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25 Jahre Feuerwehrförderer

OBERHAUSEN. „Auf euch ist Verlass“ lobten während einer Feierstunde bei der Oberhauser Feuerwehr VG-Wehrleiter Peter Stiltz und VG-Beigeordneter Heinz Herrmann. Zum neuen Oberhauser Wehrführer  wurde Ralf Setz  (vierter von rechts- zweiter HINTEN links neben VG-Wehrleiter Peter Werner Stiltz) ernannt. Der bisherige Wehrführer Markus Lörsch ( links außen hinten) ist nun dessen Stellvertreter. (juli 2009- Bild 1704)

Einen Wechsel des Wehrführers gab es beim Tag der offenen Tür der Oberhauser Feuerwehr: In bestem Einvernehmen tauschten die beiden Brandmeister Markus Lörsch und Ralf Setz ihre bisherigen Posten: VG- Beigeordneter Heinz Herrmann ernannte Ralf Setz zum Wehrführer und dankte dem langjährigen Amtsinhaber Markus Lörsch, der nun dessen Stellvertreter ist. Zum Feuerwehrmann befördert wurden Peer Andre` Fickus und Tim Kreitzer, Olaf Kühnreich ist nun Oberfeuerwehrmann. Adrian Baus und Helmut Tressel sind nun Hauptfeuerwehrmänner, verpflichtet wurde Marcel Möhler. Sascha Becker soll später verpflichtet werden. VG-Wehrleiter Peter Stiltz dankte der Oberhauser Wehr, dass sie „zahlreiche und weit über das Maß hinausgehende Arbeiten übernimmt: Auf die Oberhauser Wehr kann man sich verlassen“, lobte Stiltz. Fünf Einsätze hatten die Oberhauser in diesem Jahr, darunter der schwere Unfall am Ortsrand von Kellenbach. Im Winter ließ sich die Feuerwehr in einem großen Erste-Hilfe-Kurs unterrichten. Gemeinsam mit dem DRK führte man nun auf der gesperrten Soonwaldstraße beim Feuerwehrfest vor zahlreichen Zuschauer eine realistische Unfallübung mit Auto und Motorrad durch. Sehr guten Zuspruch erfuhr die Feuerwehr bereits am Vorabend, als Sabrina Böß mit einer Liveband einheizte, für Stimmung sorgte und einmal eine tolle Performance präsentierte. Integriert war am Sonntag nach dem gemeinsamen Mittagessen auch eine Feierstunde anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Fördervereins. Über 100 Mitglieder zählen die Förderer. Einheitliche Kleidung samt Ausgehhosen wurden bezahlt und auch Geräteanschaffungen finanziell unterstützt. Besonders stolz war der seit 12 Jahren amtierende Vorsitzende der Förderer, Helmut Jacoby, auf Alois Hartmann, der seit Gründung im Vorstand dabei ist und besonders geehrt wurde. Weitere Gründungsmitglieder sind Burkhard Lörsch, Alt-Ob Arnold Zerfaß, der frühere VG-Bürgermeister Adolf Schwenk, Franz-Jakob Fey, Wolfgang Gillmann, Helmut Staudt, Lothar Siegel, Edelbert Fey, Werner Zerfaß, Andreas Böß und Erich Keßler. Ihnen allen wurde vor versammelter Mannschaft gedankt.    



OBERHAUSEN bei Kirn. Der traditionsreiche MGV  hörte schon das Sterbeglöckchen läuten, daraus machten Sänger keinen Hehl. Im zweiten Bass haperte es, Tod und Krankheit und natürliche Fluktuation waren Grund, dass das Konzert 2007 mangels Masse ausfiel. Umso größer ist die Freude, dass dank Neuzugängen und Umbesetzungen der Chor am kommenden Samstag mit 22 Sängern bereits um 19.30 Uhr im Bürgerhaus ein Konzert mit Ehrungen geben kann. Dafür wurde zusätzlich einen ganzen Tag in Klausur gegangen, bei Hermann Hey „hart und heftig“ geprobt. Das Ergebnis sei sehr erfolgreich gewesen, meinte der junge Dirigent Marc Wildberger, der auf der Hochschule in Mainz Musik und Diplomgesang studiert. In den Proben wurde der recht schwere Liederzyklus von Dr. Ralph Benatzky „Im weißen Rössl...“ mit wechselnden Passagen, Walzer, Foxtrott und Viervierteltakt, gefeilt, und diese Übergänge und der Schlussakkord müssten geprobt werden. Andererseits sei es für die Zukunft enorm wichtig, dass spontan mehr Ständchen, mehr leichte Kost, auch Trinklieder gesungen werden, damit Werbung als das A und O zum Selbstläufer wird und „jeder im Dorf merkt, dass ein Chor da ist!“, so der Chorleiter. 1929 gegründet, feiert der MGV 2009 seinen 80. Geburtstag und ob gefeiert wird, steht noch nicht fest. Am Samstag wirken das Vokalensemble „Belcanto“ sowie „New Voices“, eine neue Formation der Soonwaldspatzen aus Hennweiler und das Duo Sabrina & Marcus mit. Für den Evangelischen Kirchenchor St. Johannisberg sprang kurzfristig der MGV Concordia Seesbach ein. Beginn 19.30 Uhr.   (Bilder Nr.: 477 -478- 479 -2008)



Sieben Schulklassen das Lohen erklärt!

Bild 356: Hermann Hey und Günter Schwenk (v.li.) geben Lehrern Infos Bild 357: Aufpassen, Kinder, das Lohen ist oft gar nicht so einfach 358: Karl Otto Körper (r) Bild 359: Naturnahe Lehrstunde: So macht Schule 2007 richtig Spaß!

   OBERHAUSEN. Schloß Wartenstein/KIRN. Zwei Schulklassen der Grundschule Hennweiler, drei Klassen aus der Kirner Dominikschule und zwei Klassen von der Wilhelm-Dröscher-Schule begaben sich zur Exkursion „Lohmachen“ in den Lohwald Richtung Schloss Wartenstein zwischen Oberhausen und Kallenfels. Am kommenden Sonntag findet das erste "Lohfmacherfest" statt. Forstinspektor Andreas Leyendecker vom Forstamt Bad Sobernheim, zuständig im Forstrevier Kirn, stand Rede und Antwort darüber, dass „Lohmachen“, die Gerbrindengewinnung für die Lederwarenverarbeitung in Kirner Gerbereien, noch vor wenigen Jahrzehnten mehr als nur ein Zubrot für die Bevölkerung und ein bedeutender Wirtschaftszweig war. Die Gegend war vom „Lohwald“ geprägt, sehr viele Leute hatten in der Lohgewinnung ihre Arbeitsplätze und fanden Lohn und Brot“, erinnerte Andreas Leyendecker. Mit 650 Hektar besteht das gut 1730 Hektar große Forstrevier Kirn zu einem Drittel aus Niederwald. Die Eiche mit ihrer Fallwurzel fühle sich gerade auf diesem eher trockenen Schiefergesteinsboden in der Oberhauser Gemarkung „Habichtswald“ unterhalb der „Gewanne“ besonders wohl. Immer wieder verjüngt sich dieser „Stockausschlagswald“, Leyendecker nannte für das natürliche Lohen je nach Niederschlag eine Zeit bis 25 Jahre. Nicht nur Schüler, auch Lehrer ließen sich vor Ort umfassend informieren, inwieweit die junge und gerbstoffreiche Rinde Verwendung in der Medizin fand. Von jeher spielte die Eiche eine bedeutende Rolle und genoss im Volksglauben große Verehrung. Das Holz der Eiche ist hart, tragfest und dauerhaft, gut beiz-und polierbar und ging vorwiegend in die Möbelindustrie, erklärten die Spezialisten den Schülern. Die Eicheln als Frucht sind sehr stärkereich und wurden früher entweder als Schweinefutter verfüttert, oder oft auch geröstet und als Kaffeeersatz verwendet. „Sobald es an praktische Dinge geht, ist das Interesse geweckt. Für die Schüler unserer Schule ist das naturnahe Werkeln ganz wichtig“, die Aussage von Lehrer Detlev Dollitz von der Wilhelm-Dröscher-Schule traf gleichsam auf alle Klassen zu.  „Jetzt wird ein Galgen gemacht“ erklärte der frühere VG- Bürgermeister Günter Schwenk den Schülern die Arbeitsweise, wenn ein Baum in weniger als zwei Meter Höhe angesägt wird, dass er noch am Stamm hängen bleibt und so besser bearbeitet, sprich geschält und die Rinde entfernt werden kann. Karl Otto Körper ließ die in Reihe stehenden Kinder mit dem Lohlöffel oder dem Lohhammer auf dem „Kloppstock“ kleinere Eichenstöcke bearbeiten. Kronen oder das „dünnere Holz wurde getrocknet und dann zu Wellen aufgemacht“, erläuterte Hermann Hey und nahm sich Zeit, alles genau zu erklären. Diese Bündel lieferte der Oberhauser schon kurz nach dem Krieg nach Idar-Oberstein als Grundlage für Spießbraten- Feuer und erzielte damals mit einer Mark pro Welle einen stattlichen Erlös, erinnerte sich Hey. Auch Artur Müller und der frühere Forstamtmann Dirk Bundschuh hatten alle Hände voll zu tun und freuten sich, dass das Thema Lohegewinnung bei den Jugendlichen solch großes Interesse weckte; - viele nahmen einen Lohstock als Souvenir mit nach Hause.


 

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