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Bild 443- 2007. Bei Waldbegehungen des OG-Rates ist immer Fernsicht garantiert!

SCHWARZERDEN. Einmal mehr wurden im Schwarzerdener Rat Klagen über freilaufende Hunde laut, ein „leidiges Thema, das uns schon lange beschäftigt“, meinte Bürgermeister Wolfgang Bauer resignierend. Der Änderung im Forstwirtschaftsplan und den Brennholzpreisen auf Vorschlag von Förster Wolfgang Mögenburg stimmte der Rat einstimmig zu. Anstelle von Fichten, wo es momentan ein Überangebot gibt, werden nun Eichen eingeschlagen um das diesjährige Haushaltsergebnis „plus/minus Null“ auszugleichen. Das Betriebsergebnis 2006 wurde erheblich verbessert: Wies der Haushaltsansatz noch 1.200 Euro Minus aus, wurden über 3.230 Euro Gewinn erzielt, was den Rat in der 284-Seelen- Gemeinde mit den 200 Hektar Gemeindewald natürlich freute. 2008 ist im Forstwirtschaftsplan ein minus von zirka 300 Euro eingeplant. Der Reform und dem Umstrukturierungskonzept der Forstreviere wurde einstimmig zugestimmt. Aufträge für die Grundinstandsetzung zweier Waldwege wurden vergeben, auch Wirtschaftswege sollen noch dieses Jahr saniert und ausgebessert werden.


 Die Schwarzerdener Landfrauen wählten während einer sehr harmonischen Generalversammlung im Bürgerhaus doch glatt ihr jüngstes Mitglied zur ersten Vorsitzenden! Bäckerei-Fachverkäuferin Bettina Hornberger (28) ist ein „echtes Eigengewächs“ aus der 284-Seelen-Gemeinde und trat gemeinsam mit der neuen Schriftführerin Refica Ternis erst jüngst den sehr regen und auch überörtlich aktiven Landfrauen bei. „Blauäugig und Blind“ waren die Damen in die Sitzung gegangen, aber die Verjüngung gelang, freute sich Margrit Bauer. 16 Jahre stand sie den 46 Schwarzerdener Landfrauen als Vorsitzende vor, zählt seit der Neuformierung vor 32 Jahren zu deren Gründungsmitgliedern und ist unter anderem im Kreisvorstand als zweite Vorsitzende noch aktiv. Stets seien die Beteiligung und das Engagement sehr gut gewesen, die Damen hätten alle mitgemacht und selbst die manchmal schwierige Auswahl und richtige Mischung für Jung und Alt, Berufstätige und Ruheständler, mitbestimmt. Margrit Bauer wurde mit Blumen gedankt. Seit vergangenem Herbst absolvierten die Landfrauen 23 Termine und seien im Ortsgeschehen nicht mehr wegzudenken und eine feste Stütze. Nach Rückblick und Neuwahl wurden gemeinsam Termine und ein Ausflug fest terminiert.     

Neue Vorsitzende gewählt:

Bild 444- 4.Quartal 2007: Die neue Vorsitzende Bettina Hornberger (links), Beisitzerin Roswitha Jäger, Margrit Bauer, zweite Vorsitzende Claudia Schneiß, Inge Berg (Beisitzerin) und Kassenwartin Sibille Keller (von links). Die neue Schriftführerin Refica Ternis (nicht im Bild) komplettiert den Vorstand.  

 



Spektakulärer "Heimat"- Dreh am Kellenbach 

"Ein filmisches und erzählerisches Meisterwerk findet seine Fortsetzung" so warb ein Produktionskonsortium aus gut einem Dutzend Geldgeber und dem Land über Heimat III, die an Weihnachten 2004 gesendet wurde. Wir waren bei den spektakulären Dreharbeiten dabei! 

Bild 1215- 2003: Hauptdarstellerin Nicole Schößler (v.li.) und die Film-Crew "produzieren" wilde Wasserfontänen 1216: Der Produzent, Edgar Reitz, sein Sohn + Monika Unrath (Kolpingfamilie  Kirn), Garderobiere !sind geschafft (v.li.) Bild 1217: Ein Kind wird spektakulär am Kran hängend in Sicherheit gebacht. Action-pur an der Anzelfelder-Mühle!

Bild 1218: Heimat III-Star Nicola Schößler

Der 1932 geborene Regisseur Edgar Reitz ließ  Filmcrew, Komparsen, Stuntfrauen und Wehrmänner wissen, wie wichtig ihm diese Aufnahmen im Kellenbachtal hinter Gehlweiler sind: "Seit gut anderthalb Jahren ist dieser Drehtag bis ins kleinste Detail geplant!". Und bis die erste Klappe fällt, müssen unzählige Male Kameraeinstellungen und Schwenks mit Komparsen sprichwörtlich ins "rechte Licht" gerückt werden. Den Henauer Berufssoldaten Hermann Kilz kennt man in seiner Freizeit als Theater spielenden Hünen, und er stand mit seinen "Künstlerkollegen vom Schwarzerdener FSV 2003 mit dem Stück "Baby wider Willen" auf Bühnenbretter. Bei Heimat II hatte er eine ganz andere Funktion:  

Wehren aus Henau Gemünden, Gehlweiler, Schlierschied, Woppenroth, Lindenschied, Rohrbach und Dickenschied mit 66 Wehrleuten schrieben Filmgeschichte hautnah, teils als Komparsen, in jedem Falle aber als Akteure hinter den Kulissen mit: Gleich mit acht TS 8-Pumpen und 16 B- Schläuchen sorgten die Wehren zwei Tage lang für "Weltuntergangsstimmung" und Actionkulisse. Dei Handlung ist dramatisch: Das Ernst-Simon-Museum wird durch einen Wassereinbruch überschwemmt und geht im wahrsten Sinne des Wortes "den Bach ´runter!". Eine Holzbrücke stürzt ein, Baucontainer kippen spektakulär in den Simmerbach. Als die Tür durch Wassereinbruch gesprengt wird, liefern alle Pumpen bis maximal zehn Bar und somit über 10.000 Liter Wasser in der Minute. Erwachsene und Kinder werden mit Kran abgeseilt, verlangen Badetücher, Wolldecken und frische Wäsche, die ihnen Monika Unrath aus Simmertal (Theaterchefin der Kolpingfamilie Kirn) reicht. Zwölf Stunden Drehzeit für zwei Minuten Film sind keine Seltenheit. Mit dabei die 30-jährige Nicola Schößler: Sie ist in Darmstadt geboren, familiär in Irmenach verwurzelt und lebt in Berlin. Als "Lulu" spielt sie Simone Simon und wird als Newcomerin und Nachwuchsstar hofiert. Ganze Arbeit am "Set" liefert Kameramann Christian Reitz. Der Sohn des Regisseurs geht ganz souverän und professionell mit überlegter Ruhe und Disziplin vor. Die dritte Staffel beginnt zeitlich mit dem Mauerfall am 9. November 1989 und verknüpft erstmals ost- und westdeutsche Lebensläufe bis ins Jahr 1999. Zum Stoff der Saga gehört auch die Liebesgeschichte zwischen Clarissa Lichtblau und Hermann Simon, die gegenüber der Loreley im fiktiven "Günderrode-Haus" gedreht wurde.



 

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