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„Händeringend werden Lehrlinge gesucht!“

September 2010: Rekordkulisse bei 9. AusbildungsBörse in Realschule plus

BAD SOBERNHEIM.  Dies wurde bei der neunten Ausbildungsbörse erstmals nicht sonntags, sondern am Donnerstagabend in der Realschule plus im Schulzentrum Münchwiesen überdeutlich. Auf den Fluren und in den Klassen war echt was los: Mit 34 Firmen und Institutionen vermeldete die kooperative Realschule plus als GTS mit Orientierungsstufe, Bildungsgang zur Berufsreife und Bildungsgang zum qualifizierten Sekundarabschluss I eine Rekordteilnahme. Polizei, Bundeswehr, erstmals das Finanzamt, die Industrie, heimische Wirtschaft, Energieanbieter, Sparkassen, Krankenkassen und Dienstleister machten ihre Offerten an die Schüler, allein die Kammern informierten über 150 Ausbildungsberufe rund ums Handwerk. Auch der ehemalige Schulträger, die Verbandsgemeinde, präsentierte sich und sucht eine Verwaltungsfachangestellte. Dabei ist schon der Fokus ins kommende Jahr gerichtet. Die Veranstaltung „Ausbildung im Dialog“ werde auch für die frühzeitige Berufswahlorientierung von Gymnasiasten der Region oder weiterführender schulischer Ausbildung genutzt, freuten sich die Organisatoren über die Rekordbeteiligung. Die Börse sei zudem als Kontaktpflege zwischen Schülern und Auszubildenden, zwischen Eltern, Schulen und Betrieben für alle Seiten unerlässlich und sehr wichtig. Kornelia Betzen appellierte im Vorfeld eindringlich an die Schüler, die angebotenen Praktika in den Betrieben zu nutzen. Der schulische Arbeitskreis um Sabine Schmitt war Mittler und hatte seine Hausaufgaben gemacht. Freunde und Förderer der Realschule plus betrieben mit Schülern Grillstand und Bistro und förderten so die Kontaktpflege. Kollegen anderer Schulen, zahlreiche Stadtrats- und Kreistagsmitglieder um Hans-Dirk Nies informierten sich aus „erster Hand“.    

 

  Bilder 2614-2614- 2616- sept.2010: Zum Bild links oben: Schulrat Gerhard Schmidt aus Weiler, Realschul-Leiterin Kornelia Betzen, Sabine Schmitt vom Arbeitskreis, Konrektorin Jutta Allebrand und der neue Stellvertretende Konrektor Rolf Bernardi aus Hochstetten strahlten mit Andrea Schwahn um die Wette. Die Meisenheimer Bildungsreferentin von der Landwirtschaftskammer war zum ersten Male in der Felkestadt und sprach von einem „regelrechten Ansturm“ vor allem im Bildungsgang Hauswirtschaft und den so genannten „Grünen Berufen“, Forstwirt, Landwirtschaft und Gärtner. 


 BAD SOBERNHEIM. Am ersten Schultag stand die feierliche Einweihung der neuen Mensa mit einer ersten Verkostung auf der Tagesordnung im Emanuel-Felke-Gymnasium. Geladene Gäste, Schüler, Kollegium, Schulelternbeirat und Mandatsträger konnten den Ausbaustand der neuen EDV- Räumlichkeiten und der Bibliothek in Augenschein nehmen. Sie kosteten in der neuen Mensa gemeinsam das neue Schulessen, das seit gestern alle Schüler erhalten. Das Essen kommt von „Sander Catering“ aus Wiebelsheim, fünf Mitarbeiterinnen sind beschäftigt.

Bild 2638: Festlicher Chorgesang..

 2639: Karl Heil, Rolf Kehl, Bergs...

Bild 2640: Guten Appetit...

   Die Feierstunde wurde instrumental von der Bläserklasse 8a sowie musikalisch vor der Orientierungsstufe 8 umrahmt. „Ich sehe mich selten mit stolzgeschwellter Brust, aber heute ist solch ein Tag!“, freute sich Direktor Karl Heil bei der Begrüßung. „Erleben sie, was sich hier verändert“, forderte er euphorisch die Gäste auf, was man aus einem „Kasten mit Glasbausteinen“ alles machen könne. Die moderne Architektur mit Experten und Fachingenieuren habe lange vor dem eigentlichen Spatenstich mit Baubeginn 2009 seinen Lauf genommen. Vieles sei mit Augenmaß ganz im Sinne der Schüler realisiert worden.  Für die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) und das Bildungsministerium der Landesregierung überbrachte Martina Backmann die Glückwünsche: Trotz allgemeiner finanzieller Sorgen zollte sie allen Gremien vor Ort und dem Kreis für die Realisierung dieses hehren Großprojektes Respekt und Anerkennung: „Ums Land, das Schulen baut, ist es nicht schlecht bestellt“ zitierte sie sinngemäß den Reformator Martin Luther, und hob ebenso wie Oberstudiendirektor Karl Heil das pädagogische Konzept des Ganztagsgymnasiums in der Felkestadt als eine moderne Schulform in der Fläche hervor. Die Schule als Lebensraum gestalten und die ganzheitliche Persönlichkeit fördern, dies sei klare Zielsetzung.  Das Emanuel-Felke-Gymnasium gehört landesweit zu den ersten 15 Schulen, die eine Genehmigung der Landesregierung zur Einrichtung eines gymnasialen Bildungsweges haben, der schon nach acht Schuljahren zum Abitur führt (G8GTS). Als Zwischenstation dieser Baumaßnahme begrüßte Landrat Franz-Josef Diel neben Ehrengästen gleich vier Landtagsabgeordnete. Diel dankte den Kreistagsmitgliedern, Bau- und Schulträgerausschuss sowie der ADD und der Landesregierung, die inklusive Fördermittel aus dem Konjunkturpaket II 70 Prozent Zuschuss gewährt. Man habe von den geplanten 7,1 Millionen Euro bereits 2,8 Millionen verbaut, der dritte Bauabschnitt mit der Turnhalle soll 2011 fertig sein und in punkto Auslastung über den schulischen Bedarf hinausgehen. Mit der Mensa sei man weit unter den Kosten geblieben, unter starkem Applaus sagte Diel daher auch einen geplanten Kiosk zu. Besonders dankte er den Anwohnern, dem Lehrerkollegium und den Schülern, die während dem Bau voll mitzogen, dass der Zeitplan eingehalten wurde. Man habe ein klares Ziel vor Augen: In der Mitte des Kreises mit einem klaren räumlichen und pädagogischen Konzept „positive Strahlkraft“ in die Fläche zu senden, damit Schülerinnen und Schüler den künftigen Anforderung gewachsen sind und bestehen können, rief Diel aus. Hell und hygienisch steril, benutzerfreundlich und logistisch durchdacht wirkt die neue Mensa mit seinem praktischen Interieur. „Himmlisch und köstlich“ schmeckte auch den beiden „Vorkostern“ Max Weis aus Waldböckelheim und Tom Stephan aus Seesbach (beide MSS 13) Hähnchenbrustfilet, Kartoffen und Erbsen-Karotten-Gemüse, samt Obstsalat als Nachtisch. 



Quietschende Bremsen und "Learn by doing"

August 2010-BAD SOBERNHEIM. Keine Frage, richtiges Verhalten im Straßenverkehr kann und muss in ganz jungen Jahren erlernt und trainiert werden. Gestern Morgen nutzten alle 59 Schüler aus drei Klassen der fünften Jahrgangsstufe des Emanuel-Felke-Gymnasiums auf dem Parkplatz an der Dr. Dümmler-Halle die Gelegenheit, sich von Experten in punkto Sicherheit rund ums Auto unterrichten zu lassen. ADAC, Michelin und Opel sponsern diesen Beitrag zur Verkehrserziehung an Schulen. Als sehr sinnvoll und wichtig bezeichnete der Verkehrssicherheitsbeauftragte am Gymnasium, Dr. Stephan Schüller, diese Aktion. Experte Walter Schmitt weckte Interesse und zeigte den Schülern praxisnah, wie sinnvoll und wichtig Kindersicherungen und Kindersitze, richtiges Verhalten und Anschnallen im Auto sind. Ganz wichtig: Für Kinder unter zwölf Jahren, die kleiner als 150 Zentimeter sind, gilt eine generelle Sicherungspflicht auf allen Sitzen, wenn Sicherheitsgurte vorgeschrieben sind.

Bild 2573- Verkehrserziehung hatnah Bild 2574 Vollbremsung bei Tempo 30 Bild 2575: Klare Sache für die Kids!

   Die Aktion „Achtung Auto“ basiert auf dem Grundsatz „Learning by doing“: Reale Verkehrssituationen nach dem Grundsatz „Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg“ werden praxisnah demonstriert, beispielsweise die Reaktionszeit Wettrennen erlebbar gemacht. Erst dadurch wurde bewusst deutlich, wie leicht und schnell sich Kinder im Straßenverkehr verschätzen. Am liebsten fuhren die Schüler aber mit dem Auto: Bremsen quietschten und penetrant streng roch qualmender Gummi: „Voll cool“, meinte Charlie Herrmann aus der Felkestadt. „So extrem habe ich eine Vollbremsung noch nicht erlebt!“, wunderte sich Inga Petersen aus Meddersheim und „…genau so wie Achterbahn“ empfanden Francesca Schramm aus Bad Sobernheim und Sarah Schmidt aus Bärweiler das schnelle Rückwärtsfahren mit Ausscheren und Vollbremsung. Da merkt man erst, wie wichtig das Anschnallen, die richtige Höhe der Kopfstützen und sichere Ladung sind, zeigten sich die Mädels tief beeindruckt.



MEDDERSHEIM. 20 Schüler der Klasse 9c des Bad Sobernheimer Gymnasiums waren im Juni 2010 mehreren Gruppen in der Gemeinde im Rahmen der Aktion „Tagwerk“ unter dem Motto „Dein Tag für Afrika“ im Arbeitseinsatz. Die Unrat- und Müllsammlung entlang des Radfahrwegs hielt sich zwar in Grenzen, aber die Schüler strichen auch dicke Bohlen mehrerer Brücken über den Altenberger Bach, brachten Hinweisschilder auf Vordermann, säuberten viele Plätze rund um Rathaus, Kirche und Gemeindesaal. 

„Nächstes Jahr kommen wir wieder, es war jedenfalls besser als Schule“, schwärmten Marie Leyendecker aus Bad Sobernheim, Peter Pinheiro aus Nussbaum, Jan-Lucca Deveaux aus Ippenschied mit dem Martinsteiner Mehmet Yalic im Chor: „Besser“ deshalb, weil es zur Belohnung beim Meddersheimer Lehrer Heinrich Fußmann zum Abschluss noch ein gemeinsames Grillfest gab. Er hatte schon vor Jahren diese Idee und packte auch mit Referendar Christian Krieger mit an. "Ob" Renate Weingarth-Schenk war von der Aktion begeistert, lobte die fleißigen Schüler und spendete eine „Brotzeit“.

Bilder 2504- 2505- Juni 2010



MEDDERSHEIM. Urkunden und Malbücher erhielten 19 Vorschulkinder im Meddersheimer KiGa „Rasselbande“. In mehreren Doppelstunden war der DRK-Erste-Hilfe-Ausbilder Robert Kappel (72) mit der Handpuppe „Paula“ bei den Kindern „Auf der Hohl“ zu Gast. Kindergartenleiterin Anne Weck dankte dem beliebten Meddersheimer Senior und „DRK-Urgestein“, der 1954 bei der Bad Kreuznacher Feuerwehr seine ehrenamtliche Tätigkeit begann, und seit 1966 in DRK-Diensten steht.

 (Ende Mai 2010- Bilder 2392-2393)

 „Vorschulkinder lernen helfen“, lautete das Motto. Die kleinen Racker waren mit Feuereifer bei der Sache und lernten, wie unter Nummer 112 ein Notruf abgesetzt und schnell Hilfe herbeigeholt werden kann. Von Bad Sobernheim kamen Rüdiger Gemmel und Frank Schwickert mit dem Rettungswagen „RTW-683“. Sie hatten schnell das Interesse geweckt, stellten ihr Auto und Geräte vor, und erzählten aus der Praxis. 



KIRNER AUTOFRÜHLING

Thema: Begleitendes Fahren mit 17

Mai 2010: Auf der Couch der Kirner Marktplatzbühne nahm der erfahrene Hauptkommissar Wolfgang Hill Platz. Ständig habe er sich weitergebildet, ist in den sieben Schulen der Region in über 30 Dienstjahren in punkto Prävention, Drogen- und Suchtberatung kein Unbekannter. Seine Themen:  Alkohol am Steuer, Tunnelblick und Fahrsimulator, sowie das Begleitende Fahren mit 17. Sein Credo: Null Alkohol am Steuer. Schon mit 0,3 Promille kann man bei einem Unfall sehr hart bestraft werden, ab 1,1 Promille begehe man eine Straftat. Und das Begleitende Fahren ab 17 sei keineswegs so gemeint, dass Kinder „ihre alkoholisierte Eltern durch die Gegend Spazieren fahren!“, sprach der Experte in die Radiomikrofone schmunzelnd Klartext. Vielmehr habe man damit in Rheinland-Pfalz seit Einführung vor fünf Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht. Bei 950 Unfällen im Jahr im Kirner Dienstbezirk der Polizei liege die Zahl der Beteiligung, wo 17-jährige Fahranfänger in Unfalle verwickelt waren, bei weniger als fünf Fällen. „Beifahrer“ müssen seit fünf Jahren im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sein, weniger als 5 Punkte beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg haben und älter als 30 Jahre sein, nannte er die Kriterien. (bild 2371-mai 2010)

 MEDDERSHEIM. „Unsere Kinder haben keine Lobby“, beklagen Eltern und Passanten, wenn sie ihre Kinder im Regen stehen sehen. In jedem kleineren Nachbardorf sind längst mithilfe der RWE, von Spenden und Spendern, Banken, Firmen, Lieferanten oder mit Unterstützung von Vereinen und Rentnern kleine Buswartehäuschen gebaut worden. „Nur bei uns in Meddersheim funktioniert das nicht, in einem Weindorf werden die Prioritäten ganz anders gesetzt“, sind viele Eltern sauer und hätten wiederholt Unterstände gefordert, sagen sie. Egal ob am Kindergarten, am Gemeindesaal oder am „großen Stein“, wie die Kinder selbst die Haltestelle Unterm Flecken nennen, stehen jeweils zwischen zehn bis 15 Kinder bei Wind und Wetter im Freien und warten auf den Bus. Und wenn er dann einmal etwas später kommt, sind die Kinder durchnässt. Einige Eltern fahren sogar ihre Eltern in die Schule.

Vor zehn Jahren stand die Problematik schon einmal im Gemeinderat auf der Agenda, damals wurde der einfache Wetterschutz als Häuschen zu aufwändig und monströs mit schwerer Holzkonstruktion geplant. Nach dem Motto „….wenn schon, denn schon!...“ wurde er zu teuer, Infrage gestellt und nach Ortsterminen der Standort zerredet. 2010 dürfte es nicht einfacher sein, laut VG-Kämmerer Fritz Baus hat die Ortsgemeinde im Haushalt Verschlechterungen über 120.000 €, -wohlgemerkt zusätzliche Kosten oder Mindereinnahmen obendrauf-, zu bewältigen. (Bild 2128 - Am großen Stein- Februar 2010)



Drei Klassen voller Schüler beginnen mit dem A B C

MONZINGEN. Mit einem Gottesdienst begann auch in Monzingen für 70 Erstklässler der Schulalltag, Pfarrer Manfred Kasper hatte in einer sehr lebhaften und keineswegs stocksteifen Predigt thematisch an die „kleinen Geschöpfe Gottes“ auch in Umwelt und Natur erinnert und allen zum Schulbeginn ins Gedächtnis gerufen: „Gott traut jedem von uns etwas zu- jeder hat seine ganz besonderen Fähigkeiten. Nach dem Abschluss des Vortragsreigens mehrerer Klassenformationen auf dem Schulhof der Grundschule flogen aus allen Klassenfenstern bunte Luftballons zur Begrüßung der 70 i-Dötzchen. Schulleiterin Petra Kohrs versprach den Erstklässlern bei ihrer Einschulung „Lehrerinnen, die sich jederzeit kümmern“. Während die Kinder ihren Klassenraum, ihre neue Lehrerin, und vor allen Dingen den Inhalt ihrer Schultüte ganz genau in Augenschein nahmen, hatten Helfer des Fördervereins für die Eltern, Großeltern und Geschwister auf dem Pausenhof kleine Snacks, Salzgebäck und Getränke vorbereitet. Um die 300 Kinder in zwölf Klassen besuchen die Monzinger Grundschule.

Bild 1697:Die 1c wird von Klassenlehrerin Dietlind Wagner (Sponheim) unterrichtet. Nr1698: Ulrike Braumbach (Hochstädten) unterrichtet an der GS nun die Klasse 1a Bild 1699:Ö Annemarie Nickels (re.) aus Waldböckelheim übernahm die 1b.

Alte Bauernregeln: Regen im Mai- April vorbei!---Erst in der Mitte des Mai ist der Winter vorbei!---- Ist der Mai kühl und naß, füllt er dem Bauer Scheun`und Faß!

Sept. 2009: REALSCHULE plus unterbreitet großes Ausbildungsangebot

BAD SOBERNHEIM. Ausbildung im Dialog; - bereits zum achten Male lud das Schulzentrum Münchwiesen, erstmals die kooperative Realschule plus als GTS mit Orientierungsstufe, Bildungsgang zur Berufsreife und Bildungsgang zum qualifizierten Sekundarabschluss I , zu dieser Veranstaltung ein. Es war richtig was los, Tenor: Frühzeitige Berufsorientierung ist wichtiger als je zuvor.

Experten standen in der kooperativen Realschule plus Eltern und Schülern Rede und Antwort. Die Schüler hatten Mitmach- und Fragebogenaktionen vorbereitet und betrieben ein Bistro. Mitte Schulleiterin Kornelia Betzen, ganz links Stellvertreterin Jutta Allebrand und KHS- Rhein-Nahe-Hunsrück Geschäftsführer Gerhard Schlau (ganz rechts).28 Klassen werden an der Realschule plus unterrichtet, über die Hälfte war eingeladen. A und O ist die frühe Berufsvorbereitung mit Praktika und ganz beliebt: Streupraktika, wodurch  die Startchancen und die individuelle Stärken zur Berufsfindung verbessert werden. (Bild 1696: 09- 2009

    Das breite Spektrum und die Vielfalt der Aus-und Weiterbildung, die ganze breite Palette der Berufsbilder aus Handel, Handwerk, Industrie, Banken und Dienstleistungen war präsent, und dass sich „die Betriebe sonntags bereit erklärten, sei nicht hoch genug einzuschätzen und ganz große klasse“, bekräftigten Schulleiterin Kornelia Betzen und ihre Stellvertreterin Jutta Allebrand. Einen sehr hohen Stellenwert habe dieser Ausbildungsaktionstag an der neuen Realschule plus, denn über das wichtige Zeugnis hinaus sei hier der gemeinsame Dialog wichtig, damit alle, die einen Ausbildungsplatz suchen auch einen finden. Kontakte zu Kammern und Betrieben halt man das ganze Jahr über, informierte Erich Porth vom Arbeitskreis „Schule-Wirtschaft“. Nach wie vor begleite die Schule in enger Kooperation mit Schülern, Eltern, Kammern und Ausbildungsbetrieben schon sehr früh und intensiv die Bewerbungsphase: Das betriebliche Ausbildungssystem, Anforderungen an Mobilität und neue Berufsbilder würden immer komplexer. Zwei Mal im Monat ist Berufsberater Peter Hartmann zur Einzelberatung vor Ort.Weshalb sich das Emanuel-Felke Gymnasium nicht beteiligte, bedauerten die beiden Schulleiterinnen. Viele der Schüler seien aus eigenem Interesse gekommen. Auch verwahrten sie sich gegen „öffentliche Nachreden um Versäumnisse“, warum sie nicht ein Wahllokal „U 18“ in ihrer Schule eingerichtet und teilgenommen habe: Man sei mit der intensiven Ausführung dieser geballten Infoveranstaltung gebunden und voll ausgelastet gewesen, immerhin waren über 25 Firmen und Berater, von der Bundeswehr über Bäcker, Friseur und Schreiner bis hin zur Hebamme am Sonntag präsent. „Kein Problem, aber wir kommen auch am Wochentag. Es gab sehr gute Gespräche und das Interesse von Schülern und Eltern war sehr groß!“, war sich der Kirner Manfred Heinrich, Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschuss der Elektriker, Schlichter und Lehrlingswart im Kreise seiner Kollegen sicher, seine Zeit sinnvoll investiert zu haben. Jutta Allebrand hob die hervorragende Zusammenarbeit seit Jahren in Projekten mit der Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft hervor: „Das Handwerk darf nicht vergessen und muss mit Leben erfüllt werden. Die Zusammenarbeit hier mit der Realschule Bad Sobernheim fiel immer auf fruchtbaren Boden und hat vorzüglich funktioniert“, lobte Gerhard Schlau, der Geschäftsführer der KHS Nahe-Hunsrück.



   KIRN. September2009 zum Abschluss der Projekttage ist es in der Kirner Hauptschule seit Jahrzehnten Tradition und guter Brauch, die Klassenarbeiten im Rahmen eines Herbstfestes zu präsentieren. Nach der Eröffnungsfeier mit einem Tanzbeitrag der Klassen fünf und sechs in der vollbesetzten Kyrau-Turnhalle und der Begrüßung durch den neuen Schulleiter Harald Schmell umrahmte das „Voltigier-Team“ aus Dambach mit sehenswerten Darbietungen am Holzpferd den Auftakt. Alle 15 Klassen und 330 Schüler beteiligten sich in den Räumen im Erdgeschoss der Hauptschule und auf dem großen Außenareal am Herbstfest. „Das Soccerfeld auf dem Schulhof wurde der ganz große Hit und erfreut sich größter Beliebtheit“, stellte Bürgermeister Fritz Wagner über die im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem VfR und Sportbundfest angeschaffte Anlage fest. Die Kirner Jugendfeuerwehr bot Schlauchkegeln und Hindernisparcours an, auch die DRK-Bereitschaft Kirn Stadt und Land war präsent. Hüpfburg und Tennisanlage waren rege frequentiert. Im Eingangsbereich präsentierte sich die neu gegründete Schülerband und auch die Tanzformation der „Dancing Queens“ zeigte Kostproben ihres Könnens. Überall lockten Stände mit verführerischen Düften, sei es kulinarischer oder natürlicher Natur, wie etwa ein Kräutergarten. Kreativität und Tatendrang der Schüler wurden deutlich sichtbar. Die Schulleitung mit Harald Schmell und Ingrid Hagenburger an der Spitze verteilte beim Rundgang Komplimente an den Ständen. „Kollegen“ wie etwa vom Gymnasium Barbara Wendling oder Gerhard Barth von der Berufsschule mischten sich unter die Gästeschar. „Das Interesse der Eltern und deren Unterstützung als Bindeglied ist lobenswert und höchst erfreulich“, meinte Schulelternsprecher Timo Munstein.

Bild 1642: Die neue Schülerband spielte Bild 1643: Kids mit Schulleiter H. Schmell Bild 1644: "Dancing Queens" legen los...


   KIRN. „Was erwartet die Wirtschaft von den Schulabgängern?“ Zu diesem Thema lud einmal mehr der Regionale Arbeitskreis Schule / Wirtschaft aus der Region Kirn und Idar-Oberstein Schüler und Eltern, betriebliche Ausbilder und Lehrer in die Realschule auf Halmen ein. 

Von links: Jörg Lenger von der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Koblenz, Thomas Bursian (Sprecher Schule), Bernd Hammes von der Handwerkskammer (HWK) Koblenz, Karl-Ernst Schaab (Sprecher Wirtschaft) und Gastgeber Realschulrektor Jürgen Braun. Rechts interessierte Eltern. 

Bilder Nummer 1424 1425

Gegenüber früheren Jahren lichteten sich die Bewerberreihen und nach den Worten von Bernd Hammes, dem pädagogischem Leiter bei der Handwerkskammer Koblenz, liegt dies voll im Trend: „Allen Jugendlichen, die künftig auf den Ausbildungsmarkt kommen, geht es zehn Mal besser. Die Wirtschaft wird sich um euch bemühen, sie werden von den Betrieben umworben werden!“. Die anwesenden Schüler hörten es gern. Er sprach von einer „total veränderten Situation“ und einem deutlichen Rückgang Auszubildender. Im Handwerk seien schon jetzt in der Region Nahe/ Hunsrück 200 Ausbildungsplätze unbesetzt, die Chancen und Perspektiven für den Nachwuchs seien sehr gut. Derzeit werden in der Region 4000 Jugendliche ausgebildet und noch immer bricht ein Viertel die Ausbildung ab. „Praktikum“ sei daher nach wie vor das Zauberwort schon ab Klassenstufe 8, um herauszufinden, was optimal zum Bewerber passt. Die Schule biete „passgenaue schulische Ausbildung“, im Dualen System seien nicht nur Akademiker, sondern auch ganz besonders Handwerker und Praktiker in über 100 Ausbildungsberufen gefragt und händeringend gesucht. Übrigens werden über 80 Prozent in kleineren, mittelständischen Betrieben ausgebildet. Von einer „dramatischen zukünftigen Entwicklung“ sprach der Leiter der Bad Kreuznacher Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer Koblenz, Jörg Lenger: Im Landkreis Bad Kreuznach machten die heute Zweijährigen, also Jahrgang 2007, von der Zahl her nur noch 60 Prozent derjenigen aus, die heute in die Ausbildung kommen, so gravierend sei der Geburtenrückgang. Er erläuterte die Anforderungen an fachliche Kompetenzen, so genannte „Hartskills“ auf der einen und soziale und persönliche Kompetenzen („Softskills“)  auf der anderen Seite. Ganz wichtig: Angebote der Kammern, beispielsweise einen Persönlichkeitscheck nutzen, ein „Feedback“ sei wichtig. Neben Mathematik, Deutsch und Englisch seien für eine gute aussagekräftige Bewerbung Interesse an Kultur und Sport (beispielsweise Jugendbetreuer, Trainer) von Vorteil. Kooperationsbereitschaft, Teamfähigkeit, Höflichkeit, Toleranz, Ausdauer, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit nannte Jörg Lenger ebenso wie die berühmten alten „Kopfnoten“, Betragen und Mitarbeit. Das Quartett stand den Eltern und Schülern ausführlich Rede und Antwort. Wichtig: „Eine aussagekräftige Bewerbung, und da dick auftragen“, meinten alle unisono schmunzelnd, man dürfe seine Fähigkeiten nicht unter das Scheffel stellen.  Dem Regionalen Arbeitskreis mit deren Sprecher Thomas Bursian (Schule) und Karl-Erst Schaab (Wirtschaft) stellten die Kammervertreter höchste Komplimente aus, mittlerweile stieg die Zahl landesweit auf 36 Arbeitskreise, die die Bundesvereinigung Schule/ Wirtschaft mit 300 Institutionen bilden. Zuvor tagte der Regionale Arbeitskreis in der Realschule. Im zweijährigen Turnus findet in Kirn und Idar-Oberstein die jährliche Ausbildungsbörse statt. 2008 verzeichnete man auf Kyrau mit 700 Besuchern und 40 Ausstellern aus 60 Berufsfeldern einen absoluten Rekord. Am 29.August 2009 findet die nächste Messe in der Mikadohalle in Idar-Oberstein statt. Neben mehreren, jährlichen Betriebsbesichtigungen will der Arbeitskreis Schule /Wirtschaft künftig auch die Kontakte zur Wissenschaft, zum Umweltcampus Birkenfeld oder zur FH Bingen pflegen und den eigenen Horizont erweitern.   



Hat Wagner Kehrtwende vollzogen - oder gibt´s  Zoff? 

10. Mai 2009 KIRN. Es besteht weiter Klärungsbedarf bei der künftigen Kirner Realschule plus. Nachdem sich die Schullandschaft rund um Kirn neu formierte, hat die Kirner Realschule plötzlich eine erhebliche Steigerung bei den Anmeldungen zu verzeichnen: „105 liegen vor allem aus dem Bad Sobernheimer Raum vor“, sagte bei einer Info-Veranstaltung im Steinweg die Vorsitzende des Schulelternbeirats, Helga Pies. Ebenfalls mit von der Partie deren Vorgänger Hans-Hermann Fuchs sowie Petra Felwor aus Weiler vom Elternbeirat.

Bilder 1390 und 1391- Mai 2009: Ganz schön was los am Stand der Realschule und am meisten waren die Aktivisten selbst über Wagners Aussagen überrascht und irritiert. Auch starke Schüler müssten gefördert werden, so die Realschul- Aufklärer!

   Es habe „Gespräche aber keine Einigung bei den Schulleitungen im pädagogischen Bereich gegeben“, bestätigte Bürgermeister Fritz Wagner, und nun sei der Schulträger gefragt.  Am 14. Mai tagt der Schulverband. Die Aktion im Steinweg war Lehrern, Kollegium und dem Schulelternbeirat der Realschule bekannt. Darauf legte Helga Pies großen Wert, es wurden über die Woche 1.400 Flyer verteilt. Per Akklamation sprach sich die Realschule eindeutig für eine kooperative Form aus, wo nach einer gemeinsamen Orientierungsstufe die Schüler ab der siebten Klasse getrennt werden und ihren weiteren Förder- und Bildungsweg entweder als Realschulbildungsgang oder den Bildungsgang zur Berufsreife einschlagen können. Bei der integrativen Realschule plus bleiben die Schüler bis zur neunten Klasse zusammen. Diese Form will die Klientel der jetzigen Kirner Realschule ausdrücklich nicht, was nicht zuletzt die Anmeldungen aus dem Bad Sobernheimer Raum zeigten. Helga Pies befürchtete, dass diese Schüler vom Bildungsstand her nicht den hohen Anforderungen auf weiterführende Schulen, beispielsweise des Gymnasiums, gewachsen sind. „Bei der von uns geforderten kooperativen Realschule gibt es nur Gewinner, bei der integrativen Realschule gibt es nur Verlierer“. Die Wogen schlugen hoch am Infostand: „Man muss den Schulsystemen ausreichend Zeit geben, sich beschnuppern zu können“, sagte Bürgermeisterkandidat Frank Ensminger. Bürgermeister Fritz Wagner befürwortete am Stand gegenüber den irritierten Infoaktivisten eine teilintegrative Schulform als Kompromiss:„Es darf keine Sieger und keine Verlierer geben. Wir sind alles erwachsene Menschen und sollten da eine gemeinsame Lösung finden“, sagte er am Infostand und sorgte bei den Organisatoren der Realschule für Verwirrung und eine „mehr als angenehme Überraschung, hatte sich dies doch im Vorfeld ganz anders angehört“, bestätigte Helga Pies unserer Zeitung auf Nachfrage ausdrücklich diese Kehrtwende, dies habe bisher anders geklungen und daher wollte man mit diesem Infostand Zeichen setzen. Sechs Schülervertreter und Elternbeirat waren sehr engagiert und erklärten genau, worum es geht. 65:1 lautete das Unterschriftenergebnis im Steinweg pro kooperative Realschule plus ab 2010 in Kirn, ab 2013 wird die Realschule per Gesetz verbindlich.



BAD SOBERNHEIM. ZUM JAHRESWECHSEL GING EIN TRAUM IN ERFÜLLUNG: Seit vielen Jahren ist eine Sporthalle am Gymnasium Wunsch von Ausschüssen, Eltern, Schüler und Lehrerschaft. Nicht zuletzt weil diese Schulart von der Zusammenlegung von Grundschule und Realschule zu Realschule plus nicht betroffen ist und im Gegenteil, steigende Schülerzahlen verbucht, wurde 2008 die Notwendigkeit in der Felkestadt auch vor dem Hintergrund der maroden Dörndichhalle, wo der HSV schweres Geschütz wegen Unrentabilität auffuhr, ausführlich und vor allem in der Allgemeinen Zeitung, thematisiert. Nicht nur für Außenstehende, sondern beim Neujahrsumtrunk 2009 der SPD im Rathaus wurde von SPD Stadtverbandsvorsitzendem Markus Below offen geäußert, dass die Landratswahl eine Entscheidung maßgeblich beschleunigte. Und so legte kurz vor Weihnachten der Kreistag den Sobernheimern das schönste Geschenk unters Bäumchen: Eine 44 mal 22 Meter große Sporthalle, die vielzitierte, größtmögliche Variante III für stolze 5,6 Millionen Euro Gesamtkosten, wird gebaut. Pläne sind schon weit gereift, nach der Vorstellung im Schulträger- und Kreisausschuss sowie im VG Rat Bad Sob. soll Spatenstich schon im Frühjahr 2009 sein. Die alte Schulspothalle soll zuerst zur Mensa ausgebaut werden, danach soll auf dem derzeitigen Kleinfeldsportplatz des Gymnasiums der Hallenneubau mit Duschen, Umkleide- und Geräträumen entstehen. Das Land will 2,3 Millionen zahlen, Schulträger des G8GTG ist der Kreis (3,266 Millionen Euro). Vereine können die Halle ebenfalls nutzen, die VG zahlt daher 220.000 Euro und der HSV wolle einen Eigenanteil tragen. Der HSV zahlt für die Nutzung der Dörndichhalle um die 20.000 Euro, hat 21 Trainingseinheiten und 17 Mannschaften im aktiven Spielbetrieb. Nach wie vor soll der 1960 gegründete HSV seine Heimspiele in der sieben Meter hohen Dr.Dümmler Halle an der Staudernheimer Straße austragen, die neue Gymnasiumhalle wird nur 5,50 Meter hoch sein. Weil das Gymnasium auf den Kleinfeldplatz verzichten muss, besteht die Möglichkeit, hinter dem derzeitigen Lichtspielhaus Rex Gelände zuzukaufen. Dazu wäre dann die Stadt am Zug und eingebunden. 2009 / 2010 soll in der Felkestadt die Realschule plus kommen!


BBS-Schulleiter Hartmut Fuchs bei seiner vorletzten Verabschiedung  im Jahre 2007

Bild 355- 2007: Hartmut Fuchs (links) verabschiedete mit "sehr gut" fleißige  Schüler. Gerhard Barth (re.) steht in den "Startlöchern" und gratuliert

   KIRN. Abschlussfeier in der Kirner Berufsfachschule, wo nach zwei Jahren im höheren Bildungsgang die besten sechs Schüler/Innen mit sehr gutem Abschluss geehrt wurden. Weitere 43 Berufsfachschüler erhielten ihre Zeugnisse und wurden verabschiedet. „Einige Mitschüler haben das Ziel ihres Bildungsganges leider nicht erreicht“ sagte Studiendirektor Hartmut Fuchs. Die Berufsbildende Schule habe alles getan, um optimal auf die Arbeits- und Berufswelt, die von einer Explosion des Wissens, von fortschreitender Globalisierung, Vernetzung aller Lebensbereiche und stetig steigenden Anforderungen an die Mitarbeiter gekennzeichnet sei: „Berufliche Bildung ist nach wie vor der entscheidende Produktionsfaktor unserer Wissensgesellschaft“, sagte Fuchs und zitierte die viel beachtete Rede von Bundespräsident Horst Köhler: „...wir müssen um soviel besser sein, wie unsere Produkte teurer sind, als die unserer Konkurrenten. Es reiche nicht mehr aus, auf Vorrat zu lernen. Fuchs nannte Teamfähigkeit, Flexibilität, Mobilität, Fremdsprachen oder den sicheren Umgang mit neuen Medien und forderte, in einer sich rasend schnell veränderten Arbeitswelt selbstständig und lebenslang weiterzulernen. Statistische Untersuchungen ergaben, dass über 45 Prozent der Arbeitnehmer schon nach fünf Jahren nicht mehr in ihrem erlernten Beruf arbeiten. Bildung ziele auf eine ganzheitliche Entfaltung der Persönlichkeit: „Ein Gebildeter ist nie ein Rüpel und nie ein Steinewerfer!“, folgerte Fuchs, der namentlich ausdrücklich der Simona AG und der Kirn- Bad Sobernheimer Volksbank dankte. Nach solch programmatischer Rede mit bildungspolitischen Aspekten sah sich Klassenlehrer Gerhard Barth mehr als der „kongenialer Juniorpartner“ und stellte pädagogische Elemente in den Mittelpunkt seiner Rede: Besonders im ersten Jahr habe es in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik eklatante Hürden gegeben, bilanzierte der Becherbacher, nur im Wörterbuch stehe Erfolg vor Fleiß und Leistung. Bei der künftigen Berufswahl appellierte er an Eigenverantwortliches Denken und Handeln mit Augenmaß für die Schwächeren der Gesellschaft. Auch Barth sprach von gravierenden Veränderungen und Kraftanstrengungen, schließlich habe sich das „zwischenmenschliche Klima in der Wirtschaft und Arbeitswelt nicht der Erwärmung des Erdklimas angepasst!“. Krisen hätten durchaus ihren Sinn und eröffneten Chancen, sich weiter zu entwickeln, meinte der Oberstudienrat. Die Absolventin der Höheren Berufsfachschule Wirtschaft, Lena Klöckner aus Hirtscheid im Westerwald sprach ein Grußwort und wurde geehrt, musikalisch umrahmten Anne Kochheim (Cello), Günter Kochheim (Klavier), Ronal de Bilar (Gitarre) sowie mit Gesang vom Feinsten durch Jenniffer Kästel und Nadine Quint die Feierstunde.



KIRN: Seilspringen gegen "Herzkasper"- früh übt sich- 

Hellbergschule ist für Sport und Bewegung!

Bild260: Na, ist ja eine tolle Schulstunde! 261: Hoch-höher,der Rhythmus macht's !  Bild 262:....... alle sprangen in die Seile!

   KIRN. Dez. 2008.-heylive-.Erstmals im Kirner Land und in der Region nahm die Hellberg-Grundschule an einem kostenlosen Workshop für dritte und vierte Grundschulklassen im Rahmen des „Skipping Hearts“-Programms der Deutschen Herzstiftung teil. Diese Aktion basiert auf der Erkenntnis, dass regelmäßige Bewegungszeit einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt und zur Verbesserung der körperlichen Fitness, insbesondere beim Herz-Kreislauf-Training leistet. Die Übungseinheiten können je nach Bedarf als Anschlussprojekt weitergeführt werden: „Unsere Schule hat sich die Bewegung und die Gesundheit auf ihre Fahne geschrieben!“, sagte Rektor Joachim Franzmann vor den Pädagogen und zehn Eltern, die zur Infostunde in die Hellberghalle gekommen waren. Seilspringen schule die Reaktion und sei elementar wichtig für die Konzentration und Koordination. Überhaupt sei Sport und Bewegung das A und O und zwingend notwendig im Kampf gegen Übergewicht und Bewegungsmangel, sagte der Schulleiter. Keinesfalls sei das Seilspringen hierzulande außer Mode gekommen, auch wenn es auf dem Umweg über Amerika nun mit neuen Seilen oder Gliederbändern und aufgepeppt mit Show-Elementen bundesweit neu entdeckt werde. Von der Schule betreute Barbara Pinne die Aktion. Übungsleiterin Sabine Weisner war vom TuS Mackenrodt gekommen, gemeinsam mit der Seesbacher Fachwartin für Robe Skipping beim Turngau Nahetal, Martina Stephan, vermittelten die beiden Damen als so genannte zertifizierte Instruktorinnen die kind- und schulgerechte Grundtechniken des Rope Skipping. Minutiös war der Ablaufplan des Workshops bei fetziger Rock-Pop-Musik geregelt. Begleitet von rhythmischem Klatschen sprangen am Ende fast alle Schüler reihenweise in die Seile und betätigten sich sichtlich erfreut sportlich.


Neuer Schulverband in Kirn:

Bild Nummer 155: 

Julian Weirich/ Buschied 

zweiter von li. ist Vorsitzender

KIRN. In der Alten Kellerei gründete sich am Samstag ein neuer Schulgruppenverband der Schüler Union für Kirn und Kirn-Land. Pate stand der am 23. Februar 08 gegründete Kreisverband Bad Kreuznach. Landesweit gibt es 15 Kreisverbände der Schüler-Union und dies sei genau das, was man derzeit an der Basis brauche, sagte der vor Wochenfrist im Amt bestätigte Bad Kreuznacher Vorsitzende der Jungen Union, Gregor Sickel. Erklärtes Ziel sei das Sammeln von Infos für Verbesserungen an den Schulen und stärkere Aufklärung sagte nach seiner Wahl zum Schulgruppenvorsitzenden Julian Weirich (20),  Auszubildender bei Fissler und Schüler an der BBS Idar-Oberstein, der sich auch im Landesvorstand der „SU“ engagiert. Zudem wolle man sich mit der Jugendkriminalität vor Ort  präventiv beschäftigen und Freizeitveranstaltungen wie Ausflüge, Golf- oder Kickerturniere anbieten. Die Landesregierung plane ein Schulstrukturreform mit Abschaffung von Grund- und Realschule zu Realschule plus und in Kirn sei gar nichts bekannt, wisse man von nichts, kritisierte Weirich. Landtagsabgeordnete Bettina Dickes erläuterte die geplante CDU-Initiative „Heißer Bildungsherbst“, die den Unterrichtsausfall insbesondere an den Berufsbildenden Schulen thematisieren soll. Fast ein Fünftel des Unterrichtes falle aus. Deshalb hätten erwiesenermaßen hiesige Schüler gegenüber Schüler an bayrischen Schulen enorme Nachteile. Dickes sprach bis zu 1000 fehlenden Lehrern, Informationen halte die SPD-Alleinregierung zurück. Weil die Landesregierung schulische Verbesserungsvorschläge „und Stellungnahmen der Lehrer nicht so gerne sieht“, könne man im Internet anonym auf Missstände und Unterrichtsausfall an den Schulen hinweisen. „Probleme im Bildungswesen gibt es zuhauf, Realschule plus brennt unter den Nägeln. Damit wir im Kreisverband etwas von den Kirnern mitbekommen, ist eure Arbeit sehr wichtig“, so Kreisvorsitzender Alexander Kalus. Julian Weirich und Daniel Fartak (beide Bruschied) leiten den Kirner Schulgruppenverband. Als Beisitzer fungieren Jaqueline Klopp aus Bergen, Jochen Matthies (Oberhausen), Sabrina Nees (Bruschied) Sascha Trompetter und Elisa Schröder (beide Kirn). 

02.12.08 14.Nikolausturnier der Wilhelm-Dröscher-Förderschule mit acht Mannschaften der Region

Bild 1:Packende Zweikämpfe in der BBS Halle Bild 2: Mancher Torwart hatte das Nachsehen

   KIRN. Packende und spannende Zweikämpfe waren am 2.Dezember in der Schulsporthalle der Kirner Berufsschule zu sehen: Beim 14. Nikolaus-Cup der Förderschulen beteiligten sich acht Mannschaften. Weil Windesheim kurzfristig absagte, schickte die Wilhelm-Dröscher-Schule mehrere Formationen ins Turnier. 15 Schüler sorgten für die Verpflegung und einen reibungslosen Ablauf, keine Mühen mit den schnellen Partien hatte Schiri Wolfgang Frank. „Alles verlief sehr fair, die Schülerinnen und Schüler lieferten sich packende Zweikämpfe und schenkten sich nichts“, freute sich Markus Hartmann. Er betreute die Gastgeberteams der Wilhelm-Dröscher-Ganztagsschule und ist auch nachmittags dort in AG´s tätig. Die organisatorischen Fäden liefen bei Erika Herrmann-Schulte und Bernd Nowak zusammen, Rektorin Margit Mickley nahm die Siegerehrung vor und überreichte die Pokale. Dank zahlreicher Firmen und Sponsoren ging niemand leer aus. Im Finale standen sich einmal mehr Idar-Oberstein und Bad Kreuznach gegenüber. Den stark aufspielenden Kirnern fehlte oft einfach nur das Quäntchen Glück. Und wenn es dann nicht läuft, kommt das Pech noch hinzu. Die Titelverteidiger aus der Kreisstadt mussten sich in diesem Jahr der starken Mannschaft aus der „Edelsteinmetrole“ geschlagen geben, die Final-Revanche glückte. Lauterecken belegte vor Schloßböckelheim Platz drei.



   Mahnen und Aufrütteln gegen Terror und SS

KIRN. Erstmals war der Idar-Obersteiner einstige Goldschmiedelehrling und spätere Küchenchef Helmut Becker als Referent und Zeitzeuge des Dritten Reiches in der Kirner Realschule. „So war das. Unglaublich aber wahr!“ sagte Helmut Becker vor den Zehntklässlern immer wieder. 2009 feiert der Witwer seinen 83. Geburtstag. „Wir letzten Überlebenden haben uns zur Aufklärung verpflichtet. Ich will meine Vorträge auch gegen Neonazis verstanden wissen“, sagte der Zeitzeuge, während er den Schülern auf deren Bitten die sichtbaren Narben seiner Beindurchschüsse zeigte. Längst ist sein Vortag rational- kompakt, ohne Raum für Emotionen oder Rechtfertigungen.

Bild 833: Helmut Becker ( von links) Norbert Schneider, Gabriele Kipp, Renate Koppold- Gewehr Bild 834: Naziterror, Krieg und Gewalt- Wachrütteln, Mahnen und Erinnern.... Bild 835: ... dies gelang dem Zeitzeugen. Die Schüler reagierten teils erschüttert

In den Fängen der SS durfte man ohnehin nur antworten, wenn man gefragt wurde. Längst hat er sich seine Gefühle und brutalsten Erlebnisse im Heftchen „Vom HJ-Scharführer zum Volksschänder und Saboteur“ von der Seele geschrieben. Er besuchte Schulklassen in allen großen deutschen Städten, stand für TV-Dokumentationen und VHS-Filme vor Kameras. „Auch unschuldige Deutsche konnten in die Fänge der Gestapo geraten“, überschrieb er  seine Erinnerungen. Aufrütteln und Mahnen will er, weil nach dem Krieg keiner mehr ein Nazi sein wollte und alle von den Verbrechen nichts gewusst haben wollten. Außer der Hitlerjugend, dem Bund deutscher Mädels und dem Reichsarbeitsdienst sei alles freiwillig gewesen. Die „SS waren freiwillige Mörder. Sie haben keine Gefangenen gemacht, auf die eigenen Leute geschossen und Menschen mit erhobenen Händen niedergemäht“, spricht er Klartext. Hungertyphus hat er überlegt, er war Arbeiter mehrerer Strafbataillone, KZ-Insasse. Als er in Moringen einsaß, musste er vor dem Stellungsbefehl an die Front das KZ Bergen- Belsen mit aufbauen. Vor drei Jahren trafen sich noch 30 Überlebende dort, im vergangenen Jahr waren es nur noch sechs. Helmut Becker sparte die Zeit der Judenverfolgung mit dem Tragen des Gelben Sterns und die Reichspogromnacht 1938 nicht aus. Als Bub sei es „ganz schlimm gewesen, dumme Lieder wie `Töff, töff töff` zu singen. Das waren Menschen wie wir, nur mit einer anderen Religion“, zudem seien sie sehr sozial eingestellt gewesen und hätten alle Vereine unterstützt, wusste der frühere Leistungssportler. Fahnenflüchtige wurden ab 1943 erschossen. Millionen Zwangsarbeiter arbeiteten im Dritten Reich auch in unserer Region. Den Umstand seines Überlebens umschreibt er heute einzig der Tatsache, dass gute Arbeiter knapp waren und er ein Deutscher war. So legte er Minen in Südfrankreich, aber die Alliierten landeten in der Normandie. „Am 10 Juli 1944 war der Himmel schwarz voll Menschen, über 10.000 kanadische Fallschirmspringer. 7000 kamen tot unten an, 4000 Verwundete wurden gezählt“, beschrieb er seine schlimmsten Erlebnisse. Helmut Becker sah aber auch Engländern „direkt mit den Gewehren im Anschlag in die Augen und keiner schoss“, das habe es ebenfalls tatsächlich mehrfach gegeben. In amerikanischer Gefangenschaft sollte er 1944 in Nebraska mehrfach von deutschen Kriegsgefangenen gelyncht werden. Hier wurde er zu einem Demokraten ausgebildet, entschied sich mit fünf weiteren von 1.200 Häftlingen zum Wiederaufbau Deutschlands. Nach dem Krieg lebte und arbeitete er zehn Jahre in Nordamerika.  Wie kam der Geschichtsunterricht bei den Schülern an? „Wenn man das von einem Wissensträger hört, ist das unverblümt spannender als im Geschichtsbuch zu lesen“, sagte Lehrer Norbert Schneider. „Sehr emotional und extrem. Alles wirkt sehr authentisch. Solche Zeitzeugen sterben leider aus“, waren Lukas Dambach (15) aus Berschweiler und die beiden 17-jährigen Waldemar Aberle aus Hochstetten und Jonathan Werle aus Merxheim tief beeindruckt.  


KIRN:1. Mitternachtsturnier lockte

1. Mitternachtsturnier 2007 war ein voller Erfolg, ein weiteres wurde im Jahr 2008 von der Polizei und dem Veranstalter abgesagt.

Ein überregionales erstes Mitternachtsturnier am letzten Schultag vor den Ferien war  krönender Abschluss der regelmäßigen Abendsporte in der Kyrauhalle am 6. Juli 2007  Hauptorganisator war der Schulverband unter der Schirmherrschaft von Stadtbürgermeister Fritz Wagner mit Beteiligung zahlreicher Institutionen. So fördert die Sportjugend Rheinland-Pfalz diese Sportnacht, alle örtlichen Banken und Sparkassen, das DRK, der Jugendtreff, der VfR 07 und die örtliche Polizei um Jugendsachbearbeiter Werner Speh sind mit von der Partie. Alle freuten sich 2007 mit HS-Lehrer Hans-Dieter Siegel und Rubin Kujat vom "JugendTreff"  über diese „fabelhafte und vorbildliche Unterstützung“. Teams kommen aus der ganzen Region bis Kirchberg oder Bad Kreuznach, am Rahmenprogramm mit Musik wurde lange „gefeilt“ und dementsprechend der Erfolg garantiert. Bekanntlich feiern die Jugendlichen gerne den Ferienbeginn feucht-fröhlich, diese Veranstaltung soll eine Alternative sein unter dem landesweiten Motto „Integration durch Sport- gegen Alkohol und Drogen!“, so die Veranstalter. Ein späteres Turnier im Jahr 2008 wurde wegen Alkohol und Ausschreitungen von der Polizei abgebrochen. (Bild 939)




BAD SOBERNHEIM. Während einer Feierstunde wurde am Reformationstag 2007 Werner Bohn als Rektor der Bad Sob. Grundschule in seinem  60.Lebensjahr eingeführt. Nach seinem Studium in Kaiserslautern und Landau begann er am 1. März 1971 in der Felkestadt als Grundschullehrer zur Anstellung, wurde im Februar 1994 Konrektor und trat nun nach einer kommissarischen Übergangsphase die Nachfolge von Manfred Purucker an. „Häuptling sein heißt nicht nur Federn tragen!“, so hatte Werner Bohn selbst zu dieser Feierstunde eingeladen. Regierungsschulrat Gerd-Rüdiger Dreher griff diesen Gedanken auf und fragte selbst, ob es Sinn mache, einen zur „Großeltern-Generation“ zählenden Rektor zu ernennen: „Neue Besen kehren gut. Ja. Aber alte wissen, wo der Dreck liegt!“ sprach der Schulrat bildlich und würdigte die 37 Jahre währende Tätigkeit Werner Bohns an der gleichen Schule in höchsten Tönen. Er sei erfahrener Fachmann und alter Fahrensmann. Bohn besitze einen gesunden Menschenverstand und benutze diesen auch. Er sei der richtige Mann an der richtigen Stelle, könne das Schulklima positiv beeinflussen und das Kollegium werde mit diesem Häuptling an der Spitze und Frau Gisela Nikodemus als erfahrene Kraft im Sekretariat auch die Einführung der künftigen Ganztagsgrundschule meistern. VG-Bürgermeister Rolf Kehl sagte, Bohn habe sein berufliches Leben dem Wichtigsten gewidmet, den Kindern. Er sei verantwortlicher Sachwalter und würde sich nicht nur der Ganztagsschule, sondern auch den 2009 beginnenden enormen Sanierungen in der Schule stellen: Zur Not und bei Schwierigkeiten will Rolf Kehl sich mit dem Häuptling in einen Wigwam zurückziehen und die Friedenspfeife rauchen. „In Wirklichkeit bist du nicht mehr so ganz neu!“ meinte der Meddersheimer Kollege Alexander Verheyen und überreichte dem aktiven Genossen natürlich Roten Wein, jenes Feuerwasser, das zur Friedenspfeife gehört. Sehr humorvoll umrahmten Kinder und Kollegium den Festakt mit Liedern und Musik. Erinnerungen und Anekdoten hatte Hedi Hauck ausgegraben, sie fragte poetisch „...wo sonst als in der Grundschule kann man all das erleben? Lieber Werner, ab heute bist du offiziell unser Häuptling!“. Stellvertretend für die Kindergärten der Stadt packte Sabine Hasemann alle möglichen Utensilien und Geschenke von der Friedenspfeife bis zum Indianerschmuck samt Kette aus. 

"Häuptling" Werner Bohn  

 mit 60 "Schulmeester" !

 Bild 464: Schulrat Dreher, Werner Bohn und VG-Chef Rolf Kehl (von links). Weggefährte, Schulelternsprecher Peter Schantz, Superintendent Hartmut Eigemann und sein Amtsbruder Günter Hardt gratulierten.  „Vom Lehrling zum Chef“ habe er es gebracht!„Endlich Chef- was nun?“ fragte Bohn ironisch und plauderte aus dem Nähkästchen. Stolz sei er, in die Nachfolge Pferdsfelder „Schulmeester“ treten zu dürfen.


Bild 158:     Was erwartet die  Wirtschaft von den Kids? 

  Lehrer Peter Hornung, Jürgen Heib und Dieter Jung, sowie Willi Claß (IHK, von links) standen Rede und Antwort !

 KIRN. Eine aussagekräftige Bewerbung mit guten Kopfnoten sind das A und O., dies war eine der Kernaussagen in der Kirner Realschule. Erstmals wurden Achtklässler mit der Fragestellung „Was erwartet die Wirtschaft von Schulabgängern“ konfrontiert. Von der IHK-Koblenz war Ausbildungsberater Willi Claß gekommen, die beiden Ausbildungsmeister Jürgen Heib von der Simona und Dieter Jung von der Firma Hay, Mathe-, Sport- und Sozialkundelehrer Peter Hornung standen Rede und Antwort. Dabei wurde Klartext geredet: „So einfach, dass die Mama Tage später eine Entschuldigung schreibt, ist das nicht!“ mahnte Willi Claß an und machte deutlich, wie wichtig so genannte „Kopfnoten“, Betragen und Mitarbeit, sind. Sie seien das A und O jeder Bewerbung. Hier sind neben Form und Anschreiben weitere Angaben wichtig, die Schüler dürften nicht Zeugnisnoten oder unentschuldigtes Fehlen auf die leichte Schulter nehmen: „300 bis 400 Bewerbungen gehen bei uns übers Jahr ein. Da müssen wir klar selektieren und es kommt auf Kleinigkeiten an“ sagte Dieter Jung für das Bockenauer Unternehmen. Für einen guten Ausbildungsplatz seien fachliche, persönliche und soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Höflichkeit, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit gefragt. „Die Eltern mit ins Boot nehmen“, so der Kammervertreter. Über selbstverständliche Grundwerte und persönliche Einstellungen könne man nicht erst in der Ausbildung nachdenken. Elternhaus und Schule seien verantwortlich, Kinder bei der Entwicklung einer gesunden, reflektierenden Toleranz anzuleiten. In Deutschland gibt es rund 350 Ausbildungsberufe in Industrie, Gewerbe, bei Dienstleistungen oder in der Wirtschaft. Ganz wichtig: „Keine Zeit verlieren“, warben Dieter Jung und Jürgen Heib. Die Schüler sollten frühzeitig eine engere Auswahl und einen Entschluss treffen und sich mit zwei Zeugnissen möglichst ein ganzes Jahr vorher bei Betrieben bewerben und sich mehrere Optionen offen halten, wenn es mit dem oft so ersehnten „Traumberuf nicht klappen sollte“, so ihr Rat.


KIRN. (20. Juni 2008) In der Turnhalle der Dominik-Grundschule wurden nach vier Jahren Grundschulzeit drei vierte Klassen mit 63 Kindern feierlich entlassen!

Bild 728: Klar, dass kurz vor Ferienbeginn selbst getextete Lieder gesungen wurden!  729: Die Schulturnhalle war voll besetzt, mehrere Klassen beteiligten sich! Bild 730: Schulleiterin Ulla Therre lobte und ehrte Schülerinnen für Vorbildfunktion!

  Eine Tanz-AG um Gisela Poth-Gondolf eröffnete den bunten Reigen. Die Schüler hatten mit ihren Klassenlehrerinnen Lieder, Rope Skipping Darbietungen oder kurzweilige Stücke einstudiert. Schulleiterin Ulla Therre dankte dem Kollegium, die Grundschüler seien gut aufs Leben und die neue Schule vorbereitet worden. „Seid offen und neugierig, geht fair und ohne Vorurteile mit viel Mut und Selbstvertrauen auf eure neue Schule und nehmt die Herausforderungen an“, sagte sie. Schulelternbeiratsvorsitzende Carmen Teschner erinnerte an die gute Schulgemeinschaft und wünschte den Kindern viel Glück auf ihrem weiteren Lebensweg. Die  Rhythmuswerkstatt um Julia Endres hatte ebenfalls eine sehenswerte Darbietung einstudiert, bevor das Danklied „Alte Schule altes Haus-neue Schule neues Glück“ gemeinsam gesungen wurde. Mit einem Buchgeschenk für besonders Engagement und uneigennützigen Einsatz für ihre Mitschüler wurden Madeleine Görner, Elena Dressel und Pauline Hahn geehrt. Ebenfalls 63 i-Dötzchen werden Anfang August in der Dominikgrundschule eingeschult.  Lehrerin Gisela Poth-Gondolf geht in den Vorruhestand, Susanne Bittner-Caspar und Yvonne Hemmerling sind nach den Ferien in Elternteilzeit. Sie wurden mit Applaus und besten Wünschen verabschiedet, Eltern oder auch Klassenelternsprecher Wolfgang Hill dankten den Klassenlehrerinnen Gisela Müller (4a), Gudrun Scheffler (4b) und Anja Koch (4c) mit kleinen Präsenten.



KIRN. Abschlussfeier Hellbergschule: (Juni 2008) Mit dem Mottolied „Leinen los“ und dem Spiellied „In Paule Puhmanns Paddelboot“ begann die Abschlussfeier der beiden vierten Klassen der Hellberg-Grundschule in der Turnhalle. 

Bild 725: Die Hellbergschüler freuen sich zum Schulabschluss und Ferienbeginn! Bild 726: Da hatten die Eltern ihre helle Freude, als sie "Schulklasse" spielten! Bild 727: Die Beiträge waren erste Sahne: Hier "echte" Steinzeitmenschen!

Zwischen den Ansprachen von Klassenelternsprecherin Silvia Wahl und Schulelternsprecherin Anja Fuchs, die auch den Schülern die besten Wünsche des Fördervereins übermittelte, hatten die Eltern mehrere heitere und humorvolle Stücke, Lieder und Sketche eigens geschrieben und mit den Viertklässlern einstudiert. So begaben sich die Gruppen mit Schiefertafeln, Ranzen oder Rucksack auf Zeitreisen, gewährten Einblick in besondere Steinzeit-Schulklassen oder ins Mittelalter, als Rittersleut` und Burgfräulein`s anno dazumal paukten. Die Eltern mimten eine Schulklasse und alberten herum, wie es ihre Kinder nicht besser könnten. Viel Applaus gab es für die Altgescheiten Einlagen, mehrere Eltern mussten ins Eck und des öfteren fragten sich die Kinder, wie ihre Vorfahren oder die früheren Schüler „ohne Handy, Video oder MP-3-Player überhaupt groß geworden sind?“ Die Klassensprecherinnen Hannah Götz und Jana Becker blickten noch einmal zurück und wünschten den neuen Schülern „viel Anstand und dass ihnen trotz vieler Hausaufgaben das Lernen hier an der Schule genau soviel Spaß macht, wie uns!“. Sehr bewegt, mit persönlicher Ansprache, Geschenken, Liedern und einer Rose dankten die beiden Klassen ihrer Lehrerin Doris Gabriel und Joachim Franzmann gleichermaßen. 34 Schüler in zwei Klassen verlassen die Hellberg Grundschule, 29 kommen und werden im neuen Schuljahr in nur einer Klasse von Doris Gabriel unterrichtet. Die Erstklässler als Patenkinder überreichten den Abgängern Geschenke, gemeinsam wurde das Ferienlied gesungen und zum krönenden Abschluss auf dem Schulhof an Luftballons alle Wünsche und Schülerbitten wie bessere Noten, aber auch Sorgen und Nöte vor der Ferienzeit einfach davonfliegen lassen. Gloria Gerhardt aus Meckenbach formulierte ihre Gefühle wie ihre Mitschülerinnen: Sie war traurig, sich von vertrauter Umgebung, Lehrer und Freunden trennen zu müssen und bat, in der neuen Schule gute Noten und schnell Freunde zu finden.  



Bild 722: Zieh... Adriano....zieh...geh! Bild 723: Packende Wettkämpfe gabs Bild 724: Die Schulleiterin Margit Mickley (re.) bei der freudigen Siegerehrung!

KIRN.-Juni 2008- Alle vier Jahre ist die Kirner Wilhelm-Dröscher-Schule Gastgeber + Ausrichter der Regionalen Schulmeisterschaften, an denen die Förderschulen aus Windesheim, Bad Kreuznach und Schloßböckelheim teilnehmen. Im Sportzentrum Loh herrschten ideale Wettkampfbedingungen: „Komm Adriano, geh, lauf“, liefen zeitweise Lehrer oder Klassenkameraden neben den Sprintern her und feuerten sie an. Mit dem Ablauf und den sportlichen Ergebnissen waren Schulleiterin Margit Mickley und die Organisatorin Erika Schulte-Herrmann sehr zufrieden. Teils wurden beachtliche Rekorde aufgestellt, zollten sie bei der Siegerehrung den Teilnehmern lobend Respekt. Laufen, Springen, Werfen, je nach Altersklassen waren die Disziplinen getrennt, die Mädchen liefen 800, die Jungen 1000 Meter, die drei Erstplatzierten in ihren Klassen  erhielten Urkunden.



   BAD SOBERNHEIM. Die neue Schulstruktur Realschule plus sorgt 2008 noch für viel Verwirrung. Dies wurde beim Tag der offenen Tür in der Realschule deutlich. Realschulleiterin Kornelia Betzen fuhr anschließend mit weiteren Pädagogen aus der Felkestadt und der Nahe/ Glan/ Region zu Doris Ahnen und alle erhofften sich Aufschlüsse und neue Erkenntnisse über Gesetzesvorlage und die viel gepriesene, neue Schulstruktur „Zweigliedrigkeit mit plus“.

Bild 839: Zu Beginn der neuen Schulreform gab es allerorten jede Menge Fragen! Bild 840: Augen zu und durch.... Bild 841: Aus der Schulküche kamen exquisite Spezialitäten für geladene Gäste

Beim Tag der offenen Tür im Febraur 2008 kamen viele Schüler und Eltern, sperrangelweit standen Klassen und zehn Werkräume offen, standen Lehrkräfte Rede und Antwort. Kleine Arbeitsgruppen und Musikschüler demonstrierten ihr Können, Musikbands spielten, die Cafeteria hatte geöffnet, Schüler zeichneten und werkelten, stellten ihre Projekte und Unterrichtsergebnisse aus. Wie beispielsweise im Klassenraum der 5c um Lehrerin Beate Kurmeier-Graf ein Heizdraht als Sägeblatt spielend leicht durch Styropor glitt, oder nebenan Schmecken, Riechen, Hören und Fühlen in dem von Zehntklässlern betreuten „Workshop“ alle Sinne abfragte und die Teilnehmer mit Urkunde belohnte. Wer einfach der Nase nachging fand die Schulküche, wo Schülerinnen im Wahlpflichtfach Familienhauswesen unter Expertin Ingrid Fischer kochten und für ihre Eltern, Lehrerinnen und Schüler auf Voranmeldung ein exquisites kaltes Büfett zauberten. Darüber waren nicht nur Anke Bouffleur-Schmidt und Christine Erbach-Rech hellauf begeistert! Die Eltern stellten gezielt Fragen über die rhythmisierte Ganztagsklasse mit 17 Schülern und Ganztagsschule in Angebotsform, über Ziele, Förderung und Beschulung. Hier zeigt die Tendenz von 19 vor zwei Jahren auf derzeit 53 Schüler steil nach oben. 370 SchülerInnen werden in 15 Klassen von 24 Lehrkräften morgens schon ab 7.30 Uhr unterrichtet.Klares Ziel der Realschule sei der qualifizierte Sekundarabschluss I, der zum Übergang auf berufs- und studienbezogene Bildungsgänge in der Sekundarstufe II wie Berufsfachschulen, berufliche Gymnasien, Wirtschafts- oder Technisches Gymnasium und die MSS, die Oberstufe des Allgemeinbildenden Gymnasiums berechtigt. Realschulabsolventen können in weiterführende Schulen wechseln, oder beginnen eine Ausbildung im kaufmännischen, technischen und sozialen sowie im Verwaltungsbereich: „Heutige Realschüler sind von den Änderungen der neuen Schulstruktur nicht betroffen!“, stellte die Rektorin zur Verwunderung vieler Eltern und Besuchern klar. „Viel mehr als in der Zeitung steht, wissen wir derzeit auch nicht, mal sehen, was das neue Schulgesetz bringt?“, bedauerte die Leiterin. Ab 18. Februar beginnt in der Realschule die Aufnahme. Die neu geplante Schulstrukturreform will den Namen Hauptschule ganz vermeiden. Die Schüler jedoch bleiben und daher sei in der Felkestadt klare Ansage: „Nach der verpflichtenden gemeinsamen Orientierungsstufe für alle Schüler wollen wir hier künftig die Kooperative Realschule mit zwei getrennten Bildungsgängen: Einem Hauptschulbildungsgang und einem Realschulbildungsgang. Das bedeutet eine kooperative Gesamtschule, wo nebeneinander Hauptschulabschluss, Realschulabschluss, und wenn möglich die Fachhochschulreife erlangt werden kann!“. 40 bis 60 derartige Realschulen landesweit sind derzeit, 2008, im Gespräch. Mit der Durchlässigkeit habe die Realschule als Schulart in der Mitte zwischen Hauptschule und Gymnasium nie Probleme gehabt, die Vermittlung von Fachwissen und Erziehung zu verantwortungsbewussten jungen Menschen sei oberstes Ziel, untermauerte Kornelia Betzen.



KIRN. Sieben Wochen lang, jeweils eine Doppelstunde, probierten Drittklässler der Kirner Hellbergschule Rezepte aus und bereiteten köstliche Salate oder fruchtige Quarkspeisen zu. Die so erworbenen Grundkenntnisse und Einblicke in die moderne Hauswirtschaft, das Hineinschnuppern ins Einmaleins der Küchengeheimnisse, hat sich gelohnt: Bekanntlich geht Liebe durch den Magen! Kreisweit haben die beiden Klassen mit 33 Schülern als erste den Ernährungsführerschein erhalten. „Eine äußerst wichtige Sache: Vom Handlungsorientierten Lernen mit allen Sinnen lassen sich die Schüler begeistern und nehmen auch etwas mit!“, schwärmte Rektor Joachim Franzmann zum Ergebnis. Begleitet wurde das Projekt von Diplom- Oecotrophologin Dajana Müller aus Sulzbach bei Rhaunen. Sie ist eine jener 165 Landfrauen, die mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, des aid-infodienstes und dem  Landfrauenverband diese Aktion in die Schulen tragen. Der aid-Ernährungsführerschein vermittelt im Alltag Kompetenzen, motiviert zu gesundem Essen und soll Interesse wecken, damit Jungen und Mädchen frühzeitig für eine gesunde und bewusste Ernährung interessieren und dazu haben die Institutionen ein didaktisches Konzept entwickelt. Die Drittklässler der Hellbergschule schippelten mit scharfen Messern Obst und Gemüse, bereiteten kunterbunten Nudel- oder Obstsalate sowie mit Reibeisen und Raspel knackiges Gemüse und Dipsoßen vor. Dabei wurde gröten Wert auf die Vorbereitung, die Einhaltung der Kühlkette und Hygiene gelegt, Händewaschen und Schürze anziehen wurden zur Pflicht. Aufräumen und Abspülen gehörten als Bausteine zur Grundausbildung. Nach der schriftlichen Prüfung stand das Tischdecken, die Dekoration mit Blumenarrangement ebenso auf dem Stundenplan. Teamarbeit und Lernen in der Gruppe war gefragt. Ein Verbrauchermarkt an der Kallenfelser Straße spendete die Lebensmittel und dessen Inhaber durfte bei der Abschlussparty und Aushändigung der Führerscheine mit Passfoto und Schulstempel mit von der Partie sein. Im begleitenden Fragebogen notierten die Kids, „alles“ habe ihnen gefallen und dankten Referentin Dajana Müller. 33 Kinder luden sich zum Abschluss einen Gast ein, um das Kalte Büfett und die leckeren Köstlichkeiten zu genießen, die Platten und Schüsseln waren schnell leer!

Hellbergschüler machten Ernährungsführerschein!

 

 

Bild 469 -2008:  Gemeinsam mit Lehrerin Barbara Pinne (zweite von rechts) und Dajana Müller haben die Drittklässler kreisweit  den Ernährungsführerschein bestanden und fürs kalte Bufett Gesundes und Köstliches zubereitet.


OBERHAUSEN. Erlebnispädagogik steht bei allen Schülern hoch im Kurs, Schüler der 8c von der Kirner Hauptschule ("HS") kletterten in steiler Oberhauser Felsenwand: Eigene Grenzen erfahren, Ängste überwinden, sich auf das Material verlassen und dem Nebenmann vertrauen können, dies war eigentlicher Sinn und Zweck der Übung. Zudem soll die Klassengemeinschaft gestärkt werden: Obwohl durch Tom Beyer vom Bezirksjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt Rheinland gut gesichert und behelmt, wollte Fabienne Keller (13) zuerst nicht im Seil die steile Felsenwand Hochkraxeln. Aber dann vertraute sie doch den Klassenkameradinnen und freute sich, weil es „riesigen Spaß gemacht hat“. Überhaupt wollen die Mädels Jessica Schell, Jaqueline Klopp und Jasmin Hedwig an einer Stärkung der Klassengemeinschaft mitarbeiten, versprachen sie, weil das gegenseitige Vertrauen auch über die Schule hinaus wichtig sei. „Ich will noch mal hoch!“, rief ein Schüler und ruckzuck hatten die Schulsozialarbeiterin Bärbel Appleby und Helfer Lars Pullig ein Team zusammen. Vor dem Abstieg rückwärts aus der steilen Kletterwand hatten die Teenager mehr Respekt als vor dem Aufstieg, aber am Ende waren alle um eine Erfahrung reicher und sichtlich heilfroh, wieder sicheren Boden unter ihren Füßen zu haben. Es sei für die Schüler nicht einfach und eine Grenzerfahrung, gerade beim Rückwärtsgehen dem „Material und dem Sicherungsmann zu vertrauen“, erläuterte Diplom- Pädagogin Bärbel Appleby. Gemeinsam mit Janina Schäfer und Klassenlehrerin Helga Knauft betreuten sie das Projekt Erlebnispädagogik, das über die Woche schon in der HS mit Spielen begann. Bisher durchliefen alle höheren Klassen diese Klettertortour. Schwierigkeitsgrad vier hätten die Oberhauser Felsen und seien für Anfänger optimal geeignet, erklärte Tom Beyer. Die Schüler hatten viel Spaß bei ihrer Exkursion in die Oberhauser Felsen. Allen, die ganz hoch kletterten war eine herrliche Fernsicht über die Stadt Kirn Richtung Süd-Südwest garantiert. Sonst sehen die Schüler von der HS auf Kyrau die Felsen aus der anderen Richtung.

Steile Oberhauser Felsen sind eine Herausforderung !

Bild 457: Klettern als sinnvolle Erlebnispädagogik



2009 gibt es den 30. Schüleraustausch!   

KIRN. 37 junge Franzosen aus Ancerville und 38 Kirner Austauschschüler pflegten im juni 2008 eine Woche lang an der Nahe mit ihren Lehrern und Gasteltern zum 29. Male die „Jumelage“. Ein proppenvolles Programm führte nach Speyer in den Kaiserdom, ins Technikmuseum und die IMAX-kinos. Am Wochenende waren die   Schüler in ihren Gastfamilien, mit dem Zug ging es nach Idar- Oberstein ins Heimatmuseum und die Felsenkirche. In vier Klassen wurden Theaterstücke und Sketche in deutscher, französischer oder englischer Sprache einstudiert, bei dem die Schüler selbst ihr Drehbuch schrieben und sich die Handlung ausdachten. Auch in Frankreich lernen die Schüler als Fremdsprache meist Englisch, erläuterte Gunhild Meyer- Kirschner, die mit ihren Kollegen Melanie Noe`, Jennifer Wahl und Bernd Nöcker den Fachbereich und den Schüleraustausch am Kirner Gymnasium mit den französischen Lehrkräften Madame Jeannine Fournier und Monsieur Norbert Czarik koordinierten.

Auf dem Stundenplan stand aber auch spielerisches Lernen und Gruppenarbeit, das Fremdwörterlexika war allgegenwärtig: „So macht Lernen echt Spaß. Wir haben viele neue Freunde kennen gelernt und wollen viel mehr französisch lernen!“, sagten Lisa Gerhard (12) aus Becherbach und die Kirner Schülerin Katharina Rücker (13).

 

Bilder: 793 und 794- Juni 2008 -Gemeinsam wurde die Freizeit mit mehreren Picknicks oder Handball in der Kyrauhalle gestaltet.

Bereits im März waren die hiesigen Schüler in Ancerville zu Gast. Kurz vor der Abreise wurden die Stücke der jungen Regisseure und Laiendarsteller lustig und humorvoll  aufgeführt, der Rock-und Pop-Chor des Gymnasiums spielte und zum Abschluss gab es bis programmgemäß noch eine „Fete“ (franz.: Boum). Fazit: „Die Schüler verstanden sich prächtig, waren Feuer und Flamme! Solch tolle Resonanz und Zuspruch  gab es schon lange nicht mehr. Das 30.Jubiläum 2009  muss etwas Besonderes werden!“, blickte Gunhild Meyer- Kirschner schon voraus.


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