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"GIK" Gewerbeinitiative Kirner Land startet nach Neuwahl durch

KIRN. Neuwahlen, Rückblick und Ausblick standen bei der Mitgliederversammlung der Gewerbeinitiative Kirner Land „GiK“ im Braustübchen der Kirner Privatbrauerei auf der Tagesordnung. Am 7. März 2006 mit 74 Betrieben gegründet, zählt heute die „GiK“ konstant 87 Mitgliedsfirmen. Die Hälfte kommt aus Kirn, ein Drittel aus Kirn-Land: Bauen, Dienstleistung und Handel sind dominant. Man sei bei null gestartet und habe viel erreicht, resümierte der erste Vorsitzende Rolf Lagrange, zudem habe man gut gewirtschaftet und gebe selbst jährlich über 4000 Euro für Marketing aus. Brüderle, Bauckhage und Bullermann, alle seien schon bei der „GiK“ in Kirn zu Gast gewesen. „Wir brauchen junge und gute Leute in der Ausbildung“, rief  Rolf Lagrange aus, es werde immer schwieriger, Auszubildende im gewerblichen Bereich zu finden. Daher soll das bewährte Konzept „Erfolgreich bewerben“ in der Hauptschule fortgeführt werden. Unternehmen zusammenzuführen, überregional präsent zu sein, den Wirtschaftsraum behaupten und attraktiver zu gestalten, sowie die gute „Verzahnung“ zwischen Kommunen und Privatwirtschaft seien nach wie vor hehre Ziele, so Lagrange. Am 10. Oktober 2010 steht die dritte Gewerbeschau in Folge auf dem Parkplatz Amthofstraße in Zusammenarbeit mit dem Kunsthandwerker- und Bauernmarkt der Stadt und verkaufsoffenen Geschäften auf der Agenda. Hier gelte es, an Vorjahreserfolge anzuknüpfen. Noch sind Standplätze frei. Die Kapazität im Zelt wurde erneut erhöht, so dass nun 37 Aussteller im Zelt mit Holzboden Platz finden werden.

Geheime Wahl wurde beantragt: Vorsitzender Rolf Lagrange erhielt bei zwei Enthaltungen 24 Jastimmen. Neuer Stellvertreter ist Manfred Kuhn, Werner Nau wurde ebenfalls mit weit über 90 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Arndt von der Burg, Cornelia Dhonau, Peter Dietz, Joachim Fey, Marcel Römer, Gabriele Theis und Tanja Wellstein heißen die sieben Beisitzer. Willi Heipp und Helmut Hein sind Kassenprüfer. 

2633: Der neue Vorstand mit Vorsitzenden Rolf-Uwe Langrange, mitte hinten 

Der neue Vorstand: Siehe oben!

Bild 2634: Fritz Wagner, Rolf-Uwe Lagrange und VG-OB Werner Müller

Ausblick: Was ist geplant? Was hat „GiK“ vor?

>> Alle bisherigen Projekte werden fortgeführt und intensiviert. Besonders mit der starken Regionalinitiative „Milder Westen“ und deren 270 Mitgliedern zwischen Birkenfeld und Mainz soll eine erfolgreiche Zusammenarbeit weiter forciert werden.

>> Eine „GiK“-Box soll kommen. Hier stand die Soo-Nahe-Beziehungskiste Pate. Die Box soll besondere „Schätze“ und attraktive Angebote der Mitgliedsfirmen enthalten, und bei offiziellen Anlässen, bei Hochzeiten und Jubiläen eingesetzt werden.

>>Auf Schloß Dhaun soll es 2011 ein gemeinsames Sommerfest geben.

>>Stichwort Beratungsangebot: Weil viele Neugründungen von Unternehmern scheitern, soll hier ganz speziell das Beratungsangebot mit steuerlichen Tipps, Analysen und Know-how-Beratung samt  Business-Plan unter dem Motto „Aus der Praxis- für die Praxis“ erweitert werden. 

>>Ein Präsentations- und Versammlungsraum der „GiK“ soll es auf Schloss Wartenstein geben. In Eigenleistung werde zeitlich über Jahre hinweg schrittweise ein Tagungsraum in Kooperation mit der VG-Kirn-Land umgesetzt.

Nach der Wahl wurde eine 3 D-Visualisierung der geplanten B 41 Ortsumgehung Hochstetten-Dhaun präsentiert, erste geschätzte Kosten 16.8 Millionen Euro: Baubeginn, geplant 2011. Im Anschluss informierten die beiden Bürgermeister Fritz Wagner und Werner Müller über den Sachstand Fusion und sprachen sich in schärfster Form erstmals öffentlich gegen das Verhalten der Kirner Realschule aus, die den Schulstandort Kirn insgesamt gefährde. „Die Realschule in Kirn ist Auslaufmodell und bereitet größte Sorge“, sagten beide. 



Bild 2632- Sept. 2010:  Günter Schwenk, VG-Kämmerer Theo Christ und VG-Chef Werner Müller dankten Friedrich Reinhardt  vom RWE (2.v.re.) für die  Unterstützung.

Schloss Wartenstein taghell - riesige Ersparnis!

Als vor 15 Jahren Schloss Wartenstein aus seinem Dornröschenschlaf erweckt wurde, sollte das Schloss aufgrund seiner touristischen Vermarktung auch optimal ins rechte Licht gesetzt und angestrahlt werden. Die vier Strahler samt Steuergerät verbrauchten über 8.200 Watt. Nun sind neue Systeme auf dem Markt, und trotz einem guten RWE-Angebot habe man sich für die neuen, energiesparenden LED-Leuchten des Simmertaler Anbieters Lanz entschieden. Die jetzt installierten fünf Strahler (einer mehr als bisher) verbrauchen nun zusammen 200 Watt, soviel wie vorher allein das Steuergerät an Energie zog, führte VG-Bürgermeister Werner Müller aus und untermauerte damit, wie sehr „der Markt in Bewegung ist, und Energiekosten eingespart werden können“. Mit 2.500 Euro unterstützt das „RWE Rheinland Westfalen Netz“ die neue Beleuchtung: Hier habe man eine gute Verbindung zwischen Kultur- und Energieeffizienz  hinbekommen und gefördert, sagte deren Vertreter Friedrich Reinhardt „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“. Weiter kam Lieferant Lanz der VG entgegen, so, dass die neuen Lampen völlig kostenneutral installiert werden konnten. Die Lebensdauer der LED-Leuchten liege jenseits von 50.000 Stunden. „Die Ortsgemeinden stehen trotz klammer Haushalte in den Startlöchern“, so VG-Kämmerer Theo Christ über die Erneuerung der Straßenlampen. Die Umstellung auf Energiesparlampen muss bis 2015 vollzogen sein, wenn die letzten Quecksilberdampfleuchten aus dem Verkehr gezogen und verboten werden. Übrigens werden die alten Strahler, die die Stadt Kirn seinerzeit Schloss Wartenstein schenkte, wieder im Schulzweckverband als Flutlichtstrahler für einen Sportplatz verwendet.


TATÜ-TATA + BLAULICHT?  ja oder nein?

Bild 2451 aus Otzweiler, wo im August 2010 der VG-Feuerwehrtag stattfindet.

Dies wird oft kontrovers in der Bevölkerung heiß diskutiert: Mehrfach beschwerten sich Monzinger Bürger, ob es nötig sei, dass nachts  Wehren, Rettungsfahrzeuge und Polizei mit Tatütata und Blaulicht durch den Ort sausen. Klare Ansage von Wehrführer Lothar Treßel „Ja! Bei uns fährt niemand mehr `raus ohne Sondersignale“. Bei Versuchen ohne Sondersignale habe man nächtens um Haaresbreite die Monzinger Zeitungsfrau auf der Kühlerhaube gehabt. Die Alarmierung sei ausschlaggebend. Beim Brand in Auen sei man von größter Gefahr für Leib und Leben ausgegangen, was sich glücklicherweise nicht bewahrheitet hätte. Aber dies wisse man eben immer erst hinterher. Je nachdem wie der Alarm ausgelöst wird, sei Schnelligkeit oberste Prämisse. Absolute Priorität hätte die Sicherheit auch für die Ehrenamtlichen. Im Übrigen sei es sehr schlecht, wenn es gerade die Zeitungsfrau bei der Arbeit treffe, sagte Treßel.



VG FEUERWEHR-Kirn-Land: Neue Gerätschaften- Neue Strategie!

SIMMERTAL. Am Feuerwehrhaus Simmertal wurden die ersten fünf von sieben Stromerzeuger den Wehren im Kirner Land übergeben. Klare Ansage des neuen VG-Rates und der Wehrleitung um VG-Wehrleiter Peter Werner Stiltz: „Wenn schon die Aktiven viel Freizeit und Engagement einbringen, dann muss auch die Ausstattung und Ausrüstung optimal sein“. Grundtenor: „Gleiche Bedingungen- gleiche und bedarfsgerechte Ausrüstung“.Zu allen Zeiten sei der VG-Haushalt „kläglich“ gewesen. Daher habe man oft gebrauchte Fahrzeuge mit Gebrauchten ersetzt. Beispielsweise wurde vor wenigen Jahren die Limbacher im „www. (“Worldwiteweb“) fündig. Sie ersetzte ihren betagten Magirus durch einen neueren Magirus. Dieser kam aus Idar-Oberstein / Weierbach. Wie schon den Vorgänger brachten ihn die Limbacher Idealisten selbst auf Vordermann. Nun aber verfolge zweckbedingt die neu gewählte VG-Verwaltung mittelfristig eine Strategie der systematischen Erneuerung, wie die Einführung der Doppik belegte:„Reparaturen überschreiten den Zeitwert. Außerdem gibt es für viele Einsatzfahrzeuge keine Ersatzteile mehr“, gab der Meckenbacher VG-Wehrleiter Peter Stiltz auf Nachfrage unserer Zeitung als Hauptgrund an. Dabei flachste er schmunzelnd und augenzwinkernd mit dem Simmertaler Wehrführer Ernst Schlarb über dessen Fahrstil.

 (Bild 2450- Juni 2010)- Der stand nämlich bei einem Brand am Pfingstmontag in Simmertal mitten auf der Kreuzung und „bekam trotz Zwischengas keinen Gang mehr `rein. Dann steht man schon dumm da, wenn einem das selbst passiert!“, sagte Schlarb entschuldigend und untermauerte die Notwendigkeit. Mit dem Auto Baujahr 1974 sei kein Staat mehr zu machen. Es kriecht meist nur im zweiten Gang den Berg Richtung Seesbach hoch, das zweite Simmertaler Auto ist Baujahr 1978. In der vergangenen Woche war eine VG-Delegation um Bürgermeister Werner Müller in Kastellaun und schaute sich ein bedarfsgemäßes Hilfeleistungsfahrzeug (HLF 10/10) der neusten Generation an. Kommende Woche soll die Ausschreibung erfolgen. Je nach Bau- und Lieferzeit, spätestens jedoch im Frühjahr 2011, will die Einheit Simmertal das neue „Erstangriffsfahrzeug“ in Besitz nehmen und ist voller Erwartung und hoch motiviert. Mittelfristig sollen auch die Stützpunktwehren Hennweiler und Heimweiler derart „aufgerüstet und ausgestattet“ werden, sagte Peter Stiltz. Bei der Übergabe der Stromaggregate im Gesamtwert von 26.000 Euro an die Wehreinheiten war der Simmertaler Stromerzeuger mit 13 KVA das leistungsstärkste Gerät und wird in das neue Fahrzeug eingebaut. In der Regel bezahlen die Fördervereine ein Drittel der Kosten, ein Drittel übernimmt die VG, für ein Drittel kommt die Feuerschutzsteuer auf. Ausnahme: In Becherbach, Hochstetten und Simmertal tragen die Fördervereine zwei Drittel der Kosten. Geräte mit einer Leistung von sechs Kilovoltampere (KVA)gehen nach Becherbach, Schwarzerden und Horbach. Hochstetten erhält 6,5 KVA, Kellenbach bekommt ein Aggregat mit acht und Limbach eins mit elf KVA. Und so war es in Simmertal wie an Weihnachten beim Geschenke auspacken, als die Wehrmänner die Stromerzeuger und weiteres Gerät wie etwa Teleskop-Dreibeinstative, Flutlichtstrahler oder Helmlampen mit Halter auspackten und in Besitz nahmen. Die besten Genesungswünsche gingen an den Becherbacher Wehrführer Helmut Borger, der nach einem Leitersturz Ende Februar noch immer in einer Koblenzer Klinik liegt. (Juni 2010)



TAFEL: Gute Sache- aber Haussegen hängt schief - Massive Vorwürfe!

 Mai 2010: KIRN / BAD SOBERNHEIM. Es läuft nicht reibungslos in der Tafel: Mit ihrer „Filiale“ in Bad Sobernheim ist sie eine von 872 Tafeln bundesweit. 56 rheinlandpfälzische und elf saarländische Tafel haben sich jüngst in Kirn zu zusammengeschlossen. Vorsitzende Ellen Kriegel dankte Helfern und Spendern und erinnert an die besonderen Verdienste der jüngst verstorbenen Anita Bürkle, die als Sponsorin für alle Belange der Tafel und deren Aufbau in Kirn stets ein offenes Ohr hatte. Dienstags und freitags ist in der Kirner Langgase geöffnet.

Nr2416: Der neue Vorstand in Kirn muss unliebsame Fragen klären.

 Tafel-Vorsitzende Ellen Kriegel wurde mit 27 Jastimmen im Amt bestätigt.  32 Jastimmen erhielt Cornelia Dhonau als Zweite. Zu deren Stellvertretern wurden Hans Günter Hess und Jutta Webler gewählt. Beisitzer: Sieghilde Heinen, Werner Kamutzki, Ulla von der Marel, Werner Speh, Fritz Wagner, Hansi Kamutzki, Ilona Rathgeb, Britta Schöttler und Rosi Spindler 

Nr.2417: Die "aufmüpfige" Filiale in Bad Sobernheim sind auch treue Helfer! 

Die Rechenschaftsberichte zeigten eindeutig die zwingende Notwendigkeit dieser Einrichtung und die „schleichend zunehmende Verarmung der Gesellschaft“, sagte die neue zweite Vorsitzende mit dem Geschäftsbereich Steuern- und Finanzen, Cornelia Dhonau auf Nachfrage unserer Zeiung. Erstmals nach der Auslösung am 1. August 2008 aus dem DRK-Ortsverein als eigenständiger Verein „Tafel e.V.“ ist die Bilanz 2009 mit dem Kalenderjahr identisch. Damals startete der Verein mit 19 Mitgliedern, heute sind es 46. Mitgliedsbeiträge betragen 652 Euro, die VG-Bad Sobernheim spendete 3.000 Euro. Die Bilanzsumme liegt bei 72.900 Euro, das abschließende Vereinsergebnis beträgt  2.108 Euro. Je Ausgabe wird symbolisch ein Euro -1 €- erhoben: Dieses „Tütengeld“ belief sich 2009 auf 26.867 Euro, was genau der Anzahl der Kunden entspricht. Im gleichen Zeitraum beliefen sich die Personalkosten, Anschaffungen, Kosten und Abschreibungen auf 49.943 Euro. Der rechnerische Verlust im Zweckbetrieb beträgt so 23.075 Euro. Die Bilanz setzt sich aus dem ideellen Bereich, der Vermögensverwaltung und dem Zweckbetrieb zusammen. Weitere Zahlen: Zum 31. Dezember 2009 belief sich das Sachanlagevermögen auf 45.765 Euro. Darin enthalten sind mit 30.032 Euro die Kühlfahrzeuge, der Rest ist Betriebsausstattung wie etwa Kühltheken. Geld-, Lebensmittel- und Sachspenden schlugen mit 37.335 Euro zu Buche. 

In Kirn zählt die Tafel 261Bedarfsgemeinschaften, was 382 Erwachsenen und 179 Kindern entspricht. Aus Kirn-Land kommen 69, in der Stadt inklusive der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim kommen 65 Bedarfsgemeinschaften zur Tafel in der Felkestadt. Eine Nachfrage von Pfarrer Michael Zeh auf diese hohe Zahl der Bedarfsgemeinschaften in der Stadt Kirn gegenüber dem Umland an Ellen Kriegel beantwortete Fritz Wagner mit dem „Niedergang der Lederwarenindustrie und dem Verlust von 4000 Arbeitsplätzen Anfang der 1980-er Jahre und den gewachsenen Strukturen“, Kirn sei soziologisch schon immer Niedriglohnsektor gewesen.

Nr. 2418+ 2419: Der Kirner Marktplatz 

KLARTEXT-

KOMMENTAR:

 

Lesen Sie Politik / Wirtschaft!

Wagner sprang Kriegel bei und antwortete, dies ist bezeichnend: Mit welchem  "Totschlagsargument" jedoch, das war schwach- mangelhaft! (siehe oben) So löst man 2010 keine Probleme. Niemand, kein Mensch, ist gegen die gute Sache der Tafel. Sie darf nicht zerredet werden. Muss aber die Anschaffung einer Aufschnittmaschine, Käsemesser, und der Kauf eines Aktenvernichters! sein? Müssen Kochkurse sein, gibt es bald noch ein Stehcafe? Gewiss gibt es nicht immer frisches Obst, Milchprodukte sind oft Mangelware. Tafel"kunden" können aber doch nicht mehr erwarten wie Bezahlkunden beim Fleischer! Wenn sich dann selbst Mitarbeiter über die Vielzahl an Aus- und Übersiedlern als Tafel"Kunden" wundern, die dicke Tragetaschen zum Mercedes schleppen, muss auch der Sinn der Kirner Tafel hinterfragt und neu geordnet werden. Da liegt die Crux. So kann es nicht weitergehen...

In einer öffentlichen Anfrage stand ein Antrag der Bad Sobernheimer Tafelmitarbeiter um Alois Bruckmeier auf der Tagesordnung. Dieser hinterfragte die „Zusammenarbeit im Vorstand“ ebenso wie „Perspektiven zur Vereinsführung“. Es ging um telefonisch gemachte diffamierende Äußerungen von Ellen Kriegel gegenüber „renitenten Bad Sobernheimer Vorstandsmitglieder“. Offenbar stimmt seit Tafelöffnung 2008 in der Bad Sobernheimer Großstraße „die Chemie“ mit Kirn nicht. "Wenn ihr weiter so meckert, müssen wir euch entsorgen, und das von Kirn aus machen", soll sie sinngemäß in einem Telefonat geäußert haben. Bruckmeier hakte nach: Man sei keine Altbatterie, die man "entsorgt". Die Sobernheimer waren empört. Kriegel bestritt das Telefonat nicht, wohl aber den Inhalt. Seit 1. April 2010 ist diese Tafel montags mit einem weiteren Ausgabetag zum Donnerstag geöffnet. Diese zusätzlich Öffnung habe Ellen Kriegel eigenmächtig verfügt. Man erhalte nicht Frisches, klagen die Felkestädter. Schon bei der letzten Hauptversammlung musste sie sich von Alois Bruckmeier sagen lassen, sie sei "keine Zarin, sondern Gleiche unter Gleichen".  Sowohl Fritz Wagner wie auch Werner Speh (Simmertal) verwiesen diese Dissonanzen in den Vorstand, um sie nicht nach Außen hochzuspielen:„Lehren ziehen, niemanden mundtot machen! Offen miteinander umgehen, und die Sache `Tafel` unterstützen", richtete Werner Speh seinen Appell an die Versammlung. Einstimmig wurde der Antrag in den neuen Vorstand verwiesen. 



NACH den 5. Holztagen zog sich Frank Nickel zurück!

HOCHSTETTEN-DHAUN. Staatssekretärin Jaqueline Kraege fungierte bei den fünften Hochstetter Holztagen rund ums Bürgerhaus Horbach im wahrsten Sinne des Wortes als „Schirmherrin“. Die Pflanzen könnten den Regen gut gebrauchen, trotzten alle bei der Eröffnung der Holztage und dem obligatorischen Rundgang am Samstag der Witterung trotz Ärgernis etwas Positives ab.  Ausrichter Frank Nickel hörte mit Helferteam die Aufforderung der Forststaatssekretärin „…machen Sie weiter so!“ allzu gerne. 

Querbeet könne man geballte Infos von Experten aus erster Hand zum Thema Holz als nachwachsender Rohstoff und Energieträger im Bereich Bauen und Sanieren, Wohnen, Leben und Heizen, anbieten. Kraege stellte die Co2 Neutralität, regionale Verfügbarkeit und das Fundament der Wertschöpfungskette aus jährlich fünf Millionen Kubikmeter Holz landesweit in den Fokus ihrer Rede und lobte die landesweit größte Veranstaltung ihrer Art. 50.000 Beschäftigte in 8.500 Betrieben im Sektor Forst, Holz und Papier erwirtschaften eines Jahresumsatz von über acht Milliarden Euro, die Branche steht damit in Sachen Wirtschaftskraft mit dem Fahrzeugbau an zweiter Stelle. Entlang des Nahedamms standen schwere Traktoren: „Produzieren da, wo das Material anfällt“, wurde anschaulicht demonstriert. 

460 PS starke Schlepper und Maschinen schredderten bis 40 Zentimeter dicke Baumstämme in Nullkommanichts wie von Geisterhand. Holzhackschnitzel für Bio-Heizkraftwerke seien stark nachgefragt, landesweit werden 46 neue Anlagen 2010 in Betrieb gehen, erklärte Frank Nickel. Stark vertreten waren die heimischen Forstämter, innovative Firmen mit kreativen Ideen oder Dienstleister. Von Holzspaltern, Holzöfen, Häckslern, Heizsystemen, mobilen Sägewerken, Holzverarbeitungsmaschinen bis hin zu Kreativschnitzern und Dekorartikel gab es viel Neues zu entdecken. 

Linkes Bild:  Bernd Gehres, sein Chef Joachim Fey und Jaqueline Kraege

 Experten standen Rede und Antwort, etwa Udo Kopp vom „BioWärme“- Zentrum Rheinland-Pfalz in Simmern: „Petrus gibt uns die Energie kostenlos, die Sonne schickt uns keine Rechnung“, 42 Prozent des Landes seien vom Wald bedeckt. Udo Kopp wurde nicht müde, bei den Besuchern über die vier „E´s“ zu werben: Einsparen, Effizienz, Erneuerbare Energiequellen ausschöpfen. Jeder Konsument müsse „seinen Königsweg“ finden und individuell prüfen, wie Kosten gespart und gleichzeitig Klimaschutz unter den Aspekten ökonomisch verlässlich, ökologisch tragfähig und sozial verträglich, praktiziert werden könne. Nach Medienberichten (Kopp zitierte das Handelsblatt) steige mittelfristig der Ölpreis auf über 150 Euro pro Barrel (159 Liter). Unter den Ausstellern der 1976 gegründete Waldbauverein Nahe-Glan. Seine 250 Mitglieder sind Privatwaldbesitzer und als Forstbetriebsgemeinschaft nach dem Bundeswaldgesetz anerkannt. Sie suchten geradezu das Gespräch mit den Besuchern. Der Bad Sobernheimer Vorsitzende Klaus Schick kritisierte „katastrophale unzumutbare Wegeverhältnisse“. Dies sei mit ein Grund, weshalb nur zehn Prozent der 4.300 Hektar Privatwald bewirtschaftet und aufgearbeitet werden kann: „Stellen sie sich vor, sie haben einen Garten, und können da nicht ´rein“, untermauerte Schick. 

Bilder von oben 2299-2300-2301: Information stand an erster Stelle Nr.2302: Schweres Gerät kam auf den Hochstädter Nahewiesen zum Einsatz Bild 2303: VG Bürgermeister Werner Müller bei den Schornsteinfegern!

Zu aktuellen Themen wurden in kleinen Gruppen gefachsimpelt. Staatssekretärin Julia Klöckner erinnerte an 2011, wo die Vereinten Nationen das Jahr des Waldes proklamierten und an das zurzeit mit Experten überarbeitete Waldgesetz. Da wurde Klimawandel ebenso kontrovers debattiert wie das geplante neue Landesjagdgesetz oder das am 22. März in Kraft getretene verschärfte Bundesimmissionsschutzgesetz über Kleinfeuerungsanlagen. Die fünften Hochstetter Holztage litten vor allem am Samstag unter der Witterung, potentielle Kunden. Besucher scheuten den Rundgang auf der 20.000 Quadratmeter Freifläche trotz weich „gepolstertem“ Hackschnitzeluntergrund. Infostände lockten, Arbeitsabläufe mit Harvestern oder Rettungseinsätze wurden demonstriert. Motorsägen surrten und schnitzen vor den Besuchern Figuren, die gestern Nachmittag für einen guten Zweck versteigert wurden. 



LIMBACH:-2003- Feuerwehr probt im Wald bei den Jägern vor viel Publikum!

Bild 2463: Mit Spreitzer und Schere befreien Wehrmänner Verunfallte! 

Bild 2464: Peter Stefgfens (Limbach, von links), Günter Schwenk, Werner Barth

Nr-2465: klasse-Foto. Die Feuerwehren im Rückspiegel bei der Radeinweihung des Weges Becherbach-Limbach



 NICHTS IsT UNMöGLICH: "Kauft Toyota"- sagte einst die Grüne Renate Künast

 HOCHSTETTEN-DHAUN. Blitzlichtgewitter, Kameras und aufwändige Beleuchtung bestimmen das Bild, wo sich sonst interessierte Kunden neueste Fahrzeugmodelle ansehen. Fünf Tage lang bildet das Autohaus Dinig in Hochstetten-Dhaun die Kulisse für eine neue, bundesweite Toyota Imagekampagne. Während die Akteure hinter der Kamera Künstler von Rang und Namen sind, agieren davor echte Newcomer: sämtliche Darsteller sind Mitarbeiter von Toyota Autohäusern in Deutschland. Die Schlussszene eines weltweit ab dem 1. Mai ausgestrahlten Werbespots des Autobauers Toyota an der Nahe war außergewöhnlich. 

Bild 2266: Laura Bertram (v.re.), Petra Bunn-Beyer +Mario Basile vom Service- und Verkaufsteam Toyota-Dinig, 

Bild 2267: Am "Set"-  über 100.000€ Kameras kommen aufs Stativ, Beamer und Tele-Prompter werden platziert

Nr:2268: Dicke Scheinwerfer sorgen für taghelle Räume und stehen im Autohaus rundherum- Großer Zirkus eben...  

Mit dabei: Die beiden Prototypen als Weltneuheiten „RAV 4“ und der „Auris Full Hybrit“. Geheimnisvoll gehütet wie ein Augapfel kamen die einstigen Erlkönige mit hochmoderner Innenausstattung in neumodisch- sättigenden Signalfarben ebenso wie das weitere Equipment in verschlossenen schweren Lkws. „Großen Zirkus“ nannten die Mitarbeiter selbst ihre Session mit „Foto-Shooting“, den Filmaufnahmen für Videoclips, Internet-Werbespots oder Trailer. Das ganze Team ist verkabelt, viele  leistungsstarke 18 KW-Scheinwerfer werden aus eigenen Stromaggregaten gespeist und wie von Geisterhand gesteuert.  Die 55-köpfige Promotion- Crew setzte sich aus Werbe- und Marketingstrategen, Regisseuren, Kameraleuten aus ganz Deutschland sowie externen Spezialisten zusammen, gestern kamen weitere 20 Schauspieler, Verkäufer, Kundendienstmitarbeiter und Komparsen zum „Set“. Alle Beteiligte wurden zuvor „gecastet“, weiter mussten professionelle Agenturen und Meinungsforschungsinstitute ihr okay geben. „Familiär, modern und am Puls der Zeit“ wolle man sein, erläuterte Ingo Kahnt, Leiter der Kommunikation und Sprecher von Toyota Deutschland. „Ihr Toyota ist auch mein Toyota“ ist die zentrale Idee einer neuen Imagekampagne. Damit werde die Firmenphilosophie der ganzen Toyota-Familie in einem repräsentativen Querschnitt untermauert, um relativ authentisch nah „am Kunden und am Puls der Zeit zu sein!“ Toyota sei Weltmarktführer in Sachen umweltschonender Hybrid- Technologie und geringem Verbrauch. Effizienz werde groß geschrieben, der Toyota Prius trage als sauberster Benziner das Goldene Lenkrad in Grün. Klare Ansage:  Der erste Eindruck müsse Kaufinteresse wecken. Auch das Hochstetter Autohaus Dinig musste eine aussagekräftige und qualifizierte  Bewerbung ablegen. Die Lage mit Lichtdurchflutenden Räumen sei idealer Standort in ländlicher Idylle samt einladendem Umfeld. Aufgrund positiver Bewertung in Sachen Kundenservice wurde der Betrieb mit 22 Mitarbeitern, der seit 35 Jahren Partner von Toyota Deutschland ist, für die Schlussszene ausgewählt: „Wir sind natürlich stolz, mitwirken zu dürfen!“, sagte Firmenchef Hans Jürgen Dinig. Der Aufwand ist immens: Für eine Minute werde oft länger als ein Tag lang gedreht. Im neuen Werbespot wird die ganze Bandbreite von der Entwicklung mit umweltschonenden Ressourcen über die Testphase, Produktion, bis hin zur Fahrzeugübergabe mit kundenfreundlichem Service authentisch von Kunden und Firmenmitarbeitern dargestellt. 



VG-FEUERWEHRTAG 2010 in OTZWEILER

Markus Neu schwor bereits jetzt Förderer und Aktive auf dieses große Ereignis im August ein: „Helferinnen und Helfer stehen Gewehr bei Fuß", freute er sich, man werde guter Gastgeber sein, sagte er. Nach Jahren der Abstinenz fand 2008 in Heimweiler und 2009 in Limbach anlässlich des dortigen 100. Geburtstages der ältesten Feuerwehr weit und breit ein VG-Feuerwehrtag statt. Nun lädt die kleine Randgemeinde mit weniger als 240 Einwohnern nach Otzweiler ein, wo 1971 schon einmal in Rodenbuschs Halle ein großer Feuerwehrtag, und 1985 rund ums Otzweilerer Gemeindehaus ein weiterer VG-Feuerwehrtag gefeiert wurde.

Im Bild der neue Vorstand der Förderer- Nr.2667 im Februar 2010

   OTZWEILER. Am 21.und 22. August 2010 findet der diesjährige VG-Feuerwehrtag anlässlich der 50-Jahr-Feierlichkeiten der dortigen Wehreinheit in Otzweiler statt. Samstags ist Tanz für Junggebliebene und sonntags findet ein Kommers mit Kreis- und VG-Ehrungen statt, auch eine Festschrift soll erscheinen. Am Ortsausgang Richtung Sien wird ein Geräteschuppen zur Festhalle, sind Schauübungen geplant. In jüngster Vergangenheit wurde im Ort intensiv geworben, und so ist der 1974 gegründete Förderverein erstarkt und auf 35 Mitglieder gewachsen. 2009 konnte ein Stromaggregat angeschafft werden, was der Verein mit 2000 Euro bezuschusste. Haupteinnahmequelle ist die Mainacht im Steinbruch am Welschröther Hof, tags darauf wird am Gemeindehaus weiter gefeiert. Dies werde im Ort sehr gut angenommen, freute sich Markus Neu. Wehrführer Dirk Anstätt dankte für die Unterstützung. Neben den monatlichen Übungen war die Wehr beim VG-Feuerwehrtag in Limbach sowie bei den Musikalisch-Kulinarischen Schlosstagen in Dhaun präsent, Einsätze gab es keine. Fördervereins-Vorsitzender Markus Neu wurde erneut mit Corinna Preßnick von 18 anwesenden Mitgliedern im Amt bestätigt. Ortsbürgermeister Frank Müller fungierte als Wahlleiter. Schriftführer sind Maik Kuhs und Christian Müller, als Kassenwarte Christian Hey und Dirk Anstätt tätig. Beisitzer sind Berthold Hey und Friedel Henrich. Torben Neu, Matthias Anstätt und Gerhard Gehres sind Kassenprüfer. 



KIRN- LAND am Jahreswechsel 2009-2010: Anders als im Vorjahr war die „letzte“ Verbandsgemeinderatssitzung im alten Jahr geprägt von größter Harmonie. Einstimmig wurde dem positiven Jahresabschluss der VG-Werke für das Wirtschaftsjahr 2008 zugestimmt und allen Beteiligten Entlastung erteilt. Grünes Licht gab es für den von Werkleiter Jörg Zerfaß vorgestellten Wirtschaftsplan 2010 sowie das fortzuschreibende Investitionsprogramm. 

2008 machte der Betriebszweig Wasserversorgung bei 6,861 Millionen Euro Bilanzsumme einen Gewinn von 39.650 Euro. Im Betriebszweig Abwasserbeseitigung wurden bei gut 15,681 Millionen Euro 20.564 Euro Gewinn ausgewiesen, wodurch in der Konsolidierten Bilanz ein Gewinn von Gesamtgewinn von 60.215 Euro zu Buche standen. Im Betriebszweig Wasserversorgung wurde der Gewinn in Höhe von 39.650 Euro mit Verlustvorträgen aus 2003/2004 verrechnet, der Gewinn in Höhe von 20.564 Euro aus dem Betriebszweig Abwasser mindert den Verlustvortrag aus dem Jahre 2006 (56.647 Euro). Kernaussage beim Jahresabschluss der Verbandsgemeindewerke und den Etatberatungen war, dass aufgrund ausgewiesener Neubaugebiete und getätigter Investitionen sowie frühzeitig gestellter Rahmenbedingungen und Gebührenanpassung „auch 2010 den Bürgern in Kirn-Land keine weiteren Gebührenerhöhungen zugemutet werden“, informierte VG-Bürgermeister Werner Müller. Kurz und knapp und verbunden mit dem Dank an die Mitarbeiter und Monteure stimmten die Sprecher aller vier Fraktionen zu.  Werkleiter Jörg Zerfaß stellte noch einmal detailliert die ausgeglichenen Erfolgspläne für 2010 in der Wasserversorgung mit einem Volumen von 1,002 Millionen Euro und die Abwasserbeseitigung mit einem Aufwand von 1,688 Millionen Euro vor. Insgesamt seien keine Darlehnsaufnahem vorgesehen. „Kommt mit dem Boot nach Schneppenbach“ hätten ihn jüngst Zeitungsausträger über Wasserrohrbrüche informiert, acht Rohrbrüche seien in den vergangenen Tagen zu reparieren gewesen, teilte Zerfaß mit. Für 12.555 Euro wurde ein Bruschieder Unternehmer durch Eilentscheidung beauftragt, die Dachrinne an der Grundschule Hennweiler zu erneuern, gleichzeitig wurde das Gebäude mit einem Außenanstrich versehen. Im November wurde ebenfalls per Eilantrag verfügt, dass die Simmertaler Stützpunktfeuerwehr aufgrund zweier alter und irreparabel-defekter Pumpen dringend eine neue Tragkraftspritzenpumpe zum Preis von 10.591 Euro bestellt: „Dies war höchste Zeit. Die Dringlichkeit war uns so nicht bekannt“, äußerte Bürgermeister Werner Müller. Die SPD-VG-Ratsfraktion schlug nach einem Änderungswunsch Nicole Rothenberger als Mitglied des Schulträgerausschusses im Schulverband Kirn vor, Stellvertreterin ist (ebenfalls aus Oberhausen) Karin Schwenk. Die FWG-Fraktion benannte als Mitglied des Rechnungsprüfungsausschusses Günter Walber, Stellvertreter ist Werner Töppe (beide Simmertal). Reine Formsache war die Änderung der Geschäftsordnung bezüglich Niederschriften und Vertretungen.

  Die Ortsgemeinde Hochstetten beabsichtigt aufgrund großer Nachfrage im Ortsteil Karlshof das dortige Baugebiet hinter der Bushaltestelle um sieben Plätze zu erweitern. Ebenfalls Fortgeschrieben wurde der Flächennutzungsplan in der kleinen Gemeinde Brauweiler: Hier ist südwestlich der Ortslage ein kleines Neubaugebiet mit fünf Bauplätzen samt notwendiger Ausgleichsfläche ausgewiesen, der Rat stimmte einstimmig zu.Auf Antrag der FWG und der Empfehlung des Dorfentwicklungs- Planungs- und Umweltausschusses in der VG-Kirn-Land wurde erstmals im Haushaltsplan 2010 die Auslobung eines Umweltschutzpreises mit 1000.-Euro Preisgeld verankert. Am Tage der Weltschutzklimakonferenz in Kopenhagen sei dies „ein weiterer Mosaikstein“, kommentierte Antragsteller Thomas Lorenz. Die Kriterien für die Vergabe sind im neuen Jahr noch zu konkretisieren. (Bild 2133- 12-2009- Der Karlshof im Rückspiegel)

  Im Nichtöffentlichen Teil ging es um die Vermietung von Dachflächen für die Errichtung von Fotovoltaikanlagen. Auf der Hennweiler Grundschule wird die Schiefereindeckung durch Tonziegel ersetzt. Ein privater Investor mietet die Fläche und betreibt eine Fotovoltaikanlage.

Ebenfalls an private Betreiber zum gleichen Zweck werden die Grundschuldächer in Simmertal und Hochstetten vermietet. Die VG Kirn-Land hat ihre Versicherungen, insbesondere für Mitarbeiter oder Feuerwehrleute, weiter optimiert. In Sachen DSL-Versorgung wird sich Kirn-Land dem Kreis anschließen. Der überprüft und ermittelt durch externe Berater den Sachstand der Versorgung und eine Verbesserung: „Es gibt derzeit viele Beschwerden über eine mangelhafte Ausstattung, und das betrifft ganz Kirn-Land“, teilte Theo Christ auf Anfrage mit. 



HENNWEILER. / KIRN-LAND.  Fast 11.000 Einwohner in 20 Orten haben neuen Bürgermeister / Geschäftsbereiche zusammengelegt: Im Rahmen einer öffentlichen Verbandsgemeinderatssitzung mit über 300 Gästen, kommunalen Würdenträgern und Vertreter des öffentlichen Lebens in der vollbesetzten Hennweiler Lützelsoonhalle wurde Werner Müller (55, SPD) offiziell in würdigem Rahmen mit Ernennungsurkunde und Vereidigung als neuer VG-Bürgermeister in dieses Amt eingeführt.  

1925: Erster Beigeordneter Hans Helmut Döbell  nahm W. Müller (li.) den Eid ab Bild 1926: Dieter Herrmann, Eberhard Färber, Werner Müller, H.H.Döbell und Landrat Franz-Josef Diel (von links) 1927: Der VG-Rat tagte im Rahmen der Amtseinführung des VG-Bürgermeisters

   Die Feierstunde eröffneten die „Simmphoniker“ aus Simmertal mit Reinhard Mey`s origineller „Diplomatenjagd“. Erster Beigeordneter Hans Helmut Döbell ernannte nachrückende VG-Ratsmitglieder und blickte zurück, als vor fünf Jahren Günter Schwenk verabschiedet und an gleicher Stelle Harald Beuscher ernannt wurde und nannte dies eine „verlorene Zeit. Endlich aber ist es soweit. Ohne die 100 Tage Schonfrist wirst Du, lieber Werner Müller als Antriebsmotor für Kirn-Land Akzente setzen“, blickte er zur Hauptperson des Abends und nahm ihm den Amtseid ab. Über 34 Jahre war der Hennweilere Vater zweier erwachsener Töchter bei der VG Kirn-Land als Verwaltungsangestellter, zuletzt Büroleiter. Aufgrund einer Neuausrichtung der Fachbereiche wird diese freiwerdende Stelle nicht besetzt. Müller dankte ebenso wie Beigeordneter Döbell den Mitarbeitern und Beigeordneten, allen voran Heinz Herrmann, dass sie „alle oft einen Spagat machten und eigene Kompetenzen zum Wohle von Kirn-Land“ überschreiten mussten. Vor allem aus dem Wissen heraus, dass die heutige Führungsetage in den kommenden zehn Jahren altersbedingt komplett ersetzt werden müsse, setze er als neuer Bürgermeister konsequent auf Nachwuchs. Vor dem Fusionshintergrund mit der Stadt Kirn will Müller Kirn-Land auf Augenhöhe vertreten, an diesem Freitag tagt erstmals eine „Fusions-Kommission“. Darüber hinaus gelte es, „große, schwere Aufgaben, aufgrund vielschichtiger Interessen“, zu meistern, und trotz zunehmender Finanzprobleme die „VG für das nächste Jahrzehnt fit zu machen“. Schule und Schulträger seien bereit für die beantragte Ganztagsschule in Simmertal, die erste in Kirn-Land. Bei der Realschule plus müsse es zu einer schnellen Lösung kommen, darauf wolle er drängen: „Sollten wir dies nicht schaffen, kann die Kirner Schullandschaft durch die Entwicklungen in der unmittelbaren Nachbarschaft Schaden nehmen“, rief Müller warnend aus. Auch im Bereich der Kindergärten sei der Bedarf an Ganztagsplätzen steigend, Gemeinden seien gefordert, das Angebot auszubauen. In der Tourismusförderung liege eine große Chance zur wirtschaftlichen Stärkung: Hier dürfe die Nahe keine Grenze bilden, sollten die Bürger auch südlich der VG sensibilisiert werden. Die Einrichtung Schloss Dhaun mit Schlossakademie müsse dauerhaft gesichert werden. Müller ist Mitbegründer der Gewerbeinitiative Kirner-Land („GiK“): Hier habe man eine regional vernetzte und leistungsstarke Plattform der mittelständisch geprägten Wirtschaft geschaffen. Dieser Initiative und deren wertvoller Arbeit komme größte Bedeutung und Unterstützung zu, weil die Kommune dies nicht leisten könne. Stichwort Ehrenamt: Es werde immer schwieriger, Menschen für dieses ehrenamtliche Engagement zu gewinnen. „Ich bin zur fairen Zusammenarbeit mit allen bereit, die in der Kommunalpolitik mitarbeiten und sich einbinden“, sagte Müller, er erwarte von allen politischen Kräften einen fairen Umgang. „Für mich werden politische Einstellungen keine Rolle spielen. Ich bin und bleibe Sozialdemokrat, aber ich werde im Interesse der Zusammenarbeit mein Amt als VAG-Vorsitzender der SPD Kirn-Land aufgeben“, sagte er, und endete mit dem Gelassenheitsspruch von Robert Niebuhr. Müller erste Amtshandlung, die Wahl der Ausschüsse, war einstimmig.

   „Lieber Werner, liebe Familie Müller“ begann Landrat Franz-Josef Diel seine Laudatio und übermittelte die Grüße der Kreisbevölkerung. Bei der Fusion dürften weder die Dörfer noch die Stadt Blessuren davon tragen, sagte er und erinnerte an Müllers zehnjährige kollegiale und fruchtbare Kreismitgliedschaft. Diel buchstabierte Müller und wünschte: Mut im Amt, auch unbequem zu sein. Ehrlichkeit, Lebensqualität, -freude und Leidenschaft, zudem Erdverbundenheit und auch ein bisschen radikal und revolutionär zu sein! 

Nach „Amtsbürgermeister“ Wilhelm Dröscher (Kirn), Adolf Schwenk (Oberhausen), Günter Schwenk (Hennweiler) und dem am 13.Juni 2004 gewählten und wegen Krankheit vorzeitig am 28. April 2009 aus dem Amt verabschiedeten, parteilosen Harald Beuscher aus Seesbach ist Werner Müller aus Hennweiler nach dem Krieg in der Ahnengalerie fünfter VG-Bürgermeister in Kirn-Land und führt die Sozialdemokratische Ära fort. Bei einer Stichwahl am 11.Oktober setzte sich der Hennweilere gegen den ebenfalls bei der VG-Verwaltung beschäftigten Ordnungsamtsleiter Günther Gerhardt (SPD) knapp mit 157 Stimmen Vorsprung durch. Müller erhielt 2388 Stimmen, das waren 51,7 Prozent. Kirn-Land zählt in 20 Gemeinden knapp 11.000 Einwohner. Er dankte ausdrücklich für einen fairen Wahlkampf, sein Mitbewerber Günther Gerhardt bleibt wie bisher Ordnungsamtsleiter. Werkleiter Jörg Zerfaß und Theo Christ (Haupt-und Finanzabteilung /Kommunikation) heißen weiterhin die drei Fachbereichsleiter. (Bild 1928 - November 2009)



13.10. 2009 WAHLNACHLESE KIRN-LAND. DER TAG DANACH: Werner Müller: "Wir dürfen uns nicht totsparen!" Nach der großen Gratulationscour sagte dies Werner Müller in ersten Interviews. Die Wirtschaftskrise werde sich im VG-Haushalt niederschlagen. "Nicht rosig" sieht er den Etat, allein schon wegen rückläufigen Anteilen bei der Einkommenssteuer. Wenn die Grundschule Simmertal Ganztagsschule wird, gelte es, das Raumkonzept umzusetzen. Schloß Dhaun dürfe längerfristig kein Zuschussbetrieb sein, auch will er die örtlichen Bürgermeister stärker einbinden. Der neue VG-Bürgermeister Werner Müller erreichte in seinem Heimatdorf Hennweiler klare 62,02 Prozent, Günther Gerhardt in seiner Heimatgemeinde Heimweiler 215 Ja-Kreuzchen und das waren stolze 86,35 Prozent der abgegebenen Stimmen.  In Meckenbach hat Günther Gerhardt 61.86 Prozent geholt, in Becherbach 62,37 und in Otzweiler und Limbach bekam er jeweils über 73  Prozent Zuspruch. Die Wahlbeteiligung lag in den Heimatdörfern der beiden Bewerber jeweils über 75 Prozent, gefolgt von Otzweiler und Horbach (über 70%). Schlusslichter und Wahlmüde waren die Bürger aus Bruschied, Hochstädten und Simmertal, wo weniger als 50 Prozent Wahlbeteiligung registriert wurde. Erwartungsgemäß wurde jedoch gerade in den Einwohnerstärksten Dörfern nördlich der Nahe und da insbesondere in Simmertal und Hennweiler die Wahl entschieden. Zieht man nämlich die Stimmen aus diesen beiden Dörfern ab, wäre Werner Müller auf etwas über 32 Prozent gelandet. 

Matthias Götz (CDU) legte Mandat und Fraktionsvorsitz nieder und zog Konsequenz!  Bei den Wahlen zum VG-Bürgermeister erreichte der Christdemokrat aus Hennweiler 17,52 Prozent, 1095 Stimmen. Nun zog er daraus die Konsequenz und will Abstand gewinnen, Nachrücker wird Robert Munstein aus Hochstetten-Dhaun. Matthias Götz und der CDU-Fraktion gelang es nicht, die Bedenken gegen eine Fusion in der Wählerschaft zu manifestieren. Direkt neben Julia Klöckner plakatierte Matthias Götz und konnte auch aus deren Fahrtwind mit über 61.100 Stimmen im Kreis nicht davon partizipieren. Ebenfalls sein VG-Rats-Mandat gab Eberhard Färber aus Meckenbach ab, wer für ihn nachrückte steht bislang noch nicht fest.   



Werner Müller (SPD) aus Hennweiler ist neuer VG-Bürgermeister

KIRN-LAND. Bei der Stichwahl am 11. Oktober 2009 wurde Werner Müller mit einer 157-Stimmen-Mehrheit zum neuen VG-Bürgermeister gewählt. Von 8251 Wahlberechtigten in den 20 Kirn Land Gemeinden gaben 4675 Wähler ihre Stimme ab, stolze 56,66 Prozent. Schon um 18.43 Uhr stand das Ergebnis fest:2388 Stimmen, das sind 51,7 Prozent, konnte Werner Müller auf sich vereinen, 48,3 und damit 2231 Stimmen für Günther Gerhardt. Noch am Wahlabend in den Räumen der VG-Verwaltung sagte Werner Müller, er wolle Bürgermeister aller Bürger sein. An seinen Konkurrenten gewandt sagte er sinngemäß: Er wünsche Günther Gerhardt, dass der nicht in ein tiefes Loch fallen möge, aufgrund des Ergebnisses brauche er das nicht! Recht hat Werner Müller: Das Wahlergebnis hat eindrucksvoll die Kandidatur des 45-Jährigen Heimweilerer FCK-Fans als Einzelbewerber rechtfertigt. Bei zwei "Genossen" siegte der bekanntere "Platzhirsch", sprich der von der SPD-VAG nominierte VG-Büroleiter Werner Müller. Letztlich dürften die Einwohnerstarken Gemeinden Hennweiler, Simmertal und Hochstetten-Dhaun nördlich der Nahe den Wahlsieg komplettiert haben. "WM" ist 55 Jahre, verheiratet und Vater zweier erwachsener Töchter.     

Bei der Gewerbeschau am Vormittag des Wahltages war Werner Müller (vorne li.) guter Dinge. Als VG-Büroleiter ist er vielfach involviert und "Strippenzieher".  Müller hatte die "GiK", die Gewerbeinitiative Kirner Land als "sein Kind" bezeichnet. (Foto Nr 1764- 11.10.09)



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 Woche Nr. 41 - 2009 Regional

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NEU: Zwischenruf!   VG-KIRN-LAND hat gewählt - HÄTTE, WENN + ABER lässt alles offen!

Werner Müller und Günther Gerhardt haben die erste Hürde geschafft und gehen aus dem Bewerberquartett in die Stichwahl. 2442 Stimmen erhielt Müller, 1397 Gerhardt, 1315 Beenen und 1095 Götz. Matthias Götz aus Hennweiler war zu unbekannt und HÄTTE sich ein Türchen offen halten müssen, WENN er so eine Wahl gewinnen will. Götz HÄTTE sich an Profis orientieren müssen, die ihr Fähnchen nach dem Wind stellen! Sein in der Wählerschaft gefühltes klares "Nein" zur Fusion ließ kein WENN und ABER schon früh zu. Und WENN Heike Beenen aus Simmertal als erste Bewerber-Frau nicht in der FWG, ABER in der CDU wäre, dann HÄTTE sie die Wahl im ersten Durchgang entschieden. Der Sturm aus Berlin mit Angie und der omnipräsenten Überfliegerin "Julia wählen" HÄTTE mit einer Empfehlung die sympathische 50-jährige Marketingstrategin auch an der Nahe auf Wolke 7 katapultiert. ABER nein. WENN nun die CDU alte, und die FWG noch nicht so alte Rechnungen (Stichwort: Beigeordnetenwahl im September 2009 ohne FWG!) begleicht, HÄTTE Günther Gerhardt echte Chancen. Rechnerisch sind von CDU und FWG 2410 Stimmen frei.... Nur wer seine größte Klientel an die Urne bringt, ist gewählt. Als Einzelbewerber hat es der 45-Jährige Ordnungsamtsleiter doppelt schwer, ABER das Amt wäre dem eloquenten Youngster zuzutrauen. Ihr Auskommen mit ihrem Einkommen haben beide. WENN ABER der Bürger des Wählens überdrüssig ist und nur noch rote Genossen sieht, die sich mit Mainz kein Hickhack und Harakiri liefern, hat ABER in punkto Medienpräsenz und Reichweite Strippenzieher Werner Müller Vorteile. ABER: Kirn-Land HÄTTE keinen besseren verdient, als einen der beiden Verwaltungsexperten. 



Sept.-Nov. 2009: Wer folgt in der Ahnengalerie Wilhelm Dröscher, Adolf Schwenk, Günter Schenk und Harald Beuscher? Ein Novum: Kirn-Land wird seit 2006  von der Verwaltung regiert!  Während einer VG-Ratssitzung wurde der am 11.Oktober 2009 gewählte VG-Bürgermeister Werner Müller als Nachfolger von Harald Beuscher in der vollbesetzten Lützelsoonhalle in Hennweiler vom Ersten Beigeordneten Hans Helmut Döbell aus Hochstetten-Dhaun ins Amt eingeführt. Müller legte den Amtseid ab und erhielt im Beisein von Landrat Franz-Josef Diel (CDU) die Ernennungsurkunde. Damit ist Müller seit 3.11.2009ab offizieller Nachfolger des glück- und parteilosen Harald Beuscher (Seesbach). (links im Bild Nr.1954 aufgenommen 2006)

Bei der VG Bürgermeisterwahl am 13. Juni 2004 kandidierte überraschend der Seesbacher Jurist Harald Beuscher gegen Amtsinhaber Günter Schwenk und gewann knapp. Eine Sensation war perfekt! Krankheitsbedingt konnte Beuscher das Amt nicht lange ausüben. Die Verwaltung, an der Spitze der Erste Beigeordnete Heinz Herrman aus Becherbach, erwies sich in ihrer Vertretung und Verantwortung als bewährt und belastbar. Harald Beuscher wurde vier Jahre später, Ende April 2009 in den Ruhestand versetzt. Am 3. September wählte der VG-Rat Heinz Herrmann ab und mit Hans-Helmut Döbell (ebenfalls SPD) aus Hochstetten  den Ersten Beigeordneten.

Nach dem Krieg kam 1946 für Bürgermeister Reiß der Ruhestand. Die Amtsgeschäfte führte der Kirner Beigeordnete Wilhelm Dröscher weiter. Am 1. Mai 1948 setzte die Regierung in Koblenz Alexis Elbern aus Kirn kommissarisch als Bürgermeister von Kirn-Land ein. Die Amtsvertretung  wählte dann am 18. Januar 1949 Wilhelm Dröscher zum hauptamtlichen Bürgermeister. Am 3. März 1949 wurde er eingeführt, seine Ära endete fast taggenau 18 Jahre später am 2. März 1967. Wilhelm Dröscher war Abgeordneter des Deutschen Bundestages und im Europäischen Parlament. Zu seinem Nachfolger wurde Adolf Schwenk aus Oberhausen gewählt. Im Zuge der Verwaltungsreform erhielt das Amt Kirn-Land am 1. Oktober 1968 die Bezeichnung Verbandsgemeinde. Im Juni 1969 wurde die Gemeinde Kallenfels in die Stadt Kirn eingemeindet, auch das fast 1000 Einwohner zählende Dorf Kirn-Sulzbach. Am 7. November 1970 wurden die Dörfer Brauweiler, Horbach, Simmern unter Dhaun und Weitersborn aus der aufgelösten VG Monzingen ebenso wie die Gemeinden Bruschied, Kellenbach, Königsau, Schneppenbach und Schwarzerden aus der VG Gemünden in die VG Kirn-Land integriert. Die Ortsgemeinde Simmern unter Dhaun erhielt den Namen Simmertal. Hochstetten erhielt den heutigen Zuschnitt mit den fünf Ortsteilen, Krebsweiler-Heimberg wurde zu Heimweiler. Kirn-Land ist somit ein "Künstliches Gebilde". Die ehemalige Lederwarenfabrik Böcking in der Kirner Bahnhofstraße wurde als Domizil zu einem modernen Verwaltungsgebäude umgebaut. Taggenau nach 20 Tagen ging am 2. März 1987 Adolf Schwenk in den Ruhestand. Zuvor war am 15. November 1986 Amtsrat Günter Schwenk aus Hennweiler gewählt worden. Richtfest am neuen Verwaltungssitz, der vorher vis-a-vis der Grundschule  Dhauner Straße in der Amthofstraße war, wurde1987 gefeiert, am 19.und 20. August 1988 in die Bahnhofstraße umgezogen. Günter Schwenk war es nicht vergönnt, die Amtszeit seiner Vorgänger zu übertreffen. Interne Quellen sprechen trotz oder gerade wegen einer tadellosen Bilanz der Ära Günter Schwenk (SPD) von internen Querelen und Überschätzung nach "Dhauner-Gutsherren-Art". Eine Feier "20 Jahre VG-Verwaltung" 2008 kam nicht zustande.      



Fusion soll kommen - Auch neuer VG Bürgermeister wird gewählt!

Bilder: 1199-1200 -1201-- 2009



 2009: Erster DoppikHH okay – aber Beuscher und die Fusion sind Zündstoff!

KIRN-LAND. Den ersten Haushaltsplan nach den Grundsätzen doppelter Buchführung in Konten (Doppik) hat die VG-Kirn-Land vorgelegt und einstimmig beschlossen. Weitere Investitionen in die Feuerwehr, das Personal und auch die Fusion waren Thema. Es war Heinz Herrmanns zweite Haushaltrede in Folge und wiederholt wurde trotz weltweiter Rezession die VG-Umlage um 1,5 Prozent auf nunmehr 4o von Hundert gesenkt. Dennoch zahlen die Gemeinden mehr an Umlage, aber ohne die Senkung hätten sie eben noch mehr gezahlt, weil sich die Bemessungszahl als Grundlage an den Einwohnern orientiert und steigt. 2008 sei eines der erfreulichsten Jahre der vergangenen 30 Jahre gewesen, auch der Etat für 2009 sei bei kleinem plus ausgeglichen. Die unplanmäßigen Komplettsanierung der beiden Grundschulen in Hennweiler und Simmertal musste die Verwaltung einen vorgesehenen Kredit (150000 E) nicht aufnehmen und konnte die Schulden auf den niedrigsten Stand seit Jahren zurückfahren. Zum Jahresende 2008 belaufen sich die Verbindlichkeiten der VG auf 656.129 Euro. Zusätzlich konnte die Rücklage um 34000 Euro auf 60400 Euro gesteigert werden. Der Ergebnishaushalt umfasst 4,4 Millionen, der Finanzhaushalt rund 4,6 Millionen Euro. Beim Personal müsse dringend in die Zukunft investiert werden. 2009 stehe Mitarbeiterweiterbildung auf der Agenda. Weiter wird die Feuerwehr 50.000 Euro für zehn Atemschutzgeräte etc. erhalten. Die Ausgaben von 30.000 Euro in Lizenzen und Software für die veraltete EDV-Technik sei unvermeidbar, 15000 Euro für den Tourismus gut angelegt. Einzig die 98000 Euro für den Aus- und Umbau Schloss Wartenstein würden durch den Verkauf der Wohneinheiten gegenfinanziert. Wie es mit Schloß Dhaun weiter geht, bleibt fraglich. Bekanntlich wurde hier ein großer Seminarraum geschaffen, obwohl die wirtschaftlichen Zahlen kontinuierlich  bergab gehen. Gelöst werden müsste das Beuscher-Problem, oder gegen Jahresmitte eine Abwahl betrieben werden, wurde klar geäußert. Als es um die Fusion ging, kritisierte CDU-Sprecher Matthias Götz das Vorpreschen der beiden SPD-Spitzen Heinz Herrmann (Kirn-Land) und Friitz Wagner (Stadt). Man fühle sich durch die Alleingänge über den Tisch gezogen. Und genau das will niemand. Denn durch die Fusion sehen viele, (nicht nur Limbachs OB Peter Steffens;- siehe nachstehender Bericht) höhere Kosten und Probleme. Sehr wohl werde man daher die Fusion erst recht nicht aus dem Wahlkampf 2009 heraushalten wollen, bekräftigten CDU und FWG. Die SPD übernahm das Heft des Handelns und Alleingänge und sondierte in Mainz bei Vorabgesprächen und stellte alle anderen Gruppierungen vor vollendete Tatsachen. Dies  kann nach hinten losgehen, wenn sich FWG und CDU einig sind.....


KIRN-LAND. Der Druck wächst- " fördert das Land Fusion?" Kein Tag vergeht, ohne dass vorrangig in Wahlkampfzeiten, unter dieser Überschrift nicht dieses Thema, gerne von der Opposition (FWG /FDP), am köcheln und brodeln gehalten wird: "Das Land fördert die Fusion"- hört sich gut an und trotzdem haben die Kommunalpolitiker in Kirn Stadt und Land keinesfalls die Dollar- oder Eurozeichen in den Augen stehen. Die zur Vermählung aufgebotenen kennen und zieren sich, haben Klärungsbedarf: Jungfräulicher Liebreiz fehlt! Was sind die Pfründe? Wie steht es mit dem Zugewinn und was ist der berühmte Kasus-Knackses, vor dem das Paar soviel Angst hat? Von drei Punkten spricht Heinz Herrmann (Kirn-Land) immer wieder, Stadtchef Fritz Wagner (Kirn) will oder kann keine nennen. Gemeinsamkeiten in Schule, Wassergewinnung, kommunalen Einrichtungen seien schon jetzt optimal. Es geht sicher um Posten und Pöstchen, um Animositäten, um Geben und Nehmen! Kreisgrenzen sind tabu, gelten als unantastbar und damit ist das Land automatisch größter Bremser. Man denke nur an Schmidthachenbach, das zumindest geografisch zwischen Becherbach und Bärenbach wie das "Gallische Dorf" liegt. Oder Sienhachenbach / Sien, dessen Trinkwasser nach Otzweiler läuft und deren Abwasser seit Jahren durchs Großbachtal (Otzweiler/ Becherbach/ nach Heimweiler) fließt. Ende Januar verkünden Fritz Wagner und Heinz Herrmann, dass es nach den Kommunalwahlen 2009 mit einer Kommission losgehen soll!  Und es soll natürlich keine Wahlkampfmunition für die starke FWG und FDP werden! 

 "Größe und Geiz ist Geil-Mentalität ist nicht alles! Die Verwaltung hat eine dienende Funktion. Man kann Kirn-Land mit Gemeinden vergrößern, aber nicht mit einer Stadt wie Kirn als `Anhängsel`. Umgekehrt funktioniert das auch nicht. Nix bleibt dann, wie es ist. Alles entwickelt sich weiter, bekommt sein Eigenleben und in ein paar Jahren würde man sagen, "`wär doch alles beim Alten geblieben!", so drückte es Limbachs scheidender Ortsbürgermeister Peter Steffens aus. Die Unbekannte beflügelt nicht!

 

Bild 677- Februar 2009: Vom Land halbherzig angegangen, teils im Stich gelassen! So hört man es immer wieder. Kreisgrenzen sind tabu, "Braut und Bräutigam" haben längst ein "Techtelmechtel", kennen sich lange, aber zieren sich noch für eine Zwangsheirat, weil Anreize fehlen!  Nun haben Fritz Wagner (Stadt) und Heinz Herrmann (VG, beide SPD) signalisiert das es losgehen soll.   



VG-KIRN-LAND:  FWG abgewatscht - kein friedvoller Jahresausklang

222: Tannenduft und brennende Kerzen, alles hätte so schön sein können... Bild 223: Der Hinterhof VG-Verwaltung liegt friedlich da, Nikolaus schwant nix Gutes  224:Er türmt über die Vorderseite + geht mit Sack stiften -nur die Rute ließ er da!

  KIRN. 18.12. 08. Der geschmückte Tannenbaum und Kerzen brannten, alles sah nach einer harmonischen Weihnachtsfeier aus, als Eberhard Färber (CDU) namens des VG-Rates Karin Emmert und dem Geschäftleitenden Beigeordneten Heinz Herrmann (SPD) für eine Auszeichnung des Landes gratulierten. Es kam anders. Spätestens als der Geehrte das Wort zu einer „persönlichen Erklärung“ ergriff, war klar, dass ein schweres Gewitter in der Luft lag.. Heinz Herrmann erinnerte an die ganz schwierige und einmalige Situation „im Fall Beuscher, an der wir alle nichts ändern können“. Bekanntlich hatte sich Mitte November dazu auch die FWG gemeldet. Menschlich enttäuscht sei Herrmann indes, „wenn man solche Attacken reitet, solchen Unsinn und vertrauliche Dinge der Öffentlichkeit erzählt, die so nicht stimmen“, wetterte er und nannte Herbert Wirzius (FWG) beim Namen. Mit Belustigung habe Herrmann gelesen, dass „ein Krankenbesuch“ stattfand. Er kenne in seinem Sprachschatz das Wort „wir“. Die Fraktionen „haben nicht nix gemacht! Aber sie sind  nicht in die Öffentlichkeit gegangen und haben dummes Zeug erzählt und polemisiert“, sagte Herrmann. Gemeinsam habe man am 18. September vereinbart, die Fusion aus dem Wahlkampf zu halten. Dies sei nur wenig später von der FWG infrage gestellt und konterkariert worden. „Ich persönlich weigere mich nach 34 Jahren Kommunalpolitik, mit Leuten zusammenzuarbeiten, zu denen ich kein Vertrauen habe“, rief der Becherbacher aus. Es gebe üble Nachrede, Unterstellungen, und anonyme Briefe mit klarer Handschrift. Herrmann prangerte mehrfach in schärfster Wortwahl den Stil und Umgang einzelner im VG-Rat an. Bei dem dienstunfähigen Beuscher zahle die VG externe Gutachter und dränge auf ein beschleunigtes Verfahren. Amtsärzte hätten das Sagen. Und im Falle Fusion sei klar die Stadt Kirn am Zug. Seit 30 Jahren trete man auf der Stelle, es gebe nichts zu verhandeln. Cochem sei nicht Kirn. Derzeit einen Ausschuss zu bilden, so wie es die FWG fordere, der über nichts zu befinden habe, sei reine Polemik. SPD-Fraktionssprecher Hans Helmut Döbell sprang dem Ersten Beigeordneten bei und schlug in die gleiche Kerbe: Bis zu den Veröffentlichungen am 18. 11. sei er (Döbell) sehr stolz gewesen, welch brisante Themen und Entscheidungen gemeinsam in ganz schwierigem Fahrwasser ohne Zank und über Parteigrenzen hinweg gemeistert wurden. Man habe über alle Fraktionen hinweg mit einer Stimme Entscheidungen getroffen: „Wir müssen zum Vertrauen zurückfinden. Wir dürfen jemand Außenstehenden, der seine eigene Meinung aus Frust einbringen will, hier nicht eindringen lassen!“. Ohne einen Namen zu nennen war ganz klar FWG-VG-Vorsitzender und Kreisbeigeordneter Jürgen Schmidt (Hennweiler) gemeint. Man dürfe Interna nicht in der Öffentlichkeit debattieren, „Step by Step“ (Schritt um Schritt) werde man Entscheidungen treffen, so Döbell. Mehrfach wurde geäußert, der „Fall Beuscher“ entwickele sich „zu einem ernsten Problem“. Tenor: Alles hängt am Amtsarzt, Plan B liegt in der Schublade. Gemeinsam geführte Gespräche bestätigten alle VG-Fraktionssprecher. Auch hier sei man nicht untätig gewesen, sagte der Hochstettener, ohne (nötigenfalls) das Wort „Abwahl“ auszusprechen. Weitere Problematik: Wer wird Bürgermeisterkandidat, wenn eine Fusion kommt? In Sachen Fusion wünschte sich Matthias Götz (CDU) eine Bürgerversammlung. Angesichts der geringen Wahlbeteilung (Landratswahl) prognostizierte Götz schwierige Zeiten und Probleme bei einem relativ engen Zeitfenster. Den Imbiss hat die FWG-Fraktion geschlossen boykottiert und nicht teilgenommen. Mehrere Ratsmitglieder sprachen von einer „schallenden Ohrfeige“, und dass es „höchste Zeit und längst überfällig war“.



VG-KIRN-LAND: "OB" Harald Beuscher ist erkrankt - 

Wie soll es weitergehen? - "Laden" läuft!

Bild 146: In Hennweiler bei der Einführung der dortigen neuen Schulleitung präsent 147: Beim Handwerkermarkt 2006 in Kirn lässt sich H.Beuscher von "Luff" malen Bild 148: Hausherr und Gastgeber im VG- Gebäude bei der Gewerbe-initiative-Kirn

KIRN-LAND. –heylive-. Die Sache ist nicht alltäglich: Nach den Worten von Heinz Herrmann (SPD) dürfte es "diesen Fall" im Gesetz nicht geben: Ist der gewählte VG-Bürgermeister Kirn-Lands, Harald Beuscher so krank, dass "er in die „Klapsmühle“ muss?". So stellten am Reformationstag im Oktober 2008 Bürger Fragen, diskutierten und spekulierten, was los ist, und wie es weitergeht. Seit über einem Jahr ist der VG-Chef krank und legt fristgerecht der VG-Verwaltung den berühmten „Gelben Schein“ vor. Diese Krankmeldungen sind rechtens, das Gehalt fließt weiter. Der „Laden“ Kirn-Land läuft dank langjähriger Mitarbeiter und auch deshalb, weil die Beigeordneten Eberhard Färber (Meckenbach, CDU) und Werner Töppe (Simmertal, FWG) sowie Heinz Herrmann (Becherbach SPD) mit ihren Fraktionen beispielhaft „Hand in Hand“ zusammenarbeiten. Das kann man nichts anders sagen. Aber das Ehrenamt kennt Grenzen und „nebenbei“ hat der Becherbacher erste Beigeordnete Heinz Herrmann (SPD), -kraft Kommunalbrevier Dienstvorgesetzter seines erkrankten „VG-Chefs“, - so sagte es die FWG, als Schulleiter in Traben-Trarbach im Hauptberuf noch einen „Fulltimejob“, und langsam geht die Doppelbelastung an die Substanz. Im Oktober zitierte das Führungstrio in Absprache mit den Fraktionssprechern Harald Beuscher zum Amtsarzt, um Klarheit zu haben und macht Nägel mit Köpfen, so sagte es Herbert Wirzius (FWG). Die Bürger hätten darauf ein Anrecht. Nun sind mehrere „Szenarien“ möglich: Ist Beuscher dauerhaft dienstunfähig, würde das eine Pensionierung nahe legen. Finanzielle Überlegungen spielten da durchaus eine Rolle: Pensionszahlungen für Beuscher und die Wahl eines neuen VG- Bürgermeisters mit vollem Salär sei „die teuerste Lösung“ wissen Insider. Ist Beuscher teilweise belastbar, muss er in Reha, oder gar zur Umschulung? All dies müsse vom Amtsarzt beantwortet werden, Harald Beuscher ist Jahrgang 1961, also noch „U-50“.  Der gelernte Jurist sei „klug und keinesfalls dumm“ äußerten Beigeordnete öffentlich, und er sei mit Widerspruchsverfahren vertraut, was die zeitliche Klärung nicht einfacher macht. Auch eine Art „Misstrauensvotum“ ist möglich. Dazu müsste eine Zweidrittelmehrheit der VG-Ratsmitglieder beschließen, das Abwahlverfahren einzuleiten. Beim Wahlgang dann sind mindestens 30 Prozent der Wahlberechtigten in Kirn-Land erforderlich und die Mehrheit muss für eine Abwahl stimmen. Aus menschlichen Gründen zögerte man in den Fraktionen diese Entscheidung bislang hinaus, Beuscher pflegte lange Zeit seinen erkrankten Vater. Der parteilose Seesbacher Amtsinhaber hat in einem beispielhaften Coup und mit minimalem Aufwand ganz knapp mit über 50 Prozent gegen den Hennweilerer Günter Schwenk (SPD) im Jahr 2004 dessen Abwahl geschafft. Wohl eher aus Protest war Beuscher in Amt und Würden gekommen und trat 2005 als VG-Bürgermeister seinen Dienst an. Aber ohne politische Hausmacht fehlten ihm Gönner und Unterstützer, er agierte glücklos und ohne Fortune. Seine reguläre Amtszeit endet im Jahr 2013. Es bleibt also spannend, zumal Fusionsverhandlungen festgefahren sind.


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Fest auf dem Schloss 2007 unter Motto "AKTION BLAU"

Bilder:1137-1138- 2007

SCHLOSS WARTENSTEIN. Die Gewässerentwicklung in Rheinland- Pfalz bildete beim 16. Fest auf Schloss Wartenstein 2007 thematisch einen Schwerpunkt: Von einem Wasser- Klangbild über Kopfhörer als Inspiration über die Gewässervielfalt mit seiner Flora, Fauna und Kleinstlebewesen, oder wie kraftvoll Hochwasser sein können und wie Flüsse die Natur formen; - über all das und noch viel mehr konnten sich die Besucher anschaulich überzeugen. 

  Vorsitzender Wolfgang Klein vom 120 Mitglieder zählenden Angelverein Hochstetten stand in mehreren Schichten mit zahlreichen Helfern Interessierten Rede und Antwort an einem großen und aufwändigen Infostand. Kleinstlebwesen konnten sozusagen lebendig in ihrem Umfeld in Augenschein genommen werden, schließlich lässt sich anhand der Arten und Vielfalt die Wassergüte bestimmen. Große Aquarien mit lebenden Fischen wie Rotaugen, Karpfen und Zander wurden über die Woche hergerichtet. Jugendliche demonstrierten beim Casting ihr Können. Froh waren die Hochstetter Männer ebenso wie Ulrike Butz und Dr. Rainer Feldhoff von der Verbandsgemeinde Kirn-Land, dass sich die Kinder für die lebendige Natur begeistern ließen. Besonders starken Zuspruch gab es dabei an mehreren Stationen der „Aktion Blau“ des rheinland-pfälzischen Umweltministerium, wo es in einem Erlebnisparcours und modulartig aufgebautem Modell galt, dem fließenden Wasser, seinen Eigenschaften, seinem Gewässerbett und seinen Bewohnern auf die Spur zu kommen und auf spielerische Weise Sand, Wasser und Kies zu erforschen: „Anschaulich konnte im kleinen Maßstab ein Hochwasser simuliert werden. Die Kinder erlebten, welche Kraft das Wasser hat und dass Bäche Platz brauchen“, war Ulrike Butz von der Resonanz begeistert. Direkt nebenan stellte der Kindergarten Oberhausen sein Projekt „Waldtage“ vor und lud die Kinder zum Basteln und Malen mit Naturmaterialien wie Blättern, Muscheln, Nussschalen, Baumrinden, Früchten oder Tannenzapfen ein. Leiterin Heike Zerfaß, Alexandra Fey, Marlies Beck und die Praktikantin im Freiwilligen Sozialen Jahr, Denise Altmayer, erhielten dafür von den Eltern und Besuchern sehr viel Lob und Anerkennung. Weiter war die Erlebniswelt „Wald und Natur“ und das Jagdzimmer derer „von Pidoll`s“ geöffnet.

Bild 1139: AV Hochstetten 1974 um Chef  Wolfgang Klein (re.) mit einem am Kirner Hellbergtunnel gefangenen 18 Pfund schweren und 108 Zentimeter langen Hecht aus der Nahe- Waidmannsheil! Bild 1140: Die Kinder hatten ihre helle Freude 2007 an der "Aktion Blau"  auf Schloss Wartenstein, wie immer! Bild 1141:Dr. Rainer Feldhoff (links) und Ulrike Butz (dritte von rechts) vom der VG- Kirn- Land bringen den Kindern das Projekt „Aktion Blau“ näher, rechts Jürgen Fey


KIRN-LAND ehrte Jubilare:  Mit einem neu geschaffenen gläsernen Pokal samt „gelasertem“ Wappen als Ehrengabe, mit Nadel und neu gestalteter Urkunde mit dem Kirn-Land-Siegel ehrten Rat und Verwaltung sieben Urgesteine, die sich jahrzehntelang Verdienste in der  Kommunalpolitik erworben haben. Vor dem  Imbiss stellte Heinz Herrmann die Notwendigkeit der Ehrung in geschäftsmäßiger Kürze dar und hob in seiner Laudatio das besondere Engagement und Wirken der Altvorderen hervor: „Es wird heute zunehmend schwieriger, Menschen fürs Ehrenamt zu begeistern und zu gewinnen. Sie haben mit ihrem Engagement und Bürgersinn erheblich dazu beigetragen, dass ihre Heimatgemeinden und Kirn-Land nach vorne gebracht wurden!“.

Bild 581stehend von links: Alt OB Günter Schwenk, Otto Bertram (Bruschied), Willi Schlarb (Meckenbach), Walter Christmann (Königsau), Hugo Schlarb (Meckenbach), Willi Heß (Simmertal), Walter Schätzel (Becherbach) und der Erste VG- Beigeordnete Heinz Herrmann. Die beiden Oberhauser Arnold Zerfaß (links) und VG- Bürgermeister i.R. Adolf Schwenk haben Platz genommen.

(2008) Dem Becherbacher Ersten VG-Beigeordneten, Rat und Verwaltung sei es ein besonderes Anliegen, den Senioren für ihren langen Einsatz zu danken: Die sieben Senioren zählen zusammen 567 Jahre, viele haben schon kurz nach dem Krieg Verantwortung übernommen, waren seriöse Ansprechpartner und Sachwalter in ihren Orten weit übers Kommunalpolitische hinaus. Die Feierstunde vor auserwählten Gästen umrahmten mehrfach am Klavier Simone Schwindt, Chiara von der Burg, Jana Müller und Stephanie Schwindt von der evangelischen Kirchengemeinde Hennweiler mit klassischen Werken und mittelalterlichen Tänzen. Der Becherbacher Walter Schätzel dankte artig namens der Jubilare. Alle freuten sich, dass „an die Älteren noch gedacht wird. Wir haben versucht, für unsere Gemeinden das Beste zu geben. Nun sollen es die Jüngeren machen!“, sagte der 83-jährige Landwirt, der seit 1964 im Gemeinderat mitwirkte, von 1974 bis 1998 Ortsbürgermeister seiner Heimatgemeinde war, über 25 Jahre im VG-Rat und wie alle Jubilare in zahlreichen weiteren Aufsichtsratsgremien und Ausschüssen verantwortlich wirkte. 

>Otto Bertram (75) aus Bruschied gehörte dem Gemeinderat von 1964 bis 1996 an, er war von 1969 bis 1973 Ortsbeigeordneter und von 1973 bis 1996 Ortsbürgermeister. Von 1974 bis 1999 wirkte er im VG- Rat und war zehn Jahre VG-Beigeordneter.   >Walter Christmann (88) aus Königsau engagierte sich im Ortsparlament seit 1948, er war von 1957 bis 1989 Ortsbürgermeister und ab 1974 zehn Jahre VG- Ratsmitglied.  >Der Simmertaler Willi Heß (78) war in der größten Gemeinde von Kirn- Land von 1967 bis 1999 Ortsbürgermeister, ab 1969 war er bis 1979 VG-Beigeordneter und von 1984 bis 1999 VG- Ratsmitglied. >Hugo Schlarb (87) aus Meckenbach war von 1948 bis 1956 im Ortgemeinderat, von 1964 bis 1966 Ortsbeigeordneter und zwischen 1966 und 1977 Ortsbürgermeister. Dem VG-Rat gehörte er von 1969 bis 1977 sowie von 1989 bis 1994 an, ab 1979 war er zehn Jahre lang Erster VG-Beigeordneter.  >Willi Schlarb (75) aus Meckenbach war Ratsmitglied seiner Heimatgemeinde von 1972 bis 1977. Er war Ortsbürgermeister von 1977 bis 1999 und gehörte zwei Jahre lang ab 1992 dem VG-Rat an. >Ebenfalls als kommunalpolitisches Urgestein bezeichnete Laudator Heinz Herrmann den Oberhauser Arnold Zerfaß (81): Ab 1960 wirkte er im Ortsgemeinderat, war von 1969 bis 1971 Ortsbeigeordneter und von 1971 bis 1999 Ortsbürgermeister. Von 1970 bis 1999 wirkte er im VG-Rat mit.



VG Kirn-Land reaktivierte das Singen der Chöre - 1. Konzert 2006 in Bärenbach 

KIRN-LAND./ BÄRENBACH. (2006) Das Bürgerhaus am Lerchenkopf war beim ersten VG-Singen in diesem Jahrtausend voll besetzt. Sieben Chöre und zwei Instrumentalgruppen nahmen an diesem Stuhlkonzert teil. Die Bärenbacher waren gute Gastgeber. Alle Nebenräume ihres schmucken Zweckgebäudes waren geöffnet, wo eine Weintheke oder Kaffee und eine Kuchentafel im Obergeschoss zum Plausch einlud, auch die Akustik bezeichnete Kirn-Lands Sängerschar als vortrefflich.

Bild 993: Pfarrerehepaar Mayer (li.) und Löwenstein bei Dirigent Thomas Setz (re.) Das Lied "Bärenbach" hatte Premiere!

994: Die Gastgeber MGV /Gem. Chor Bä. Bild 995: Zufrieden mit gutem Gesang! 996: Ebenfalls dabei: "Hunsrücklerchen"

Grußworte rahmte das Mandolinen- und Gitarrenorchester aus Hennweiler ein, die um Else und Klaus Müller vor genau 20 Jahren ihr erstes öffentliches Debüt gaben. VG-Bürgermeister Harald Beuscher freute sich, dass „Kulturtreibende Vereine und tragende Säulen in ihren Heimatgemeinden aus Nord und Süd in Bärenbach zusammen kommen, um einen breiten Querschnitt“ aus ihrem Sängerschaffen zum Besten zu geben. Beuscher hegte den Wunsch, dass „solche Veranstaltungen geeignet sind, Jugend anzuziehen“. Bärenbachs Bürgermeister Jürgen Schmidt dankte dem MGV „Liederkranz“ um Rolf Barth als Ausrichter und Gastgeber, hieß die Sängerschar und geladene Gäste herzlich willkommen und wünschte allen Chören eine lange Zukunft. Die Gastgeber nutzten das Gemeinschaftskonzert zu einer Uraufführung. Zum Lied „Bärenbach“ hatte Dirigentin Mechthild Mayer die Musik komponiert, Bärenbachs früherer Pfarrer Manfred Löwenstein im Jahr 2000 den Text als lebendige Hommage an seine frühere Wirkungsstätte geschrieben: „Aus Liebe zur Natur und aus Überzeugung tiefster Religiosität“, wie Rolf Barth in seiner Laudatio rühmte. Ernst Schätzel aus Meckenbach und der Hahnenbacher Paul Jung gewannen eine viertägige Berlinreise im März 2007. „Reihum boten alle Chöre durchweg eine beeindruckende und in jedem Falle eine beachtlich- disziplinierte Leistung auf einem ganz hohen Niveau“, zog der Bärenbacher Dirigent Thomas Setz ein erstes Resümee. In jedem Falle müsse der Gemeinschaftssinn untereinander gestärkt werden und dazu seien solche Veranstaltungen geradezu prädestiniert. Das Programm: Beim ersten VG-Singen neuerer Zeitrechnung 2006 wirkten mit: Mandolinen- und Gitarrenorchester Hennweiler mit 18 Solisten um Leiterin Else Müller. Eine Amoretten- Ouvertüre, Manegenzauber und Griechischer Wein kamen zu Gehör. Mit 29 Stimmen sang der Gemischte Chor des MGV Liederkranz Bärenbach um Thomas Setz in einer Uraufführung das Lied von Bärenbach, das Landsknechtständchen aus dem 16. Jahrhundert und Vetter Michel. Der Gesangverein Hahnenbach mit Peter Nerschbach an der Spitze sang mit 14 Stimmen Jacob`s Ladder, Ave maria no morro und ein Potpourri beliebter „American Folksongs“. Erika Litzenburgers Flötengruppe des MGV Bärenbach trat zu Zehnt auf, spielte eine Suite Nr2 mit barocken Tänzen und die Puppet Show von Allan Rosenheck. 19 Stimmen darunter viel Jugend stand bei den Hunsrücklerchen 1972 Schneppenbach unter Heike Schäfer auf der Bühne, sang Amen, Vai Colomba, Schweigender Don und Ich glaube an Gott. Der MGV Hennweiler sang mit dem Gemischten Chor und 20 Stimmen um Chorleiter Hans- Erich Daum Erlaube mir, fein`s Mädchen von Johannes Brahms, Im Dorf da geht die Glocke schon und Dank an die Freude. Mit 26 Männern um Chordirektor Peter Nerschbach sang der MGV Krebsweiler- Heimberg Dona nobis pacem, Hymne von Rudolf Desch sowie die Sonntagsfeier. Limbachs Gemischter Chor unter Dagma Borchmann besang mit 28 Frauen und Männer den Lindenbaum, Die Rose und Herbstwind. Peter Nerschbach dirigierte den 23-köpfigen Gemischten Chor aus Meckenbach, die Manfred Bühlers Liebe das Leben, Lass dich loben und lass dich preisen, sowie einen Zyklus von Hans Lang, Jäger Quodlibet, zu Gehör brachten. (2007 fand das 2.te VG-Konzert in Limbach statt!)



 

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