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Fleischerei Theo Geib feiert in den Mai 2010

DUCHROTH / STAUDERNHEIM. Vor zehn Jahren eröffnete Fleischermeister Theo Geib in Staudernheim eine Filiale. In diesem Jahr gibt für das Fleischer-Fachgeschäft aus dem Weindorf Duchroth gleich mehrere Anlässe, feste zu feiern: Vor 85 Jahren gründete Theodor Geib mit seiner Frau Hedwig den Familienbetrieb. 

Nr. 2272: Theo Geib und  Frau Kornelia m.Meisterbrief / Duchroth

Bild 2273: Das ganze Team im Laden in der Filiale in Staudernheim /Hauptstraße

Bild 2274: Na, sehen diese Bierknacker nicht super appetitlich aus?

1955 wurde die Metzgerei in der Schmiedgasse an dessen Sohn Egon Geib und seine Frau Ruth übergeben, 1995 übernahmen schließlich in dritter Generation Theo und seine Frau Kornelia das Fleischerei-Fachgeschäft, das 2009 erfolgreich seine EU-Zertifizierung erlangte. 85 Jahre lang wurde ständig investiert und modernisiert, kamen Lieferungen in Orten der Region hinzu: So werden der Waldböckelheimer Dorfladen von Bernhard Schmidt,  Florian Schappert in Lauschied und das Lebensmittelgeschäft Montigny in Hallgarten beliefert, die selbst betriebene Filiale in Staudernheim in der Hauptstraße 18 mit Backwaren feiert nun 10-jähriges Bestehen. Erstklassiges Fleisch mit Herkunftsnachweis aus der Region wird verwendet; - Lieferant ist ausschließlich der neutral kontrollierte und zertifizierte Spezialist Christian Beisiegel aus Bad Kreuznach an der Heidenmauer, da, wo früher der Schlachthof war. In handwerklicher Tradition werden nach überlieferter Rezeptur und mit besten Zutaten in Duchroth genussvolle Spezialitäten herstellt. 90 Prozent der Fleisch- und Wurstwaren, Fertiggerichte, Salate und Schinken kommen aus eigener Produktion. Meister Theo Geib ist im Vorstand der Fleischerinnung Bad Kreuznach, viele Urkunden und Auszeichnungen zeugen von seiner Leistungsstärke. Meisterqualität und Frische sind das A und O, und hier ebenso selbstverständlich wie Freundlichkeit, Kompetenz und Service. Der Chef selbst und seine Frau Conny zeichnen für den Partyservice im weiten Umkreis verantwortlich. Julia, die älteste der drei Töchter zählt ebenso wie seit fast drei Jahrzehnten Christa Euler zum Stammpersonal. Theo Geib betreibt zudem am Wochenende kostenlos einen gut angenommenen Heimlieferservice. „Zeigen, wo Handarbeit drin steckt“, - auch an dieser bundesweiten Aktion der Handwerkskammern beteiligt sich das Duchrother Fleischer-Fachgeschäft.



STAUDERNHEIM. Fast drei Dutzend Musiker und Förderer kamen zur Jahreshauptversammlung des Blasorchesters Staudernheim (BOS) ins Martin-Luther-Haus. Das Orchester will den erfolgreichen Weg der Mottokonzerte weiter gehen, Vorsitzender Jürgen Marx dankte allen Aktiven, Helfern Gönnern und Sponsoren und vergas die Ehrenmitglieder Heinrich Renne und Josef Sutor nicht. 

Über Turmblasen, Vereinsfeste, vier Konzerte, Gastspiele und zehn Frühschoppen-Auftritte informierte Schriftführerin Stefanie Schöllhammer. Kassenwart Andreas Grohs trat trotz eines Spendenrekords und „supergut besuchten Konzerten“ auf die Euphoriebremse, im Gegenteil: Sponsoring müsse fortgeführt und passive Mitglieder für einen Jahresbeitrag von 20 Euro geworben werden.     Bild links Nr. 2203: März 2010: Schriftführerin Stefanie Schöllhammer (von links), Steffen Gerber, Francesca Aulenbacher, Stefan Gerber, Chiara Aulenbacher und Dirigent Peter Gälweiler wurden vom SBO-Vorsitzenden Jürgen Marx und dem Vorsitzenden des Kreismusikverbandes KH, Werner Weeber, geehrt. 

 „Gute Jugendarbeit kostet Geld“, und bei hoher Fluktuation könnten nicht alle Kosten auf die Auszubildenden umgelegt werden, sagte Andreas Grohs. Noch ist für Sascha Hartmann kein Ersatz gefunden, der für die Leitung der Grundkurse und Nachwuchsschulung verantwortlich zeichnet. Neun Jungmusiker sind in der Ausbildung, sechs wurden vom BOS bei den Aktiven übernommen. Allgemein herrschte größte Harmonie und Zuversicht, eigene Ideen sind gefragt und ausdrücklich erwünscht. Den Rapport für das Jugendorchester mit sechs Auftritten und Freizeitaktivitäten zollte Jugendleiter Jürgen Germann. Vor Ostern ist in der Jugendherberge Dahn eine Freizeit geplant, im Sommer stehen Auftritte in Bad Sobernheim und Meisenheim im Kalender und Ende November wird das BOS bei einem Orchesterwochenende in der „JuHe“ Sargenroth in Klausur gehen. „Ich muss feststellen, dass ihr immer besser werdet“, lobte Laudator Werner Weeber vom Kreismusikverband. Peter Gälweiler wurde mit Urkunde und der bronzenen Dirigentennadel des Bundesverbandes deutscher Musikverbände für zehnjährige Tätigkeit geehrt. „Alle Auftritte waren sehr gut. Der Weg, den wir gehen, bringt uns nach vorne!“ zog Gälweiler ein Resümee. Aber auch das Wort Disziplin ist gefallen, der „Schlendrian stellt sich immer ein, wenn es um nix geht“, sagte er. Insgesamt sei dank guter Jugendarbeit und Auswärtiger die Begeisterung größer geworden, das Orchester habe viel Spaß, und könne dies überzeugend aufs Publikum übertragen. Das BOS verfüge über ein modernisiertes und breites Repertoire. Dazu trägt die sehr erfolgreiche Konzertreihe „BOS goes Summertime“ bei: Am 4. Juni ist im Kaisersaal Generalprobe, tags darauf ein Konzert, und gleiches findet eine Woche später in der TV Halle Raumbach statt. Aber auch die Jahresmottos erfreuen sich zunehmender Beliebtheit: „BOS goes Cinema“ folgte 2009 „BOS goes Musical“. In diesem Jahr will sich das Orchester dem Abenteuer („BOS goes Adventure“) widmen, 2011 wird das Genre der Klassik musikalischer Schwerpunkt. 



BAD SOBERNHEIM. „Prosit Neujahr“ riefen die Akteure des Blasorchesters Staudernheim („BOS“) im Chor im vollbesetzten Kaisersaal dem Publikum zu: Ihre von Herzen kommenden Glück-und Segenswünsche fürs neue Jahre fielen auf fruchtbaren Boden und wurden erwidert. Aus ihrem breiten Repertoire kamen Klassiker, Medleys, aber auch „Selektionen“- auserlesene Passagen unter dem Motto „Bos goes Musical“ ausschließlich aus dem Genre Musical-Titelmelodien zu Gehör. Aber auch der Radetzky Marsch ganz zum Schluss des Neujahrskonzertes als Zugabe war bei den Gästen ebenso beliebt und wurde frenetisch gefeiert.

Bild 2145: Christoph Schmidt m. T.-horn Bild 2146: Mit Solistin Sandra Stilz Bild 2147: Das BOS im Kaisersaal Bad Sob.

 Namens der VG sprach Robert Nicolay ein Grußwort und erinnerte an das erste Neujahrskonzert 1992 in der Leinenbornhalle. Seit 1999 ist der Kaisersaal dafür geradezu prädestiniert, seit 2000 wird das Konzert im jährlichen Wechsel mit dem Lauschieder Musikverein veranstaltet und 2004 hat sich die VG als Gastgeber verabschiedet. Gerade feierten die Staudernheimer Gastgeber ihr 85-jähriges Jubiläum, und seit zehn Jahren führt Peter Gellweiler den Dirigentenstab.„Jung bleiben und mit der Zeit gehen“, dies sei ein Slogan des „BOS“ sagte Conferencier Wolfhart Dhonau und so eröffnete das Jugendorchester mit Melodien von Elton John aus dem Musical „König der Löwen“ den musikalischen Vortragsreigen vom Feinsten. Dank gut einem Dutzend Sponsoren und viel Jugend kann das Orchester in jeder Hinsicht aus dem Vollen schöpfen und ist in allen Registern optimal besetzt. Filmreif-aufwändige Lichteffekte von Mathias Frey aus Seesbach passten punktgenau und untermalten das Repertoire ungemein. Nicht alltägliche Instrumente wurden ausgeliehen und Bühnenelemente von weit her herbeigeschafft, dass Tubisten und Schlagzeugregister erhöht optisch ins Bild passten und voll zur Geltung kamen. Nach Andrew Llloyd Webers „Phantom der Oper“ hieß es Bahn frei für den „Starlight Express“ mit fulminantem Schlussakkord, „Grease“ entführte in die amerikanische Highschool, und solistisch überzeugte Trompeter Steffen Gerber in „Cats“- Memories. Leonard Bernsteins „West Side Story“ mit rivalisierenden Gangs bei beliebten Melodien wie „Marie-Marie“ oder „I like to be in America“ wurden ebenso leidenschaftlich motiviert und  voller Hingabe intoniert wie „Feelig Good“ aus dem Broadway Musical „The Roar of the Greasepaint“. Schaurig-schön passte sich die Ansage von Wolfhart Dhonau nach der Pause beim „Tanz der Vampire“ der von Lichteffekten untermalten Grusel-Horror-Atmosphäre mit Blitz und Donnergrollen an, als er auf Blutsauger einstimmte und nach Transsylvanien entführte. Der Meddersheimer sah in seiner charmanten Moderation mit Anekdoten, Zitaten und heiteren Gedichten im Rückspiegel noch Weihnachten, blickte aber schon voraus, was das Neue Jahr bringen mag. Erfrischend geistreich saßen seine wohldurchdachten Pointen, er erhielt mehrfach spontan Sonderapplaus. Walt Disneys „Die schöne und das Biest“, „Saturday Night Fever“ in einem Bee Gees- Arrangement, sowie sehr lebhaft und dank großem Perkussionsinstrumentarium waren Urwaldimpressionen aus Disneys Tarzanklassiker „Two Worlds“ klangvollendet und ereichten das dankbare Publikum. Sandra Stilz aus Kirn sang zu „BOS“-Instrumentalbegleitung „Don´t cry for me Argentina“ und ebenfalls atemberaubend schön und voluminös sehr kraftvoll und ausdrucksstark „Ich gehör nur mir“, - die wahre Geschichte der Sissi aus dem Musical „Elisabeth“. Ein gefühlvoller Hörgenuss par Exzellenz. Keinen hielt es da im kühlen Kaisersaal auf den Sitzen! Das Neujahrskonzert mit dem professionell agierenden „BOS“ erfreute sich größer Beliebtheit.   



STAUDERNHEIM. januar 2010- Wenn „Bachschnooge“ Bordsteinschwalben werden und im Rotlichtmilieu der Skandal im Sperrbezirk in der „Schnoogebar auf St. Pauli“ in vollem Gange ist, wenn um Mitternacht 26 stramme Männerbeine zum zehnten Male in Folge graziöse und raffinierte Choreografien auf die Bühnenbretter legen, dann ist das närrische Auditorium außer Rand und Band: Frenetische Beifallsstürme wurden zur Bühne geschickt und die VfL Narrhalla erschütterte in ihren Grundfesten. Die „Bachschnooge“ des Kulturvereins Staudernheim legten bei ihrer Kappensitzung einen furiosen Auftakt hin und entführten in die fantastische Welt des Robin Hood.  

Sitzungspräsident Torsten Forney +Nadine Fett in dicken Lockenwicklern erhielt den Pegasusorden des Öffentlichen Anzeigers Bilder 2139-2140-2141-Januar 2010. Die Bachschnooge waren in ihrem Element   Stehende Ovationen und ehrlicher Applaus mehrerer MdB, MdL, Lokalpolitiker, OB´s. 

Das Fliegerlied „…heut ist so ein schöner Tag..“ wurde zum Programm, PolitProminenz aller Couleur von Franz Seis über Fritz Rudolf Körper, Bettina Dickes, Peter Wilhelm Dröscher und Dr.Felix Welker gaben sich die Ehre. Letzterer wirkte als „Schmidtchen Schleicher“ aktiv mit. Rasante und mitreißende Tänze mit attraktiven Damen, strahlend schön geschminkt sowie geistreich-spritzige und mit vielen Kalamitäten und Lokalkolorit gepfefferte Vorträge in Profimanier Live und in Farbe vorgetragen, damit landeten freche und vorwitzige „Bachschnooge“ einen Volltreffer nach dem nächsten. Wohl dem, der zu Keyboard- und Gitarrenbegleitung oder umgeschnallter Quetschkommod` solch brillante Gesangstalente und viel unbekümmerte Jugend in seinen Reihen hat. Eine Augenweide waren die mehrfachen Showtänze von „New Spirit“ und „Hot Flames“, die ihrem Namen alle Ehre machten und die Bühne (fast) in Brand setzten, wie dies der Elferrat ankündigte. Los gings nach dem Einmarsch des Elferrates mit rasanter Ballettshow. „Robin Hood“ war diesjähriges Motto, das die „Bachschnooge“ inspirierte: Erstmals malte Ilona Sperling das Bühnenbild, das Staurummer Urgestein erhielt den Europäischen Fastnachtsorden „FEN“, ihr Gatte und Ehrensitzungspräsident Jürgen Sperling schrieb im 33. aktiven Jahr das Lokalgeschehen brandaktuell und mit spitzer Feder nieder, Protokoller dessen war Matthias Sperling: Bei Risiken und Nebenwirkungen und bei Unrentabilität fragen sie ihren Arzt oder Apotheker, riet er zu „Sonja“: „Sonja vorne, Sonja hinne, - sogar Übermutter von der Leyen konnt mer hie finne. Und jetzt? Klammheimlich ist die Buddik zu, von heut uff morje- ganz im Nu! Mit großem Trara startete das Projekt, in das man öffentliche Gelder reingesteckt“. Kalamitäten und Themen gabs jede Menge: „Die Zwitscherstrafe für die Julia war sehr schwer, sie ist heute Staatssekretär“. Schwarz sei der Kreis, schwarz die VG- das tut den Genossen richtig weh: Nur Monzinger, die wählen wie die Hessen- vielleicht hatten die net genug Brötchen gegessen, kehrten die Jecken FDP gratis Semmeln hervor. Als größtes Dilemma zog sich die Kneipenflaute wie ein roter Faden durch alle Beiträge: „Ach Staudernheim trockenster Nabel der Welt- keine Wirtschaft mehr, wo du hinträgst dein Geld“. Die vielen Wahlen, Julia und Felix, Formel I, Impfstoff und Schweinegrippe, die Fahrt ins Blaue des Kulturvereins, der Bahnhof im Ort, Sportplatz oder Damm waren Themen, die genüsslich durch den Kako gezogen wurden:  Klar, dass beim Einlass mit Nacktscanner gescannt wurde, aber: „Ihr kamt hier rein mit euren Karten- nicht wie an Banken Automaten!“.  

Bilder 2142-2143-2144 Funken und Elferrat

   Marion Glensk hinterließ als geplagte Ehefrau eine tadellose Visitenkarte. Mehrfach traten die „Schnoogefänger“ als exzellente Allrounder und leidenschaftliche Interpreten auf, Tobias Fett, lieferte eine perfekte Michael Jackson Performance in Mimik und Gestik ab. Da brodelte die Halle! „Wenn der auf der Bühne steht, will keiner ins Bett- unser Fastnachtsnapoleon und Büttengarant, Valentin Fett“ lobte Sitzungspräsident Torsten Forney in höchsten Tönen einen brillanten Redner. Letzterer (Torsten Forney) hört schon die Hochzeitsglocken läuten, dennoch lieferte er sich mit seiner auserwählten Liebsten Nadine Fett (als Staubsaugerpilotin in dicken Lockenwicklern) ein fetziges Zwiegespräch vor der Sportschau: Muss die denn da ausgerechnet den Fernseher putzen? Klare Antwort zur Freude des Publikums: Ja! Nadine Fett erhielt den Pegasus-Orden des Öffentlichen. Noch vor der Pause entführte die Gruppe „Robin Hood“ mit 25 Mitwirkenden unter Leitung von Marco Dietz ins 15. Jahrhundert und fesselte das Publikum mit pfiffigen theatralischen Einlagen in schweren Kettenhemden und mit Schwertern, Showelementen und makellosem Livegesang („I will follw him“) eines großen, als Nonnen verkleideten Chores. Hier war Thomas Porth die Rolle las Narr und Verkünder wie auf den Leib geschneidert. Einen sehenswerten Solotanz der Extraklasse legte Funkenmariechen Angelina Knobloch aufs Parkett. „Was wollte die Natur uns damit sagen“, fragte provokant Erika Bodtländer mit Engelszunge in Richtung Elferrat schauend und ließ als Engel „Mariesche“ im Zwiegespräch mit Petrus und dem Blick von ganz Oben kein gutes Haar an der Herren der Schöpfung und an vielen Geschehnissen im Ort, wo zuerst Kinder zur Welt kommen und dann geheiratet wird. Als gestandene Mannsbilder heizten Willi Lange als Vertrotteter Weinkönig und Erich Fett als „Amanda Schippestiel“ in Paraderollen vor dem Männerballett und dem Finale um Mitternacht mächtig ein. Und wie die Alten sungen, zwitschern auch die Jungen: „Jugend in der Bütt“ hieß es, gestern war die dritte Jugendsitzung.

NAMHAFT: MITWIRKENDE: Den Jubilarorden für elf Jahre erhielten Selina Bodtländer, Michael Kaufmann und Jürgen Krahn, für 33 Jahre Ehrensitzungspräsident Jürgen Sperling. Sonderorden an Dieter „Ted“ Geib und Ilona Sperling. Monika Fett und Ute Schmidt waren für die Maske, Rüdiger Franzmann, Benedict Schappert, Christoph Schmidt, Christopher Wurmehl und Christoph Zimmer für Bühne und Technik zuständig. „Schnoogefänger“ und ihre Darsteller: Erich Fett, Jürgen Krahn, Heinz Kohl, Ewald Machemer (Keyboard) Erich Porth, Ernst Pulg (Schifferklavier), Marco Stallmann (Klavinova), Wolfgang Brandenburger, Tobias Fett, Thomas Porth, Dr. Felix Welker, Nadine Fett, Eva-Maria Hellig und Christina Zauner. „New Spirit“ beim Ballett und Marschtanz: Selina Bodtländer, Nadine Fett, Sarah Gehm, Eva-Maria Hellig, Rebecca Hexamer, Nadine Hoffmann, Tina Jockel, Ramona Kaufmann und Katharina Kissel. -„New Spirit“ beim Mottotanz „Venezianisch“: Selina Bodtländer, Yvonne Burk, Nadine Fett, Sarah Gehm, Eva-Maria Hellig, Rebecca Hexamer, Nadine Hoffmann, Tina Jockel, Katharina Kissel und Ramona Klippel,  Leitung beider Formationen hat Erika Bodtländer. Die Showtanzgruppe „Hot Flames“ leitet Selina Bodtländer, Mitwirkende: Ann Kathrin Blasey, Sina Henn, Lea Kirchhoff, Angelina Knobloch, Martina Knobloch, Sabrina Knobloch, Romina Rodiguez, Mona Staudt, Ann-Kathrin Wohlleben. Das Männerballett leiteten Nadine und Sigrid Fett: Manuel Anacker, Steffen Arndt, Christian Bruch, Martin Christmann, Tobias Fett, Michael Kaufmann, Matthias Klemp, Marcel Marquis, Uwe Marquis, Thomas Porth, Benjamin Schmell, Hartmut Sonntag und Sven Wilhelm.



STAUDERNHEIM. Das 30. Dorffest von neun Vereinen und Institutionen in Staudernheim gab Einblick in die bunte und kulturelle Vielfalt der Dorfgemeinschaft. Ortsbürgermeister Franz Seiß nahm das Jubiläum zum Anlass, den Kulturschaffenden Vereinen dafür ganz herzlich zu danken. Namentlich nannte er Ursula Wagner, die sich noch an die ersten drei Feste erinnern konnte, als alle Einnahmen in eine gemeinsame Kasse flossen. Aber auch „Hauptmarktmeister“ und Entertainer Klaus Dietz sowie die Bauhof-Crew um Gerhard Dahl ernteten ein dickes Lob. 

(Bild 1656- September 2009)

 Längst präsentieren sich alle Stände und Vereine von ihrer schönsten Seite, sind selbst mit ihren Mitgliedern für eine optimale Darstellung und Präsentation mit kreativen Ideen samt einladender Dekoration verantwortlich, was die Gemeinschaftsveranstaltung nur attraktiver macht und beflügelt. Vor sieben Jahren wurde das Dorffest, dessen Wiege vor 30 Jahren das Fest „Rund um die Naheweinstraße“ war, von der VfL- Turnhalle zurück mitten in den historischen Ortskern geholt und erfuhr hier eine Renaissance. Die neun Mitglieder des „Punkt Punkt Club“ um Erik Raab betreiben seitdem eine Bar und sorgten am Wochenende zudem für ein kostengünstig zur Verfügung gestelltes Bühnenzelt. Mehrere Pavillons mit köstlichen Spezialitäten betrieben die Landfrauen in einheitlichem Outfit. Für einen Streifzug durch die Staudernheimer Geschichte war der gleichnamige Verein des Ortes geradezu prädestiniert und ließ Handwerk, Handel und Wandel anschaulich in Wort und Bild aufleben. Mit von der Partie der Natur- und Anglersportverein ASV, natürlich die Klostersänger ebenso wie der FCK-Fanclub „Nowake“, die eine große Tombola mit attraktiven Preisen ausrichtete. Das Programm bereicherten zwei weitere teilnehmenden Vereine: Die TSV Formation der „Sweet Devils“ mit sehenswerten Tanz- und Showeinlagen, sowie die „Schnoogefänger“ mit Unterhaltungsmusik vom Feinsten als Gesangsgruppe des Kulturvereins, die überwiegend am Sonntag das Programm bereicherten. Kinderbelustigungen, Schminken und Spiele bot sonntags die Freie Evangelische Gemeinde an. Alleinunterhalte Klaus Dietz eröffnete das Jubiläumsfest, danach spielte die weit bekannte Stimmungsband „Filsbacher“ um deren Frontmann Stefan Persch . Zwischendurch ließ Tobias Hünlich aus Windesheim mit Jonglage, Diabolos und einer kleinen „Feuershow“ Kinderherzen höher schlagen. Der 20-jährige Chemiestudent ließ für diesen Auftritt familiäre Verpflichtungen „sausen“. Kleinkünstler sind Illusionisten und Weltenbummler, und so bricht er in kürze für neun Monate zu einem „Work-& Travel-Trip“ ins australische Sydney auf. Dank einem reichhaltigen Speisenangebot und buntem Programm aller Vereine war der Zuspruch des Dorffestes nach wie vor ungebrochen, auch das Blasorchester Staudernheim spielte auf und bot beste Unterhaltung.  



STAUDERNHEIM wird mehr und mehr CDU-Hochburg....

....sagen viele, weil VG-Chef Rolf Kehl, Welker, Dickes.... da wohnen

Bild 940: hinten stehend  Gregor Sickel, JU- Kreis Vorsitzender und Julia Klöckner Bild 941: Politik vor Ort, die JU tagte in Staudernheim

   STAUDERNHEIM. (2007) Der Junge Union- Kreisverband der CDU tagte bei einer Mitgliederversammlung in der Staudernheimer Gaststätte „Zur Linde“. Im vergangenen Jahr wurde Jura- Student Gregor Sickel aus Bad Kreuznach zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Nach den Rechenschaftsberichten und Regularien wurde der Kreisvorstand einstimmig  im Amt entlastet und mit Rik Mayer aus Norheim ein neuer Beisitzer in den Vorstand gewählt. Mit 224 Mitgliedern in vier Gemeindeverbänden und dem Ortsverband Windesheim ist die JU kreisweit die größte politische Jugendorganisation. Zwar konnte mit der Neugründung des Bad Sobernheimer JU-VG-Verband die Mitgliederzahl erhöht werden, dennoch: „Politische Bildung, ja. Aber eine Parteibindung wollen die Jugendlichen nicht eingehen, da gibt es gar nichts Schönzureden!“, stellte Gregor Sickel aus Bad Kreuznach fest. Nach einem gemeinsamen Essen stellte Julia Klöckner als Mitglied der Grundsatzprogrammkommission und stellvertretende Landesvorsitzende das in Arbeit befindliche Grundsatzprogramm vor. Niemals zuvor hätten die Mitglieder in Art und Umfang soviel Mitspracherecht genutzt, 1994 sei das letzte Programm unter dem Leitgedanken der Wiedervereinigung „Zusammen wachsen, was zusammen gehört“ debattiert worden. Das neue Grundsatzprogramm der CDU, das kein Wahl- oder Regierungsprogramm werden soll, orientiere sich als Leitlinie und Kompass am „klaren christlichen Menschenbild und den Grundwerten Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit“ und soll ganz klar die Familie in den Mittelpunkt stellen und den geänderten Rahmenbedingungen wie Demographischer Wandel, Generationengerechtigkeit, Staatsverschuldung, Bildung und Jugendarbeitslosigkeit Rechnung tragen. Das „Weltwissen verdoppelt sich in nur fünf Jahren. Ich werde, milde gesagt, belächelt, wenn ich meinen Abgeordneten aus den Städten in Berlin von DSL-Erschließung bei uns berichte“, nannte Julia Klöckner Beispiele, den ländlichen Raum nicht zu benachteiligen. Markus Becker vom Kreisjugendring erläuterte die Auswirkungen der Demographischen Entwicklung auf unsere Region. Daher würden verstärkt Anforderungen an die Jugendarbeit im Kreis gestellt: „Wir brauchen starke politische Verbände, Lobbyarbeit und Vernetzungen. Nicht den Fluss schieben, sondern das Kanu lenken!“, sei dabei sinnbildlich die Devise. Der Kreisverband der JU formulierte eine Eingabe, die ins Grundsatzprogramm aufgenommen und die Eigenverantwortlichkeit Jugendlicher stärken soll.



 

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