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SPD-Ehrenbrief für Heinrich

 

Günter Heinrich ist Träger der Ehrennadel des Landes RLP,  ihm wurde die Verdienstplakette der VG sowie der OG Monzingen überreicht. Mitglied der SPD ist der Monzinger seit 1964, 37 Jahre lang war er seit 1980 im Ortsverein Kassierer und ab 1990 fast 20 Jahre im Gemeindeverband. Von 1964 bis 1969 und dann wieder von 1974 bis 1989 war er Mitglied des Ortsgemeinderates Monzingen und dort im Rechnungsprüfungsausschuss und im Finanzausschuss tätig. In drei Legislaturperioden ab 1984 war Günter Heinrich Mitglied des VG-Rates, des Haupt- und Rechnungsprüfungsausschuss, Stellvertreter im Werksausschuss, Mitglied im Wirtschaftsausschuss und von 1986 bis 1994 im VG-Rat Fraktionsvorsitzender. Der 72-jährige dreifache Familienvater ist mit Ehefrau Doris verheiratet und war von 1962 bis 2003 beim Finanzamt als Amtsrat und Außenprüfer -oft in Meddersheimer Metzgereien, tätig. „Aber ich kann heute noch überall hinkommen“, schmunzelte er.   Kegeln war sein Hobby. (Nov.2010 Nr.2694)



MONZINGEN. Werner und Helga Hexamer, geborene Reinhard, feiern am 2. Juli im Kreise ihrer großen Familie das Fest der Goldenen Hochzeit. 

Bild 2563- Juli 2010

Bei vielen Faschingspartys und Tanzveranstaltungen in Monzingen im einstigen  Saale Kilz (heute Alt Monzingen) oder bei Emrichs Fritz (dem bekannten „Chaussee-Jab“) hat sich das Paar kennen gelernt, und kam sich näher:„Mererschummer Buwe kamen Ende der 1950-er Jahre mit ihren Motorrädchern vorbei und Werner ließ nicht locker“, erinnert sich schmunzelnd die Jubilarin. Am 2. Juli 1960 wurde standesamtlich geheiratet, weil der gebürtige Meddersheimer zwei Tage später zum Bund eingezogen wurde. Die kirchliche Trauung mit der anschließenden Feier in der Monzinger Bergstraße, dem Elternhaus der Braut, fand im April 1961 statt. Dafür gab`s dann Sonderurlaub vom Bund, erinnert sich der stets umgängliche Jubilar strahlend. Zwei Kinder (Jürgen und Simone) sowie die beiden Enkelkinder Philipp und Charlotte sind der ganze Stolz des Ehepaares und zählen zu den ersten Gratulanten. Werner Hexamer (71) lernte Einzelhandelskaufmann, wer war beruflich bei Raiffeisen Monzingen, Fiscus Bad Sobernheim, in der VG Monzingen und zuletzt auf dem Bauamt der VG-Bad Sobernheim als Verwaltungsangestellter tätig. „Tagtäglich ist er noch immer ein positiver `Unruheherd` bei der Garten- oder Waldarbeit und beim Brennholz machen für den Kachelofen“ schildern die Kinder trefflich ihren Vater. Helga hat in der Nachbarschaft das Schneiderhandwerk von der Pike auf erlernt und dies jahrzehntelang sehr erfolgreich ausgeübt. Heute werden die Enkel gehütet, die beim Jubelpaar oft und gerne "abgegeben" werden. Werner war über 30 Jahre lang erster Vorsitzender des MGV und singt dort heute noch im Bass. Er ist im Förderverein der Martinskirche, im Männerkreis, bei der FWG, und als Platzwart des MGV-Festplatzes am E-Werk schwer aktiv. Sein ganzer Stolz ist ein restaurierter 19er Eicher Traktor, Baujahr 54, den er für genau solche Zwecke vor gut 30 Jahren gekauft hat. Erst kürzlich konnte dieser gute Dienste leisten, als er seinem Enkel Philipp ein Spielhaus selbst gezimmert hat. Werner Hexamer hält sich fit beim wöchentlichen Schwimmen, Wandern mit den Ex-Kollegen der VG-Verwaltung, oder auch mit einer Fahrradtour nach Meddersheim zu seinem Elternhaus. Ausflugstouren des MGV organisiert er mit, dennoch gilt das beliebte Paar nicht als Weltenbummler, sondern ist am liebsten "zu Hause" in Monzingen.



Juni 2010: MONZINGEN. Das 26. Monzinger Weinblütenfest ist nach wie vor an der mittleren Nahe ein Publikumsmagnet und zog tausende Besucher magisch an: 

Bild 2479: Teresa Kästel = beste Tina Turner Double und die Band Prestigious

Bild 2480: Tausende auf der Gass`

Nr. 2481: Moderatorinnen, Macher und Majestäten auf der Rathausbühne

Es sei ein angenehmes, harmonisches Gedränge und Getümmel, wo man „lauter nette Leute, aber auch alte Bekannte trifft“, fasste der Meddersheimer Andreas Hahn am Samstag um Mitternacht die gesellige Stimmung in der proppenvollen „Weinfestmeile Hauptstraße“ zusammen: „Es Monzinger Weinblütefescht, das eigene Meddersheimer Weinfest, Kreuznacher Jahrmarkt und Heiligabend sind absolute Highlights“, legte Hahn nach, der sich wie viele Jugendliche Cliquen per Handy über den aktuellen Standort austauscht. Das Konzept hinter den Kulissen war völlig neu: Im Vorfeld wurde mit der gelernten Sommelier-Expertin Linda Anspach (33) eine neue Chefin des vor drei Jahren gegründeten Weinblütenfest-Vereins gewählt. „Alte Zöpfe“ wurden abgeschnitten, Bewährtes verbessert, das kulinarische Essensangebot erweitert. Erstmals wirtschafteten die sieben Winzer und sieben Vereine eigenverantwortlich in ihre eigene Tasche und finanzierten das 26. Weinblütenfest über Standgeld. „Kosten gerechter aufteilen und Stärkung der Motivation“, waren Gründe. Dabei konnte Linda Anspach auf die Hilfe von Jürgen „Dissi“ Disselhoff sowie ihrer Vorgänger im Amt aufbauen. Die Stände waren nummeriert, das bisherige deeskalierende Sicherheitskonzept wurde gestrafft: Sechs Security-Mitarbeiter gingen auch durch die Seitengassen. 

Bild 2482: Hilde Jung (v. li.), Inge Petry, Ute Hexamer, Hella Krämer und Angelika Petersohn Fö-Verein M.-Kirche

Bild 2483: Jede Menge Tanzgruppen bereicherten das 26. Weinblütenfest

Bild: 2484: Feiern und Flanieren auf der Weinfestmeile war angesagt.

Zum Festauftakt am Samstagnachmittag pilgerten drei Dutzend Gäste durch die Wingerte und verkosteten Weine, da, wo sie wachsen. Bürgermeister Norbert Alt lobte in seiner Begrüßung mit Linda Anspach und Heike Mensch „Frauenpower“. Der Samstag ist seit Jahren Selbstläufer: Countrymusic, beliebte Rock-Pop-Klassiker von Percy Sledge, über Queen bis Abba und Schlagerstar Andrea Berg sang zum dritten Mal in Folge Teresa Kästel mit Band. Das beste Tina-Turner-Double überzeugte als Temperamentbündel und verbreitete Partystimmung pur und vom Feinsten. Gestern Nachmittag moderierte erstmals die frühere Mosel-Gebietsweinkönigin Janine Reichert das proppenvolle 15-Punkte-Programm im Beisein von Nahe-Weinprinzessin Christiane Koebernik und Edelsteinkönigin Carina Leyser. 

TuS 04 Monzingen Abteilungen zeigten Showtänze.  Weinkenner- Wettbewerb, spannende Lögellauf- Wettkämpfe der Ortsvereine sowie Förderverein Grundschule und ein klasse Bobbycar-Rennen der Grundschule sorgten vor anfeuernden Gästen und Besuchern für viel Gaudi und Heiterkeit. Verdiente Bürger wurden mit Präsenten geehrt, acht der 16 Neugeborenen mit einem T-Shirt willkommen geheißen: „Das Weinblütenfest prägt die 1700-Seelen-Dorfgemeinschaft, wir sind auf einem sehr guten Weg!“, resümierte Linda Anspach zwischen den teils spektakulären Wettkämpfen. Petrus und der Weingott Bacchus müssen Monzinger sein, strahlten gestern Abend Winzer und Vereinsvorstände mit der neuen Chefin des Weinblütenfest-Vereins um die Wette. Ihre Premiere jedenfalls war gelungen. (Bild 2485)



Monzinger Wehr feierte, ehrte, übte + tanzte 

MONZINGEN. "DiHeDi" spielte. Während einer Feierstunde beim Tag der offenen Tür der Monzinger Feuerwehr wurde der Träger des Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichens, Manfred Schmitt (59), zum ersten Oberlöschmeister in der VG-Bad Sobernheim befördert. Aus der Jugendfeuerwehr Monzingen /Langenthal wurden Jason Hardie, Kenny Haynes sowie Maximilian Schmidt, dessen Opa Werner Jaeger in der Wehrleitung lange aktiv war, in die Monzinger Wehr übernommen, und vom VG-Beigeordneten Robert Nicolay per Handschlag verpflichtet. Die Jugendfeuerwehr Monzingen /Langenthal wird von Jens Petersohn und Nils Nasdall geleitet und zählt 17 Mitstreiter. Die Zahl der Aktiven in der Monzinger Wehr erhöhte sich auf 35. 

(Bild 2452- Juni 2010) Zum Feuerwehrmann befördert wurden Daniel Kaul und Pascal Reichelt. Aus der Kirschrother Wehr wurden Jörg Werner und Peter Franzmann zum Feuerwehrmann befördert.Wehrführer und Fördervereins-Vorsitzender Lothar Treßel ehrten die Mitglieder Günter Dankemeier, Heinz Morschhäuser und Karl-Werner Wahl für 25-jährige, Rolf Dick, Adolf Geib und Manfred Hoseus für 40-jährige Mitgliedschaft. Wetterglück beflügelte das Sommerfest: Die Jugendwehr zeigte eine Übung mit Wasserentnahme vom Hydranten, „DiHeDi“ spielte. VG-Wehrleiter Karlheinz Steinbrecher erklärte vor vollbesetzten Reihen die Notwendigkeit der Ersatzbeschaffung von Fahrzeugen mit Baujahr 1981. Probleme in der Ersatzbeschaffung bereiten die Kosten der Drehleiter, seit sich der Kreis aus der Finanzierung zurückzog. Auf ihre Wehr lassen die Monzinger nichts kommen, die urkundliche Erwähnung geht ins Jahr 1898 zurück. Dennoch wurde Kritik laut, warum nachts mit Martinshorn und Blaulicht gefahren werden muss. Anlass war ein Brand in Auen. Wehrführer Lothar Treßel erklärte dazu, dass dies auch zum Schutze der eigenen Wehr nötig sei. Mehrfach beschwerten sich Monzinger Bürger, ob es nötig sei, dass nachts die Wehr, Rettungsfahrzeuge und Polizei mit Tatütata und Blaulicht durch den Ort sausen. Klare Ansage von Wehrführer Lothar Treßel „Ja! Bei uns fährt niemand mehr `raus ohne Sondersignale“. Bei Versuchen ohne Martinshorn und Blaulicht habe man nächtens um Haaresbreite die Monzinger Zeitungsfrau auf der Kühlerhaube gehabt. Die Alarmierung sei ausschlaggebend. Beim Brand in Auen sei man von größter Gefahr für Leib und Leben ausgegangen, was sich glücklicherweise nicht bewahrheitet hätte. Aber dies wisse man eben immer erst hinterher. Absolute Priorität hätte die Sicherheit. Im Übrigen sei es sehr schlecht, wenn es gerade die Zeitungsfrau treffe….       



MONZINGEN. 04/2010:  Sehr zufrieden war die 1585 gegründete „Schützengesellschaft zu Sobernheim“ beim traditionellen  Ostereierschießen im Schützenhaus in Monzingen. 

Traditionell fand dies an zwei Tagen statt, nun konnte Vorsitzender Lothar Wild mit seinen 16 Helfern über 120 Besucher und Schützenbrüder aus dem weiten Umkreis bis hinter  Kirn-Kallenfels und Winzenheim erstmals an einem Tag, am Karfreitag, begrüßen. Rund 1100 Eier und Süßigkeiten gingen weg wie die sprichwörtlich „warmen Semmeln“. Geschossen wurde mit Luftgewehr, Luft- oder Sportpistole. Problem sei der fehlende Nachwuchs und die negativen Schlagzeilen, die dem Schießsport zunehmend Sorgen bereiten, beklagte Lothar Wild und befürchtete, dass man „eines Tages den Schießsport abgewürgt hat“. Daher betrieb der Vorstand Imagepflege, und konnte mit zwei Beitritten die Mitgliederzahl auf 104 steigern. Das Wetter spielte mit, die Gäste saßen bei Kaffee und Kuchen entweder an einladend-österlich dekorierten Tischen im Schützenhaus oder im Freien, wo auch die ersten Grillspezialitäten der Saison lockten. (Bild Nr. 2250- April 2010)



Monzingen märz 2010: Die Neuordnung des Bereitschaftsdienstes erregt emotional die Gemüter: Fach- und Hausärztemangel, der demographische Faktor und die Finanzierbarkeit sind unüberwindbar scheinende Hürden. Im Rahmen der Reihe Bundestagsfraktion vor Ort lud der Rehborner Bundestagsabgeordneter Fritz Rudolf Körper (SPD) seinen Cousin, den Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), Dr. Günter Gerhardt, zum Thema „Gesundheit auf dem Lande- sind wir in Zukunft medizinisch gut versorgt?“ nach Monzingen in die Festhalle ein.  Über 200 Besucher kamen aus dem ganzen Kreis, das Thema brennt unter den Nägeln. Die geplante Kopfpauschale der Schwarz-gelben Regierung hebe den Solidaritätsgedanken auf, wetterte Körper, Gesundheitspolitik sei auch Standortpolitik.

Nr 2220: Viele "Patienten" kamen und ließen sich aus 1.Hand informieren!

Nr.2221: Cousins unter sich: MdB Fritz R. Körper, Funktionär G.G.+ Klaus Stein (li)

Bild 2222: KV-Chef Dr. G. Gerhardt behielt stehts die Contenance und die Ruhe!

   Dr. Günter Gerhardt erklärte Hierarchie und Aufbau der 1931 gegründeten KV als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit 600 Mitarbeitern, deren Chef er ist. Keineswegs sei die KV ein Kürzel für „kannste vergessen“ oder „kriminelle Vereinigung“, vielmehr stelle sie sich auf gleicher Augenhöhe mit den Krankenkassen der optimalen Versorgung in ganz Rheinland-Pfalz auf Grundlage des Sozialgesetzbuches. 7000 Ärzte gehören der KV an, als „Prügelknaben der Nation“ müssten sie permanent Bürokratie und eine Flut von Gesundheitsreformgesetze ausbaden. Es gehe ausschließlich bei der ärztlichen Bereitschaft um „die Vertretung des Hausarztes zur Unzeit: Diese Umstellungsphase ist in Bad Sobernheim sehr unglücklich gelaufen!“. Gerhardt versprach Nachbesserungen, derart, dass „diese Region so versorgt wird, wie sie sich das vorstellen!“. In der Pfalz und Rheinhessen sei dies gelungen. Der Notarzteinsatz bleibe unangetastet Ländersache. Als „Speerspitze“ gegen die Meisenheimer Regelung argumentierte Dr. Peter Esch (Monzingen), dass die Wogen einer Neugliederung aufgrund handwerklicher Mängel auch bei der KV in Mainz hoch schlugen. Er sah noch viel Gegenwind: Kollegen und Bevölkerung seien echauffiert. Doktor Heribert Schöll (Hochstetten) kritisierte in dieser Sache die stringente Sparpolitik der Krankenkassen. Während der Diskussion ließ der eloquente KV-Funktionär Gerhardt keine Anfeindungen zu: „Ich diskutiere doch auch sachlich. Sie bekommen Gesundheitsprobleme, Bluthochdruck und Herzbeschwerden“, entgegnete er allzu harschen Zwischenrufen.  Namensvetter Günther Gerhardt aus Heimweiler forderte grundsätzliche Lösungen aus Berlin: Dort betreibt man Klientelpolitik und schont die Pharmakonzerne: „Qualität sinkt, Kosten und Zuzahlungen steigen ins unermessliche“. Weg von den Pauschalen, hin zu intelligenten Lösungen und Einzelleistungsvergütungen. Ärzte und Rettungssanitäter steuerten ihre Erfahrensberichte bei. Der Langenlonsheimer Hans Walter Spindler plädierte an KV, Krankenkassen und Politik in einem „Weiterbildungsverbund“ auf dem schnellsten Weg fehlende Fachärzte zu etablieren. Zunehmend werde die Medizin (70 Prozent) weiblich. Noch düsterer zeichnete der Winterburger Arzt Christian Schulze, Mitglied der Landesärztekammer, die Lage: „Sie können froh sein, wenn sie überhaupt noch einen Hausarzt haben!“, der 36-Jährige ließ sich von Zwischenrufen nicht irritieren: „Gute Ärzte werden krank und sterben aus!“. Per Saldo verlassen aufgrund besserer Anreize täglich sechs gut ausgebildete Mediziner Deutschland. Nachkommende aus dem Ausland hätten gravierende Sprach- und Verständigungsprobleme, sprach er Probleme direkt an. Elke Eßling überreichte Dr. Günter Gerhardt 2.500 Unterschriften, die sie mit Dieter Stark und Joachim Feuser gesammelt hatte. Vom „Öffentlichen“ nach dem Ist-Stand befragt sagte die Weilerer: „Meisenheim ist nicht akzeptabel. Mit den Gesprächen und der verbindlichen Zusage von Günter Gerhardt sind wir zufrieden. Die Äußerungen seiner Stellvertreterin Ultes-Kaiser bei er KV waren unqualifiziert, dreist und nur peinlich“. Besorgte Bürger und Ärzteschaft hätten Politiker um Hilfe gebeten, nicht umgekehrt. Bekanntlich hatte Utes-Kaiser den Ärzten einen „Maulkorb“ verpasst, und die Schuldigen einer „populistischen Stimmungsmache“ bei Politikern und Zeitungen ausgemacht. Günter Gerhardt wird seinen Monzinger Versprechungen Taten folgen lassen müssen und daran gemessen werden. Schon diese Woche gibt’s weitere Gespräche in Kirn und Bad Kreuznach. Eine klare Nachvollziehbarkeit und Transparenz, und dass die Versorgung entlang der Nahe nicht schlechter geregelt wird, schrieben die Teilnehmer ihm ins Stammbuch. Sie wollen die weitere Entwicklung mit Argusaugen verfolgen



Frühjahraktion im und rund ums Vereinsheim war am Samstag beim 1018 Mitglieder zählenden TuS 04 Monzingen angesagt. Vorsitzender Werner Hoseus war mit der Resonanz überaus zufrieden und arbeitete eine Prioritätenliste mit zwölf Punkten ab, während die Junioren im Spielbetrieb dem runden Leder nachjagten. Weil derzeit viele Mannschaften aktiv spielen, wurde der Hartplatz reaktiviert. Da hatte der Sturm einen Flutlichtmast umgeknickt. Unrat wurde eingesammelt, neue Ballfangnetze angebracht, die Holzgarnituren gewienert und neu gestrichen. Ganz stark eingebunden auch die Frauen der AH-Fußballer, Volleyball-und Leichtathletikdamen. Eine Generalreinigung im Vereinsheim, hinter der Theke, in der Küche und in den Sanitären Anlagen stand an. Trotz allem Eifer wurde die Kameradschaft und Geselligkeit gepflegt, die Stimmung war super. Hella Krämer sorgte nach getaner Arbeit für einen deftigen Erbseneintopf mit Einlage.  (Bild 2223- märz 2010)



MONZINGEN /WEILER. Goldene Meisterbriefe würdigen eine Lebensleistung, deren Verleihung nach fünf Jahrzehnten sind eine lange Zeit: Die beiden Fleischermeister August Schmidt aus Weiler und Günter Kaufmann aus Monzingen haben unter schwierigen Bedingungen im Nachkriegsdeutschland begonnen, und ständig steigende Herausforderungen und Veränderungen in ihrem Handwerk gemeistert. Sie haben mit viel Liebe und Hingabe ihrer Zunft Ehre erwiesen, Traditionen ins neue Millennium überführt, Nachwuchs ausgebildet, sich dem Gemeinwohl und dem kulturellen Leben in vielfältiger Weise verpflichtet gefühlt. Beide haben sich im Vorstand der Fleischer-Innung engagiert und vorbildliches geleistet. So hieß es in der Laudatio der Handwerkskammer Koblenz bei der Verleihung in Ochtendung.

HINTERGRUND: Goldene Meisterbriefe werden auf lange Sicht immer seltener. Grund ist eine Zentralisierung, fehlende Nachfolge, oder ein sich ständig wandelndes Berufsbild. In diesem Jahrtausend geht die Zahl der alteingesessenen Handwerksbetriebe rapide zurück. Im Kreis Bad Kreuznach zählte die Fleischer-Innung einst 100 Betriebe, heute gibt es trotz Kooperation und Gebietserweiterung weniger als 48 Mitgliedsbetriebe und im ganzen Landkreis KH kaum noch eine Schlachtstätte. 1300 Halter von Schweinen wurden Ende 2009 in Rheinland Pfalz („RLP“) gezählt: Minus 250 (=16 Prozent) gegenüber 2008. Nur noch ein Prozent (257.000 Tiere) der deutschen Schweine steht in RLP.

Bild 2196- März 2010: August Schmidt (links) wird 87, Günter Kaufmann ist 72. Beide sind sehr stolz auf ihren Goldenen Meisterbrief. 

  Im 87. Lebensjahr und noch immer seit der Einführung in den 1970-er Jahren bringt der als „unverwüstlich“ geltende „Schmidt-Auuscht“ Proben von Betrieben der Mittleren Nahe zur Selbstkontrolle nach Koblenz, seinem Kollegen Günter Kaufmann wurde jüngst die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. Konkurrenten waren die beiden nie: Beide sind universelle Handwerksmeister par Exzellent, wahren nicht nur ihre Gewürzmischungen und Geheimrezepturen, sondern auch die kollegiale Hochachtung und Freundlichkeit als gelebte Tugend: Günter Kaufmann war so eine Art „Platzhirsch“ in der Weinbaugemeinde Monzingen, in Auen und Langenthal, und er fuhr einst mit dem Messerköcher und den kleinen Glocken zum Entborsten und Abkratzen der Brühhaut, mit der Fleischmaschine auf dem Gepäckträger „Über-Land“. In jeder Gemeinde stand eine Brühmulde, nach dem Krieg meist noch eine eckig-ungehobelt Hölzerne. In einer Wintersaison schaffte er an die 300 Hausschlachtungen. Im Alter von 13 Jahren begann er seine Lehre beim damaligen Obermeister Karl Kasper in der Bad Kreuznacher Mühlenstraße, sammelte Rüstzeug bei Christmanns in Meddersheim und kam über Hennweiler nach Hause, wo er Ende der 1960-er Jahre die Metzgerei seines Vaters übernahm. Günter Kaufmann wird kommende Woche am 4. März 72, er war Aufsichtsratsvorsitzender der Fleischer-Genossenschaft und betreibt für die Innung die Historische Metzgerei im Bad Sobernheimer Freilichtmuseum. 

35 ZENTNER BRATWURST Als es in Kirn noch sieben Fleischereien gab und der städtische Schlachthof florierte, begann der gebürtige Merxheimer August Schmidt 1948 seine Lehre bei August Klein in der Linken Hahnenbachstraße. Er war schon 25, lange im Krieg, einst bei Erwin Rommel im Afrikacorps.  August Schmidt heiratete in die 1925 von Adolf Kimnach gegründete Weilerer Metzgerei mit Gastwirtschaft, die bis 1970 ausschenkte. Er belieferte von 1952 bis 1982 Becker´s Bratwurststand, da, wo heute am Kirner Marktplatz Leo seinen Imbiss betreibt. 35 Zentner wurden an vier Tagen Kirner Kerb auf dem Festplatz gegessen, am Andreasmarkt an einem einzigen Tag über 13 Zentner: „Beckersch Bratwurscht“ und eine Cola erreichten Kultstatus, „Made by mir in Weiler“, strahlt der Senior noch immer. Die beiden blicken auf harte, aber schöne Zeiten zurück: Der Handschlag zählte noch beim Viehkauf. Meist wurde an der Gemeindewaage bar bezahlt. Umgehend  kauften die Bauern wieder Ferkel, bevor alles Geld weg war. Jeder schlachtete noch selbst. In Wirtschaftswunderjahren galt zehn Zentimeter dicker Schweinespeck als Wohlstandsbarometer und wurde gemessen, machte wie ein Lauffeuer im Dorf seine Runde: „Mein idealer Lebenszweck- ist Borstenvieh und Schweinespeck!“ (von Johann Strauss) war damals so bekannt wie heute „Geiz ist Geil“. Geschlachtete Schweine brachten es auf über 300 Pfund. Schwere Gemeindestiere oder störrische Erstlinge wurden von Staudernheim, aus Seesbach oder dem tiefsten Hunsrück über die Landstraße getrieben. Eine Tortour. Oft büchsten sie in der Monzinger Ringstraße aus und demolierten Autos, entkamen noch einmal ihrem Häscher durch den Reil…. Beide Meister haben fette Schlagzeilen als „Viehtreiber“ aus unserer Zeitung aufbewahrt, heute gibt es in vielen Orten gar kein Vieh mehr. Schwere Schweine und Vorderviertel habe man auf dem Buckel schleppen müssen, heute werde „der 20-Kilo-Zwiebelsack mit dem Autokran abgeladen“, witzeln sie.

ÜBERTRIEBENE EU-VERORDNUNGEN : Was hat sich noch verändert? „Überbordende EU-Verordnungen mit fortlaufender Eigenkontrolle, Dokumentation und die Pflege des großen Maschinenparks erfordern enorme Kosten und viel Personal mehr“, sagt der Senior. Heute haben Fertiggerichte, Snacks, Fingerfood und Partyservice die Hausmacher abgelöst und sind Nonplusultra. Das Sortiment und die Fleischveredlung haben extrem zugelegt, Frische und Qualität das A und O. Geflügel habe sich fest etabliert. Bedauert haben die beiden, dass „die jungen Leute das Wasser anbrennen lassen“. Wenn Suppenfleisch im Angebot ist, seien die Käufer Senioren, alle „Ü 60“. Die Leute früher hätten das Fleisch und alle Teilstücke genau gekannt. Neben August Schmidt hat auch Sohn Gerd und dessen Sohn Dirk in der Frankfurter Fleischerschule Heyne die Meisterprüfung absolviert- ein seltenes Novum heutzutage, für das sich die Zunft und mehrere Fernsehsender interessierten. Die Weilerer können aus einem reichen Fundus schöpfen, haben Filialen in Simmertal und Meddersheim, und einen Senior, der ständig „auf Achse“ ist. Anders Kaufmanns in Monzingen: „Sieben Supermärkte in 15 Kilometer Umkreis waren zu viel, der Konkurrenzkampf zu groß“:  Sie haben das Fleischer-Fachgeschäft zu gemacht, beliefern nur auf Bestellung Vereine, und betreiben weiter ihren Partyservice. 2004 konnte Sohn Jochen einen lukrativen Job in einer Geflügelproduktionsstätte in Mainz-Finthen nicht ausschlagen, Günter Kaufmann ging ein Jahr später in Rente. „Wir haben viel zu früh zu viel schaffen müssen, und wir nehmen alle nix mit. Alles hat seine Zeit!“ schwingt viel Wehmut, aber auch Lebensweisheit mit! 



MONZINGEN. Febr. 2010: Als ob die Weinbaugemeinde nicht schon genug Qual mit der Wahl hatte, eröffnete bei der Kappensitzung von GV Sängerlust und TuS 04 zur Freude des begeistert mitfeiernden Auditoriums zum dritten Male das Wahllokal. 

Bild2199: Die Monzinger Gardemädels können tanzen, und wie!

Bild 2200: Das feiernde Auditorium stand auf Bänken und Tischen ...

Bild 2201: Trinkfest und Showerprobt kamen die Megakerls als Helenen!

In Profimanier hatten Anja Bender und Maren Alt das Dorfgeschehen zur Nachlese porträtiert und ließen die Kalamitäten eines turbulenten Jahres Revue passieren: Klar, dass das Rennen um den „OB“ höchste Priorität in der Bütt hatte. Zeremonienmeister „Harry“ (Harald Jung) blieb wegen eines leeren Tanks nicht verschont, musste sich noch oft als „Mister Sprit all“ titulieren lassen. Ausverkauf bei Edeka oder nur Privatumzug? Und warum Wochenendhaus auf Ebenhöh`? Die Insiderinnen glossierten brillant und trafen voll ins Schwarze. Aber: Es ging humorvoll und versöhnlich zu. Mittendrin unter den aktiven Akteuren Peter Herrmann, der sich einiges über „Abos“ anhören lassen musste, aber nicht den Kopf hängen ließ und heiter die Contenance wahrte. Die Vorstellung des Elferrates mit Ihrer Tollität Anja Bender, erstmals als deren Präsidentin, und der Präsentation aller höher gestellten Persönlichkeiten mit Rang und Namen wie Sportplatzstimme Klaus Stein, Ex-Protokoller Dieter Starck oder einem Mann für alle Fälle (Uwe Lichter) hatte Format. Niemand konnte sich dem stehend abgelegten Gelübde und den Regularien in der lange ausverkauften Monzinger Festhalle entziehen. Seit Hella Krämer die Kappensitzung wieder ausgegraben hat, avancierte sie zum absoluten Knaller. „Trotz Schweinegrippe sind wir fit, Alt und Jung steh´n in de Bitt“ war erklärtes Motto und tatsächlich wurde ganz schnell auf Tischen und Stühlen „abgefeiert“. 

WEITERE MITWIRKENDE: Elferrat: Anja Bender, Katharina Bender, Thilo Baus, Anna Disselhoff, Jürgen Disselhoff, Bettina Günter, Jürgen Hirsch, Uwe Lichter, Klaus Stein, Dieter Starck und Heike Zukowski. „Final Destinations“ unter den Trainerinnen Jasmin Reichard und Nicole Reuther trat auf mit Lara Gerhard, Elisabeth Götze, Jessica Rosskopf, Kim Nancy Waerder und Lisa Wiebe. Clowns und Gardetänzerinnen des TuS o4 standen unter Leitung von Brigitte Herrmann und Corinna Weidmann, weiter tanzten Melanie Brumm, Larissa Enders, Anna Klein, Annika Klein, Tina Krischok, Alena Lorenz, Melanie Schwed, Nadja Skär und Lea Kirchhoff. Die Megakerls: Michael Brumm, Thorsten Büker, Günter Bunn, Jörn Dickenschied, Pascal Geiß, Ingo Heddesheimer, Oliver Hepper, Peter Herrmann, Steffen Wagner und Berndt Späth.     

Eine Art Persiflage auf Tarzan und das Dschungelbuch bot „Final Destination“ mit der neunjährigen Kim Nancy Waerder, die ihren Part super spielte. Der TuS 04 schickte seine Garde mit sehenswerten Hebefiguren ins Rennen. Die Mädels boten akrobatische Turneinlagen als Clowns mit viel Klamauk am Trampolin. Nina Klippel und Dominique Weichel (feierte Premiere) nahmen als Omas auf einer Bank Platz und beleuchteten die Umgebung des Jugendraumes. Einen super Vortrag kontra Diät landeten Nicole Alt und Silke Kaufmann. 

 Bild oben 2202- Kabinettstückchen! Sie hatten es auch musikalisch `drauf und erfolglos „1000 mal gewogen…“. Äußerst gewagt und schlüpfrig der Vortrag von Nina Klippel und Maren Alt, die kein Blatt vor den Mund nahmen. Als prämierte Winzer im „Alt Monzingen“ über die Himbeer- oder Kirschnote im Weinglas philosophierten und schwadronierten, empfahlen sie, „die Brieh` wegzukippe und sich bei Mehmet ein Bier zu bestelle!“. Morgens Mailänder Scala, abends Monzinger Bütt? Denkste! Jürgen Disselhoff und Klaus Bender als russische Pianisten legten ein Attest vom Notdienst „Dr. Weitweg Meesenum“ vor, das an der Nahe nix galt: Ohne Worte brachten die zwei Bässe vom Sängerlust die Narhalla zum erbeben und ernteten Raketen. „Verliebt in den DJ“, „Joanna“, „Fliegerlied“ oder „Ich hol das Lasso `raus“ sind alles Stimmungslieder, die auf Tischen und Stühlen mitgesungen wurden. Playback-Stars waren Manfred Hamann, Dirk Reidenbach und Thomas Busch. Mit einer originellen Sänfte, Knoblauchflagge, Weintrauben und Goldenem Siegerkranz auf dem Haupt kamen die Megakerls in griechischem Outfit auf die Bühne und erstarrten zunächst zu Salzsäulen: „Die Götter spielten verrückt“, aber dann: Die Sirtaki tanzenden Männer unter Leitung von Kathleen Schönheim und Maren Alt sind sturmerprobt und Beifall vergewöhnt, sie hatten sich Raketen nach ihren Verrenkungen beim mitreißenden Showtanz redlich verdient. 



MONZINGEN. Seniorennachmittag beliebt wie eh und je 

Bilder 2173 / 2174 / 2175: Februar 2010: Weit über 50 der über 65-Jährigen folgten der Einladung der 1717 Einwohner zählenden Ortsgemeinde in den Evangelischen Gemeindesaal. Hier hatten die Ratsfrauen und Frauen der Ratsmitglieder sowie Hella Krämer, die bis 2009 über 35 Jahre im Ortsparlament mitwirkte, Kuchen gebacken und verwöhnten mit Appetithäppchen. Mit Applaus wurde Alt-Ob Adolf Geib begrüßt. „Kati`s Kids“ um Katja Zimmermann, die „Little Diamonds“ unter Annette Ahrend und die „Hip-Hop-Chickens“ um ihre Trainerin Ellen Thies mit einem sehenswerten Rock´n Roll- Tanz, allesamt Formationen unter der Flagge des TuS 04 in verschiedenen Altersgruppen, sorgten mit ihren Darbietungen für Abwechselung und ernteten viel Applaus. „Dissi und Hexe“ von der Band „DeHeDi“ stimmten mit Volksmusikliedern an, und animierten zum Mitsingen. Bürgermeister Norbert Alt begrüßte und informierte über die Baustelle vor Ort, rund um Kirche und Gemeindesaal. Sehr erfreulich weiterentwickelt habe sich der Kindergarten, der zu einer Ganztagskindertagesstätte wurde. Im Verlaufe des nachmittags gingen deren Leiterin Anne Schotte sowie die Ratsmitglieder und Beigeordneten von Tisch zu Tisch, beantworteten Fragen, und hatten ein offenes Ohr für die Anliegen der sichtlich gut gelaunten Senioren.



MONZINGEN. jan.2010: „Kleine politische Sticheleien gehören dazu, mehr nicht. Wir halten den Neujahrsempfang neutral“, freute sich der Altvordere Max Schütt beim 16. FDP-Neujahrsempfang im Monzinger Rathaus und begrüßte unter den zahlreichen Gästen aller politischer Couleur einige Ortsbürgermeister und den Monzinger „Ob“ Norbert Alt (SPD) besonders herzlich. Der FDP-Amtsverband, Monzinger Liberale, sowie der neu gegründete FDP-Stadtverband luden ein.

Januar 2010: Bild 2120 und 2121

Musikalisch umrahmte sehr ausdrucksstark Neumitglied und Gesangssolistin Gabi Presser mit dem amerikanischen Klassiker „Over the Rainbow“, Erika Beck arrangierte herrliches „Fingerfood“ mit Sekt und Selters. Vorsitzender Elmar Schauß dankte dem neuen 2. Kreisbeigeordneten Max Schütt für sein zehnjähriges Engagement im VG-Rat, und er ehrte Brigitte Schütt-Sponheimer für 25-Jährige Treue. „So schlecht ist die Politik nicht“ sagte die Geehrte und blickte zurück, als bei den „JuLi`s“ noch Plakate kleben und Prospektverteilung angesagt war. 

Max Schütt (li.): Liberales Urgestein  

Elmar Schauß relativierte astronomische Zahlen, die in Zeiten der Wirtschaftskrise doppelt schwer wiegen; - nichtsdestotrotz müsse überall gespart werden. Schauß zitierte den Bundesvorsitzenden in Sachen Steuerentlastung: „Man gibt dem Steuerzahler nicht sein Geld zurück, sondern er darf sein Geld behalten!“. Übrigens werde fünf Prozent der öffentlichen Haushalte „für Blödsinn“ ausgegeben, und diese Summe sei 2009 noch überschritten worden. Dieser Unfug müsse aufhören, gab Elmar Schauß seine Forderung an Thomas Auler mit auf den Weg in den Mainzer Landtag. Auler sprach von einem sehr erfolgreichen Jahr, man habe in Rheinland-Pfalz die Mandate verdoppelt und vielfach beste Ergebnisse eingefahren. Der Riesweiler Bürgermeister verwahrte sich gegen zuviel Polemik in der Presse-Landschaft und Kritik in punkto „holpriger Start: Wir sind frühzeitig für Steuersenkungen eingetreten“, sagte er. Die Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes habe noch Peer Steinbrück vor dem Hintergrund gleicher, europäischer Wettbewerbsbedingungen eingefädelt. Immer mehr Hochqualifizierte und Leistungsträger wanderten aus. Thomas Auler forderte stringent mehr freiheitliche Selbstgestaltung, dass nicht alles vom Staat diktiert werden darf: „Der Starke soll dem Schwachen helfen, aber nicht der Fleißige dem Faulen“. Das System müsse umgestrickt werden, Kommunen müssten vor der kommunalen Verwaltungsreform mit Landflucht mehr finanzielle Mittel behalten, und weniger Zuschüsse erhalten. Applaus erhielt er, als er den Absolutismus der SPD-Alleinregierung und das finanzielle Fiasko am Nürburgring mit den jetzt fehlenden Geldern anprangerte, Hans-Arthur Bauckhage habe seinerzeit keinen Privatinvestor gefunden und die Finger davon gelassen. Klare Ansage: „Die FDP will die Ortsgemeinden und Städte und das Ehrenamt stärken, und 2011 eine Regierungsbeteiligung im Land anstreben“. Bis dahin fließe aber noch viel Wasser die Nahe ´runter. Stadtverbandsvorsitzender Ewald Plew erinnerte an die Neugründung vor wenigen Monaten und hinterfragte städtische Themen wie Kreiselbau am Schwimmbad, Nordanbindung, Leerstandskataster. Als Schlechterstellung lehne man die Notdienstregelung strikt ab. Der FDP-Stadtverband engagiere sich am Kurt-Heimer-Tempel und lade am kommenden Samstag zum Winterumtrunk ein. Bisschen viel der Termine, äußerten Anwesende: „Von der FDP kann man nie genug bekommen“, konterte Plew spontan.



13,7 Kilometer "NaheWeinWanderWeg" lockte Tausende

Bild 1740 im Weilerer "Herrenzehntel"

REGION:Tausende pilgerten Mitte September über den 13,7km langen Weinwanderweg Mittlere Nahe: Wandern und Genießen war zum achten Male angesagt und entwickelte sich zu einem Publikumsmagneten. Von weitem waren die Naheweinfahnen und wie auf einer Perlenkette gezogen pilgernde Wanderscharen durch die Wingerte zu sehen. Zwischen Martinstein und Bad Sobernheim lockten 13 Stationen zur Einkehr und zum Verweilen. „So viele waren noch nie da“ war sich Karlheinz Schneider vom gleichnamigen Bad Sobernheimer Weingut sicher. Die Busse seien gut angenommen und voll besetzt gewesen, und auch die Geschäfte an der Peripherie, am Kreisel Westtangente, (wie etwa die „Heiße Kiste“) hätten noch einmal ein Drittel mehr Umsatz als 2008 gehabt, hatte sich der Senior des felkestädtischen Weinguts umgehört. 

Wenige Wochen vor der Lese, wenn die Perkel sichtbar prall wachsen und reifen, wenn Weinreben und Efeu in sattem Grün die Hauswände zieren, dann laden die ortsansässigen Nahewinzer und Weingüter im Wingert auf den Weinwanderweg Mittlere Nahe ein. Sie präsentierten sich als gute Gastgeber von ihrer wohl schönsten Seite, sagte der Monzinger Winzermeister und Koordinator Elmar Schauß und nannte ein Dutzend Städte aus der ganzen Bundesrepublik, woher die Gäste kamen. Aber auch die Region war sehr stark vertreten: Eine Vielzahl großer Gruppen war unterwegs, Simmertaler, die „Gänseblümchen“ aus Lauschied/ Desloch, St. Johannisberger und Dhauner ebenso wie die personell ganz starke AH-Abteilung des TuS Monzingen: „Alles bombastisch“ sagte Norbert Jung und meinte Wetterglück, Infrastruktur, Besucherresonanz und die Geselligkeit. Umgekehrt kritisierten überwiegend Frauen wie Christina Brombacher (60) aus Nahbollenbach dass zu wenig Werbung betrieben und aus ihrer Sicht „hinter Weierbach eine unsichtbare Grenze aus Mauer und Stacheldraht gezogen ist“; - eher zufällig erklomm sie den „Weinsteig“ und fuhr nicht auf das Ritterfest nach Ebernburg. 

 1741:Da strahlten Kathrin Klein (Weiler)  und Marco Hey, sie hatten es nicht weit!

1742: Schinderhannes (im Hintergrund) samt Bande sorgte für viel Frohsinn

Bild 1743: Tische waren voll besetzt.  Das Ambiente lockte Jung und Alt!

Takako Stoll und Inge Schultheiß aus Heimweiler sowie Betty Hey aus Kirn waren zum ersten Mal dabei und gerieten ins Schwärmen: „Das gute liegt so Nahe!“ Sie kamen mit ihrer großen Wanderclique und dem Zug ab Kirn um 9.03 Uhr und waren unter den ersten auf der Piste im Wingert: Stimmt, sagt Elmar Schauß, es ging „viel früher los als sonst. Diese Ungezwungenheit ohne Zeitdruck und die optimale Versorgung unter lauter netten und fröhlichen Menschen“ nennt er als Erfolgsgeheimnis. Ständig habe sich die Besucherzahl gesteigert. Eine Weilerer Gruppe mit gut einem Dutzend Jugendlicher ließ sich mit dem Bus zurück nach Monzingen chauffieren, wiederholte die Tour durch die Monzinger Lage „Frühlingsplätzchen“ bis ins Weilerer Anbaugebiet „Herrenzehntel“.  Das Essensangebot an den Ständen war abgesprochen, meist regionaltypisch und abwechselungsreich. Fast überall lockte süffiger Federweißer, „Wanderer und Gäste haben darauf gewartet!“ sagte Jürgen Sponheimer zum ersten „Rauscher“ der Saison, wofür die Winzergenossenschaft Meddersheim extra Bacchustrauben gelesen hatte. Lustig vom Leder zog die Original Idar-Obersteiner Schinderhannesbande mit Rudi Franz als Hannes und Simone Assmann als seinem Julchen. Die Bande treibt seit 14 Jahren ihr Unwesen und kam erneut aus eigenem Antrieb auf den Weinwanderweg, sorgte für ausgelassen-heitere Stimmung.



Drei Klassen voller Schüler beginnen mit dem A B C

MONZINGEN. Mit einem Gottesdienst begann auch in Monzingen für 70 Erstklässler der Schulalltag, Pfarrer Manfred Kasper hatte in einer sehr lebhaften und keineswegs stocksteifen Predigt thematisch an die „kleinen Geschöpfe Gottes“ auch in Umwelt und Natur erinnert und allen zum Schulbeginn ins Gedächtnis gerufen: „Gott traut jedem von uns etwas zu- jeder hat seine ganz besonderen Fähigkeiten. Nach dem Abschluss des Vortragsreigens mehrerer Klassenformationen auf dem Schulhof der Grundschule flogen aus allen Klassenfenstern bunte Luftballons zur Begrüßung der 70 i-Dötzchen. Schulleiterin Petra Kohrs versprach den Erstklässlern bei ihrer Einschulung „Lehrerinnen, die sich jederzeit kümmern“. Während die Kinder ihren Klassenraum, ihre neue Lehrerin, und vor allen Dingen den Inhalt ihrer Schultüte ganz genau in Augenschein nahmen, hatten Helfer des Fördervereins für die Eltern, Großeltern und Geschwister auf dem Pausenhof kleine Snacks, Salzgebäck und Getränke vorbereitet. Um die 300 Kinder in zwölf Klassen besuchen die Monzinger Grundschule.

Bild 1697:Die 1c wird von Klassenlehrerin Dietlind Wagner (Sponheim) unterrichtet. Nr1698: Ulrike Braumbach (Hochstädten) unterrichtet an der GS nun die Klasse 1a Bild 1699:Ö Annemarie Nickels (re.) aus Waldböckelheim übernahm die 1b.


Wie sehen die Perspektiven des neuen Vorstandes aus, was hat Priorität und wie geht es weiter im Kirner Reiterverein auf der Nägelspitz? Schließlich ist die Mitgliederzahl von einst 230 heute 80 geschrumpft: „Das war lange vor unserer Zeit. Ganz wichtig ist Kontinuität. Das Vereinsleben muss bei Grillabenden gestärkt und das Angebot für Kinder und Jugendliche verbessert werden. Wir sind mit der Familie Pesi da auf einem sehr guten Weg!“.Neuer Vorsitzender ist Markus Schwan, Stellvertreterin ist Marie-Luise Derr. Zur Schriftführerin und Tierschutzbeauftragten wurde Linda Spaeing gewählt, Kassenwartin ist Gabriele Bender. (Bild1657- Mitte September 2009. Der Vorsitzende Markus Schwan drei Tage vor der Hochzeit mit Linda Spaing in Monzingen und einem blinden Pferd))

   KIRN /MONZINGEN. (Mitte September 2009) Markus Schwan aus Monzingen ist neuer Vorsitzender des Reit-Fahr-und Zuchtverein Kirn und Umgebung. Seit sechs Jahren lebt der in St. Wendel gebürtige 45-Jährige Textilreinigungsexperte mit seiner zukünftigen Frau Linda Spaeing in der Monzinger Nahemühle. Die beiden halten und pflegen mehrere Pferde mit Handicaps und  haben sich auch eigene Hippolino-Ponys zugelegt. Mit ihnen ist bereits ab dem vierten Lebensjahr problemlos und spielerisch Reiten lernen möglich. Linda Spaeing ist gelernte Arzthelferin und neuerdings diplomierte Lehrkraft für das Hippolino-Programm. Es basiert auf einem Gruppenkonzept mit zahlreichen, anerkannten und ausgefeilten reformpädagogischen Grundsätzen. Hippolini-Ponys mit ihrer stoischen Gelassenheit seien geradezu prädestiniert für die Kleinsten, das reitende Kind erlernt spielerisch die korrekte Einwirkung auf das Pferd. So sind auf der Monzinger Nahemühle während den Ferien Abenteuererlebnisse wie Karl-May-Spiele von Eltern und Kindern für Kinder seit Jahren sehr beliebt. Markus Schwan und seine Lebensgefährtin kamen durch das Westernreiten zum Kirner Reitverein in die Nägelspitz. Sie haben gemeinsam mit der dortigen Pächterin Jessica Pesi in diesem Jahr schon mehrere Veranstaltungen wie etwa die „Musikalische Pferdenacht“ mit spektakulären Choreografien vor Hunderten begeisterten Zuschauern auf die Beine gestellt, wo auch Kinder und Reitschüler das Programm mit gestalteten. „Diese Zusammenarbeit im Team macht Spaß und trägt Früchte, beim Angebot sind wir quasi eine funktionierende Symbiose eingegangen!“. So soll es in diesem Jahr noch einen Hippolini-Mini-Club geben, am 11. Oktober ist dazu nachmittags ein Schnupperkurs auf der Kirner Reitanlage terminiert. Erneut wird es am 31. Oktober eine „Halloween-Party mit den schönsten Aufführungen des Jahres geben“, verspricht Vorsitzender Markus Schwan. Linda Spaeing (feiert Samstag 40. Geburtstag und mit Markus Schwan Hochzeit!)) und der neue Vorsitzende des Kirner Reitvereins Markus Schwan haben ein großes Herz für benachteiligte Pferde, hier mit der 21-Jährigen blinden Stute, einer Tigerschecke namens „Chocolat“, die sogar geritten werden kann! Neu soll ein Hippolini-Club auf der Reitanlage in der Nägelspitz etabliert werden, Reiten für die Kleinsten liege voll im Trend.



Hunsrückverein ehrte und feierte sein Sommerfest!

   MONZINGEN. Sehenswerte Tanz- und akrobatische turnerische Showeinlagen mehrerer Formationen des TuS 04 Monzingen um Turnwartin Brigitte Herrmann und deren Trainerinnen und Betreuerinnen ernteten viel Beifall: Glücklich könne sich ein Dorf schätzen, wenn es solchen aktiven und lebendigen Nachwuchs habe, meinten viele Gäste beim bunten Programm. Auch die jüngeren „Little Diamonds“ in einheitlichem Outfit und mit Tüchern machten ihrem Namen alle Ehre, Annette Ahrend und Sabrina Reichard hatten hier eine bunte und dynamische Choreografie mit den Nachwuchstänzerinnen einstudiert.

Bild 1626: Monzinger Landfrauen zeigten Tänze am Kronenbergheim des HV. Bild1627: Die regen L.-Frauen nahmen die Geehrten um W.Schüssler in ihre Mitte! Bild 1628: Sehenswerte Tänze zeigten mehrere Formationen des TuS 04!

   Sehr gut besucht war das Hüttenfest der Monzinger Ortsgruppe des Hunsrückvereins am Kronenbergheim. Wanderer aus den Ortsgruppen Kirn, Auen, Gemünden und Eckenroth pilgerten nach Monzingen, 44 kamen mit dem Bus aus der Stadt Idar-Oberstein angereist. Dorthin ist auch ein Gegenbesuch der Monzinger geplant, die nächste Wanderfahrt soll in den Wildpark nach Kempfeld, ins Eigentum des Hunsrückvereins, führen. Ein gut besuchter Gottesdienst mit Pfarrer Manfred Kasper bildete den Auftakt, nach dem gemeinsamen Mittagessen ehrte Vorsitzender Wolfgang Schüssler für 50-jährige Mitgliedschaft und besondere Verdienste Else Vogt. Ihr Mann Walter ist Gründer und Ehrenmitglied der Monzinger Ortsgruppe. Michael Faber wurde für 25 Jahre geehrt. Gut ein Dutzend der 120 Mitglieder waren beim Sommerfest eingebunden: „Wir werben bisher erfolglos händeringend um Jugend und würden gerne den Verein verjüngen“, bedauerte Schüssler.



VON  Jürgen Hexamer: "DiHeDi" in eigener Sache. Text "DiHeDi" foto Nr. 1545 im Juni 2009 - Monzinger Fw-haus von www.heylive.de.  

1996 mit insg. 5 Personen über Prinz Salm (Wallhausen) für 4 Wochen in Japan in einem Freizeitpark , anschließend erster Auftritt im Monzinger TUS 04 Heim beim Oktoberfest, damals noch unplugged mit Akkordeon und Gitarren, Name DiHeDi wurde vom damaligen Abteilungsleiter Klaus Stein ohne Rücksprache aufs Plakat geschrieben, seitdem dieser Name (DissyHexeDietmar). Seit 1999 mit Keyboard und Anlage. Die Vereinsband des TUS und bei wenigen ausgesuchten Veranstaltungen der näheren Umgebung, mit von mir geschrieben und getextetem „Monzinger Lied“ und den ganzen vereinsinternen Stimmungsliedern (TUS 04-Lied, Das Lied vom Spatz) etc., etc, etc... Wir spielen noch live !!! – darauf legen wir höchsten Wert. Wir nutzen die Begleitautomatik des Keyboards, dazu eine elektrische und eine akustische Gitarre und der 3stimmige Gesang. Jürgen Disselhoff  (früher CoolAmix, Candies, Pätschkappe) ist tätig im Aussendienst in der Holzbranche, Jürgen Hexamer (früher Plätschkappe) ist Elektrotechniker Boehringer Ingelheim, Dietmar Geiss -Skär (früher Stardust / Sixteens, gebürtiger Bärweilerer) ist Beamter in Mainz. Bekannt als trinkfeste Band (hauptsächlich Schorle herb und reichlich) die nix stehen lässt. -hexe-




MONZINGEN. Das „Hübbelchesfest“ rund ums Feuerwehrhaus ist bei den Monzingern sehr beliebt. Die Monzinger lassen auf ihre Feuerwehr nichts kommen. 164 Mitglieder zählt der Förderverein, 33 sind aktiv. Allein 21 seien notwendig, um die Gerätschaften optimal zu besetzen, erläuterte Wehrführer Lothar Treßel beim Tag der offenen Tür und präsentierte die Gerätschaften. 

Bild 1553-Juni 2009.Das Silberne Ehrenzeichen für 25 Jahre  bekamen die Monzinger Dirk Ackva, Jörg Anspach, Jörg Hoseus und Elmar Schauß verliehen.

Während einer Feierstunde wurde auch den beiden Jugendwarten Jens Petersohn und Nils Nasdall gedankt, die 18-köpfige Jugendfeuerwehr Monzingen /Langenthal sei ein elementares Standbein und daher sei man in der glücklichen Lage, noch nicht über Nachwuchssorgen zu klagen, sagte VG- Wehrleiter Karlheinz Steinbrecher. Fördervereinsvorsitzender und Wehrführer Lothar Treßel dankte vor versammelter Bürgerschaft den vielfach verdienten und scheidenden Kameraden Heinz Hoseus und Werner Jäger. Ausgezeichnet vom Förderverein wurden für 25 Jahre Dirk Ackva, Jörg Anspach, Jörg Hoseus und Elmar Schauß, für 40-jährige Unterstützung wurden mit Gold Theo Alt und Erwin Herrmann  geehrt. Alle Redner sprachen von einer „Spitzenfeuerwehr, die ein erhebliches Arbeitspensum im Dienste der Allgemeinheit ableiste“. Steinbrecher erinnerte an die Heraufsetzung des Dienstes von 60 auf 63 Jahre und dankte für die stetige Ausbildungsbereitschaft. VG-Beigeordneter Jürgen Reinhard blickte zurück, als 1811 im damals französischen Protektorat in Saarlouis die erste freiwillige Feuerwehr gegründet wurde. Auch die 1898 gegründete Monzinger Wehr habe erhebliches geleistet und sei glücklicherweise in jüngerer Vergangenheit von größeren Schäden verschont geblieben. Humorvoll wollte Reinhard für die Kameraden wegen dieser seltenen Schnapszahl (111 Jahre Feuerwehr seit Gründung) bei Lothar Treßel eine Runde „abluchsen“. Doch dieser konterte ebenso spontan geschickt, man sei „kein Fastnachtsclub“. Wetterglück, die starke und präsente Jugendfeuerwehr und gute Laune Musik mit Hitparadenhits aus drei Jahrzehnten von den Monzinger „DiHeDi“ sorgte bei Kaffee und Kuchen für eine überaus kameradschaftliche Atmosphäre. Befördert zum Feuerwehrmann wurde Valentin Richard Fuchs, zum Oberfeuerwehrmann Jürgen Friske und Benjamin Schramm. Hauptfeuerwehrmänner sind nun Nils-Christopher Nasdall, Stefan Sitschewski und Andreas Steitz. Zum Löschmeister befördert wurden Jörg Hoseus und Elmar Schauß sowie von der benachbarten Einheit Merxheim Ralf Epper. 



MONZINGEN. Friede, Freude Eierkuchen, nein: Ganz so harmonisch und rosig sah der Vorsitzende des FDP-Gemeinde- und Amtsverbandes, Elmar Schauß, die Dinge nicht. In die Büfett-Dekoration mit feinsten Häppchen aus dem Hause Schütt / Sponheimer war ein Baum mit Geldscheinen integriert, in dessen Spitze eine Gießkanne hing und darauf anspielte, nach welchem Prinzip derzeit Wohltaten verteilt werden. Weiter stand ein Computer da, der auf die örtlichen „DSL-Light“- Probleme aufmerksam machen sollte.

Bild 765: FDP Max Schütt, Walter Jung, Dr.Peter Schmitz und Elmar Schauß (v.re.) Bild 766: Das Monzinger Rathaus bietet einen würdigen Rahmen für Empfänge  767: Tolle Schnittchen, ein Geldbaum + ein Computer als "winkender Zaunpfahl"!

Aus diesem Grund werde in Monzingen später als sonst wo zum Neujahrsumtrunk eingeladen, weil die Monzinger eben alles erst später erfahren, sagte der Winzermeister Schauß. Die besten Wünsche gingen an die junge Mutter und Bildungspolitische Sprecherin im Landtag, Nicole Morsblech, die immer gerne in Monzingen sei. Nicht an der ganz großen Finanzkrise vorbeigehen wollte auch der Stellvertretende FDP-Landesvorsitzende Dr. Peter Schmitz. Er sah Auswirkungen aufs gesamtstaatliche Gefüge, zwingende Reformbedürfnisse dürften nicht auf den „St. Nimmerleinstag verschoben werden“, Lehren müssten aus der Krise gezogen werden. Die hohe Staatsverschuldung sei der falsche Weg. Im öffentlichen Bereich müsse der Staat ein anderes Finanzgebaren zeigen und sich wieder mehr nach der Decke strecken. Schmitz hoffte, dass nicht alle Bürgschaften eingelöst werden müssten. Liberale seien keine Angsthasen, sondern Optimisten. Der promovierte Zahnarzt forderte ein verbessertes Krisenmanagement auf den Säulen der Sozialen Marktwirtschaft und mehr Chancengerechtigkeit: „Starke Schultern müssen mehr tragen“, forderte Schmitz mehrfach. „Wenn Menschen aus der Unterschicht nicht mehr rauskommen, tickt hier in der Sozialpolitik eine Zeitbombe!“. Auch die Bildungspolitik müsse sich in neue Dimensionen bewegen, „schlechte“ Lehrer dürfe es künftig nicht mehr geben. Es müsse „flexibler ausgebildet und unterrichtet und so eine Grundlage fürs Leben  gelegt werden. Nur gute Bildung bildet den Kern und die Basis für eine gute Sozialpolitik und Chancengerechtigkeit“, rief Schmitz aus. Bundestagskandidat Walter Jung aus Odernheim sprach den Flughafen Hahn und den Tourismus in der Region an und forderte ebenfalls eine gescheite DSL-Anbindung für Monzingen. Kreisbeigeordneter Max Schütt freute sich, dass der Monzinger Neujahrsempfang weitestgehend politisch neutral über Parteigrenzen hinweg die Menschen aus der ganzen Region zusammenbringt. Erstmals seit 16 Jahren könne er mit Rolf Kehl einen VG-Bürgermeister begrüßen. Die durch die Finanzkrise verursachten enormen Probleme seien nur gemeinsam zu lösen, „überhaupt wird das ganze System der Solidargemeinschaft nur funktionieren, wenn mehr Leute Engagement zeigen und sich noch stärker für die Allgemeinheit einbringen“, schlug der Kreisbeigeordnete moderate Töne an.


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  25 Jahre Verkehrsverein Monzingen -Ehrungen+ JHV

  Nach kurzer Begrüßung durch die 1. Vorsitzende, Frau Marlene Reinhard, in der sie die Aufgaben des Vereins: Fördern des Tourismus in Monzingen, Verschönerung des Ortes, Schaffung von Wanderwegen und damit Erhöhung des Freizeitwertes in Monzingen ansprach, bestätigte Ortsbürgermeister Adolf Geib in einem kurzen Grußwort, dass diese Ziele dank des hervorragenden Engagements des Vereins auch alle erreicht worden seien und sich das Ergebnis für Monzingen gelohnt habe. Geib hoffe, dass diese Arbeit auch in Zukunft geleistet werde. VG- Bürgermeister Rolf Kehl betonte in seinem Grußwort, dass der Verkehrsverein Monzingen eine wichtige und äußerst kreative Säule im Tourismuskonzept der VG darstellt. Er hob die vorbildliche Zu- und Mitarbeit des Vorstandes mit VG und KTI hervor und lobte insbesondere die nunmehr seit 25 Jahren im Vorstand aktive 1. Vorsitzende Marlene Reinhard. Rolf Kehl dankte allen für ihre  ehrenamtliche Arbeit. Neben Gemeinde und VG übergab der CDU-Ortsverband eine kleine Spende. Als Höhepunkt des Abends und für die anwesenden Mitglieder äußerst interessant gestaltete sich ein 60minütiger Powerpointvortrag, in dem Marlene Reinhard mit 60 liebevoll zusammengetragenen Bildern und Urkunden die 25 Jahre des Verkehrsvereins Revue passieren ließ und die vielen positiven Ereignisse der Vereinsarbeit  darstellte. Dabei erinnerte sie auch an das langjährige, erfolgreiche Wirken ihres Vorgängers Edgar Schauß. Zum Abschluss ehrte sie folgende Mitglieder für 25 Jahre aktive Mitarbeit und Zugehörigkeit zum Verkehrsverein mit einer Urkunde und dem Buch „VG-Bad Sobernheim im Wandel“.

Bild links Nr. 815  Januar-2009: Foto+ Bericht: Fam Reinhard, Monzingen:

Auf dem Bild von links: Rolf Schäfer, Anne Discher, Elmar Schauß, Hella Krämer, Udo Weber, Jutta Kossmann, Lore Christ, Helmut Engelmann, Wilfriede Böhler, Monika Kost, Werner Alt, Marlene Reinhard, Hannelore Schönleber, Philipp Saam, Gerhard Hoseus, Otto Eßling . Den nicht anwesenden zu Ehrenden,Günter Alt, Werner Jäger, Dieter Starck, Eckhard Alt, Helga Kehrein, Dieter Kehrein,  Erwin Schmitt, Werner Schönleber, Jakob Stein, Wilhelm Böttcher, Manfred Grahl, Brigitte Sponheimer werden Urkunde und Buch in den nächsten Tagen überreicht.   



Bild 1116 (oben-2007

 Dorferneuerung hat höchste Priorität!

MONZINGEN. Hoher Besuch in der gut 1800 Seelen- Weinbaugemeinde: Innenminister Karl Peter Bruch nahm in Monzingen den aktuellen Stand der Dorferneuerung in Augenschein und lobte: „Sie haben bei diesem gewaltigen Kraftakt den Charme in ihrem wunderschönen Ort bewahrt und wir werden sie auch künftig finanziell unterstützen und an ihrer Seite sein!“, versprach der Innenminister.

Strahlender Innenminister Bruch, und Ratsmitglieder Bilder unten 1117- 1118- 1119. 

Beim Rundgang durch die Hauptstraße über die Ringstraße erklärte Ortsbürgermeister Adolf Geib dem Minister an der alten Stadtmauer, welche Kraftanstrengungen nötig sind, verfallene Scheunen aufzukaufen, abzureißen oder wenn möglich privat umzunutzen.  Leerstände im Ortskern zu vermeiden und freigewordene Plätze sinnvoll zu integrieren, dies habe oberste Priorität. Vieles wurde geleistet. Darauf wies die Delegation beim Rundgang hin. Beispielsweise am Trafohäuschen, wo der Verkehrsverein eine Teilhydraulische Kelter aufstellte. Weiteres Musterbeispiel: „Erst wenn die Straße gemacht wird, dann mach` ich auch mein Haus“, hatte Lothar Weichel im Niederviertel / Ecke Bachstraße dem Bürgermeister ins Stammbuch geschrieben. Mittlerweile haben beide Wort gehalten: Das Ergebnis kann sich sehen lassen und nur wenige Meter weiter scherzten und schmunzelten die Ratsmitglieder über einen neu entstandenen „Adolf- Geib-Parkplatz“. Zuvor im Rathaus zollte Staatsminister Karl Peter Bruch, selbst 22 Jahre lang Bürgermeister, seinem Kollegen und Genossen höchstes Lob: „Sie haben hier sehr viel getan und eine zukunftsgerichtete Herausforderung  angenommen“. Schließlich sei Monzingen mit seiner 14 Hektar großen Sanierungsfläche nicht irgendeine kleine Gemeinde, sondern mit seinem alten Ortskern und Fachwerkbauten ganz solitär, und mit außergewöhnlichem Ambiente und attraktivem Flair. Der Minister hatte sich versprochen und lobte gar Monzingen als „attraktives Städtchen“. Während einer Power-Point-Präsentation konstatierten die beiden Planer Klaus Meckler und Hubert Deubert, dass die Bürger Monzingens aufgrund der sichtbaren Erfolge sehr zufrieden seien. 90 Prozent der Grundstücksfläche sei überbaut, die öffentliche Infrastruktur zu Beginn der Dorferneuerung Anfang der 90-er Jahre sei „sehr sehr schlecht gewesen“. Beide lobten das Engagement von Adolf Geib: Von Haus zu Haus habe er ganz individuell mit den Bürgern seiner Gemeinde ausgelotet, was wünschenswert und machbar sei, das „Geschichtsbuch Monzingen“ gemeinsam mit dem Gemeinderat fortgeschrieben, Bauruinen beseitigt, nach und nach Straßenzüge Fach- und Stilgerecht renoviert, Schwerpunkte gesetzt und die Bürger dabei mitgenommen. Fast 3,5 Millionen Euro sind in die Dorferneuerung geflossen, bis 2014 stünden jährlich weitere 250.000 Euro aus verschiedenen Töpfen bereit, so die Planer. Nun gelte es, verstärkt die Privatleute von den Anreizen und enormen Fördermöglichkeiten aus mehreren „Töpfen“ zu überzeugen und ihnen unter die Arme zu greifen. Erfreulich sei, dass Jugend in den Ort ziehe, dennoch bereiten Leerstände und Altbausubstanz Probleme.  



Monzinger Weihnachtsmarkt 2007

Bild 450: Anita Heimer (von links), Landfrauen-Vorsitzende Waltraud Werner, Manuela Späth, Gabi Christmann und Inge Alt im Stand beim Glühwein probieren, Zimtwaffel backen und Plätzchen-Verkauf.

   MONZINGEN. Viel los war beim Monzinger Weihnachtsmarkt, den die Ortsgemeinde gemeinsam mit privaten Anbietern und den Ortsvereinen veranstaltet, und dem viele Helfer schon den Beinamen „Weihnachtsmarkt der guten Taten“ gaben. Ein gutes Dutzend dekorierte Verkaufsstände lockten in die Hauptstraße, wo die Bad Sobernheimer Stadtkapelle um Alfred Koblitz weihnachtliche Weisen spielte und bei anbrechender Dunkelheit über 80 Kinder von Nikolaus Valentin Fuchs junior beschenkt wurden. Im Lichterglanz verbreitete der historische Ortskern in eine ganz besondere Atmosphäre, bei Hella Krämer liefen die Fäden zusammen. Das breite Angebot ließ keine Wünsche offen. Besucher und  Gäste standen an beim deutsch-französischen Freundeskreis, wo es beispielsweise herrlich Crepes gab und auch der neue Jahreskalender 2008 angeboten wurde. Korbflechter und alte Handwerkskunst fehlten nicht. Für die Schwerpunkt- Grundschule backten die Monzinger Landfrauen mit ihren 111 Mitgliedern um Vorsitzende Waltraud Werner über die Woche 20 Sorten Plätzchen, backten vor Ort heiße Zimtwaffeln und verkauften Glühwein und Getränke. „Kunst und Cafe`“ lockte in den Rathaus-Gewölbekeller. Dieses wunderbare Ambiente war liebevoll in weihnachtlichem Glanz von einem Team um Kindergartenleiterin Anne Oberst-Schotte und Monika Kost hergerichtet. Heimische Hobby-Malerinnen wie Sieglinde Stiwitz oder Anke Schweitzer und das Ehepaar Klein aus der Kirbachstraße präsentierten hier ihre sehenswerten Kunstwerke und Malereien. Selbstgebackener Kuchen und Kaffee ist bestimmt für die Aktion „benni & co.e.V.“ zur Erforschung und Bekämpfung der bislang immer noch unheilbaren Krankheit „Duchenne Muskeldystrophie“ (Muskelschwund). Übrigens ist das Cafe im Rathauskeller auch am zweiten und dritten Adventssonntag von 14.30 bis 17 Uhr geöffnet. 



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