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Meisenheim

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Juni-2010: VG- Bürgermeister und Amtsinhaber Alfons Schneider Meisenheim kandidiert erneut und stellt sich der Wiederwahl. Mit ihm kandidiert für die SPD VG-Vorsitzender Dietmar Kron. 

(wir berichten hier ständig weiter...)

Bild 2486- Juni 2010



Juni 2010 Meisenheim: Plötzlich und unerwartet wurde Volkhard Waelder bei einem Ortstermin im Heimbachtal am 7. Juni mitten aus dem Leben gerissen. Waelder war seit 1999 ehrenamtlicher Stadtbürgermeister und hat in seiner Heimatgemeinde viel bewegt. 2009 setzte er sich gegen drei Mitbewerber gleich im ersten Wahlgang durch. Er wollte im August 2010 auch VG-Bürgermeister werden und kandidierte gegen Amtsinhaber Alfons Schneider (CDU) und Mitbewerber Dietmar Kron (SPD). "Noch nie in der Geschichte Meisenheims wurden so viele Maßnahmen umgesetzt, wie in meiner Amtszeit" stellte er noch kürzlich fest und war voller Tatendrang und gestalterischer Visionen, wollte das Sanierungsgebiet auf die gesamte Altstadt erweitern. Der 59-jährige setzte sich stets klare Ziele und verfolgte diese mit allem Nachdruck. Bei allen Streitigkeiten, etwa das Fällen vieler Bäume verbunden mit dem Ausbau der Lindenallee, erkannten die politischen Gegner die unbestreitbaren Leistungen und stetige Präsenz des Stadtbürgermeisters an. "Volkhard Waelder brauchte nicht unter die Menschen zu gehen, er war mitten unter ihnen und hat vieles auf dem "kleinen Dienstweg" spontan ohne Aufhebens erledigt" hieß es im Nachruf der Werbegemeinschaft "Blickpunkt" ebenso wie bei seiner freien Wählergemeinschaft Heil. Bereits seit 1979 gehörte er ihr an, und prägte im Stadtrat den Werdegang Meisenheims mit. Waelder besuchte ab 1957 die Volksschule, lernte von 1965 bis 1968 Fleischer und bestand als jüngster Meister bereits 1970 die Prüfung mit Auszeichnung. Von 1972 bis 1974 war er als Fachberater der Mainzer Gewürzfirma "Moguntia" tätig, bevor er 1974 den elterlichen Betrieb übernahm, der weit über 300 Jahre alt wurde. Die Geschichte Meisenheims lag Volkhard Waelder sehr am Herzen- er hat sie unübersehbar mit geprägt. Pfarrer i.R.Günther Lenhoff hielt in der Schlosskirche die Trauerfeier. Am 15. August 2010 wird sein Nachfolger neu gewählt, bis auf weiteres übernahm die Stadtspitze um den Ersten Beigeordneten Ralf Gillmann die Dienstgeschäfte der Stadt.



So feiert die Jugend HEUTE ab - eine Lobrede!

2010: 5.Pfingstzeltlagter befreundeter Jugendlicher aus Otzweiler, Becherbach und Hundsbach sowie mit weiteren Bekannten verlief harmonisch und vorbildlich! 

Bild 2384: Da sah man Katja Winter aus Hoppstädten am Lagerfeuer tolle Balladen singen....

2385:Der Becherbacher Julius Schmitt griff in die Klampfe und schmetterte gekonnt Songs von Liedermachern

Bild 2386: Was früher Heublumen Im Landewyck-Blättchen eingedreht, ist heute eben das Wasserpfeifchen...

Bild 2387: Alle hielten wie Pech+ Schwefel zusammen. Es gab Lagerolympiade, beheizter Swimming-Pool und viele Aktionen....Herz was willst du mehr? Die "Otzis" schlugen nie über die Stränge und wünschten sich am Lagerfeuer, dass die Politik endlich für Gerechtigkeit im eigenen Land sorgt und süchtige Banker an die "Kandare" legt, als dass schwer bewaffnete Polizisten Jugendschutzkontrollen in Orten von Kirn-Land durchführen. Das sei völlig überzogen, wenn Aus- und Übersiedler ungeschoren davonkommen, sagten sie aus vollster Überzeugung. "Chef" war Torben Neu.

Die Jugend sei "schlechter und rau`licher" geworden- hört man. Stimmt das? Nein,- solche Aussagen gehören in die Mottenkiste! Dies trifft erst recht nicht pauschal auf Deutsche zu. Vielmehr sind Banker, Abzocker und auf gewinnsüchtige "Heuschrecken" schlechte Vorbilder. Noch nie war das Aushebeln der Politik durch Lobbyisten und  frei floatende und mutierende Börsen-Broker so dominant. Das Proletariat, der breite, meist besitzlose Arbeiterstand, ist der Gelackmeierte. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten fehlt der Jugend Anreiz und Perspektive, wenn sie über profitorientierte Agenturen vermittelt werden und Geld zum arbeiten mitbringen sollen. So funktioniert grundsätzlich keine "Chemie"! Fakt ist, dass die Kids und unter sich "abfeiern", allein sein, und nicht bevormundet werden wollen. Wie die Alten früher.  Dies gehört respektiert. Mindestens!  Bernd M. Hey.



Schwimmbäder kosten Unsummen- 2009 mindestens 22 Menschen ertrunken. Sieben kamen bei Unfällen in Teichen und Seen ums Leben. Bei der DLRG in Kirn lernten 2009 43 das Schwimmen! 

Schwimm- und Freibäder der Region gelten im weitesten Sinne als Daseinsfürsorge für die Bevölkerung, dennoch muss man wissen, dass jedes Bad in der Region sechsstellige Euro-Summen im Jahr Miese macht! Wie geht es weiter mit dem Freibad in Idar-Oberstein? Wie mit dem Grumbacher Freibad "Rüllberg" wo Tausende schwimmen lernten? Wir machen uns kundig und berichten hier demnächst! Bilder 2184 und 2185 - eingestellt im März 2010



22. MANTELSONNTAG VON KAISERWETTER VERWÖHNT- 

Vieles war anders -Waelder in Konkurs -Neuer Vorsitzender -Letztes Eis

Bild 1832: Das Gelbe Haus. 1833: Herbstliche Untergasse Bild 1834: Bei Schönheims Bild 1835: Prächtige Altstadt

Bild 1836-18.Okt.2009: Andreas Hahn aus Meddersheim hat schwer eingekauft-auch hatte er viel Losglück... 

Meisenheim 18.10. 2009:  Tausende Besucher kamen zum Mantelsonntag in die Glanstadt. Rund ums Jubiläum der Firma Möbel-Martin hatte diese selbst einen kleinen Vergnügungspark für die Kinder und Versorgungsstände unterhalten. Das letzte Eis der Saison lockte, deutlich weniger los war bei Raimunds in der Raumbacher Straße.  Übers Jahr wurde Klaus Schmell zum neuen "Blickpunkt" Vorsitzenden der Werbegemeinschaft gewählt, als Marktmeister fungierte Ortwin Karkoschka.  Laut Medienberichten sei aufgrund der Sicherheit kein einziger Stand mehr unterzubringen gewesen, sagte er. Dank der Medarder Landfrauen herrschte wieder vor Schönheims "Goldpunkt" Leben und wiesen nach dem Brand auch Schilder auf eine baldige Neueröffnung hin. Anders sah es bei Waelder`s in der Nachbarschaft aus, in dessen Hof noch im vergangenen Jahr Clowns ihr Shows zeigten und Stadtbürgermeister Volkhard Waelder jede Menge Federweißen ausschenkte. Tags zuvor war bekannt geworden, dass am 14.10 die Feinkost GmbH Insolvenz anmeldete. 21 Mitarbeiter seien betroffen, als Gesellschafter ließ der Stadtchef sich vorerst vertreten.    



Zählte Kappeler Dorffest im September 2009-9000 Besucher?

Hut ab vor dem Tatendrang und der lebendigen Dorfgemeinschaft in dem "kleinen" Kappeln. Sie gehen es einfach an. Das Motto der rheinland-pfälzischen Landesregierung "Wir machen es einfach..." machen sich auch die Kappeler zu eigen. Mit der Erfahrung bei der Ausrichtung gut frequentierter europäischer Bauernmärkte hat auch zum diesjährigen Dorffest einmal mehr jeder sein Scherflein beigetragen. Die Infrastruktur mit Ständen, Toiletten und Parkplätzen rund um den Ort klappte. Wetterglück belohnte das Event, aufgrund geringer Standpreise und einem kurzweiligen Programm auf drei Bühnen mit Musik von den "Hinnerländer", den "Original Hunsrückmusikanten", Blasorchester Rehborn, Musikverein Oberreidenbach und der Musikschule Litzenberger, mehreren Vorführungen der Jägerschaft (nur als Beispiele) sowie einem breiten Angebot sah man sowohl bei den Standbetreibern wie bei den Besuchern nur in zufriedene Gesichter. Unterdorf, Oberdorf und Perlbachweg waren komplett gesperrt. Auch in Seitenstraßen waren die mehr als 85 Stände platziert. Die Gruppe "Querblechein", Drehorgelspieler und Falkner gingen über den Markt. Es roch nach Ziegenkäse und Wildschweinwurst, nach der Limbacher "Sau am Spieß", nach Honig, Apfelsaft und Edelbränden. Altes Handwerk wurde präsentiert, junges Gemüse und frisches Obst gabs zu kaufen!  

Bild 1744: Optisch wurde einiges geboten Bild 1745: Das Dorf war voller Besucher 1746: Sehenswert: Altes Gerät + Motorradschau   Bild 1747: Herbstliches gabs in Hülle und Fülle!


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Gemeindeschwester für 25 Jahre Dienst geehrt 

Bild 1030 (aufgenommen 2004)

 Martina Martin- Link ist Schwester : „Ich weiß nicht, wo die Zeit geblieben ist“, meinte die Rehborner diplomierte Krankenschwester Martina Martin- Link, als sie im Ambulante-Hilfe-Zentrum, Ökumenischen Sozialstation Meisenheim-Bad Sobernheim vom Vorsitzenden Manfred Kaspar und Pflegedienstleiter Thomas Appel für 25-jährige Tätigkeit im Schwesterndienst mit Präsent und großem Blumenstrauß geehrt wurde. Einst begann sie ihre Lehre im Bad Kreuznacher Krankenhaus St. Marienwörth und kam am 1. Juli  1990 in die Ökumenische Sozialstation in die Felkestadt. In Meisenheim und Raumbach pflegt und betreut Martina Martin- Link über 20 Patienten. „Dort bin ich noch eine richtig- anerkannte Bezirkskrankenschwester“, flachste die heute über 50-jährige mit unterschwelligem Stolz, ihre Mitarbeiter lobten sie als eine „Institution“. Wenn es ihr Dienstplan zulässt, dann reitet sie gerne ihr eigenes Pferd, um ihren Rücken und um sich fit zu halten. Gerne kegelt sie mit ihrer zehnköpfigen Clique, den „Blindwerfern“ in Lauterecken.



Hundsbach: 2009

Bild 768: Aus Otzweiler kommend sieht man die Lauschieder Windräder. Bild 769: Hier beim Rosemarie geht es  geografisch in alle Himmelsrichtungen! Bild 770: Majestätisch und hoch gelegen:
 


Da tritt das Wild heraus!

  HUNDSBACH. Nachbarin Christel Giloy hat das Ehepaar Annelie und Dieter Emmert in Hundsbach schon frühzeitig darauf aufmerksam gemacht, dass ihre Hausfassade mit dem Wilden Wein ein ganz besonderes Naturschauspiel widerspiegelt. Mittlerweile haben sich auch die Emmerts in der Siener Straße 1 daran gewöhnt, wenn Freunde und Bekannte ganz genau hinschauen oder Autofahrer anhalten, den Fotoapparat zücken und der gelernten Goldschmiedin und dem früheren Radio- und Fernsehtechniker ganz genau „unters Dach“ schauen. Rund um ihr Anwesen grünt und blüht es, Rosenstöcke und Sträucher, Hunderte Geranien in allen Formen und Farben, aber der eigentliche Grund ist ein anderer: Je nach Blickrichtung scheint es so, als ob aus dem Dickicht täuschend Echt aber ganz deutlich ein Hirsch austritt, der noch am äsen ist und dem ein ganz junger Trieb aus dem Äser hängt.  (Bild 346- Opa Dieter Emmert und Paul Heinemann2008)



Kaiserwetter ließ beim 21.Mantelsonntag in Meisenheim Kunden und Verkäufer strahlen 

Bild 228: Essen+Trinken hält Leib+Seel`  zusammen: Die Saarländer sind da! Bild 229: So früh im Jahr gehen Gestecke  und Co. und sind Verkaufsschlager! 230: Waelder' s sind wie immer präsent! Glühwein weckt alle Lebensgeister! 

Bild 231: Ei guck e`mol, wie der guckt.... Bild 232: Volles Kinderprogramm geboten  233: man trifft sich beim Mantelsonntag..

Bild 234: Hurra, es geht rund, die Post geht ab! 235: Die Standbetreiber waren alle sehr zufrieden Bild 236: Ein alter Bekannter ist "Klaus" 237: Schnapsbrennersch` Werner schenkte aus.. 238: .. und die Mädels freut`s natürlich riesig!  

MEISENHEIM. 19.Oktober 2008:  Kaiserwetter beim 21. Meisenheimer Mantelsonntag: Zwar war morgens noch empfindliche Kälte zu spüren, aber das ist nichts Ungewöhnliches im Herbst, Ende Oktober. Aber mit den Sonnenstrahlen kamen die Menschenmassen, drängten sich durch die Meisenheimer Altstadt, und wurden regelrecht an Ständen „vorbei geschoben“. Trotzdem: Gemosert hat keiner. Überall sah man nur in strahlende Gesichter. „Herrlich, das tut gut. Beim Maimarkt lief es längst nicht so“, freute sich der Steinhardter Frank-Johannes Tullius, der gleich an vier Plätzen Imbissstände betrieb. Schließlich ist nicht alles Gold was glänzt: Neben dem enormen Arbeits-Aufwand im Vorfeld muss auch noch Personal und Standgeld bezahlt werden. „Präsent sein“, sagte der Schweinschieder Obstbrenner und Geschäftsführer des Kreis-Bauernverbandes, Werner Küstner. Vis-a-vis strahlte Gabi Molter vom gleichnamigen Abtweilerer Busunternehmen und Vorsitzende der Werbegemeinschaft „Blickpunkt“: „Heute waren unglaublich viele Menschen mit Taschen unterwegs!“ Nebenan stand Stadtbürgermeister Volkhard Waelder mit Frau Anette und schenkte süffigen Federweißen aus, Waelder war im angeregten Plausch mit VG- Bürgermeister Alfons Schneider und stellte schon die „Wahlkampf-Weichen“ künftiger kommunaler Glanpolitik. Willy Schira in der Untergasse, ebenfalls Mitglied der über 80 „Blickpunkt“- Firmen hatte in seinem neu renovierten Raumausstatter-Geschäft alle Hände voll zu tun: „Jetzt freuen wir uns schon auf den Weihnachtsmarkt und die beliebte Nacht der 1000 Lichter! Meisenheim hat ständig an Attraktivität gewonnen“. Ausverkauft meldeten Händler von Saisonware wie Friedhofsgestecken, Halloween-Party-Sachen oder Herbstbasteleien, die weg gingen wie warme Semmeln. Kritik gab es natürlich auch, denn wo soviel Licht ist, fällt auch Schatten: Offene Löcher in den Straßen und rege Bautätigkeit sorgten bei einigen Händlern für Verdruss. „Die Bauruine hinter meinem Stand ist das am meisten fotografierte Objekt der Stadt“, sagte Ursula Lanz vom Kirner „Western Store“. Gebrannte Mandeln und süßer Waffelduft der Medarder Landfrauen zog den ganzen Tag über durch die Untergasse, der Erlös war für die Glantalklinik auf dem Liebfrauenberg bestimmt. Ob der Schulsportverein mit Kaffee und Kuchen auf dem Marktplatz, oder beim Bummeln und Flanieren an  mehreren Eisdielen vorbei, für jung und alt blieben kaum Wünsche offen. Zudem gab`s Obst in Hülle und Fülle. Möbel Martin hatte auf sein großes Festzelt verzichtet, die SG Meisenheim/ Desloch/ Jeckenbach bewirtschaftete einen Getränkestand. Der „Blaue Klaus“ hatte hier direkt am Kinderparadies mit Hüpfburg und Karussell seine Haltestelle. An die Kinder war gedacht: Clown „Pepino“ (Rainer Polsz) saß der Schalk im Nacken. Mehrmals gab er wie „Peter Lustig“ in Waelders Hof Vorstellungen mit Jongelage und Tricks, oder war auf Stelzen so schnell unterwegs, wie das sprichwörtlich „Rot-Mopedche!“.



...spinn Rädchen, spinn....

 Bilder Nr. 552-553-554  januar 2008 ODENBACH. In Anlehnung an die Märchen von Rumpelstilzchen oder Dornröschen wurde Ulrike Hey aus Meddersheim mit Spinnrad im Kindergarten Odenbach vom netten Personal und den Kindern als eine „gute Fee“ begrüßt. Sozusagen als Geburtstagsgeschenk hatte sich die 42-jährige Erzieherin Korinna Jaki aus Schweinschied dies von ihrer Schwägerin gewünscht: Für die Kinder eine willkommene Abwechselung und die Kleinsten stellten jede Menge Fragen über Spindel und Spule. Wie aus watteweicher Wolle und dem surrenden Rädchen ein feiner Faden wird, wie viel an  Menge Wolle man dafür braucht und wie lange man für ein schönes Jäckchen Stricken muss, das war auch für die Kinder hochinteressant. Der Weg von der Schafschur übers Reinigen der Wolle, Kämmen, Spinnen bis zum Häkeln eines Jäckchen mit seinen verschiedenen Farben wurde erklärt und dass man dies früher, als es noch kein Fernseher gab, an langen Winterabenden gemeinsam mit der ganzen Familie am warmen Ofen gemacht hat: Die Kinder lauschten aufmerksam zu. Im Frühjahr wird der dreigruppige Odenbacher Kindergarten voll, freuten sich die Erzieherinnen um Leiterin Roswitha Schmidt.




Im "Gelben Haus": „Ich ein Jud“ – die Seelenqualen des Judas!

MEISENHEIM. –hey- MÄRZ 2003: Beeindruckend und beklemmend ist das anspruchsvolle  Monolog-Stück „Ich, ein Jud?“, das Friedrich Mayer zurzeit vor ausgewähltem Publikum im Keller des „Gelben Hauses“ probt: Die neuen Hausherren des 700 Jahre alten, markanten Meisenheimer Zweckbaus haben eine bunt gemischte Zuhörerschar jeden Alters und jeden Standes, Weggefährte und Freunde in das kleine "Kellerverlies" zur Generalprobe eingeladen. Nur 24 Gäste finden Platz. Authentisch soll die Szenerie wirken, einen Spannungsbogen aufbauen. Aus biblischer Handlung vor über 2000 Jahren im alten Jerusalem bis in die heutige Zeit, wo Judas Ischarioth eine flammende Verteidigungsrede für seinen Verrat hält. 

Bild1202-1203-1204 --März 2003

Schemenhaftes Licht untermauert mit großen Schatten das theatralische Schauspiel im getünchten Kellerraum. Und der alte Haken an der Decke verfehlt ebenso wenig seine Wirkung wie ein mannshoch- mahnendes Kreuz: Bekanntlich erhängte sich Judas, der Verräter: "Ich, ein Jud" rückt in den zentralen Mittelpunkt, dessen Geschehen mit den Worten "Gegrüßet sei`s Du, Rabbi!" seinen verhängnisvollen Verlauf nahm.  Dieses Stück faszinierte den passionierten Laienspieler von der Sekunde an, als er das Manuskript in Händen hielt. Es ist keinesfalls eine einfache Inszenierung, weder für die oft zusammenzuckenden Gäste, noch für den erprobten 64-jährigen Darsteller selbst. Diese Zweifel und Fragen, dieses "was wäre wenn", mit denen die Besucher letztendlich im begleitenden, wehklagenden, einem  Hostiengesang gleich, allein gelassen werden....
Was wäre wirklich gewesen, wenn Judas Ischarioth nicht für 30 Silberlinge Jesus verraten hätte und warum ließ der allmächtige Vater dies überhaupt zu? Warum erhängt sich ein Verbrecher und war es überhaupt Verrat? Und wer ist Judas? Die von Rhetorikprofessor Walter Jens verfasste Verteidigungsrede gibt Einblick in die Innenwelt des Angeklagten und ist Allgegenwärtig.  Das Urteil im Spiegel zweier Jahrtausende, den Prozess von Seiten der Inquisition, die Verhöhnung durch die Kunst, das Gezeter der Frommen in aller Welt,... der Katholiken,...Protestanten ...der Orthodoxen,  all das lassen den monologagierenden Akteur mit seiner sensiblen Körpersprache, seiner klaren Mimik und Gestik lauthals aufschreien:  

"Ich, der Teufel? Judas, der Mörder von Anbeginn an? Judas, Gottes vergessener Sohn?- Nein! Das habe ich nicht verdient. Diese Logik;- Nachdenken kann ich doch wenigstens verlangen!".Tiefatmend resignierend fährt "der Jud" in einer unnachahmlichen Paraderolle fort: "Dabei war ich fromm, der Frömmste in seinem Gefolge. Aber einer musste es auf sich nehmen, in Gottes heiligem Drama. Nur ich allein war würdevoll und stark dafür, den Part des Vollstreckers zu spielen. Ich hatte zu zeigen, wozu Satan bereit ist und wo seine Grenzen sind. Es gab keinen anderen Weg, als mich zum Stellvertreter des Teufels zu machen." Und der Hauptdarsteller haderte fragend mit sich selbst und der Welt: "Angenommen ich hätte Nein gesagt in der Sekunde, da Jesus mir befahl, nicht länger zu zaudern. Gesetzt ich hätte mich geweigert, wäre ich nicht dann an Gott zum Verräter geworden?. Ohne Judas gäbe es das Kreuz nicht, ohne das Kreuz nicht die Kirche. Ohne mich als den Überlieferer keine Botschaft, dass wir erlöst sind!". Nachdenklichkeit und aufgewühlte Stille macht sich breit.

 Jahrzehntelang  hauchte Friedrich Mayer in vielen Kindermusicals jedweden Gestalten Leben ein. Das Laienspiel hat ihn immer gefesselt, fasziniert: Unvergessen bleibt Manfred Hausmanns Mysterienspiel der "Dunklen Reigen" 1979. Nach den Generalproben geht der in Namibia geborene und über drei Jahrzehnte in Becherbach bei Kirn tätige frühere Pfarrer und begeisterte Chorsänger auf landesweite Tournee. Spielorte sind im Westerwald, in Haberschlacht im Hohen Lohe- Kreis, am Gründonnerstag in Speyer und tags davor, am 16. April werden in der Meisenheimer Synagoge 40 Stühle für Besucher gestellt, für "Ich, ein Jud!", und einen ganz brillanten Friedrich Mayer. 



BREITENHEIM / KIRN. „Manege frei“- so hieß eine Vernissage im Kirner Parkhotel, wo 2008 die Breitenheimer Malerin Petra Ruznicki unter dem Signet „Clownereien und mehr“ 23 ausgewählte Werke  ausstellte, Korinna Jaki aus Schweinschied umrahmte.

Bilder 2008: Nr 610: Die Damen hatten bei der Vernissage ihre helle Freude! Bild 611: Ausdrucksstarke kalligrafische Arbeiten mit Weisheiten gabs zu sehen. Bild 612: Künstlerin Petra Ruznicki (v.li.) Laudatorin Andrea A. Acker +Korinna Jaki

Die Breitenheimer Künstlerin erwarb ihr schöpferisches Rüstzeug beim Kirn-Sulzbacher Maler Karlheinz Brust und belegte Kurse im Kunstzentrum Bosener Mühle. Sie zählt zur Künstlergruppe Nahe und zur Arbeitsgruppe Bildender Künstler Obere Nahe, unternahm zahlreiche Malstudienfahrten ins benachbarte Ausland, bereiste fremde Kulturen in Südamerika und Afrika und präsentierte ihre Werke bei zahlreichen Ausstellungen bis ins französische Bourg-en Bresse. So sind atmosphärisch-typische Illustrationen der Reisetagebücher entstanden, Petra Ruznicki hat aber auch die vielen Gesichter und beeindruckenden Facetten eines Clowns festgehalten. Impressionen in Licht und Schatten rund um Kirn, die Kyrburg, Marktplatz und ein Blick von der Nahe dürfen dabei als ruhender Pol nicht fehlen. Integriert in einige farblich-harmonische Acrylarbeiten sind Kalligraphische Sprüche und Weisheiten und vermitteln nachdenklich-intellektuelle Botschaften. Petra Ruznicki (37) wählt figürliche und freie Kompositionen, Landschaften und Stillleben, meist dargestellt in Aquarell, Mischtechnik, Tusche, als Zeichnung, Radierung oder Linolschnitt, zumeist („und am liebsten wegen den leuchtenden Farben“) aber in Acryltechnik. Mit ihrer kraftvollen Stimme passend zum Thema Clownereien sang die Frontsängerin der einstigen Tanzband „Diagonal“ und Temperamentbündel Korinna Jaki aus Schweinschied zur eigenen Gitarrenbegleitung  typische Interpretationen wie „Help me, make it true the Night“ oder von den Travestiekünstlern Mary and Gordy „Es ist nicht leicht, ein Clown zu sein“ sowie „When you smile“. Damit erntete sie viel Applaus, traf genau des Genre der Ausstellung, jenes besonders phantasievolle Mimikspiel mehrerer Clowns auf dem naiven Einladungs- Flyer: „Lachen, wenn man nicht mehr Weinen kann“, wie dies je nach Standpunkt und Betrachtung Gäste sahen und sich angeregt fühlten. Beide, Sängerin Korinna Jaki und die Breitenheimer Künstlerin Petra Ruznicki kennen und schätzen sich als gelernte Erzieherinnen aus dem Meisenheimer Landessprachheilzentrum. Die Laudatio hielt die diplomierte Künstlerin und Grafikerin Andrea A. Acker: „Was ist so faszinierend an der Narrenfreiheit und kann man damit dem Reglement das Alltags entrinnen?“. Die Rolle des Clowns und des Künstlers seien Interaktiv, oft sei es mit der künstlerischen Freiheit nicht weit her. Anonymität und Narretei quasi als Spiegelbild helfe ungemein, sich neben sich selbst zu stellen. „Die Künstlerin breitet einen Teil ihrer Seele aus“, sagte die Kollegin und animierte die illustere Gästeschar: „Lesen sie die Botschaften der Bilder; -Manege frei!“.



So darf es sein: Guten Hunger haben die Kinder unterm Schweinschieder Kirchturm 

1091: Der Schweinschieder Kirchturm verrät, wo diese Kinder zu Hause sind! Bild 1092: Mann, solch eine Kiste will ich auch mal haben, denkt sich die kleine Emily  Bild 1093: Dreck macht Speck! Mann, sind die gut Mann, leckerschmecker Würstchen



Aus dem reichen Fundus von WWW.HEYLIVE.de 

1353: Limbacher Landfrauen bei einem Erntedankfest m. der rhein. Landeskirche halten Marmelade und Spezialitäten feil... Bild 1354: Die Schweinschieder spinnen! Erhard Dann schaut mit Enkelkind Laura zu. Doris Vogel und Gerda Lüttke spinnen  1355: Präses Schneider (mitte) + Pfarrer M.Harke im Interview. Es geht um aktuelle  und brisante ländliche Themen 2002

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