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1. Simmertaler Wurstwanderung der FWG voller Erfolg!

Okt. 2010: Die 1.Simmertaler Wurstwanderung über knapp zehn Kilometer vorbei an sechsJausestationen Richtung Horbach und zurück ins Kellenbachtal erfreute sich mit fast 400 Startern größter Beliebtheit. Die Veranstaltung wurde zu einem beliebten Wanderspaß für Jung und Alt: „Aufgrund dieser erfolgreichen Premiere steht eine Wiederholung 2011 schon fest“, waren sich an der ersten Station am Simmertaler Alten Rathaus FWG- Chef Thomas Lorenz, Claudia Bohn, Heike Beenen und Günter Klasson einig.

 Sie begrüßten die Teilnehmer, gaben die Wanderkarte aus und servierten auf Wunsch Wurstsalat und Baguette. „Wandern ist in und liegt voll im Trend“, dies habe die Entscheidung einer solchen Veranstaltung enorm erleichtert, sagte Lorenz. Die Idee der Jausestationen mit kleinen Snacks habe er aus dem Westerwald. Heinz-Georg Palluch wartete „In der Hohl“ mit Bauernbrot und Hausmacher Wurst auf die lustige Wanderschar, die mit Kind und Kegel, Bollerwagen und ihren Vierbeinern auf Schusters Rappen unterwegs war. Die Route und Streckenführung war ideal, überall waren die Wanderfreunde auf neu asphaltierten Wegen oder gangbaren Waldwegen unterwegs. Aus Bremen und dem Saarland, aber auch von der Mosel kamen Teilnehmer. Die „Wanderbirds“ aus Merxheim, Hochstetten und Kirn um Kerstin Brettschneider oder Tanja Heinrich sowie Sascha Marfilius machten an jeder Station Musik und griffen unterwegs in die Klampfe. Die Hütte Bernardi war die entfernteste Station, hier verrichtete Berni Reichard am Grill Schwerstarbeit. „Ausverkauft mit Wildwürstchen“ vermeldete die vierte Jausestation am Freizeitplatz Ortseingang Horbach, wo Helfer und Mitglieder der Feuerwehr Wildschweinspezialitäten anboten und sich Warteschlangen bildeten. „Dann müssen wir das Essen eben in flüssiger Form zu uns nehmen“, sagte Wanderer Thilo Hill verständnisvoll, denn mit diesem Ansturm rechnete wirklich niemand. „Wurschtsupp“ und Weißbrot gab`s an der fünften Station Felsengarten, und am Campingplatz „Räuberschenke“ direkt am Kellenbach war Oktoberfest mit Weißwurst und Bretzel angesagt. An den sechs Jausestationen konnten die Teilnehmer ihre Karte abstempeln lassen und nahmen an einer Tombola teil. Neben einem Wurstkorb gab es einen Basketballkorb oder weitere attraktive Preise zu gewinnen.

Oben Nr. 2688, darunter 2689: Wanderer auf Schusters Rappen.

Bild 2690: Berni Reichard (re.) hatte an der Jagdhütte alle Hände voll zu tun 

Bild 2691: Wanderer soweit das Auge reicht, jedenfalls zur Mittagszeit!



Von wegen: ..dick, dumm, fett und blutverschmiert...?! 

-wandern, weck, wurscht, wild und wein sind "in" !

"Dick dumm, fett und blutverschmiert" haftete dem Schlachter lange an. Abdecker und die Überbringer schlechter Nachrichten (heute Paparazzie) waren früher im Volk nicht angesehen. Dagegen verwehrte sich der Pfälzische Landesinnungsmeister und Bundeslehrlingswart Heinz Werner Süss in einem Radio-Interview, als der Landes-Leistungswettbewerb im November 2010 anstand. Vom Fleischer und Fleischerei- VerkäuferInnen wird einiges verlangt: So müssen sie nicht nur gut rechnen können und über gesetzliche Bestimmungen Bescheid wissen, hygienisch tiptop dastehen, sondern auch noch Angebots-Plakate schreiben und entwerfen können, und sollen mit fundiertem Fachwissen mit Kunden umgehen können. Leider werden es immer weniger, leider gibt es kaum noch gute Fleischer zwischen Saar und Rhein Glan und Mosel. Schon Ende der 1990-er Jahre klagte der "stern" in einem aufsehenerregenden Nachruf: "Meiner war der Beste!"  Großes Thema im November 2010: Die Industrie klagt über Fachkräftemangel. Keinesfalls  ein Märchen! Weniger Mitarbeiter müssen dasselbe leisten. Viele kreative Mitarbeiter klagen, nicht leistungsgerecht entlohnt zu werden, sollen Geld zum arbeiten mitbringen.

Von der Hand in den Mund ist beliebt: Kanapees, belegte Brötchen, Snacks, Cocktailbissen, Baguetteschnitten, mit exotischen Früchten oder traditionell mit Ei, Gemüse oder Gurken garniert:

Ein Augen-und Gaumenschmaus für die Sinne. (Bilder- 2692- 2693)  



TRETMINEN gibt es in allen Orten- Simmertal ist kreativ

   SIMMERTAL. Das Thema „Tretminen“ ist weit verbreitet. Simmertals Ortsbürgermeister Werner Speh weiß aus Bürgermeisterdienstbesprechungen von Kollegen, dass diese „unliebsame Problematik“ weit über Kirn-Lands Grenzen verbreitet ist und unter den Nägeln brennt. Ausdrücklich sei er Tierliebhaber und selbst zehn Jahre lang Hundehalter gewesen, erklärt Werner Speh, und er wolle im Interesse eines guten Miteinanders keineswegs die meisten Anständigen verprellen. „Tunlichst sind öffentliche Wege und Plätze vom Hundekot freizuhalten“, dies habe er sich als moralische Ehrensache immer ins Stammbuch geschrieben. Es kann passieren, klar, sagt er, aber dann müsse man die Hinterlassenschaften wegmachen. Allein darum geht’s. Aufrufe im Amtsblatt brachten kurzzeitig Verbesserungen. Neuralgische Punkte waren das „Geißepfädchen“ von der Römerstraße in Richtung „Auf Kipp“ und zwischen der Banzel und der Brunkensteinstraße. Als dann Hunde auf den Sportplatz gekotet hätten, hagelte es aus der Bürgerschaft unzählige Beschwerden. Die Gemeinde musste sensibilisieren und handeln, die Öffentlichkeit mobil machen.„Niemand soll an den Pranger gestellt werden“, sondern gemeinschaftlich im Interesse aller die Probleme lösen, ist klare Ansage. 

 Nun hat Werner Speh seit 14 Tagen mit einem weiteren ironischen Pamphlet gezielt Hundehalter angesprochen. Im Zwiegespräch unterhalten sich zwei Simmertaler: „Gelle, die Sauerei geht doch net. Ei,  mir müsse jo die Kinner anbinne, dass die net in die Hundehaufe trete!“ so die Botschaft. Es habe sich gezeigt, dass der moralische Appell Früchte trägt. „Wenn sich aber bewusst einige wenige provokativ dem widersetzen, müssen sie auch Konsequenzen tragen. Die Gemeinde verlangt im Grunde nichts Unmögliches“, erklärte Speh auf Nachfrage der Kirner Zeitung. Seit dem ersten Tag als Bürgermeister plädiert Speh gebetsmühlenartig an ein harmonisches Miteinander. Die Gemeinde müsse im Interesse aller Bürger Zeichen setzen und Flagge zeigen. (Bild 2248- April 2010)


Vorschulkinder und die „Sonnenschein“-Gruppe des Simmertaler Kindergartens um deren Leiterin Beate Keller pilgerte gestern zur Tierschau auf den Kirmesfestplatz, wo der Zirkus „Balu“ seine Zelte aufgeschlagen hat. Heute, am Samstag und Sonntag ab 15 Uhr sind Vorstellungen. Die Simmertaler Kindergartenkinder durften die ganze Woche über Zirkusluft schnuppern und bekamen sogar in der Manege kleine Kunststückchen und akrobatische Vorführungen geboten. Attraktion gestern war „Kuskus“, das große Kamel: Erzieherin Ina Braun und Anna-Lena Kiltz wussten ganz viel den Kindern zu berichten über die Trampeltiere, großen und kleinen Pferde, und gestern im Laufe des Tages kamen noch weitere Tiere hinzu.

BaLu gastierte in Simmertal 

März 2010- Bild Nummer 2179



 


SIMMERTAL. Jetzt ist es amtlich, der „Countdown“ läuft: VG-Verwaltung, alle Fraktionen, Schulleitung samt Kollegium und Elternausschuss sind über die Aufwertung des Schulstandortes Simmertal überglücklich. Denn der schulische Konkurrenzkampf vor dem Hintergrund zurückgehender Schülerzahlen ist unerbittlich, nur  Leistung und schulisches Angebotes zählt: Verbindlich zugesagt und Unterschrieben liegt die Mindestzahl von 36 Anmeldungen zur Errichtung einer Ganztagsschule („GTS“) in Angebotsform an der „Simera“ Grundschule Simmertal als einzige in Kirn-Land vor. 

Konrektorin Doloris Fey-Kau und VG-Bürgermeister Werner Müller erläuterten nach der Sitzung des Schulträgers mit den VG-Beigeordneten und Fraktionssprechern sowie der Schulleitung und Elternvertretung den weiteren Fahrplan: Drei örtliche Architekten werden um einen Entwurf gebeten, wie auf dem Lehrerparkplatz Mensa, Küche und Sekretariats- und Schulleiterbüro angebaut und am besten realisiert werden können. Das weitere Konzept sieht vor, dass Spiel-und Ruheraum mit entsprechender Ausstattung im Schulgebäude eingerichtet werden und bis März sowohl die räumliche Planung wie auch die Rahmenbedingungen des pädagogischen Konzeptes samt Personalplan vorliegen müssen. Auf dem Schulhof plädierte das „Simera“-Kollegium für ein größeres Spielgerät und eine Schulhofneugestaltung. Der künftige Parkplatz wird nur wenige Meter neben dem derzeitigen auf dem bisher kaum genutzten Sportplatz eingerichtet. Die Schülerbeförderung wird vom Kreis sichergestellt und organisiert, erste Gespräche sind bereits geführt.

Bild links: 2126: Februar 2010: VG-Chef Werner Müller strahlt- er ist am Ziel!!!

  Auf eine detaillierte Checkliste samt Bestandsaufnahme und Konzeption des pädagogischen Angebotes mit Tagesablauf, Lernzeit oder Freizeit, wo im wesentlichen sportliche, spielerische, musische und gestalterische Aspekte sowie das Erlernen und Vertiefen von Fremdsprachen oder weitere Arbeitsgemeinschaften („AG“) mit Vereinen wie beispielsweise derzeit schon die Judo-AG oder „Outdoor-AG“ liegt vor und dient als ausbaufähige Grundlage. „Schulische Aspekte mit zusätzlichen Aktivitäten und das Sozialverhalten kommen voll zur Entfaltung, auch das gemeinsame Mittagessen wird für die Kinder ein Erlebnis und das Miteinander nur stärken!“, sagte die Konrektorin Doloris Fey-Kau in Vertretung für die erkrankte Rektorin Hilde Mühlhan. Ob und wie sich das weitere Prozedere mit dem benachbarten Ganztagskindergarten sich sinnvoll ergänzen kann, müssen Gespräche noch zeigen.  Bisher drei Mal scheiterte die Einrichtung einer GTS an der Grundschule Simmertal jedoch an der Mindestteilnehmerzahl von 36 Schülern: 21, 27 und zuletzt im Jahr 2008 mit 31 waren zu wenig. Die Zusage als Einrichtung zu einer „GTS“ bedeutet „eine klare Aufwertung für den Schulstandort Simmertal unter Beibehaltung der derzeitigen Hochstetter Räumlichkeiten“, sagte VG Bürgermeister Werner Müller und weiter: „Luxus hatten wir nie, aber wir wollen den tatsächlichen Bedarf erfüllen und machen Nägel mit Köpfe!“. Die Maßnahme wird von allen Fraktionen mitgetragen, für die baulichen Maßnahmen nannte Werner Müller eine Summe von 300.000 Euro, die mit 70 Prozent bezuschusst wird. In zehn Klassen werden derzeit 219 Schüler unterrichtet. 



 Boris Beuscher sägt Holzkreuz und andere Sachen! Auf dem Simmertaler Friedhof wurden mächtige und über 50 Jahre alte Douglasien geerntet, ein Baumstumpf blieb stehen. Aus diesem sägte der Bad Sobernheimer Forstwirt Boris Beuscher ein großes Kreuz mit einer symbolischen Feuerschale. Dies sei eher eine leichte Übung gewesen, meinte er bei der filigranen Ausarbeitung. Nun wird das Unikat noch mit Holzlasur imprägniert. Mit solchen Arbeiten hat sich Boris Beuscher, der bei der Firma Bio-Energie-Nahetal GmbH arbeitet, ein zweites Standbein geschaffen, aber diese Arbeit aus einem Baumstumpf sei schon ein eher selteneres Exemplar und auch der gewachsene Standort sei ideal für die Ausarbeitung eines Kreuzes. Die weiteren Hobbys des 25-Jährigen: Angeln und Jagen, Hegen und Pflegen, und alles was sich in der Natur abspielt. Febr. 2010- Bild 2125


Drei haben 100 mal Blut gespendet!  SIMMERTAL. Vorsitzende Birgit Voss begrüßte im Beisein von Ortsbürgermeister Werner Speh namens des DRK Ortsvereins Simmertal im evangelischen Gemeindehaus zahlreiche Gäste und Blutspender, 50 wurden geehrt. 2008 kamen zu fünf Terminen 492 Spender, in diesem Jahr 487. Sehr erfreulich sei, dass zunehmend auch jüngerer Menschen bereit seien, Blut zu spenden und mit dem Schnitt von fast 100 pro Termin verzeichne man im weiten Umkreis großen Zulauf.. Die Geehrten kamen aus Kirn und den VG`s Kirn-Land und Bad Sobernheim, aber auch aus München oder Feilbingert. Birgit Voss dankte dem Helferteam und namentlich Kassierer Wilfried Fuchs und Eveline Böß für die Unterstützung in ihrem Amt, das sie nach dem plötzlichen Tod vor zwei Jahren von Volker Vieweg übernahm.

 (Bild 2004-dez.2009) Drei bis fünf Prozent der Bevölkerung spenden Blut, aber über 80 Prozent benötigen Blutspenden, erläuterte der Referent des DRK für Öffentlichkeitsarbeit, Daniel Beiser. Jede vierte Spende werde für Krebspatienten gebraucht, über 100 Blutkonserven benötige man für eine Lebertransplantation. Er sei vom Zusammenhalt des Simmertaler Ortsvereins und von Anblick der zwei Dutzend liebevoll und üppig gestalteten Präsentkörben mehr als überrascht und beeindruckt gewesen, sagte er. Der nächste Blutspendetermin findet am 4. Januar 2010 von 17 bis 20.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Simmertal statt

Mit Nadeln, Urkunden, Weinpräsenten und Präsentkörben wurden die Spender geehrt, zehn Mal haben Christina Paluch, Christine Gutheil, Simon Heinrich, Rosemarie Hartmann, Petra Jochum, Evelyn Johannsson, Hans Partenheimer, Andrea Quint, Irene Theiss, Constantin Graeff, Elke Stephan, Klemens Hartmann, Werner Mersch, Thomas Stephan und Marion Zuidema gespendet. Für 25 Mal wurden geehrt: Bernd Holzhäuser, Olaf Albrecht, Christa Munstein, Ralf Dietrich, Elke Hill, Sven Oliver Maas, Ingrid Trentsch, Gerd Oswald Müller, Volker Jochum, Tilo Sauerbeck, Martina Stephan und Edeltrud Thäns. Thorsten Franzmann, Holger Krüger, Rosi Hein und Hermine Steinegger erhielten für 40 maliges Blutspenden Präsentkörbe, ebenso wie Gert Schwochow, Horst Peter Spang, Siegunde Berger, Eckhard Kehl, Williges Altmeier, Burkhard Renkel und Marianne Rüttgen. 60 Mal haben Klaus Nees, Bernd Dietrich und Marc Böß gespendet, 75 Mal: Bernd Hill (Simmertal), Karl-Friedrich Schmidt (Hochstädten), Werner Töppe (Simmertal), Manfred Schacht (Brauweiler), Lothar Weber (Kirn) und Wolfgang Klein aus Hochstetten-Dhaun. 100 Mal und damit 50 Liter Blut haben Helmut Hermes aus Simmertal, Kurt Kneppel (Schwarzerden) und Bernd Müller aus Hochstetten gespendet.



Waldemar Lanz startete in die Kneipp-Wintersaison!

   SIMMERTAL /SEESBACH. (Oktober 2009) Als diese Woche das Thermometer unter Null Grad absackte, startete der Simmertaler Waldemar Lanz einen Rundruf im Freundeskreis und eröffnete mit Wassertreten in Seesbach die Freiluft-Kneipp-Saison. Aufgrund seiner Bayrischen Tracht ist der 60-Jährige Simmertaler Naturbursche als „Flachland-Tiroler“ bekannt, und das ehrt ihn besonders. Oft war Waldemar Lanz auf dem Jochberg, Mittersill und Hahnenkamp bei Kitzbühl in Urlaub. Skifahren lernte er einst mit seiner Turner- und Freundesclique und seinem Sohn auf der 1200 Meter-Bahn auf dem Idarkopf.

Bild 1815: Wassertreten in Seesbach  Bild 1816: Armduschen... 1817...und wieder Wassertreten

Lanz schwört auf sein Do-it-Yourself-Fitnessprogramm mit ausgedehnten Wanderungen im VfL Simmertal, Schwimmen und Fahrradfahren und aufs Holzmachen im Winter für den Eigenbedarf. Dazu zählt aber auch der Besuch heimischer Saunen in Simmertal oder Bad Sobernheim sowie einer Rheinböller Sauna mit 30 Grad warmem Hallenbad und einer 62-Meter-Rutsche. Das Kneipp´sche Wassertreten mit klarem Quellwasser samt Armbäder im Seesbacher Kneipp-Becken unterhalb der Semendishalle hält Waldemar Lanz dabei seit Jahren als Ausgleich für unverzichtbar: „Meine Seele und ich haben dadurch Gesundheit und innere Zufriedenheit erlangt“, sagt er und er fühle sich nach jeder Anwendung aus eigenem Antrieb heraus natürlich fit, Widerstandsfähiger und wie neugeboren. Für seine Gesundheit würde er alles tun. Durch die wohltuenden Wechselwirkungen werden die Durchblutung und das Immunsystem angeregt und gestärkt. Lymphabfluss und die Ausscheidung von Schlackstoffen würden erhöht, sagt Waldemar Lanz aus voller Überzeugung und beruft sich auf Sebastian Kneipp (1821-1897). Seit seinem 14.Lebensjahr ist er im VfL Simmertal aktiv, er hat sportliche Ehrungen und jede Menge Sportabzeichen und war als Leistungsturner bei Deutschen Meisterschaften am Start oder einst unter Trainer Peter Geib Vorturner. Der Vorruheständler lernte den Malerberuf, Waldemar Lanz arbeitete 13 Jahre bei Wilk-Caravan, bei Massa-Haus und 18 Jahre beim Bad Kreuznacher Reifenhersteller Michelin. Seine Freiluftsaison geht bis Ende Februar. Gerne sucht er Mitstreiter, damit er im Winter kein „Einzelkämpfer“ bleiben muss. Telefon 06754 8785.


SIMMERTAL: „Herrrreinspaziert in die Manege zu 90 Minuten buntem Programm mit Artisten-Attraktionen, Tieren und Clownerie“ hieß es gestern Nachmittag zur Premierenvorstellung auf dem Simmertaler Kerwe-Festplatz. Gestern, am Freitagabend, war Premierenvorstellung und viele Kinder mit ihren Eltern, Geschwistern oder Großeltern pilgerten auf den Festplatz in die runde Zirkusarena. „Wir haben über 300 Freikarten im Ort und der Region verteilt“, sagte Zirkus-Direktorin Monja Rojan. Sie war an allen Ecken und Enden präsent: Neben der Ansage, überzeugte sie mit Jonglage, einer japanischen Glas-Balance-Nummer, sie machte bei der Cowboy-und Westernshow mit und sah mutig zu, wie fliegende Messer auf sie geworfen wurden. Das Ehepaar mit fünf Kindern und 25 Tieren stammt aus Saarbrücken, betreibt den im Jahre  1900 gegründeten Familienzirkus in dritter Generation. Alle machen mit, müssen mit anpacken und haben ihre feste Aufgabe. Tochter Danuscha hat ebenfalls ihre kleine Revue und erhielt bei ihren Einlagen mit Tisch- und Bodenakrobatik, wie für ihren Seiltanzakt auf dem Drahtseil viel Applaus. Die 90-minütige Vorstellung ist von einer kurzen Pause unterbrochen, in dieser Zeit wurde das Zelt für die Drahtseilaktion umgebaut. Nach dem Ende der Vorstellung durften alle Kinder kostenlos Pony reiten und die Tierschau im separaten Zelt sehen. Ein Berberaffe zählt dazu, ebenso Lama „Hansi“ und Alpakas, Pferde, Esel und ein großes Kamel. Beim Fototermin hat es sich klammheimlich davongestohlen und war lieber auf die angrenzende Wiese zum Grasen „ausbückst“, als fotografiert zu werden. Das Kamel ist gar nicht so dumm.... Nach Idar-Oberstein gastierte der kleine Familienzirkus zuletzt in Bärenbach, die Betreiber waren mit dem dortigen Besuch zufrieden. ...Drei Vorstellungen gabs in Simmertal. (Bild1809 Oktober 2009- )

"Danielo" gastierte

 

1997 waren sie schon einmal hier und hoffen, an damaligen Besucherzuspruch anknüpfen zu können. Die Betreiber des Zirkus „Danielo“ müssen kämpfen: „Es ist in diesen Zeiten eben sehr schwierig für uns. Geld ist knapp.Zuerst wird am Vergnügen und am Essen gespart, eigentlich schade“, denkt Monja Rojan laut nach.


ÜBER 300.000 Euro für Felssicherungsarbeiten an B 41

  Bilder 1802 / 1803 / 1804: SIMMERTAL MARTINSTEIN. Ab 15.10.2009 rollt der Verkehr wieder ohne die lästige Ampelregelung zwischen Simmertal und Martinstein auf der B 41: „Punktgenau, sogar noch einen Tag früher!“ seien die Sicherungsmaßnahmen ohne Probleme verlaufen und könne der Verkehr freigegeben werden, freute sich Bau-Oberinspektor Drazon Bunoza, auch  Stellvertretender Leiter der Master-Straßenmeisterei Kirn. Die Maßnahme kostete rund 300.000 Euro und war aus ausschreibungstechnischen Gründen gesplittert auf die Ortsgemeinden Simmertal, Martinstein und die B 41 Umgehung. Dicke Stahlseile, Pfosten in massiven Betonfundamenten und ein drei Meter hoher stabiler Zaun sollen auf 95 Meter Länge dauerhaft gewährleisten, dass durch ständige Zerklüftung keine dicken Melaphyr- Basaltfelsbrocken aus dem steilen Flachsberghang auf die B 41 stürzen. Der früherer Simmertaler Bürgermeister Dieter Herrmann konnte ein Lied davon singen und auch sein Kollege, Martinstein Ex-Bürgermeister Karl-Heinz Bock erinnerte sich an „ganz dicke Waggen und Brummer, die sogar über die Straße gerollt sind“ und hier abgingen. Man habe immer viel Glück gehabt, dass hier nicht mehr passiert ist, sagte der 87-Jährige vor Ort. Er wollte gestern Nachmittag aufs Richtfest zu „Weck und Worscht“, schmunzelte der Senior, aber damit war wohl nichts….


SIMMERTAL:

Joachim Franzmann 

präsentiert neuen Krimi

"Die Tango-Fraktion"

Bild 1757: Oktober 2009

 Morgens Fango und abends Tango? - „Klar doch, bittesehr, natürlich gerne. Aber am liebsten ohne Mord!“, schmunzelt der Simmertaler Rektor und Autor Joachim Franzmann und verrät den Inhalt seines zweiten Krimis. Nach dem Erstlingswerk 2007 und dem Titel „Schmetterlingsflügel“ legt Franzmann in diesem Genre nach: Auch dieser fiktive Krimi enthält autobiografische Züge, nachdem er selbst 2003 in Reha war und dieses Umfeld genau unter die Lupe nahm. In seinem neuen Krimi „Die Tango-Fraktion“ trägt der mittlerweile pensionierte Hauptkommissar Karl Korn, Held in „Schmetterlingsflügel“, wesentlich zur Aufklärung eines Mordes in Bad Kreuznach bei. Während seines Kuraufenthaltes wird Korn von seiner beruflichen Vergangenheit eingeholt. Eine Mitpatientin wird ermordet aufgefunden und wie Miss Marple agiert der Bandscheibenlädierte Ex-Kommissar als verdeckter Ermittler. Ein Geflecht aus Macht und Eifersucht, Kränkung, Wut und Rache wird dem Leser in dem kurzweiligen Krimi offenbart.  Franzmann wäre nicht Franzmann, hätte der 1950 in Pferdsfeld gebürtige Schullehrer nicht selbst den meisten Spaß, die Schickimicki-Gesellschaft gehörig aufs Korn zu nehmen. Und er hat genau recherchiert, nachgehakt und nachgefragt, wo es sich in und um Kreuznach herum am besten Leben und Schwofen lässt, wo morgen Fango und abends Tango geboten wird, und beschreibt die Örtlichkeiten bis ins kleinste Detail, damit der Leser beim Besuch der Plätze sie authentisch wiederfindet.In der Meddersheimer Winzergenossenschaft war zur großen Premiere geladen, knisternde Spannung war spürbar und greifbar. Beste Empfehlungen sprachen Verlage und Literaturkritiker aus. Noch druckfrisch ist sein sechstes Werk, da plant der 59-Jährige Rektor der Kirner Hellbergschule schon die nächste Regional-Ausgabe, anknüpfend an frühere „Stickelscher“, an Anekdoten und Erinnerungen in Platt und Mundart: „Damit Heimat nicht vergessen wird!“ sinniert er und kann aus dem Füllhorn seines Lebens schöpfen. Franzmann kennt Land und Leute, er wuchs mit dem VfL Pferdsfeld-Eckweiler auf, musste heimatlichen Hunsrückhöhen für den NATO-Flugplatz verlassen und hat beim VfL Simmertal und den Hobby-Playern Wurzeln geschlagen und eine neue Heimat gefunden. 



WILLI HEß ist 80. 

32 Jahre Ortschef,

Mitbegründer Kreis FWG

Bild 1756: Oktober 2009

Von seinem Balkon aus kann Willi Heß weit gen Osten blicken und sogar die Meddersheimer Kirche sehen! 

Simmertal. Willi Heß wurde 80, am Erntedankfest war er 57 Jahre mit seiner Frau Edeltrud verheiratet. Das Paar hat die drei Kinder Volker, Peter und Sybille und fünf Enkelkinder. Bis auf Enkeltochter Jessica (20), die als „Aupair“ im amerikanischen Wisconsin weilt und eine sprechende Grußkarte schickte, gaben sich Gratulanten, Freunde und Weggefährten die Türklinke im Simmertaler evangelischen Gemeindehaus in die Hand. Für den Sportkreis gratulierte Vizepräsident Karlheinz Adam, für die FWG Kreis-Vorsitzender Wolfgang Zimmer. Der Engelchor um Adelheid Engel, aber auch der Männerchor brachte ihrem einstigen zweiten Basssänger ein Ständchen. Alle Gratulanten lobten den Jubilar als einen verlässlichen Motivator und Antriebsfeder mit besonderer Gabe, Menschen begeistern und mitnehmen zu können. Heß sei in der Region tief verwurzelt, zugleich weltoffen. Mittelpunkt und Kraftquell` sei seine Familie. Größte Freude bereitete dem Jubilar der Auftritt des Hunsrücker Heimatsängers Heini Wahl mit Schifferklavier, mit dem Heß eine besondere Freundschaft verbindet. Als Mitbegründer des Simmertaler Fremdenverkehrsvereins kamen in den 60 Jahre jedes Wochenende Busse mit Senioren aus Berlin und ganz Deutschland nach Simmertal. Zu Beginn der 1970-er Jahre wurden Freundschaftsbande nach Arnheim geknüpft, Brunkensteinfeste gefeiert. Seit 1988 besteht die Partnerschaft mit Oudon, deren „Jumelage“ Heß „anzettelte“ und die zu seiner Freude „tadellos funktioniert“. Im vergangenen und in diesem Jahr wurden diese Jubiläen in Simmertal beim „Backesgrumbierefest“ gebührend gefeiert. Willi Heß war nicht nur 32 Jahre lang Ortsbürgermeister, Förderer und Gründungsmitglied des Tennisvereins, des VfL Simmertal und lange Jahre deren Vorsitzender, er war über 20 Jahre lang Sportkreisvorsitzender des Sportbundes Rheinhessen und im Vorstand SWFV. In seiner Ära wurden mehrere Sportplätze gebaut und -stätten an der Nahe realisiert, darunter auch Anfang der 1990-er Jahre die Sportanlagen auf dem heimischen Flachsberg. Seit 1999 ist Willi Heß Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde, deren Einwohnerzuwachs aufgrund dreier Baugebiete auf Hirschhorn mit über 100 Bauplätzen sich kontinuierlich bis heute auf aktuell 2050 zur größten Kirn-Land Gemeinde steigerte. Mit dem Monzinger Hugo Dämgen, dem Martinsteiner Karl Heinz Bock und Walter Schätzel aus Becherbach und weiteren FWG´lern gründete Heß 1969 die Kreis-FWG und saß bis 1999 als deren Fraktionssprecher im Kreistag, parallel dazu begleitete er zahlreiche Ämter und war für die FWG VG-Ratsmitglied in Kirn-Land. „Ich bedauere die momentane Entwicklung sehr“, sagte Heß, dass man mit einer kompetenten Kandidatin scheiterte und als zweitstärkste Fraktion leer bei den Beigeordnetenwahl ausging. Die ältere Riege habe jedoch das Ausscheiden aus dem Tagesgeschäft einheitlich akzeptiert.



SIMMERTAL OKTOBER 2009 KOMMT GANZTAGSSCHULE? Alle Zeichen stehen auf Erfolg, nachdem die 36 erforderlichen Anmeldungen vorliegen. Das weitere Procedere sieht so aus: Bis 2. November muss der Antrag auf Einrichtung einer GTS zum Schuljahr 2010/11 beim Ministerium gestellt werden. Die Erfolgsaussichten schätzt Hans Helmut Döbell, der Erste Beigeordnete der VG, nach Zeitungsinformationen als "relativ gut" ein. Man wolle die Ganztagsschule und das Ganze (auch die nötigen Bauvorhaben) über die politische Schiene begleiten. Am Willen der VG hänge es nicht, verweist der Hochstetter auf entsprechende Beschlüsse aus dem Frühjahr, die eine Ganztagsschule für Simmertal favorisierten. Er zeigte sich jedenfalls erfreut darüber, dass die Zahl von 36 Schülern erreicht worden ist. Man wolle den Antrag bereits in den nächsten Tagen auf den Weg bringen. Im Falle der Genehmigung werde die GTS zunächst wohl in der so genannten additiven Form angeboten, schätzt Konrektorin Dolores Fey-Kau. Das additive Modell sieht - im Gegensatz zur Einrichtung einer Ganztagsklasse mit rhythmisiertem Unterrichtsangebot - nach dem Vormittagsunterricht einen Block aus Mittagspause, Lernzeit und Freizeit vor. (Siehe auch nachf. Bericht über Elternversammlung- September)



SIMMERTAL: Der kommunale Frühschoppen auf der Simmertaler Kerb machte seinem Namen alle Ehre: Sieger und Verlierer der VG-Vorentscheidung feierten gemeinsam. Schon im Vorfeld wurde in fast allen Gemeinden gerätselt, ob Günther Gerhardt mit Federweißem oder Werner Müller mit Freibier beim Wähler besser ankam. „Anscheinend trafen beide ins Schwarze, so gesehen könnte die Stichwahl noch einige Wochen weitergehen!“, wünschten Kerwebesucher süffisant. Am Zelteingang stand Ortsbürgermeister Werner Speh und verteilte kostenlos Frischgezapftes oder auf Wunsch natürlich Nichtalkoholisches. Hobbyplayer und VfL-Fußballer ließen es gestern richtig „krachen“ und folgten gerne dem Aufruf der Gemeinde, die Kerb zu beleben. Dabei schmökerten sie im Sportteil der Kirner Zeitung. Dem Becherbacher  Neuzugang Christian Selzer (er traf bereits acht Mal!) war der Lokalteil über den Wahlausgang in seiner Heimatgemeinde lieber, weil sein Vater ihm die Zeitung „mopste“. DJ Bob Murawka legte einen Hit nach dem anderen auf, es herrschte eine ausgelassene Feierstimmung und auch die Tische vor dem Zelt waren alle voll besetzt. Vom Reibbach her ließ die Kerb bei den Schaustellern Wünsche offen. Ein Autoskooter fehlte und der Wahlsonntag „war sehr mau“, sagte Festwirt Rüdiger Messer. Es war die dritte Kerb, vertraglich vereinbart im „Viererpack“ mit dem Bockenauer ist die Ausrichtung der Simmertaler Kerb auch 2010. Am Samstag bei der Tanzmusik mit „Hot Fruit“ sei es „viel zu spät“ im neuen Festzelt losgegangen, und da müsse man sich gemeinsam ernsthafte Gedanken um eine Belebung und Zukunft der Kerb machen.  (September 2009 Bilder Nr: 1636-1637-1638)



 WEIBER SEHR SPENDABEL!

Herbert Wirzius (li.) dankte, informierte über den 482 Mitglieder Förderverein 

SIMMERTAL. Die Närrischen Weiber vom Simmertaler Dreieck ließen es sich im VfL- Heim gut gehen und überreichten Herbert Wirzius vom Förderein Lützelsoon einen Scheck über 1002,32 Euro. Weitere 150 Euro erhält die Simmertaler Simera Grundschule. Damit stieg das Spendenbarometer in 18 Jahren auf stolze 22.365 Euro. Sowohl „KJ“, Klaus-Jürgen Schäfer wie Lottofee Geli Seibel und Bärbel Spanier dankten den 15 Närrischen Weibern samt Anhang und ausdrücklich den Geschäftsleuten der Region, die durch die jährlichen Spenden und eine Tombola mit 500 Preisen dieses Ergebnis erst ermöglichten. Mit einem Kasten Bier und einem Kasten Sekt bei einem ersten Erlös von 500 Euro für die Stefan-Morsch-Stiftung hat alles begonnen. Mittlerweile haben zahlreiche Sozialstationen und Institutionen, darunter das Kirner Tierheim oder Aids-und Krebsstationen Spenden erhalten. 500 Euro sind zweckgebunden und gehen auf Wunsch der Simmertaler nach Bad Kreuznach an Marcel. Zwölf neuere Fälle aus der Umgebung würden betreut, insgesamt nannte Herbert Wirzius die Zahl 42 bei den betreuten Personen in sechs Kreisen. (Bild 1630 September 2009) 


 Heike Beenen (FWG) will VG Bürgermeisterin werden!

 SIMMERTAL. Die heiße Wahlkampfphase ist längst eingeläutet: Noch einmal werden Plakate geklebt, Handzettel in Briefschlitze gesteckt, möglichst jede Veranstaltung besucht, Gespräche über den Gartenzaun geführt und Türklinken geputzt. Ganz wichtig für alle Kandidaten ist, dass sie ihre eigene Klientel zum Urnengang mobilisieren, genug Rückhalt im eigenen Lager finden und Rückgrat zeigen. Heike Beenen aus Simmertal wurde von der FWG Kirner-Land mit überwältigender Mehrheit aufs Schild gehoben. 38 von 40 Anwesenden votierten für die 50-Jährige. Sie hat nach Kaufmännischer Lehre ein betriebswirtschaftliches Studium erfolgreich absolviert und kann auf gute kommunikative Fähigkeiten, die sie ich in den letzten Jahren bei ihrer Tätigkeit des Monzinger Anlagenbauers D.W. Renzmann im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit erworben hat, bauen. In ihrer Heimatgemeinde Simmertal war sie Vorsitzende und Mitbegründerin des Fördervereins Grundschule und sitzt als neue FWG-Fraktionssprecherin nun in der dritten Legislaturperiode im Ortsgemeinderat. 

Freunde und ihre beiden Buben Kai (20) und Jan (21) beschreiben sie als verantwortungsvoll und hilfsbereit, jemanden, auf den man sich verlassen und der auf Menschen zugehen kann. Sie versuche, mit Argumenten zu überzeugen, sei teamfähig und verfolge gemeinsam gesteckte Ziele konsequent. Kellenbachs Ortsbürgermeister Hans-Peter Haider freute sich, dass sich mit Heike Beenen „eine junge und dynamische Frau wagt, anzutreten!“. Dies sei ein Glücksfall, Frauen wie sie hätten Charisma und längst bewiesen, dass sie es können. Haider half beim Verteilen der Wurfzettel in Kellenbach, Heinzenberg und Königsau und sagte seitens der FWG 100-prozentige Unterstützung zu.  (Bild 1735 mit Kellenbachs Ortsbürgermeister Hans-Peter Haider)

 Sind sie froh, wenn am Sonntagabend die Schlacht geschlagen ist?

Heike Beenen: „Aber Hallo! Ich hoffe doch sehr, dass es dann noch nicht vorbei ist, und ich in die Verlängerung gehe und in die Stichwahl komme. Das wäre natürlich die halbe Miete!“.

  Wie will Heike Beenen an der Spitze der „Männerdomäne“ VG-Verwaltung bestehen?

Heike Beenen: „Das Rüstzeug haben mir schon sehr früh meine fortschrittlich denkenden Eltern mit konservativer Grundhaltung in die Wiege gelegt: Ihre Kernaussage `Eine gute Ausbildung ist die beste Aussteuer` hat mein weiteres Leben geprägt. Beruflich komme ich aus der freien Wirtschaft und Technik und muss mich täglich neu mit Männern messen und beweisen. Kein Problem: Frauen haben eine andere Denke, eine andere Art, zu überzeugen!“ 

  Hat die VG-Beigeordnetenwahl geschmerzt, schwächt Sie das?

Heike Beenen: „Nein! Klar, ist das demokratisch nicht die feine Englische Art und nicht in Ordnung. Die FWG ist mit acht Sitzen im VG-Rat zweitstärkste Fraktion. Die Coleur der Beigeordneten ist jedoch zweitrangig. Sie haben keine eigenen Geschäftsbereiche und sind nur Stellvertreter des Bürgermeisters / der Bürgermeisterin. Allen Beigeordneten traue ich zu, dass sie in erster Linie im Interesse der Bürger handeln und so ihre Aufgaben wahrnehmen“. 

 Was mögen Sie, und was können Sie absolut nicht leiden?

Heike Beenen: „Ich lese Krimis aus Skandinavien und Deutschland, reise gern und bin viel mit Menschen zusammen. Überheblichkeit und Ignoranz mag ich nicht!“.

 Warum sollen die Wähler gerade Sie wählen, belebt Konkurrenz das Geschäft?

Heike Beenen: „Genau! Vier Kandidaten sind sehr gut! Das ist gelebte Demokratie gegen Wahlmüdigkeit. Der Bürger kann ganz individuell im wahrsten Sinne des Wortes auswählen! Die FWG stellt Sachthemen über ideologisches Parteienkalkül und ist gerade vor Ort mit über 260 Mitgliedern in Kirn-Land eine ganz starke Domäne. Nach fünf Jahrzehnten SPD ist die Zeit reif, verkrustete Strukturen aufzubrechen und für frischen Wind von außen zu sorgen. Demographischer Wandel und Fusion müssen zukunftsorientiert und im Sinne der Bürger angegangen und bewältigt werden. Unsere Standpunkte sind klar“.



 September 2009:  SIMMERTAL. Nun dürften die Eltern aller drei ersten Klassen der Simera-Grundschüler und die älteren Simmertaler Kinder der „KiTa“ das geplante vorläufige Konzept mit Bedarfserhebung zur Einrichtung einer Ganztagsschule („GTS“) in Angebotsform ab dem Schuljahr 2010/ 2011 in Händen halten. Zu einer erneuten Info-Veranstaltung kam Franz Scholz als Moderator und erklärter Verfechter der Ganztagsschule von der Bad Kreuznacher Dr.Martin-Luther-King-Schule und stand Rede und Antwort.

Das Simera Konzept sieht einen Unterricht an vier Tagen zwischen 7.45 und 15.45 Uhr im bewährten Modell einer Ganztagsklasse mit rhythmisiertem Unterrichtsangebot vor. Sollte eine Klasse nicht zustande kommen, würde das additive Modell greifen, das schriftlich detailliert vorlag. Bilder 1725 / 1726-okt.2009

  Der Pädagoge gilt als unabhängiger Experte. Er berichtete sehr sachlich aus der Praxis seiner Schule in der Kreisstadt im sechsten Jahr nach Einführung der Ganztagsschulen infolge des Pisa-Schocks 2002/ 2003. „Jede Schule kann ihr Konzept selbst bauen; - und wenn ich die Schüler den ganzen Tag habe, kann ich völlig anders und effektiver mit ihnen arbeiten“, war eine der Kernaussagen. Die Fluktuation sei sehr gering, im Gegenteil: Ständig kämen Klassen hinzu. Die GTS sei kostenlos, lediglich das Mittagessen müsse bezahlt werden. „Fordern und Fördern“ sowie Sprachförderung sei ganz wichtig, in der GTS zudem eine gezielte Förderung möglich.„Mehr als werben für die Ganztagsschule können wir nicht!“, meinten befürwortende Eltern in intensiven Nachgesprächen. Die Mehrzahl der Teilnehmer traf sich in den Klassen zu Wahlen und Aussprachen. Bekanntlich hat sich der Schulelternbeirat und „vor vier Jahren schon die Gesamtkonferenz für eine GTS ausgesprochen“, wie Rektorin Hilde Mühlhan auf Nachfragen mehrfach untermauerte. Das Problem steckt im Detail: Die GTS ist nicht verpflichtend, sondern Elternwille. Darin liegt in Simmertal die Crux: Immer wieder wurde die Frage nach Ablauf und Angebot laut. Die Eltern wollten wissen „für was ich mein Kind für ein Jahr bindend anmelde“, und genau so oft erklärte Hilde Mühlhan, dass themenbezogene Vorhaben und Stundenpläne längst in der Schublade liegen und allein von der Zahl der Anmeldungen abhängen. Aber: Eltern wägen Vor-und Nachteile kritisch ab. „Siebenjährige Kinder sind länger als acht Stunden unterwegs“, war ein weiterer Einwand und Tatbestand. Die notwendige Mindestanzahl von 36 zur Einrichtung einer GTS scheiterte, wurde in den vergangenen drei Jahren mit 21, 27 und 31 nicht erreicht. Sachbearbeiter Werner Müller und Bürgermeister Werner Speh („auch in der KiTa wurden Ganztagsplätze aufgestockt, sind begehrt“) erklärten bei der Nachlese in der Schulturnhalle die gesamte Schulsituation vor dem Hintergrund von einem Drittel weniger Schüler. „Diese Zahlen stehen statistisch fest, die Kinder sind geboren“, und dem müsse Rechnung getragen und der Schulstandort Simmertal gestärkt werden. Hier sind die Schülerzahlen in zehn Klassen aus 14 Orten auf 220 gesunken. Müller äußerte sich dennoch „sehr optimistisch, dass die GTS auf freiwilliger Basis kommt“. 



SIMMERTAL. Heike Beenen wurde mit überwältigender Mehrheit von der Freien Wählergemeinschaft Kirner Land als Bewerberin für das Amt des VG-Bürgermeisters nominiert. Sie wird am Wahlsonntag, 27. September, gegen CDU-Bewerber Matthias Götz, SPD-Kandidat Werner Müller, und mit dem Vorsitzenden des SPD- Ortsvereins Becherbach, Günther Gerhardt aus Heimweiler als Einzelbewerber, antreten, und um die Wählergunst werben müssen. Heike Beenen geht bislang als einzige Frau ins Rennen, heute Abend um 18 Uhr läuft die Frist zur Bewerbung ab.FWG- Kirner Land-Vorsitzender Hans-Jürgen Schmidt erläuterte noch einmal Beweggründe und die Notwendigkeit, eine Stichwahl herbei zu führen und „dann die Wahl zu gewinnen. Denn: „Nach über fünf Jahrzehnten SPD ist es Zeit für einen Wechsel, um verkrustete Strukturen aufzubrechen und für frischen Wind von außen zu sorgen.  Heike Beenen hat das Zeug dazu, erfolgreiche Arbeit an der Spitze der VG zu leisten!“. Die FWG mit 261 Mitgliedern in Kirn und Kirn-Land ist im VG-Rat zweitstärkste Fraktion.(Bild1629 August 2009)

Sie wolle sich mit niemanden vergleichen oder messen lassen, sondern wolle überzeugen. Sie habe die Fähigkeit, das Engagement, die Kraft und den Willen dazu, rief nach ihrer Vorstellung mit Fragerunde Heike Beenen den 40 anwesenden Mitgliedern im Simmertaler Sitzungssaal kämpferisch und unter lautem Beifall zu. Bei den Aufgaben eines VG-Bürgermeisters könne sie als Fundus auf eine Kaufmännische Lehre sowie ein abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium genauso wie auf gute kommunikative Fähigkeiten, die sie ich in den letzten Jahren in ihrem Beruf des Monzinger Anlagenbauers D.W. Renzmann im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit erworben habe, zurückgreifen. Rückhalt habe ihr die FWG zugesichert. Erste Gratulanten waren Vorsitzender Hans Jürgen Schmidt aus Hennweiler und Thomas Lorenz von der kreisweit stärksten Freien Wählergemeinschaft in Simmertal. Mit 38 Ja- und einer Neinstimme bei einer Enthaltung kürten die Mitglieder die in Hannover gebürtige 50-jährige Mutter zweier Söhne als Kandidatin. Heike Beenen wohnt seit 1988 in Simmertal, war Gründungsmitglied und Vorsitzende des Fördervereins der Grundschule. Die Gemeinderätin war zweite Beigeordnete und ist nun in der dritten Legislaturperiode im Simmertaler Ortsparlament FWG Fraktionssprecherin. „Ich habe zwar keine Verwaltungserfahrung, im Gegenteil denke ich, dass der Einstieg `von außen` neue Blickwinkel schaffen kann", kündigte sie an. Gleichwohl habe sie genügend Fachwissen und Durchsetzungsvermögen, Kritikfähigkeit sei ihr plus und Kommunikation ihre große Stärke. Frauen seien „gerade in der Kommunalpolitik deutlich unterrepräsentiert und dennoch oft in der Lage, Mehrfachorientierungen in Familie, Beruf, und Ehrenamt in politische Kompetenz umzusetzen“, sagte sie und sprach sich für eine gemeinsame Diskussion und Vorstellung aller Bewerber aus. „Als Fürsprecher an der Kandidatur nicht gerade unbeteiligt“ zählten FWG-VG-Vorsitzender  Jürgen Schmidt aus Hennweiler und Thomas Lorenz zu den ersten Gratulanten. Sie habe sich „dieses Superergebnis zwar gewünscht, nicht aber unbedingt erwartet“ dankte Heike Beenen artig und forderte die Mitglieder auf, die Botschaft in die Gemeinden weiter zu tragen, damit „wir schon am 27. September eine VG-Bürgermeisterin Heike Beenen beglückwünschen können“. (August 2009)



SIMMERTAL.Juli 2009.Werner Speh ist Bürgermeister  Er habe 100.000 Euro Schulden auf dem Papier abgebaut, und in den zehn Jahren seiner Amtszeit „unter permanenten Sparzwängen viel erreicht“, dies war dem scheidenden Simmertaler Bürgermeister Dieter Herrmann vor über 30 ehemaligen Ratsmitgliedern und Bürgern bei der Amtseinführung seines Nachfolgers Werner Speh schon wichtig. Herrmann erinnerte an die Schweige- und Treuepflicht und begrüßte die neuen Ratsmitglieder per Handschlag. Danach nahm er Werner Speh den Amtseid auf die Verfassung mit dem Nachsatz „So wahr mir Gott helfe“ ab, und räumte seinen Platz. In Amt und Würde sei dies schon „ein einschneidendes Erlebnis“, bekannte der 54-jährige Polizeibeamte. Der Erlass einer neuen Geschäftsordnung war erster Tagespunkt. Nach der neuen Mustersatzung auf Empfehlung des Gemeinde- und Städtebundes sind auch elektronische Einladungen (E-mail) möglich, ebenfalls einstimmig wurde der Hauptsatzung zugestimmt: „Ein guter Start. Ich hoffe, das geht die nächsten fünf Jahre so weiter!“, freute sich Werner Speh diebisch, jedoch verfrüht: Die anschließende Wahl der Beigeordneten machte eindrucksvoll die umgekehrten Mehrheitsverhältnisse im Rat deutlich: Lediglich das Bürgermeisteramt mit Werner Speh ist der SPD geblieben. Sein Vorgänger Dieter Herrmann „regierte“ noch mit 9:7 Stimmenmehrheit, nun hat die FWG neun Sitze, die SPD sieben. Mit 14 Jastimmen wurde der unterlegene FWG- Bürgermeisterkandidat Günter Walber in geheimer Wahl als Erster Beigeordneter nominiert. SPD-Fraktionssprecher Horst Dinig forderte, „nicht nur wegen der politischen Hygiene“, mit Rüdiger Kiltz (SPD) den Posten des zweiten Beigeordneten. Seine Amts-Kontrahentin Heike Beenen (FWG- Fraktionssprecherin) widersprach,  schlug Helmut Hein aus den eigenen Reihen vor, der mit 9:7 Stimmen gewählt wurde. Mit 8 Ja- und fünf Neinstimmen bei drei Enthaltungen wurde der bisherige Erste Beigeordnete Rüdiger Kiltz „nur“ zum Dritten Beigeordneten, aber mit einer FWG-Stimme gewählt. Seine ersten Dienstsiegel drückte Werner Speh den Ernennungsurkunden auf: „Meistens stand da bisher Polizeiinspektion Kirn drauf, jetzt muss ich aufpassen!“, witzelte Speh und wünschte sich bei Vereidigung und Amtseinführung der Beigeordneten eine „offene, kooperative und ehrliche Arbeit Miteinander“. En Block stimmten die Fraktionen per Akklamation den Ausschüssen zu. Die erste Ratsentscheidung hatte Priorität. Es geht um Baumpflegearbeiten im Bereich Kindergarten, Auf Kipp und Jahnstraße/ Am Sportplatz, wo nach Kostenvoranschlag über 4.100 Euro Sicherungsarbeiten zwingend nötig sind. Dennoch sollen günstigere Angebote eingeholt werden, Ortsbürgermeister und Beigeordnete wurden mit der Umsetzung beauftragt. Etwas irritiert hakte die FWG nach und forderte Aufklärung, sogar von Wählertäuschung war die Rede, wer nun für die SPD im Rat sitze. Werner Müller von der VG-Verwaltung erklärte, alles sei legitim: Für den neuen „OB“ rückte Erhard Hahn nach, für den ausscheidenden Vorgänger Dieter Herrmann nahm Olaf Albrecht sein Mandat nicht an, nun sitzt Claus Hoffmann im Rat. Der frühere Listengründer Karl Ott wurde harsch gebremst: Er dürfe während der Einwohnerfragestunde „keine Laudatio halten, ausschließlich Fragen dürften aus den Zuschauerreihen formuliert werden“, zitierte Werner Müller die Geschäftsordnung. Werner Speh dankte abschließend allen Wählern und seiner Familie für den nötigen Rückhalt, er wolle das Rad nicht neu erfinden und bei finanziell eng geschnalltem Gürtel kein „Kamikazevorgehen“. Energetische Maßnahmen im Kindergarten, die Sicherung der Grundschule und eine „lebenswerte und sicherere“ Gemeinde, sowie die Förderung des Ehrenamtes und demokratische Prinzipien seien hehre Ziele. 

Besondere Ehrungen: Namens der Ortsgemeinde Simmertal wurden Thomas Lorenz (FWG) und Rüdiger Kiltz (SPD) für 15-jährige Tätigkeit besonders geehrt. Lorenz dankte ausgerechnet mit einer „SooNahe“-Beziehungskiste schmunzelnd dem scheidenden „OB“ Dieter Herrmann und dankte für zehnjährige Zusammenarbeit. Mit dem „Simmertaler“ geehrt und aus dem Rat mit Dank verabschiedet wurden Willi Berg, Renate Herrmann, Anni Keller, Dr. Bernd Gutheil, Ernst Oellig, Ellen Lanz, Manfred Emmert, und Dieter Herrmann. Der nahm Werner Speh den Amtseid ab, den man Aufgrund dieses „einschneidenden Erlebnisses und der Würde des Amtes“ mit Krawatte sah. Werner Speh will Bürgermeister aller Bürger sein, er appellierte daher an alle, zum Wohle Simmertals mitzuwirken.


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Bild Nr: 1514  - Ende Mai 2009

SIMMERTAL. Zum 4. Anlauf über die Einrichtung einer Ganztagsschule (GTS) in Angebotsform trafen sich Schulträgerausschuss, Kollegium und Eltern in der Simera Grundschule. Über 70 Anwesende kamen, Eltern hakten während der Infoveranstaltung nach. Rektorin Hilde Mühlhan hatte im Vorfeld eine detaillierte Checkliste samt Bestandsaufnahme und Konzeption des pädagogischen Angebotes mit Tagesablauf für den Schulträger erarbeitet und hatte auch die Eltern mit Handzetteln informiert. Fertige Pläne liegen längst in der Schublade, drei Mal scheiterte die Einrichtung jedoch an der Mindestteilnehmerzahl von 36 Schülern: 21, 27 und zuletzt im vergangenen Jahr 31 waren zu wenig. Die Zusage als Einrichtung zu einer GTS bedeutet eine klare Aufwertung für den Schulstandort. Aus dieser freien Angebotsform heraus könne sich eine Ganztagsklasse etablieren. Vorgebrachte Bedenken der Eltern hätten überall „ad akta gelegt werden können und hätten sich schnell zerstreut“, so Schulträger und Schulleitung unisono.

 Fakt ist: Landesweit gehen die Schülerzahlen 40 Prozent zurück, werden Grundschulen dicht gemacht, zusammengelegt.In der Stadt ist einzig die Dominikgrundschule GTS. Schon dreimal hat die Hellberg-Grundschule „als Konkurrenz“ problemlos die Hürde der Mindestschülerzahl genommen und kam doch nicht zum Zuge. Insider vermuten, dass ADD und Ministerium im ersten Schritt keine GTS-Konzentratration in der Stadt wollten, sondern jeweils eine GTS in der Stadt und eine in der VG etabliert sehen wollten, jedenfalls wurde bislang dieses Türchen offen gehalten. „Dies wird nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag bleiben und kann sich vor dem Hintergrund dreimaligen Scheitern nun ganz schnell ändern“, war allgemeiner Tenor. Angst wurde dabei den Anwesenden keine gemacht, auch Wahlkampfattacken blieben außen vor. Dennoch: Sollte eine Fusion kommen, wird es auch nur noch einen Schulträger geben. Und nach dem bisherigen Stand und der verbesserten Bahnüberbauung in Kirn würden dann etwa nicht mehr die Schüler südlich der Nahe aus Otzweiler und Becherbach um Kirn herum nach Simmertal gekarrt werden, soviel sei schon jetzt klar und logisch.... Mit den drei Klassen in Hochstetten werden in weiteren sieben Klassen in der Simera Grundschule 228 Schüler aus 14 Ortschaften unterrichtet, 209 werden es nach den Ferien sein. Der klare Wille und die Absichtserklärung der Eltern sei alles entscheidend, erst dann könne und werde die VG als Schulträger im Einvernehmen mit allen Parteien „sofort und in kürzester Zeit die baulichen Rahmenbedingungen zugunsten des Schulstandortes Simmertal“ schaffen, bekräftigte Erster Beigeordneter Heinz Herrmann (SPD) im Beisein seiner Kollegen Werner Töppe (FWG) und Eberhard Färber (CDU). 70 Prozent der Kosten werden vom Land, weitere zehn Prozent vom Kreis übernommen. Werner Müller erläuterte nach einem Ortstermin das räumliche Konzept. Demnach könne mittels Raumteiler in der Bibliothek Ruheräume hergerichtet werden. Neu zu bauen wäre eine Küche mit Mensa auf dem jetzigen Lehrerparkplatz. „Ganztagsplätze nehmen zu. Die Realität wird uns überrollen, ob wir wollen oder nicht!“, argumentierte Simmertals scheidender Bürgermeister Dieter Herrmann. Im Kindergarten habe man die Ganztagsplätze von 24 auf 35 erhöht und auch in der Grundschule sei eine Ganztagsklasse ein „Mehrgewinn an Bildung und schulischer Erfahrung, die eine ganze Schulnote ausmachen kann“, argumentierte Heinz Herrmann; - gegenüber dem Land „hängen wir in Sachen GTS weit nach“. Noch bis zu den Sommerferien wolle man alle Eltern, auch aus dem Kindergarten  „sensibilisieren und voller Leidenschaft überzeugen“, das Schulfest am 6. Juni nutzen. Stichtag zur Anmeldung für das Schuljahr 2009/ 2010 ist der 2. November. „Es muss jetzt endlich gelingen, einen Erfolg versprechenden Antrag nach Mainz zu stellen!“, gaben Eltern wie Stefan Rodenbusch (Simmertal), Helmut Hübner (Limbach) oder Schulelternsprecher Stefan Ermel aus Heimweiler die Marschrichtung vor.             



SIMMERTAL UND HENNWEILER in der SONDERKLASSE "UNSER DORF..."  

Bärweiler siegte in der Sonderklasse, Hennweiler belegte 2.ten,  Simmertal den 5. Platz 

Mai 2009: SIMMERTAL / HENNWEILER. Die beiden Gemeinden in Kirn-Land nehmen mit drei weiteren Gemeinden aus dem Kreis in der Sonderklasse im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teil. Engagierte Bürger begleiteten die Kreiskommission um Inka Muff im Beisein von Ulrike Butz (Kirn-Land): In Hennweiler standen Bürgermeister Michael Schmidt und vom Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein „Lützelsoon“ Günter Schwenk Rede und Antwort, in Simmertal waren der scheidende Dieter Herrmann und eine große Zahl von Mitbürgern nach siebenjähriger Abstinenz vom Wettbewerb stolzer Repräsentant.

Bild 1278: Im Mai 2009 auf dem Friedhof am Urnengrabfeld der FWG  Bild 1279: OB Dieter Herrmann mit der Delegation an der Simmertaler KiTa 1280: Ulrike Butz von Kirn-Land (vorn) Im Hintergrund Orchideenwiesen

Simmertal ist mit 2040 einwohnerstärkste Gemeinde in der VG. 30 Minuten lang dauerte der „Schnelldurchlauf“, in dem Dieter Herrmann kompakt die 808 Hektar große Gemeinde und 16 Bebauungsplänen seit 1974 vorstellte. Fazit: „Unser Dorf hat Zukunft dank ehrenamtlichem Engagement der Vereine. Die Gemeinde muss kleine Brötchen backen. Mir fehlt einfach die Kohle um den Eigenanteil zu finanzieren!“ wiederholte Herrmann etwa auf Nachfragen von Diplom Ingenieur Klaus-Peter Fink nach energetischen Maßnahmen und Energieeinsparungen für die zahlreich vorgehaltenen kommunalen Einrichtungen. Öfters sei man vor Verwaltungsgerichten gescheitert, lukrative Einnahmen aus der Windkraft seien planerisch in Simmertal nicht gewollt. „Wenn man dazu den Vogelflug bemüht, dürfte in ganz Norddeutschland kein Windrad stehen“ verdeutlichte der scheidende „OB“ süffisant. Ein Gesamtkonzept bestehe daher leider nicht, bedauerte Dieter Herrmann. Die dreigruppige Ganztagskindertagesstätte war erste Station, Leiterin Beate Keller informierte über den aktuellen Umbruch, schon bald werden Einjährige aufgenommen. Weiter ging es über den Friedhof, wo mit viel Eigenleistung der FWG derzeit eine Urnewand gebaut wird. „Tretet nicht überall hin, sonst kommt euch Frau Butz an den Kragen“, scherzten Simmertaler und wiesen die Delegation auf seltene Pflanzen hin. Weinbergsmauern, Museum und Altes Rathaus, sowie die tiptop gepflegten Sportanlagen und der Campingplatz „Haumühle“ waren weitere Stationen. Hier habe ein Investor aus dem Saarland „500.000 Euro investiert und kämpft gegen alle Tücken des Amtsschimmels“ nahm auch hier Dieter Herrmann kein Blatt vor den Mund. Dabei wurde deutlich: Schon lange steht beim Landeswettbewerb nicht nur der Schönheitsaspekt auf der Agenda. Die fachkundigen Juroren bekamen dies dennoch im Beisein von Rudi Weichbrodt, Günter Walber oder Elisabeth Scherer in Hülle und Fülle geboten. Vielmehr sind Zukunftsperspektiven gefragt und wie sich Vereine und Institutionen einbringen und mit welchen Tücken sie zu kämpfen haben. Dies wurde in Simmertal überdeutlich. Abschluß war am neuen Anwesen Jochum, was vorher eine „Blechhalle“ war.

   Auf dem Anhänger hinter dem Gemeindetraktor chauffierte Gemeindemitarbeiter Rolf Wagner in Hennweiler die Delegation durch die flächenmäßig größte Gemeinde in der VG. Die Gemeinde setzt auf günstiges und erschwingliches Bauland und eine gute Infrastruktur sowie ein ganz großes landespflegerisches Engagement mit Feuchtbiotopen und Streuobstwiesen, das Ulrike Butz detailliert vorstellte. Neubaugebiete seien ins harmonische Landschaftsbild integriert. Michael Schmidt berichtete vom regen Vereinsleben für alle Altersgruppen, der Nachwuchs sei im Kindergarten, den attraktiven Spielplätzen hinter der Grundschule und auf dem Freizeitplatz gut aufgehoben. Auf 230.000 Euro belaufen sich die Investitionen für eine gemeindeeigene Lagerhalle und eine Urnenwand auf dem Friedhof sowie für die Toilettensanierung in der Lützelsoonhalle, deren Renovierung mit weiteren 175.000 Euro zu Buche steht. 60.000 Euro wurden in den Eingangsbereich und in die Geländererneuerung in der „Alten Mühle“, einem markanten Universalbau des Ortes, investiert. Hier wartete Alois Bertram von den Historischen Handwerkern mit einem Dia-Vortag. Das Spendenbarometer steht auf 109.261.- Euro, am 17 Mai gibt es ein großes und letztes Fest der in die Jahre gekommenen Truppe, bedauerte der Senior. Wie Günter Schwenk öffneten auch Privatleute ihre Pforten und gewährten Einblick in vorbildlich erhaltene und restaurierte Bausubstanz, in Museensammlung oder das enorme Fremdenverkehrspotential. „Künftig spielt die Musik auf dem Hunsrück“, sagte Alt-VG-Bürgermeister Schwenk und nannte auch den Flughafen Hahn als Motor und große Chance für die Region.          



Werner Speh SPD-OB Kandidat bei Kommunalwahl am 7.06.´09 

Er muss gegen Günter Walber von der FWG antreten 

Bild 1375- April 2009 Versammlungsleiter Peter Wilhelm Dröscher hatte eine leichte Aufgabe, dennoch: Karin Emmert schrieb den Genossen ins Stammbuch, „Frauen auf die vorderen Listenplätze“, diese hätten jedoch im Vorfeld dankend abgelehnt: Die Bewerberliste: 1.Werner Speh, 2.Horst Dinig, 3.Rüdiger Kiltz, 4. Erhard Hahn, 5. Claus Hoffmann, 6. Jens Heblich, 7. Michael Zimmermann, 8.Andreas Heinrich, 9. Anja Berg, 10. Dieter Herrmann, 11. Silke Kriegel, 12. Olaf Albrecht, 13. Anni Keller, 14. Horst-Reiner Kiltz, 15. Lothar Müller, 16. Kerstin Hoffmann, 17. Ellen Lanz, 18. Klaus-Jürgen Schäfer, 19. Hans-Willi Frey, 20.Sandra Weiss, 21. Renate Herrmann, 22. Manfred Emmert, 23. Nina Schüler, 24. Tina Heblich, 25. Horst Gutheil, 26. Willi Schnarr, 27. Kai Szyra, 28. Ria Dinig, 29. Kuno Dahlke, 30. Willi Berg, 31. Daniel Christmann, 32. Sieghard Herrmann. 

 SIMMERTAL. Die SPD ließ bei ihrer Mitgliederversammlung „die Katze aus dem Sack“, wie es Vorsitzender und Ortsbürgermeister Dieter Herrmann formulierte: Werner Speh ist Bürgermeisterkandidat. Alle 19 anwesenden Stimmberechtigte votierten für den 53-Jährigen als Listenführer, Fraktionssprecher Horst Dinig und der amtierende Beigeordnete Rüdiger Kiltz führen die Liste mit 32 Bewerbern an.   Hoch erfreut lüftete der Vorstand das streng gehütete Geheimnis, als die Sozialdemokraten „aus den eigenen Reihen einen geeigneten Nachfolger für die Gemeindespitze“ kürte. Dass viele ohne das Rote Parteibuch auf der Kandidatenliste stehen, sei „gelebte Demokratie und verlange höchsten Respekt“, lobte Herrmann. Er traue sich dieses Amt zu, sagte Werner Speh, der jedoch gleichzeitig „Teamarbeit mit Rat und Tat“ von den Genossen einforderte. Der amtierende Dieter Herrmann sei mit seiner Gradlinigkeit und Offenheit als Ortschef für die Belange aller Bürger für ihn stets ein Vorbild gewesen, sagt Speh, der „diese sehr gute Arbeit in kooperativer Gemeinsamkeit fortsetzen will“. Speh ist verheirateter Familienvater zweier Kinder und zweifache Opa, er ist Polizeibeamter und in der Dienststelle Kirn als bekannter Jugendsachbearbeiter tätig. Von 1989 bis 1994 gehörte er schon einmal in seiner Heimatgemeinde dem Rat an. Er ist „Vereinsmensch“ und Fußballer, war Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender der Simmertaler „Hobby-Player“. Im Gemeinderat hat die SPD neun und die FWG sieben Mandate. Letztere stellen ebenfalls mit Günter Walber einen Bürgermeisterkandidaten. „Ich bin unglaublich stolz darauf, unter diesen Bedingungen Simmertal vorangebracht zu haben“, blickte Dieter Herrmann auf seine zehnjährige Amtszeit zurück. Finanznot und der nicht ausgeglichene Haushalt ertickten jede Gestaltungsmöglichkeit und jede gute Idee schon beim Denken. Trotz dieses Damoklesschwert und Ausgabendisziplin habe man den Haushalt konsolidiert, die Infrastruktur gestärkt und Straßen erneuert. Im April beginne der dritte Bauabschnitt in der Herrenstraße. Im Ganztagskindergarten seien 24 Plätze mit Zweijährigen belegt, Industriebrachen habe man keine, und werde in kürze ein Leerstandskataster erstellen. Gemeinsam habe man im Rat fast einstimmig und einmütig alle Entscheidungen getroffen, habe nie die „komfortable Mehrheit von zwei Stimmen gebraucht und nie die Muskeln spielen lassen“, sagte Herrmann, der ausdrücklich dafür der FWG dankte. Aus dem SPD-Ortsverein Simmertal kandidieren Werner Speh, Rüdiger Kiltz, Dieter Herrmann und Claus Hoffmann für den VG-Rat, weiter Bernd Fuchs (Horbach), Karl-Jürgen Ganns (Kellenbach), Friedrich Kreuzer (Schwarzerden) und Ottmar Berendt (Weitersborn). Für den Kreistag kandidieren Bernd Fuchs, Rüdiger Kiltz und Dieter Herrmann. 



 „Entweder der Nikolaus oder der Osterhase, einer kommt immer“, sagte SPD- Beigeordneter Rüdiger Kiltz, der mit dem scheidenden "OB" Dieter Herrmann der KiTa einen Besuch abstatte.

Hurra, der Osterhase war schon da! 

SIMMERTAL. Der Simmertaler Kindertagesstätte stattet der Osterhase einen Besuch ab: Seit 30 Jahren pflegt der SPD-Ortsverein eine Patenschaft mit der Einrichtung, die sich damals noch in der Soonwaldstraße befand. Kiltz berichtete von enormen ehrenamtlichen Arbeiten in drei Jahrzehnten. Jüngst wurde ein neuer Stellplatz für die Mülltonnen und Sichtschutz angelegt, der Frühjahrsputz der SPD-Fraktion steht noch bevor. Aus Simmertal, Horbach, Brauweiler und Heinzenberg besuchen 65 Kinder in drei Gruppen die von Beate Keller geleitete Einrichtung in der Schulstraße. Ein Mittagessensangebot besteht für die derzeit 24 Kinder, die ganztags betreut werden. Nach einer Elternumfrage reichen die Kapazitäten nicht aus, im August könnte deren Zahl auf 35 steigen. Zudem werden 14 Zweijährige ebenfalls betreut, für weitere Krippenplätze müssen zuerst die baulichen Voraussetzungen geschaffen werden. Bei dieser Gelegenheit teilte Dieter Herrmann mit, dass nach der Kostenermittlung von über 340.000 Euro nun in Rahmen den Konjunkturpaketes II 81.000 Euro für energetische Maßnahmen (Dämmung, Fenster und Türen) in der Kindertagesstätte bewilligt wurden.  (Bild Nummer 1374- 04- 2009)  



April 2009-Bild 1373  (v.li.), Stefan Zimmer, Vize Marco Seibel, zweiter Vorsitzender Thore Passenau, Vorsitzender Michael Wild, Kassierer Marcus Ulrich + Mathias Müller

SIMMERTAL. Michael Wild ist neuer Vorsitzender der 79 Mitglieder und fünf Ehrenmitglieder zählenden Simmertaler Hobbyplayer, die in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag feiern. 

 Bisher kommissarisch im Amt, ließ Michael Wild noch einmal die Aktivitäten Revue passieren und sparte Kritik nicht aus. So hätten sich gut 40 Personen zur Abschlussfeier angemeldet und nur über 20 kamen. Erfreulicher Höhepunkt sei die Hobbyplayer-Fasenacht gewesen. Sportwart Marco Seibel berichtete über drei Fußballturniere. Nach Seesbach habe man den besten Draht, in Nußbaum müsse man sich als Hobbymannschaft seit Jahren mit durchweg Ersten Mannschaften messen, hier „sollten wir uns das Startgeld sparen“, sagte Seibel.

 

 Ehrenmitglied und "OB Kandidat" Werner Speh plädierte nach einem extrem schwierigen Jahr dazu, nicht alles so extrem kritisch zu sehen. Zweifellos befänden sich die Hobbyplayer im Wandel und müssten nach Alternativen suchen und das Angebot erweitern. Die Gründungszeit vor 30 Jahren, als Fußballmannschaften noch überlaufen waren und man die Hobbyplayer eben als Freizeitteam gründete, seien endgültig vorbei: „Aber wir sind mitgliederstark, haben eine intakte Kameradschaft, viel gespendet und uns einen guten Namen erworben. Jetzt im Wandel sind alle gefordert. `Yes, we can` lautet das Motto des Jahres  und wir müssen einfach alle flexibler sein im Verein. Mir liegen die Hobbyplayer am Herzen!“, sagte Speh und dem wollte niemand etwas hinzufügen. An jedem ersten Freitag im Monat finden in der Vereinsgaststätte Wald Sitzungen statt, die recht gut frequentiert werden. Unter Wahlleiter Achim Franzmann war Michael Wild schnell zum Vorsitzenden gewählt, neuer Vize wurde durch „Kampfabstimmung“ Thore Passenau. Trotz Abwesenheit wurden die Schriftführer Timo Holländer und Eric Simon einstimmig gewählt. Kassierer sind Marcus Ulrich und Mathias Müller. Neuer Fußball-Fachwart ist Stefan Zimmer, Stellvertreter Marco Seibel. Joachim Franzmann und Werner Speh sind Kassenprüfer. Geehrt für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Mario Jochum, Simon Heinrich, Marco Schmidt, Timo Dellweg, Eric Simon und Achim Fuhr, seit 25 Jahren zählen Bernd Fuchs, Jens Bamberger, Marcus Hummel und Jürgen Faber zu den Hobbyplayern.  Das Familienfest ist am 15. August in Horbach geplant, danach ist Innendorffest. Am 5. September ist ein Jubiläums-Dorfturnier von Freizeitmannschaften auf dem Flachsberg geplant. Der 30.Geburtstag wird am 24. Oktober mit den Hunsrücker Nachtschwärmern gefeiert. 



Nach vier Stunden ging die Post ab wie mit dem Rot´ Mopedchen!!!

Bilder 1263-1264-1265-1266-1267-1268- Februar 2009 -von links oben- Ausgelassene Stimmung auf Tischen und Bänken, oben Mitte die "Toten Unterhosen", rechts wird der Sitzungspräsident am Tropf auf die Bühne geleitet, aber bei den Damen änderte sich das schlagartig. Unten Mitte: Sabrina Böß wollte als Xavier Naidoo mit einem Superhit "...noch Aufschnitt nehmen" und ganz rechts das Männerballett! 

SIMMERTAL. Vier Stunden lang feierten die Hobby-Player mit Büttenreden, Musik und Tanz beste Fasenacht. Aber dann ging erst so richtig die Post ab: Pünktlich mit dem Ständchen für die 18-jährige Julia Heiser kam erst nach Mitternacht das Männerballett und danach die  beliebte Starparade mit elf Superhits: Das närrische Auditorium geriet außer Rand und Band, feierte auf Tischen und Bänken lange bis in den frühen Sonntag und ließ die vollbesetzte VfL-Narhalla in ihren Grundfesten beben. Eigens aus Ghana kam Salifu Bukari angereist und machte beim Männerballett mit, wo mehrere von Anfang an dabei und zum 28.Male mit von der Partie waren! Sahnestücke aus zehn Jahren versprachen die Hobby Player. Sie hielten sich daran und zelebrierten Jux und Narretei in ihrem 30.Jahr auf höchstem Niveau: Professionell in Bild und Ton mit perfekter Beschallung war der Einzug so, wie die ganze Veranstaltung. Mehrere vier Quadratmeter große Videowände mit Laufschrift stimmten auf eine ganz besondere Sitzung ein. Während Vorsitzender Michael Wild in einer Sänfte begleitet von Bodyguards Einzug hielt, wurde Sitzungspräsident Werner Speh von der Sozialstation und am Infusionstropf hängend auf die Bühne begleitet. Dies wandelte sich schnell ins Gegenteil. Gardetanz hübscher Mädels waren optisches Schmankerl, Marco Schmidt und Helmut Hein heimsten als „Hilde und Margot“ Beifallsstürme ein. „Habby“ Simon Heinrich war in Profimanier verliebter Wirt, die singenden „Toten Unterhosen“ mit Sabrina Böß, Ernst Baus, Helmut Hein, Timo Holländer, Jürgen Schmidt und Timo Dellweg waren Stimmungsgaranten par Exzellent. Aktuelle Nachrichten, regionale Speerspitzen präsentierte Werner Speh, trefflich mit Fotos untermalt: Ob das überhand nehmende „Flatrate-Saufen“ am Kirner Parkdeck, „gepfefferte“ Bad Sobernheimer Hartplatz-Verhältnisse einer „Ein-Mann-Show nach diktatorischem Verständnis“, Simmertals neue Bürgermeisterkandidatin Angelika Seibel, das Unesco-Weltkulturerbe in der Rathausstraße wie die Freilichtmuseumsscheune mit „Alterdemmer“ an der Schulstraße. Der Simmertaler Yeti, „BäreWilli“ und Ötzi wurden gesichtet, Bilder wurden zu Pointen. Das beim Adventskalender fehlende Fenster  Nr. 8 wurde an Martinsteins B 41 gefunden. Vermisst wird der als verhext geglaubte und abgetauchte „oberste Behördenleiter von Kirn-Land.....“ Ein Kalauer jagte den Nächsten. „Rhythm Nation“ aus Martinstein mit Norman Menzler hatten unter ihrer Trainerin Tanja Härter eine tolle Choreografie einstudiert. Als „Dekorateur“ in einer Fastnachtsabteilung agierte Hauptakteur Robert Linke brillant. „Rickys Popsofa“ war besetzt mit Julia Schmidt und Simon Heinrich in Paraderollen, der musikalische Beitrag von Sabrina Böß über einen abgewandelten Megahit des Mannheimer Xavier Naidoo „...und ich wollte noch Aufschnitt nehmen...“, waren perfekt inszeniert und Hobby-Player- Brillanten, die  vom Publikum frenetisch gefeiert und bejubelt wurden. Natürlich auch das graziöse Männerballett und die Starparade!



Bild 1302: Seit Jahren dasselbe Zinnober:  Weiber lassen nicht locker und regieren ganz Simmertal! Bild 1303: Gerne kommen die Schüler zur Stippvisite- in jedem Falle besser als pauken und Algebra.... 

SIMMERTAL. Wetterglück und strahlender Sonnenschein: Am Schwerdonnerstag ist das Simmertaler Dreieck Weiberrevier. Dies beflügelte das bunte Fastnachtstreiben in Simmertal. Das „Dreieck“ mitten im Ortkern rund ums alte Feuerwehrhaus und Sängerheim war schon früh in „Weiberhand“, wo die Frauen das Zepter schwangen. Seit 1991 führen die „Närrischen Weiber“ um Angelika Seibel und Bärbel Spanier am Schwerdonnerstag hier Regie. Sie verlangen Wegezoll, kassieren Schlipse ein, verkaufen Tombolalose und laden bei Pizza und Bratwurst zum Verweilen ein. Für die Tombola haben sie über 500 Preise zusammengetragen, und alles nur für einen guten Zweck. Auch Kinder und Lehrer waren vor den „Weibern“ als Schlipsräuber nicht gefeit. Als Nils Bartnick aus Hochstetten kostümiert und mit Krawatte in die „Simera“- Grundschule kam, hatte Schulleiterin Hilde Mühlhan den Achtjährigen über diesen Brauch aufgeklärt, und flugs packte der Bub das edle Teil wieder in seinen Ranzen. Anders erging es Referendar Sebastian Schug, dem Mentorin Petra Hanne ruckzuck den Schlips abschnitt und die Trophäe zum Simmertaler „Dreieck“ mitnahm. Die Schüler waren hübsch kostümiert und sorgten als erste gestern Morgen für Remmidemmi, trieben das Stimmungsbarometer und damit das Spendenbarometer in die Höhe. Mittlerweilerweile haben die närrischen Weiber knapp 22.000 Euro gespendet. „Die Grundschule bekommt immer etwas in die Klassenkasse, wir möchten uns nicht an den Schülern bereichern“, verriet Bärbel Spanier ein Geheimnis und dankte öffentlich zahlreichen Geschäftsleuten, sie nannte Dutzende Spender namentlich. Schon lange vor Weihnachten geht`s los, dann beginnt die Clique mit den Vorbereitungen, und dann gehen die Weiber ganz „strategisch“ vor: Sie sind überall präsent, laden Bekannte und Vereine ein und sammeln natürlich für die Tombola. Der „harte Hern“, das sind Lottofee „Geli“ Seibel, Bärbel Spanier, Roswitha und Harry Pulcher, Helmut Hein oder aus Horbach Elke Klein und ein gutes Dutzend treuer Helfer, auf die die „Weiber“ nicht verzichten können. In diesem Jahr haben sie sich den Förderverein Lützelsoon „Hilfe für Kinder in Not“ als Empfänger ausgeguckt, die lustigen „Weiber“ sind längst eine feste Institution im Ort. Sie haben schon zahlreiche karitative Einrichtungen, aber auch das Tierheim Kirn, Kindergärten oder die Stefan-Morsch-Stiftung oder mit ihrem Obolus bedacht.



Simmertal: Das ist kein schöner Anblick- und gefährlich noch dazu

Bild204: Direkt zwischen Bahn und der B41 steht der zersauste Stand seit Monaten  Bild 205: "sorry" ich kann nichts dafür, sagte OB Dieter Herrmann bedauernd Bild 206: Kein schöner Anblick 

SIMMERTAL. –heylive-. Es war optisch kein schönes Bild, was sich da neben dem Parkplatz am Martinsteiner Bahnhof direkt an der B 41 den Reisenden über Monate hin bot: Von einem Schandfleck sprachen die einen. Andere meinten, so etwas würde man nur noch in Slums sehen, aber nicht in einem Hochzivilisierten Land. „Nach mir die Sintflut“ dürften sich die Marktleute wohl gedacht haben. Nun war im November 2008 dieses verrostete Eisengestell samt zerrissener Plane, jede Menge Müll, Plunder und Gerümpel nicht mehr an Tristesse zu überbieten und Ratsthema. All das hat nichts mehr gemein von einem einladenden Verkaufsstand an der Grenze zur Simmertaler Gemarkung. Den Martinsteiner Ortsbürgermeister Paul-Walter Bock als Vertreter der unmittelbar betroffenen Kommune ärgert die momentane Situation ungemein. „Wie kann Martinstein so etwas zulassen", so sei die vielfach gestellte Frage von Bürgern. Simmertal und die Ortspolizeibehörde der VG Kirn-Land seien in der Pflicht. Und die will etwas dagegen tun, hörte man jedenfalls, man wolle „dies aber aus verfahrenstechnischen Gründen nicht veröffentlichen“. Entgegen weitläufiger Meinung innerhalb verschiedener Amtsstuben würde der Stand ausdrücklich nicht auf Bahngelände- sondern Privatbesitz stehen. Dies sorgte auch auf Nachfragen bei Simmertals Ortsbürgermeister Dieter Herrmann für Irritationen: Der Standort sei lange Zeit in mehrfacher Hinsicht strittig, eine Genehmigung von seiner Seite würde längst nicht mehr erteilt. Während einige Ämter von der Gemarkungsgrenze ausgehen, fühlen sich andere ab dem Ortsschild zuständig, und so wurde und wird, gelinde gesagt, der Schwarze Peter über Monate hin und her geschoben! Zudem sagten die Marktleute als Betreiber, dass „einzig und allein" Jugendliche, die den Stand immer wieder zum Ziel von Verwüstungsattacken auswählten, Mitschuld am optischen Zustand hätten. Jeden zweiten Tag fahre die Familie nach Martinstein, um aufzuräumen, wussten Simmertaler Ratsmitglieder. Aber Jugendliche dürften wohl kaum für vermoderte Holz-Paletten und einen unansehnlichen Imbissstand verantwortlich sein. Tatsache ist auch, dass der Wind sich verfing, die Planen arg zerfledderte. Und bekanntlich gilt nach unserer bundesdeutschen Rechtsauffassung: „Eigentum verpflichtet!“. (Anmerkung: In der zweiten Woche 2009 wurde der Platz geräumt!)



Fotogalerie: Aus dem reichen www.Heylive.de Fundus 

 1356: Kommunaler Frühschoppen ist immer in Simmertal ein muss: -prost! Bild 1357: Herzlichen Glückwunsch vom Bürgermeister fürs Engagement! 1358: Jürgen Schmidt, 2006 damaliger Hobby- Player-Chef an der Schießbud`


Bei der Räuberpistole "Pension Hollywood" ging es im Gemeindehaus vier Mal zur Sache!

Bild99: Friedlich ging es noch zu..  Bild 100:Gefesselt + geknebelt...  Bild101:...eine wahre Augenweide

   SIMMERTAL.-heylive-. Die Theatergruppe Simmertal führte 2008 die heitere Räuberpistole „Pension Hollywood“ auf: Seit 2001 steht diese Formation auf Theaterbrettern im Evangelischen Gemeindehaus und feierte einen Erfolg nach dem anderen. Vier Veranstaltungen sind im Vorverkauf restlos ausverkauft, und dies gab es noch nie. „Das zeigt doch, wie beliebt die Truppe ist!“, schmunzelte Senior Karl Giloy in der Pause. Den Erlös teilen sich die Kirchengemeinde und der Förderverein Kindertagesstätte, die in den Pausen für einen perfekten Service mit kleinen Snacks sorgten. Komödien spielt die Laienspielschar am liebsten, Mangel an Akteuren gebe es nicht. Und was die beiden Damen Aline Groß als Dessousverkäuferin „Lydia Spitzgras“ und Christiane Kreuscher mit einem professionellen Bauchtanz bei ihrer Premiere auf Bühnenbrettern zum Besten gaben, hatte Stil und Format und war absolute klasse. Die Komödie „Pension Hollywood“ lebt von Action, Dynamik und Spontaneität: Da helfen sich die Akteure bei der Choreografie oft gegenseitig, und schon im ersten Akt halten sich die Zuschauer den Bauch vor lachen: Zum X-ten Male feiert „Sofie Laubenpieper“ (Christiane Kreuscher) ihren 49. Geburtstag und gönnt sich einen Wellness-Urlaub. Ihr Gatte Hubert wird vom früheren „Hobby-Player“ -Chef Jürgen Schmidt gespielt. Der Garant aus der Simmertaler Narrenbütt spielt „Hubert“. Der hat die Arbeit nicht erfunden und stellt Max (Simon Heinrich) als Aushilfe ein. Schmidt hat nach Trinkgelage Kopfweh und sich eine Wärmflasche übers Haupt geschnürt, Max glaubt im früheren Leben Indianer und Großer Häuptling „Schluckspecht“ gewesen zu sein, und dementsprechend kostümiert haben die beiden sich gesucht und gefunden und geben ein tolles Bild ab. Bei sturmfreier Bude kommt jene String-Tanga- und Unterwäscheverkäuferin gerade recht: „Guck emol, wie er derer nachschwänzelt“, ruft eine Frau in der ersten Reihe, als Tyrann „Hubert“ sich ganz zum Charmeur wandelt und die Dame nach allen Regeln der Kunst hofiert. Amüsiert lauschen die Zuschauer und sind erstaunt, was so alles in Simmertal auf der Wäscheleine hängt.......Eine Augenweide in Mimik und Gestik die beiden Theater-Urgesteine Katja Tessmann und „Theater-Chefin“ Christine Giloy als Geschwister „Lotte und Martha Meisenkaiser“: Divamäßig geben sich die Tanten. Katja Tessmann hört schlecht und zieht daraus zur Freude des begeisterten Publikums völlig konträre Schlussfolgerungen. In einer weiteren Paraderolle fegt als vergeistigter Ornithologe verkleidet im Khaki-Outfit, mit Köcher, aber auch mit Sprachfehler, Regisseur Harry May meist wie von einer Tarantel gestochen und zur Unzeit ins Geschehen. Keine Spinne, sondern ein Wildschwein verfing sich im Köcher und in diesem Gemetzel blieb der beliebte Darsteller einfach chancenlos und ging arg zerfleddert aus diesem ungleichen Kampf als zweiter Sieger hervor... Helmut Hein und Julia Schmitt haben die Bank geplündert und finden in der „Pension Hollywood“ Zuflucht vor der Polizei. Maskiert und mit Pistolen geben sie sich zur Tarnung als Vorhut einer Filmcrew aus. Plötzlich sind alle fasziniert, wollen als Schauspieler mitmischen, doch  schon ist dem Gangsterduo Lothar Gewehr im langen Trenchcoat (alias „Kurt Schnüffel“) dicht auf den Fersen. Und als die Beute verschwindet, ist das Chaos perfekt, geht’s turbulent drunter und drüber auf der Bühne im Gemeindehaus. Beate Brumm hieß die Souffleuse, für den Bühnenaufbau sorgten Jürgen Schmidt, Engelbert Brumm und Achim Fett. Beifallsstürme gab´s am Freitag und Samstag, die beiden Veranstaltungen an diesem, kommenden Wochenende sind ausverkauft.  


Pure Leidenschaft und "Glorie for the Lord" sind gelebtes Programm

Bilder Nr1069-1070-1071-1072-2008. Sei Jahren schon vor Weihnachten tourt eine amerikanische Gospelgruppe durch die ganze Republik und füllt Kirchen und Konzertsäle: Rüdiger Lanz (Foto li.), in seiner Heimatgemeinde Simmertal beliebter Zeitgenosse, weit im europäischen Raum anerkannter Experte was Beschallungen und Musiksound betrifft, sowie ein ausgewiesener Tüftler und unternehmerischer Allrounder, ist der Kopf hinter der Gospelformation.


SIMMERTAL. Febr.2009: Stimmungsvolle Beiträge und gute Laune waren Trumpf bei der VfL Kappensitzung des Jugend-Fördervereins. Viel Jugend war dabei, bei der Starparade wurde auf langen Tischen und Bänken abfeiert.
Bild 1297: Das närrische Auditorium war auf den Tischen außer Rand und Band Bild 1298: Helmut Hein + Christine Giloy und Co.: "Schlaaaaaachtfescht!!!" Bild 1299: Hit der Saison war der Schäfer  aus der TV Serie "Bauer sucht Frau..."
   Eine sehenswerte Bauchtanzeinlage von Heike Kremm, die eigens dazu aus dem Schwabenländle anreiste, trieb gleich zu Beginn das Stimmungsbarometer von Null auf Hundert, und da blieb auch dem Dreigestirn mit Stimmungskanone Andreas Heinrich und seinen Pagen Robert Linke und Ingo Weiss die Spuke weg. Seit Jahren bereichern mehrere Tanzformationen die Simmertaler Fasenacht und sind mit eigenen Choreografien fester Programmteil. Gleich zu Beginn traten die jüngsten Damen, 16 „Little Ladies“ um Katharina Weichel auf. Nach der Pause waren es die „Dancing Sisters“ um Meike Hein, die Beifallsstürme einheimsten und Zugabe geben mussten. „Drei Weiber“ hieß der Auftritt, beim dem zwar ein Weibsbild ausfiel, aber die beiden anderen „Friedhofskrähen“ Christine Giloy und Petra Spielmann die Zwerchfellmuskeln mächtig strapazierten.  Anke Finkler entführte als „Lebedame“ in die Welt der Hautevolee und High Society und nahm das närrische Auditorium mit in Weltmetropole. Kleinere Schwächen wie im richtigen Leben deckten Britta Rodenbusch und Silke Schweitzer als Paartherapeuten auf, und hierhin wurde auch VfL-Chef Jürgen Haus zitiert und musste sich einiges anhören lassen. Mit beliebten Kölsche Karnevalslieder brachten Sitzungspräsident Andreas Heinrich mit Lifegesang, Dirk Leyendecker und Marco Schmidt die VfL- Narhalla zum Beben, alle machten mit. Eine Fortsetzung auf lustige Art und Weise aus dem vergangenen Jahr führten Dirk Rosskopf und Thore Pasenau mit dem Sketch „Fußballspiel Teil II“ auf. Gitarrist Achim Fett begleitete auf der Bühne den Gesang von Christine Giloy und Helmut Hein, die eine Sau durch den Saal trieben und „Schlaaachtfescht“ feierten. Niklas Bock gab sich für die Rolle her und ging stiften. Dann wurden die Videowände herabgelassen und der Gesang mit den eigens „geschossenen“ trefflichen Bildern aus dem Ort zur Freude des begeisterten Publikums untermalt. „Kiltze-Mädche“ Nina Schüler hatte mit dem VfL AH-Männerballett in monatelangen Proben eine tolle Choreografie einstudiert, die Männer mussten Zugabe geben. Hier machten Michael Zimmermann, Bernd Gutheil, Bodo und Detlef Schumann, Gero Jung, Ottmar Michel, Burkhard Dieges und Thomas Lorenz mit. Krönender Abschluss bildete traditionell eine Starparade mit zehn Hits, die nicht nur von der zahlenmäßig stark anwesenden Jugend auf  Bänken und Tischen gefeiert wurde. Mit von der Partie: Kerstin Holländer, Silke Schweitzer, Dirk Rosskopf, Thore Pasenau, Anke Finkler, Michael Zimmermann, Bodo Schumann, Tim Hein, Britta Rodenbusch, Marco Schmidt, Sandra Weiss, Silke Schweitzer, Sigrun Becker, Niklas Bock und Mike Dörr.  Die Fäden liefen bei VfL-Übungsleiterin Ellen Lanz zusammen, die sehr froh über die tolle Stimmung war, auch die Proben hätte allen sehr viel Spaß gemacht.

Ausstellung zum Thema Umwelt mit Wolfgang Heisinger.  SIMMERTAL.  Volksbildungswerk- Vorsitzende Karin Emmert hieß die Gäste wie Bürgermeister Dieter Herrmann oder den mit dem Bundesverdienstkreuz geehrten Ornithologen Rudi Weichbrodt mit einem Goethe-Zitat willkommen: „Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet!“. Im Rahmen der Veranstaltung „NaturErlebnisWochenende“ der Landeszentrale für Umweltaufklärung ist diese Ausstellung entstanden. Wolfgang Heisinger sei in Simmertal kein Unbekannter, er wohnte einst im Nachbarort Brauweiler. Seit 1986 zeige er „wunderbare Reiseberichte“ und Dia-Vorträge. Als guter Fotograf habe er einen geschulten Blick für das Besondere. Davon konnten sich die Besucher überzeugen: Momentaufnahmen aus der Natur in seiner ganz natürlichen Schönheit mit einer leuchtenden Farbenpracht faszinierten. Ob gestochen scharfe Nahaufnahmen von Fröschen im Huckepack, die besondere Pigmentation eines Salamanders beim Sonnenbaden, ein frisch geschlüpfter Schwalbenschwanzschmetterling, Löwenzahn im Gegenlicht oder Fotos vom Knabenkraut, der Ragwurz oder dem Mauersegler aus Naturschutzgebieten wie etwa vom Wingertsberg. Zwei Buntspechte bei ihrer Arbeit machen ihrem Namen bezüglich der Farbenpracht alle Ehre. Wolfgang Heisinger hat die seltene Aufnahme nahe seiner Wohngemeinde Woppenroth „geschossen“. Porträts von Landschaften sind das Metier des in Bingerbrück gebürtigen, der Fotoapparat sein ständiger Begleiter. Beruflich ist Heisinger (59) Konrektor in Rhaunen.  

Die Foto-Ausstellung „Pflanzen und Tiere im Naheland“ mit Bildern und Impressionen von Wolfgang Heisinger im alten Simmertaler Feuerwehrhaus am Dreieck war  zu sehen und erfreute sich größter Beliebtheit.

Bild 512-  Mai 2008

 


FWG nominiert den gebürtigen Schwarzerdener Günter Walber früh als "OB"- Kandidat  

Bild 97: Günter Walber (re.) beim Haxenessen  2008 Bild 98: Schmidt (li.) Walber und FWG-Chef Lorenz

   SIMMERTAL. Die Simmertaler FWG hat im Landhaus Felsengarten für die Kommunalwahlen am 7. Juni 2009 mit dem 57-jährigen Günter Walber ihren Ortsbürgermeisterkandidaten gekürt. Erklärtes Ziel nach zehnjähriger Opposition: Stärkste Kraft werden und den Bürgermeister stellen. Günter Walber erhielt 30 Ja- und drei Nein-Stimmen bei zwei Enthaltungen. Der gebürtige Schwarzerdener lebt seit November 1985 in Simmertal. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Bei der FWG Simmertal engagiert er sich seit 2002, wo er als Beisitzer mitwirkt. Nach Volksschule und Handelsschule in Kirn absolvierte Günter Walber zunächst bei der Kirner Lederwarenfabrik Jakob Müller eine Ausbildung zum Industriekaufmann, bevor sein beruflicher Werdegang bei der Bundeswehr in Pinneberg begann.  Nach Ausbildung zum Betriebswirt war er in Bonn und viele Jahre als Personaloffizier beim Geschwader in Bad Sobernheim und nach deren Auflösung bis 2004 bei der Luftwaffe in Köln eingesetzt. Auch im sozialen Bereich setzt sich Walber ein: Seit 2007 arbeitet er ehrenamtlich bei der Kirner Tafel. 115 Mitglieder zählt die Simmertaler FWG, Vorsitzender Thomas Lorenz forderte deutlich den Führungsanspruch ein: Kämpfen und die „Ärmel hochzukrempeln“ sei angesagt. Lorenz listete zehnjährige „erfolgreiche Oppositionsarbeit zum Wohle Simmertals“ auf, nannte den Nikolausmarkt, die Urnenwand und das Seniorencafe sowie der in Kürze beginnende Kreiselbau an der B 421/ B 41. Günter Walber schüttete ein Füllhorn voller Aufgaben aus: Er habe im Rat vernommen, für alles sei kein Geld da. Daher sei es wichtig, im Internet Bauplätze zu verkaufen, die Steuerkraft der Gemeinde zu erhöhen, Kleinbetriebe und Gewerbe ansiedeln und zu prüfen, ob alle Zuschüsse auch effektiv genutzt würden. Zwingend müsse Vandalismus begegnet und die Jugend aus den „Negativschlagzeilen“ heraus kommen, neue Mitbürger besser integriert und ein harmonisches Dorfleben gestaltet werden. Mit einem Grünschnittplatz sollten wilde Ablagerungen in der Gemeinde beseitigt werden, der Fremdenverkehr müsse angekurbelt werden, Walber setzte auf die „sehr rührige FWG-Senioren-AG“ und will sich allen Haushalten vorstellen. Er wisse, dass dieses Amt als „Fulltimejob“ umfangreich sei und vollsten Einsatz erfordere, antwortete Walber auf Nachfragen. „Simmertal kann froh sein, wenn Sie zum Bürgermeister gewählt werden“, rief Hans- Wilhelm Voss aus und verteilte Vorschusslorbeeren. Auch der frühere Listenführer Karl Ott nannte den Wahlerfolg in Bayern und wähnte die Freien Wähler im Aufwind, man habe im Laufe der Jahre „durch Gestalten und Vertrauen auf kommunaler Ebene diesen Führungsanspruch“ in Simmertal erworben. Vollste Unterstützung sagte VG- FWG-Chef und Kreisbeigeordneter Hans Jürgen Schmidt (Hennweiler)  zu, der als Versammlungsleiter die geheime Kandidatenkür leitete. Uwe Schlarb plädierte dafür, die VG- Fusion im Wahlprogramm festzuschreiben. Jürgen Schmidt informierte über eine FWG- Fusion mit der Stadt zum Verband „Kirner Land“. Am 17. Oktober soll in Kellenbach mit sechs umliegenden Orten ausgelotet werden, ob ein weiterer Ortsverband gegründet werden kann. Vor neun Jahren habe der Hennweilere Kirn- Land mit 40 Mitgliedern übernommen, heute zähle man 230 Mitglieder. Thomas Lorenz warb für das Seniorencafe als dauerhafte Einrichtung: „Nur keine Berührungsängste, das Cafe ist für alle Bürger im Ort!“. 



„Sie haben uns wirklich viel Geld gespart“ lobte Pfarrer Gunter Braun und ließ im Evangelischen Gemeindehaus die Sektkorken knallen: Mitglieder der FWG um Thomas Lorenz hatten die Pinsel geschwungen und das Gemeindehaus neu gestrichen. Seit 1994 war hier farblich nichts getan worden. Die Kosten für Farbe und Material stammten aus dem Erlös des Nikolausmarktes, Lorenz dankte den Helfern und namentlich Senior Günter Lorenz: „Alles was wir verdienen soll auch wieder der Gemeinde zugute kommen“. Die Farbauswahl habe sehr guten Anklang gefunden und der Anstrich der gut 140 Quadratmeter Fläche mit Reparaturen an den Fußbödenleisten sei bitter nötig gewesen, lobte Pfarrer Braun, der auch bei dieser Gelegenheit dem Simmertaler Gemeinderat für die neue Bepflanzung und Außengestaltung dankte.

508- 2008 Wer will fleißige Handwerker sehn?



Das Frühlingsfamilienfest der Initiative Soonwald in Simmertaler Gießerei Simmerhammer erfreute sich enormem Zuspruch. Eisenstangen glühten in der Esse und wurden auf dem Amboss bearbeitet, flüssiges Aluminium und Legierungen in speziell vorgefertigte Formen gegossen. Vor dieser schweißtreibenden Arbeit  hatten Michael und Hans- Peter Kissling im Vorfeld zahlreiche Vorarbeiten getroffen und erklärten den Besuchern detailliert jeden einzelnen Schritt. So wurden die Eckweilerer Kirchenplaketten, Wildschweinmodelle oder Rosetten unter den Blicken zahlreicher interessierter Besucher, aber auch von patinabedeckten Statuen früherer Zeitgenossen oder Büsten wie dem Lehmpastor Emmanuel Felke, gegossen. Hans-Peter Kissling hatte große Bildwände mit vergilbten Fotos, alten Urkunden, behördlichen Genehmigungen und Auflagen vorbereitet und entführte die Zuhörer jeden Alters in die Historie Hunsrücker Eisenhütten und die Geschichte und die Entwicklung des Simmerhammers. 

Bilder 509 - 510- 511- 2008

Einst war der Simmerhammer bedeutender Arbeitgeber der Region, zeitweise auch ein große Waffenschmiede. Das weitläufige Areal rund um den großen Stauweiher lud zum Entdecken ein. Nach den Hochwassern Mitte der 1990-er Jahre arg in existenzielle Mitleidenschaft gezogen, erwacht der Simmerhammer mehr und mehr aus dem Dornröschenschlaf. Wasserturbinen werden wieder zur elektrischen Energienutzung eingebaut, eine Zwischendecke eingezogen und das Freizeitgelände um den Weiher Vereinen vermietet. Überall wird ständig gewerkelt. Hansjochen Staege und Monika Kirschner mit ihrem Vorstands- und Helferteam von der Initiative Soonwald waren gute Gastgeber und sorgten während Platzregens für eine reiche Kaffeetafel in den Holzbauten: „Jährlich organisieren wir solch ein Familienfest, um für die Besonderheiten und Schönheiten der Region zu werben, damit solche Traditionen und ein wenig Heimatgefühl nicht in Vergessenheit geraten!“. 


Konfiormation in Simmertal:  Am Sonntag Christoph Harry Timesy Baranowsky, Isabel Baus, Marc Philipp Becker, Jonas Bender, Marisa Bleisinger, Maren Bollenbach, Lena Jasmin Brübach, Nico Fuhr, Lara Franziska Anne Gerhart, Christian Giessler, Daniel Giessler, Anna-Lena Kiltz, Maike Regitz, Benedikt Rothgerber, Isabelle Schmitt, Carolin Schneberger, Lydia Schwarz, Jennifer Senz, Sascha Spies, Samy Zaidan und Kristin Zerfaß von Pfarrer Gunter Braun in der vollbesetzten evangelischen Kirche konfirmiert. Organistin Ursula Heinrich und der Evangelische Kirchenchor umrahmten die Feierstunde mit Abendmahl. Von der Kunst und dem eigenen Standort heraus ein Ziel zu finden und seinen Weg zu gehen, predigte der Pfarrer und legte den Psalm 139 aus. Traditionell findet am dritten Sonntag im Mai in der Kirchengemeinde mit den Orten Brauweiler, Weitersborn, Martinstein, Horbach und Simmertal die Konfirmation statt.  (Bild 476 : 2008)


   SIMMERTAL. Glück für Familie Jacobi aus Hochstetten: Erwin Jacobi half beim 19. Simmertaler „Backesgrumbierefest“ im Stand des Tennisclubs. Er verkaufte und kaufte Lose und nun wurde die Nummer 2353 seines Sohnes Bastian als Hauptpreis gezogen. 3.500 Lose für 50 Cent wurden verkauft. Ortsbürgermeister Dieter Herrmann und Claudia Bohn sowie Heike Beenen vom Organisationsteam der zehn Simmertaler Vereine überreichten nun dem strahlenden Helfer einen funkelnagelneuen Roller, Sohn Bastian (13) darf noch nicht damit fahren. 150 Euro-Gutschein gewann Erwin Lanz, der Gewinner des 100 Euro Gutscheins bei „Kirn-aktiv“ mit der Nummer 2890 wird noch gesucht. In einem ersten Resümee zeigte sich das Trio mit dem „Backesgrumbierefest“ 2007 sehr zufrieden: Der Umsatz stieg gegenüber vor zwei Jahren, es sei atmosphärisch eines der schönsten und vor allen Dingen dank des Einsatzes eines Sicherheitsdienstes freitags das friedlichste Fest überhaupt gewesen, so die Veranstalter.

Bild 439: OB Dieter Herrmann, Claudia Bohn, Gewinner Erwin Jacobi +Heike Beenen (von links)


Größte Ortsgemeinde in Kirn-Land beginnt mit dringendem Straßenausbau- Erbschaft!

Bildernummern 436,437,438: Tiefbaumaßnahmen 2007 /2008 in vollem Gange!

SIMMERTAL.-heylive- Dank einer stattlichen Erbschaft 2005 konnten im Ort Straßen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ausgebaut werden: Gut zwei Dutzend Bürger und Anlieger um die Pfarrer Raquot-Straße /Am Behl kam zur Info-Veranstaltung der Gemeinde in den Sitzungssaal am Kindergarten und ließ sich erneut über den Fortgang der Kanal-und Straßenbauarbeiten informieren. Über wiederkehrende Beiträge werden die VG-Werke Kosten für Kanal-und Abwasser finanzieren. Die Grundstücksgrenze ist Abrechnungsgrenze, auch Guss- oder verzinktes Wasserleitungsrohr wird erneuet, gleichzeitig Gas mitverlegt. Für die Eigentümer besteht die Möglichkeit bei neuen Hausanschlüssen, dass sie auf ihrem Grundstück selbst die Gräben ausheben. Einzelfälle sollten mit dem Bauingenieur vor Ort abgeklärt werden, warb Werkleiter Jörg Zerfaß, auch wollte er keine Garantien abgeben: „Ganz ohne Behinderungen geht es nicht ab!“. Laut Ausschreibung betragen die Kosten für den Straßenbau 317.000 Euro inklusive 9.000 Euro für neue Beleuchtung und Risikoabsicherungen. Abzüglich 35% Gemeindeanteil (111.000 Euro) sind 206.000 Euro auf die Anlieger umzulegen. Die Beitragspflicht errechnet sich über die Grundstücksfläche plus einheitlich 20 % Zuschlag für Vollgeschosse nach dem Kommunalabgabengesetz. Bei 19.400 Quadratmeter errechnet sich ein Preis von 11 Euro je Quadratmeter. Mehrfach musste Zerfaß die „Lüneburger Tabelle“ als Grundlage erklären, Unstimmigkeiten gab es über eine unterschiedliche Landesbezuschussung der örtlichen Gemeindestraßen. Keinesfalls könne man hier im Bereich von Schule, Kindergarten, Sparkasse und Gemeindehaus von „schwachem innerörtlichen Verkehr“ und damit höherer Anliegerkosten ausgehen, meinten Bürger. Auch sollte kein neuer und teurer Bürgersteig ausgebaut werden, der ohnehin immer voller Autos stehe.  Im Anschluss an die Bürgerversammlung vergab der Gemeinderat an die Bietergemeinschaft Faber / Bronn Straßenbau- und Kanalarbeiten über ein Auftragsvolumen in Höhe von 400.517 Euro. Weiter wurden einstimmig Mittel für den Straßenbau aus dem Investitionsstock des Landes für 2008 beantragt: Simmertal habe neben den begonnenen Baumaßnahmen weitere zwölf Straßen in desolatem Zustand, deren Unterhaltungs- und Ausbesserungskosten zu teuer und stattdessen einem Neubau vorgezogen werden müsse.



Asphaltdecke (Teer) war noch nicht Kalt, da wurde er schon wieder aufgerissen!

Simmertal: Bild 324: August  2008

SIMMERTAL: Die Planungen zur Partnerschaftsfeier mit 75 Gästen aus Oudon gemeinsam mit den Ortsvereinen waren vielfältig. Bekanntlich wird im zweijährigen Turnus mit dem Backesgrumbierefest Ende August die "Jumelage" gepflegt. In diesem Jahr stehen Ehrungen an, wurde ein besonders umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Mit von der Partie beim gemeinsamen Abend der Vereine in der VfL-Halle mit 250 Personen werden auch drei Engländer sein, "OB" Dieter Herrmann suchte noch Unterkünfte. Weitere Themen im Rat: Verkehrsberuhigungen an den Ortseingängen, Friedhofssatzungen und die neue Urnenwand. Für den Erwerb an einer Urnenkammer in der Urnenwand für eine Urne und für 25 Jahre beträgt die Gebühr 800 Euro, das Beistellen einer weiteren Urne bis Ende der Ruhezeit ist für weitere 400 Euro möglich. Neues konnte Herrmann zum Sachstand Kreisel B41/B421 nicht vermelden. Er lobte namentlich das Engagement einiger Bürger im Ort. Die beiden Glascontainer seien wahre Müllablagerungsstätten und zu Müllhalden verkommen und hier müsse Abhilfe geschaffen werden. Auch die Sitzbänke im Ort seien neuralgische Punkte von Zerstörungswut. Werkleiter Jörg Zerfaß und VG-Beigeordneter Heinz Herrmann wohnten der Ratssitzung bei, viele Punkte standen im nichtöffentlichen Teil auf der Tagesordnung. Ärgerlich: Straßen und Bürgersteige sind neu und wurden wegen kaputter Muffen und Beeinträchtigungen der Telefonverbindungen schon wieder aufgerissen: „Der Teer war noch nicht trocken, Schäden und Schwachstellen werden bleiben“, ärgerte sich VG-Werkleiter Jörg Zerfaß und will die ärgerlichen Reparaturstellen im Auge behalten.


SIMMERTAL. „Spannung pur- mit Natur“ hieß das diesjährige Motto des Sommerfestes im  Förderkindergarten im Hammerweg. Es war ein Kommen und Gehen.

Bild 836: Sägearbeiten sind bei den Kindern als "Selbermachen" sehr beliebt-  Bild 837: Groß und Klein! pure Freude war beim Sommerfest überall sichtbar Bild 838: Kreativität war beim Schminken wichtig, weil:-Kinderwünsche wurden erfüllt!

 Ein Barfußpfad war aufgebaut, zahlreiche Geschicklichkeitsspiele und Fühlkisten lockten. Naturwebrahmen erwarteten die Kleinsten, die mit ihren Eltern und Geschwistern dank Wetterglück und geöffneter Cafeteria einen herrlichen Nachmittag verlebten und auf dem weitläufigen Areal mit Trampolingerät oder an Klettergeräten auf familiäre Entdeckungsreise gingen. Aus Holz konnten die schönsten Figuren mit der Laubsäge gesägt werden, Kinderschminken sorgte für einen Riesenspaß. Derzeit werden im Lebenshilfe Förderkindergarten Simmertaler in zwei Gruppen 16 Kinder mit erhöhtem Förderbedarf von zwei Erzieherinnen, Praktikantinnen, Heilpädagogen und Therapeuten betreut. „Gerade die Kinder im Alter von drei bis sieben Jahre in ihrer sensiblen Lern- und Entwicklungsphase fühlen sich sehr schnell sehr wohl bei uns!"“, erläuterte Leiter Jürgen Guttenbacher und stand den Eltern Rede und Antwort. Der Alltag sei in regelmäßig wiederkehrende Abläufe gegliedert und durch diesen Tagesrhythmus mit festen Strukturen und vorhersehbaren Lernsituationen würden die Kinder in einem sicheren Umfeld eigenständiges Handeln erproben und Selbstvertrauen entfalten. Ganz wichtig war aber für die Kleinsten beim Sommerfest, ihren Geschwistern und Eltern die Einrichtung zu zeigen und neben Spielgeräten stand auch der Sandkasten, Traktor fahren, Holzscheiben stapeln, ganz oben auf der Beliebtheitsskala.



SIMMERTAL. Bereits im 6.ten Jahr seit Eröffnung des Media Marktes im Jahre 2001 sammeln die Mitarbeiter des Media Marktes Bad Kreuznach in den eigenen Reihen und bei ihren Industriepartnern Waren für die Kinder des Förderkindergartens der Lebenshilfe Bad Kreuznach und seiner Zweigstelle in Simmertal. Zum sechsten Geburtstag kamen Waren im Wert von über 3000€ zusammen, die nun vom Bad Kreuznacher Geschäftsführenden Gesellschafter des Media Marktes, Florian Prexl, und seinen Mitarbeitern den Eltern und Erzieherinnen des Simmertaler Förderkindergartens übergeben wurden. Die Freude über die Plüschtiere und Elektrogeräte war natürlich riesengroß.  Entsprechende Spendenanfragen gebe es reichlich, erläuterte Florian Prexl, jedoch hätten sich die Mitarbeiter für die Lebenshilfekindergärten entschieden und so würde hier gezielt 

gefördert und nachgefragt, was benötigt werde. 2007 beispielsweise ein großer LCD Fernseher. Im Simmertaler Hammerweg mit umgebautem Wohnhaus, viel Grün und angrenzendem Therapiehaus werden von vier Erzieherinnen und weiteren Teilzeit- wie pädagogischen Fachkräften wie Logopäden oder Ergotherapeuten in zwei Gruppen insgesamt 16 Kinder mit einem erhöhten Förderbedarf ganztägig geschult und betreut. „Es ist normal, verschieden zu sein!“, dies sei lebendige und gelebte Philosophie der Lebenshilfe-Werkstätten und Förderkindergärten von Anfang an. Um die Fahrzeiten der Kinder aus dem ganzen Kreis so gering wie möglich zu halten, habe man 1994 diese Simmertaler Außenstelle etabliert, in Bad Kreuznach in der Ellerbachstraße würden weitere 40 Plätze für Kinder in fünf Gruppen betreut und bereitgehalten. „Lernfortschritte sind sichtbar“, erklärte der Sommerlocher Leiter Jürgen Guttenbacher während eines Infogespräches über Tätigkeitsschwerpunkte, Aufgaben und Ziele und dankte dem Spendensegen. Schnell würden die Kinder in vertrauter Umgebung mit festen Strukturen Sicherheit in einem harmonischen Umfeld erfahren, Selbstvertrauen und eigenständiges Handeln entwickeln, wobei auch im Familienunterstützenden Dienst Eltern, Geschwister oder Sorgeberechtigte nicht allein gelassen werden, und intensive pädagogische und psychologische Hilfe angeboten werden. Bild  951- 2007 Simmertal

SIMMERTAL. Das VfL-Vereinsheim am Flachsberg war bei der Generalversammlung proppenvoll besetzt. Feierlaune herrschte wie bei einer vorgezogenen Meisterschaftsfeier. Bekanntlich hegt der Herbstmeister der Bezirksklasse Nahe Ost Aufstiegsambitionen. Fast 100 der 944 Mitglieder kam und bestätigte bei einer überaus harmonischen Wahl mit Bierzeltatmosphäre Vorsitzenden Jürgen Haus für seine dritte Amtsperiode.

Bild 952: -2007- Der neue und fast komplett bestätigte VfL Vorstand macht weiter! Bild 953: Ehre, wem Ehre gebührt: Alle sind oder waren sie verlässliche VfL-Stützen!

„Es läuft rund im VfL, der Verein lebt. Probleme und Kompetenzgerangel gibt es nicht!“ strahlte Haus. Die Arbeit mache Spaß, weil der Verein leicht zu führen und immer genügend ehrenamtliche Helfer da seien, lobte auch Schatzmeister Willi Heipp. Er berichtete infolge des Turnhallenumbaus über ein Minus in der Kasse: Mit 11.000 Euro schlagen die Kosten dieses „kleinen Wirtschaftsunternehmens VfL“ für Heizöl, Strom und Wasser zu Buche; - außer Sparappellen gebe es keinen Grund zur Sorge. Alles „Okay“ signalisierte Turnwartin Rosi Hein für die mitgliederstärkste Abteilung mit 15 Gruppen, der vom Mutter-und Kindturnen über Jazztanz, Gymnastik bis hin zur Kinder- Nachwuchsförderung und Seniorenturnen 450 Personen zugerechnet werden. Uwe Schlarb wurde zum neuen Tischtennis- Abteilungsleiter nominiert. Fünf Mannschaften nehmen am Spielbetrieb teil, seit Jahrzehnten eilt Simmertal der Ruf als Tischtennis-Hochburg voraus. Die erste Mannschaft ist Meister, derzeit ist das Team bemüht, eine weitere Kinder- und Jugendmannschaft zu etablieren. Christine Giloy berichtete aus einer der stärksten Teak-Wondo-Abteilungen landesweit. In Simmertal trainieren unter Katja Naujoks fast 40 Kinder, die Abteilung zählt über 110 Mitglieder und kann zehn Schwarze Gürtel vorweisen. 150 Sportreibende Jugendliche sind im Spielbetrieb mit A-und B-Jugend, zwei D- und zwei E-Jugendmannschaften sowie einer F-Jugend und den „Bambinis“ aktiv. Jugendleiter Dirk Reidenbach betonte, dass alle Trainer und Betreuer sehr motiviert und ohne Aufwandsentschädigung engagiert tätig seien. Ehrenvorsitzender Joachim Franzmann dankte dem Vorstand und hatte als Versammlungsleiter ein leichtes Amt: Jürgen Haus macht weiter. Zweiter Vorsitzender ist Joachim Fett. Geschäftsführer bleibt Thomas Lorenz, sein Stellvertreter Timo Holländer. Schatzmeister nach 26 Jahren: Willi Heipp, Vize ist Michael Zimmermann. Neuer Tischtennisfachwart ist Uwe Schlarb, neuer Fußball- Fachwart Simon Heinrich. Teak-Wondo Wartin ist Christine Giloy, Turnwartin Rosi Hein. Alle Beisitzer haben weitere Funktionen: Dirk Reidenbach ist Fußball- Jugendleiter, Ellen Lanz (Organisation und Veranstaltungen), Holger Jung (Pressewart/ Internet), Timo Heinrich (Liegenschaften). Kassenprüfer sind Wilfried Fuchs und Helmut Hein. 



SIMMERTAL. 2008 erhielt Rudolf Weichbrodt  Bundesverdienstkreuz „Diese hohe Auszeichnung ist schon etwas Besonderes und das genießt man dann auch!“, strahlte er. Dennoch: Rudi Weichbrodt selbst hätte kein so großes „Trara“ um seine Verdienste im Botanisch- Ornithologischen Bereich der Region, mit Ausweisung von Naturschutzgebieten und Aufklärung mit Projektwochen in Wald und Flur für Schulen und Kindergärten gemacht. 

Bild 584- 2008: In seinem gepflegten Garten finden nicht nur der giftige Seidelbast oder gelb blühender Winterjasmin, das Leberblümchen als Heilpflanze Lebensraum: Auch Vögel sind bei dem Rentner Rudi Weichbrodt willkommen, das Fernglas ist stets griffbereit.....

Da war man im Mainzer Umwelt-Ministerium und in Bundespräsidialamt in Berlin anderer Meinung: „Ehre, wem Ehre gebührt", der Mann hat über ein halbes Jahrhundert lang soviel für Flora und Fauna, im Vogel- und Naturschutz geleistet, den muss man ehren!“. So die Staatskanzlei und daher lud Ministerin Margit Conrad das Ehepaar für kommenden Dienstag nach Mainz ein, wo auf Veranlassung von  Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler fünf Tage vor seinem 82. Geburtstag Rudolf Weichbrodt der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen wird. Immer wenn in der Natur Umweltfrevel befürchtet wird, wenn etwa in Otzweiler oder Becherbach Windräder aufgestellt oder verletzte Tiere und Vögel im Kellenbachtal gefunden werden, wenn es dem Lebensraum schützenswerter Pflanzen und seltener Tierarten an "den Kragen" geht, dann kennt man seinen Namen, dann ist sein ehrenamtlicher Rat gefragt. Und dann klingelt das Telefon, schrillen alle Alarmglocken. Im pommerschen Greifswald geboren, wurde er 1943 in den Arbeitsdienst eingezogen, war in Dänemark, bekam „in der Tschechei den Arsch versohlt und wurde vom Ami überrollt“, das ist ihm in lebhafter Erinnerung geblieben. Nach dem Lager in Bretzenheim kam er abgemagert ins Erholungsheim nach Bad Sobernheim und „Simmern unter Dhaun“, auf die Haumühle als Helfer in die Landwirtschaft. Vier Jahre im Bad Kreuznacher Weingut Gutleuthof blieb er weiterhin bei „Andrese“ beschäftigt, und begann 1951in der Kallenfelser Straße in der Kirner Brauerei. Bis zur Rente blieb er 36 Jahre dort, war Cheffahrer für Ernst-Ulrich Andres, Bierkutscher und Werkstattschlosser. „Familiäre Bindungen, gute Arbeitskollegen, ein prima Betriebsklima und das gute Bier, keine Stunde möchte ich missen“, sagt Rudi Weichbrodt, der mit seiner Frau Lieselotte im Oktober 2007 Diamantene Hochzeit feierte. 1959 kam er durch den Rektor der Simmertaler Gundschule, Heinrich Becker, als gefragter Ornithologe zum Botanischen Lehrer- Mitarbeitskreis auf Schloß Dhaun und blieb. Sein Engagement bis heute füllt Bände, er ist Förderer örtlicher Ki-Tas, beim Fremdenverkehrsverein Gründungsmitglied, Referent bei den Imkern, in einer Vielzahl Schulen und Mitarbeiter der Vogelwarte Radolfzell. 1960 Mitbegründer des Simmertaler Volksbildungswerk, Mitarbeit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, 1977 Streiter im Deutschen Bund für Vogelschutz, dem Vorläufer des heutigen NABU, Mitglied der Pollichia, u.s.w.! Bis 2004 Beauftragter war er Beauftragter des Landespflegebeirates. Entlang der L 230 Richtung Seesbach wird seit 1986 bis heute Amphibienschutz durchgeführt, die Naturschutzgebiete wie der Wingertsberg bei Brauweiler oder der Rosenberg in Bad Sobernheim mit über 20 seltenen Orchideenarten und Enzianen ausgewiesen und betreut, Pflegearbeiten und Ausgrabungen durchgeführt. Mit über 200 Meldungen jährlich wird seit 1996 akribisch der Vogel- und Kranichzug der Region dokumentiert. Bodenständig sei er, tief verwurzelt in der Familie, und verliebt ins Kellenbachtal. Seine ganze Arbeit hätte ihn ausgefüllt, glücklich und zufrieden gemacht, sagt seine Frau, und in diesen Worten klingt insgeheim ein liebenswertes Kompliment mit....



Feuerwehrübung am Flachsberg: Tipps für den Umgang mit "Flex" und gefährlichem Gerät!

Bilder 713-714-715. Am Sportplatz "Flachsberg" probte die Simmertaler Einheit 2002 um Wehrführer Ernst Schlarb mit der Trennscheibe und ganz gefährlichen Geräten bis hin zum Schnellangriff!



Rückblick 2003: Helau im VfL! Zu allen Zeiten wurde kräftig Fasenacht gefeiert (Bilder 1260-1261-1262)  

wunderschön geschminkte Kinder beim Kinderfasenacht und mittendrin: Christine Giloy, Frohnatur und Hansdampf in allen Gassen, Akteurin seit Jahren. Der Erfolg hat schließlich viele Väter und Mütter beim VfL Simmertal.



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