so ganz stimmt und oft (bajuwarisch-derb)  etwas ganz anderes meint. Zudem haben sie kein Holz auf Vorrat, weil alle über die Woche arbeiten und Holzmachen seit fast zehn Jahren nur samstags von März bis Oktober auf der Tagesordnung steht. Weit über Hundert Meter sind es übers Jahr, Hans Graf meldet den Bedarf im Forstrevier Krebsweiler bei Klaus Günter an und je nachdem welche Schläge annonciert werden, schlagen die "Otzis" zu. Kronen und Gipfel arbeiten sie meist auf, auch unbrauchbare Äste, die nicht als Nutzholz für die Industrie zu gebrauchen sind, bekommen sie preisgünstig. Außerdem ist der Förster froh, wenn in Schlägen, wo Nachfolgearbeiten anstehen, der Wald aufgearbeitet ist. Genügend bleibe für den ökologisch wichtigen Moderprozess, für Käfer und Kleinlebwesen zurück, so Günter, der seit 2001 jedes Jahr eine Steigerung um zehn Prozent beim Brennholz verzeichnet. Momentan ist also die Nachfrage um 30 Prozent gestiegen, sogar aus ferneren Gebieten kommen Lastwagen zum Brennholz kaufen: Öl und Gas einsparen ist bei uns wieder In", registriert Klaus Günter. Ratgeber unter den Otzweilerer ist der über 70-Jährige Willi Schneider, der eine zapfwellbetriebene Reißmaschine und Bandsäge an seinem Traktor hat und noch immer "den Jungs" etwas vormacht. Professionell sind sie eingerichtet. Am vergangenen Wochenende waren sie wieder Holz aufmachen im Staatswald an der Römerstraße, wo die Gemarkungsgrenzen von Otzweiler, Becherbach, Sienhachenbach und Schmidthachenbach aneinandergrenzen. Hier an der "Dicken Eiche" werden Erinnerungen wach, als Mitte der 60-er Jahre der Otzweilere Lehrer Erwin Mielke mit acht Klassen an die dicke Eiche wanderte und die Schüler das mittlerweile über 450 Jahre alte unter Naturschutz stehende Fossil erkletterten. Backpfeifen hagelte es jede Menge, nur "taten die damals nicht so weh, weil jeder eine abbekam", sagt Michael "Mitch" Lembach: Der Lehrer wollte "an" die Dicke Eiche und nicht "auf" die Dicke Eiche. An dieses jährlich wiederkehrende Wandertagritual erinnert sich schmunzelnd in Otzweiler noch jeder. Zwölf Schüler waren notwendig, dieses jetzt stark absterbende Unikum zu umgreifen. "Die Arbeit darf man nicht rechnen und Gipfel aufmachen ist Arbeit", sagt Norbert Gehres, Trampclub-Vorsitzender und einst gelernter Feintäschner in der Kirner Lederwarenindustrie. Es geht mehr darum, etwas Sinnvolles zu unternehmen, die Kameradschaft ist super. Wie viele Haushalte in Otzweiler hat er sich vor zwei Jahren einen großen Kachelofen ins Erdgeschoss eingemauert und ist total begeistert: "Eine ganz andere Wärme, dazu noch die wohlige und heimelige Atmosphäre, wenn's an langen Winterabenden knistert. Die Gasheizung läuft so gut wie gar nicht". Bei den derzeitigen Diskussionen um höhere Energiepreise überlegen die "Otzis" gar, Sonderschichten einzulegen um auf der sicheren Seite zu sein und wirklich "genügend Brennholz aus dem Wald vor der Hütte sitzen zu haben".



Bild 608-grafik 609

Region: Sternsinger sind unterwegs: 20-C+M+B-09 Überall sind auch in unserer Region aus den Seelsorgebezirken nach einer Eucharistiefeier Kinder in prächtigen Gewändern, hübschen Kronen und einem funkelnden Stern mit einer  Begleitung unterwegs, um die Wohnungen zu segnen ("Christus Mansionem Benedicat"). Manchmal bleiben den Kindern Türen versperrt, umso höher ist deren Engagement für die 51. Sternsinger-Spendenaktion des Kindermissionswerkes und der Deutschen Katholischen Jugend  zu werten: "Kinder suchen Frieden" war das Motto, in fast 3000 Projekten sollen die  Spenden Kindern helfen, die Kinder sammelten ( Januar 2009).   


Bei "Mister Bourbon"  auf einem Hunsrückhügel schlummert weltweit die größte American-Whiskey-Sammlung  -  1717 verschiedene Bourbon

GRIEBELSCHIED. –heylive-  Heinz Taubenheim ist als „Mister Bourbon“ weltweit bekannt: "Größte Whiskeys und kleinste Straßen" titelte "Der Whisky-Botschafter" als das größte Fachjournal nach einem Besuch vor Ort: Unter nicht weniger als 1717 Whiskey-Raritäten befindet sich eine Flasche aus der frühen Prohibitionszeit von 1855, als es Alkohol auf Rezept gab und "Indianer auf dem Kriegspfad weite Teile des Landes mit Pfeil und Bogen beherrschten und Bleichgesichter gegen Feuerwasser eintauschten“, schmunzelt der 61jährige. Natürlich steht solch Unikat neben einer 399 Dollar-Sonderabfüllung an exponierter Stelle im gemauerten Sandstein-Bogen neben der Stars-and-Stripes Flagge mit ihren sieben roten und sechs weißen Streifen. Sie stehen seit dem 4. Juli 1776 für die 13 Gründungsstaaten, 50 Sterne symbolisieren jeden einzelnen Bundesstaat. Dieser Banner ist genau so wie das Schießeisen oder eben jener Bourbon für jeden Amerikaner mehr als nur Statussymbol. Es ist Kult, und wird als Kulturgut in Ehren gehalten, das muss man wissen!

Heinz Taubenheim war 33 Jahre lang Zivilangestellter bei der Bundeswehr und kennt auch Nationalstolz der Amerikaner. Es ist auch nicht so, dass er schottische Malts ignoriert: Gute stehen hinterm Tresen, sind „Nobelnipper“, die er gerne zum wertungsfreien Vergleich einschenkt. Das Faible des „Mister Bourbon“ gehört eindeutig den Destillaten aus den Staaten. Truck-Stop und Dave Dudley waren schon da, Johnny Cash (†) kannte er, Willy Nelson ist sein Freund, und noch einer war da: Der neunfache Autor und dreimalige Jahresbestsellerschreiber in Folge, Jim Murray, ein Jet-Setter und Whiskey-Experte par Exzellent. „This is the best Bourbon- Place in the world!“, schrieb er der Weltpresse, und dem „German-Heinz“ ins Gästebuch. So etwas aus berufenem Mund zu hören, kann einfach „nicht getoppt werden und darauf bin ich stolz!“, strahlt Heinz Taubenheim. Renommierte Experten, Fernsehen und die Fachpresse gibt sich die Klinke in die Hand, seit im Mai 2000 die 1.000.te im Fallschirm-Tandem mit seiner Frau Edith landete. Er selbst schwebte mit der 1.111 Flasche am Fallschirm in das kleine 200-Seelen-Dörfchen Griebelschied ein. Es liegt oberhalb von Hahnenbach in der Nähe von Kirn an der Nahe, 25 Kilometer vom Flughafen Hahn im Hunsrück entfernt. Die 1.500 „Bottle“ kam ebenfalls als PR-Gag vom Himmel und wurde von einem Helikopter zielgenau natürlich stilecht und bei Volksfestcharakter auf einem Whiskeyfass vor seinem Haus in der „Bourbon-Street“ abgesetzt. Das war am 9. September 2006. Es war die letzte „bottle“ einer Charge von 3000 Flaschen, deren Maische aus Gerste, Mais, Roggen und Weizen, ein „Four Grain“ der Destillery Woodford Reserve im Jahre 1999 an demselben Ort in Kentucky abgefüllt wurde, wo um 1750 James Crow und Oscar Pepper weltweit den Grundstein fürs Brennen von Bourbon legten. Entsprechend berichtete die Weltpresse, in Schottland und den USA großformatig von „Mister Bourbon“, der „...deep in the Valleys of the Hunsrueck in Western Germany in the sleeply little Village of Griebelschied in the Bourbon Street......“ lebt. Taubenheim verkörpert stilecht mit Leib und Seele „Mister Bourbon“. Sein Konterfei füllt seitenweise Hochglanzjournale, er war auf der Titelseite von „Stars & Stripes“ (Foto oben), jener auflagenstarken und journalistisch als Takt-und Pulsgeber bekannten Boulevardpresse im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wie Hierzulande etwa „Bild“.

Die meistverkauften: Duell der Giganten: Jack Daniel´s + Jim Beam

Bild 530:Kennerblick im  Whiskeykeller... Bild 529 ganz oben:...Stars and Stripes.... 531: Von diesen beiden Firmen werden weltweit im Jahr 170Mill.Flaschen verkauft Bild 532: "Mister Bourbon" in seinem Reich!
3Fragen Mister Bourbon: Wie kam er dazu, so viele Sorten zu sammeln? Warum nicht etwas anders, Briefmarken zum Beispiel? „Die schmecken mir nicht so gut!“, schmunzelte Heinz Taubenheim wie aus der Pistole geschossen. Nachfrage: Warum so viele Sorten? „Mister Bourbon“: „Schon vor meiner Hochzeit besaß ich 60 Flaschen. Bei meinem ersten USA-Besuch in einer New Yorker Bar waren die mit weit weniger Sorten im weiten Umkreis eine erste Adresse, und da war bei mir der Ehrgeiz geweckt“. Und wann fängt er an, all die Flaschen zu trinken? „Hey! Bist du denn ganz crazy Mann!? Glaubst du, ich würde eine Flasche trinken, die es auf der Welt nur noch einmal gibt, oder die schon über 250 Jahre alt ist? Niemals!“. Derlei Schätze schlummern auf dem Hunsrück und warten bei einem Tasting nur darauf, entdeckt zu werden. Weitere Infos: www.mister-bourbon.de.



Sollen Tafeln und Suppenküchen als feste Einrichtungen bleiben? 

Sozialverbände warnen vor Parallelwelten - 2004 Verdoppelung der Tafeln - Drohen 2009 Versorgungsengpässe? 

533: Die Tafel in der Langgasse in Kirn  534: Über 26 Sponsoren + Förderer Bild 535: Die "Zweigstelle" in Bad Sobernheim

MÄRZ 2009: Nach einem Jahr verzeichnet die Bad Sobernheimer Ausgabestätte der Kirner Tafel e.V. 250 Prozent Steigerung. Die Zahl der Bedürftigen hat sich in einem Jahr verdreifacht. Tendenz steigend! Armut und Reichtum liegen dicht beieinander. Aber was ist das für eine Gesellschaft, wo viele Menschen trotz Arbeit nicht genug zum Leben haben? Immer mehr Menschen beklagen, dass die Schere zwischen arm und reich auseinander klafft. Tafeln sind sicherlich für die Schwächsten der Gesellschaft eine gute und sinnvolle Einrichtung. Ehrenamt und das Engagement vieler Firmen, Sponsoren und vor allem einzelner Bürger und spendabler Menschen, die abgeben können, kann auch aufgrund der logistischen Koordination nicht ausreichend genug gewürdigt werden. Die Kirner Tafel eröffnete bekanntlich im Januar 2007: Lose aber effektiv arbeitet man mit Lauterecken, Idar-Oberstein, Baumholder, Birkenfeld, Kusel, der Tafel im Rhein-Hunsrückkreis oder in Bad Kreuznach zusammen. Mitte 2008 eröffnete auf Initiative der Linken in der Bad Sobernheimer Großstraße, (gegenüber Elektro Gayer, wo früher Jahrzehnte lang eine Apotheke war), eine Zweigstelle. Seit 1.August 2008 hat die Kirner Tafel ein neuen Träger, nämlich den eingetragenen Verein gleichen namens unter Vorsitz von Ellen Kriegel. Zuvor wurde die Einrichtung in der Langgasse im Herzen der Stadt vom DRK-Ortsverein Kirn Stadt und Land betrieben und angestoßen. Bekanntlich vollzog sich der Wechsel vom DRK zum eigenständigen Verein e.V. nicht lautlos, sondern mit Krach und Poltern. Seitdem sind einige Monate ins Land gezogen. Zweiter Vorsitzender Günter Walber aus Simmertal, von der FWG in seiner Heimatgemeinde frühzeitig zum Ortsbürgermeisterkandidaten gekürt, äußerte sich im Februar 2009 sichtlich zufrieden: Es seien keine Firmen oder Privatpersonen abgesprungen, auch das Tagesgeschäft sowie die Spendenbereitschaft lief weiter sehr gut, und insbesondere die Kunden hätten von den Veränderungen und dem Trägerwechsel nichts gemerkt. Aber: Wie geht es weiter 2009? Obwohl zu Weihnachten viele Menschen ihre Herzen und Geldbeutel weit öffneten, hat die Armut längst ländliche Regionen erreicht. In der ersten Januarwoche 2009 meldet die Speyerer Tafel und deren Vorsitzender Kußmaul Versorgungsengpässe aufgrund Rückgang der Spendenbereitschaft infolge der Wirtschaftskrise. Milcherzeugnisse seien knapp, nur noch ein Mal pro Woche könnten Bedürftige versorgt werden. Der Bauern- und Winzerverband an Nahe und Glan mit Vorsitzendem Reinhold Kessel und Geschäftsführer Werner Küstner brachte 240 Liter Vollmilch und 1000 Euro als Geldspende zur Tafel Bad Kreuznach, die unter dem Dach des "Treffpunkt Reling" arbeitet. Und auch dort war zu hören: "Die Armut nimmt leider zu!".   Rückblick und Historie: „Wir sind auf dem besten Weg in einen Almosen- und Suppenküchenstaat“ warnen Experten und Professoren zu Hunderten im Internet, Caritas und Diakonie sprechen sich dauerhaft gegen solche Einrichtungen aus: „Es kann kein Ziel sein, auf Dauer ganze Gruppen von Menschen mit Kleiderkammern, Suppenküchen und Sozialtarifen für Strom zu versorgen und auf diese Weise Parallelwelten entstehen zu lassen“, sagte Caritas-Präsident Peter Neher dem „Tagesspiegel“. Auch der Präsident des Diakonischen Werks, Klaus-Dieter Kottnik, nannte das „exponentielle Wachstum der Tafelbewegung“ ein Alarmzeichen. Suppenküchen gibt es seit Jahrhunderten: Im englischen Southwark und der Region Westminster wurden bereits 1798 / 99 in einem milden Winter 1,232 Millionen warme Essen verteilt. Die moderneren „Tafeln“ hierzulande werben damit, „Essen, wo es hingehört“, einzusammeln und an bedürftige Menschen und soziale Einrichtungen weiterzugeben. Nach dieser Idee soll John van Hengel in Phoenix in Arizona 1963 die erste „Tafel“ gegründet haben. 1993 gründeten in Deutschland eine Berliner Fraueninitiative die erste. 800 Tafeln gibt es in Deutschland, deren Zahl sich allein 2004 verdoppelt hat. 2009 werden weit über eine Million Menschen von 35.000 Ehrenamtlichen versorgt. In Rheinland- Pfalz erhalten von 51 Tafeln landesweit über 30.000 Menschen Lebensmittel. In Kirn zahlt jeder erwachsene Empfänger symbolisch 1 Euro.    



"REGION-alität" verbindet, denn das Gute liegt "SooNahe": Eine bemerkenswerte Premiere fand unter dem Logo von „SooNahe - Gutes von Nahe und Hunsrück“ vom 21. bis 30. November 2008 mit den „Glanrindwochen“ statt. Die Regionalmarke "SooNahe" ist ein gemeinschaftliches Projekt von Regionalbündnis  Soonwald-Nahe e.V. mit dem Vorsitzenden Dr. Rainer Lauf aus Bad Sobernheim, sowie der Hunsrück Marketing e.V. mit Helmut Hehner aus Waldböckelheim an der Spitze.

1083: Hoher Besuch aus der Landesregierung bei Messer in Odernheim 2008 Bild 1461: IN Kirn wird mit Dietmar Klein das 400. Mitglied in der Regionalbündnis begrüßt 1112.05.2009

 Bio-Landwirte wie Karlfried Simon aus Waldböckelheim und Hans Pfeffer von der Odernheimer Bannmühle sowie weitere 20 Gastronomische Mitgliedsbetriebe aus den Landkreisen BIR, KH, KUS und dem Rhein-Hunsrückkreis haben sich zur regionalen Stärkung zusammen geschlossen. Vor Jahren war das Glanrind fast ausgestorben, mittlerweile wurde intensiv auch im Bad Sobernheimer Freilichtmuseum die Rinderrasse umworben und erfährt eine wahre Renaissance. Frank Müller aus Otzweiler hat ebenfalls umgestellt und erweitert auf diese Rasse. Um 1930 wurden in der Glan-Donnersberg-Region fast 400.000 hellbraune „Dreinutzungs“-Glanrinder gezählt. Aufgrund seiner feinwüchsigen Struktur waren trotz ihrer Genügsamkeit die Glanrinder robuste und ausdauernde Arbeitstiere im meist hügeligen Nordpfälzer Bergland und an Nahe und Glan, lieferten Milch und Fleisch. In den 1970-er Jahren war bedingt durch die Supermärkte und Großhandelsketten, die lange Jahre ausländische Rassen wie das französische Cherolaisfleisch hoffähig machten, fast vom Aussterben bedroht. 1985 wurde sogar ein Verein zur Erhaltung und Förderung des Glanrindes gegründet. Heut weiden dank EU-Förderung im Rahmen der Ammenkuhhaltung wieder über 2000 Tiere an Nahe und Glan, Tendenz steigend.  Köche und Feinschmecker schätzen dieses zarte, durch Fetteinschüsse durchzogene, so genanntes marmorierte Fleisch, das sich vor allem in früheren Jahren als T-Bonesteak oder nach Art der Idar-Obersteiner Spießbratens aus der Hohen Rippe oder eingelegten „Hüftsteaks“ zum Grillen über dem offenem Feuer besonders eignete. Das Geheimnis liege in der Haltung, wissen die SooNahe-Züchter: Ganzjährig werden die Tiere im Freien gehalten, haben viel Bewegung. Dadurch entstehe exzellente Fleischqualität und die strengen Bio-Richtlinien tragen ebenfalls zum wohlschmeckenden Geschmackserlebnis „Glanrind“ bei. Kraftfutter ist tabu, durch heimische Gräser und Kräuter erhalte das Fleisch seinen ganz besonderen und  individuellen Geschmack. Die Qualitätsmarke stellt hohe Anforderungen und strenge Auflagen an die Halter, kurze Transportwege und Gentechnikfreiheit sowie regionale Schlachtung und Verarbeitung sind selbstverständlich. Rechtzeitig zu Weihnachten hat SooNahe auch eine „Beziehungskiste“ für Kunden und Freunde zum Genießen oder als Firmenpräsent zum Verschenken auf den Markt gebracht. Auch hier sind Würste oder Schinken, Wurstkonserven, Honig, Marmelade, Käse und Nudeln, Säfte oder Liköre monatelang haltbar und ein Blickfang für Auge und Gaumen.



Nachlese "Bauernkalender":Tradition+Moderne prägte die Gemeinschaft!

418: Josef Weinheber`s... 419: .."Bauernkalender".. BILD 420:.wurde einmalig im...  Bild 421: ...Dorf umgesetzt!

LIMBACH. Nach der Renaissance der Landfrauen durch die Gründung eigener Ortsvereine zu Beginn der 1990-er Jahre wurde erstmals 1991 in der weniger als 365-Seelen-Gemeinde Limbach erstmals ein Erntedankfest und ein Jahr später ein großes Fest in der Kirche gefeiert. Erwähnt werden muss, das es wie überall die Frauen auf dem Land und auch die Limbacher Landfrauen schon immer gab, und auch Geselligkeit, Beistand und Nachbarschaftshilfe groß geschrieben und gepflegt wurden. Die Umzüge und „wachgeküsste“ Gemeinschaft schweißten zusammen und so wurde nach den Windwurfkatastrophen Wiebke und Vivien Anfang der 1990-er Jahre Pflanzaktionen durchgeführt, dank Tausender Stunden Eigenleistung ein neues Bürgerhaus in die „Alte Schule“ gebaut und 1996, 2001 und 2006 von Ortsgemeinde, Kultur- und Verschönerungsverein und den Landfrauen weitere Umzüge mit Kuhgespann, bei viel Handwerks- und Brauchtumspflege präsentiert. Damit machten sich die Limbacher einen Namen, und wurden dank Originalität und viel Liebe bis ins kleinste Detail von vielen weit gereisten Gästen und Besuchern aus den Nachbarorten und -kreisen belohnt. 2006 diente das „Kalendarium für Landleut`“ des österreichischen Lyrikers Josef Weinheber (1892-1945) nach einem Tipp von Brigitte Maurer als Vorlage und Motto. 29 Zugnummer ließen Traditionen Revue passieren, als „...heimischer Herd noch Goldes wert“ war, und jeder Wagen seine ganz eigene „Story“ im Jahreszyklus erzählte. Im Bürgerhaus „Alte Schule“ waren die Motive nachzulesen. Gäste und Ehrengäste, MdB, Präses Manfred Kock und Bauernpräsident Leo Blum waren allesamt dank Wetterglück bei strahlendem Sonnenschein begeistert. Limbach war Mittelpunkt im Kreis, obwohl dieser Termin immer mit dem nur wenige Kilometer entfernten Museumsfest in der Felkestadt ebenfalls Tausende Besucher anlockte. Wir berichten mehrfach im Archiv. Bis zu einem Jahr dauerten die Vorbereitungen, wie anno dazumal wurde Korn gemäht und Garben gebunden, „Latwerge“ gerührt, „Süßschmier“ eingekocht. Die Zugaufstellung 2006: Vorneweg gingen die Heiligen drei Könige (Nr.1 im Festzug) und eine Bauernküche (2) für den „Jänner“, warfen Kinder mit Schneebällen! Ein Stammholzwagen (3), die Holzverarbeitung (4) und Fastnachtsboze (5) waren nach dem Bauernkalender „Der Knecht fährt mit dem Holz zu Tal, viel Narren hat der Karneval!“ zu 100 Prozent im „Hornung“ =Februar, originalgetreu umgesetzt. „Die Kranich` ziehn, bald blüht der Schleh; um Benedikt den Hafer säe!“ war der März mit Saatgutwagen (6), Egge, Pflug und Sämann (7) dargestellt. Der Musikverein Oberreidenbach (8) spielte. Konfirmanden mit Pfarrer (9) und die Gartenarbeit im Frühjahr (10) mit einem Osterhasen im Blumenbeet bei Christel Sauer waren zu sehen. Im Mai ging die Post ab: Ein Wagen beim Bohnenstangen spitzen (11), ein Kerwewagen im Gasthaus „Zum Wirtskrug“ der Jugend (12), Maibaum (13) und der Seniorenwagen (14) für die Ausflugsfahrt waren gepackt. Die Heuernte (15) wurde im Juni eingebracht, der Musikverein Schmidthachenbach (16) spielte auf. Eine prächtige und neue Erntekrone (17) mit Garben auf einem Erntewagen (18) symbolisierte den Juli. Dreschflegel klapperten im Takt auf einem Dreschwagen (19) im August. Brombeeren pflücken und Kartoffeln ernten (20) sind mühsame Septemberarbeit, im Goldenen Oktober war ein Kelterwagen (21) und ein Leiterwagen mit Apfelkrone und viel Obst (22) unterwegs, das Sauerkraut schneiden (23), dicke Kappesköpp` durften nicht fehlen. Und er November? „Im Kirchhof brennt das stille Licht. Die Toten ruhen, weine nicht! Vom Hochwald dröhnt der Büchsenhall, es stampft das Vieh im warmen Stall“, allein der Sinn und die Bedeutung dieses „Kalendarium“ nach Josef Weinheber wussten die Tausende Besucher zu schätzen, sie waren an der Wegstrecke durch Literatur genauestens informiert. Frauen beim Grabschmuck für Allerheiligen und Totensonntag (24), ein Jagdwagen, die Jagd (25) und Jagdhornbläser (26) standen für die besinnliche Jahreszeit und Hubertusmesse. Nikolaus (27) und eine Weihnachtsstube (28) waren zwar für den September noch gewöhnungsbedürftig, vermittelten aber pure Festtagsfreude. Als Nachtwächter beschloss Gerd Maurer das Jahr: „Wir feiern´s mit bei Trunk und Schmaus:  Die Glocke schlägt zwölf. Das Jahr ist aus“. Hört ihr Leut und laßt euch sagen, unsere Glock hat zwölf geschlagen, das Bauernjahr ist nun zu End, wie´s mal war und nie mehr kemmt!



Kleine Robin-Hoods stromerten durch "Blackwood" und "Sherwood"-Forest

Die jungen Abenteurer hatten schnell auf Schloß Wartenstein ihren Lieblingsplatz gefunden ( Bild:290- Juli 2008)

   SCHLOSS WARTENSTEIN. Eine Woche lang stromerten 20 Kinder aus mehreren Kreisen rund um Schloss Wartenstein: „Mit Robin Hood in den Wald“ hieß ein fünftägiges Waldabenteuer, das vom Forstamt Bad Sobernheim und dem Förderverein Schloss Wartenstein angeboten wurde. „Die Veranstaltungstermine sind kaum gedruckt, sind sie auch schon ruckzuck ausgebucht“, freute sich Dr. Rainer Feldhoff von Kirn-Land über die Resonanz. Die Kinder hätten viel im Wald und in der Natur gelernt und hätten sich schnell zurechtgefunden, informierte Förster Michael Veeck die Eltern bei der Abschlussveranstaltung. Etwa wie und wo ein sicheres Lagerfeuer entzündet wird, wie man sich im Wald ernähren oder verstecken kann, was man von Tieren lernen oder wie man mit einfachsten Mitteln auf die Jagd gehen kann. Aus Haselnussstecken wurde Speere, Pfeil und Bogen hergestellt. Da war natürlich bei den Kindern im Alter zwischen sechs bis 12 Jahren Kreativität gefragt, Fantasie und die Abenteuerlust geweckt. Wie Robin Hood im „Sherwood- Forest“ nannten sich die Teilnehmer tagsüber eine Woche lang die „Geächteten“. Schadlos bis auf kleinere Kratzer hätten alle einen Schnitzkurs mit scharfen Messern überstanden. Viel Spaß habe man gemeinsam gehabt: „Wir haben auch gelernt, dass Hähnchen Knochen haben“, plauderte der Waldpädagoge und ordinierte Prädikant der Meddersheimer Kirchengemeinde schmunzelnd aus dem Nähkästchen. So ganz mussten die Schüler die Zivilisation nicht verlassen, täglich gab´s warmes Mittagessen. Mit Applaus dankten die Kinder Horst Därfner („Locke“) aus Hahnenbach und dem bei der VG-Verwaltung Kirn-Land Zivildienstleistenden Andre` Müller aus Oberhausen für ihre tätige Mithilfe, knifflige Tricks und Tipps.

NAHEREGION: Neuer "Wildgrafenweg" kommt - Rund um Dhaun durchs wilde Kellenbachtal

263:Bei uns im Südwesten geht die Post ab -die touristischen Zahlen steigen 264: Der Otzweiler TRAMPCLUB "on tour"  im Kirner-Land über Kreisgrenzen hinweg Bild 265: Schiefer- und steinerne Schätze!

   KREIS./  KIRN-LAND. Zu den 12 Erlebnistouren an der Oberen und Mittleren Nahe (Erdgeschichte, Schiefervorkommen, Kirn, Geschichte, Verschwiegene Auen, Durchs wilde Kellenbachtal, Handwerkskunst und edle Steine, Edelsteinstraße sowie Weinwanderwege) kommt der „Wildgrafenweg“ hinzu. Alle VG´s an der Nahe setzen ganz klar auf Tourismus und Fremdenverkehr. Neu auf den Spuren der Wildgrafen auf  einer neuen Wanderstrecke rund um Schloß Dhaun ist der „Wildgrafenweg“. Rheinsteig oder ähnliche Routen wie der Saar-Hunsrück-Steig, der Sironaweg, die Hunsrück-Schiefer- und Burgenstraße oder naturnahe Erlebnispfade wie im Hahnenbachtal erfreuen sich größter Beliebtheit, der Soonwald-Steig werde derzeit ausgeschildert, informierte Dr. Rainer Feldhoff den VG-Rat. Qualifizierte Natur- und Landschaftsführer kreisweit umwerben die Wanderfreunde, Kirn-Land setze auf sein vielfältiges Angebot im Naturpark Soonwald- Nahe: „Graues Gold und stolze Grafen“ der Hunsrück-Schiefer-und Burgenstrasse ist ein Renner. Die Naheland-Touristik präsentiert sehr erfolgreich die Region. Selbst überregional zitierte Feldhoff Publikationen des „BUND“, wonach es in der Region „großartige Höhepunkte auf kurzer Wegstrecke und Wanderwege mit hoher Erlebnisqualität“ gebe, was durch eine ganze Reihe von Konzepten und Strategien wie Wanderinformationssystemen oder übergeordneten Landschaftsvorgaben ins touristische Konzept integriert sei: „Zertifizierung“ heißt jenes Bürokratiemonstrum, das Dr. Rainer Feldhoff dem VG-Rat detailliert vorstellte und da gebe es noch einiges zu tun. Dies gelte insbesondere für den neuen 17,8 Kilometer langen „Wildgrafenweg“. Burgen, Kirchen und Schlösser stehen dabei im Fokus. Diese neuste Wanderroute wird von der malerischen Kirche St. Johannisberg durch den Dhauner Wald zum Itzbachhof an der Wildgrafengründung Karlshof Richtung Kellenbachtal führen. Zwei Mal muss dieses wildromantische Tal durchwandert und dabei 700 Höhenmeter+ überwunden werden. Der Rückweg führt am Simmertaler Felsengarten und der Ruine Brunkenstein vorbei über den Geologischen Lehrpfad nach Schloß Dhaun. Abkürzungen sind möglich. Der Tourismusexperte sprach den kulturhistorischen Teil an, hier könne die VG Kirn-Land auf den Spuren der Rau -und Wildgrafen geradezu mit Pfründen wuchern. Zusätzlich setzt Feldhoff auf alte Bänke, Sitzgelegenheiten oder Schutzhütten mit unverwechselbaren Ausblicken in die Ferne, etwa übers ganze Nahetal und will Hotel- und Gastronomiegewerbe einbinden. „Ich denke, Angebote haben wir überall ausreichend, aber in der Vorbereitung sind viele Dinge wie Öffnungszeiten abzustimmen.“ Es dürfe eben nicht an der Gastronomie scheitern, sagte Feldhoff. Der VG-Rat Kirn-Land hat zugestimmt, mit 14.600 Euro den neuen „Wildgrafenweg“ vorzufinanzieren, mindestens 55 Prozent Zuschüsse werden fließen. Wenn alles gut läuft, so hofft der Erste Beigeordnete Heinz Herrmann, werde der „Wildgrafenweg“ noch dieses Jahr in 2009 zertifiziert.


Impressionen aus dem Naheland - wunderschöne Fleckchen

185: Kirschrother in Herrstein / Brunnen beim "Hankel" !

Bild 186: Otzweiler Hier im Stall bei Friedbert Müller trifft man sich zur Fußball WM, BL oder ChampionsLique

Bild 187: Blick auf das Weindorf Kirschroth vom Hochbehälter aus

Bild 188: Ein Regenrückhaltebecken in Limbach, das fast immer leer ist. Das Gebiet ist sehr Regenarm 

 

189: "Uran-Brunnen" Otzweiler wurde 2009 stillgelegt

 Bild 190: Ein Wahrzeichen als beliebtes und standhaftes Fotomotiv zu allen Jahreszeiten "Auf der Hohl"  in Limbach 

Bild 191: Blick vom Lerchenkopf über Bärenbach. Die Wohngemeinde an der B41 feierte 900 Jahre mit einem Fest  

Bild 192:Malerische Fernsicht weit übers Nahetal bei Schloß Dhaun über die größte Kirn-Land-Gemeinde Simmertal 



MECKENBACH / REGION:  D- wie Diagonal: (juli 2008) Nach 16 Jahren lud die frühere Tanzband „Diagonal“ auf dem Meckenbacher Sportplatz zu einer Musikfete ein und konnte Hunderte begeisterte Gäste begrüßen. Fans wie etwa der gebürtige Heimweilere Ramon Adamy (kam aus dem Ruhrpott), Erhard Schlarb (Berlin) oder Band-Schlagzeuger Hanno Hille (er kam sogar aus Neu Dehli), waren  weit angereist und wollten das „große Klassentreffen mit lauter bekannten Gesichtern“ nicht versäumen. Limbachs MGV-Chef  Marcus Venters Frau stammt aus Meckenbach, Heimweilerer pilgerten zu Fuß über den Berg und irgendwie hatten alle Besucher nur positive Erinnerungen und wollten dabei sein: „Wir sind jedes Wochenende der Band nachgereist“, bekannten viele. Bandleader Christoph Brühl aus Kirn-Sulzbach heizte mächtig ein: „Seid ihr gut drauf`? Wie früher?“, fragte er. Was für eine Frage: „Jaaaa!“ schallte der Fanjubel begeistert zurück!

Bild 480: Im Gesellschaftshaus Kirn wurde mehrmals geprobt und sich vorbereitet Bild 481: Von ersten Ton an gingen die  Fans ab, wie das berühmt "Rot Mopedche" Bild 482: Mit Wunderkerzen und Oldies wurden alte Freundschaften aufgefrischt!

Bild 483: Wie in besten Tagen Christoph Brühl am Saxofon und "Frontfrau"Korinna Jaki 

Der birkengeschmückte Tanzboden schien anfänglich nur „Tanzmuffeln“ zu klein. Zusehends proppenvoll wurde auch daneben geschwoft. „Thank you for the Musik“ von Abba war Programm, wie in besten Tagen zog es Saxophonist Christoph Brühl unter die Fans ins Publikum, das begeistert zu BAP´s „Geradeaus“ oder „Verdammt lang her..“ Wunderkerzen schwangen. Bis lange nach Mitternacht wurden Hits und Oldies zum Mitsingen, Mitswingen und Klatschen gespielt, alle zwölf Musiker, die in gut zwölf Jahren bei Diagonal spielten, gaben ihr Stelldichein. Erinnerungen wurden wach: Pauly `s Schmiede in Meckenbach wurde 1980 für den ersten öffentlichen Auftritt der Gymnasiumsband um den früheren Meckenbacher und jetzigen Initiator und Bassisten Jürgen Klöß leer geräumt. 1992 war die Band beim „Katerball“ in Limbach letztmals aufgetreten. Diagonal war beliebt, viele Zuhörer auf dem Meckenbacher Sportplatz verliehen der Band Kultstatus. Benefizkonzerte, beispielsweise zum 10. Geburtstag am 10.Nov. 1990 im Heimweiler Gemeindehaus für das Landessprachheilzentrum Meisenheim, waren keine Seltenheit: „Besseres Sprechen durch Musik erleichtern“, titelten damals  Zeitungen. Das Repertoire von John Denvers Country Road über gefühlvolle Schmusesongs und Balladen bis hin zur Kerwemusik "Muftata" oder zum fetzigen Rock kannten die Fans, für sie schien die Zeit stehen geblieben. Klassiker wie Ulla Meineckes „Tänzerin im Sturm“, übrigens Frontsängerin Korinna Jaki`s erster Bandsong, sangen viele mit. Der Eintritt war kostenlos, viele Kinder durften bei diesem Event wie bei einem Familientreffen dabei sein und nutzten das weitläufige Areal und den vom SV neu gebauten Platz mit Wippe und Spielgeräten. Die örtliche Feuerwehr sorgte für kostenfreie Parkplätze. Ausrichter und Nutznießer waren Gemischter Chor und SV. Chorchef Klaus-Dieter Schlarb ist Bandgitarrist („super Wetter, heute Abend passt alles“), und der neu gewählte SV-Vorsitzende Martin Friedt strahlte im Bierstand: „Wir können diesen Grundstock für den reaktivierten SV als Starthilfe sehr gut gebrauchen“, sagte er. Fortsetzung folgt, was das Feiern betrifft: Ab 19 Juli 2008 feierte danach Meckenbach seine ebenfalls reaktivierte Kerb. 

2009 gibts Wiedersehen: Noch geheim:  Diagonal -D- 2009 bei Kirner Kerb ?


KIRN. Bullermann war da: "Chefs mit Brüllaffensyndrom unbeliebt!" - GiK-startet durch!

149: Bullermann wie er leibt und lebt  150: "Wir sind zu satt, müde und träge!" Bild 151: "GiK" will die Tipps umsetzen !

   KIRN.„Aus der Praxis für die Praxis: Den Regionalgedanken stärken um gemeinsam erfolgreich zu sein!“, so begrüßten für die Gewerbeinitiative Kirner-Land Vorsitzender Rolf Lagrange und Sparkassendirektor Thomas Späth von der Kreissparkasse Birkenfeld als Gastgeber im vollbesetzten Kirner Gesellschaftshaus über 300 Zuhörer. Joachim Bullermann ist nach eigener Aussage seit 25 Jahren mit über 200 Auftritten jährlich als Fürsprecher von Mittelstand und Stadtmarketing ein gefragter Redner. In Zeiten von Konsumzurückhaltung und stagnierenden Auftragseingänge in Wirtschaft und Industrie sei dies wichtiger denn je, betonten die Gastgeber. Verkaufen und Verdienen sei zweierlei: „Chef kommt nicht von scheffeln. Die Umsatzrendite liegt unter 1,2 Prozent“. Bullermann machte deutlich: Leer stehende Geschäfte oder „Schaufenster, die ihren Namen in keinster Weise verdienen“, zahlreiche „Ramsch- und Billigläden“ in Steinweg und Kirner Innenstadt, den Kauf der Fundgrube durch die Kommune als Maßnahme der Kulturpflege oder private Immobilienverkäufe hatte Bullermann mit viel Witz und Ironie gespickt. Er rüttelte auf und machte hellwach, forderte mit Dutzenden alter Attitüden wie „Jeder ist seines Glückes Schmied“, „Kauf am Ort- fahr nicht fort“, „falsches Wort- Kunde fort“ oder der „ABC-Verkaufsstrategie“ Rückbesinnung auf alte Werte und Menschmarketing statt Preismarketing. Profilierung durch Differenzierung und Stammkundenpflege sei angesagt: „Wer die Stammkundschaft verliert, verliert alles!“. Kirner Geschäfte scheiterten nicht an der schwachen Konjunktur, sondern an ihren eigenen Unzulänglichkeiten, gerade in strukturschwachen Regionen müsse der Mensch im Mittelpunkt aller Investitionen stehen. Einkaufen sei ein sozialer Akt, ein erinnerungswürdiges Erlebnis. Selbstwertgefühl sei das A und O und eine Oase des Vertrauens wichtig, um „satte Kunden“ hungrig zu machen: „Wir leiden heute unter dem Vollen-Kühlschrank-Syndrom, sind vom Wohlstand versaut und für die Zukunft zu müde und zu träge“. Bullermann hielt den Chefs und ihren Mitarbeitern rhetorisch brillant gnadenlos den Spiegel vor: „Chefs sind meist Betriebsblind, mit dem Brüllaffensyndrom machen sie ihre Mitarbeiter zur Schnecke und wundern sich dann, warum diese zu langsam sind“. Er animierte zum Ideenklau, zu mehr „Loben statt Toben: Raus aus dem Erfahrungsgefängnis, einen Beobachtungstag einlegen und sich inspirieren lassen. Wer keine Zeit hat für die Zukunft, hat keine Zukunft und wer zuviel arbeitet hat keine Zeit zum Geld verdienen!“. Die Zuhörer stießen sich schmunzelnd an, waren mit grotesken und überzogen polemisch geschilderten Situationen bekannt und vertraut und diskutierten noch lange bei Sekt und Selters und appetitlichen Häppchen an Stehtischen. „Licht lockt Leute“ habe ein Zuhörer einst auf der Meisterschule gelernt, heute habe Energiesparen höchste Priorität, wurde die kontroverse Problematik überdeutlich. Nach „Bullermann“ ist nun für die Gewerbeinitiative Kirner-Land  das Hauptaugenmerk auf die Gewerbeschau in Verbindung mit dem Kunsthandwerker- und Bauernmarkt der Stadt gerichtet. „Neue Motivation, neues Konzept, neuer Standort. Wir sind jetzt hoch motiviert, besinnen uns auf traditionelle Werte und wollen uns optimal auf der Gewerbeschau präsentieren!“, versprach Rolf Lagrange.



 2009 haben  Dörfer hehre Ziele - "Unser Dorf hat Zukunft.." belohnte Engagement der Region 

Bild 451: Kommt der Dorfinfopfad mit acht Stationen in Bärweiler 2009 groß raus? ! Bild 452:In Becherbach wurde Maase Garten als schönes Ambiente 2008 ausgezeichnet  Bild 453: In Kirschroth machte die Jugend das Rennen und war vor zwei Jahren erfolgreich!
   BÄRWEILER. BECHERBACH. KIRSCHROTH. –hey-. Alle drei Dörfer waren gefeierte Preisträger und wurden in jüngerer Vergangenheit an der Mittleren Nahe beim rheinland-pfälzischen Dorferneuerungswettbewerb „...unser Dorf hat Zukunft“,  Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung, mit stattlichen Geldpreisen belohnt. Die knapp 300 Kirschröther sind als ein lustiges Völkchen beliebt und nicht zuletzt durch ihren Weinanbau, ihre Deutsche Weinkönigin, den Gemischten Chor der „Fröhlichen Zecher“ oder die  „Wildgrafenbergsänger“ mit ihrer berühmt-berüchtigten „Teufelsgeige“ und wegen ihrer weinseligen Gastfreundschaft weit über die Naheregion hinaus bekannt. 2005 haben die 31 Kinder und neun Jugendliche in einem Generationenprojekt ihre lebendige Ortsgeschichte durch eine  kreative Vorgehensweise veranschaulicht, wie Dorfgeschichte früher und heute für Kinder und Jugendliche lebendig gestaltet werden kann. 1.500 Euro gab es dafür in der Kategorie 2, „Preisträger Jugend“. Mehrfach wurde das kleine Dörfchen Bärweiler mit Preisen bedacht, im Bürgerhaus hängen jede Menge Urkunden und Plaketten, seit Ende der 1980-er Jahre das Dorf im Rahmen der Dorferneuerung über einen langen Zeitraum bis heute von einem „aussterbenden zu einem modernen und zukunftsfähigen Ort“ wurde. Mit der Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes 2007 wurde der Grundstein für weitere Maßnahmen gelegt. Jüngstes Projekt: Der Dorfinfopfad mit 8 Stationen und einem 3,5 Kilometer langen Rundweg zählt dazu. Stationen sind die Buswartehalle und die Galerie Greco in der Hauptstarße 5, wo früher das Leben nicht nur bei Festen pulsierte. Weiter das Alte Pfarrhaus in der Vordergasse 20, die frühere Poststation im Winkel, Vordergasse 31 und an der Station 4 der Historische Backes, die Evangelische und die Katholische Kirche. Station 5 ist das Haus mit Sitzungssaal am Dorfplatz mit Pergola und integriertem Spielplatz. Das Anwesen Neig als ehemalige Schmiede, das Kriegerdenkmal als einstiger Zimmererplatz sowie das neue Bürgerhaus mit Feuerwehrhaus und dahinter Spielplatz und Jugendraum sind weitere Stationen.  Die über 100 Mitglieder zählende Becherbacher Jugend arbeitet derzeit (2008) an einem sehr umfangreichen Projekt und dokumentiert sechs Jahrzehnte gelebte Dorfgeschichte, die sie mediengerecht in Wort, Bild und Ton aufarbeitet. Pünktlich zum 60.Geburtstag der Bundesrepublik soll 2009 das umfangreiche Projekt mit mehreren Arbeitsgruppen fertig sein.  Dafür gab es 2007 Vorschußlorbeeren, kreisweit war die Becherbacher Jugend die einzige Gruppe, die mit 1500 Euro prämiert wurde. Die Jury tagte im pfälzischen Mackenbach.

  Kyrburg Kirn:  "Dinner for one"

Bild 392: Zahlreiche Gäste kamen  Bild 393: Cireo, Miss Sophie... Bild 394: "Please, the Soup, Miss Sophie"...

KIRN. Was wäre der Jahreswechsel ohne „Dinner for one?“ Schließlich stolpert niemand stilvoller über die Jagdtrophäe wie Butler James. Der Sketch gehört zu Silvester wie Böller und Raketen, Bleigießen, oder wie die besten Vorsätze und alle guten Wünsche fürs neue Jahr 2009, wie alle Jahre wieder. „Dinner for One“ oder der 90. Geburtstag: Niemand kommt wirklich am letzten Tag des Jahres am Tigerkopf (oder war es doch ein Bärenkopf?) vorbei, wenn Miss Sophie sich Gäste zu ihrem 90.Geburtstag einlädt. Den 18-minütigen Sketch mit May Warden und Freddie Frinton in der Hauptrolle hatte in dieser Art 1963 der NDR fürs Fernsehen produziert. Seit 20 Jahren steht die Produktion im Guinness-Buch der Rekorde als weltweit am häufigsten wiederholte Sendung. Seit 45 Jahren also ist der Ablauf und das Prozedere das Gleiche und fünf Mal fragt Butler James: „The same procedure as last Year, Miss Sophie?“, worauf diese ausdrücklich betont: „Ja, der gleiche Ablauf wie im letzten Jahr, James!“. Seit Millennium hauchen Diane Gramb aus Raumbach und der Meisenheimer Kai Peters, einst Schüler der ehemaligen Meisenheimer Studiobühne um Günter Ortmann, diesem Klassiker Leben ein. Eben weil die Gästeliste und das Menü feststehen, lebt der Sketch von der besonderen Mimik und Gestik. Miss Sophie`s Freunde sind nicht wirklich da, haben längst das Zeitliche gesegnet. Den Letzten trug sie vor 20 Jahren zu Grabe, aber James kennt noch all deren Macken und Marotten: Sir Toby und Admiral „von“ Schneider sitzen zur Linken, Mister Pommeroy ist stimmlich heißer und ihr Lieblingsgast („my dear“) neben ihr, Mister Winterbottom, lallt undeutlich. Man weiß natürlich, dass James schon beim Eindecken über den Tierkopf stolpert, aber doch sind die Gäste auf der Kirner Kyrburg immer wieder aufs Neue erschrocken, wie der Diener seinen Ausfallschritt spielt und das Hühnchen samt Silbertablett in hohem Bogen auf die steinernen Bodenplatten vor der Anrichte knallt. Es gibt eine indische Hühnersuppe (Mulligatawny Soup), Schellfisch aus der Nordsee (North Sea Haddock), Hühnchen und Orientalischer Obstsalat mit den jeweils passenden Getränken Sherry, Weißwein, Champagner und Portwein. Zu jeder Menufolge darf ein Trinkspruch nicht fehlen. Soviel Alkohol ist zuviel des Guten für James, und das bleibt nicht ohne Folgen, die Zunge wird schwer. Während der Butler anfänglich Etikette wahrt, mit gespreiztem kleinem Finger serviert, schenkt er gegen Ende die Gläser aus der Ferne ein und leert sie über Kopf. Dennoch bewahrt er Haltung und die Contenance, begleitet fragend-charmant und galant Miss Sophie nach dem Dinner ins Schlafgemach: „The same procedure as last Year?“. Klar doch, darauf besteht die Lady: „Well, i do my very best!“, meint James spitzbübisch augenzwinkernd. Lang anhaltender Beifall ist verdienter Lohn für das Duo vom Glan.„Solcher Kult begeistert die Leute natürlich. Der humorvolle Klassiker kommt ohne viele Worte aus“, sagt Diane Gramb, eine angehende Architektin. Kai Peters ist Student der Forstwirtschaft und Waldökologie, und war ebenso wie Kyrburgwirt Horst Kroll überrascht, wie weit gereist die Gäste nach Kirn kamen, dieses perfekt inszenierte „Dinner for one“ zu sehen. Der Kyrburgwirt hatte selbst angerichtet und erhielt ebenfalls mit seinem Service viel Beifall von seinen Gästen.   


Zunftburschen auf der Walz gingen mit Kumpel heim

Bild 385: Im "Weinfass" braucht`s keinen Schirm nett - Spitzweg lässt grüßen.  Bild 386: Stefan Poth aus Oberhausen bei Kirn ist stolz auf seine Wanderbucheinträge!   387: Bei Kopfstand alte Zunftlieder singen: Die Clique verbindet uraltes Brauchtum

MEDDERSHEIM. Eine nicht alltägliche Gesellschaft machte ausgiebig Station in der Weinbaugemeinde: Ein Dutzend wandernder Handwerksgesellen mit ihrem geschnürten Bündel, ungewöhnlich viele Schreiner und Zimmerleute „Auf der Walz“, sieht man Heutzutage  selten. Handwerksmeister und Insider wussten Bescheid: „Da beendet ein ganz beliebter seine Wanderjahre und wird von Seinesgleichen nach Hause begleitet!“. So war es. Sechs Schweizer und fünf Deutsche von der Handwerksgilde „Gesellschaft freier Vogtländer Deutschlands“ sorgten für viel Aufsehen entlang der Nahe und begleiten Stefan Poth (27) nach Oberhausen bei Kirn, wo eine Riesenfete stieg. „Kuhkopf- Party“ nennen die Zunftgesellen dies scherzhaft, weil sich die Leute immer umdrehen, große Augen machen und sich den Hals verrenken beim Anblick der Wandergesellen. Nach alter Tradition verlies Stefan Poth mit dem Übersteigen des Ortsschildes seine Heimatgemeinde: Am 2.August 2003 ist in seinem Wanderbuch als erste Stadt Heidelberg vermerkt. Mindestens drei Jahre und einen Tag durfte er sich bis auf 50 Kilometer nicht seiner Wohngemeinde nähern. Arbeitszeugnisse und über 800 Stempel auf 130 Seiten zeichnen heute seinen Weg nach. Stefan Poth kam rum, er arbeitete in zahlreichen Ländern wie Kanada, Amerika, Chile, Argentinien, Neuseeland, Australien und Taiwan, in Irland, Schottland und in Alpenrepubliken. Hatte er damals Heimweh und was wünscht sich Stefan Poth zu Hause am meisten? „Mein eigenes Bett habe ich sehr oft vermisst. Und seit einem Jahr zunehmend ein eigenes Auto, man ist doch an Wohlstand und Fortschritt gewöhnt!“ sagt er, während seine Kameraden nicken. Auch freue er sich wie ein kleiner Bub auf „kurze Hosen und dass ich jetzt meine Kluft ablegen darf!“. Reisen bilde ungemein, mache aber auch müde, sagt der Oberhauser. In Meddersheim hat Stefan Poth spontan Arbeit aus dem benachbarten Kirschroth angeboten bekommen und angenommen. Drei Wochen will er zu Hause Relaxen, dann zieht es ihn nach Norwegen. Warum? „Da war ich noch nicht. Und in Skandinavien gibt es für Schreiner und Zimmerleute sehr viel Arbeit und sehr viel Kohle zu verdienen. Da muss ich hin!“, sagt er und bringt im Meddersheimer „Weinfass“ gegenüber der Kirche spontan die Gäste beim Dämmerschoppen zum Nachdenken und Grübeln: „Weltweit werden gute Handwerker gesucht, ist Deutsche Wertarbeit nachgefragt. Nur hier bei uns muss immer alles noch Billiger werden!“. Die jungen Leute erhalten aufmunternde Worte: „Ihr gebt ein gutes Bild ab! Glück auf, auf all euren Wegen!“, ruft Rolf Schatto aus Bad Sobernheim den Wandergesellen zu.  



KIRN. / BAD SOBERNHEIM. /SIMMERTAL. 3.500 Euro aus dem Erlös eines Benefizkonzertes der „Brunkensteiner“ Musikanten im Bad Sobernheimer Kaisersaal mit tatkräftiger Unterstützung des Fördervereins Lützelsoon überreichten nun der Simmertalet Tubabläser und Senior Jochen Dellweg und Herbert Wirzius aus Hennweiler an den Leiter der Pädiatrie und Onkologie an der KMT Kinderklinik in Idar-Oberstein, Dr. Wenzel Nürnberger. Es war bereits das dritte Benefizkonzert der Simmertaler. Der Mediziner stellte die zweckgebundene Spende für die zwingend notwendige Einrichtung eines GMP- (Good Manufacturing Practice) Labors am Göttschieder Klinikum vor: Werden Stammzellen von Patienten zur Übertragung bei angeborenen Immun- oder Gendefekten und Leukämien entnommen, zählen diese automatisch zu den Medikamenten und müssen als solche genau analysiert, dokumentiert und zur Transplantation weiterentwickelt oder behandelt werden. Hier sind in Punkto Qualitätssicherung jederzeit nachvollziehbare und höchste Anforderung auch an die Lagerung und Aufbereitung gestellt. In sterilen Räumen wird von der Keimzahl pro Kubikmeter Luft bis zur pharmazeutisch vorgeschriebenen Schutzkleidung alles überwacht und dokumentiert. Die Einrichtung eines solchen GMP-Labors kostete 70.000 Euro. Zur Hälfte wurden die Kosten bereits vom Förderverein Lützelsoon finanziert, weil noch nicht alle Krankenkassen die Behandlungskosten übernehmen, informierte Herbert Wirzius.  "Brunkensteiner" aus Simmertal spenden 3.500 €

 

Bild 470- 2008



KIRN: Rheinland-pfälzisches Vergleichsfliegen 2006 auf der Meckenbacher Höhe! Viel Betrieb am Boden und in der Luft herrschte, als der Kirner Flugsportverein für den Luftsportverband Rheinland-Pfalz sein Vergleichsfliegen für die Landesjugend absolvierte. In drei Wertungsflügen starteten 28 Teilnehmer aus zehn Vereinen und stellten ihr fliegerisches Können einer fünfköpfigen Jury unter Beweis. 

Bilder 882-883-884- 2006:  Gute bis sehr gute Wettbewerbsbedingungen herrschten nach Ansicht von Vorsitzenden Lutz Walldorf aus Hochstetten auf der Höhe, diese Veranstaltung ist der Landes- Qualifikationswettbewerb für das Bundes-Jugend-Vergleichsfliegen. Genau vorgegeben waren einfache Flugvorführungen, saubere Starts inklusive Ziellandung, bei der es auf Harmonie und Exaktheit der vorgegebenen Flugmanöver ankam. Maximal 25 Jahre durften die Teilnehmer sein, als  fliegerische Vorraussetzung musste die Segelflug C-Prüfung als Ausbildungsabschluss vorhanden sein. Diese darf man im Alter von 16 Jahren ablegen. Als zusätzliches Bewertungskriterium gab es für die Rückholmannschaft als „Bodencrew“ Bonuspunkte, das Fluggerät innerhalb kürzester Zeit aus der Landebahn zu entfernen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Dies war notwendig, denn schon beim zweiten Wertungsflug befanden sich zwei Segelflugzeuge in der Luft. Jürgen Delzeit, Wolf Sydow, Roswitha Ulrich, Sabine Theis und Jens Hieronimus aus fünf Vereinen bildeten die Jury, die Flugleitung hatte Gunter Bitz. 60 aktive und ebenso viele passive Mitglieder zählt der Kirner Flugsportverein, der guter Gastgeber war. Als „jüngstes Kind“ auf der Fliegermesse in Friedrichshafen am Bodensee erstand der Verein ein zweisitziges, 100 PS starkes Ultraleichtflugzeug. Nach dem Hochstetter Gründungsmitglied „Heinz Emmel“ ist das „UL“- Fluggerät benannt. Eine Bundeswehr Piper, ein Motorsegler und vier Segelflugzeuge, davon zwei Doppelsitzer, sind im Vereinsbesitz, weitere zehn Motorsegler und Segelflugzeuge sind auf der Höhe stationiert. „Wettbewerbscharakter in freundschaftlich-lockerer Familienatmosphäre“, lobten die Teilnehmer mehrfach einen reibungslosen Ablauf und schlossen in die gut zwei Dutzend Helferschar ganz besonders das Küchenpersonal mit ein: „Die Meckenbacher Höhe sei immer ein Anflug wert!“ meinten Jury- und Fliegerdamen aus Nastätten. Im September wollen sie zum „Quetschekuchenfest“ alle wieder auf der Höhe zwischenlanden....



Immer ein Hörgenuß: Michael Klostermann

Bild 1246-1247-1248- Michael Klostermann aus Hochstetten-Dhaun hat es 2008 mit seinen Musikanten in die Spitze und ins Zenit der Volksmusik geschafft und im vergangenen Jahr die beste Platzierung erreicht. Unsere Bilder blenden zurück, als er 2003 im Park von Schloß Dhaun während einer Musikalisch-Kulinarischen Sommernacht, weniger als 100 Meter vor seiner Haustüre entfernt, ein beeindruckendes Konzert gab und auch seine Tochter (ganz rechts) mitsingen durfte. (Heylive berichtet hier ständig aktuell, blickt aber auch gerne retour, wo die Wurzeln des Erfolges liegen!)



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