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Merxheim. An Pfingsten 2011 feiert Merxheim mit einem großen Unterhaltungsprogramm, einem Bauern- und Kunsthandwerkermarkt sein 950-jähriges Bestehen. Umfangreiche Planungen wurden vom Festausschuss vorgestellt. 

17 bis 18.000 Euro nannte Ortsbürgermeister Egon Eckhardt erste Kosten, die dank Sponsoren und Zusage durch Vereine größtenteils gedeckt sind. Das ganze Dorf macht mit: Vielfältige Aktionen in einem attraktiven Rahmenprogramm werden geboten: 33 Stände in den Höfen und mindestens weitere zwei Dutzend „fliegende Händler“, Gaukler, Feuerspucker, Zauberer, Komödianten und fahrendes Volk, eine Schinderhannesbande oder diverse handwerkliche Darstellungen wie etwa Körbe flechten oder Besen binden dürfen, dabei nicht fehlen. Klöppeln, Spinnen, Glasarbeiten oder Drechseln werden demonstriert, Steinmetze, Uhrmacher, Drechsler oder Zimmerleute werden ihre Handwerkskünste präsentieren. Kindertheater Ausstellungen, aber auch Einkaufsmöglichkeiten wird es geben, eine Dauerausstellung ist im Weingut Klein zu sehen.

 Die Hauptstraße ab Apotheke, die Bachstraße und die gesamte Großstraße mit den Querspangen und Seitengässchen sind Veranstaltungsort, Hauptbühnen sind am Denkmal / Burggraben, sowie am Rathaus als Dreh und Angelpunkte geplant. In einem „Hilfsaufruf“ im Internet erinnert Eckhardt an frühere Zeiten, als „jeder noch auf jeden Einzelnen angewiesen war, um zu überleben“. Ein Ritterlager und „Kämpfe in Rüstung“ sollen am Freigelände Römerberg kriegerische Auseinandersetzungen nachahmen, dort wird der Ochs am Spieß des Meddersheimer Pizzawirtes Sali Tedesco gedreht. Die Ortsdurchfahrt wird komplett gesperrt, während der Veranstaltung müssen auch Anwohner mit Einschränkungen rechnen, teilte Bürgermeister Egon Eckhardt bei einer gut besuchten Bürgerversammlung in der Mehrzweckhalle mit. An den Ortseingängen werden auf Wiesen genügend Parkplätze ausgewiesen, die Feuerwehr weist ein.

Zwei Ortseingangsschilder sind bestellt und werden unter dem Logo „950 Jahre Merxheim“ dauerhaft auf der Pflanzeninsel Hauptstraße aus Richtung Martinstein und in Nähe der Friedhofsmauer am neuen Kreisel stehen und künftig für örtliche Veranstaltungen werben. Ansprechpartnerin von Helfern für Auf- und Abbau der Gemeinde ist Hannelore Jäger. Alle Vereine sollen zehn Helfer melden. Bei Peter von Berg sollen historische Dokumente oder alte Bilder ebenso wie Kochrezepte abgegeben werden. Eckhardt nannte als Stichtag den 30. November und warb um rege Mithilfe, dass ein attraktives „Merxheimer Kochbuch“ rechtzeitig zum Fest erscheinen kann. Im Rahmen der Senioren-Weihnachtsfeier am 4. Dezember soll eine erste Vorausstellung mit etwa 60 Bildern erfolgen. Hintergrund: „Hier sind die ältesten Bürger des Ortes beisammen, können Fragen beantwortet werden“. Stichwort Rathaussanierung: Noch in diesem Jahr soll mit der Erneuerung der Heizungsanlage des Rathauses begonnen werden. Für weitere Arbeiten an Dach, Fassade und Fenster erwartet die Gemeinde Zuschüsse der Denkmalpflege. Die Kostenermittlung läuft. Sollten diese Arbeiten die 950-Jahrfeier an Pfingsten oder die Kerb tangieren, werden sie zeitlich zurückgestellt. 

Bilder 2679- 2680: Das Konterfei des alten Rathauses, gemalt von Sven Schalenberg, steht im Mittelpunkt der 950 Jahr-Feierlichkeiten im Merxheimer Ortskern an Pfingsten, 11. und 12. Juni 2011. 



MERXHEIM- Juli 2010: Zum 30. Mal feierte der ASV-Hecht rund um das alte Merxheimer Rathaus sein traditionelles Backfischfest. Was einst als kleines Vereinsfest am Winchendeller Weiher begann, hat sich im Laufe der Jahre zum größten Backfischfest an der mittleren Nahe entwickelt. Weit über Kreisgrenzen hinaus erfreue sich das Fest dank einer treuen Stammkundschaft größter Beliebtheit, erklärten Vorstandsmitglieder um ihren „Chef“ Ottmar Buch stolz. Sechs große Friteusen waren im Betrieb: Rotbarsch, Zander, gefüllte Scholle, Calamares, geräucherte Forelle, aber alternativ knuspriger Spießbraten standen auf der Speisenkarte. Zu den Gerichten wurden Beilagen wie Salate oder auf Wunsch eine herzhafte, selbst gemachte Knoblauch- oder Kräutersoße serviert. Die Tische waren voll besetzt. Über 60 Helfer waren im Einsatz und mussten sich ganz schön sputen. Wie fleißige Bienen schwirrten sie aus, bedienten ihre Gäste an den festlich und liebevoll gedeckten Tischen, und gaben auch optisch ein sehr gutes Bild ab. Dies lobten die Besucher. Jahrelange Erfahrung und Routine zahlte sich aus. Zweiter Vorsitzender Heinz Fett war voll des Lobes über das Servicepersonal: „Einige gehören gar nicht dem ASV an, und was das Personal im Hintergrund, beispielsweise am Geschirrmobil leistet, ist phänomenal und verdient höchste Anerkennung!“, sagte er. Dank Wetterglück blieben die Gäste lange sitzen und ließen sich auch das reichhaltige Kuchenbüffet nicht entgehen. 

Nr. 2560: Sauber, wie aus dem Ei gepellt Bild 2561:Appetitlich lecker sah es aus  Nr.2562: schmeckte den FCV-Fußballern


Juli 2010: Die Merxheimer lassen auf ihre Kerb nix kommen: Sieben Marktbeschicker mit einem Dutzend Ständen sorgten für wahre Volksfeststimmung: Fahrgeschäfte und Autoskooter, Losstände, Schießbude und Süßwarengeschäfte, mehrere Verpflegungsstände, Crepes- und ein Eisstand ließen keine Wünsche offen. Gleich mehrere Tische reservierte die FWG, viele Vereine, Firmen und Institutionen trafen sich und feierten ausgiebig. Die Landfrauen servierten Kaffee und Kuchen, das starke Damen-Helferteam vom FC Viktoria Merxheim um Nicole Maiwald betrieb freitags und samstags eine Cocktail-Bar. Zwei Lifebands und ein „DJ“ sorgten seit dem Fassanstich vier Tage land für Partystimmung pur. Der Kerweplatz rund ums Rathaus wurde während den Fußballübertragungen zum Public-Ewing-Treff. „Wir sind sehr zufrieden. Alles verlief friedlich und wir haben hier ein super Publikum. Da macht Kerb feiern richtig Spaß“, zog Frank Weikert gestern Abend ein rundum zufriedenes Fazit.

Bild 2557: WASSER floss in Strömen---

Bild 2558: ...es war gewittrig / heiß!

Nr.2559: Kinder hatten je Menge Spaß!



KREISEL EINGEWEIHT

Bild 2431- Juni 2010

MERXHEIM. „Der Verkehr läuft rund, wenn er durch einen Kreisel geleitet wird“, dieses alte Binsenweisheit machte gestern Morgen die Runde, als Rat und Bürgerschaft den Kreisel mit dem Merxheimer Wahrzeichen am östlichen Neubaugebiet „Vor der Burg“ feierlich einweihten. Noch einmal ließ Bürgermeister Egon Eckhardt die schwierige Entscheidungsfindung seit 2007 Revue passieren. Es sei gar nicht so einfach, in Nähe der Bushaltestelle allen gerecht zu werden, und noch immer stehen Nachbesserungen des Kreisels an. 1870 fiel der „Nürnberger Turm“, das Wahrzeichen, das auch Ortswappen ziert, einem Brand zum Opfer. Namentlich dankte „Ob“ Eckhardt dem FWG-Mitglied Bruno Klee, der sich hier vorbildlich engagiert habe. Lediglich die Kosten für eine Linksabbiegespur in die Hunolsteiner Straße, sowie 1000 Euro für die Kreisel-Beleuchtung schlugen sich im Gemeindeetat nieder. Mittlerweile sind 32 der 60 Bauplätze „Vor der Burg“ verkauft. Geburtstagskind Bruno Schneider (53) gab einen aus. Der Rat genehmigte dem ortsansässigen Bauunternehmen die Aufstellung von Werbeschildern, im Gegenzug finanzierte diese die Gestaltung. Ebenfalls gesponsert von der örtlichen Gärtnerei Alfred Bock wurde der Rollrasen samt Rindenmulch und Bepflanzung. 



Heiliger Geist kam an Pfingsten und segnete "Hochzeitstag" 

MERXHEIM. Das Lustspiel „Hochzeitstag mit Hindernissen“ brachte am Pfingstwochenende die Merxheimer Theatergruppe „Vergess´ de Text“ unter der bewährten Regie von Elisabeth Henrich bei zwei Aufführungen auf die Theaterbretter in der Mehrzweckhalle. Mit „Kohlhammers ungleiche Töchter“ und einer zauberhaften „Schneekönigin“ -Aufführung erfreute die Laienspielschar damit innerhalb von 14 Monaten bei gleich drei großartig inszenierten Stücken ein begeistertes Publikum. 

Nr.2420: Zwei "Asse" im Zwiegespräch- Da blieb oft kein Auge trocken.... Nr.2421: Arg lädiert, mitgenommen nach dem Kraftakt- Vergess de Text  Bild 2422: Es ging turbulent zur Sache

Der Inhalt des turbulenten Lustspiels ist schnell erklärt: Das Ehepaar Brandel feiert seinen 24. Hochzeitstag. Aber nach Feiern ist an diesem Tage im Hause Brandel niemandem so richtig zu Mute. Im Gegenteil: Der Haussegen hängt mächtig schief. Ehefrau Angela hat das Konto um ein Vielfaches überzogen und ein großer Blumenstrauß mit der Aufschrift „Von Deinem Liebling“ ist garantiert nicht von ihrem Ehemann Martin. Dazu wurde Angela angeblich mit einem fremden Mann gesehen, was den mysteriösen Blumenstrauß erklären könnte. Als dann auch noch ein fremder Mann im Haus auftaucht und nach Angela fragt, ist die Verwirrung komplett. Ein heiteres Versteckspiel beginnt, denn der Fremde, der schon bald um sein Leben bangt, darf auf keinen Fall vom eifersüchtigen und wütenden Ehemann gesehen werden. Wer ist der mysteriöse fremde Mann? Welche Rolle spielt Angelas Schwester Irma? Und findet das Ehepaar Brandel doch wieder zusammen, um den Hochzeitstag zu feiern? Keine Frage: Es ging heiter und turbulent zu, die Fetzen flogen. Die Laienspielschar war ganz in ihrem Metier und lief zur Höchstform auf. Mittendrin im Getümmel: Ein ahnungsloser Thomas Kistner, der aufgrund seiner Paraderolle als Handelvertreter für „Puppen aller Art“ in einer Schlüsselrolle von einem Fettnäpfchen ins andere tritt, und schon beim Betreten der Bühnenbretter mit Szenenapplaus empfangen wird. Nach dem Lustspiel konnte sich die gesamte Crew den Glückwünschen aus dem Publikum kaum erwehren und entziehen. „Ihr war absolut super, herzlichen Glückwunsch!“ lobten wie Fußballer Lothar Koch Dutzende. Die Mehrzweckhalle am Sonntag war proppenvoll, die Zuschauer waren hellauf begeistert.  Mit viel Liebe zum Detail und aufwändig arrangierten Hochzeitsfotos waren Bühne und Bühnenbild eine Augenweide. Auch im Foyer wurde mit einem Arrangement von Daniela Hoffmann, Susanne Angene und Ingrid Hubert auf den „Hochzeitstag mit Hindernissen“ hingewiesen. Vier Brautpaare, die tatsächlich Hochzeitstag hatten, durften mit einer Flasche Sekt anstoßen. „Die Theatergruppe der Kolpingfamilie Kirn war auch da und hat sich köstlich amüsiert“, schrieben die „Kolleginnen“ um Monika Unrath und Conny Spranger-Nürenberg den Merxheimer ins Gästebuch. Edgar Püttmann, Anja Neumann, Nicole Runkel, Nicole Maiwald, Andreas Schmitt, Alexandra Krutten, Thomas Kistner und  Susanne Angene wirkten mit. Ein Dutzend Helfer von „Vergess de Text“ um Ingrid Hubert wirkte vor und hinter den Kulissen mit und war guter Gastgeber. Überglücklich war Regisseurin Elisabeth Henrich, dass trotz starker Fußballkonkurrenz an Pfingsten die Laienspielschar solch überwältigenden Zuspruch bekam.



2011 wird groß 75. Geburtstag rund um MZH und Sportplatz gefeiert 

MERXHEIM. Ortsbürgermeister Egon Eckhardt zollte auch als Beigeordneter der VG-Bad Sobernheim während dem traditionellen Feuerwehrfest mit Tag der offenen Tür des Feuerwehrgerätehauses am 1. Mai mitten im Merxheimer Ortskern der örtlichen Einheit höchstes Lob:„Wir wissen, was wir an unserer Feuerwehr haben. Sie ist eine kompetente, sehr gut ausgebildete Truppe, die tatkräftig ohne großen Aufhebens für die Bürger ständig einsatzbereit ist“, sagte er zu zahlreichen Besuchern.

Eckhardt wie auch VG-Wehrleiter Karlheinz Steinbrecher dankten auch dem starken Förderverein und würdigten das große Engagement der Aktiven während ihrer Freizeit. Die Wehr sei im Ortsgeschehen fest integriert, das Feuerwehrfest stärke den Zusammenhalt und die Motivation: „Wer feste arbeitet, soll auch feste feiern“. Der Musikverein Oberhausen spielte zum Frühschoppen. Nachgeholt wurde die Verleihung des Silbernen Ehrenzeichens an Klaus Georg Köhler für 25-jährigen aktiven Dienst, der zum Löschmeister befördert wurde. Björn Kreft sowie  Kevin Wickert wurden zum Oberfeuerwehrmann, Tatjana Specht zur Oberfeuerwehrfrau befördert. Sie trat 1999 in die Jugendfeuerwehr ein und wurde nun bei der Feierstunde als stellvertretende Jugendwartin, Simon Carmin offiziell zum Jugendwart ernannt. Hoch erfreut zeigte sich die VG-Wehrleitung, dass die Feuerwehrjugend aus Meddersheim, Merxheim und Kirschroth in Merxheim eine neue Heimat gefunden habe. 24 Jugendliche werden von Patrick Schmidt und den Jugendwarten Simon Carmin, Torsten Gram (Kirschroth) und Tatjana Specht betreut. Sie demonstrierten am Nachmittag bei mehreren Übungen ihr Können und ernteten rund ums Denkmal bei ihren gekonnt und beherzt vorgetragenen Darbietung viel Applaus.

Bilder nr2315- 2316- 1. Mai 2010



"VERGESS DE TEXT" IM PROBENSTRESS

MERXHEIM. Vor Jahren stand bei der 1992 gegründeten Merxheimer Theatergruppe „Vergess de Text“ das Lustspiel in drei Akten „Hochzeitstag mit Hindernissen“ auf dem Spielplan. Wegen Krankheit musste damals jedoch umdisponiert werden. Seit März laufen erneut die Proben zu diesem Stück auf Hochtouren, es geht drunter und drüber auf der Bühne in der Mehrzweckhalle und äußerst turbulent zu. Unbedingt soll heuer das Lustspiel auf die Bühnenbretter gebracht werden. „Die Alltagssorgen für ein paar Stunden vergessen. Das Publikum will etwas zum Lachen haben“, diesen Auftrag als Empfehlung hört die Laienspielschar um Elisabeth Henrich vom treuen Stammpublikum immer wieder.

Maske:  Rita Jung,  "Mädchen" für alles drumrum ist Ingrid Hubert. (Bild 2314 -Mai 2010)

Als gutmütiger Mann, der noch nie mit seiner Frau gestritten hat, ist Edgar Püttmann als „Martin Brandel“ mit von der Partie. Entsetzt ist er über seine Frau. Die wird in einer Paraderolle von Anja Neumann gespielt. Und weil sie das Konto überzieht, hängt der Haussegen schief. Nicole Runkel und Nicole Maiwald verkörpern deren beider attraktive Töchter „Liane“ und „Biggi“. Andreas Schmitt mimt das krasse Gegenteil seines Freundes „Martin“ und ist hinter allem her, was einen Rock anhat. Alexandra Krutten aus Meddersheim spielt dessen Frau. Die Rolle des Handelsvertreters für Puppen aller Art scheint Thomas Kistner wie auf den Leib geschneidert. Das wird bei den Proben deutlich, agiert er doch dem weiblichen Wesen gegenüber sehr zurückhaltend, verklemmt. Susanne Angene bringt letztlich mit ihren gut gemeinten Ideen alles durcheinander und ist insgeheim in Martin „verknallt“. Die Rollen sind ideal von „Theatermutter“ und Souffleuse Elisabeth Henrich besetzt. Nun wird theatralisch an Mimik und Gestik und den Feinheiten gefeilt. Merxheimer Platt hört man ebenso heraus wie Saarländisch, Rheinisch-Aacherische Mundart und Hochdeutsch. 



Weiter mit "Chef" P.- G. Grub dem 100. zu 

MERXHEIM. Der Fußballclub „Victoria“ machte seinem Namen als „die Siegerin“ alle Ehre und ging gestärkt und mit einem motivierten und kompletten Vorstand aus der Generalversammlung hervor. Aufbruch und Umbruch ist angesagt, höchste Priorität soll wieder die Jugendarbeit bekommen. Von 538 Mitgliedern kamen 68 Stimmberechtigte, darunter auch viele der 29 Ehrenmitglieder ins Clubheim.

  Die Wogen im Vorfeld schlugen hoch, die Vorzeichen standen düster, es klafften personelle Lücken: 2009 wechselte die komplette Damenmannschaft zum TuS 04 Monzingen, weil die „Chemie“ nicht mehr stimmte. Zwei Dutzend Mitglieder traten aus. „Dies tut mir leid, aber es ist so“, bekannte Vorsitzender Paul-Gerhard Grub während der Generalversammlung. Vorstandsmitglieder legten Ämter nieder. Trainer Murat Yasar hört zum Saisonende auf. Oliver Renner (3. Mannschaft) auch, und aus wirtschaftlichen Gründen musste trotz sehr guter Arbeit mit Jochen Schneider der Trainer der zweiten Mannschaft gehen: „So ist das im Trainergeschäft“, sagte der beliebte Weierbacher in seinem letzten Rapport wehmütig. Dabei war es mucksmäuschenstill. „Die Jugendarbeit ist für einen Landesligisten nicht ausreichend und ungenügend“ las Sandra Engelmann den Bericht des Jugendleiters Guido Strupp ab, der auf beruflichen Gründen abgab. Man könne dieses Jahr keine E-Jugend und in der kommenden Saison keine F-Jugend stellen. Weil Jugend nach Monzingen, Kirn und Meisenheim abwanderte, auch keine D-Jugend. Auch Vorsitzender Paul-Gerhard Grub (65) war im Vorfeld aufgrund der Querelen amtsmüde und rechnete im Clubheim hart mit dem DFB ab: „Ohnmächtig müssen wir zur Kenntnis nehmen, wie der Jugendfußball auf der Strecke bleibt, und nicht einmal sonntags Dr. Theo Zwanziger Rücksicht auf den Amateurfußball nimmt. Vereine kommen nicht mehr über die Runden. Und wer hat nach der Ganztagsschule noch Lust auf Fußball und Vereinssport?“ fragte Grub resignierend. Der detailliert vorgetragene Kassenbericht von Horst Lorenz schloss mit über 4000 Euro in den Miesen. Dank Renovierungen, neuer Heizung und Solaranlage auf dem Dach sei der Verein wirtschaftlich fit für die Zukunft, relativierte Vorsitzender Grub das Ergebnis. „Gäbe es keine Mafia im Energiebereich, ginge es uns noch besser“, wetterte er.

Bilder No 2312 /2313 - April 2010

Doch diese Talfahrt ist Vergangenheit: Im März begab sich der „FCV“ in Klausur: „Wir beknieten Grub noch einmal“, strahlte die neue Geschäftsführerin Nicole Maiwald schon vor den Neuwahlen Optimismus aus. Einstimmig wurde der Vorstand entlastet. Als Paul-Gerhard Grub erneut bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen gewählt wurde, gab`s lauten Beifall. 

Er werde prinzipientreu und gradlinig bleiben, sagte Grub. Neuer starker Mann im sportlichen Bereich ist Jörg Maiwald, im wirtschaftlichen Bereich hat die zweite Schriftführerin Nicole Maiwald das Sagen. Ihr Dank galt dem Förderverein, an die Mitglieder appellierte sie um Unterstützung. Horst Lorenz und Tanja Renner regeln das Finanzielle. Neue erste Schriftführerin wurde Sandra Engelmann. Jugendleiter ist Andy Baumgartner. Michael Ottenbreit, Torben Kistner und Udo Milkowski sind Beisitzer mit klarem Aufgabenauftrag. Das Blatt habe sich gedreht und zum positiven gewendet, war einhelliger Tenor von Vorstand und Mitgliedern. Ab jetzt ist das Augenmerk auf die 100-Jahrfeier an Pfingsten 2012 gerichtet.

Die 54.000 Euro Platz-und Bodensanierung mit Ballfangzaun entlang des „Naugraben“ mit Erneuerung der Trainingsbeleuchtung sei in trockenen Tüchern. Grub drängte zur Eile und prognostizierte 2011 drastische Zuschusskürzungen von Sportbünden, Land und Kommune. Mit beseitigt werden jüngste Xynthia- Sturmschäden. Ein neues Gerät für die Rasenpflege muss her. Umfangreiche Satzungsänderungen sind notwendig. Der Vorstand habe mit Teamarbeit und der Bildung kleinerer „Task-Force“- Gruppen klare Strukturen erarbeitet. Dazu zählt neues Denken, eine neue „Fußball-Basis“ mit einem „Team Jugend“, dessen Konzept der neue Jugendleiter Andy Baumgartner vorstellte. Übrigens soll ab der D-Jugend mit Meddersheim eine Spielgemeinschaft gegründet werden. Als Trainer des Landesligisten kehrt Oliver Dries an seine frühere Wirkungsstätte nach Merxheim zurück AH- Spielleiter Rainer Peitz machte Mut, er überbrachte die Grüße von Kreisvorstand und SWFV und überreichte der Ü35 Pokal um Timo Engelmann und Michael Kilp Urkunde und Pokal als Hallen-Kreismeister.



Bildernachlese 2010, Umzug Merxheim  Kirschrother Füchs` als Wickinger... Bilder 2233-2234-2235-2010: Oben die Merxheimer TV Volleyballer im Pelz Superstimmung brachten die Kirner Gymnasiasten auf die Merxheimer Gaß!

MERXHEIM. Leichte Schneeschauer, bewölkter Himmel und Minusgrade waren  beim Merxheimer Fastnachtsumzug angesagt, aber die rekordverdächtige Zuschauerkulisse war wie in all den Jahren superprächtig: Fröhlich und ausgelassen frönten die Jecken ihrem Gott Jokus, ebenso heiter feierten und schunkelten die Zuschauer bei heißer Musik und heißen Getränken am Straßenrand, und strahlten mit den Akteuren in ihren farbenfrohen und fantasievollen Kostümen um die Wette. Ein Fastnachtsumzug wie aus dem Bilderbuch, auch wenn er mit 34 Zugnummern schneller als sonst vorbei war. Der Besucherstrom aus westlicher Richtung wollte nicht abreißen, in Fischbach wurde der Umzug abgesagt. Vorsitzender Friedhelm Huber und Zugmarschall Jörg Ackermann vom Fastnachtsclub Merxheimer Wind signalisierten: „Alles okay!“ und strahlten. Eingemummt in dicke Pelz-Kostüme, ausgestattet mit wärmenden Parkas und Perücken tanzten und feierten die Jecken ausgelassene Straßenfasenacht. Beherrschende Themen kamen natürlich aus Berlin, aber auch der Valentinstag, die Fußball-WM in Südafrika, Schweinegrippe oder Wirtschafts- und Finanzkrise wie Klimawandel fanden sich im Zug wieder: Zuweilen ging es „Intergalaktisch“ zu, Star Wars, Startreck mit der Enterprise samt Käpt´n Kirk und Mister Spock hatten die Gastgeber vom FCMW in diesem Jahr zum Motto der Kampagne gewählt. Aufwändig setzten dies die TV-Montagsfrauen thematisch um, aber was da sonst noch originelles in Merxheims Straßen „gebeamt“ wurde und mit dem Fastnachtsbazillus übersäht war, hatte Format und klasse.

Bild Nr 2236: TV Montagsfrauen kamen in galaktischem Outfit! Bild 2237: In der Tat- ganz starke Gymnasiasten aus Kirn und Umgebung Nr 2238: FCMW Dagis muntere Truppe waren einmal mehr eine Augenweide!


März 2010: MERXHEIM. Seit gut einem Jahr wird der Feuerwehrnachwuchs aus den Orten Merxheim, Meddersheim und Kirschroth gemeinsam betreut und ausgebildet. 

Bild 2164: Koordiniert und geordnet verlief die Übung mehrerer Gruppen   Bild 2165: Voll im Laufschritt - marsch: Flink und beherzt gingen die Teams ran! Nr2166:Ein gutes Bild gab der Nachwuchs ab und ist mit Feuereifer bei der Sache.

Der theoretische und praktische Unterricht rotiert in den drei Orten, auch ein Jugendlicher aus Weiler ist dabei. Zu 19 Übungen trafen sich die 24 Jugendlichen zwischen zehn und 17 Jahren bisher, sie besuchten den Wandertag in Mandel und das Zeltlager im Bad Kreuznacher Moebusstadion. Am Wochenende gab es eine groß angelegte Gemeinschaftsübung am rückwärtigen Merxheimer Rathaus auf dem Spiel-und Parkplatz nach der Feuerwehr-Dienstvorschrift No. 3 (FwDV 3) zu bestaunen. Dabei wurde überdeutlich: Die Jugendfeuerwehr ist topfit: Was da die Zaungäste zu sehen bekamen, lief ab, wie das sprichwörtlich berühmte Schweizer Uhrwerk. Ohne Stress und Hektik galt es, die Ausleuchtung des Geländes und einen Löschangriff auf einen simulierten Brand über Verteiler und Zubringerleitungen mit drei C-Strahlrohren vorzunehmen. „Das war top und verlief optimal“, lobte noch vor Ort Jugendwart Simon Carmin (Merxheim). Mit von der Partie die beiden Stellvertreter Torsten Gram (Kirschroth) und Tatjana Specht aus Merxheim, sowie Betreuer Patrick Schmidt. Aktive Feuerwehrkameraden fuhren die beiden Fahrzeuge und wurden ebenfalls zu Zaungästen „degradiert“, sie brauchten kein einziges Mal helfend einzugreifen. „Die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Jugendlichen und den drei örtlichen Wehren klappt reibungslos und vorbildlich, die Jugendlichen sind mit Elan und Feuereifer bei der Sache!“, lobten Simon Carmin und Torsten Gram. Nach der Übung gab es eine Fackelwanderung durch Merxheim und einen Spieleabend im Kameradschaftsraum des Feuerwehrhauses, wo auch übernachtet wurde. Nach dem gemeinsamen Frühstück und dem Mittagessen klang das Treffen aus, Meddersheimer Eltern hatten die  Ausrichtung komplett übernommen.



MERXHEIM. 2010: „Hey, das geht ab- wir feiern die ganze Nacht!“: 

Inter-und Außergalaktisches Merxuum: Als „Appolonia“ Iris Kistner in die Bütt stieg und das von Sybille Bauer und Andrea Ottenbreit glänzend inszenierte Männerballett zur Höchstform auflief, war es längst eine dicke Handbreit nach Mitternacht. Da feierte das närrische Auditorium auf Tischen und Stühlen den diesjährigen Auftakt der Kampagne mit einer großen Prunksitzung. „Galaktisch“ ging es zu, Star Wars, Startreck und die Enterprise samt Käpt´n Kirk ließen grüßen, und was da alles auf die Bühne „gebeamt“ wurde, hatte Format und klasse, und konnte sich sehen und hören lassen. 

2111:Mambo Number Five: Sophie Bauer (v.li.), Günter Klein und Anne Hubert“ 2112: Die Garde gehört auch 2010 dazu Bild 2113: Ganz starke Performance: Jochen Schneider li.,Thomas Adam 

Vor dem Einzug des gemischten Elferrates um Sitzungspräsident Steffen Carmin stimmten Danny und Azem mit einem Sketch auf das bunte Treiben ein, bevor die Kleine und mittlere Garde unter Regie von Andrea Ottenbreit und Kathrin Götze über die Bühne wirbelten. Alina Caesar suchte händeringend in der Bütt einen Mann, sie wurde ebenso wie Stefanie Fickinger mit dem Orden der Förderation Europäischer Narren („FEN“) für besondere Verdienste geehrt. Zudem erhielten über 40 Akteure für Elfjähriges Engagement den neu geschaffenen Fastnachtsorden „Merxheimer Nürnberger“. Josef Hohneck ist zwar nach Koblenz verheiratet, aber alle Jahre wieder erobert er mit seiner Koblenzer Clique Merxheimer Bühnenbretter und präsentierte aktiv mit der ganzen Familie einen Koblenzer Tanz. Sehenswert waren die Weierbacher Klageweiber, die auf der Bühne kein Blatt vor den Mund nahmen und lustig vom Leder zogen. Allerlei Kokolores verbreiteten in einem Zwiegespräch Mario Bock und Ralf Biermann: Bis die beiden Weibsbilder mit „Helau und Proscht Neijohr“ durch den Saal auf die Bühne kamen, das dauerte…Natürlich durften Polonaisen, Stimmungslieder zum Mitschunkeln sowie eine Hitparade nicht fehlen, knapp 100 Akteure wirkten mit.

   Mehrfach trat die Große Garde des FCMW auf, Tina Hertzigkeit, Nina Holzhäuser, Sophie Bauer, Anne Ottenbreit, Sarah und Elena Schönborn, Amanda Szabo, Anne Hubert und Alina Caesar hatten fleißig und synchron geprobt und legten auch einen fetzigen Jazztanz auf die Bühnenbretter. Sibylle Bauer und nach langer Abstinenz Andreas Schmitt, erreichten als altes Bauernehepaar die Herzen und Lachmuskeln der Zuhörer: „Nehm` ich den Schirm met no Kirn, oder net?“ - das war bei einer theatralischen Inszenierung zur Freude der begeisterten Narrenschar die spannende Frage. In galaktischem Outfit mit stahlblauen Perücken und viel Alu-Brimborium kamen themenbezogen und elegant die Montagsfrauen des TV Merxheim: Andrea Stocks, Silke Bock, Silke Lechthaler, Elke Herrmann, Ingrid Stadtmüller, Marlies Gebhardt, Steffi Höfner, Steffi Holzhäuser, Steffi Ackermann, Heike Schudy, Tina Mündel, Irene Ulrich und Andreas Zerfaß boten im Dunkeln mit bunten LED-Lichtstrahlern eine tolle intergalaktische Showeinlage. Unter dem Motto „Apassionata“ zogen zwei „Weierbacher Männer“, nämlich Merxheims Trainer Jochen Schneider und Thomas Adam das Publikum vollends in ihren Bann. Auf kräftigen australischen Straußen boten sie eine makellose Choreografie zur 2006-er WM- Reportage einer zauberhaften Pferdeakrobatik mit Isabell Werth und ihrem Wallach Satchmo. Den beiden stand der Schabernack ins Gesicht geschrieben, der ganze Saal war vor den vorwitzigen Straußen mit ihren langen Hälsen nicht sicher. Das elfköpfige Männerballett wurde zum krönenden Abschluss lange nach Mitternacht sehnsüchtig erwartet…  Über diese reibungslos verlaufene Prunksitzung zum Auftakt war der Vorstand sichtlich erfreut: „Wir haben alles erdenkliche für die Sicherheit getan“, sagte am Rande der Vorsitzende des 140 Mitglieder zählenden und 1992 gegründeten Fastnachtsclubs Merxheimer Wind („FCMW“), Friedhelm Huber. Der Schreck vom vergangenen Jahr beim Umzug sitzt tief. Für die weiteren Veranstaltungen habe man zusätzlich ein Dutzend Security-Leute arrangiert. Bernd Hey.



MERXHEIM: Faszination SCHNEEKÖNIGIN fesselte 320 Zuschauer

Bild 2045: Traumhafte Bilder sah man in Merxheim bei der Schneekönigin Bild 2046: Voller Elan und Begeisterung- ständig wechselte das Bühnenbild.  Bild 2047: "Die Schneekönigin" sieht man sehr selten, zählt zu den Klassikern

VON NICOLE MAIWALD: An beiden Tagen konnten wir ca. 320 Theaterliebhaber begrüßen. Alt und jung sahen eine liebevolle Darbietung dreier Generationen. Von den Akteuren selbst gefertigte Bühnenbilder und Kostüme sowie Effekte wie Schneefall oder bengalisches Feuer bezauberten die Zuschauer und es wirkte für alle märchenhaft. Das Märchen von Hans-Christian Andersen wurde von Elisabeth Henrich, der Regisseurin der Theatergruppe, als Bühnenstück umgeschrieben, somit wurde diese Geschichte auch für die allerkleinsten greifbar und verständlich dargestellt. Die Kleinen konnten sogar die fast 2-stündige Aufführung spannend verfolgen. Gerda, dargestellt von Isabell Angene, meisterte Ihre erste Hauptrolle für die Theatergruppe äußerst professionell, und stand in allen 3 Akten ständig mit Text auf der Bühne. Kai, verkörpert von Philip Biermann, welcher von Gerda gesucht wurde, stand seiner Kollegin in nichts nach und brillierte ebenfalls. Doch alle Kinder und Jugendlichen faszinierten die Zuschauer aber vor allem Ihre erwachsenen Theaterkollegen, hier kann ich von mir sagen: Eine solche Leichtigkeit, welche die Kinder vor Ihren Auftritten oder allgemein an diesen Tagen der Aufführung ausstrahlten, ist für mich unverständlich. Gerade jetzt beim Schreiben dieser Email erfasst mich eine Aufregung wenn ich nur an die Abende denke und die Kinder - die waren sowas von ruhig... Die lasen nicht ihre Texthefte, nein die hatten irgendwelche dicke Wälzer in der Maske in der Hand und lasen seelenruhig... Für mich schon komisch, aber doch irgendwie schön anzusehen, mit welcher Leichtigkeit Kinder an etwas rangehen was Ihnen viel Spaß bereitet...Die Arbeit, welche schon seit dem Sommer andauerte, hat allen sehr viel Spaß gemacht. Man hat sich kennengelernt und Späße miteinander gemacht. Es war eine harte Zeit aber es war für alle eine Ehre, "Elisabeth Ihren Traum zu erfüllen".



MERXHEIM / BAD SOB. Im Kaisersaal präsentierte der Merxheimer Kinder-, Jugend-und Elternchor und die Geschwister Katharina und Matthias Bregenzer auf Einladung der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG ein gut zweieinhalbstündiges Adventskonzert zugunsten der Aktion Benni & Co..Mit dem Liedtext „Ein Recht auf Leben“ begrüßte der Merxheimer Kinderchor im einladend und weihnachtlich dekorierten Kaisersaal. Nicht nur mit eigenen Kompositionen und lyrischen Texten wie etwa eingangs „Incomparable“ oder „The worst way“ wussten die überwiegend im Genre des akustischen Pops beheimateten Katharina und Matthias Bregenzer ihre Zuhörerschar von der ersten Minute an in ihren Bann zu ziehen, zu faszinieren und mitzunehmen.

    Auch weihnachtliche Gassenhauer wie etwa „Last Christmas“ oder „White Christmas“ von Bing Crosby scheinen den beiden wie auf den Leib und die Seele komponiert. Nicht nur gedanklich sangen alle Zuhörer bei „Leise rieselt der Schnee“ oder anderen Weisen mit. „Geschwisterliebe vom Feinsten“, Können und Hingabe zum Metier Gesang wurde einmal mehr als zauberhafte Symbiose musikalisch umgemünzt. Sechs Jahre lang bekam die Mediendesign studierende Katharina Bregenzer mit ihrer anpassungsfähigen, leicht verrauchten Altstimme bei Ramona Wöllstein Gesangsunterricht. Der Merxheimer Chorleiterin war es nach Babypause und intensiver Probenphase zweier Kinderkonzerte vorbehalten, im Duett mit ihrer einstigen Schülerin die Solistischen Passagen beim gemeinsamen Schlusslied „Breath of Heaven“ zu singen. Das Repertoire im ersten Teil mit beliebten Gospelmelodien wechselte nach der Pause zu vorweihnachtlichen Weisen. Kinderchor, Jugendchor und Elternchor brachten über 60 Stimmen auf die Bühne und standen teils ohne Notenblatt und keineswegs stocksteif um ihre Chorleiterin, die meist am Bühnen-Piano begleitete. Ausdrucksstark und feierlich sangen die Eltern im ersten Teil „Give glory to God“, fast schon meditativ wurde vom Elterchor das Lied „Laßt uns stille sein- es ist Advent“ geradezu zelebriert, und mit österreichischem Dialekt folgte eine gelungene Premiere:„Weit weit weg“.  Mimik und Gestik verrieten deutlich, dass schon die Kleinsten ebenso diszipliniert und voller Begeisterung mühelos dem fordernden Dirigat ihrer beliebten Chorleiterin folgten. Dazwischen blieb Zeit für von Kindern vorgetragenes Heiteres und Besinnliches. Am „Nikolaus“-Vorabend wünschten sich die „Jungs“ von Knecht Ruprecht in einem lustigen Lied einen „Schneidezahn“, Bravorufe und Sonderapplaus waren verdienter Lohn.  

Dezember 2009 Bilder oben 2036 und 2037 Die Volksbank war exzellenter Gastgeber Bild 2038: Kinder-Jugend-und Elternchor aus Merxheim boten ein feines Konzert 2039: Ein  Markt an der Westtangente schenkte den Kids Schoko-Nikoläuse.   

   Wie wichtig die Muskeldystrophie-Duchenne-Forschung ist, erläuterte Benni&Co- „Patin“ Cornelia Christmann-Faller aus Oberhausen/ Nahe. Ausschließlich Jungs sind von der seltenen und tödlich verlaufenden Muskel-Krankheit betroffen. „Jeder Schnupfen wird 1000mal mehr erforscht als diese Krankheit“, sagte sie resignierend und bedauerte eine fehlende Lobby. Sie appellierte daran, sich zu engagieren und Initiativen zu unterstützen, und zeigte sich „sehr gerührt und tief bewegt von der stimmlichen Präsenz dieses beeindruckenden Chores“. Ein betroffener Bub singt im Merxheimer Kinderchor, der kleine Sänger sei schon im Vorfeld total gerührt gewesen und habe sich riesig gefreut, dass alle für „Ihn“ spenden und singen wollten, berichteten Eltern. Aber dies sei selbstverständlich gewesen! Positiv zu erwähnen bleiben alle guten Geister vor und hinter den Kulissen, die Mitarbeiter des Sponsors und Gastgebers, die sich in der Pause als Servicepersonal im Verkauf von Getränken und Brezeln in den Dienst der guten Sache stellten, und auch Christoph Albrecht von der Musikschule Monzingen, der mit seinen Congas, Drums und Perkussionsinstrumenten das Konzert dezent begleitete und angenehm bereicherte. 



MERXHEIM. Die „Schneekönigin“ ist ein bezauberndes aber anspruchsvolles Wintermärchen und soll erstmals gemeinsam mit Kindern und der Merxheimer Theatergruppe „Vergess de Text“ in der MZH aufgeführt werden.

Zu den verschiedensten Szenen und Sequenzen werden wechselnde Bühnenbilder benötigt. Und hier beweisen die Merxheimer einmal mehr grenzenlose Fantasie und Kreativität: Die Bühne wird zur Eisbahn, und es ist ein Heidenspaß, zuzusehen, wie die Kinder freudig herumtollen, sich gegenseitig in den „weichen“ Schnee schubsen und der Schlitten umkippt. Wie in einem Märchenbuch fangen die Kinder tanzend Schneeflocken mit dem Mund auf, bis…., ja, bis Kai der Schneekönigin direkt ins Auge schaut und ein jäher Aufschrei das frohe Schlittschuhtreiben unterbricht. „Die Kinder wollten einmal bei uns in einem Stück mitspielen und das war für uns Verpflichtung“ sagt „Theatermutter“ und Regisseurin von „Vergess de Text“, Elisabeth Henrich. In ganztägigen Proben wird nun seit Wochen an der Inszenierung gefeilt, und die ganze Mehrzweckhalle wird zu einer großen Aufführungsbühne. Denn „Die Schneekönigin“ des dänischen Dichters und Märchenerzählers Hans Christian Andersen ist eines seiner längsten, ausgefeiltesten aber auch kompliziertesten und vielschichtigsten. In dem Kunstmärchen geht es zwischen Traum und Wirklichkeit um die Nachbarskinder Kay und Gerda, einen verzerrten und verhexten Zauberspiegel, der zerbricht, und um die Geschichte mit einer weiß bepelzten und hübschen Schneekönigin. Karten an den bekannten Vorverkaufsstellen. Am Samstag, dem 12.Dezember um 17 Uhr und sonntags (13.Dezember) bereits um 16 Uhr in der  Mehrzweckhalle. (Bild 2028 Dezember 2009)



Seniorenweihnacht in MERXHEIM: Weit über 100 der 240 eingeladenen Senioren folgten dem Aufruf der Ortsgemeinde und kam in die Mehrzweckhalle, wo zahlreiche „gute Feen“ vor und hinter den Kulissen, die Ratsfrauen und die Landfrauen um Iris Kistner beim Seniorenadvent gute Gastgeber waren. 

Bild 2016: Andächtig lauscht der Nikolaus Hilmar Bickler (rechts) den Beiträgen!

Bild 2017. Unter den Gästen auch Pfarrer Braun aus Meddersheim, früher Weiler!

Bild 2018: Dez. 2009:  Alle Jahre wieder kommen die Senioren in die MZH.

Der TV Merxheim zeichnete für die Dekoration, den Auf-und Abbau, Siegfried Schlundt und Bruno Klee für die Technik verantwortlich. Gleich mehrere Pfarrer wie Jörg Rutloff, Diakon Joachim Höhn, Ex-Lehrer Walter Klemm und die Merxheimer Ordensschwestern sowie eine spontane Senioren-Bläsergruppe bereicherten das proppenvolle und kurzweilige Programm. Nicht mehr wegzudenken ist seit Jahren „Nikolaus“ Hilmar Bickler. Bürgermeister Egon Eckhardt erinnerte an die Weihnachtsbotschaft und sprach von Hoffnung und dem Frieden in der Gemeinschaft. Wohlwissend, dass die ältere Generation Zeiten der Not und Entbehrung erlebt und erfahren habe, plädierte er für ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Wie dies in der Familie üblich, gelte dies auch in der Gesellschaft. „Wenn es nur wenigen gut geht, wenn die Erfolgreichen die Bedürftigen vergessen, dann ist es um den Zusammenhalt einer Gemeinschaft schlecht bestellt“, appellierte Eckhardt und sparte nicht mit Kritik bei der Finanzkrise. Aber er verwahrte sich gegen überzogene Attribute wie „Gewinner und Verlierer“, die da oben und die da unten, die Alten und die Jungen oder die Leistungsbereiten und die Schmarotzer: „Alt und Jung können sich viel geben. Sie müssen wechselseitig von dem profitieren, was der andere weiß und kann!“. Gerade in Krisenzeiten müssten die Menschen „zusammen rücken und wissen zu schätzen, was sie einander geben können“, sagte er, Weihnachten sei nicht nur ein besinnliches, sondern ein frohes Fest.



MERXHEIM: Wildschweine flohen in ihr Unheil: Verspätetes Waidmannsheil

MERXHEIM. Die große Jagdgesellschaft mit zahlreichen Treibern und 57 Jägern staunte nicht schlecht über soviel „Waidmannsheil“: Nachdem Anfang November  im Freilichtmuseum bei einer Drückjagd nur ein Bockkitz erlegt wurde, war 14 Tage später die Strecke im Merxheimer Eigenjagdbezirk von Engelbert Langer aus Leverkusen „weit und breit für dieses Jahr einmalig gewesen“, freute sich der Weilerer Jagdaufseher Kurt Becker (53). Wochenlange Vorbereitungen und Einladungen waren vom Erfolg gekrönt. Weil einige hiesige Kollegen ausfielen, engagierte er neben zehn örtlichen Hundeführern auch einen Hundeführer aus der Eifel mit einer Meute von zehn Hunden, die spezielle Ausbildung zur Schwarzwildbejagung haben. Der gelernte Fleischer und CNC-Dreher bei Hay in Bockenau hatte mit dem fachgerechten Zerlegen alle Hände voll zu tun. 

Der überwiegende Teil geht in Wildbrethandlungen und ist für den Eigenverbrauch. Jagdaufseher Kurt Becker hatte auch die Jagdleitung, der 350 Hektar große Eigenjagdbezirk erstreckt sich von der Nahe zwischen Meddersheim und Merxheim ausschließlich auf Merxheimer Gemarkung bis zum Winchendeller Weiher und läuft Richtung Kirschroth aus. Am FC Viktoria-Clubheim wurde von einer gemischten Bläsergruppe jagdliches Brauchtum gepflegt und vor imposanter Strecke das Signal „Jagd vorbei - Halali“ geblasen, bevor das „Schüsseltreiben“ und die heiße Schlacht am Kalten Büfett einsetzte. Die Bilder Nr. 2012/2013 stammen aus dem Freilichtmuseum BAD SOB: Kurt Becker, Jagdaufseher und verantwortlicher Jagdleiter freute sich über eine Drückjagd, wo 27 Wildschweine, drei Stück Rehwild als Fallwild und zwei Füchse erlegt wurden. November 2009



MERXHEIM. Nach einem schweren Motorradunfall am 26. Juli 1998 auf der L 374 zwischen Otzweiler und Becherbach ist seit elf Jahren Dagmar Sick-Forster an den Rollstuhl gebunden. Gerade 60 geworden, möchte sie noch teilhaben am Leben, in Familie und Gesellschaft. 

(Dez.2009-Bild 2003) Seit neun Jahren wird sie von der Ökumenischen Sozialstation Bad Sobernheim betreut und war zufrieden. Seit ihr Ehemann Burkhard wegen einer Bandscheibenoperation mit Reha als aktive Betreuung ausfällt, hat die Sozialstation auch die Abendversorgung übernommen. Oft habe sie jedoch 15 Stunden im Bett verbracht und sei darüber sehr unglücklich gewesen. Dagmar Sick-Forster möchte mit ihrem Mann den Abend im Wohnzimmer und nicht am Krankenbett verbringen, „mitten im Leben“ ein aktives Sozialleben mit Einladungen und Konzertbesuchen sowie Kreativkursen der VHS, die sie abends selbst leitet, wahrnehmen können. Daher forderte sie mehr Flexibilität, wie dies die nun zur „sozial station nahe“ fusionierte Institution selbst in Internet und Amtsblatt mit Rundum- Versorgung bewirbt: „Wir betreuen Kranke und Bedürftige – auch nachts“. Dagmar Sick-Forster beruft sich  auf die angebotenen, individuellen Pflegedienstleistung: „Jeder pflegebedürftige Mensch hat andere Bedürfnisse. Deshalb ist die häusliche Pflege nie Routine, sondern immer abgestimmt auf die individuelle Situation. Sie erfordert gut ausgebildete Pflegekräfte, die verantwortungsvoll handeln und gegebenenfalls eng mit dem Hausarzt kooperieren“. Rund 2000 Euro betragen die monatlichen Kosten in der Pflegestufe III, sagt sie. 

    „Vorher hat es nie Probleme gegeben. Sieben Lungenembolien habe ich überstanden, nur seit der Fusion zur `sozial station nahe` vermute ich Einschränkungen“, sagte sie verbittert. Andererseits möchte sie nicht wechseln, häusliche Pflege sei auch etwas Intimes. Die Kirner Station habe einen Spätdienst, könne aber nicht vor 23.30 Uhr in Merxheim sein. Grundsätzlich möchte sie gegen 22 Uhr ins Bett gebracht werden, „in Ausnahmefällen so wie dies beworben wird, auch später. Dann wäre alles klar!“, sagt sie und darauf pocht sie. Mit diesen Wünschen und Forderungen konfrontiert, äußerten sich die beiden Bad Sobernheimer Pflegedienstleiterinnen Christiane Wickert und Tanja Schnorrenberger sowie Geschäftsführer Stefan Hasslinger: „Unsere Mitarbeiter sind wahnsinnig motiviert und leisten sehr viel“, sagte er. Aber: „Der Leistungsfähigkeit dieser Flexibilität und diesen individuellen Wünschen außerhalb der Dienstzeit sind jedoch bei uns Grenzen gesetzt!“, erläuterte Pflegedienstleiterin Christiane Wickert. Man habe eine Regelversorgung für 300 Patienten von Bad Sobernheim aus zu leisten, müsse Touren planen. Selbstverständlich sei auch ein Notdienst Tag und Nacht gewährleistet. Nichtsdestotrotz hätten Menschen mit Behinderungen ein Anrecht auf maximale Betreuung, räumte das Trio ohne Wenn und Aber ein. Die Möglichkeit einer kostenfreien, vertraulichen und neutralen Beratung und Hilfevermittlung biete die Beratungs-und Koordinierungsstelle (BeKo) an, und die sei in diesem Falle erster Ansprechpartner bei der Suche nach einer zusätzlichen Betreuung, oder Inanspruchnahme privater Dienste. Es sei bekannt und kein Geheimnis, dass hier die kreuznacher diakonie federführend optimale Dienste leiste und eine Vielzahl Menschen betreue, sagte Diplom-Kaufmann Stefan Hasslinger und diese neutrale Beratung habe er angeboten.



Aug. 2009 MERXHEIM SIND DIE DAMEN ABHANDEN GEKOMMEN! Trotzdem:  „Mit diesem Sportfest beginnt eine völlig neue Entwicklung. Wir blicken voller Zuversicht nach vorne, wollen 2012 den 100. Geburtstag feiern“, so Vorsitzender Paul-Gerhard Grub. Erstmals nach Jahren fand wieder ein Vereinsturnier mit zehn Mannschaften statt.

Es gab Sachpreise+ jede Menge Sieger

1639: So sehen Sieger aus...la,la,la...:II Nr 1640: Murat Yasar li.: alles im Griff Bildnr1641: Fazit: Alle haben gewonnen!

   „Ich bin mit dem Zuspruch der vielen Gruppen aus dem Ort und dem reibungslosen Ablauf sehr zufrieden. Viele Helfer ließen sich reaktivieren, passive Mitglieder und Eltern reihten sich ein, Spielerfrauen haben mit angepackt. Ich bin einfach nur happy!“, sagte sichtlich zufrieden Schriftführerin Nicole Maiwald. Gemeinsam hatte sie mit Sandra Engelmann und Tanja Renner den Samstag mit Hobbyturnier und einer spanischen Nacht bis ins Detail geplant. Zu diesem Sportfest war eigens ein Festausschuss gegründet worden und auch darin sah Nicole Maiwald ein sehr gutes Omen. Murat Yasar (Trainer der ersten Mannschaft) und Jochen Schneider (Trainer FCVM II) mit Tochter Malenka zeichneten für das Hobbyturnier verantwortlich, Oliver Renner (Trainer FCVM III) sorgte für viel „Ole`“mit spanischer Musik und heißen Rhythmen, feinen Cocktails und eigens hergestellter Paella. Alle machten mit, erklärtes Ziel: Junge Leute auf den Sportplatz bringen, „Zusammenhalt und tätige Mithilfe werden ganz groß geschrieben“, sagte Nicole Maiwald. Sie bedauerte zutiefst die Entwicklung im SC 03, soweit dürfe es bei den Merxheimern nie kommen, sagte sie. Bestnoten bekam der jüngst eingeweihte kleine Spielplatz am Clubheim: Hier war um Timo Engelmann ein Bauausschuss gegründet worden, der ganze Arbeit leistete. Sportlich attestierte die Geschäftsführerin Jugendleiter Guido Strupp sehr engagierte Nachwuchsarbeit. Beim Kleinfeldturnier Jeder gegen jeden in zwei Gruppen nahmen der Jugendclub Weiler, die Pampersrocker, Sallis Stierstall, Junge Hüpfer, Kegelclub, die G´schlauchte (Feuerwehr), der Kinderchor und der FC Merxheimer Wind mit einer reinen Damenmannschaft teil. Bei allesamt fairen Partien siegte im Finale glücklich aber klar der ASV Hecht gegen den TV mit 4:0 Toren, alle Mannschaften bekamen Urkunden und Sachpreise oder flüssige Naturalien.Elf Mannschaften sind gemeldet, A-, B- und C-Jugend haben Spielgemeinschaften mit Nachbarorten gebildet, D,-E,- F und Bambinis sowie eine AH stehen unter den Fittichen des rund 500 Mitglieder zählenden Fußballclubs. Die Damen sowie die Mädchenmannschaft haben komplett zum TuS 04 Monzingen gewechselt. Darauf gezielt angesprochen sagte Vorsitzender Grub Achselzuckend: „Sie fühlten sich womöglich zu wenig estumiert!“ Die fußballerische Vorbereitung verlief trotz Verletzter sehr gut, man könne auf einen verbreiterten A-Kader als Hoffnungsträger bauen und habe keine Abgänge, sagte Ralf Maiwald. Ganz oben habe man in der Landesliga angeklopft, da dürfe man nicht tiefstapeln und vom Klassenerhalt reden, sondern wolle ganz vorne mitmischen, war klare Ansage und Saisonziel. Das dreitägigen Sportfest begann mit Freundschaftsspielen: Der FC Viktoria Merxheim III unterlag dem TuS Meddersheim 2:3, die AH Merxheim siegte gegen TuS Hoppstädten 3:0. Im Bitburger Verbandspokal reiste Viktoria samt zahlenmäßig großem Anhang zum VfL Simmertal und gewann klar in einer nie gefährdeten Partie durch zwei Tore von Murat Yasar und Sebastian Kilp verdient mit 3:0.  4:4 endete die Partie FCV Merxheim II  gegen SG Hüffelsheim II. Ein Eigentor, Sebastian Berghoff, Yannick Hahn und Christoph Andre` hießen die Torschützen auf Seiten des Gastgebers.

 



Wer will fleißige Handwerker seh´n? Hier sieht man Hofmanns bei der Hufpflege. Viermal im Jahr müssen die Haflinger der Merxheimer zum Hufschmied. Selbst ist der mann! Es ist eine schweißtreibende Arbeit und Prozedur, die Hofmanns und ihre Vierbeiner über sich ergehen lassen müssen. Nur junge Pferde sind etwas ängstlich und scheuen, aber da haben die Merxheimer Routine und zeigen Verständnis! 



FWG MERXHEIM eine ganz starke Truppe!

Bild: Information ist eine Holschuld, heißt es. Die FWG im Rathaussitzungssaal. Bilder 148-1449-1450. Vor dem Rathaus in Merxheim, da wo alle ´rein wollen... Fraktion und Bewerber für die Gremien. Stefan Ottenbreit steht auf Platz 1.

MERXHEIM: Über 70 Mitstreiter zählt nunmehr die Merxheimer FWG. In einer überaus gut besuchten Versammlung auf dem Burggraben präsentierten sie ihre Kandidaten für die Wahl zum Gemeinderat. Neben dem FWG Kreisvorsitzenden Wolfgang Zimmer kamen auch benachbarte Freunde und FWG VG-Vorsitzender Peter Herrmann. Für den Rat kandidieren: Stefan Ottenbreit, Iris Buch, Franz-Peter von Berg, Markus Klein, Helmut Faber, Bernd Kissel, Gabriele Klee, Uwe Schmitt, Arno Schäfer, Wolfang Wagner, Anita Ottenbreit, Ottmar Buch, Bernd Keller, Bruno Klee, Gabriele Wagner, Harald Hahn, Gert Bubinger, Siegfried Emrich, Kira Keller und Susi Baldes.



 Merxheimer Wehr feiert in den Mai und fördert die Jugend - Kameradschaft zählt!

Bild 1294: Antreten zur Beförderung bei Kaiserwetter im Mai 2009

1295: Der MV Oberhausen spielte flotte Weisen, rechts Dirigent Jürgen Beyer.

Bild 1296: Das obligatorische Kameradschaftsfoto am Auto!

MAI  2009: MERXHEIM. Es war ein kameradschaftliches Treffen, geprägt von größter Harmonie: VG-Bürgermeister Rolf Kehl ernannte beim Tag der offenen Tür der Merxheimer Feuerwehr Tatjana Specht zur Feuerwehrfrau, Björn Kreft und Kevin Wickert zum Feuerwehrmann. Sie kommen alle aus der örtlichen Jugend und hätten bereits ihre Ausbildung auf Kreisebene absolviert, lobte der VG Bürgermeister ebenso wie der örtliche Wehrführer Thomas Wiebe. Mit dem Silbernen Feuerwehrehrenzeichen wurde Löschmeister Torsten Wilhelm geehrt. Sowohl VG-Wehrleiter Karlheinz Steinbrecher wie Ortsbürgermeister Egon Eckhardt dankten und würdigten die geleistete Arbeit der mittlerweile 30 Aktiven, deren ehrenamtliches Engagement nicht hoch genug angesiedelt werden könne. 2008 zählte die Wehr neun knifflige Einsätze, 2009 waren es schon vier. Bei der Alarmstufe I wird automatisch die Monzinger Wehr mitalarmiert. VG-Bürgermeister Rolf Kehl wünschte sich, dass nach Bärweiler noch in diesem Jahr Ippenschied und Weiler mit einem Fahrzeug aufgerüstet werden können. Beim Tag der offenen Tür freuten sich die Merxheimer (anders als ein Jahr zuvor) über „Kaiserwetter“: Die Hüpfburg des Kreisjugendrings war aufgebaut, der Musikverein Oberhausen spielte und Mitglieder des Fastnachtsclubs Merxheimer Wind tanzten. Helfer vom FC Viktoria übernahmen eine Schicht, was Egon Eckhardt ausdrücklich als „Zeichen intakter und guter örtlicher Gemeinschaft“ lobte. Die Türen im Feuerwehrhaus und den Fahrzeugen standen sperrangelweit offen, reges Treiben herrschte im Ortskern rund ums Denkmal. Aktivposten beim Tag der offenen Tür war die Jugendfeuerwehr. „Darauf sind wir alle sehr stolz“, freute sich Wehrführer Thomas Wiebe. Bei drei Übungen bisher waren von 18 Mitgliedern stets fast alle Jugendliche anwesend, ein Schüler kommt sogar aus Limbach, der Nachbar VG.  Feuerwehrmann Torsten Gram von der Einheit Kirschroth wurde von VG-Bürgermeister Rolf Kehl zum Stellvertretenden Jugendwart ernannt. Gemeinsam mit Simon Carmin betreut er nun den starken Nachwuchs aus den drei Orten Merxheim, Meddersheim und Kirschroth.



Liedaufnahme des Merxheimer Kinder und Jugendchores!
Cd-Aufnahme mit dem selbst getexteten Lied: "Ein Recht auf Leben"
- Teilnahme am Wettbewerb "JuniorBotschafter 2009" des UN-Kinderhilfswerk Unicef-
  Deutschland in Zusammenarbeit mit der Deutschen Chorjugend
- Bewerbung um den Sonderpreis "Chor" zum Thema "Kinderrechte"
- Bildaufnahme (Nr.1398) am 24.04.2009 vor der ev. Kirche Merxheim durch die Merxheimer selbst:
Mit freundl. Genehmigung!!


 MERXHEIM. März 2009:  Über Besucherzuspruch wie seit vielen Jahren nicht mehr freute sich die Merxheimer Theatergruppe „Vergess de Text“ und brachte erstmals als reines Dialektstück „Kohlhammers ungleiche Töchter“ bei zwei Vorstellungen auf die Bühnenbretter in der Mehrzweckhalle. Am kommenden Samstag wird das Lustspiel in drei Akten in der Stadthalle in Kaub am Rhein gespielt.

Bild1341: Kohlhammers ungleiche Töchter ließen die MZH in den Grundfesten beben Bild 1342: So machte die Probenarbeit riesigen Spaß, es sind "Profis" am Werke!  Bild 1343: Über 360 Zuschauer kamen samstags und ließen sich begeistern!

  Spaß und Spielfreude im „Teamwork“ werden seit jeher ganz groß geschrieben, und so agierte das ganze Ensemble absolut textsicher, voller Esprit und Leidenschaft. Aufgrund der Rollenbesetzung und seiner ganz eigenen, charaktervollen Interpretation in Mimik und Gestik war Thomas Kistner als „Kalle“ jedoch das Salz in der Suppe und die Würze noch dazu. Als etwas „zurückgebliebener“ Sohn des Kramers Kramer wippt er solange mit Susanne Angene auf dem Chesselon, bis die (weniger hübsche) Tochter auf ihn fällt. Die Zuschauer halten sich den Bauch vor Lachen und spendeten mehrfach begeisterten Szenenapplaus, als Thomas Kistner jedem die Vorzüge und runden „Hügel“, den weichen Teint „seiner“ Mandy, erklärt. Nun liegt diese zusammengefaltet im Karton – er hat ihr die Luft ´raus gelassen. Oder als sich die beiden Naiven verloben: „Das ist so, wie man ein Fahrrad geschenkt bekommt und darf erst an Weihnachten fahren“, sagt er;- „aber klingeln darf man doch schon! ...“ fordert sie. Missverständnisse reißen nicht ab, auch als die mondän-adrette Betrügerin (super gespielt von Nicole Maiwald) von der Landwirtschaftskammer den heiratswilligen Bauer Kohlhammer (Andreas Schmitt) ausnehmen will wie die Weihnachtsgans, während der Bauer in der Repräsentantin die 100.000 Euro-Kreditgeberin für seine Sauen- und Schweinezucht sieht...  Musiker (Ralph Biermann) liebt die schöne Bauerstochter (Kristine Scherber) und wird zum Knecht auf dem Hof. Zum guten Happyend stellt sich heraus, dass der „Knecht immer Recht“ hat, aber bis dahin stellt er sich so „überzwersch und dabbisch“ an, dass er dem Bullen die Melkmaschine anhängen will.... „Trude“ muss in jedem Fall zuerst unter die Haube, und so nehmen die Irrungen und Wirrungen ihren Lauf. Das „einfältige Entlein“ entpuppt sich als hübsche Braut für den cleveren „Kalle“. Mit vereinten Kräften wird auf dem Hof die Betrügerin entlarvt, findet jeder unter die Haube und seinen Schatz. Eine filmreife und spektakuläre Klopperei auf höchstem Niveau zwischen Anja Neumann und Nicole Maiwald bekamen die Zuschauer im dritten Akt geboten, da blieben mit Sicherheit jede Menge „blaue Flecken und Veilchen“ zurück und beim Publikum kein Auge trocken. Weitere Mitwirkende liefen ebenfalls in Paraderollen zur Höchstform auf: Alexandra Krutten aus Meddersheim als Magd Genoveva sowie Edgar Püttmann als Kramer Kramer. Regisseurin Elisabeth Henrich war voll des Lobes und dankte namentlich vielen Helfern vor und hinter der Bühne, sowie allen 34 Mitgliedern von „Vergess de Text“.



Schrecklicher Unfall schockte frohgelaunte Umzugsteilnehmer

MERXHEIM. Sirenenalarm gegen 14.40 Uhr beendete den 36. Merxheimer Fastnachtsumzug abrupt: Oberhalb des Alten Merxheimer Rathauses am Weingut Klein kam es „vermutlich wegen eines achtlos weggeworfenen Streichholzes“ so der Stellvertretende Kirner Dienststellenleiter der Polizei und Einsatzleiter vor Ort, Dietmar Kron, nach ersten Zeugenaussagen zu diesem Unglückfall. Zahlreiche Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge eilten zur Unglückstelle. Bei einer gut ein Dutzend zählenden kostümierten Fußgruppe aus Schwarzerden, Seesbach und Umgebung, die Schäfer Heinrich darstellte, geriet ein Nylon-oder Kunstfaserkostüm, vermutlich eine Art Lakiereranzug oder Überzug, der mit Watte präpariert war, in Brand. In Windeseile brannten weitere Kostüme von Personen aus der Fußgruppe, die versuchten, die Kleidung zu Löschen. Eine Person erlitt dabei schwerste Verbrennungen an Armen und Händen dritten Grades. Unmittelbar hinter der Fußgruppe gehende Umzugsteilnehmer waren vom Ausmaß, der Geschwindigkeit und der Intensität des Brandes überrascht und sichtlich geschockt, sprachen von einer „lebenden Fackel“. Er wurde nach intensiven Voruntersuchungen und Feststellung der Transportfähigkeit durch den Hubschrauber-Notarzt mit dem in Mainz stationierten ADAC-Rettungshubschrauber 77 in eine Ludwigshafener Spezialklinik geflogen. Der Hubschrauber landete direkt am östlichen Kreisel zum Neubaugebiet „Vor der Burg“. Zwei weitere Personen erlitten leichtere Verbrennungen. Das DRK vor Ort um Einsatzleiter Torsten Hammer aus Monzigen war gut aufgestellt und hatte 20 Sanitäter ohne die Fahrzeugbesatzungen im Einsatz. Im Feuerwehrhaus versorgte das alarmierte DRK-Kriseninterventionsteam des Kreises die gut ein Dutzend starke Fußgruppe, viele standen unter Schock, waren traumatisiert und mussten betreut werden. Um 15.15 Uhr brachen die Merxheimer den Umzug ab und stießen damit auf größtes Verständnis aller Beteiligten.  

Bild 1335: Das originellste Thema mit Euro-Scheinen als Wurfgeschosse statt Kamelle war zweifellos die Bankenkrise  Bild 1336: Merxheimer Piratinnen vom FCViktoria waren heilfroh, dass sie nicht selbst geentert und gekapert wurden-  Bild 1337: Hübsch anzusehen: Schlümpfe kamen vom Kirner Gymnasium MSS 12 und machten die Straßen unsicher...
Bild 1338: Tausende bejubelten den Zug, hier die Merxheimer gestiefelten Kater!  Bild 1339: Die Polizei war schon vor dem Unfall mit einem Großaufgebot vor Ort. Rettungskräfte eilten herbei. Bild 1340: Christoph 77 landete direkt am Kreisel im Neubaugebiet "Vor der Burg".
1348: Hübsche Haremsdamen,  und die es noch werden wollen  Bild 1349: "Flower-Power" hieß das Merxheimer Motto 2009 Bild 1350: Wie immer: Helauu Treffpunkt rund ums Denkmal  1351: Kirschrother "Füchsin": Romy Borger (geb.Schlarb) 



BILD 336: Dirigentin Ramona Wöllstein folgten die Mannen bravourös und mühelos bei einem breiten Repertoire  (2008) Bild 337: Der Merxheimer Werner Stumm nahm für den Chorverband KH Ehrungen langjähriger Weggefährten vor. 

MERXHEIM. Es war das erste Erntedankkonzert des MGV Harmonie Merxheim unter ihrer Leiterin Ramona Wöllstein in der Katholischen Kirche in Merxheim. Selten hört man im Gotteshaus solch leidenschaftlich vorgetragene Lieder für handfeste Männerchöre wie „Aus der Traube in die Tonne“, aber doch passte es zum Anlass und zum Thema Erntedank. Gemeinsam wurde „Wir danken dir Gott, und wir feiern ein Fest“ sowie zum Abschluss „Kein schöner Land“ gesungen. Nach dem Eingangschoral stimmte Stefan Ottenbreit auf die Tageslosung ein: „Nur auf fruchtbarem Boden kann man ernten und dass man dieselbe in Frieden nach Hause einbringen konnte“, dafür wolle man mit diesem Konzert danken. Dies wurde mit „Der Freundschaft Band“, der pompösen angelsächsischen Nationalhymne von Sir Edward Elgar („God Save The Queen“) eindrucksvoll untermauert. Auch jenes tiefgründige „Von guten Mächten“ aus dem Weihnachtsbrief von Dietrich Bonhoeffer an seine Familie kam zu Gehör, ebenso „Meine Seele ist stille in dir“ von Klaus Heizmann. Weitere musikalische Klassiker im breiten Repertoire: „Nordwind“ mit Amazing-Grace-Passage. 40 Jahre lang schlummerte diese Partitur mit höchsten Schwierigkeitsgraden im MGV Notenschrank und wurden ebenso bravourös wie der Gospel „Um die Welt geht unser Lied“ gemeistert. Weitere lebensbejahende Lieder von grenzenloser Freiheit, Träumereien und Glück wie etwa „Der blaue Stern“, „I am Sailing“ oder „Wenn der Tag erwacht“ ernteten viel Applaus, nicht fehlen durfte aus der Sparte Volkslieder „Bunt sind schon die Wälder“. Tanja Thallmeier (Bad Sobernheim) begleitete auf dem Cello. Harmonisch und fein abgestimmt klangen die Fagott- Arien im Duett von Viktoria Kirsch aus Bärenbach und Barbara Benzmüller (Kanzem). Ein melancholisch angehauchtes „Black Oak Tree“ über Ulme, Esche und den Schwarzen Eichenbaum sang ebenso brillant wie aus dem Klassik-Genre von Georg Friedrich Händel („Where`er you walk“) ausdrucksstark und souverän Sopranistin Ramona Wöllstein, musikalisch begleitet von Markus Jungert (Bad Kreuznach). Alle erhielten Präsente, die Merxheimer Dirigentin erhielt Sonderapplaus. Geehrt wurde vom Chorverband Rheinland-Pfalz für 40-jährige Vorstandsarbeit Klaus Klein. Sangesbruder Werner Stumm sei es eine besonderer Freude und Ehre zugleich, verdiente Weggefährte im 82.ten Jahr  des Vereinsbestehens zu ehren. Vom Deutschen Chorverband wurde Rolf Stilgenbauer für 50 jährigen Gesang geehrt. MGV-Vorsitzender August Gemmel und Engelbert Schmidt erhielten Nadel und Urkunde für 60-jähriges Singen. Nach dem Konzert in der mit Erntegaben geschmückten Kirche ging es zum Umtrunk in den Schlosskeller. Dass für die Kirche Kollekte gesammelt wurde, hörten die Pfarrer Günter Hardt, Alois Nagelschmidt und Diakon Joachim Höhn besonders gern.     



332:Die Kunden wissen, warum sie warten ! Bild 333: Freundliches und schnelles, nettes Personal, angerichtete Teller... Bild 334: ...das schmeckt sichtlich! 335: restlos leergeputzt waren die Platten !

MERXHEIM. Einmal mehr machte das „größte Backfischfest an der mittleren Nahe“ seinem Namen alle Ehre, der ASV „Hecht“ Merxheim war zum 28.Male guter Gastgeber. Von den 120 Mitgliedern um Vorsitzenden Ottmar Buch trugen sich über 60 in die Helferliste ein. Wie fleißige Bienen schwirrten sie routiniert aus, bedienten ihre Gäste an den festlich und liebevoll gedeckten Tischen und gaben auch optisch ein sehr gutes Bild ab. So hörte man die Besucher loben. 90 Garnituren rund ums Rathaus waren um die Mittagszeit voll besetzt, es war ein Kommen und Gehen. Schriftführer Hartmut Schmidt sprach von Volksfeststimmung und „lauter zufriedenen Gästen weit über VG-Grenzen hinaus, viele aus dem Rhein-Maingebiet“. Calamares und Forellen waren heiß begehrt, sechs große Friteusen waren im Dauereinsatz. Zander war absoluter Renner, 320 leckere Portionen gingen weg wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“. Küchenchef Ottmar Schwindt dankte ausdrücklich den über 30 Kuchenspenden auch von Nicht-Vereinsmitgliedern: „Dies ist einfach klasse und nicht unbedingt selbstverständlich!“, lobte er. (Juli- 2008)



MERXHEIM: Fleischerei Otto Herrmann feierte 200jähriges Jubiläum

Bild159: Mit frischer Wurst am neuen Auto Bild 160: Die Originalurkunde im Laden  Bild 161: Belegschaft adrett + in Feierlaune

   MERXHEIM. Das Merxheimer Fleischer-Fachgeschäft feiert in diesem Monat 200-jähriges Firmenjubiläum. Am 17. September 1808 heiratete der aus Alsenz stammende Metzger Georg Philipp Mündel die Merxheimer Elisabeth Katharina Brückner und gründete eine Metzgerei. Heiratsurkunde und Gestattung in französischer Schrift hängen im Laden in der Hauptstraße 37. Bis in die fünfte Generation führte das Familienunternehmen den Namen Mündel. Der aus Kellenbach stammende Otto Herrmann ehelichte 1948 Lydia Mündel und mit der Ablegung seiner Meisterprüfung im Jahre 1950 wird das Geschäft unter dem Namen Herrmann geführt. Trotzdem: Noch heut` gehen eingefleischte Merxheimer und die treue Stammkundschaft nicht zu Herrmann`s, sondern zu „Mendels“ einkaufen. Herrmanns betreiben in der gut 1500 Seelen zählenden klassischen Wohngemeinde an der Mittleren Nahe mit seinem regen Vereinsleben und ansässigen Lederwaren-Vertriebsfirmen sowie einer großen Baufirma seit jeher ein reines Ladengeschäft ohne Filialen. Vor 28 Jahren heiratete Elke Messer, ein echt felkestädtisches Kind aus dem nahen Bad Sobernheim Otto Herrmann junior. Die gelernte Verwaltungsangestellte saß damals im Vorzimmer von Stadt- und VG-Chef Dr. Werner Dümmler, wurde „der Liebe wegen umgepolt“ und brachte frischen Wind und neue Ideen in den Familienbetrieb, der damals noch im eigenen Schlachthaus schlachtete. In Fleischerschulen und in Kursen erlernte die heute 49-jährige modernes Management, Party- und Plattenservice, und schuf sich damit nach der Geschäftsübernahme mit ihrem Mann Otto in siebter Generation ein weiteres Standbein. 15 Sorten Käse werden seitdem angeboten, Backwaren kamen hinzu, eine Spielecke für Kinder und natürlich kann man die neueste Tageszeitung lesen. Auch ein neues feuerrotes Lieferauto läuft. Vor genau einem Jahr musste nämlich im benachbarten Kirschroth eine Hochzeitsgesellschaft auf ihre Kalten Platten verzichten. Sie schlugen nach einem schweren Verkehrsunfall auf der L 232 in Höhe des Meddersheimer Felke-Kurhauses Menschel Purzelbaum. Größten Wert legen Herrmanns auf Frische, 90 Prozent der verkauften Fleisch- und Wurstwaren kommen aus eigener Herstellung. Guido Müller aus Hennweiler ist Fleischlieferant. Zum Team gehören weitere vier Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit. Verkäuferin Irene Ulrich zählt seit drei Jahrzehnten zum Inventar und lernte hier ihr Metier von der Pike auf. In der Regel werden bis 15 Salate frisch hergestellt, Bestellungen individuell ausgeführt. Steaks in allen Variationen, zehn verschiedene Backofentöpfchen, oder Pfannenfertiggerichte wechseln wöchentlich und liegen voll im Trend. Spezialitäten und der fertige Mittagstisch werden dankbar von Berufstätigen und der älteren Kundschaft angenommen. Trocken gesalzene Schinken nach überlieferter und traditioneller Rezeptur finden sich ebenso im Standartprogramm wie Vollkonserven. Neu in der Angebotspalette: Glutenfreie Kasseler, Kochschinken, Rohschinken, Salamis; - Jagd-, Schinken- oder Hausmacher Leberwurst. Am Wochenende „brummt`s wegen dem Partyservice. Da geht’s ohne Pause voll durch! Das ist kein Vergleich zu früher, wo man mal verschnaufen konnte“, sagt Otto Herrmann, der sich auch seit vielen Jahren im Vorstand der Fleischerinnung des Kreises Bad Kreuznach engagiert. Vor 20 Jahren zählten noch 55 Fleischereien zur Innung, heute keine 30 mehr. Nachkommen hat das Paar nicht und wie lange die Herrmanns ihr Geschäft und die Fleischertradition noch in Ehren halten, können die beiden nicht sagen. „Die Arbeit macht Spaß und wir sind glücklich. Es erfüllt uns mit Stolz und Zufriedenheit, wenn lieb gewonnene und treue Stammkundschaft immer wieder kommen. So lange wir gesundheitlich können, machen wir weiter!“, strahlt das Paar in Feierlaune.


Jugendchöre + Eltern sangen sich in die Herzen der begeisterten Zuhörer -Ehrungen!

Bild 91: Nachwuchs wurde geehrt  92: Die Kids füllten die Bühne   Bild 93: Danksagen ist sehr wichtig

   MERXHEIM. Das ursprünglich am Winchendeller Weiher geplante Openair Swing-Konzert des Merxheimer Kinder- und Jugendchores wurde in die Mehrzweckhalle verlegt. Dutzende Helfer sorgten kurzfristig für eine prächtigen Kulisse und eine herrlich dekorierte Halle. Die Merxheimer taten gut daran, „schließlich haben wir einen guten Ruf und ein treues Publikum“, meinten Altvordere wie etwa Stefan Ottenbreit. Banner mussten umgeklebt werden, mit Megafonen der örtlichen Feuerwehr machten die Merxheimer tags zuvor noch einmal so richtig Rabatz und es wurde hektisch. „Es war ein toller Abend, alles super!“, fasste dann nach dem Konzert Vorsitzender Andreas Schmidt überglücklich, aber erschöpft und erleichtert, zusammen. Seine Träume zu „Swinging am Weiher“ mit Klassikern aus Jazz, Blues und Soul, oder zu Peter Maffays Schmusesong „und es war Sommer“ in einer lauen Sommernacht bei heißer Party in der untergehenden Augustsonne, all das musste er relativieren: „Stattdessen regnet es. Aber wir sitzen alle im Trocknen und in unserer gut Stub` und das ist gut so!“ und dazu passte die Zugabe „That´s what Friends are for“. Bei durchweg bekannten und beliebten Melodien wie etwa „I got Rhythm“ oder „Always look on the bright Side of life“ des Kinderchores wurde kräftig mitgeklatscht. Die Jungs sangen spitzbübisch und voller Pep einen „Fußball-Blues“, die Männer begeisterten mit Roger Ciceros „Frau´n regiern die Welt“, ein strahlender Elternchor und ein Jugendchor mit Medley voller Esprit und Elan wechselten sich ab. 55 Jugendliche und zwei Dutzend Erwachsene standen zeitweise keineswegs stocksteif auf der Bühne, sondern swingten oder wippten im Takt vor und zurück. Das Konzert lebte von kleinen Spots und spontanen Überraschungen: Etwa als sieben Väter in Shorts und mit Schulranzen auf der Bühne standen, oder bei den beliebten Klängen der Weather-Girls von den regnenden Männern „Ist raining men“ mit großen Regenschirmen durchs Publikum stoben. Weiteres „Hightlight“: Eine öffentliche Liebeserklärung „I love you“ und sogar ein Tänzchen wagten im Duett Ramona und Oliver Wöllstein auf der Bühne. Frankie-Boy Sinatra machte einst mit seiner Tochter Nancy „Something Stupid“ berühmt, jene schmalzige liebestrunkene Minisinfonie sangen auch Robbie Williams und Nicole Kidmann. Dies ging in der Merxheimer Mehrzweckhalle wie auf einer Achterbahnfahrt mit Bauchkribbeln so richtig ans Gemüt und erntete Beifallsstürme. Damit sparte das Publikum nicht und bedachte die Premiere ihres ersten Soloparts beim „It feels like home“ von Wiebke Heß aus Kirschroth sogar zwischendurch mit spontanem Applaus, ebenso für Dennis Ostgen im Klassiker „I feel Good“. Ein Selbstläufer im wahrsten Sinne des Wortes kam mit „I`m Walking“ 1992 aus der Fernsehwerbung. Vermutlich läuft der Mann mit dem Blauen Benzinkanister noch immer auf dem Highway zur nächsten Tankstelle. Diese Einlage übernahm theatralisch erfahren und gekonnt Vorsitzender Andreas Schmidt. Bei „Rescue me“ aus dem Musical mit Filmschauspielerin und Energiebündel Whoopie Goldberg als Nonne wurden besonders herzlich als Institution des Ortes in der ersten Reihe auch drei Merxheimer Nonnen begrüßt. „Ausgezeichnet“ habe es gefallen, rühmte Ordensschwester Elisabeth in höchsten Tönen. „Tolle Leistung, Probenfleiß wurde sichtbar“ lobten auch von Ramon Wöllstein dirigierte MGV Mannen aus Hochstädten ebenso wie etwa zahlreiche Meddersheimer um Ursel Bamberger. Mit begleitenden Worten führte Oliver Wöllstein durchs Programm, professionell begleiteten am Klavier Klaus Zimmer, den Baß zupfte Jürgen Kochler und an der „Schießbude“ saß Christoph Albrecht. Mit einem prächtigen Blumenstrauß wurde auch den Tontechnikern und natürlich der charmanten Leiterin Ramona Wöllstein gedankt.   


MERXHEIM. Im Keller der Katholischen Kirche geht’s  bei den Theaterproben zur neuen Aufführung Mitte März drunter und drüber und überaus turbulent zu: „Der Tyrann“ steht auf dem Spielplan und wird intensiv für die Theaterbretter geprobt, ein Lustspiel in drei Akten von Bernd Gombold.

Bild1351- Der Tyrann 2007

Eine ganz starke Rolle mit arabischem Akzent spielt Steffen Carmin, eine durchgängige Paraderolle einmal mehr Andreas Schmitt alias Albert Babel. Als solcher verkörpert er den Bürgermeister, der seinen 50. Geburtstag feiert und deshalb genervter ist als sonst. Ganz besonders „charmant und umgänglich“ ist er zu seiner Frau Erna und zu seiner Tochter Lisa, die er beide für sich im Rathaus arbeiten lässt. Seine Grobheiten und Befehle vom Schreibtisch aus werden durch die neue Sprechanlage noch verstärkt. Natürlich in echt Merxheimer Platt und auch lokale Kalamitäten dürfen nicht fehlen. Albert als Bürgermeister führt sich eben auf, wie ein Tyrann. Zu allem Überfluss teilt ihm die allwissende Putzfrau auch noch mit, dass seine Tochter ein Verhältnis mit dem Sohn des verhassten Bürgermeisters aus dem Nachbarort hat. Ultimativ stellt er seine Tochter zur Rede und fordert, das Verhältnis zu beenden. Aber von dem Tyrannen werden eigene „Sünden“ aus seiner Jugendzeit bekannt. Darunter auch ein unvergessliches Erlebnis aus Saudi- Arabien und daraus dreht die eigene Tochter dem Vater einen gewaltigen Strick: „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr“, dieses Sprichwort bewahrheitet sich, vor allem wenn die schöne Haremsdame Laila auftaucht und für enorme Turbulenzen sorgt. Ein heiteres Katz- und Mausspiel beginnt und allmählich wird aus dem lauten Tyrann ein fast zahmer Ehemann, Vater und Bürgermeister. Bis es soweit ist, geht es laut Drehbuch zu wie in „Sodom und Gomorra“, der Bürgermeister vergreift sich in fast allem, was Ähnlichkeit mit einer Frau hat. Seit Monaten laufen theatralisch die Proben, mit von der Partie der 1992 gegründeten Merxheimer Theatergruppe „Vergess de Text“ sind deren Gründungsmitglied, Regisseurin und Theaterchefin Elisabeth Henrich, Andreas Schmitt, Anja Neumann, Susanne Angene, Nicole Runkel, Steffen Carmin, Norbert Ottenbreit und Ralph Biermann. Die Aufführung beginnt am Samstag, 17. März um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle, sonntags am 18. März um 19 Uhr, eine Stunde früher. Karten kosten im Vorverkauf sechs Euro, für Kinder bis zwölf Jahre fünf Euro und an der Abendkasse sieben Euro. Der Kartenvorverkauf beginnt ab 26. Februar in der Knusperbäckerei bei Christine Beyer und Wolfgang Bastian, im Friseursalon Rita Jung und der Metzgerei Otto Herrmann.


Schlitz im Kleid in Merxheim- Jahr 2008 

MERXHEIM. „Schlitz im Kleid“ heißt die Komödie in drei Akten, die von der Merxheimer Laienspielschar „Vergess de Text“ auf die Bühnenbretter gebracht wird. Kleider von der Stange gibt es bei Anja Neumann alias der wie ein Drachen furios agierenden Modechefin Regina Knobloch. Aber sie hat ein extravagantes Kleid als „Juwel mit Schlitz“ in ihrer Kollektion, will damit hoch hinaus und für „Knobloch-Fashion“ den Designerwettbewerb gewinnen. Als Haute couture stand der Modezarin für die Hautevolee und High Society der Catwalk in London, Paris und Mailand offen, ausgerechnet in Bad Sobernheim musste sie landen.....(Bild Nummer 1365 - 2008)

 Ehemann Kai-Uwe ist der größte Waschlappen links und rechts der Nahe und so fliegen schon gleich zu Beginn auf der Bühne die Wortfetzen. Erst recht, als die feminin und avantgardistisch auftretende Susanne Angene als „Bernadette de Chan son“ ihr das Revier im französisch angehauchten Slang und mit trällernder Kopfstimme auf der Bühne in der Merxheimer Halle streitig macht. Im Glanz und Glamourmilieu zwischen Sein und Schein entwickelt sich wie im richtigen Leben ein harter Konkurrenzkampf. Turbulent geht es zu, es wird gerungen um den stabilen Stahlkoffer mit dem geheimnisvollen „Kleid mit dem bombastischen Schlitz“ bis sich die Ereignisse überschlagen und vor der Präsentation die Möchtegern Diva einen Herzanfall erleidet. Mund-zu-Mund-Beatmung? Reanimation? Nee, fehl am Platz: Es folgt auch keine Trauer, nur Hektik pur. Denn der Tod muss vertuscht werden, sonst fällt die Präsentation ins Wasser. Wie aber den Koffer öffnen, denn der Schlosser hat außer Sprüchen, die niemand wirklich hören will, nicht viel mehr drauf` und geheime Intrigen um die Nachfolge machen das Chaos perfekt...  Journalisten werden überbewertet, Paparrazzis stehen in den Startlöchern. Ob die Zuschauer schlussendlich doch noch den „Schlitz im Kleid“ zu sehen bekommen? „Das Publikum darf gespannt sein, herzhaftes Lachen ist vorprogrammiert!“, verspricht die Merxheimer Theaterchefin Elisabeth Henrich über die heitere und schwungvolle Komödie in drei Akten. Dabei will die 1992 gegründete Merxheimer Theater AG „Vergess de Text“ an großartige Erfolge und „Straßenfeger“ wie im vergangenen Jahr „Der Tyrann“ anknüpfen. Das prächtige Bühnenbild ist einem Modeatelier angepasst, das moderne Interieur stammt aus der ehemaligen Merxheimer Eisdiele. Anja Neumann, Edgar Pütmann, Susanne Angene, Andreas Schmitt, Ralph Biermann, Thomas Kistner, Nicole Runkel, Nicole Maiwald und Alexandra Krutten spielen mit. Der Vorhang hebt sich am Samstag dem 1. März um 20 Uhr, sonntags am 2. März ist eine Stunde früher Beginn (19 Uhr), und am 5. April soll die Komödie in Schwabsburg aufgeführt werden. Weitere Infos: www.vergess-de-text.de.



Der nunmehr eigenständige Merxheimer Kinder- und Jugendchor mit Andreas Schmitt an der Spitze (2007) plant nach dem mehrfach aufgeführten ABBA-Musical „Mama-Mia“ anlässlich seines 25.Geburtstages ein weiteres Konzert. Thema 2007 ist Afrika. Dafür proben die Kinder und Teenager um Ramona Wöllstein fast schon ein Jahr und haben eigens dazu zwei Tänze einstudiert. Die Aufführung ganz im afrikanischen Ambiente wird samstags am 6. Oktober, ab 19 Uhr in der MZH- Merxheim sein. Afrikanisches Essen wird es geben. Im Probenraum der Halle wird ein Afrikanischer Basar feilgeboten, die Jugendlichen und ihre Betreuer haben in ihrer Freizeit vom 20. bis 22. April in der Jugendherberge Sargenroth viel gebastelt, einen Trommel-Workshop veranstaltet und sich mit dem schwarzafrikanischen Kontinent beschäftigt. Es wird deutsch, englisch und afrikanisch gesungen. Die Kinder selbst haben ihre Ideen eingebracht und entschieden, dass auch ein Teil des Konzerterlöses an „Schulbausteine für Gando e.V.“ gespendet werden soll, erläuterten die musikalische Leiterin Ramona Wöllstein und „Mädchen für Alles“ und Vereinsschriftführerin Ingrid Hubert. Hilfe zur Selbsthilfe steht bei diesem Projekt in Burkina Faso an erster Stelle: Bildung, Lesen und Schreiben, Hygiene, Förderung und Ausbildung der Mädchen, Kooperativen in Dorfgemeinschaften sowie eigener Ackeranbau hat sich diese Hilfsorganisation auf ihre Fahnen geschrieben. Das Marimbaphon, ein Schlaginstrument aus der Familie der Xylophone, wird gespielt von Claudia Stang. Mit von der Partie auch Schüler der Monzinger Musikschule von Christoph Albrecht mit Congas, Djemben und Maracas, die den Merxheimer Kinder- und Jugendchor bei vielen Liedern begleiten werden. Hier werde die ganze schulische Vielfalt des musikalischen Lernens in seiner ganzen Bandbreite deutlich sichtbar. Die Merxheimer hoffen, an den großartigen Erfolg von „Mama-Mia“ nahtlos anknüpfen zu können.      

2006 war Abba- Jahr

2007: Chor probte für Afrika -

2008 wurde "Swing am Weiher" 

in die MZH verlegt 

Bild 445: Kinder probten 2007 für Afrika!


   Die Katholische Kirche in der Hauptstraße ist eingerüstet und wird aufwendig saniert

Bild: 59  2008/2009

Bauarbeiten 

in der Hauptstraße

  MERXHEIM. Bauarbeiten an der katholischen Kirche Merxheim sind seit Mitte September in vollem Gange. Auf Anfrage bezifferte Pfarrer Günter Hardt die Kosten der Baumaßnahme auf etwa 281.000 Euro, davon trägt das Bistum Trier 170.000 Euro. Finanziell unterstützt wird die Sanierungsmaßnahme durch die Denkmalpflege des Landes mit einem Zuschuss in Höhe von 30.000 Euro. Planung und Bauleitung der Turmsanierung werden vom Architekturbüro Alwin Bertram durchgeführt. Der gesamte Turm wurde von einer Mainzer Spezialfirma eingerüstet. Ebenfalls im Vormonat entfernte eine Feilbingerter Firma den Taubenkot, die Deckenbeläge im Turm wurden von der Schreinerei Bast aus Ravengiersburg erneuert und der Stahlglockenstuhl mit den Glocken ausgebaut. Derzeit sind die Zimmerleute der Firma Schink am Turmhelm mit den Abrissarbeiten beschäftigt. Es ist bereits der gesamte alte Schiefer entfernt. Weiterer Ablauf der Erneuerungsmaßnahme: Die alte Dachschalung muss ebenfalls entfernt werden, erst danach können notwendige Zimmermannsarbeiten am Dachgebälk ausgeführt und Schadstellen saniert werden. Danach wird die neue Dachschalung angebracht und wieder zugeklebt. Danach kann die Firma Hubert Stein aus Bruschied mit den Dachdeckungsarbeiten beginnen. Die obere Hälfte des Turmes wird mit neuen Schiefersteinen eingedeckt und der Übergang des gemauerten Turmteiles zum Schieferteil wird als Umgang erneuert. An dieser Stelle muss das Geländer und der Bodenbelag saniert werden. Auch Taubenschutzmaßnahmen in den Fensteröffnungen sind vorgesehen, ebenso wie die Malerarbeiten am Turmmauerwerk und den Holzteilen am Turm außenseitig. Eine Brandschutztür zwischen Turm und Dachstuhl wird eingebaut und die Blitzschutzleitungen von der Kreuzspitze bis zum Boden erneuert. Auch die alten, verwitterten Schallbretter werden nach den Richtlinien des Beratungsausschusses für das Deutsche Glockenwesen erneuert. Hier sind weitere Details einzusehen bei der katholischen Kirche Rhaunen unter: www.glockeninschriften.de Als Abschluss der Baumaßnahme wird innenseitig von der Eifeler Glockengießerei H.A. Mark aus Brockscheid ein neuer Eichenholzglockenstuhl eingebaut, in dem dann die drei Glocken mit neuen Holzjochen und allem, was zum Läuten dazugehört, wieder eingebaut werden. 2 Stahlglocken vom Bochumer Verein aus dem Jahre 1950 und eine ältere Bronzeglocke von Mabilon und Co., Saarburg, aus dem Jahre 1927, Gesamtgewicht der drei Glocken etwa 805 kg schlagen in der Merxheimer katholischen Kirche. 


 

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